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Gerhard Ingold
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vor 22 Minuten schrieb Marcellinus:

 

Dann ist ja alles gut! Und vielen Dank für den Fisch! :D

 

Ja, Wir entschuldigen uns für die Unannehmlichkeiten

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Am 12.6.2021 um 19:30 schrieb Gerhard Ingold:

Als Agnostiker zeigen mir die fünf Sinne, dass ich näher an der Realität bin, als religiöse Menschen. 

 

Religion ist stößt dort an die Grenzen, wo sie versucht, die mit "den fünf Sinnen" wahrnehmbare Realität zu beschreiben.

Dazu sind eher die Naturwissenschaften da.

 

Religionen beschreiben Gefühle, Wünsche, Gedanken... 

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Am 12.6.2021 um 19:30 schrieb Gerhard Ingold:
Am 12.6.2021 um 13:48 schrieb Marcellinus:

... denn wir sind alle ein bißchen verrückt! :D

 

Als Agnostiker zeigen mir die fünf Sinne, dass ich näher an der Realität bin, als religiöse Menschen. Bei ihnen ist nur ein behaupteter sechster Sinn, der ihnen recht gibt. Ver-rückt, abgerückt vom Wissenwollen dessen, was man nicht wissen kann, ist ja auch ver-rückt. Die Mehrheitsmeinung ist mehrheitlich noch anders. Darum sind wir beide ver-rückt. 😉

 

Sagen wir es so: Wir Menschen brauchen Modelle, um uns in dieser Welt zu orientieren. Diese Modelle sind mehr oder weniger realistisch, aber Fantasievorstellungen enthalten sie immer, auch und gerade da, wo wir es nicht merken. Unsere Modelle, unsere Weltbilder lenken unsere Wahrnehmung, und stehen uns dabei gleichzeitig im Wege. In Kontakt mit der Wirklichkeit kommen wir eigentlich nur, wenn unsere Modelle an ihr scheitern. Es kommt halt an auf die Verteilung zwischen Empirie und Ideologie. Überwiegt erstere, steigt die Verwirrung, überwiegt letztere, siegt der Starrsinn. ;)

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vor 18 Minuten schrieb Lothar1962:

Religion ist stößt dort an die Grenzen, wo sie versucht, die mit "den fünf Sinnen" wahrnehmbare Realität zu beschreiben.

Dazu sind eher die Naturwissenschaften da.

 

Nun, der Wissenserwerb wie die gesellschaftliche Entwicklung der Menschen ist ein Prozeß. An dessen Beginn (ein absoluter Anfang war es ja nicht) hatten die Menschen kaum Wissen über diese Welt, daß über das der Tiere hinausging. Da sie sich aber schon damals mehr Fragen stellen als beantworten konnten, bilden sie sich ihr Bild von der Welt nach ihren Wünschen und Bedürfnissen. Das war zwar sehr befriedigend, aber wenig realistisch. Entsprechend oft scheiterte es.

 

Der nächste Schritt war das, was man Naturphilosophie nennen könnte, eine Mischung aus Denken und Beobachtung, und hatte seine Hochzeit zwischen dem 5. Jh. vor bis zum 5. Jh. nach unserer Zeitrechnung. Es führte zu manch erstaunlicher Erkenntnis, so der Berechnung des Erdumfangs, und auch zu manch erstaunlichem Irrweg, je nachdem, ob die Beobachtung überwog, oder das Denken. 

 

Die Wissenschaften sind unser dritter Anlauf, uns ein Bild von dieser Welt zu machen, diesmal auf der Basis von mehr Wissen, und beruhend auf Modellen, die zumindest im Bereich von Physik und Biologie so realistisch sind, daß nicht jede neue Beobachtung das ganz Theoriegebäude über den Haufen wirft. 

 

vor 18 Minuten schrieb Lothar1962:

Religionen beschreiben Gefühle, Wünsche, Gedanken... 

 

Weil es das ist, was noch übrig geblieben ist. Je realistisch unsere Modelle von dieser Welt werden, umso mehr orientieren sie sich an den beobachtbaren Tatsachen, und damit fast zwangsläufig umso weniger an unseren Wünschen und Gefühlen. Wir wissen immer mehr über diese Welt, dieses Universum, aber es hat gefühlt immer weniger Bedeutung für uns. Dabei ist das einfach nur Ausdruck der Tatsache, daß diese Welt sich nicht um uns schert. Da die physische Welt scheinbar so unbefriedigend ist, flüchten halt manche in die Metaphysik. 

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Gerhard Ingold

Meine agnostische Anthropologie

 

Unser Universum soll 13,7 Milliarden und unsere Menschheitsgeschichte ca. 300 000 bis 1´500´000 Jahre alt sein.

 

295´000 bis ca. 1´495´000 Jahre soll sich kein Gott noch Engelhelfer offenbart haben. Schon vor Abraham, der ca. 2000 Jahre vor unserer Zeitrechnung und damit vor ca. 4000 Jahren gelebt haben soll, hat es Glauben an Gottheiten gegeben. Aber erst mit Abraham soll sich Gott gemäß den monotheistischen Religionen offenbart haben.

