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Neuere Kirchenlieder


theresa???
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vor 17 Minuten schrieb Mat:

Mein Paradebeispiel ist das Lied Fest soll mein Taufbund immer stehen. Ich habe das in meinem Bistum noch so weitergesungen: ich will die Kirche hören. Sie soll mich allzeit gläubig sehen und folgsam ihren Lehren. Ich habe mir da meine Teil gedacht und konnte es mitschmettern.

 

Meine kleine Schwester und ich habe das 'd' vom 'und' weggenuschelt und uns kaputt gelacht

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vor 4 Stunden schrieb Mat:

Mein Paradebeispiel ist das Lied Fest soll mein Taufbund immer stehen. ...

Das und die anderen bekannten Lieder von Verspoell sind münsterländisches Kulturgut und über jeden Zweifel erhaben. Die Textänderungen lehne ich ab.

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vor 6 Minuten schrieb Merkur:

Das und die anderen bekannten Lieder von Verspoell sind münsterländisches Kulturgut und über jeden Zweifel erhaben. Die Textänderungen lehne ich ab.

Ja ja, das kann ich sogar gut verstehen. Wobei der Münsteraner Katholizismus ja auch nur konservativ erscheint, es aber nicht ist. Wir sind tief verwurzelt in der weiten katholischen Erde des Münsterlandes und das ist etwas ganz anderes. :)

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Diverse Textänderungen fallen mir ebenfalls seit Jahren negativ auf. "Fest soll mein Taufbund immer stehn" ist eine der - auch inhaltlich - ärgerlichsten Änderungen (hier hat der Ökumenismus wieder einmal zugeschlagen). Im neuen Gotteslob wurden nur diese Neuversionen aufgenommen. Schauerlich-schön auch das gegenderte "Eine große Stadt ersteht": Gott heißt Tochter, Sohn und Kind...

 

Wieder ein Argument, sich an die Gregorianik zu halten. Dort bleiben wenigstens die Texte konstant (mangels Sprachkenntnisse der Kulturjakobiner). Meine Sympathie für volkssprachlichen Gemeindegesang hält sich ohnehin arg in Grenzen.

 

 

Saluti cordiali, 

Studiosus. 

Edited by Studiosus
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vor 17 Minuten schrieb Studiosus:

Wieder ein Argument, sich an die Gregorianik zu halten. Dort bleiben wenigstens die Texte konstant (mangels Sprachkenntnisse der Kulturjakobiner). ...

Da ist was dran. "Dixit Dominus" wäre auf deutsch heute wohl nicht mehr singbar.

 

 

 

 

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vor 44 Minuten schrieb Studiosus:

Diverse Textänderungen fallen mir ebenfalls seit Jahren negativ auf. "Fest soll mein Taufbund immer stehn" ist eine der - auch inhaltlich - ärgerlichsten Änderungen (hier hat der Ökumenismus wieder einmal zugeschlagen). Im neuen Gotteslob wurden nur diese Neuversionen aufgenommen. Schauerlich-schön auch das gegenderte "Eine große Stadt ersteht": Gott heißt Tochter, Sohn und Kind...

 

Wieder ein Argument, sich an die Gregorianik zu halten. Dort bleiben wenigstens die Texte konstant (mangels Sprachkenntnisse der Kulturjakobiner). Meine Sympathie für volkssprachlichen Gemeindegesang hält sich ohnehin arg in Grenzen.

 

 

Saluti cordiali, 

Studiosus. 

Ich habe mir in meinem GL die alten Texte darübergeschrieben und singe dann besonders laut.

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Ich singe da schon seit Jahrzehnten: "Gott nennt jeden Menschen Kind"

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vor 2 Stunden schrieb Studiosus:

Meine Sympathie für volkssprachlichen Gemeindegesang hält sich ohnehin arg in Grenzen.

Wie überhaupt Deine Sympathie für jeden außerhalb Deines liturgischen und theologischen Heimatkreises?

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vor einer Stunde schrieb Elima:

Ich singe da schon seit Jahrzehnten: "Gott nennt jeden Menschen Kind"

Bei uns steht : ... Von uns Kind

 

Der Taufbund hatte eine Überarbeitung ja bitter nötig.

Und ich singe nach: 

. " Dank sei dem Herrn, der mich aus Gnad in seine Kirch berufen hat" immer weiter: IHM Wil lich gläubig folgen.

Stehen tut da "ihr", aber ich folge doch lieber dem Herrn.

