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Gemeindeleben in Corona-Zeiten


Alfons

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Am 17.3.2021 um 09:21 schrieb gouvernante:

Ich denke, das ist weniger Entwöhnung als Enttäuschung oder Ärger darüber, dass von den Verantwortlichen nicht alles getan wird, gottesdienstliche Feier dennoch und evt. anders (draußen, häufiger, weitere Gottesdienstformen zusätzlich zur Eucharistiefeier...) zu ermöglichen (siehe zB den Beitrag von NannyOgg).

 

Ich habe jetzt nicht viel Einblick in viele Pfarreien - aber bei denen, die ich etwas kenne, kamen (bis auf eine) der Wunsch nach Aussetzung aller Präsenz-Gottesdienste mehrheitlich von den Laienmitarbeitern und nicht von den Klerikern. Ich kenne keine Pfarrei, wo das autark und allein vom Pfarrer so entschieden worden wäre, es war immer eine Teamentscheidung, wo sich der Pfarrer oft überstimmen ließ.

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vor einer Stunde schrieb rorro:

 

Ich habe jetzt nicht viel Einblick in viele Pfarreien - aber bei denen, die ich etwas kenne, kamen (bis auf eine) der Wunsch nach Aussetzung aller Präsenz-Gottesdienste mehrheitlich von den Laienmitarbeitern und nicht von den Klerikern. Ich kenne keine Pfarrei, wo das autark und allein vom Pfarrer so entschieden worden wäre, es war immer eine Teamentscheidung, wo sich der Pfarrer oft überstimmen ließ.

Vielleicht weil die Laien in der Mehrheit sind?

 

Kein Gottesdienst, aber trotzdem interessant:

Hier in meiner Gemeinde setzt der Pfarrer seit einem Jahr die kompletten Beichtgelegenheiten aus. Und die wurden vorher wohlgemerkt durchaus wahrgenommen.

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vor 5 Minuten schrieb laura:

Vielleicht weil die Laien in der Mehrheit sind?

Oder weil es viele Priester gibt, denen die Zusammenarbeit mit ihren Gremien wichtig ist?

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vor 1 Stunde schrieb ThomasB.:

Oder weil es viele Priester gibt, denen die Zusammenarbeit mit ihren Gremien wichtig ist?

 

Natürlich ist das so. Nur entspricht es nicht immer dem Feindbild.

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vor 16 Stunden schrieb gouvernante:
vor 21 Stunden schrieb UHU:

Ein extremes Paar ist dabei ...null Rücksichtnahme, kein Abstand, Händegeschüttel (für die, die nicht mitmachen, gerne einen blöden Spruch), Motzen über offene Fenster (bei zweistelligen Plusgraden draußen), null Verständnis für die Verlagerung nach draußen (und zwar im Sommer/Herbst!), Desi-Spender sind im Weg rumstehende Deko, die Eintragelisten werden ignoriert, usw.

Ähm, die würden bei uns vor die Tür komplimentiert werden.

Zu Listen und Fenster gab es eine deutliche und verbindliche Ansage.

Bis kurz vor Weihnachten liefen die Präsenzgottesdienste. Die Maske war bis dato freiwillig.

Jetzt soll sie Pflicht werden, mal schauen wie es wird, wenn die Präsenzgottesdienste wieder anlaufen.

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Wie ersetzbar sind wir?

 

In den letzten vierzehn Tagen hat unsere Pastoralreferntin kräftig das Programm für die Kindergottesdienste an Palmsonntag und Ostersonntag aufm Marktplatz und für den Karfreitagsweg durch den Ort angeschoben.

 

Zoom-Konferenzen usw., wir haben ein mindestens 10-köpfiges Team aus Ehrenamtlichen.

 

Das mit den Zoomkonferenzen fühlte sich irgenwie ein bisserl übervorsichtig an, aber im Nachhinein war das unser Glück: Bei einer Reihentestung am Donnerstag in der Schule wurde mein Mann und die Pastoralreferentin positiv getestet.