 

Es gibt bei Juden, bei Christen und Muslime viele auslegende und erklärende Schriften neben dem Alten Testament, dem Neuen Testament und dem Koran. Mit all diesen Schriften zu den Grundlagen sagen die geistlichen Gelehrten dieser Religionen folgendes aus:

 

Gott sei zwar fähig gewesen, ca. 70 Trilliarden Sterne plus Planeten und Monde zu erschaffen, aber dieser Gott sei unfähig gewesen sich für alle Menschen verständlich zu offenbaren.

 

Diese Juden, diese Christen und diese Muslime lästern damit ihren eigenen Gott. Doch sie merken das nicht. So erklären mir Juden, Christen und Muslime immer und ständig wieder, zum Verstehen der Heiligen Schriften benötige man die Gelehrten oder den Heiligen Geist.

 

Besonders freikirchliche Fundamentalisten kommen ständig mit der Behauptung, wie wichtig der Heilige Geist sei. Damit sagen sie aber, dass Luther, Zwingli usw. der Heilige Geist gefehlt hätte. Denn diese Reformatoren ließen Täufer verfolgen und töten. Damit haben es die Reformatoren ähnlich gemacht, wie die Katholiken mit den Hugenotten. Wem also kann man die angebliche Fülle des Heiligen Geistes attestieren? Niemandem. Das Gerede über einen angeblichen Heiligen Geistes ist von der Praxis widerlegtes und damit dummes Geschwätz.

 

Wer also ehrlich ist, müsste sich eingestehen, dass sich nie ein Gott noch Engelhelfer offenbart hat. Damit gesteht man ein, Agnostiker zu sein. Gnosis heißt Erkenntnis und mit dem Wort Agnosis wird eine Erkenntnis über einen Gott ausgeschlossen.

 

Meine agnostische Anthropologie heißt also nichts anderes als dass Zugeständnis, dass wir über einen Gott und damit über eine Lehre über Gott (Theologie) nichts wissen können. Wir können also nur etwas über uns Menschen und damit Lehre über den Menschen oder Anthropologie wissen.

 

Ob es eine göttlich (theistisch) gewirkte Evolution oder eine göttlich-verneinende Evolution gab, wird zur unwichtigen Frage. Wichtig ist nur die Tatsache, dass das Universum, unsere kleine Erde, unsere Natur, unsere Tiere und wir Menschen sind.

 

Wie wir miteinander umgehen, wird dann zur nächsten wichtigen Frage.

 

Jesus Christus hatte, sollte er gelebt haben, folgendes gelehrt:

„Alles, was ihr wollt, was man euch tut, tut euren Mitmenschen auch (frei nach Matthäus 7,12).

 

Was dieser Gedanke für Jesus bedeutet haben könnte, hat er in verschiedenen Reden gelehrt. Für Jesus scheinen die Nächstenliebe, die Barmherzigkeit, die Versöhnlichkeit, der Gewaltverzicht, die Armutsüberwindung, der Schutz der Schwächsten und die Feindesliebe unverzichtbare Verhaltensmuster gewesen zu sein.

 

Nachfolger*innen Jesus müssten also in ihrem Leben diese sieben Grundgedanken als Leitmotiv nachweisen können.

 

Die sieben Grundgedanken müsste für alle Menschen gelten, die vorgeben, einem Gott nachzufolgen. Wieso?

 

Wir können einen möglichen Gott nur in oder durch die Werke eines Gottes ehren. Und wer die sieben Grundgedanken Jesus auf die Natur, die Tiere und Mitmenschen anwendet, kann die Natur, die Tiere und Mitmenschen nicht ausbeuten und zerstören.

 

Wer jedoch die Praxis der Juden, der Christen, der Muslime, der Buddhisten usw. in Geschichte und Gegenwart sieht, der sieht, dass diese angeblichen Gottgläubigen vielmehr vom Hass gegen ihren angeblichen Gott geleitet worden sind und werden. Da ist keine Religion, die mit herausragender Liebe zu den Werken Jahwes/Gottes/Allahs aufgefallen wäre.

 

Respekt, Anstand und Benehmen gegenüber den Werken eines möglichen Gottes findet sich heute aber bei angeblich gottlosen Ländern wie Deutschland, die Schweiz, Dänemark, Schweden, England, Irland, Norwegen, Niederlande, Frankreich, Finnland, USA, Kanada, Australien und Neuseeland.

 

Weil das so ist, wollen stockkatholische Südamerikaner nach dem freiheitlichen Nordamerika. Bei uns wollen die stockislamischen Menschen ins freiheitliche Europa.

 

Religiöse Länder der Welt sollten sich alle schämen, wie gottlos sie in der Vergangenheit und Gegenwart mit den Werken Gottes umgegangen sind und umgehen. Da wird kein Gott noch Engelhelfer in der Alltagspraxis sichtbar.

