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Alfons

Gemeindeleben in Corona-Zeiten

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laura
vor 1 Stunde schrieb Die Angelika:

Und sorry, ich halte Gottesdienste f√ľr lebensnotwendige als Autofahren.¬†

 

Kommt drauf an, wo du wohnst ... ūü§£

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Die Angelika
vor 3 Minuten schrieb laura:

 

Kommt drauf an, wo du wohnst ... ūü§£

 

Nein. Ich wohne nämlich so ziemlich in der Prärie und sage das trotzdem.

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Die Angelika
vor einer Stunde schrieb Frank:

Auch √Ėsterreich kennt kein Verbot des Staates Gottesdienste zu feiern. Es waren die Bisch√∂fe die Pr√§senzgottesdienste eingestellt haben.

Politisch finde ich den √∂sterreichische Weg den richtigen: Der Staat setzt Regeln und Verbote wo staatliches Handeln unerl√§sslich, die gesellschaftlichen Akteure - wie zum Beispiel die Kirche - unterst√ľtzen wo ihnen M√∂glich. Die deutschen Bisch√∂fe hatten leider die Kraft nicht dazu. Gott steh der Herde bei, die solche Hirten hat.

 

Vielleicht haben die deutschen Bisch√∂fe auch eine Herde mit anderen Bed√ľrfnissen?

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laura
vor 1 Minute schrieb Die Angelika:

 

Nein. Ich wohne nämlich so ziemlich in der Prärie und sage das trotzdem.

Und wie kommst du dann zum Gottesdienst? Ohne Auto?

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Die Angelika
Gerade eben schrieb laura:

Und wie kommst du dann zum Gottesdienst? Ohne Auto?

 

zu Fuß, mit dem Fahrrad oder gar nicht.

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laura
vor 7 Minuten schrieb Die Angelika:

 

zu Fuß, mit dem Fahrrad oder gar nicht.

Dann scheint sich die Pampa ja noch in Grenzen zu halten, wenn eine Kirche zu Fuß erreichbar ist.

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nannyogg57
vor 2 Stunden schrieb Spadafora:

ja weil man aus dem Haus gehen muß das ist kein Argument
den die Gefahr  die oben beschrieben wird ist schlicht vermeidbar in dem man Präsenz Gottesdienste einstellt

Ich hatte selbst im Lockdown light jeden Tag √ľber 100 Kontakte. Berufsm√§ssig. Mein Sohn wird morgen wieder im harten Lockdown √ľber 100 Kontakte haben. Berufsm√§ssig.

 

Da läuft was schief.

 

Kontaktreduktion ist das eine, die Definition, was vermeidbar ist, das ist etwas anderes.

 

Wenn nur noch erlaubt ist, was dem Beruf dient und der Wirtschaft und alles andere unter "vermeidbar" stigmatisiert wird, dann ist das eine ziemlich fatale Sichtweise und das Menschenbild dahinter IMHO gruselig.

 

Deshalb muss es bei allen notwendigen Vorschriften doch noch einen Spielraum geben, was der Einzelne unter "vermeidbar" versteht und die notwendige Toleranz zu akzeptieren, dass es hier unterschiedliche Schwerpunkte gibt.

 

Seine Quarantäne nicht zu halten, das finde ich asozial, aber Menschen Gottesdienste unter Hygienevorschriften verbieten zu wollen, weil sie ja "vermeidbar" sind, setzt voraus, dass es eine absolute Definition von "vermeidbar" gibt.

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Spadafora

in √Ėsterreich ist klar definiert unter welchen Umst√§nden man die Wohnung verlassen darf es ist definitiv¬† verboten¬†
 Menschen zu treffen die nicht zur Familie gehören oder Lebenspartner sind

Edited by Spadafora

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MartinO
vor 21 Minuten schrieb Spadafora:

in √Ėsterreich ist klar definiert unter welchen Umst√§nden man die Wohnung verlassen darf es ist definitiv¬† verboten¬†
 Menschen zu treffen die nicht zur Familie gehören oder Lebenspartner sind

Und das kann man nat√ľrlich in einer Gro√üstadt in jedem Einzelfall kontrollieren. ;)

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Spadafora
vor 52 Minuten schrieb MartinO:

Und das kann man nat√ľrlich in einer Gro√üstadt in jedem Einzelfall kontrollieren. ;)

nat√ľrlich aber die Polizei ist emsig und die Strafen sind ordentlich 200 Euro aufw√§rts

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nannyogg57
vor 2 Stunden schrieb Spadafora:

in √Ėsterreich ist klar definiert unter welchen Umst√§nden man die Wohnung verlassen darf es ist definitiv¬† verboten¬†
 Menschen zu treffen die nicht zur Familie gehören oder Lebenspartner sind

Erkläre mir das bitte

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Naja
Am 26.12.2020 um 12:15 schrieb Moriz:

Die Infektionsketten waren noch nie in nennenswertem Ma√üe zur√ľckverfolgbar!

