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Gerhard Ingold
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Higgs Boson
vor 22 Minuten schrieb Marcellinus:

 

Dann ist ja alles gut! Und vielen Dank für den Fisch! :D

 

Ja, Wir entschuldigen uns für die Unannehmlichkeiten

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Lothar1962
Am 12.6.2021 um 19:30 schrieb Gerhard Ingold:

Als Agnostiker zeigen mir die fünf Sinne, dass ich näher an der Realität bin, als religiöse Menschen. 

 

Religion ist stößt dort an die Grenzen, wo sie versucht, die mit "den fünf Sinnen" wahrnehmbare Realität zu beschreiben.

Dazu sind eher die Naturwissenschaften da.

 

Religionen beschreiben Gefühle, Wünsche, Gedanken... 

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Marcellinus
Am 12.6.2021 um 19:30 schrieb Gerhard Ingold:
Am 12.6.2021 um 13:48 schrieb Marcellinus:

... denn wir sind alle ein bißchen verrückt! :D

 

Als Agnostiker zeigen mir die fünf Sinne, dass ich näher an der Realität bin, als religiöse Menschen. Bei ihnen ist nur ein behaupteter sechster Sinn, der ihnen recht gibt. Ver-rückt, abgerückt vom Wissenwollen dessen, was man nicht wissen kann, ist ja auch ver-rückt. Die Mehrheitsmeinung ist mehrheitlich noch anders. Darum sind wir beide ver-rückt. 😉

 

Sagen wir es so: Wir Menschen brauchen Modelle, um uns in dieser Welt zu orientieren. Diese Modelle sind mehr oder weniger realistisch, aber Fantasievorstellungen enthalten sie immer, auch und gerade da, wo wir es nicht merken. Unsere Modelle, unsere Weltbilder lenken unsere Wahrnehmung, und stehen uns dabei gleichzeitig im Wege. In Kontakt mit der Wirklichkeit kommen wir eigentlich nur, wenn unsere Modelle an ihr scheitern. Es kommt halt an auf die Verteilung zwischen Empirie und Ideologie. Überwiegt erstere, steigt die Verwirrung, überwiegt letztere, siegt der Starrsinn. ;)

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Marcellinus
vor 18 Minuten schrieb Lothar1962:

Religion ist stößt dort an die Grenzen, wo sie versucht, die mit "den fünf Sinnen" wahrnehmbare Realität zu beschreiben.

Dazu sind eher die Naturwissenschaften da.

 

Nun, der Wissenserwerb wie die gesellschaftliche Entwicklung der Menschen ist ein Prozeß. An dessen Beginn (ein absoluter Anfang war es ja nicht) hatten die Menschen kaum Wissen über diese Welt, daß über das der Tiere hinausging. Da sie sich aber schon damals mehr Fragen stellen als beantworten konnten, bilden sie sich ihr Bild von der Welt nach ihren Wünschen und Bedürfnissen. Das war zwar sehr befriedigend, aber wenig realistisch. Entsprechend oft scheiterte es.

 

Der nächste Schritt war das, was man Naturphilosophie nennen könnte, eine Mischung aus Denken und Beobachtung, und hatte seine Hochzeit zwischen dem 5. Jh. vor bis zum 5. Jh. nach unserer Zeitrechnung. Es führte zu manch erstaunlicher Erkenntnis, so der Berechnung des Erdumfangs, und auch zu manch erstaunlichem Irrweg, je nachdem, ob die Beobachtung überwog, oder das Denken. 

 

Die Wissenschaften sind unser dritter Anlauf, uns ein Bild von dieser Welt zu machen, diesmal auf der Basis von mehr Wissen, und beruhend auf Modellen, die zumindest im Bereich von Physik und Biologie so realistisch sind, daß nicht jede neue Beobachtung das ganz Theoriegebäude über den Haufen wirft. 

 

vor 18 Minuten schrieb Lothar1962:

Religionen beschreiben Gefühle, Wünsche, Gedanken... 

