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Synodaler Weg - schon versperrt?


Jan_Duever
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vor 3 Stunden schrieb laura:

Die Frage, wie viel "Vertiefung und Erneuerung des Glaubens" er bewirkt, könnte sich Gänswein auch selbst fragen. 

Die Antwort dürfte ernüchternd sein. 

Er könnte sich auch mal fragen, wie vielen „einfachen gläubigen Menschen“ er und seine Kollegen den Glauben und die Kirche schon gründlich verleitet haben

 

Werner

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vor 4 Minuten schrieb Werner001:

Er könnte sich auch mal fragen, wie vielen „einfachen gläubigen Menschen“ er und seine Kollegen den Glauben und die Kirche schon gründlich verleitet haben

 

Wie viele von denen sie überhaupt kennen! ;)

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vor 6 Minuten schrieb Werner001:

Er könnte sich auch mal fragen, wie vielen „einfachen gläubigen Menschen“ er und seine Kollegen den Glauben und die Kirche schon gründlich verleitet haben

Naja - zum Glauben verleitet wohl wenige.

 

Ihnen den Glauben verleidet wohl viele.

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Gerade eben schrieb Guppy:

War mir klar, dass direkt auf Gänswein verbal eingeschlagen wird. Ist eben einfacher als sich mit seiner Kritiik am synodalen Irrweg auseinanderzusetzen.

Gänswein mag alles sein, aber niemand mit pastoraler Erfahrung und auch in einen höheren Kurien Job, Präfekt des päpstlichen Hauses, unfähig sonst hätte ihn der Papst nicht zur Altenpflege von Joseph Ratzinger abkommandiert als ausschließliche Aufgabe

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vor 2 Minuten schrieb Guppy:

War mir klar, dass direkt auf Gänswein verbal eingeschlagen wird. Ist eben einfacher als sich mit seiner Kritiik am synodalen Irrweg auseinanderzusetzen.

Die Frage ist wohl eher welche Bedeutung misst man einem ehemaligen Sekretär ohne eigenes apostolisches Amt bei der Beurteilung eines Prozesses zu, an dem er allenfalls indirekt teilhat.

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vor 50 Minuten schrieb Guppy:

War mir klar, dass direkt auf Gänswein verbal eingeschlagen wird. Ist eben einfacher als sich mit seiner Kritiik am synodalen Irrweg auseinanderzusetzen.

Welche Kritik? Er fragt sich ja nur, ob der SW zu einer Glaubensvertiefung führt. Die Frage ist berechtigt, und auch ich glaube das nicht. Die eigentliche Frage wäre aber, warum das so ist, und da kommt er als Erz(!)Bischof ins Spiel.

Glaubensvertiefung und -erneuerung wäre nämlich vornehmlich die Aufgabe der Hirten. Der Synodale Weg ist in meinen Augen der Rest, der noch nicht vergrault wurde, und der versucht, sein Glaubensleben so organisiert zu bekommen, dass ihm das Bleiben möglich ist.

Aber die Frage nach Glaubenserneuerung, die sollte sich ein Bischof selbst stellen!

 

Wenn dem Bäcker die Kunden wegbleiben, und die noch verbliebenen Kunden sagen ihm, was ihnen an seinen Brötchen missfällt, ist es wenig hilfreich, wenn er nur herummault „ich frage mich, ob mir eure Kritik irgendwelche neuen Kunden  bringt“

 

Werner

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vor 13 Minuten schrieb Werner001:

Der Synodale Weg ist in meinen Augen der Rest, der noch nicht vergrault wurde, und der versucht, sein Glaubensleben so organisiert zu bekommen, dass ihm das Bleiben möglich ist.

 

Nein, der synodale Weg sind nur die üblichen, ewigen Nörgler, die schon seit vielen Jahren die Katholische Kirche in eine EKD 2.0 umwandeln wollen und dazu jetzt den "Missbrauch missbrauchen".

 

 

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vor 1 Stunde schrieb Guppy:

War mir klar, dass direkt auf Gänswein verbal eingeschlagen wird. Ist eben einfacher als sich mit seiner Kritiik am synodalen Irrweg auseinanderzusetzen.

Wie vorurteilsfrei du hier argumentierst. Ich bin echt fasziniert. 

