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Shubashi

Der „Mohr“ in der kirchlich-europäischen Tradition

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Marcellinus

In der Antike war Sklaverei nicht an eine bestimmte Herkunft gebunden. Sklaverei war mithin eine soziale Tatsache, keine ethnische, und schon gar nicht eine biologische. Dementsprechend konnte man den Sklavenstatus auch wieder loswerden. Afrikanische Sklaven in großer Zahl gab es erst mit dem Aufstieg des Islam, da der Koran es verbietet, Gläubige zu versklaven. So wich man einerseits aus auf Christen, und andererseits auf Afrikaner. 

 

Den Zusammenhang zwischen Hautfarbe, Feldarbeit und niederem Status ist schon interessanter, wäre aber gebunden an die Entwicklung einer nicht mehr selbst arbeitenden Grundbesitzerkaste. So etwas finden wir bei den antiken Griechen, in Rom dagegen erst gegen Ende der Republik.

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Flo77
vor 4 Minuten schrieb Marcellinus:

Den Zusammenhang zwischen Hautfarbe, Feldarbeit und niederem Status ist schon interessanter, wäre aber gebunden an die Entwicklung einer nicht mehr selbst arbeitenden Grundbesitzerkaste. So etwas finden wir bei den antiken Griechen, in Rom dagegen erst gegen Ende der Republik.

Dafür in Indien schon lange vor den Griechen.

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Marcellinus
vor 5 Minuten schrieb Flo77:
vor 9 Minuten schrieb Marcellinus:

Den Zusammenhang zwischen Hautfarbe, Feldarbeit und niederem Status ist schon interessanter, wäre aber gebunden an die Entwicklung einer nicht mehr selbst arbeitenden Grundbesitzerkaste. So etwas finden wir bei den antiken Griechen, in Rom dagegen erst gegen Ende der Republik.

Dafür in Indien schon lange vor den Griechen.

 

Die Induskultur ist ja auch eine der ältesten. Eine wirkliche Erklärung habe ich allerdings auch nicht. 

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Flo77
vor 2 Minuten schrieb Marcellinus:

 

Die Induskultur ist ja auch eine der ältesten. Eine wirkliche Erklärung habe ich allerdings auch nicht. 

Wie gesagt, ich würde von einem Siegernarrativ ausgehen. Die dunkelhäutigere Bevölkerung wurde verdrängt/besiegt/versklavt weshalb die hellhäutige Bevölkerung dieses Geschehen als Wink Gottes bzw. der Götter betrachtete und daraus einen festen Topos machte.

 

Es muss eine solche Überlegenheitserfahrung gegeben haben, denn auf "friedlichem" Weg wäre eine wie auch immer ausgeprägte Dominanz der Hellhäutigen glaube ich kaum entwickelbar gewesen.

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ultramontanist
vor 1 Stunde schrieb Flo77:

Da das, was gerade nördlich der Alpen so alles als Spaghetti Bolognese serviert wird, mit den Tagliatelle al Ragu nur wenig bis gar nichts zu tun hat, würde ich an Bolognas Stelle erstmal entspannt durchatmen

 

vor 1 Stunde schrieb Flo77:

Aber das ist vermutlich eine Glaubensfrage.

 

Ja manche wollen uns verbieten so zu reden wie uns der Schnabel gewachsen ist.

Auch wenn er schief und krumm ist.

Wir Deutsche werden sämtliche Rassismusprobleme durch Neusprech sicher lösen:evil:

Am deutschen politisch korrekten Wesen, wird die Welt ganz sicher nicht genesen.

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