 

Weil es das ist, was noch übrig geblieben ist. Je realistisch unsere Modelle von dieser Welt werden, umso mehr orientieren sie sich an den beobachtbaren Tatsachen, und damit fast zwangsläufig umso weniger an unseren Wünschen und Gefühlen. Wir wissen immer mehr über diese Welt, dieses Universum, aber es hat gefühlt immer weniger Bedeutung für uns. Dabei ist das einfach nur Ausdruck der Tatsache, daß diese Welt sich nicht um uns schert. Da die physische Welt scheinbar so unbefriedigend ist, flüchten halt manche in die Metaphysik. 

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Gerhard Ingold

Meine agnostische Anthropologie

 

Unser Universum soll 13,7 Milliarden und unsere Menschheitsgeschichte ca. 300 000 bis 1´500´000 Jahre alt sein.

 

295´000 bis ca. 1´495´000 Jahre soll sich kein Gott noch Engelhelfer offenbart haben. Schon vor Abraham, der ca. 2000 Jahre vor unserer Zeitrechnung und damit vor ca. 4000 Jahren gelebt haben soll, hat es Glauben an Gottheiten gegeben. Aber erst mit Abraham soll sich Gott gemäß den monotheistischen Religionen offenbart haben.

 

Es gibt bei Juden, bei Christen und Muslime viele auslegende und erklärende Schriften neben dem Alten Testament, dem Neuen Testament und dem Koran. Mit all diesen Schriften zu den Grundlagen sagen die geistlichen Gelehrten dieser Religionen folgendes aus:

 

Gott sei zwar fähig gewesen, ca. 70 Trilliarden Sterne plus Planeten und Monde zu erschaffen, aber dieser Gott sei unfähig gewesen sich für alle Menschen verständlich zu offenbaren.

 

Diese Juden, diese Christen und diese Muslime lästern damit ihren eigenen Gott. Doch sie merken das nicht. So erklären mir Juden, Christen und Muslime immer und ständig wieder, zum Verstehen der Heiligen Schriften benötige man die Gelehrten oder den Heiligen Geist.

 

Besonders freikirchliche Fundamentalisten kommen ständig mit der Behauptung, wie wichtig der Heilige Geist sei. Damit sagen sie aber, dass Luther, Zwingli usw. der Heilige Geist gefehlt hätte. Denn diese Reformatoren ließen Täufer verfolgen und töten. Damit haben es die Reformatoren ähnlich gemacht, wie die Katholiken mit den Hugenotten. Wem also kann man die angebliche Fülle des Heiligen Geistes attestieren? Niemandem. Das Gerede über einen angeblichen Heiligen Geistes ist von der Praxis widerlegtes und damit dummes Geschwätz.

 

Wer also ehrlich ist, müsste sich eingestehen, dass sich nie ein Gott noch Engelhelfer offenbart hat. Damit gesteht man ein, Agnostiker zu sein. Gnosis heißt Erkenntnis und mit dem Wort Agnosis wird eine Erkenntnis über einen Gott ausgeschlossen.

 

Meine agnostische Anthropologie heißt also nichts anderes als dass Zugeständnis, dass wir über einen Gott und damit über eine Lehre über Gott (Theologie) nichts wissen können. Wir können also nur etwas über uns Menschen und damit Lehre über den Menschen oder Anthropologie wissen.

 

Ob es eine göttlich (theistisch) gewirkte Evolution oder eine göttlich-verneinende Evolution gab, wird zur unwichtigen Frage. Wichtig ist nur die Tatsache, dass das Universum, unsere kleine Erde, unsere Natur, unsere Tiere und wir Menschen sind.

 

Wie wir miteinander umgehen, wird dann zur nächsten wichtigen Frage.

 

Jesus Christus hatte, sollte er gelebt haben, folgendes gelehrt:

„Alles, was ihr wollt, was man euch tut, tut euren Mitmenschen auch (frei nach Matthäus 7,12).