 

Frage: Wieso bilden sich Religiöse trotz der offensichtlichen Fakten ein, auserwählte Gottes zu sein?

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Gerhard Ingold
Am 7.11.2021 um 17:56 schrieb jouaux:

Als Ewiggestriger erkenne ich halt keine Fortschritte aus der Ferne.

 

Das glaube ich Dir. Ich fürchte aber, dass es Dir wie den meisten Juden, Christen, Muslimen usw. ergeht. Man stellt sich den wirklichen Problemen nicht und belügt damit sich und andere Tag für Tag. Anstelle der wirklichen Probleme, beschäftigt man sich dann damit, ob ein Priester zum Volk oder zum Hochalter gewandt sein müssen.

Für mich ist solches Verlagern von Problemen durch und durch krank.

Fakt hingegen ist, was ich einmal mehr schreibe:

 

Wer sich nicht von Unrecht distanziert, nimmt Anteil am Unrecht.

 

Die Schandtaten Moses, die er seinem Gott in die Schuhe geschoben hat, sind alle bekannt und können in der Bibel nachgelesen werden.

 

-       Verführende Midianiter sollen mit Säuglingen, Kindern, Frauen und Männern niedergemacht werden (4. Mose 31).

 

-       Frauen, die ihrem Mann zu Hilfe eilen, soll eine Hand abgehackt werden, wenn sie ohne Absicht den Penis des Gegners berührt haben (5. Mose 25,12).

 

-       Das Sklavenmachen, den Sklavenhandel, das Sklavenhalten und damit Menschen minderwertig einzustufen (Rassismus) soll Gott als Rechtsgut zugunsten Gesunder und Starker angewiesen haben (3. Mose 25,44)

 

-       Der Massenmord an Säuglingen, Kindern, Frauen und Männern, weil Männer Moses kritisiert haben sollen, hätte Gott gewollt (4. Mose 16)

 

-       Juden sollten Städte angreifen, ihnen Frieden anbieten und wenn sie annehmen, sollen sie als Sklaven dienen und wenn sie verweigern, sollen sie getötet werden (5. Mose 20,10ff).

 

-       Gleichgeschlechtlich Liebende sollen getötet werden (3. Mose 20,13)

 

 

Für die damalige Zeit, wo Moses gelebt hat, waren die beschriebenen Ungerechtigkeiten Gang und Gäbe. Aber zu behaupten, dass Gott selbst hinter diesen Ungerechtigkeiten stehen soll, baucht schon viel Skrupellosigkeit. Diese Skrupellosigkeit soll Moses oder die Autoren der Moses-bücher begangen haben.

 

Nun: Was lehrten Mohammed und Jesus über Moses?

 

„Und (Wir sandten) Gesandte, über die Wir dir schon zuvor berichtet haben, und andere, über die Wir dir nicht berichtet haben, und zu Mūsā hat Allah unmittelbar gesprochen –,“ (Sure 4,164)

 

Mose wird von Mohammed als Prophet bezeichnet, der ohne Mittler mit Allah gesprochen hätte. Mohammed, der durch den Mittler Gabriel seine Worte bekommen haben soll, stellt sich damit hinter alle Schandtaten Moses.

 

Nun zu Jesus. Er lehrte nach der Legende der Bergpredigt: „Denn wahrlich, ich sage euch: Bis Himmel und Erde vergehen, wird nicht vergehen der kleinste Buchstabe noch ein Tüpfelchen vom Gesetz, bis es alles geschieht. 19 Wer nun eines von diesen kleinsten Geboten auflöst und lehrt die Leute so, der wird der Kleinste heißen im Himmelreich; wer es aber tut und lehrt, der wird groß heißen im Himmelreich“ (Matthäus 5,18ff).

 

Angeblich soll Jesus Fleisch-gewordener Gott sein. Der angebliche Gott Jesus stellte sich wie Mohammed hinter die Schandtaten Mose.

 

Mohammed soll von Allah durch den Engel Gabriel belehrt worden und dieser Allah soll nicht gewusst haben, was Moses alles im Namen Gottes an Schandtaten gemacht hat? Und Jesus soll als Fleisch gewordener Gott über die Schandtaten Moses keine Informationen gehabt haben?

 

Folgerungen: Weder Mohammed noch Jesus hatten je göttliche Information oder gar göttliches Wissen.

 

Denn Fakt ist: Wer sich nicht von Unrecht Hitler distanziert, nimmt Anteil am Unrecht Hitlers. Wer sich nicht vom Unrecht distanziert, das Moses begangen hat, nahm und nimmt Anteil am Unrecht, das durch Moses begangen wurde. Und dieses Unrecht war wie bei den Midianitern Massenmord und zwar ähnlicher Massenmord, wie der Massenmord, den Hitlers an den Juden begangen hat.

 

Frage: Wie viele Beweise benötigen die Juden, die Christen und Muslime noch, dass Moses ein Betrüger und Massenmörder und nicht nur gemäß 2. Mose 2 ein Mörder an einem Ägypter gewesen war?

