Werner001 Geschrieben 21. März Melden Geschrieben 21. März vor 1 Minute schrieb SteRo: Gott ist die Wahrheit Dann kannst du mir statt der Wahrheit auch Gott erklären, wenn dir das leichter fällt Werner Zitieren
SteRo Geschrieben 21. März Melden Geschrieben 21. März vor 1 Minute schrieb Werner001: Dann kannst du mir statt der Wahrheit auch Gott erklären, wenn dir das leichter fällt Werner Du verstehst nicht, was es heißt, dass Gott wesenhaft die Wahrheit ist. Vermutlich, weil dir das Licht des Glaubens fehlt. Deine Bitte nach Erklärung ähnelt einer Bitte nach Erklärung zB des Geschmacks von Zucker, von jemandem, der nicht weiß wie Zucker schmeckt. Zitieren
Werner001 Geschrieben 21. März Melden Geschrieben 21. März vor 48 Minuten schrieb SteRo: Du verstehst nicht, was es heißt, dass Gott wesenhaft die Wahrheit ist. Vermutlich, weil dir das Licht des Glaubens fehlt. Deine Bitte nach Erklärung ähnelt einer Bitte nach Erklärung zB des Geschmacks von Zucker, von jemandem, der nicht weiß wie Zucker schmeckt. Das bedeutet „Wahrheit“ ist hier nur ein nichtssagender Begriff, eine Phrase, die sich toll anhört, aber völlig inhaltsleer ist. Der Gläubige benutzt sie, um Ungläubige damit zu beeindrucken. Werner Zitieren
SteRo Geschrieben 21. März Melden Geschrieben 21. März vor 32 Minuten schrieb Werner001: Das bedeutet „Wahrheit“ ist hier nur ein nichtssagender Begriff, eine Phrase, die sich toll anhört, aber völlig inhaltsleer ist. Der Gläubige benutzt sie, um Ungläubige damit zu beeindrucken. Werner Deine Worte bedeuten, dass dir das Licht des Glaubens fehlt. Zitieren
Werner001 Geschrieben 21. März Melden Geschrieben 21. März vor 2 Stunden schrieb SteRo: Deine Worte bedeuten, dass dir das Licht des Glaubens fehlt. Q. E. D. Werner vor 3 Stunden schrieb Werner001: Das bedeutet „Wahrheit“ ist hier nur ein nichtssagender Begriff, eine Phrase, die sich toll anhört, aber völlig inhaltsleer ist. Der Gläubige benutzt sie, um Ungläubige damit zu beeindrucken. Werner Zitieren
Merkur Geschrieben 21. März Melden Geschrieben 21. März vor 9 Stunden schrieb Werner001: Was ist Wahrheit? In solchen Diskussionen sollte man die Bedeutung des Begriffs tatsächlich vorher abklären. Sonst sind Mißverständnisse vorprogrammiert. Zitieren
iskander Geschrieben 23. März Melden Geschrieben 23. März (bearbeitet) Am 18.3.2026 um 07:55 schrieb Flo77: Nebenbei: ich halte mich seit Jahrzehnten für eines der übelsten Geschöpfe auf Gottes Erde, weil ich nicht "lieben" kann. Insbesondere bin ich nur begrenzt in der Lage, mir und anderen gegenüber tiefe emotionale Verbundenheit zu empfinden. Auch nicht Gott gegenüber. Das Liebesgebot war/ist für mich ein permanenter Sargnagel. Daß Agape in der Septuaginta wenig mit Emotionen zu tun hat, wird in der Kirche getreu dem Motto "du sollst nicht hassen" aber getreulich ignoriert, eine Klarstellung hätte mir allerdings die Seele gerettet. Hast Du es denn inzwischen verstanden oder nicht? Jeder vernünftig Mensch - und in diesem Fall wohl sogar die Kirche - würde doch zustimmen, dass es bei Liebe im Sinne von Agape auf die geistige Haltung und das Tun ankommt, und nicht auf Emotionen, die ohnehin weitgehend außerhalb der eigenen bewussten Kontrolle liegen. bearbeitet 23. März von iskander Zitieren
Shubashi Geschrieben 27. März Melden Geschrieben 27. März Ich habe hier nochmal die einzelnen Anmerkungen zu persönlichen Glaubensansichten hier gelesen, und für mich stellt vieles davon einen guten Grund dar, die Kirche nicht zu verlassen. Einfach nur, weil die Menschen und die Welt eine Gemeinschaft brauchen kann, in der so viele über alle Grenzen hinweg, die kleine Hoffnung teilen, dass diese Erde ein besserer Ort sein könnte und sich eben nicht darin erschöpft, dass Bosheit und Gewalt das letzte Wort über unser aller Leben bleibt. Und wenn ich heute lese, dass ein prominenter Politiker Jesus in seiner „christlichen“ Sekte nur darum bittet, ein effizienterer Massenmörder sein zu können - dann ist mir klar, dass Jesu Lehre auch dazu genutzt werden kann, einfach nur ein brutalerer Mensch ohne Gewissen zu werden. Dann geht mir mir kurz die Geschichte von zweitausend Jahre Katholizismus durch den Kopf, und ich glaube, dass die „Summa“ dort heute in den zigtausenden Gottesdiensten und Millionen Gebeten eben nicht für mehr Gewalt und Hass ist, sondern, trotz aller unserer eingestandenen Unzulänglichkeit, das Gegenteil. Und ich glaube dann, so eine weltweite Gemeinschaft des täglichen klitzekleinen Bemühens sollte weiter existieren. Selbstgerecht und furchtbar kann man nämlich sehr viel anstrengungsloser und auch ganz allein werden. Zitieren
