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Wunibald

Neue Ratzinger Biografie mit brisanten Aussagen

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Chrysologus
vor 54 Minuten schrieb rorro:

Die Aussagen des Katechismus der Katholischen Kirche für wahr zu halten ist in Deinen Augen demnach „rechts“. Nun ja, dann kann ich Dir in Deinem schlichten Weltbild auch nicht mehr helfen.

Für  meinen Teil halte ich die Lehre der Kirche für  wahr, du magst dich protestantisierend mit einem Florielegium, also einem Teil der Lehre, begnügen wollen, ich bleibe katholisch und stehe auf dem Ganzen der Lahre und Tradition. Kann jeder halten, wie er mag, wir sind ja postmodern.

 

Aber im Detail:

 

Guppy hatte geschrieben, dass es bei solchen Demonstrationen (sind wir uns einig, dass es sich hier um Demonstrationen Homosexueller für gleiche Rechte handelt) "um die öffentliche Verherrlichung der Sünde [gehe], wodurch noch weitere Menschen zur Sünde verleitet und angehalten werden."

 

Das hast du kommentiert mit:

Am 10.5.2020 um 23:49 schrieb rorro:

Guppy, Du vertrittst hier die Lehre der Kirche.

 

Wie man dies nun angesichts der berühmten KKK Formulierung, Homosexuellen sei mit Achtung und Respekt zu begegnen, verbinden kann, das ist mir schleierhaft. Denn zunächst einmal geht es bei solchen Demonstrationen um das öffentliche Ansehen Homosexueller, den Umgang mit ihnen, und um nichts anderes. Also exakt das, was die Kirche fordert und was Guppy und du ablehnen.

 

Solche Demos sind im selben Maße Werbung für außerehelichen Geschlechtsverkehr wie es kirchliche Eheschließungen den vaginal-penetrativ-rezeptiven Geschlechtsverkehr ins Zentrum rücken. Man kann die Welt so sehen, die meisten tun das nicht.

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rorro
vor 2 Stunden schrieb Chrysologus:

Für  meinen Teil halte ich die Lehre der Kirche für  wahr, du magst dich protestantisierend mit einem Florielegium, also einem Teil der Lehre, begnügen wollen, ich bleibe katholisch und stehe auf dem Ganzen der Lahre und Tradition. Kann jeder halten, wie er mag, wir sind ja postmodern.

 

Daß du auf "dem Ganzen der Lehre und Tradition" stehst, freut mich. Der KKK ist nicht das Ganze (Du wirst lachen, auch das habe ich nie behauptet, irgendwie bewahrheitet sich meine Signatur leider viel zu oft), aber mit höchster päpstlicher Autorität und seither beständig auch von den Nachfolgern bestätigter Teil dieses Ganzen. Daher freut es mich, daß Du dessen Aussagen mit vollem Herzen mitglaubst.

 

Zitat

Guppy hatte geschrieben, dass es bei solchen Demonstrationen (sind wir uns einig, dass es sich hier um Demonstrationen Homosexueller für gleiche Rechte handelt) "um die öffentliche Verherrlichung der Sünde [gehe], wodurch noch weitere Menschen zur Sünde verleitet und angehalten werden."

 

Wie man dies nun angesichts der berühmten KKK Formulierung, Homosexuellen sei mit Achtung und Respekt zu begegnen, verbinden kann, das ist mir schleierhaft. Denn zunächst einmal geht es bei solchen Demonstrationen um das öffentliche Ansehen Homosexueller, den Umgang mit ihnen, und um nichts anderes. Also exakt das, was die Kirche fordert und was Guppy und du ablehnen.

 

Eine Tat ist eine Schande, ohne daß der Täter zur Schande wird. Guppy und ich haben nicht behauptet, daß Homosexuelle die Schande sind, sondern das, was sie öffentlich tun. Das gilt übrigens für jede Art von Sünde, die staatliche Unterstützung macht es für manche Menschen jedoch schwerer zu erkennen, was gut ist und was nicht.

