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Wie erlösen wenn ohne Sünde ?

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Marcellinus

@Moby

Als Atheist bezeichne ich mich schon seit einiger Zeit nicht mehr, aus der Höhle des Platon sind wir schon lange heraus, philosophische Erkenntnistheorie ist wie alle Philosophie, wo sie nicht Gewissheiten kritisiert, sondern selbst welche zu gewinnen sucht, ein Irrweg, und was Marcellinus weiß, ist nun wirklich nicht allein auf seinem Mist gewachsen, und mehr als ein Schatten an der Wand. Der Rest deines Posts ist Lyrik, schön zu lesen, aber ohne Inhalt.

 

P.S. Entschuldige,  wenn mein Ton etwas zu rüde war, aber ich habe einfach keine Lust mehr auf die Wiederholung des ewig gleichen. 

bearbeitet von Marcellinus

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Moby
vor 1 Stunde schrieb Marcellinus:

@Moby

Als Atheist bezeichne ich mich schon seit einiger Zeit nicht mehr, aus der Höhle des Platon sind wir schon lange heraus, philosophische Erkenntnistheorie ist wie alle Philosophie, wo sie nicht Gewissheiten kritisiert, sondern selbst welche zu gewinnen sucht, ein Irrweg, und was Marcellinus weiß, ist nun wirklich nicht allein auf seinem Mist gewachsen, und mehr als ein Schatten an der Wand. Der Rest deines Posts ist Lyrik, schön zu lesen, aber ohne Inhalt.

 

P.S. Entschuldige,  wenn mein Ton etwas zu rüde war, aber ich habe einfach keine Lust mehr auf die Wiederholung des ewig gleichen. 

 

Ich habe deinen „Ton“ nicht als rüde empfunden, ich dachte da mehr an den üblichen Hochmut der Atheisten und da du kein Atheist bist, so bin ich ich jetzt gerne in der Hürde und Bürde des Entschuldigens.

 

Was ich eigentlich sagen wollte: keiner hat die Deutungspacht oder Deutungshoheit über Begriffe wie die Wirklichkeit, oder den Seinsbegriff, es gibt wohl noch nicht einmal eine allgemeingültige Definition des Wahrheitsbegriffs, oder des Wortes Wahrheit überhaupt.

Ich weiß nun nicht, ob wir alle mehr oder weniger (uns) unbewusste Wärmesignaturen in Raum und Zeit sind, oder einfach nur das, was manche Religion(en) die verlorenen Kinder Gottes nennen. Aber wenn ein Mensch meint, zum Beispiel mit den Inhalten der Bergpredigt ein moralisch oder ethisches fundiertes Leben in dieser wirren und teils irren Welt bestehen zu können, so ist er in meinen Augen gerechtfertigt.

Falls er das auch lebt und vorlebt, was wohl manchen Christen sauer genug wird. Andere orientieren sich vielleicht mehr an Goethes Faust, oder an Hesses Steppenwolf, wieder andere an den hageren Don aus La Mancha, und die Feinen unter uns an Hölderlins Hyperion, andere wieder an Schopenhauer, Kant oder Nietzsche

 

Nur einige Beispiele, der vielfältigen Sinnsuche der Menschen. Und hier komme ich dann auf das eigentliche Problem, du schreibst:

Zitat

und was Marcellinus weiß, ist nun wirklich nicht allein auf seinem Mist gewachsen, und mehr als ein Schatten an der Wand.

 

Lerntest du nun von den Schatten, oder von denen, die vor dir von den Schatten lernten?

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tribald
vor 2 Stunden schrieb Marcellinus:

@Moby

Als Atheist bezeichne ich mich schon seit einiger Zeit nicht mehr

Hm, warum nicht? Als was würdest du dich dann bezeichnen?

 

sachte nachfragend................tribald

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Marcellinus
vor 1 Stunde schrieb tribald:

Hm, warum nicht? Als was würdest du dich dann bezeichnen?

 

sachte nachfragend................tribald

 

A-Theismus - "ohne Gott". Kannst du mir sagen, wer oder was das sein soll, ohne das ich wäre, wenn sich nicht einmal die Theisten darüber einigen können? Es ist ein Begriff aus einer anderen Zeit. Als was ich mich bezeichne? Marcellinus! Das sollte reichen. ;)

bearbeitet von Marcellinus
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New Aaron
vor 13 Stunden schrieb Marcellinus:

 

 Marcellinus! Das sollte reichen. ;)

 

Und wer ist Marcellinus? Weiß er das?

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Ennasus
Am 24.2.2019 um 19:30 schrieb Moby:

 

Und hier komme ich dann auf das eigentliche Problem, du schreibst:

 

Lerntest du nun von den Schatten, oder von denen, die vor dir von den Schatten lernten?


Ich verstehe die Frage nicht sicher. Was wäre der Unterschied?