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vor 4 Stunden schrieb Gerhard Ingold:

-       Frauen, die ihrem Mann zu Hilfe eilen, soll eine Hand abgehackt werden, wenn sie ohne Absicht den Penis des Gegners berührt haben (5. Mose 25,12).

 

Die Tatsache, dass in Israel kaum einhändige Frauen herum laufen liegt auch einzig und alleine daran, dass die Frauen peinlich genau darauf achten, dass ihnen dieses Missgeschick nicht passiert.

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Gerhard Ingold
vor 3 Stunden schrieb Higgs Boson:

 

Die Tatsache, dass in Israel kaum einhändige Frauen herum laufen liegt auch einzig und alleine daran, dass die Frauen peinlich genau darauf achten, dass ihnen dieses Missgeschick nicht passiert.

 

Dass ein Gott auf solchen Stumpfsinn kommen sollte, etwas so bösartiges zu lehren, ist das Thema. 

Danke, dass Du Dir aber die Mühe gemacht hast, meinen Text zu lesen und zu kommentieren.

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Gerhard Ingold

Wo sind die Ursachen für unsere heutigen Probleme?

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Meine Sicht: Die Ursachen für unsere heutigen Probleme reichen weit zurück.

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Schon vor Abraham gab es Rassismus, dass man Menschen als minderwertig betrachtete, die versklavt werden durften. Mit dem angeblichen Bundesschluss zwischen Gott und Abraham, hat Abraham eine Zweiklassengesellschaft erschaffen. Hier die Bundesgenossen und dort die Heiden (1.Mose 17).

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Auf diese Zweiklassengesellschaft hat ein Legendenschreiber die Legendenfigur Moses aufgebaut. Moses hat die Sklaverei mit göttlicher Autorität versehen (3.Mose 25,1+44). Entsprechend dürfen minderwertige Ausländer versklavt werden. Minderwertig gewordene Kritiker sollen angeblich von Gott selbst kollektiv ermordet worden sein (4.Mose 16). Minderwertige Menschen haben kein Recht auf das Meinungsäußerungsrecht und so machte man an missionierenden Andersdenkenden Massenmord (4.Mose 31). Wer gleichgeschlechtlich fühlt, wurde als minderwertig erklärt und sollte getötet werden (3.Mose 20,13). Entsprechend gab angeblich Gott den Israeliten das Recht, minderwertige Menschen imperialistisch zu versklaven oder gar zu töten (5.Mose 20,10ff).

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All dieses Unrecht gab es schon vor den Legendenfiguren. Aber die Legendenfiguren haben Unrecht mit göttlicher Autorität versehen. Das Christentum und der Islam sahen sich als Erben des Judentums und haben alle angeblich göttlichen Anweisungen und damit auch den massenmörderischen Imperialismus von Moses übernommen und an den angeblich minderwertigen Urvölkern (da Heiden) praktiziert.

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Wenn sich diese Urvölker Marokkos, Algerien, Südamerikas, Nordamerikas, Australiens usw. nicht ergeben wollten, wurden sie teils kollektiv niedergemacht und natürlich enteignet.

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Die Bibel, das angeblich Heilige Buch, ist damit die Ursache der Selbstzerstörung im Namen Gottes. Die Folgeauswirkungen sind offensichtlich:

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Heute haben 90 bis 99,97% der Menschen kein Land, um sich mit Hände Arbeit zu ernähren. Diese Menschen sind alle auf Arbeit angewiesen. Doch so viele Arbeitsplätze gibt es nicht. Und wenn es sie gibt, gibt es diese Arbeitsplätze nur Industrienationen.

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Diese Industrienation, von denen die Enteignungswelle des Volkseigentums zum Privateigentum ausgegangen ist, haben „die Dämonen der Unterwelt“ und damit Erdöl, Gas, Kohle usw radikal auszubeuten und für relativ wenige Menschen Arbeitsplätze zu schaffen begonnen.

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Damit war und ist nicht nur die Selbstzerstörung, sondern auch die Völkerwanderung vorprogrammiert.

 

Frage: Wieso stellen sich heute die drei monotheistischen Religionen als ethisch-moralische Größen und Friedensstifter hin, obschon sie das selbstzerstörende Unrecht mitverursacht haben und bis heute keine Schuldaufarbeitung zu erkennen lassen?

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catholicissimus

Es gibt ja vom Vatikan immer wieder mal Schuldeingeständnisse. Aber ich würde das gar nicht machen, weil das unsere Position nur noch weiter schwächt! Lieber nichts sagen. Am Ende müssen wir unser ganzes Kirchenvermögen verkaufen und unsere zahlreichen Feinde lachen sich ins Fäustchen!

Edited by catholicissimus
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vor 13 Stunden schrieb Gerhard Ingold:

Die Folgeauswirkungen sind offensichtlich.