SteRo Geschrieben 27. März Melden Geschrieben 27. März Ich würde jedem, der auch nur noch ein Fünkchen Glauben hat, das er nicht aufgeben will, davon abraten seine Glaubensgemeinschaft zu verlassen. Denn mit dem Verlassen wird notwendigerweise auch das letzte Fünkchen erlöschen. Dagegen würde ich jedem, der keinen Glauben mehr hat, empfehlen, seine Glaubensgemeinschaft zu verlassen, weil sein Verbleiben nur zum Nachteil der Gläubigen wirkt. Zitieren
SteRo Geschrieben 27. März Melden Geschrieben 27. März Theologin: Erwachsene Getaufte haben es in der Kirche schwer Ein gutes Gespräch wie mir scheint. Insbesondere die Gegenüberstellung "traditionelle Gemeinde" vs Neugetaufte finde ich interessant: Widl: Wer sich wegen einer selbst gefundenen inneren Überzeugung taufen lässt, hat oft das Problem, dass er nicht weiß, wo er hingehört. Denn eine normale Gemeinde teilt diese Erfahrungen und diesen Suchweg nicht. Wenn solche Leute durch ihren Taufweg mit Geistlichen Gemeinschaften oder Bewegungen in Kontakt kommen, dann kann das funktionieren – denn auch die können mit der traditionellen Gemeinde nichts anfangen. Die Neugetauften wollen, dass ihre Taufe in ihrem Leben einen Unterschied macht. Doch da in der Pfarrgemeinde alle sowieso schon seit Lebensbeginn getauft sind, stellt sich diese Frage dort nicht. Zudem hat die moderne christliche Gläubigkeit viele Traditionen abgewählt, etwa in Sachen Fasten. Wer also wirklich sein Leben durch den Glauben verändern will, hat es schwer. ... Das gilt für Gemeinden generell: Sie wurden nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil (1962-1965) betont und sind ob ihrer Konstruktion nicht darauf ausgelegt, neue Leute aufzunehmen, sondern die Menschen von der Geburt bis ins Grab mitzunehmen. Zitieren
rorro Geschrieben 27. März Melden Geschrieben 27. März Als Erwachsene Getaufte kommen letztlich aus spirituellen Gründen und sehr viele Alteingesessene bleiben aus soziologischen Gründen. Letztere haben faktisch die Macht vor Ort. Da die Kirche auf die Hypermobilität der Menschen noch nicht reagiert hat ("Anywheres" kommen in der Struktur quasi gar nicht vor, bzw. nur als Kleriker), "landen" Neugetaufte gar nicht so selten bei überregional und überdiözesan vertretenen Gemeinschaften. Das können NGG oder alteingesessene "Dritte Orden" sein. Zumal, wenn Neugetaufte ihre spirituelle Suche forsetzen und sich im Glauben vertiefen wollen, so haben mir schon mehrere Kapläne und Pfarrer versch. Gemeinden gesagt: das können sie nicht leisten. Dann "schicken sie sie weg", also hin zu solchen Gemeinschaften. Das nehme ich keinem Diözesnpriester übel, die ersticken eben in Arbeit. Zitieren
Shubashi Geschrieben 27. März Melden Geschrieben 27. März 4 hours ago, rorro said: Da die Kirche auf die Hypermobilität der Menschen noch nicht reagiert hat ("Anywheres" kommen in der Struktur quasi gar nicht vor, bzw. nur als Kleriker), "landen" Neugetaufte gar nicht so selten bei überregional und überdiözesan vertretenen Gemeinschaften. Das können NGG oder alteingesessene "Dritte Orden" sein. Oder auch Expats und Reisende. Ich empfinde es aös besondere Stärke einer Weltkirche, gerade durch Orden international aufgestellt zu sein. In Tokio waren z.B. Jesuiten, Franziskaner oder deutsche Auslandsgemeinden eher meine Anlaufstellen als japanische Gemeinden, das hat nicht nur mit der Sprache zu tun. Zitieren
