Lindau Geschrieben 16. Mai Melden Geschrieben 16. Mai Am 26.2.2025 um 12:35 schrieb rince: Zufallsfund im EDEKA: ein schwarzwälder Singlemalt von Rothaus. Ich wusste gar nicht, dass die auch im Whisky-Business sind... In Baden brennen viele Bauern Kirschwasser, und neuerdings auch Whisky. Zitieren
Lindau Geschrieben 22. Mai Melden Geschrieben 22. Mai Warum ist Singlemalt eigentlich höher angesehen als blended? Zitieren
Alfons Geschrieben 23. Mai Melden Geschrieben 23. Mai vor 18 Stunden schrieb Lindau: Warum ist Singlemalt eigentlich höher angesehen als blended? Kommt auf's Publikum an. Malt macht bei schottischem Whisky nur 10 Prozent vom Mengenumsatz aus. Es ist ein wenig so wie beim Wein. Ein Saint-Émilion Grand Cru macht sich im Regal und in Gesprächen unter angeblichen und echten Kennern einfach besser als ein Müller-Thurgau aus Rheinhessen. Aber getrunken wird der Müller-Thurgau. Auch von mir, nebenbei erwähnt. Während es beim Blended Scotch die Kunst der Master Blender ist, einen immer gleichen Geschmack zu erzeugen (durch Mischen von Grain Whisky mit Malts verschiedenen Alters aus mehreren Destillerien), kommt es beim puren Malt auf den Charakter der einzelnen Destillerie und die Art der Fässer an. Diesen Charakter kann man schmecken - oder so tun, als ob man ihn schmeckt. Zitieren
Lindau Geschrieben 23. Mai Melden Geschrieben 23. Mai Ja, ich denke, dass beim Whisky ebensoviele Snobismus dabei ist wie beim Wein. wobei ich nicht sagen will, dass alle Kenner Snobs sind. Zitieren
Lindau Geschrieben 23. Mai Melden Geschrieben 23. Mai vor 13 Stunden schrieb Alfons: Kommt auf's Publikum an. Malt macht bei schottischem Whisky nur 10 Prozent vom Mengenumsatz aus. Es ist ein wenig so wie beim Wein. Ein Saint-Émilion Grand Cru macht sich im Regal und in Gesprächen unter angeblichen und echten Kennern einfach besser als ein Müller-Thurgau aus Rheinhessen. Aber getrunken wird der Müller-Thurgau. Auch von mir, nebenbei erwähnt. Während es beim Blended Scotch die Kunst der Master Blender ist, einen immer gleichen Geschmack zu erzeugen (durch Mischen von Grain Whisky mit Malts verschiedenen Alters aus mehreren Destillerien), kommt es beim puren Malt auf den Charakter der einzelnen Destillerie und die Art der Fässer an. Diesen Charakter kann man schmecken - oder so tun, als ob man ihn schmeckt. Ich würde eher vergleichen: einen sortenreinen Wein aus einer Lage. Könnte auch ein Müller-Thurgau sein. also eine Single Traube Warum sollte solch ein Wein himmelhoch einem Wein überlegen sein, der aus drei französischen Rotweinen gemischt ist, also blende? Zitieren
Alfons Geschrieben 24. Mai Melden Geschrieben 24. Mai vor 10 Stunden schrieb Lindau: Ich würde eher vergleichen: einen sortenreinen Wein aus einer Lage. Könnte auch ein Müller-Thurgau sein. also eine Single Traube Warum sollte solch ein Wein himmelhoch einem Wein überlegen sein, der aus drei französischen Rotweinen gemischt ist, also blende? Nach meiner Ansicht geht es nicht darum, dass das eine Produkt dem anderen himmelhoch überlegen sei. Es ist einfach ein anderes Produkt. Beim Blended Scotch Whisky werden, wie erwähnt, mehrere Malt Whiskys mit einem meist weit größeren Anteil Grain vermählt. Dadurch wird der Whisky milder (und tauglicher für den Massengeschmack), vor allem aber wird er billiger. Das Brennen von Malt ist aufwändig, vergleichbar mit Cognac. Grain läuft in einem Endlos-Prozess durch. Das Mischen von mehreren Single Malts, um Dein Wein-Beispiel aufzugreifen, gibt es auch, da steht dann nicht "Single" vor dem Malt. Zitieren
atheist666 Geschrieben 24. Mai Melden Geschrieben 24. Mai Daß der Bourbon auf die Franzosen zurückgeht, habe ich erst spät begriffen, nämlich als ich mir die DVD Box von Yancy Derringer gekauft hatte. Im Vorspann zu jeder Folge sieht man wo Yancy wohnt, in der Bourbon Street in New Orleans. Zitieren
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