Wie auch, wenn die allermeisten Infektionen nicht mal bekannt werden.

 

I

 

Sind sie wohl doch, wenn die Infektionszahlen niedrig genug sind:

 

In der M√ľnchner Studie lag der Prozentsatz der Getesteten, die Antik√∂rper entwickelt hatten, bei 3,3% vs. 1,5% bekannter und durch PCR best√§tigeter Infektionen in der Bev√∂lkerung.

 

Die Dunkelziffer liegt damit bei gut der Hälte aller Infektionen seit Beginn der Testungen.

 

In der Anfangszeit der Epidemie lag der Anteil der gemeldeten, bestätigten Fälle bei etwa einem Viertel der dann im Antikörpertest erfassten.

 

https://www.br.de/nachrichten/wissen/studie-rund-drei-prozent-der-muenchner-mit-corona-infiziert,SK3xCl6

 

"Zu Beginn der neuen Testrunde waren bei den Gesundheitsbeh√∂rden rund 1,5 Prozent der M√ľnchner als Corona-positiv registriert gewesen. Damit lag die tats√§chliche Zahl etwa zweimal so hoch.

In der ersten Runde hatte der Anteil der damals in der Studie nachgewiesenen Infektionen viermal höher gelegen als bekannt. "Vergleicht man nur den Anstieg der Infektionen seit Anfang Juni, so ist die Rate der nicht erkannten Infektionen noch deutlicher gesunken", teilten die Forscher mit."

 

Scheint allerdings nicht bei Kindern zu funktionieren: Dort lag die Zahl der durch PCR-Tests erfassten und gemeldeten Fälle nur bei einem Sechstel der Im AK-Test erfassten.

 

Aber gehört eigentlich eher in den Corona-Thread als hierher.

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Frank
vor 1 Minute schrieb ThomasB.:
vor einer Stunde schrieb nannyogg57:

Das ist ok. Da gibt es keine Sakramente.

Nein, das ist nicht "ok". Wer behauptet dass das "ok" wäre?

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Moriz
vor 2 Stunden schrieb Naja:

In der M√ľnchner Studie lag der Prozentsatz der Getesteten, die Antik√∂rper entwickelt hatten, bei 3,3% vs. 1,5% bekannter und durch PCR best√§tigeter Infektionen in der Bev√∂lkerung.

Das hei√üt, man kannte nicht mal die H√§lfte der tats√§chlich Infizierten. Das halte ich immer noch nicht f√ľr nachverfolgbar.

 

vor 2 Stunden schrieb Naja:

Aber gehört eigentlich eher in den Corona-Thread als hierher.

Stimmt! Aber Danke f√ľr die Zahlen, die kannte ich noch nicht.

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Die Angelika
vor 2 Stunden schrieb ThomasB.:
vor 3 Stunden schrieb nannyogg57:

Das ist ok. Da gibt es keine Sakramente.

 

[sarkasmus]F√ľr einen Teil eventuell zeitlich versetzt [/sarkasmus]

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Die Angelika
vor 2 Stunden schrieb Frank:
vor 2 Stunden schrieb ThomasB.:
vor 3 Stunden schrieb nannyogg57:

Das ist ok. Da gibt es keine Sakramente.

Nein, das ist nicht "ok". Wer behauptet dass das "ok" w√§re? ÔĽŅ

 

Die österreichische Regierung

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mn1217

Das ist ein Kommentar zur Fl√ľchtlingssituation, was macht der denn hier?

 

Ganz generell hat hier Vieles nix mit dem Thema des Fadens zu tun.

Es geht ja eigentlich um das Gemeindeleben.

 

Edited by mn1217

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mn1217
Am 25.12.2020 um 13:04 schrieb ThomasB.:

Danke.Also doch nie mehr Gottesdienst feiern (wenigstens im Winter).

Diese L√ľge steht hier immer noch.

Wie wäre es mit löschen?

Und f√ľr Herrn B: Wie w√§re es mit lesen?

 

Da steht nämlich nix von nie mehr Gottesdienst feiern.

Nichtmal was von nie mehr analog Gottesdienst feiern,aber behaupten kann man das ja.

 

Unser Landkreis hat eine Inzidenz von 111 oder so.

