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Money, Money, Money


Higgs Boson
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vor einer Stunde schrieb Thofrock:

Vermögensverwalter ist ein Placebo Begriff. Und langfristige Orientierung klingt so schön nach Kostolany. Damit tarnen sich Heuschrecken sehr gern.  Ihr Hauptmerkmal ist aber die Aggressivität in der Beteiligungstätigkeit. Und der Ursprung der dafür erforderlichen Instrumente liegt in den Lehren, die ich oben aufgezählt hatte. 

das ist alles ideologie.

 

grundlagen der volkswirtschaft sind(wiki) finanz-, fiskal-, lohnpolitik.

 

probleme der volkswirtschaft sind (wiki) inflation, deflation, rezession, hyperinflation, Gesamteinkommen, ArbeitslosigkeitZahlungsbilanz, ........

 

daraus ergeben sich dann u.a. sozialleistungen z.b. rente

 

die betriebswirtschaft (mikroökonomie) hat damit fertig zu werden. sie kann über politische kanäle, parteien, interessenverbände einfluß nehmen.

 

in diesem sinn ist die makroökonomie langfristig orientiert. sie sichert, will sichern den staat, die gesellschaft auf dauer. das hat mit kostolany nicht das geringste zu tun.

 

Edited by helmut
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Am 1.12.2019 um 13:29 schrieb helmut:

das hat mit kostolany nicht das geringste zu tun.

 

Mit Merz und Blackrock allerdings auch nichts.

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vor 10 Stunden schrieb Thofrock:

Mit Merz und Blackrock allerdings auch nichts.

kraft größe, wissen und einfluß ist mrz und blackrock sehr eng mit

finanz-, fiskal-, lohnpolitik.inflation, deflation, rezession, hyperinflation, Gesamteinkommen, ArbeitslosigkeitZahlungsbilanz, ..... involviert.  das rechnungswesen eines betriebes ist ein körnchen für ihn, zugearbeitet von subalternen mitarbeitern.

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Ich investiere aktuell am liebsten in Bücher und Kunst...

 

Ich hoffe, die Terry Pratchett-Bronze-Büste (eine von 12) kommt noch vor Weihnachten...

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vor 6 Minuten schrieb rince:

Ich investiere aktuell am liebsten in Bücher und Kunst...

 

Ich hoffe, die Terry Pratchett-Bronze-Büste (eine von 12) kommt noch vor Weihnachten...

 

Ist das eine Investition, oder doch nicht eher eine Privatentnahme? :D

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vor einer Stunde schrieb rince:

Ich hoffe, die Terry Pratchett-Bronze-Büste (eine von 12) kommt noch vor Weihnachten...

Ich suche ja noch jemanden, der mir Tod, Krieg, Hunger, Pestilenz und Chaos als Pfahlidole aus Astgabeln hauen kann.

 

Wenn die Herrschaften einen Kreis in unserem Vorgarten bilden würden, würde ich eine Kamera aufstellen um die Gesichter unserer Nachbarn aufzunehmen...

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vor 5 Stunden schrieb rince:

Ich investiere aktuell am liebsten in Bücher und Kunst...

 

Ich hoffe, die Terry Pratchett-Bronze-Büste (eine von 12) kommt noch vor Weihnachten...

Ich in Schallplatten.

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Die Angelika
vor 8 Stunden schrieb rince:

Du meinst, das ist das Resultat von dem verlogenen Geschwätz, dass man angeblich alles erreichen könne, wenn man nur möchte?

 

Ich meine, dass man sich selbst überschätzt , weil einen die Folgen der Selbstüberschätzung persönlich nicht besonders tangieren werden und weil man exklusiv von seinen eigenen Möglichkeiten ausgeht, ohne darüber nachzudenken, was das für den direkten Nachbarn bedeutet. Es ist halt ziemlcih einfach die ganze Welt in Empathie und Liebe zu umarmen, solange es für einen selber lediglich ein bisschen Verzicht bedeutet, aber nicht ans Eingemachte geht.

Und da können sich dann manche Grüne in ihrer politischen Selbstespiegelungshaltung gerade mal einem Friedrich MErz die Hand reichen, der auch nicht kapiert, dass nicht für jeden Deutschen 50 Euro im Monat so einfach mal auf die Seite zu legen sind, um etwas für seine Zukunft (Altersvorsorge zu tun, weil andere als Friedrich Merz mit der BEwältigung ihrer Gegenwart schon fast überfordert sind.