 

Auch wenn die Postmoderne da vielleicht was anderes favorisiert, aber der Mensch wird nicht über sein Tun definiert, und Kritik am Tun bedeutet nicht zwingend Kritik am Sein.

 

Ach, wer ist "die meisten" (das ist so eine Volker'sche Wortwahl)? Die meisten von welcher Gruppe? mykath? Deutschland? Welt?

Edited by rorro

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rorro
vor 3 Minuten schrieb Flo77:

Was zum Henker meinst Du?

 

Werbung für einen homosexuellen Lebensstil. Ist doch ganz einfach.

 

Es geht nicht darum, daß sie auf offener Straße kopulieren.

Edited by rorro

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Flo77
vor 9 Minuten schrieb rorro:

 

Werbung für einen homosexuellen Lebensstil. Ist doch ganz einfach.

Das ist nicht "ganz einfach".

 

Was bitte ist "Werbung für einen homosexuellen Lebensstil"?

 

Was ist überhaupt ein "homosexueller Lebensstil"?

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rorro

Gefällt Dir vielleicht "Werbung für sexuell aktive Beziehungen mit Gleichgeschlechtlichen" lieber? Da ich nicht davon ausgehe, daß der Lebensstil ansonsten grundlegend anders ist, interessiert mich der Rest nicht. Mich interessiert auch nicht, wer seine Genitalien wo hinsteckt - mich interessiert die öffentliche Zurschaustellung.

 

Das ist ja auch etwas, was der LGBT-Bewegung sehr eigen ist - die Sehnsucht nach Anerkennung. Ich frage mich, wie ihr reagieren würdet, wenn es eine Vereinigung "Verliebte Geschwister e.V." gäbe (wer weiß, vielleicht gibt es so etwas), die die Anerkennung ihrer inzestuösen Beziehung fordert. Ist ja auch verständlich - sind erwachsen, machen das freiwillig, pot. behinderte Kinder dürfen nicht diskriminiert werden, eugenische volkshygienische Vorstellungen gehören glücklicherweise der Vergangenheit an - warum also nicht? Gleiches gilt für "Polyamorie e.V.", die sich für die Polygamie einsetzen. Auch hier: alle erwachsen, alle freiwillig. Wenn schon "Ehe für alle", dann richtig, oder?

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Gratia
vor 40 Minuten schrieb rorro:

 

Werbung für einen homosexuellen Lebensstil. Ist doch ganz einfach.

 

Es geht nicht darum, daß sie auf offener Straße kopulieren.

 

Werbung halte ich für Unsinn, das klingt nach Putin. Schwul sein ist nicht infektiös.

 

Was ich verstehen kann ist, wenn du das Zurschaustellen von Sexualität an sich nicht magst, ob homo, hetero oder sonstwie.

Das geht mir auch so. Aber letztlich ist das am CSD auch nicht mehr als das, was einem leider sonst auch überall durch die Werbung um die Ohren gehauen wird. Das macht es nicht schöner, aber es setzt es in ein Verhältnis. Und ich muss der Parade ja nicht zugucken, wenn mich das stört.

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Flo77
vor 6 Minuten schrieb rorro:

Gefällt Dir vielleicht "Werbung für sexuell aktive Beziehungen mit Gleichgeschlechtlichen" lieber? Da ich nicht davon ausgehe, daß der Lebensstil ansonsten grundlegend anders ist, interessiert mich der Rest nicht. Mich interessiert auch nicht, wer seine Genitalien wo hinsteckt - mich interessiert die öffentliche Zurschaustellung.