 

Was dieser Gedanke für Jesus bedeutet haben könnte, hat er in verschiedenen Reden gelehrt. Für Jesus scheinen die Nächstenliebe, die Barmherzigkeit, die Versöhnlichkeit, der Gewaltverzicht, die Armutsüberwindung, der Schutz der Schwächsten und die Feindesliebe unverzichtbare Verhaltensmuster gewesen zu sein.

 

Nachfolger*innen Jesus müssten also in ihrem Leben diese sieben Grundgedanken als Leitmotiv nachweisen können.

 

Die sieben Grundgedanken müsste für alle Menschen gelten, die vorgeben, einem Gott nachzufolgen. Wieso?

 

Wir können einen möglichen Gott nur in oder durch die Werke eines Gottes ehren. Und wer die sieben Grundgedanken Jesus auf die Natur, die Tiere und Mitmenschen anwendet, kann die Natur, die Tiere und Mitmenschen nicht ausbeuten und zerstören.

 

Wer jedoch die Praxis der Juden, der Christen, der Muslime, der Buddhisten usw. in Geschichte und Gegenwart sieht, der sieht, dass diese angeblichen Gottgläubigen vielmehr vom Hass gegen ihren angeblichen Gott geleitet worden sind und werden. Da ist keine Religion, die mit herausragender Liebe zu den Werken Jahwes/Gottes/Allahs aufgefallen wäre.

 

Respekt, Anstand und Benehmen gegenüber den Werken eines möglichen Gottes findet sich heute aber bei angeblich gottlosen Ländern wie Deutschland, die Schweiz, Dänemark, Schweden, England, Irland, Norwegen, Niederlande, Frankreich, Finnland, USA, Kanada, Australien und Neuseeland.

 

Weil das so ist, wollen stockkatholische Südamerikaner nach dem freiheitlichen Nordamerika. Bei uns wollen die stockislamischen Menschen ins freiheitliche Europa.

 

Religiöse Länder der Welt sollten sich alle schämen, wie gottlos sie in der Vergangenheit und Gegenwart mit den Werken Gottes umgegangen sind und umgehen. Da wird kein Gott noch Engelhelfer in der Alltagspraxis sichtbar.

 

Frage: Wieso bilden sich Religiöse trotz der offensichtlichen Fakten ein, auserwählte Gottes zu sein?

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Gerhard Ingold
Am 7.11.2021 um 17:56 schrieb jouaux:

Als Ewiggestriger erkenne ich halt keine Fortschritte aus der Ferne.

 

Das glaube ich Dir. Ich fürchte aber, dass es Dir wie den meisten Juden, Christen, Muslimen usw. ergeht. Man stellt sich den wirklichen Problemen nicht und belügt damit sich und andere Tag für Tag. Anstelle der wirklichen Probleme, beschäftigt man sich dann damit, ob ein Priester zum Volk oder zum Hochalter gewandt sein müssen.

Für mich ist solches Verlagern von Problemen durch und durch krank.

Fakt hingegen ist, was ich einmal mehr schreibe:

 

Wer sich nicht von Unrecht distanziert, nimmt Anteil am Unrecht.

 

Die Schandtaten Moses, die er seinem Gott in die Schuhe geschoben hat, sind alle bekannt und können in der Bibel nachgelesen werden.

 

-       Verführende Midianiter sollen mit Säuglingen, Kindern, Frauen und Männern niedergemacht werden (4. Mose 31).

 

-       Frauen, die ihrem Mann zu Hilfe eilen, soll eine Hand abgehackt werden, wenn sie ohne Absicht den Penis des Gegners berührt haben (5. Mose 25,12).

 

-       Das Sklavenmachen, den Sklavenhandel, das Sklavenhalten und damit Menschen minderwertig einzustufen (Rassismus) soll Gott als Rechtsgut zugunsten Gesunder und Starker angewiesen haben (3. Mose 25,44)

 

-       Der Massenmord an Säuglingen, Kindern, Frauen und Männern, weil Männer Moses kritisiert haben sollen, hätte Gott gewollt (4. Mose 16)

 

-       Juden sollten Städte angreifen, ihnen Frieden anbieten und wenn sie annehmen, sollen sie als Sklaven dienen und wenn sie verweigern, sollen sie getötet werden (5. Mose 20,10ff).