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vor 27 Minuten schrieb Die Angelika:

dass nicht für jeden Deutschen 50 Euro im Monat so einfach mal auf die Seite zu legen sind,

Das Problem ist, daß es in Prinzip keine wertbeständigen Geldanlagen gibt. Für 1.200 € im Jahr Gold zu kaufen klingt nicht schlecht (nach heutigem Kurs sind das etwa 3,5 Unzen, da kommen in einem Arbeitsleben etwa 140 Unzen zusammen wofür man durchaus einen Tresor brauchen kann oder Depotgebühren bezahlt werden müssen), aber ich zweifle, daß das wirklich praktikabel sein könnte.

 

Vom Aktiensparen halte ich nicht allzuviel. Ich habe zwar welche, aber auf denen ruht nicht meine Alternsvorsorge, nachdem ich meinen letzten Fonds mit Verlusten auflösen musste. Stattdessen wird sich meine Altersvorsorge am Ende aus vier oder fünf Teiĺbeträgen zusammensetzen. aber das können wir auch nur machen, weil wir über hinreichend freie Mittel verfügen.

 

Wir haben genügend Familien im Bekanntenkreis, die diese Mittel gar nicht erst haben geschweigedenn, die es riskieren könnten ihr Geld zum Spekulieren einzusetzen.

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phyllis
17 minutes ago, Flo77 said:

Das Problem ist, daß es in Prinzip keine wertbeständigen Geldanlagen gibt.

Liegenschaften? Ich gebe zu ist mit ziemlichem Aufwand und bei Vermietung auch mit Risiken verbunden, scheint mir aber die einzige wertbeständige Investition zu sein. Der Rest deines Beitrages ist nur zu gut nachvollziehbar. Gerade die nutz- und sinnlosen Corona-Massnahmen haben megagrosse Löcher in die Altersvorsorge der Millenials und GenZ gerissen, man wird die Auswirkungen erst nach Jahren oder Jahrzehnten spüren. Bis dann haben die verantwortlichen Politiker natürlich ihre nie-angetastete Altersrente durchgebracht und liegen 2m unterm Boden.

Edited by phyllis
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Merkur
vor 9 Stunden schrieb Flo77:

Das Problem ist, daß es in Prinzip keine wertbeständigen Geldanlagen gibt. ...

Man kann bei Aktien sicherlich mal danebenliegen, aber das liegt dann an der Aktienauswahl, nicht an der Anlageklasse an sich.

  • Thanks 1
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vor einer Stunde schrieb Merkur:
vor 10 Stunden schrieb Flo77:

Das Problem ist, daß es in Prinzip keine wertbeständigen Geldanlagen gibt. ...

Man kann bei Aktien sicherlich mal danebenliegen, aber das liegt dann an der Aktienauswahl, nicht an der Anlageklasse an sich.

Und damit gilt für alle ohne Glaskugel: Auch Aktien sind prinzipiell nicht wertbeständig. Ohne so eine Glaskugel gibt es eben keine Garantie, nicht doch daneben zu liegen.

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Merkur
vor 25 Minuten schrieb Moriz:

Und damit gilt für alle ohne Glaskugel: Auch Aktien sind prinzipiell nicht wertbeständig. Ohne so eine Glaskugel gibt es eben keine Garantie, nicht doch daneben zu liegen.

Man lernt das nicht durch Glaskugeln, sondern wie jede Art von Lebensunterhalt, durch Ausbildung. Bereits Jäger und Sammler wären wenig erfolgreich, wenn sie sich bei ihrer Tätigkeit auf Glaskugeln verließen.

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vor 36 Minuten schrieb Merkur:

Man lernt das nicht durch Glaskugeln, sondern wie jede Art von Lebensunterhalt, durch Ausbildung. Bereits Jäger und Sammler wären wenig erfolgreich, wenn sie sich bei ihrer Tätigkeit auf Glaskugeln verließen.

Jetzt habe ich aber nicht Investmentbanker gelernt und verdiene meinen Lebensunterhalt anders.

Und wenn ich die Geschichte richtig verstanden haben, dann sind auch Finanzfachleute nicht davor sicher, Aktien falsch einzuschätzen und große Summen zu verlieren.

 

Gut gestreute Aktien mögen ein passables Standbein bei der Alterssicherung sein, aber Flo und ich hätten da gerne etwas einfacherers...

Edited by Moriz
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mn1217

 Always funny...