 

Was bedeutet, dass die Pastoralreferentin und ich im Corona-Knast, sprich Quarantäne sind. Normalerweise sind wir im Großen und Ganzen in der Lage in diesem Bereich der Kinderseelsorge einzuspringen, wenn die andere ausfällt, dieses Mal sind wir beide weg vom Fenster.

 

Und so entdecken wir, dass wir ersetzbar sind. Die Kinder (aus einer Familie), die am Palmsonntag und Ostersonntag das Anspiel gestalten, üben jetzt ohne mich (als Spielleiterin), mein Sohn wird sich mal mit ihnen treffen und "professionell" drüber schauen.

 

Irgendjemand wird sich sicher finden, der die Gottesdienstleitung übernimmt. Die Ehrenamtlichen haben schon an Weihnachten Erfahrung mit einem Outdoorgottesdienst gesammelt.

 

Das Leben wird weitergehen, die Gottesdienste werden stattfinden.

 

Ich habe jetzt dafür Zeit, Bilder für die Stationen am Karfreitag zu malen.

 

Jetzt müssen nur noch die Kranken gut durch die Infektion kommen.

 

 

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vor 6 Stunden schrieb nannyogg57:

Jetzt müssen nur noch die Kranken gut durch die Infektion kommen.

 

Wenn sie wirklich krank und nicht nur infiziert sind, dann empfehle ich folgendes:

 

https://www.mykath.de/topic/35281-corona-special-in-deutschland-europa-und-global/?do=findComment&comment=2372046

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Oh je.

 

Zurück zum Thema:

Meine Schwester und ein paar Andere haben Kreuzwegstationen gestaltet und Tüten mit Anregungen zum Gestalten der Kar-und Osterliturgie zuhause.

 

Vom Bistum ist nix zu erwarten.

Schon für Weihnachten gab es keine virtuellen Angebote. Da muss man auswandern. 

Sehr schade.

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Ich habe gerade erfahren, dass wir unsere Mesnerin in Teilzeit mit Spezialgebiet "Kinderseelsorge" ebenfalls an das Quarantäne-Monster verloren haben. Frühester Zeitpunkt zur Freilassung: 1. April (wie bei mir).

 

Jetzt wird es spannend.

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vor 22 Stunden schrieb Ennasus:


Hm.
 

 

Dank für diesen Link!

 

Die Studie zu Vit D habe ich mir gerade in Gänze durchgelesen. Sie bezieht sich - das geben die Autoren auch zu bedenken, das macht gute Wissenschaft aus (und die Kleine Zeitung ist nun einmal kein wiss. Blatt) - u.a. ausschließlich auf bereits hospitalisierte Patienten. Meine Empfehlung sagt aber nichts zu stationären Patienten. Die in der Studie genannten waren seit bereits durchschnittlich 10 Tagen symptomatisch.

 

Die Vitamin C Studie habe ich mir jetzt auch im Original angeschaut (ich bin großer Fan vom JAMA-Journal, die haben auch einen sehr guten Podcast) - beide Szudien sind in Gänze frei verfügbar. Das Design war interessant - es ging um den nachweis, wann man 50% weniger Symptome hatte - und wer ins KH mußte, wurde als "treatment failure" betrachtet, obwohl da ja gerade spannend gewesen wäre, in welcher Gruppe der war, doch darüber schweigt die Studie.

Ich halte meine Empfehlung aufrecht, um erst gar nicht ins KH zu müssen!

 

(Nebenbei, in der Studie wird auch ein Metareview erwähnt, welches gezeigt habe, daß Vit C auch bei septischen Pat. nichts brächte - liest man das Review im Original, wie ich getan habe, findet man, daß ausgerechnet bei Hochdosis-VitC i.v. der Effekt doch da ist)

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Bitte hier keine weitere OT-Diskussionen zum Thema "Medizin und Corona"!

 

Alles, was in die Richtung weitergeht, wird als OT versteckt.

 

Nanny als Mod

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vor 2 Stunden schrieb Chrysologus:

Nun sind die Beschlüsse draußen - wer online plante, ist klar im Vorteil.

Was für einen Vorteil bietet das?