 

Das ist ja auch etwas, was der LGBT-Bewegung sehr eigen ist - die Sehnsucht nach Anerkennung. Ich frage mich, wie ihr reagieren würdet, wenn es eine Vereinigung "Verliebte Geschwister e.V." gäbe (wer weiß, vielleicht gibt es so etwas), die die Anerkennung ihrer inzestuösen Beziehung fordert. Ist ja auch verständlich - sind erwachsen, machen das freiwillig, pot. behinderte Kinder dürfen nicht diskriminiert werden, eugenische volkshygienische Vorstellungen gehören glücklicherweise der Vergangenheit an - warum also nicht? Gleiches gilt für "Polyamorie e.V.", die sich für die Polygamie einsetzen. Auch hier: alle erwachsen, alle freiwillig. Wenn schon "Ehe für alle", dann richtig, oder?

Da rennst Du bei mir an der Traufe vorbei. "Werbung" halte ich in diesem Zusammenhang für einen unpassenden Begriff, da Werbung impliziert, man könne ein bestimmtes Bedürfnis wecken für das man die Befriedigung anbietet. Das Bedürfnis gleichgeschlechtliche Beziehungen zu leben, kann aber nicht geweckt werden, wenn derjenige nicht entsprechend prädisponiert ist.

 

Und was bitte soll in diesem Zusammenhang "öffentliche Zuschaustellung" sein? Und die noch interessantere Frage: Inwiefern ist diese "Zurschaustellung" sündhaft?

 

Was die juristische Gleichstellung angeht, halte ich die bürgerliche Ehe ohnehin für einen Anachronismus, ein Konstrukt mit dem Bismarck versuchte sich Hoheiten der Kirche unter den Nagel zu reißen. Die bürgerliche Ehe ist ein vermögensrechtlicher Vertrag mit dem eine Beziehung in einen zivilen Schutzraum erhoben wird. Innerhalb dieses Schutzraumes werden bestimmte Versorgungspflichten (emotional, juristisch und finanziell) erfüllt - es gibt keinen logischen Grund die mit dem zivilen Vertrag verbundenen Rechtsfolgen nicht auf alle Beziehungen anzuwenden, die aus der Sicht der zivilen Verwaltung die gleichen Bedingungen erfüllen. Ich halte das Wording auch für falsch, die Zivil"ehe" als Ehe zu bezeichnen, aber da sind wir dann wieder bei Bismarck. Eine Ehe wird in der Kirche geschlossen. Basta. Einen Vermögens- und Versorgungsgemeinschaftsvertrag in privilegierter Rechtsform kann man meiner Meinung nach besser beim Notar schließen als auf dem Standesamt. Der Notar klärt jedenfalls weitaus besser über die möglichen Rechtsfolgen auf.

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Flo77
vor 5 Minuten schrieb Gratia:

 

Werbung halte ich für Unsinn, das klingt nach Putin. Schwul sein ist nicht infektiös.

 

Was ich verstehen kann ist, wenn du das Zurschaustellen von Sexualität an sich nicht magst, ob homo, hetero oder sonstwie.

Das geht mir auch so. Aber letztlich ist das am CSD auch nicht mehr als das, was einem leider sonst auch überall durch die Werbung um die Ohren gehauen wird. Das macht es nicht schöner, aber es setzt es in ein Verhältnis. Und ich muss der Parade ja nicht zugucken, wenn mich das stört.

Dem CSD kann man weitaus effektiver aus dem Weg gehen als der permanten Berieselung mit Heterosexualität auf allen anderen Kanälen.

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Chrysologus
vor 2 Stunden schrieb rorro:

Eine Tat ist eine Schande, ohne daß der Täter zur Schande wird. Guppy und ich haben nicht behauptet, daß Homosexuelle die Schande sind, sondern das, was sie öffentlich tun.

Sie demonstrieren öffentlich gegen Diskriminierung und dafür das man ihnen - katholisch gesprochen - mit Achtung und Takt begegnet. Wo siehst du darin eine Schande? 