Steile These. Der Zusammenhang, den Du da über mehrere tausend Jahre hinweg konstruierst, ist m.E. nur eine Scheinkorrelation zwischen x=Versklavungsregeln im Alten Testament und y=heutige Landverteilung. (eine Scheinkorrelation ist beispielsweise, wenn mir, kurz bevor ein Regen einsetzt, eine Packung Mehl herunterfällt und ich dann darin die Ursache für den Regen sehe)

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vor 16 Stunden schrieb Gerhard Ingold:

Frage: Wieso stellen sich heute die drei monotheistischen Religionen als ethisch-moralische Größen und Friedensstifter hin, obschon sie das selbstzerstörende Unrecht mitverursacht haben und bis heute keine Schuldaufarbeitung zu erkennen lassen?

Es sind nicht die Religionen, sondern deren weltliche Institutionen. Die kathol. Kirche ist der Täter, nicht der Glaube an Gott.

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vor 10 Minuten schrieb SteRo:

Es sind nicht die Religionen, sondern deren weltliche Institutionen. Die kathol. Kirche ist der Täter, nicht der Glaube an Gott.

Die katholische Kirche ist keine rein weltliche Institution. Sie besteht aus drei Teilen, von denen einer weltlich ist und zwei sich in der übernatürlichen Sphäre befinden: erstens die pilgernde (oder streitende) Kirche im Irdischen, zweitens die leidende Kirche (Fegefeuer) und drittens die triumphierende Kirche (das Himmelreich).

 

Im Übrigen hast Du die "Täterschaft" flugs von Gerhards These der Täterschaft (= die 3 monotheistischen Religionen) auf die katholische Kirche eingeengt. So weit ging ja nicht einmal Karl Marx.

Edited by Inge33
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Gerhard Ingold
Am 3.9.2022 um 08:22 schrieb Inge33:

Steile These. Der Zusammenhang, den Du da über mehrere tausend Jahre hinweg konstruierst, ist m.E. nur eine Scheinkorrelation zwischen x=Versklavungsregeln im Alten Testament und y=heutige Landverteilung. (eine Scheinkorrelation ist beispielsweise, wenn mir, kurz bevor ein Regen einsetzt, eine Packung Mehl herunterfällt und ich dann darin die Ursache für den Regen sehe)

Das erscheint mir nun nicht logisch.

Die Herrscherhäuser haben auf dem Hintergrund, dass Heiden minderwertiger seien als Gläubige, an den Urvölkern Unrecht getan und sie enteignet.

Einige wenige Profiteure des Imperialismus haben sich maßlos bereichert. Die heutige Landverteilung ist daher keine Scheinkorrelation sondern Schuld der Legendenfigur Moses. Diese Figur hat man bis zur Aufklärung als Autor der fünf Bücher Moses gesehen.

Da sich die drei Religionen nicht von Moses distanziert haben, nehmen sie an der Schuld Anteil, die durch Moses verursacht wurde.

@SteRoDie katholische Kirche ist am geschehenen Unrecht an Urvölkern wie Marokko, Algerien (durch Saudi-Arabien) und wie Amerika usw. nicht schuldiger geworden, als das Christentum und der Islam. Alle drei Religionen haben Moses kritiklos in ihre Theologie und Praxis einfließen lassen. 

 

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Gerhard Ingold

An die Admins: Dass Ihr mich hasst, zeigt sich wieder einmal, wie Ihr mich an den Rand schiebt.

 

Hier haben mich bei Mykath viele blockiert. Einst hat man Menschen getötet, heute blockiert man sie und schiebt sie an den Rand. 

 

 

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Marcellinus
vor 15 Minuten schrieb Gerhard Ingold:

Einst hat man Menschen getötet, heute blockiert man sie und schiebt sie an den Rand.

 

Geht es noch ein bißchen theatralischer?

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vor 1 Stunde schrieb Gerhard Ingold:

Die heutige Landverteilung ist (...) Schuld der Legendenfigur Moses. 

Da fehlt eine historische Rekonstruktion der Weltgeschichte, die auch weltlich betriebene Landverteilung mit in den Blick nimmt.

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Gerhard Ingold
vor 7 Stunden schrieb Inge33:

Da fehlt eine historische Rekonstruktion der Weltgeschichte, die auch weltlich betriebene Landverteilung mit in den Blick nimmt.

England, Spanien, Portugal, Deutschland, die Niederlande, Dänemark usw. hielten sich für christlich und damit als Erben des Judentums. Saudi-Arabien hält sich für islamisch und damit als Erben des Judentums.

Wie bei der Schwulenfeindlichkeit: Sie führt nur in christlichen und islamischen Ländern zu Verfolgung, zu Gefängnisstrafen bis hin zum Töten. Bei beiden Religionen lässt sich diese bösartige Geisteshaltung auf 3.Mose 20,13 zurückführen: "Wenn jemand bei einem Manne schläft wie bei einer Frau, so haben sie beide getan, was ein Gräuel ist, und sollen des Todes sterben; ihre Blutschuld komme über sie."