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vor 9 Minuten schrieb Guppy:

 

Nein, der synodale Weg sind nur die üblichen, ewigen Nörgler, die schon seit vielen Jahren die Katholische Kirche in eine EKD 2.0 umwandeln wollen und dazu jetzt den "Missbrauch missbrauchen".

So langsam geht mir diese ständige Nörgelei aus konservativer Ecke nur noch auf die Nerven. 

 

Dann macht doch eure Neuevangelisierung. Bringt doch was auf die Beine. Es hindert euch niemand dran. Zeigt es den "üblichen, ewigen Nörgler, die schon seit vielen Jahren die Katholische Kirche in eine EKD 2.0 umwandeln wollen" doch, wie es geht. Los!

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Hier schenken sich doch beide Seiten nichts. ("Seht nur, wie sie einander lieben...")

Edited by Florianklaus
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vor 42 Minuten schrieb Guppy:

 

Nein, der synodale Weg sind nur die üblichen, ewigen Nörgler, die schon seit vielen Jahren die Katholische Kirche in eine EKD 2.0 umwandeln wollen und dazu jetzt den "Missbrauch missbrauchen".

 

 

aber genau diese Herrschaften arbeiten in den Pfarren, wenn diese Leute wegfallen, bleiben frömmelnde Gebetskreise und sog "Lebenschützer" damit marginalisiert sich die Kirche

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vor 4 Minuten schrieb Florianklaus:

Hier schenken sich doch beide Seiten nichts. ("Seht nur, wie sie einander lieben...")

 

Du hast recht!!!  Ich gebe zu, dass ich inzwischen nur noch zynisch-aggressiv reagiere, wenn ich bestimmte Thesen lesen muss. 

 

Ich empfinde genau diese aggressive Kommunikation auch zunehmend als Problem. Und ich verstehe auch nicht, was da schief läuft! 

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Gerade eben schrieb Spadafora:

aber genau diese Herrschaften arbeiten in den Pfarren, wenn diese Leute wegfallen, bleiben frömmelnde Gebetskreise und sog "Lebenschützer" damit marginalisiert sich die Kirche

... vor allem bleiben dann noch ein paar wenige Hanseln übrig. Diese Gruppen sind nämlich zahlenmäßig äußerst klein. Aber laut. 

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vor 5 Minuten schrieb laura:

... vor allem bleiben dann noch ein paar wenige Hanseln übrig. Diese Gruppen sind nämlich zahlenmäßig äußerst klein. Aber laut. 

Und zu faul, sich um etwas anderes als ihre persönliche Kuschelgruppe zu kümmern. Arbeiten wollen sie eher nicht.

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vor 4 Minuten schrieb Spadafora:

aber genau diese Herrschaften arbeiten in den Pfarren, wenn diese Leute wegfallen, bleiben frömmelnde Gebetskreise und sog "Lebenschützer" damit marginalisiert sich die Kirche

 

Sind das nicht genau die "normalen" Leute in der Kirche? Die Gläubigen, die die Lehrautorität des Papstes anerkennen, die den Katechismus anerkennen, sich sich an der Morallehre der Kirche orientieren, die den katholischen Glauben vollumfänglich annehmen, die jeden Sonntag in der Messe sind, einmal im Monat zur Beichte gehen, ein reges Gebetsleben haben und einfach in Ruhe ihren Glauben in der Kirche leben, mit der sie im grossen und ganzen zufrieden sind. Das ist doch eigentlich die ganz normale "Mitte" der Kirche.

 

Mag sein, dass das traurigerweise relativ nur noch wenige sind. Deshalb sind das doch aber trotzdem normale Katholiken. Und nicht irgendwelche schrillen Leute, die Radikalreformen in welche Richtung auch immer wollen, weite Teile der kirchlichen Lehre über den Haufen werfen und keinerlei Lehrautorität mehr anerkennen, ausser dort sie noch ihre Privatmeinung bestätigt sehen.

 

 

 

 

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vor 5 Minuten schrieb Guppy:

 

Sind das nicht genau die "normalen" Leute in der Kirche? Die Gläubigen, die die Lehrautorität des Papstes anerkennen, die den Katechismus anerkennen, sich sich an der Morallehre der Kirche orientieren, die den katholischen Glauben vollumfänglich annehmen, die jeden Sonntag in der Messe sind, einmal im Monat zur Beichte gehen, ein reges Gebetsleben haben und einfach in Ruhe ihren Glauben in der Kirche leben, mit der sie im grossen und ganzen zufrieden sind. Das ist doch eigentlich die ganz normale "Mitte" der Kirche.