SteRo Geschrieben 28. März Melden Geschrieben 28. März Studie: Fehlende emotionale Identifikation führt zu Kirchenaustritt Bereits der Titel elektrisiert mich ... "emotionale Identifikation" ... ??? "Überraschende Ergebnisse" drückt lediglich die Überraschung der Studiendurchführenden aus. Themen wie Reformstau, Hierarchien oder das öffentliche Image der Kirche spielen – anders als von vielen angenommen – nicht die entscheidende Rolle, wie die Universität Mannheim am Freitag mitteilte. Ich hätte jetzt auch eher die entscheidende Rolle dem Glauben zugewiesen und wundere mich etwas über "anders als von vielen angenommen", verstehe aber sogleich, dass die "vielen" von denen hier die Rede ist, nur Ungläubige sein können, also die sog. "Mehrheitsgesellschaft", die Medien und Universitätsbedienstete halt auch beinhaltet: "Diese Ergebnisse waren für uns überraschend", sagte die Mannheimer Sozialpsychologin und Studienautorin Lotte Pummerer."Wir haben angenommen, dass Themen wie Reformstau, Hierarchien oder das öffentliche Image der Kirche für sich genommen wichtige Treiber von Austrittsintentionen sind." Wen wundert's? Hier kommt die Auflösung zu "emotionale Identifikation" ... ??? Für die Austrittsabsicht sei die eigene Identifikation mit Kirche ausschlaggebend; also die Zufriedenheit mit ihr, die empfundene Nähe zu anderen Kirchenmitgliedern und die Bedeutung von Kirche für das eigene Selbstbild. Eine totale Verweltlichung der Beziehung Individuum-Kirche wird hier unterstellt. Im Prinzip sind die Kriterien auch für einen Kleingartenverein anwendbar. Zitieren
rorro Geschrieben 28. März Melden Geschrieben 28. März vor 2 Stunden schrieb SteRo: Studie: Fehlende emotionale Identifikation führt zu Kirchenaustritt Bereits der Titel elektrisiert mich ... "emotionale Identifikation" ... ??? "Überraschende Ergebnisse" drückt lediglich die Überraschung der Studiendurchführenden aus. Themen wie Reformstau, Hierarchien oder das öffentliche Image der Kirche spielen – anders als von vielen angenommen – nicht die entscheidende Rolle, wie die Universität Mannheim am Freitag mitteilte. Ich hätte jetzt auch eher die entscheidende Rolle dem Glauben zugewiesen und wundere mich etwas über "anders als von vielen angenommen", verstehe aber sogleich, dass die "vielen" von denen hier die Rede ist, nur Ungläubige sein können, also die sog. "Mehrheitsgesellschaft", die Medien und Universitätsbedienstete halt auch beinhaltet: "Diese Ergebnisse waren für uns überraschend", sagte die Mannheimer Sozialpsychologin und Studienautorin Lotte Pummerer."Wir haben angenommen, dass Themen wie Reformstau, Hierarchien oder das öffentliche Image der Kirche für sich genommen wichtige Treiber von Austrittsintentionen sind." Wen wundert's? Hier kommt die Auflösung zu "emotionale Identifikation" ... ??? Für die Austrittsabsicht sei die eigene Identifikation mit Kirche ausschlaggebend; also die Zufriedenheit mit ihr, die empfundene Nähe zu anderen Kirchenmitgliedern und die Bedeutung von Kirche für das eigene Selbstbild. Eine totale Verweltlichung der Beziehung Individuum-Kirche wird hier unterstellt. Im Prinzip sind die Kriterien auch für einen Kleingartenverein anwendbar. Vor Jahren schrieb ich schon mal das dazu: https://www.mykath.de/topic/35079-warum-katholiken-bleiben/page/2/#comment-2283642 An diesem Studienergebnis ist nur was für die überraschend, die eine normale deutsche katholische Gemeinde nicht kennen. Zitieren
SteRo Geschrieben Montag um 14:16 Melden Geschrieben Montag um 14:16 Afrika überholt erstmals Europa bei den Katholikenzahlen Erstmals gibt es in Afrika mehr Katholiken als in Europa. Insgesamt ist die Zahl der Katholiken weltweit von 1,406 Milliarden Gläubigen auf 1,422 Milliarden gestiegen. Wegen der Neugeborenentaufe sollte dies direkt mit der Vermehrungsfähigkeit bzw - willigkeit der Katholiken korrelieren. Der Großteil der Katholiken lebt in Amerika, nämlich 47,7 Prozent aller katholischen Gläubigen. In Bezug auf die jeweilige Gesamtbevölkerung der Kontinente leben in Amerika 64,0 Prozent Katholiken, in Europa 39,7 Prozent, in Ozeanien 25,9 Prozent, in Afrika 19,9 Prozent und in Asien 3,3 Prozent. Man fragt sich wirklich woher das reformatorische Sendungsbewußtsein so mancher deutschen Katholiken herkommt. Trotz des Rückgangs ist die Seelsorge in Europa weiterhin am stärksten durch Kleriker geprägt: Zitieren
SteRo Geschrieben Mittwoch um 16:50 Melden Geschrieben Mittwoch um 16:50 Umfrage: Minderheit glaubt an leibliche Auferstehung Jesu Nur eine Minderheit der Christen glaubt einer Umfrage zufolge an die leibliche Auferstehung Jesu von den Toten. Unter den Katholiken beantworten 38 Prozent die Frage danach mit "(eher) Ja", bei den evangelischen Christen, die zu einer Landeskirche gehören, sind es nur 29 Prozent, allerdings glauben 58 Prozent der Christen in evangelischen Freikirchen daran. Zitieren
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