Das ist ähnlich wie mit 5. Mose 20,10ff: "Wenn du vor eine Stadt ziehst, um gegen sie zu kämpfen, so sollst du ihr zuerst den Frieden anbieten. 11 Antwortet sie dir friedlich und tut dir ihre Tore auf, so soll das ganze Volk, das darin gefunden wird, dir fronpflichtig sein und dir dienen. 12 Will sie aber nicht Frieden machen mit dir, sondern mit dir Krieg führen, so belagere sie. 13 Und wenn sie der HERR, dein Gott, dir in die Hand gibt, so sollst du alles, was männlich darin ist, mit der Schärfe des Schwerts schlagen. 14 Nur die Frauen, die Kinder und das Vieh und alles, was in der Stadt ist, die ganze Beute, sollst du unter dir austeilen und sollst essen von der Beute deiner Feinde, die dir der HERR, dein Gott, gegeben hat. 15 So sollst du mit allen Städten tun, die sehr fern von dir liegen und nicht zu den Städten dieser Völker hier gehören."

 

Ich kann es nicht nachvollziehen, dass die drei Religionen das begangene Unrecht ignorieren und das Unrecht praktisch atheistischen Menschen in die Schuhe zu schieben versuchen. Das "weltlich" missbrauchst Du hier, weil es dieses weltlich nie gegeben hat. Religionen, Wirtschaft und Politik waren immer verbandelt.

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Sucuarana
11 hours ago, Gerhard Ingold said:

Hier haben mich bei Mykath viele blockiert. Einst hat man Menschen getötet, heute blockiert man sie und schiebt sie an den Rand. 

Ich habe dich nicht blockiert. Ich habe deine Thesen sogar gelesen. Meines Erachtens gehören sie nicht nur an den Rand geschoben, sondern sogar gestossen, auf das sie von der Scheibe runterfallen.

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Am 3.9.2022 um 11:06 schrieb Inge33:

Die katholische Kirche ist keine rein weltliche Institution. Sie besteht aus drei Teilen, von denen einer weltlich ist und zwei sich in der übernatürlichen Sphäre befinden: erstens die pilgernde (oder streitende) Kirche im Irdischen, zweitens die leidende Kirche (Fegefeuer) und drittens die triumphierende Kirche (das Himmelreich).

 

Im Übrigen hast Du die "Täterschaft" flugs von Gerhards These der Täterschaft (= die 3 monotheistischen Religionen) auf die katholische Kirche eingeengt. So weit ging ja nicht einmal Karl Marx.

 

Ich habe geschrieben "Es sind nicht die Religionen, sondern deren weltliche Institutionen. Die kathol. Kirche ist der Täter, nicht der Glaube an Gott. "

Mit "weltliche Institutionen"  bezog ich mich also auf das, was du "irdisch" nennst, wobei ich nicht beurteilen kann, ob es die anderen doktrinären Kirchen gibt, die du erwähnst. Ich habe also gar nicht behauptet, dass "Die katholische Kirche" eine "rein weltliche Institution" sei.

 

Da ich mich auf "die Religionen" und deren "weltliche Institutionen" bezog habe ich Gerhards These der Täterschaft keinesfalls auf die katholische Kirche eingeengt. Mein zweiter Satz "Die kathol. Kirche ist der Täter, nicht der Glaube an Gott." kommt nach dem ersten ""Es sind nicht die Religionen, sondern deren weltliche Institutionen." so dass mein zweiter Satz lediglich auf eine der drei als Beispiel verweist und das Beispiel "kathol. Kirche" ist angemessen, weil es sich hier um ein katholisches Forum handelt.

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Gerhard Ingold
Am 5.9.2022 um 07:22 schrieb Sucuarana:

Ich habe dich nicht blockiert. Ich habe deine Thesen sogar gelesen. Meines Erachtens gehören sie nicht nur an den Rand geschoben, sondern sogar gestossen, auf das sie von der Scheibe runterfallen.

 

Wenn Du, Alfons usw. meine Argumente mit Gegenargumenten entkräften können, dann sollten sie von der Scheibe runterfallen.

 

Bis zu wirklich entkräftenden Gegenargumenten, die nicht auf Behauptungen beruhen, halte ich an folgender Überzeugung fest:

 

Hatten Jesus und Mohammed keinen Durchblick oder kein Unrechtbewusstsein?

 

Ein Legendenschreiber hat die Legendenfigur Moses erschaffen, hat Gott Rassismus, Sklaverei (3.Mose 25,1+44ff), kollektiven Massenmord an minderwertig gewordenen Kritikern (4.Mose 16), kollektiven Massenmord an missionierenden Andersdenkenden (4.Mose 31), Schwulenfeindlichkeit (3.Mose 20,13), imperialistischen und kollektiven Massenmord an minderwertigen Heiden usw. in den Mund gelegt.