 

Falls die Diskussionen um Aktien, Fonds,Gold etc ,die bei Männer und Frauen angefangen würde,vertieft werden soll,hab ich mal was hochgeholt.

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Merkur
vor 30 Minuten schrieb Moriz:

Gut gestreute Aktien mögen ein passables Standbein bei der Alterssicherung sein, aber Flo und ich hätten da gerne etwas einfacherers...

Indexfonds vielleicht? (kann gerne in den von mh1217 dankenswerterweise hervorgeholten Faden verschoben werden).

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vor 3 Stunden schrieb Merkur:

Man kann bei Aktien sicherlich mal danebenliegen, aber das liegt dann an der Aktienauswahl, nicht an der Anlageklasse an sich.

Was aber bedeutet, daß man AUCH Aktien kaufen kann/sollte, daß ein Aktienportfolio ALLEIN aber nicht geeignet ist.

 

Jedenfalls kann man nicht von jedem Menschen verlangen erstmal Investbanker zu lernen um überhaupt eine Altersvorsorge aufbauen zu können. Wenn es kein vernünftiges Grundsicherungssystem gibt ist das für mich indiskutabel.

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Merkur
vor 39 Minuten schrieb Flo77:

Jedenfalls kann man nicht von jedem Menschen verlangen erstmal Investbanker zu lernen um überhaupt eine Altersvorsorge aufbauen zu können. Wenn es kein vernünftiges Grundsicherungssystem gibt ist das für mich indiskutabel.

Sich um seine Altersversorgung zu kümmern ist m.E. Grundwissen, das jedem in der Schule (oder besser noch durch die Eltern) vermittelt werden sollte. Eine Grundsicherung muss es natürlich trotzdem geben, aber damit möchte sich nicht jeder zufrieden geben. Wenn man seinen Lebensstandard halten oder verbessern möchte, ohne auf das Wohlwollen anderer angewiesen zu sein, kommt man nicht darum herum, sich angemessene Einkommensquellen zu erschließen.

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vor 48 Minuten schrieb Merkur:

Sich um seine Altersversorgung zu kümmern ist m.E. Grundwissen, das jedem in der Schule (oder besser noch durch die Eltern) vermittelt werden sollte.

Deutschland ist da übelstes Entwicklungsland. Mal abgesehen davon, daß die Schule nicht alles vermitteln kann, was irgendwer für notwendig hält.

Und Eltern, die gelernt haben: "Die Rente ist sicher", was bitteschön können die vermitteln? (Allenfalls die bittere Erfahrung, daß es am Ende doch nicht reicht. Aber dann ist es verdammt spät was zu ändern.)

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Die Angelika
vor einer Stunde schrieb Merkur:

Sich um seine Altersversorgung zu kümmern ist m.E. Grundwissen, das jedem in der Schule (oder besser noch durch die Eltern) vermittelt werden sollte.

 

Meinst du?

Was bitte sollte in den 9 bzw 10 Pflichtschuljahren noch alles an sog. Grundwissen vermittelt werden?

Lehrer in manchen Hauptschulen sind heute schon fast froh, wenn sie es schaffen, ihren Schülern die Grundrechenarten sowie ein bisschen Zins- und Prozenetrechnung ordentlich vermitteln zu können.

Ich hale deine Ansicht für ziemlich realitätsfern.

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Die Angelika
vor 21 Minuten schrieb Moriz:

Deutschland ist da übelstes Entwicklungsland. Mal abgesehen davon, daß die Schule nicht alles vermitteln kann, was irgendwer für notwendig hält.

Und Eltern, die gelernt haben: "Die Rente ist sicher", was bitteschön können die vermitteln? (Allenfalls die bittere Erfahrung, daß es am Ende doch nicht reicht. Aber dann ist es verdammt spät was zu ändern.)

 

 Es könnte auch Eltern geben, die zunöchst einmal alles daran setzen müssen, ihre Nachkommenschaft überhaupt in die Lage zu versetzen, ihren eigenen Lebensunterhalt zu verdienen.

Wenn ich da so an mein Klientel im Beruf denke, die würden mich völlig perplex ansehen, wenn ich denen was von Altersvorsorge vermitteln wollte.

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Merkur
vor 10 Minuten schrieb Die Angelika:

 

Meinst du?