 

Mag sein, dass das traurigerweise relativ nur noch wenige sind. Deshalb sind das doch aber trotzdem normale Katholiken. Und nicht irgendwelche schrillen Leute, die Radikalreformen in welche Richtung auch immer wollen, weite Teile der kirchlichen Lehre über den Haufen werfen und keinerlei Lehrautorität mehr anerkennen, ausser dort sie noch ihre Privatmeinung bestätigt sehen.

 

 

 

 

die Realität sieht anders aus, was für Dich der "normale"Katholik ist ist in der Realität die verschrobene Minderheit  im Übrigen ist die Akzeptanz des aktuellen Lehramtes sehr relativ   kommt doch  gerade aus diesen Kreisen zur Zeit die schrillste und hysterische  Kritik am regierenden Pontifex

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vor 12 Minuten schrieb Guppy:

Die Gläubigen, die die Lehrautorität des Papstes anerkennen, ... 

Seltsam, seltsam. Du betonst hier immer wieder die Lehrautorität. Sobald es aber um Themen geht, die dir nicht passen, ist dir völlig egal, was Papst und Bischöfe dazu sagen. 

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vor 11 Minuten schrieb Spadafora:

die Realität sieht anders aus, was für Dich der "normale"Katholik ist ist in der Realität die verschrobene Minderheit

 

Das kann ja sein. Ich mache das nicht an der Zahl der "Normalen" fest, sondern daran, was eben normal ist.

 

Notorische Unruhestifter, die permanent alles mögliche in der Kirche kritisieren, dafür aber an kaum etwas von dem glauben, was die Kirche lehrt. Ständige Nörgler, die alles madig machen und schlecht reden, alles um 180 Grad verändern wollen, weil alles so schrecklich sei an der Kirche usw. Das mag vielleicht eine grössere Zahl der offiziellen Mitglieder der Kirche sein.

 

Fraglich ist halt, ob die Kirche sich an solchen Extremen orientieren sollte und ob die Kirche sich wirklich nach deren Vorstellungen verändern sollte.

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vor 15 Minuten schrieb laura:

Seltsam, seltsam. Du betonst hier immer wieder die Lehrautorität. Sobald es aber um Themen geht, die dir nicht passen, ist dir völlig egal, was Papst und Bischöfe dazu sagen. 

 

Ich wüsste keinen Punkt, wo ich die Lehrautorität des Papstes nicht anerkennen würde.

 

Es mag einzelne Punkte geben, wo ich meine persönlichen Probleme habe, Dinge zu verstehen, die die Kirche lehrt. Das mache ich dann aber mit mir selbst aus und kritisiere nicht in Dauerschleife den Papst, verstosse demonstrativ gegen die Lehre der Kirche oder rufe zu innerkirchlichen Revolution auf.

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vor 6 Minuten schrieb Guppy:

Ich wüsste keinen Punkt, wo ich die Lehrautorität des Papstes nicht anerkennen würde.

Es mag einzelne Punkte geben, wo ich meine persönlichen Probleme habe, Dinge zu verstehen, die die Kirche lehrt. Das mache ich dann aber mit mir selbst aus und kritisiere nicht in Dauerschleife den Papst, verstosse demonstrativ gegen die Lehre der Kirche oder rufe zu innerkirchlichen Revolution auf.

 

Die deutschen Oberhirten

Papst Franziskus

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vor 6 Minuten schrieb Guppy:

 

Das kann ja sein. Ich mache das nicht an der Zahl der "Normalen" fest, sondern daran, was eben normal ist.

 

Notorische Unruhestifter, die permanent alles mögliche in der Kirche kritisieren, dafür aber an kaum etwas von dem glauben, was die Kirche lehrt. Ständige Nörgler, die alles madig machen und schlecht reden, alles um 180 Grad verändern wollen, weil alles so schrecklich sei an der Kirche usw. Das mag vielleicht eine grössere Zahl der offiziellen Mitglieder der Kirche sein.