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Flo77
Am 24. Februar 2019 um 17:25 schrieb mn1217:

Was Suende anbetrifft, wäre meine Definition, dass ich etwas tue, was ich nicht tun soll,und wovon ich auch weiss oder stark ahne, dass ich es nicht tun soll. Oder umgekehrt etwas unterlasse, das ich hätte tun sollen, auch hier wider besseres Wissen.

Und dass ich meine Talente nicht Pflege.

Das erscheint mir etwas sehr säkular formuliert zu sein.

 

Zunächst einmal ist Sünde die bewusste Zurückweisung des göttlichen Heilswillens durch entsprechende Worte und Taten.

 

Um diese Zurückweisung vornehmen zu können, muss aber zunächst einmal die Erkenntnis darüber vorhanden sein, daß es Gott und seine Heilszusage gibt.

Wer noch nicht einmal zu dieser Erkenntnis gelangt, für den ist alles was danach kommt kaum noch interessant.

 

Insofern würde ich davon ausgehen, daß jeder Mensch in der Erbsünde gebunden ist (d.h. nicht das Leben führt zu dem er geschaffen ist), aber von einer individuellen Sünde kann bei Nichtchristen mMn nur sehr bedingt gesprochen werden.

 

Denn selbst wenn ein solcher Nichtchrist bewusst eine Handlung wider die Satzungen der Kirche begeht um seine Anti-Haltung auszudrücken, ist die Provokation zwar lästig aber letztlich lächerlich. Von Seiten der Gläubigen kann es dafür nur Mitleid geben, denn den gewünschten Effekt der Beleidigung Gottes kann der Möchtegernsünder ja überhaupt nicht erreichen. 

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mn1217

Ich bin tatsächlich der Meinung, dass es säkulare Sünden gibt, wenn man so will.

Ausserdem glaube ich ja an Gott. Wenn ich also meine Talente nicht nutze, weise ich damit Gott zurück. 

Wenn ich etwas tue oder lasse, dass mir Gott durch mein Gewissen sagt, eben nicht zu tun oder zu lassen, auch.

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Merkur
vor 3 Stunden schrieb Flo77:

... Zunächst einmal ist Sünde die bewusste Zurückweisung des göttlichen Heilswillens durch entsprechende Worte und Taten.

 

Um diese Zurückweisung vornehmen zu können, muss aber zunächst einmal die Erkenntnis darüber vorhanden sein, daß es Gott und seine Heilszusage gibt.

Wer noch nicht einmal zu dieser Erkenntnis gelangt, für den ist alles was danach kommt kaum noch interessant. ...

Gibt es bei Sünden einen objektiven und subjektiven Tatbestand? Warum ist die Erkenntnis Voraussetzung, um eine Sünde zu begehen?

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gouvernante
vor 2 Minuten schrieb Merkur:

Warum ist die Erkenntnis Voraussetzung, um eine Sünde zu begehen?

Da unterscheiden sich die Kirchen des Westens von denen des Ostens. Diese kenne auch "unbewusste Sünde".

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Merkur

Das scheint schlüssig zu sein. Entweder ist ein Verhalten falsch oder richtig, Erkenntnis ändert daran nichts.

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mn1217

Wenn ein Mensch aus irgendwelchen Gründen ( Alter, Hormonstatus, Erkrankungen...) nicht abschätzen ( erkennen) kann, welchen Schäden sein Verhalten anrichtet, fliesst das durchaus in die Bewertung des Verhaltens ein. Auch juristisch.

Jetzt Mal abgesehen davon, dass es zwischen " falsch" und " richtig" immense Grauzonen gibt.

bearbeitet von mn1217

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Merkur

Die Rede war aber nicht von juristischen Bewertungen, sondern von Sünde. Zwischen falsch und richtig gibt es keine Grauzone. Die gibt es nur zwischen schwarz und weiß.

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rorro
vor 17 Stunden schrieb gouvernante:

Da unterscheiden sich die Kirchen des Westens von denen des Ostens. Diese kenne auch "unbewusste Sünde".

 

Die kennt der Westen auch und nennt sie in sich immer (=intrinsisch) schlecht. Bspw. sind das die Taten, die automatisch zur eigenen Exkommunikation führen.

 

Ein gewisser Josef Ratzinger hat mal einen Artikel geschrieben, warum er angesichts des Nationalsozialismus und der Gräueltaten die Einsicht als Voraussetzung der Sündhaftigkeit für nicht immer passend hielt.

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mn1217
vor 18 Stunden schrieb Merkur:

Die Rede war aber nicht von juristischen Bewertungen, sondern von Sünde. Zwischen falsch und richtig gibt es keine Grauzone. Die gibt es nur zwischen schwarz und weiß.

Vieles, was als Sünde angesehen wird, gilt auch als Straftat. 