 

vor einer Stunde schrieb rorro:

Gefällt Dir vielleicht "Werbung für sexuell aktive Beziehungen mit Gleichgeschlechtlichen" lieber? Da ich nicht davon ausgehe, daß der Lebensstil ansonsten grundlegend anders ist, interessiert mich der Rest nicht. Mich interessiert auch nicht, wer seine Genitalien wo hinsteckt - mich interessiert die öffentliche Zurschaustellung.

Es mag dich ja interessieren, wenn jemand öffentlich zur Schau stellt, wie er seine Genitalien wo hinsteckt - da solltest du dann mit deinem Beichtvater bereden und nicht hier andere zu  unkeuschen Gedanken verführen. 

 

Ansonsten ist ein öffentlicher Auftritt von Homosexuellen im selben Maße Werbung für eine sexuell aktive Beziehung mit Gleichgeschlechtlichen wie ein Gottesdienst für eine Goldhochzeit eine Verherrlichung der vaginalen Penetration mit dem Ehepartner ist.

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Flo77
vor 15 Minuten schrieb Chrysologus:

Es mag dich ja interessieren, wenn jemand öffentlich zur Schau stellt, wie er seine Genitalien wo hinsteckt - da solltest du dann mit deinem Beichtvater bereden und nicht hier andere zu  unkeuschen Gedanken verführen. 

 

Ansonsten ist ein öffentlicher Auftritt von Homosexuellen im selben Maße Werbung für eine sexuell aktive Beziehung mit Gleichgeschlechtlichen wie ein Gottesdienst für eine Goldhochzeit eine Verherrlichung der vaginalen Penetration mit dem Ehepartner ist.

Bitte bedenke, was Du schreibst - diese Bilder bekommt man ja nie wieder aus dem Kopf...

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gouvernante
vor 3 Stunden schrieb rorro:

Eine Tat ist eine Schande, ohne daß der Täter zur Schande wird. Guppy und ich haben nicht behauptet, daß Homosexuelle die Schande sind, sondern das, was sie öffentlich tun.

Zu Musik durch Straßen zu tanzen, ist eine Schande?

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rorro
vor 26 Minuten schrieb gouvernante:

Zu Musik durch Straßen zu tanzen, ist eine Schande?

 

Das kommt darauf an.

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Marcellinus
vor 1 Minute schrieb rorro:

 

Das kommt darauf an.

 

... ob die Musik schlecht gespielt ist? ;)

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Merkur
vor 4 Stunden schrieb Flo77:

... Eine Ehe wird in der Kirche geschlossen. Basta. Einen Vermögens- und Versorgungsgemeinschaftsvertrag in privilegierter Rechtsform kann man meiner Meinung nach besser beim Notar schließen als auf dem Standesamt. Der Notar klärt jedenfalls weitaus besser über die möglichen Rechtsfolgen auf.

Die Kirche läßt nicht jeden heiraten und eine Notarkanzlei ist zu wenig feierlich. Da bleibt nur das Standesamt.

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Flo77
vor 19 Minuten schrieb Merkur:

Die Kirche läßt nicht jeden heiraten und eine Notarkanzlei ist zu wenig feierlich. Da bleibt nur das Standesamt.

Sorry, aber beim Kauf einer Waschmaschine wird auch kein Blumenteppich gestreut und "Ave Maria" gesungen.

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Frank
vor 27 Minuten schrieb Flo77:
vor 47 Minuten schrieb Merkur:

Die Kirche läßt nicht jeden heiraten und eine Notarkanzlei ist zu wenig feierlich. Da bleibt nur das Standesamt.

Sorry, aber beim Kauf einer Waschmaschine wird auch kein Blumenteppich gestreut und "Ave Maria" gesungen.

Wobei der Vergleich schon schräg ist. Selbst wenn man in der "weltlichen Ehe" nur einen "Versorgungsgemeinschaftsvertrag in privilegierter Rechtsform" sieht das da zwei Menschen sich die "Versorgungsgemeinschaft" (um dein Wort zu benutzen) versprechen. Die Assoziation mit einem Kaufvertrag scheint mir da eher unpassend.