Da ist die Zweistelligkeit nicht so weit,aber 99 ist immer noch viel zu viel.

Niedrige einstellige Inzidenzen ,sogar null,waren diese Jahr hier Realität. Es geht also,und das sollte auch unser Ziel sein. Nicht "Hundert ist okay".

 

Soweit geh√∂rt das nat√ľrlich in den allgemeinen Faden,aber es hat nat√ľrlich Auswirkungen auch auf Gottesdienstfeiern.

Hygienekonzepte hin oder her,  bei den momentanen Zahlen ist das Zusammenkommen so vieler Menschen riskant. 

 

Allersp√§testens mit der Verk√ľndung von " Lockdown zwei" h√§tten sich Baetzing und Bedford Strohm zusammen hinstellen m√ľssen um zu sagen : So leid es uns gut, Gottesdienst wird ab sofort bis auf weiteres ausschlie√ülich digital gefeiert.

Wie halt in Lockdown eins. Was Ostern ( höchstes christliches Fest) geht, geht Weihnachten auf jeden Fall.

 

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ThomasB.
vor 23 Minuten schrieb mn1217:

Diese L√ľge steht hier immer noch.

Wie wäre es mit löschen?

Und f√ľr Herrn B: Wie w√§re es mit lesen?

Ich habe gelesen, dass Du daf√ľr bist, Gottesdienste erst wieder zu erlauben, wenn die Inzidenz einstellig ist.

 

Das ist ein Wert, den wir zumindest in den Wintermonaten nicht einmal f√ľr das bekannte und impff√§hige Grippevirus erreichen. Wer also fordert, Gottesdienste d√ľrften erst bei einstelligen Inzidenzwerden erlaubt werden, spricht sich f√ľr mindestens mehrere Jahrzehnte ohne Gottesdienste aus.

vor 23 Minuten schrieb mn1217:

Was Ostern ( höchstes christliches Fest) geht

Es ging schon Ostern nicht.

Edited by ThomasB.

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Franziskaner

Man setzt halt die unter Druck, die man unter Druck setzen kann. MeineTochter wohnt in der K√∂lner S√ľdstadt. Da stehen abends gro√üe Gruppen von Menschen dicht beieinander, um die Erzeugnisse von Fast Food-K√ľchen zu verzehren. Nat√ľrlich ohne Maske. Und ohne Kontrolle, geschweige denn Bu√ügeld.

 

Bu√ügeld bezahlen musste allerdings eine Mutter, die vom Fahrrad abstieg, um ihre weinende Tochter im Fahrradsitz zu beruhigen. Und zwar f√ľr beide,¬† Mutter und Tochter. (Hat meine Tochter gesehen).

 

Genauso ist es mit den Gottesdiensten. Da kann man unter gro√üem Hallo der √Ėffentlichkeit noch einen draufsetzen. Es gibt eine Facebook-Gruppe in meiner Heimatstadt, in der die Lokalmatadoren √∂rtliche Politik kommentieren. Da wurde tagelang gegen Weihnachtsgottesdienste gehetzt und schlie√ülich gejubelt, als die √∂rtliche Pfarrgemeine alles abgesagt hat.

Zum G√ľck (und das meine ich tats√§chlich so) gab es an Weihnachten aber doch einen Gottesdienst: das Freitagsgebet der √∂rtlichen Moscheegemeinde. Kritische Wortmeldungen dazu wurden in dieser Facebook-Gruppe gel√∂scht, mit dem Hinweis, dass man keine Hetze gegen Muslime m√∂chte. Das kann ich zwar nur unterst√ľtzen; Hetze gegen Christen finde ich aber nicht besser.

 

Vielleicht wechsele ich ja doch noch. Ich finde n√§mlich den Islam durchaus ansprechend. Zuerst gehe ich aber mal zu den katholischen Gemeinden in den angrenzenden St√§dten, in denen Weihnachtsgottesdienste stattgefunden haben. Ich habe da f√ľr 2021 einen guten Vorsatz: meine sozialen Kontakte in Bezug auf Pfarrgemeinde umzugestalten. Nach 30 Jahren ist das schon nicht so leicht. Aber notwendig.

Edited by Franziskaner
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Die Angelika
vor einer Stunde schrieb Spadafora:

gern  Sport im freien ist gestattet  das war der Druck der Tourismuswirtschaft was bedauerlich ist

 

Wer so eine Regierung hat, braucht sich nicht mehr zu wundern, dass die Menschen deren Politiker nicht mehr ernstnehmen.

Dass das zu diesen Menschenansammlungen f√ľhrt, sollte klar gewesen sein.¬†

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