 

-       Gleichgeschlechtlich Liebende sollen getötet werden (3. Mose 20,13)

 

 

Für die damalige Zeit, wo Moses gelebt hat, waren die beschriebenen Ungerechtigkeiten Gang und Gäbe. Aber zu behaupten, dass Gott selbst hinter diesen Ungerechtigkeiten stehen soll, baucht schon viel Skrupellosigkeit. Diese Skrupellosigkeit soll Moses oder die Autoren der Moses-bücher begangen haben.

 

Nun: Was lehrten Mohammed und Jesus über Moses?

 

„Und (Wir sandten) Gesandte, über die Wir dir schon zuvor berichtet haben, und andere, über die Wir dir nicht berichtet haben, und zu Mūsā hat Allah unmittelbar gesprochen –,“ (Sure 4,164)

 

Mose wird von Mohammed als Prophet bezeichnet, der ohne Mittler mit Allah gesprochen hätte. Mohammed, der durch den Mittler Gabriel seine Worte bekommen haben soll, stellt sich damit hinter alle Schandtaten Moses.

 

Nun zu Jesus. Er lehrte nach der Legende der Bergpredigt: „Denn wahrlich, ich sage euch: Bis Himmel und Erde vergehen, wird nicht vergehen der kleinste Buchstabe noch ein Tüpfelchen vom Gesetz, bis es alles geschieht. 19 Wer nun eines von diesen kleinsten Geboten auflöst und lehrt die Leute so, der wird der Kleinste heißen im Himmelreich; wer es aber tut und lehrt, der wird groß heißen im Himmelreich“ (Matthäus 5,18ff).

 

Angeblich soll Jesus Fleisch-gewordener Gott sein. Der angebliche Gott Jesus stellte sich wie Mohammed hinter die Schandtaten Mose.

 

Mohammed soll von Allah durch den Engel Gabriel belehrt worden und dieser Allah soll nicht gewusst haben, was Moses alles im Namen Gottes an Schandtaten gemacht hat? Und Jesus soll als Fleisch gewordener Gott über die Schandtaten Moses keine Informationen gehabt haben?

 

Folgerungen: Weder Mohammed noch Jesus hatten je göttliche Information oder gar göttliches Wissen.

 

Denn Fakt ist: Wer sich nicht von Unrecht Hitler distanziert, nimmt Anteil am Unrecht Hitlers. Wer sich nicht vom Unrecht distanziert, das Moses begangen hat, nahm und nimmt Anteil am Unrecht, das durch Moses begangen wurde. Und dieses Unrecht war wie bei den Midianitern Massenmord und zwar ähnlicher Massenmord, wie der Massenmord, den Hitlers an den Juden begangen hat.

 

Frage: Wie viele Beweise benötigen die Juden, die Christen und Muslime noch, dass Moses ein Betrüger und Massenmörder und nicht nur gemäß 2. Mose 2 ein Mörder an einem Ägypter gewesen war?

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Higgs Boson
vor 4 Stunden schrieb Gerhard Ingold:

-       Frauen, die ihrem Mann zu Hilfe eilen, soll eine Hand abgehackt werden, wenn sie ohne Absicht den Penis des Gegners berührt haben (5. Mose 25,12).

 

Die Tatsache, dass in Israel kaum einhändige Frauen herum laufen liegt auch einzig und alleine daran, dass die Frauen peinlich genau darauf achten, dass ihnen dieses Missgeschick nicht passiert.

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Gerhard Ingold
vor 3 Stunden schrieb Higgs Boson:

 

Die Tatsache, dass in Israel kaum einhändige Frauen herum laufen liegt auch einzig und alleine daran, dass die Frauen peinlich genau darauf achten, dass ihnen dieses Missgeschick nicht passiert.

 

Dass ein Gott auf solchen Stumpfsinn kommen sollte, etwas so bösartiges zu lehren, ist das Thema. 

Danke, dass Du Dir aber die Mühe gemacht hast, meinen Text zu lesen und zu kommentieren.

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