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Flo77
vor 9 Minuten schrieb Frank:

Wobei der Vergleich schon schräg ist. Selbst wenn man in der "weltlichen Ehe" nur einen "Versorgungsgemeinschaftsvertrag in privilegierter Rechtsform" sieht das da zwei Menschen sich die "Versorgungsgemeinschaft" (um dein Wort zu benutzen) versprechen. Die Assoziation mit einem Kaufvertrag scheint mir da eher unpassend.

Du hängst da einer ersatzreligiösen Vorstellung an. Bis zum Abdrängen der Kirche waren die zivilrechtlichen Wirkungen der Ehe rein ökonomischer Natur (es wäre auch niemand auf die Idee gekommen da mehr hinein zu interpretieren) und auch heute regelt das Zivilrecht ausschließlich Vermögens- und Sorgerechtsfragen. Emotionen oder Spiritualität haben für die gesetzliche Ehe keine Bedeutung und dürfen sie auch nicht haben.

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Guppy
vor 9 Stunden schrieb Chrysologus:

Wie man dies nun angesichts der berühmten KKK Formulierung, Homosexuellen sei mit Achtung und Respekt zu begegnen, verbinden kann, das ist mir schleierhaft. Denn zunächst einmal geht es bei solchen Demonstrationen um das öffentliche Ansehen Homosexueller, den Umgang mit ihnen, und um nichts anderes. Also exakt das, was die Kirche fordert und was Guppy und du ablehnen.

 

Ich glaube da liegst du falsch. Soweit ich weiss geht es bei dieser Veranstaltung darum, dass praktizierende Homosexuelle für ihren Lebensstil der praktizierten Homosexualität werben, diesen als "normal" und erstrebenswert darstellen und auch für Forderungen demonstrieren, wie die Gleichsetzung von praktizierter Homosexualität mit der Ehe oder ein "Recht" praktizierender Homosexueller auf Adoption von Kindern.

 

Klar steht im Katechismus, dass Menschen mit einer solchen Veranlagung mit Mitleid und Takt begegnet werden soll. Es steht aber auch drin, dass diese Menschen zur Keuschheit gerufen sind. Homosexuelle Handlungen sind eine "schlimme Abirrung" und "in sich nicht in Ordnung". Sie verstossen "gegen das natürliche Gesetz und sind "in keinem Fall zu billigen". Das steht auch alles im Katechismus.

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Merkur
vor 6 Minuten schrieb Flo77:

Du hängst da einer ersatzreligiösen Vorstellung an. Bis zum Abdrängen der Kirche waren die zivilrechtlichen Wirkungen der Ehe rein ökonomischer Natur (es wäre auch niemand auf die Idee gekommen da mehr hinein zu interpretieren) und auch heute regelt das Zivilrecht ausschließlich Vermögens- und Sorgerechtsfragen. Emotionen oder Spiritualität haben für die gesetzliche Ehe keine Bedeutung und dürfen sie auch nicht haben.

Fürstenhochzeiten wurden auch früher schon mit großem Prunk begangen. Ein feierlicher Rahmen für eine Hochzeit ist auch sinnvoll, schon damit die beteiligten Familien sich darauf einstellen können, in Zukunft miteinander auszukommen.

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Merkur
vor 3 Minuten schrieb Guppy:

 Es steht aber auch drin, dass diese Menschen zur Keuschheit gerufen sind. ...

Verstößt es gegen die Keuschheit, wenn man öffentlich eine Party feiert?

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Marcellinus

 

vor 1 Stunde schrieb Guppy:

Klar steht im Katechismus, dass Menschen mit einer solchen Veranlagung mit Mitleid und Takt begegnet werden soll. Es steht aber auch drin, dass diese Menschen zur Keuschheit gerufen sind. Homosexuelle Handlungen sind eine "schlimme Abirrung" und "in sich nicht in Ordnung". Sie verstossen "gegen das natürliche Gesetz und sind "in keinem Fall zu billigen". Das steht auch alles im Katechismus.