 

Und was sagte der angeblich fleisch-gewordene Gott Jesus dazu? „Denn wahrlich, ich sage euch: Bis Himmel und Erde vergehen, wird nicht vergehen der kleinste Buchstabe noch ein Tüpfelchen vom Gesetz, bis es alles geschieht. 19 Wer nun eines von diesen kleinsten Geboten auflöst und lehrt die Leute so, der wird der Kleinste heißen im Himmelreich; wer es aber tut und lehrt, der wird groß heißen im Himmelreich“ (Mt.5,18f). Wer nach diesen Worten, die Ungerechtigkeiten des Legendenschreibers praktiziert, was in den Gesetzen gefordert wird, der wird groß heißen im Himmelreich.

 

Mohammed formulierte: „Und (Wir sandten) Gesandte, über die Wir dir schon zuvor berichtet haben, und andere, über die Wir dir nicht berichtet haben, und zu Mūsā hat Allah unmittelbar gesprochen –,“ (Sure 4,164).

 

Jesus wie Mohammed hatten beide keine Ahnung und damit keinen Durchblick, was für Unrecht der Legendenschreiber einem Gott in den Mund gelegt hat, das würde bedeuten, dass sowohl bei Jesus wie Mohammed kein Gott noch Engelhelfer die beiden Religionsgründer geleitert hätte. Oder aber, sowohl Jesus wie Mohammed hätten beide kein Unrechtbewusstsein gehabt.

 

Frage: Wieso folgen Milliarden Jesus oder Mohammed nach, obschon sie offensichtlich keine Leitung durch einen Gott noch Engelhelfer oder kein Unrechtsbewusstsein hatten?

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Sucuarana
15 hours ago, Gerhard Ingold said:

 

Wenn Du, Alfons usw. meine Argumente mit Gegenargumenten entkräften können, dann sollten sie von der Scheibe runterfallen.

 

Deine "Argumente" sind entweder absolute Gemeinplätze, die sowieso allen bekannt sind und nicht wiederholt werden muessen (z.B. Rassismus und Minderwertigkeit, was einfach eine Version von homo homini lupus ist), oder totaler Unsinn (ungefähr 95% aller Menschen, die sich aus Arbeit ernähren, brauchen dazu weder Land noch ihre Hände, ausser vielleicht um Software einzutippen). Noch mehr Beispiele für Unsinn:

 

15 hours ago, Gerhard Ingold said:

Hatten Jesus und Mohammed keinen Durchblick oder kein Unrechtbewusstsein?

Ein Legendenschreiber hat die Legendenfigur Moses erschaffen, ...

Und was sagte der angeblich fleisch-gewordene Gott Jesus dazu? ...

Mohammed formulierte: ...

Ich sehe keinerlei Belege dafuer, dass Jesus und Mohammed jemals gelebt haben, oder dass die diese Dinge wirklich geschrieben haben, oder dass sie fleisch-gewordene Goetter sind. Und Wenn Du mit Bibel- und Koran-Zitaten rumwerfen willst, dann bilde Dich bitte vorher theologisch. Steinbruchexegese ist nicht kommentarwürdig.

 

15 hours ago, Gerhard Ingold said:

Frage: Wieso folgen Milliarden Jesus oder Mohammed nach, obschon sie offensichtlich keine Leitung durch einen Gott noch Engelhelfer oder kein Unrechtsbewusstsein hatten?

Deine Behauptung, dass Jesus und Mohammed nicht von Gott geleitet wurden, und kein Unrechtsbewusstsein hatten, ist weit hergeholt. Und vor allem gilt sie (wie beinahe alle theologischen Aussagen) nur im Kontext der beiden Religionen. Du wirst kaum einen Christen oder Muslim finden, der Dir zustimmt. Und fuer einen Atheisten ist es sowieso egal, was in der Theologie dieser Religionen steht.

 

Wie viele Menschen "folgen Jesus oder Mohammed" in dem Sinne, dass sie Schriftzitate aus dem Kontext reissen und dann als Keule verwenden? Nicht so wahnsinnig viele, aber leider immer noch zu viele. Ich würde es mal so formulieren: Mit so vielen Menschen auf der Erde kannst Du für  jeden beliebigen Unsinn jemanden finden, der diesen Unsinn nicht nur glaubt, sondern auch als Handlungsanweisung nimmt. Genau so, wie Du Bruchstücke aus Bibel und Koran als Argumente missbrauchst. 

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Marcellinus
vor 15 Minuten schrieb Sucuarana:

Mit so vielen Menschen auf der Erde kannst Du für  jeden beliebigen Unsinn jemanden finden, der diesen Unsinn nicht nur glaubt, sondern auch als Handlungsanweisung nimmt. Genau so, wie Du Bruchstücke aus Bibel und Koran als Argumente missbrauchst. 

 

Das ist leider nur zu wahr! ;)

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Gerhard Ingold
Am 8.9.2022 um 00:16 schrieb Sucuarana:

 

Deine "Argumente" sind entweder absolute Gemeinplätze, die sowieso allen bekannt sind und nicht wiederholt werden muessen (z.B. Rassismus und Minderwertigkeit, was einfach eine Version von homo homini lupus ist), oder totaler Unsinn (ungefähr 95% aller Menschen, die sich aus Arbeit ernähren, brauchen dazu weder Land noch ihre Hände, ausser vielleicht um Software einzutippen). Noch mehr Beispiele für Unsinn:

 

Absolute Gemeinplätze? Haben die Theologen sich vom Legendenschreiber, der die Legendenfigur Moses erschaffen hat, distanziert?