Ja, allerdings sollte dieser Unterricht nicht durch beamtete hauptberufliche Lehrer erfolgen, sondern durch geeignete Externe, am besten durch beruflich erfolgreiche Geschäftsleute (falls man welche findet, die dazu bereit sind). In anderen Bereichen des Lehrplans, z.B. bei der Mathematik, darf dagegen gerne gekürzt werden. Die binomischen Formeln sind beispielsweise für die überwiegende Mehrzahl der Schüler ohne technisch-naturwissenschaftliche Interessen sicherlich unnötiger und ggf. sogar schädlicher Ballast. 

Edited by Merkur
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vor 6 Minuten schrieb Die Angelika:

Wenn ich da so an mein Klientel im Beruf denke, die würden mich völlig perplex ansehen, wenn ich denen was von Altersvorsorge vermitteln wollte.

Vielleicht solltest Du das trotzdem tun.

Neulich im Radio ein Bericht über jemanden, der in den 90er Jahren mit Mitte 40 die Chance genutzt hat, als Jude aus der ehemaligen Sowietunion nach Deutschland einzuwandern. Der hat in der UDSSR als Ingenieru gearbeitet, seine Ausbildung ist hier aber nicht anerkannt worden, hier hat er dann fünfzehn Jahre als Nachtwächter gearbeitet. Jetzt bekommt er Rente: Umgerechnet 100 Euro im Monat aus Russland für seine dort erworbenen Ansprüche, 200 Euro bekommt er von der deutschen Rentenversicherung. Als man ihm damals die Möglichkeit zur Emigration gegeben hat, da hat wohl keiner was von Altersarmut erzählt... Grundsicherung bekommt er übrigens auch nicht, weil seine Frau (noch) arbeitet.

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vor 5 Minuten schrieb Merkur:

Die binomischen Formeln sind beispielsweise für die überwiegende Mehrzahl der Schüler ohne technisch-naturwissenschaftliche Interessen sicherlich unnötiger und ggf. sogar schädlicher Ballast. 

:facepalm:

Die binomischen Formeln sind einfach und tauchen immer wieder mal auf.

 

Altersvorsorge hat dagegen auch was mit Finanzmathematik zu tun, also Prozent- und Zinseszinsrechnung, bei letzterem ist man dann schon bei Exponentialfunktionen. Die einem auch beim Verstehen des Pandemiegeschehens helfen könnten.

Ganz ehrlich: Die binomischen Formeln sind Pipifax dagegen.

 

(Haben mir eigentlich die Interpretationen im Deutschunterricht irgendetwas gebracht? Außer mir deutsche Literatur zu verleiden?)

 

vor 9 Minuten schrieb Merkur:

allerdings sollte dieser Unterricht nicht durch beamtete hauptberufliche Lehrer erfolgen, sondern durch geeignete Externe, am besten durch beruflich erfolgreiche Geschäftsleute

Sorry, aber Lehrer sind ausgebildete Fachleute für Wissensvermittlung (also, sie haben das zumindest mal gelernt, insbersondere Fachdidaktik), "erfolgreiche" Geschäftsleute mögen ihre Stärken haben - die Vermittlung ihrer Fähigkeiten an Jugendliche dürfte da aber eher selten zu gehören. Ich halte das eher für eine Idee für den Stammtisch - aber frühestens nach der zehnten Runde.

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Werner001
vor 16 Minuten schrieb Moriz:

Vielleicht solltest Du das trotzdem tun.

Neulich im Radio ein Bericht über jemanden, der in den 90er Jahren mit Mitte 40 die Chance genutzt hat, als Jude aus der ehemaligen Sowietunion nach Deutschland einzuwandern. Der hat in der UDSSR als Ingenieru gearbeitet, seine Ausbildung ist hier aber nicht anerkannt worden, hier hat er dann fünfzehn Jahre als Nachtwächter gearbeitet. Jetzt bekommt er Rente: Umgerechnet 100 Euro im Monat aus Russland für seine dort erworbenen Ansprüche, 200 Euro bekommt er von der deutschen Rentenversicherung. Als man ihm damals die Möglichkeit zur Emigration gegeben hat, da hat wohl keiner was von Altersarmut erzählt... Grundsicherung bekommt er übrigens auch nicht, weil seine Frau (noch) arbeitet.

Ich kenne einen Ähnlichen Fall, da wird das nächstes Jahr auch so sein. Die wirtschaftlich sinnvollste Lösung ist, dass sich die Ehefrau umgehend arbeitslos meldet und Hartz beantragt.

Und das wird Massen von Zuwanderern so gehen.

 

Werner

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