 

Ich denke, man sollte eher solchen Vorstellungen, wie du sie hier propagierst, mit „Mitleid und Takt“ begegnen.

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Chrysologus
vor 1 Stunde schrieb Guppy:

Ich glaube da liegst du falsch.

Das glaube ich nun keineswegs.

vor 1 Stunde schrieb Guppy:

Soweit ich weiss geht es bei dieser Veranstaltung darum, dass praktizierende Homosexuelle

Wie um alles in der Welt praktiziert man Homosexualität. Ich weiß nicht einmal, wie ich praktizierte Heterosexualität von nicht-praktizierter abgrenzen soll. Meine Sexualität ist ein nicht unerheblicher Teil von mir, und wo immer ich in Beziehung mit anderen trete, da gehört das dazu. Ich leben als Hete, ich rede mit Männern und Frauen als Hete, und dass ich heterosexueller Mann bin prägt dieses miteinander in Beziehung treten, ich bete als heterosexueller Mann, selbst dann, wenn ich mich an Maria wende, die nun einmal eine Frau ist. Das ist nicht unerheblich. Also was genau meinst du hier?

vor 1 Stunde schrieb Guppy:

für ihren Lebensstil der praktizierten Homosexualität werben,

Was bitte schön soll das sein? Ich kenne einige Schwule und Lesben, aber einen gemeinsamen Lebensstil habe ich da nie entdecken können. Wofür also werben sie?

vor 1 Stunde schrieb Guppy:

diesen als "normal"

Als sie sind so geschaffen - ja, das sind sie nun auch.

vor 1 Stunde schrieb Guppy:

und erstrebenswert darstellen

das wiederum ist mir nie begegnet. Ich kenne schwule Männer, die waren so etwas von Glücklich, als der Sohn eine Freundin hatte, das glaubst du gar nicht. Sexuelle Orientierung ist nicht erstrebenswert, sie ist einfach so - wenn Kleinwüchsige demonstrieren, dann tun sie das auch nicht, damit alle anderen auch klein werden.

vor 1 Stunde schrieb Guppy:

und auch für Forderungen demonstrieren, wie die Gleichsetzung von praktizierter Homosexualität mit der Ehe

Jetzt gehe ich einmal davon aus - ich mag mich irren - dass praktizierte Homosexualität für nicht füreinander Einstehen, umeinander Sorgen, miteinander beten und gemeinsam glauben ist, sondern du reduzierst es auf genitale Sexualität. Reduzierst du gedanklich Ehe dann nicht auch auf eine Sexualbeziehung, denn nur darum scheint es dir hier ja zu gehen - oder ist das alles, was ich sagte abzulehnen, wenn es zwischen Menschen desselben Geschlechts passiert? Ehe ist nicht die steuerrechtliche Privilegierung des Geschlechtsverkehrs, der ist für Ehe nicht einmal zentral nötig. Ehe geht auch ohne!

vor 1 Stunde schrieb Guppy:

oder ein "Recht" praktizierender Homosexueller auf Adoption von Kindern.

Ein "Recht" auf Adoption gibt es abstrakt nicht, und das fordert auch niemand. Was hier gefordert wird -dazu kann man stehe wie man mag - ist das Recht auf Adoption eines in einer solchen Beziehung bereits lebenden Kindes. Was daran schlimm sein soll, dass hier jemand ernsthaft Verpflichtungen übernehmen will, das erschließt sich mir nicht.

vor 1 Stunde schrieb Guppy:

Klar steht im Katechismus, dass Menschen mit einer solchen Veranlagung mit Mitleid und Takt begegnet werden soll.

Exakt.

vor 1 Stunde schrieb Guppy:

Es steht aber auch drin, dass diese Menschen zur Keuschheit gerufen sind. Homosexuelle Handlungen sind eine "schlimme Abirrung" und "in sich nicht in Ordnung". Sie verstossen "gegen das natürliche Gesetz und sind "in keinem Fall zu billigen". Das steht auch alles im Katechismus.