Edited by mn1217
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Bedauerlich. "Nie will ich von ihr weichen!" ist ein mitreißendes Statement, der geänderte Text ein eher halbherziger Vorsatz.

Eines der für mich prägendsten Kirchenlieder ist übrigens Luthers "Nun freut euch lieben Christen gmein." Durch den Text habe ich die Lehre vom Kreuzesopfer spontan verstanden, das ist viel eingängiger als langatmige Ausführungen über die Satisfaktionslehre oder ähnliches.

 

Edited by Merkur
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"Kleines Senfkorn Hoffnung" - als ich es das erste Mal hörte, dachte ich, das ist eine Persiflage. Sorry. War echt so.

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OneAndOnlySon

Mein absolutes Lieblingslied neueren Datums ist "Gottes Stern, leuchte uns". Leider haben es die letzten beiden Strophen nicht in den Stammteil des Gotteslobs geschafft:

 

Gottes Stern, halte Wacht über Land und Leute,
der du in Köln am Hohen Dom strahlst golden über Stadt und Strom.
Gottes Haus, in dem wir steh'n, himmlisches Jerusalem.
Wir haben seinen Stern gesehen und singen voll Freude.

 

Gottes Stern, weiche nicht aus dem All der Welten.
Der gold'ne Schrein, der gold'ne Stern, sie führen uns zu Gott, dem Herrn.
Gottes Volk, sei selbst der Stern, Zeichen Gottes nah und fern.
Wir haben seinen Stern gesehen und bringen die Freude.

 

Das war den Herausgebern des Gotteslobs wohl etwas zu viel Lokalkolorit. Dadurch fehlt dem Lied aber sowohl das kleine Augenzwinkern (das den meisten Kirchenliedern leider vollkommen abgeht), als auch der Anspruch an die Singenden, ihren Glauben in die Tat umzusetzen. 

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vor 13 Stunden schrieb Elima:

Ich singe da schon seit Jahrzehnten: "Gott nennt jeden Menschen Kind"

Zu meinen Lebzeiten hat diese Strophe meines Erachtens drei Überarbeitungen erfahren. Da ich auswendig singe und eigentlich nie ins Gotteslob schaue, kommt immer das heraus, was sich mich mir am besten eingeprägt hat. In diesem Fall ist es "Gott heißt jeden von uns Kind...".

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Am 26.11.2018 um 20:24 schrieb mn1217:

Um Himmels Willen. Nur als " grober Klotz, wir hobeln dich".

 

Geht dann weiter mit "...Herr, wir preisen Hoffmanns Stärke".
 

Das Lied "Großer Gott wir loben dich" war sehr beliebt bei den "Deutschen Christen" in der NS-Zeit. Da gab es eine Fassung, in der am Schluss dann auch der "Führer" verehrt wurde.

 

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Oder auch "Uns rufet die Stunde" Morthorst/Neuss, 1938. Ein Lied, das sich in Bildsprache und Diktion dem Geist der Zeit durchaus angepasst hat: Ritter, Schlacht, Banner, Schar. Auch melodisch durchaus vergleichbar mit den Elaboraten aus der Schmiede der Nationalsozialisten. Allerdings mit dem entscheidenden Unterschied, dass dieses Banner nicht das Hakenkreuz trägt und nicht dem Führer, sondern dem Christkönig Gefolgschaft geschworen wird.

 

 

Saluti cordiali, 

Studiosus. 

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Am 29.11.2018 um 13:58 schrieb Flo77:

Zu meiner Beerdigung möchte ich "Eine kleine helle Weise" von Heinz Perne als Schlusslied wenn die Kiste (6 Bretter Kiefer gehobelt ohne Nägel und Schrauben nur Holzgriffe + Kreuz auf dem Deckel) durch die Kirche zur Lafette für den Weg zum Friedhof getragen wird. Die übrigen Lieder für mein Requiem hätte ich gerne vom Liedzettel meiner Erstkommunion genommen  (was bedeutet, daß ich mein Exemplar des "Halleluja" damals das NGL-Buch für das Bistum Essen hüten muss wie meinen Augapfel - ich fürchte sonst sind nicht mehr alle Melodien auffindbar).

War es noch das orange Halleluja 2 oder das zum von mir angenommenen Termin neue, grüne Halleluja 3?

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vor 9 Stunden schrieb Flo77:

Wir hatten weiland 83-87 schon grün.

Da haben wir noch einen ordentlichen Klassensatz, denn man schmeisst ja nichts weg. Wenn du also planst, alsbald abzuleben...

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