 

Fraglich ist halt, ob die Kirche sich an solchen Extremen orientieren sollte und ob die Kirche sich wirklich nach deren Vorstellungen verändern sollte.

wer legt fest, was "normal" ist Deiner Meinung nach?

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vor 8 Minuten schrieb Guppy:

 

Ich wüsste keinen Punkt, wo ich die Lehrautorität des Papstes nicht anerkennen würde.

 

Es mag einzelne Punkte geben, wo ich meine persönlichen Probleme habe, Dinge zu verstehen, die die Kirche lehrt. Das mache ich dann aber mit mir selbst aus und kritisiere nicht in Dauerschleife den Papst, verstosse demonstrativ gegen die Lehre der Kirche oder rufe zu innerkirchlichen Revolution auf.

also musst du alles Tun, dass das Synodendokument Amoris Laetitia umgesetzt wird ebenso die lehre von Lauda si und dich für die Befolgung des Motu proprio Traditionis Custodis einsetzten  ebenso, dass mit kirchlichen Missbrauchstätern scharf ins Gericht gegangen wird und die Ämter für Frauen in der Liturgie erweitert werden
wie in dem Lehramtstext  Spiritus Domini anordnet richtig?

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vor 2 Stunden schrieb Guppy:

Sind das nicht genau die "normalen" Leute in der Kirche? Die Gläubigen, die die Lehrautorität des Papstes anerkennen, die den Katechismus anerkennen, sich sich an der Morallehre der Kirche orientieren, die den katholischen Glauben vollumfänglich annehmen, die jeden Sonntag in der Messe sind, einmal im Monat zur Beichte gehen, ein reges Gebetsleben haben und einfach in Ruhe ihren Glauben in der Kirche leben, mit der sie im grossen und ganzen zufrieden sind. Das ist doch eigentlich die ganz normale "Mitte" der Kirche.

Ich kann mich da Spadafora nur anschließen.

Die "normale Mitte der Kirche" wird sich in dieser Aufstellung nicht wiederfinden.

Spätestens bei "die Lehrautorität des Papstes anerkennen, die den Katechismus anerkennen, sich sich an der Morallehre der Kirche orientieren, die den katholischen Glauben vollumfänglich annehmen" wird für die meisten Schluss sein. Die interessieren sich dafür nämlich nicht. Sie ignorieren das alles, wollen ihre Spiritualität leben (den Rest den du geschrieben hast würden sie unterschreiben) und ihrem Gewissen folgen. Überschneidungen mit dem Katechismus sind da eher die Ausnahme.

Ich würde sogar soweit gehen das viele (viele, nicht die meisten - soweit würde ich nicht gehen wollen) von denen, wenn sie vor die Wahl gestellt werden, die Sakramente nicht empfangen zu können oder von einer geweihten Priesterin gespendet zu bekommen eher die Frau Priesterin akzeptieren würden. Schlicht aus Pragmatismus heraus.

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vor 2 Stunden schrieb Guppy:

Sind das nicht genau die "normalen" Leute in der Kirche? Die Gläubigen, die die Lehrautorität des Papstes anerkennen, die den Katechismus anerkennen, sich sich an der Morallehre der Kirche orientieren, die den katholischen Glauben vollumfänglich annehmen, die jeden Sonntag in der Messe sind, einmal im Monat zur Beichte gehen, ein reges Gebetsleben haben und einfach in Ruhe ihren Glauben in der Kirche leben, mit der sie im grossen und ganzen zufrieden sind. Das ist doch eigentlich die ganz normale "Mitte" der Kirche.

 

Nein, die kannst du wirklich mit der Lupe suchen! 

 

vor 2 Stunden schrieb Guppy:

Mag sein, dass das traurigerweise relativ nur noch wenige sind. Deshalb sind das doch aber trotzdem normale Katholiken.

 

Das geht leider nicht zusammen. "Normal" ist einfach ist das Selbstverständliche, das Erwartbare. Wenn ich mir heute einen durchschnittlichen Katholiken herausgreife, kann ich aber ziemlich sicher sein, daß kaum etwas von dem, was du aufzählst, auf ihn zutrifft. Du sagst ja selbst, daß es nur noch sehr wenige sind. Damit ist ihr Verhalten nicht mehr "normal", sondern eher die Ausnahme. 

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