Aber natürlich ist Sünde noch Mal etwas Eigenes.

Aber auch falsch und richtig ist nicht so absolut, sondern schon Mal abhängig von Umständen. Und manchmal gibt es nur die Wahl zwischen falsch und falsch, man macht sich dann immer schuldig. Ich denke schon, dass die ( menschliche)Bewertung der Sünde auch mit den Umständen,runter denen sie begangen wird, zusammenhaengt.

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tribald
Am ‎01‎.‎03‎.‎2019 um 14:09 schrieb Flo77:

 

 

Denn selbst wenn ein solcher Nichtchrist bewusst eine Handlung wider die Satzungen der Kirche begeht um seine Anti-Haltung auszudrücken, ist die Provokation zwar lästig aber letztlich lächerlich. Von Seiten der Gläubigen kann es dafür nur Mitleid geben, denn den gewünschten Effekt der Beleidigung Gottes kann der Möchtegernsünder ja überhaupt nicht erreichen. 

 

Kann man einen Gott beleidigen?

 

 

das höchst unwahrscheinlich findend..............tribald

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rorro
vor 4 Stunden schrieb tribald:

 

Kann man einen Gott beleidigen?

 

 

das höchst unwahrscheinlich findend..............tribald

 

Auf den sich anders als Du denkst gezeigt habenden verweisend .... rorro

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tribald
vor 2 Stunden schrieb rorro:

 

Auf den sich anders als Du denkst gezeigt habenden verweisend .... rorro

Könntest du mir diesen deinen Satz in auch für mich verständlicher Form rüberbringen? Damit ich weiß, was du mir sagen willst.

 

etwas im dunklen tappend................tribald

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rorro

Ganz simpel: der Gott der Bibel hat sich bei der ersten Offenbarung an Sein Volk durchaus eiferüchtig und beleidigt gezeigt.

 

Hoffentlich jetzt klarer erklärend ....... rorro

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nannyogg57

Der Gott des AT ist nicht beleidigt, sondern eifersüchtig. Diese Eifersucht bezieht sich aber nicht auf andere Leute, sondern auf diejenigen, nämlich sein Volk, mit dem er einen Bund geschlossen hat. Das Recht, eifersüchtig zu sein, resultiert daraus, dass das Volk diesem Bund vorher ausdrücklich zugestimmt hatte.

 

 

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Xamanoth
vor 9 Stunden schrieb nannyogg57:

Der Gott des AT ist nicht beleidigt, sondern eifersüchtig. Diese Eifersucht bezieht sich aber nicht auf andere Leute, sondern auf diejenigen, nämlich sein Volk, mit dem er einen Bund geschlossen hat. Das Recht, eifersüchtig zu sein, resultiert daraus, dass das Volk diesem Bund vorher ausdrücklich zugestimmt hatte.

 

 

Wo hat „das Volk“ zugestimmt? Nicht mal Abraham würde wirklich gefragt.

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tribald
vor 10 Stunden schrieb rorro:

Ganz simpel: der Gott der Bibel hat sich bei der ersten Offenbarung an Sein Volk durchaus eiferüchtig und beleidigt gezeigt.

 

Hoffentlich jetzt klarer erklärend ....... rorro

Einen solchen Gott würde ich als Pappkamerad bezeichnen. Da schafft er Lebewesen, damit er beleidigt sein kann. Ziemlich schräg das Ganze. Ein Überwesen, das gerne beleidigt sein will, tja, da kämen jetzt eigentlich nur noch arenamäßige Äußerungen in Frage. Das lass ich aber lieber, sonst sind diese Geschöpfe stellvertredend für ihren Gott beleidigt.

Außerdem, woher weiß man eigentlich, dass dieser Gott beleidigt ist? Es wird zwar ständig behauptet von allen möglichen Anhängern aller möglichen Göttern, aber ein klarer Beleg ist das nicht. Er könnte ja mal selbst was sagen. Klage erheben oder sowas. Nun ja, ich glaube immer noch nicht, dass ein Schöpfer von seinen Geschöpfen beleidigt werden kann. Das sind immer nur die Geschöpfe, die das sind.

Dasselbe natürlich in Bezug Eifersucht.

 

Nachahmer des Tribaldchen Schreibstil durchaus mit Wohlwollen betrachtend...............tribald:)

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Chrysologus
vor 1 Minute schrieb Xamanoth:

Wo hat „das Volk“ zugestimmt? Nicht mal Abraham würde wirklich gefragt.

Abraham stimmte kontingent zu, indem er aufbrach. Gen 12,1-4.

Das Voll stimmt zu in Ex 24,3

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Xamanoth
vor 2 Minuten schrieb Chrysologus:

Abraham stimmte kontingent zu, indem er aufbrach. Gen 12,1-4.

Das Voll stimmt zu in Ex 24,3

Danke

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