Mir ist keiner ersichtlich. Kann auch  sein, dass das an meiner persönlichen Sicht liegt. Ich  brauche jedenfalls keinen speziellen Online-Gottesdienst meiner Gemeinde. Mir ist es schlichtweg egal, ob ich einen aus Wien, Freiburg, Köln oder München sehe, wenn ich eh nicht in Präsenz dabei sein kann.

 

Ich hoffe, dass sich die BiKo nun  endlich wehrt und diese Farce nicht mehr mitmacht.

bearbeitet von bw83
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vor 5 Minuten schrieb bw83:

Ich hoffe, dass sich die BiKo nun  endlich wehrt und diese Farce nicht mehr mitmacht.

Das werden sich nicht tun und ich kann das sogar verstehen. Da würde EIN Ereignis reichen, um die ganze Kirche als Corona-Leugner-Verein erscheinen zu lassen. Das hat die Politik schon ganz gut gemacht. Es muss Angst und Schrecken verbreitet werden, um Maßnahmen bis in die ferne Zukunft zu rechtfertigen. Ein Fest wie Ostern, das sogar angesichts des Todes Hoffnung verbeitet, ist da kontraproduktiv.

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vor 13 Minuten schrieb ThomasB.:

. Ein Fest wie Ostern, das sogar angesichts des Todes Hoffnung verbeitet, ist da kontraproduktiv.

*Einkufszettelnotier:Buchsbaum,Kerzenrohling,Wachsdekore..."

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vor einer Stunde schrieb ThomasB.:

Das werden sich nicht tun und ich kann das sogar verstehen. Da würde EIN Ereignis reichen, um die ganze Kirche als Corona-Leugner-Verein erscheinen zu lassen. Das hat die Politik schon ganz gut gemacht. Es muss Angst und Schrecken verbreitet werden, um Maßnahmen bis in die ferne Zukunft zu rechtfertigen. Ein Fest wie Ostern, das sogar angesichts des Todes Hoffnung verbeitet, ist da kontraproduktiv.

Du magst wohl recht haben, aber mir stinkt so etwas ungemein.

 

Wenn Gottesdienste gefährlich sein sollen, dann sind sie es nicht nur an Ostern, dann sind sie es auch jetzt. Ich kann aber voraussichtlich, wenn ich möchte, bis inkl. nächsten Mi. in jeden Gottesdienst gehen. Aber an Ostern nicht.

 

Die müssen doch  denken, dass die Leute merkbefreit sind. 

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https://www.katholisch.de/artikel/29191-bischof-baetzing-an-ostern-nicht-auf-praesenzgottesdienste-verzichten

https://www.evangelisch.de/inhalte/184044/23-03-2021/kirchen-von-oster-shutdown-ueberrascht

 

Sehr gut, das nötigt mir Respekt ab. Diese widersinnige Politik darf man sich nicht  gefallen lassen. Auch Bedford-Strohm ist nicht auf Linie, das macht es Bätzing durchaus leichter.

 

 

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was mir unverständlich ist bei uns redet die Kultusministerin immer zuerst mit den Religionsgemeinschaften dann wird an die Öffentlichkeit gegangen so wie in Deutschland kann das nicht  funktionieren

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Gerade eben schrieb Spadafora:

was mir unverständlich ist bei uns redet die Kultusministerin immer zuerst mit den Religionsgemeinschaften dann wird an die Öffentlichkeit gegangen so wie in Deutschland kann das nicht  funktionieren

Naja. Es ist einfach eine Form der Wertschätzung. Bzw. der Nichtwertschätzung.

 

Es wird seine Gründe haben, warum nur die Ostertage reglementiert werden sollen, aber der Ramadan im Prinzip nicht angetastet wird.

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vor 4 Stunden schrieb bw83:

Ooooh, Söder! Ist er erkrankt?

Er will offenbar nicht in  die Gottesdienste reinpfuschen... (Sofern ich das jetzt richtig verstanden habe.)

 

So sitzen die anderen im Fettnäpfchen.

 

Wenn alles gut geht: Schön.

Wenn nicht: "Ihr hättet ja an Ostern nicht aufmachen müssen!"

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