Und das sollte man allen gemeinsam lebenden Menschen desselben Geschlechts immer wieder in Erinnerung rufen - so auch Ordensleuten, ehemaligen Päpsten, ... Man kann das nicht deutlich genug betonen. Außerdem sollen die die Finger von Kindern lassen, auch das muss immer wieder erwähnt werden. Und ihre Steuern müssen die zahlen, sich an die StVO halten (Steht im KKK ) und  gegen den Klimawandel angehen (vgl. Laudato si). Und du solltest keine Pornos gucken.

 

Wo liege ich nun falsch?

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Lothar1962
vor 13 Stunden schrieb Guppy:

diesen als "normal" und erstrebenswert darstellen

 

Normal - ja. Gibt es überall in der Natur, ist also "normal". Erstrebenswert? Sicherlich nicht. Ich habe noch nie mit Schwulen gesprochen, die der Meinung waren, ich sollte doch gefälligst schwul werden. Für einen Schwulen erstrebenswert? Je nach dem. Ich kenne schwule Junggesellen, für die ist das nicht erstrebenswert. Warum auch? Und wenn jemand eine Beziehung sucht, dann ist es natürlich erstrebenswert. Ist aber deren ganz persönlicher Ansatz. Braucht mich nicht zu interessieren.

 

vor 13 Stunden schrieb Guppy:

und auch für Forderungen demonstrieren, wie die Gleichsetzung von praktizierter Homosexualität mit der Ehe

 

Wenn Ehe praktizierte Heterosexualität wäre bzw. in Deinen Augen ist, dann stimmt Dein Ansatz. Ansonsten geht er so ziemlich daneben.

Ehe als Pimperschein? Ich glaube, in Deinen Vorstellungen ist irgend etwas durcheinander geraten. Solche Vorstellungen können nicht gesund sein für die Seele...

 

vor 13 Stunden schrieb Guppy:

Sie verstossen "gegen das natürliche Gesetz

 

Nachdem es Homosexualität in der Natur bei allen Säugetieren einschließlich des Menschen gibt, stimmt der Katechismus in diesem Punkt einfach nicht. Das ist ungefähr so wahr wie die Aussage in der Bibel, dass der Hase ein Wiederkäuer ist. Zumindest die Formulierung ist einfach falsch. Es scheint so, dass ein gewisser Anteil an Homosexualität bereits in der Schöpfung angelegt wurde (natürlich nur, wenn es die Schöpfung in christlichem Sinne gegeben hat - wovon Du, vermute ich, ausgehst).

 

Im übrigen verstehe ich eines nicht: Du zitierst wiederholt den Katechismus. Das ist aber ein Dokument für die Christen der RKK. Für alle anderen Christen und vor allem für Nichtchristen hat dieses Dokument keine Bedeutung. Was geht es die Mehrzahl der Teilnehmer eines CSD an, was im Katechismus steht? Du kannst doch Glaubensvorstellungen der RKK nicht für andere Leute verbindlich erklären. Wo kämen wir denn da hin, wenn jede Glaubensgemeinschaft versuchen würde, ihre Vorstellungen der Allgemeinheit aufzudrücken?

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rorro
vor 13 Stunden schrieb Chrysologus:

Ein "Recht" auf Adoption gibt es abstrakt nicht, und das fordert auch niemand. Was hier gefordert wird -dazu kann man stehe wie man mag - ist das Recht auf Adoption eines in einer solchen Beziehung bereits lebenden Kindes.

 

In Deutschland wurde es gefordert - und bereits eingeführt. Lediglich das Rech auf Adoption eines Stiefkindes (also einer der beiden bringt ein leibliches Kind in die Beziehung mit) ist derzeit hierzulande noch nicht möglich - und wird daher gefordert.

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