 

Können wir weltweit allen 90 bis 99,97% Menschen, die auf industrielle, touristische, verwaltende usw. Arbeit angewiesen sind, eine existenzsichernde Arbeit geben?

Faktum ist: Selbst diese noch verbliebenden Milliarden von Arbeitsplätzen sind alles andere als sicher. Würden die fossilen Energien von heute auf Morgen ausfallen, würden Milliarden Menschen ohne Erwerbsmöglichkeit auf den Arbeitsmarkt geworfen werden. Dabei hätten diese Milliarden keine Aussicht, eine neue Arbeitsstelle zu finden. Wie das aussehen könnte erleben wir mit dem unseligen Krieg, den Russland unter Putin führt. Die Energiekosten steigen für fossile Energien ins unerschwingliche. Wir rasen schon heute ungebremst weltweit auf eine gewaltige Rezession nie gekannten Ausmaßes zu.

Am 8.9.2022 um 00:16 schrieb Sucuarana:

Ich sehe keinerlei Belege dafuer, dass Jesus und Mohammed jemals gelebt haben, oder dass die diese Dinge wirklich geschrieben haben, oder dass sie fleisch-gewordene Goetter sind. Und Wenn Du mit Bibel- und Koran-Zitaten rumwerfen willst, dann bilde Dich bitte vorher theologisch. Steinbruchexegese ist nicht kommentarwürdig.

 

Diese Sicht, dass Abraham, Moses, Jesus und Mohammed nicht gelebt haben, wird vermutlich kein gläubiger Christ oder Muslim mit Dir teilen. Für Milliarden sind das verehrungswürdige Gründerväter ihres Glaubens.

 

Danke aber dass Du mich trotz allem kommentiert hast, obschon Du mich nicht als theologisch kompetent betrachtest. 

Am 8.9.2022 um 00:16 schrieb Sucuarana:

Deine Behauptung, dass Jesus und Mohammed nicht von Gott geleitet wurden, und kein Unrechtsbewusstsein hatten, ist weit hergeholt. Und vor allem gilt sie (wie beinahe alle theologischen Aussagen) nur im Kontext der beiden Religionen. Du wirst kaum einen Christen oder Muslim finden, der Dir zustimmt. Und fuer einen Atheisten ist es sowieso egal, was in der Theologie dieser Religionen steht.

 

Wer sich nicht von Unrecht distanziert, das von Moses ausgegangen ist, nimmt Anteil am Unrecht. Man kann kollektiven Massenmord an missionierenden Andersdenkenden aus 4. Mose 31 nicht vom Holocaust an 6 Millionen Juden trennen. Sowohl dort wie in unserer Zeit wurde dasselbe Unrecht begangen. Jesus hat sich mit Matthäus 5,18ff ganz klar zum ganzen Gesetz gestellt, die die Legendenfigur Moses formuliert hat. Das gilt genauso mit dem Koran (Sure 4,164).

 

Dass mir die unbußfertigen Juden, Christen und Muslime nicht zustimmen, erkennst Du richtig. Sie alle fordern direkt und indirekt von uns Agnostikern und Atheisten, dass wir umkehren müssten. Dabei sind sie mit ihrer Unbußfertigkeit die, die Veränderung verhindern.

 

Für uns Agnostiker und für die Atheisten ist es nicht egal, das die drei Religionen heute noch am längst verdorbenen Wein der Vorfahren festhalten. Die Auswirkungen, die vom Legendenschreiber mit der Legendenfigur Moses ausgegangen sind, spüren wir heute mehr und mehr.   

 

Am 8.9.2022 um 00:16 schrieb Sucuarana:

Wie viele Menschen "folgen Jesus oder Mohammed" in dem Sinne, dass sie Schriftzitate aus dem Kontext reissen und dann als Keule verwenden? Nicht so wahnsinnig viele, aber leider immer noch zu viele. Ich würde es mal so formulieren: Mit so vielen Menschen auf der Erde kannst Du für  jeden beliebigen Unsinn jemanden finden, der diesen Unsinn nicht nur glaubt, sondern auch als Handlungsanweisung nimmt. Genau so, wie Du Bruchstücke aus Bibel und Koran als Argumente missbrauchst. 

 

Als ehemaliger freikirchlicher Fundamentalist mit abgeschlossenen Theologiestudium im Rucksack benütze ich heute die Bibel und den Koran als Waffe gegen das Unrecht, das vom Judentum, Christentum und Islam ausgegangen ist. 

 

Du behauptest sehr viel. Die Bibel- und Koran-Zitate belegen nur, was ich schreibe. So hat auch der Papst Ratzinger die Bibel benützt, um seine These in "Jesus von Nazareth" zu belegen.  

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