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Gerhard Ingold
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Marcellinus
vor 7 Minuten schrieb SteRo:
vor 16 Minuten schrieb Marcellinus:

Ja, und?

 

Ja.

 

Hast meine Antwort nicht verstanden, nicht wahr?

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vor 17 Minuten schrieb Marcellinus:

 

Hast meine Antwort nicht verstanden, nicht wahr?

Ich habe deine Antwort verstanden, aber ich kann dir nicht helfen.

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Marcellinus
vor 13 Minuten schrieb SteRo:
vor 31 Minuten schrieb Marcellinus:

Hast meine Antwort nicht verstanden, nicht wahr?

Ich habe deine Antwort verstanden, aber ich kann dir nicht helfen.

 

Du bist ein Witzbold! Ich versuchte, deinem Mangel an Verständnis ein wenig abzuhelfen. War offenbar vergebene Liebesmüh. :D

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Gerhard Ingold
Am 15.9.2022 um 14:04 schrieb Lothar1962:

 

Garantiert. Moses hat ja auch Hörner gehabt, der ist für alles verantwortlich.

 

 

Wenn es Moses gegeben hätte, wäre er als teuflisch bösartig zu benennen. Darum scheinen im die Hörner zu recht aufgesetzt worden zu sein. Da es Moses aber wahrscheinlich nie gegeben hat, müsste man dem Legendenschreiber die Hörner übertragen.

 

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Gerhard Ingold

Ich habe die unbußfertigen Religiösen satt (Amos 5,21)

 

Satt habe ich nicht einfache, ungebildete Juden, Christen und Muslime. Satt habe ich die, die gebildet sind und daher Unrecht und Ungerechtigkeit erkennen könnten. Sie könnten von unserem heutigen Wissenstand ausgehende erkennen, dass Abraham und Moses Rassismus geschaffen und auf diesen Rassismus Unrecht um Unrecht, Schandtaten um Schandtaten aufgebaut haben. Schandtaten, die als ungesühnte, nicht aufgearbeitete Schuld auf allen drei Religionen lastet. Doch sie sind alle wie die katholische Kirche mit ihren Missbrauchsgeschichten. Man wollte und will Unrecht unter dem Teppich halten.

 

Dabei ist nicht wichtig, ob die Wissen-Könnenden die Bibel und den Koran wörtlich, nicht wörtlich oder ob sie die Bibel und den Koran radikal entmythologisiert haben.

 

Keine der wissen-könnenden Personen des Judentums, der Christentums und des Islams haben sich je von den zwei Wurzeln-schaffenden Personen – Abraham und Moses – distanziert, und ihr Unrecht und ihre Schandtaten öffentlich kritisiert. Sie sind wie Jesus und Mohammed: Sie haben keinen Durchblick und wollen auch keinen Durchblick haben. Dafür erzählt Mohammed im Koran, Moses sei ein Prophet gewesen, der ohne Mittler mit Gott gesprochen haben soll (Sure 4,164). Und Jesus lehrte, kein Jota vom Gesetz der fünf Bücher Moses dürfe verändert werden (Matthäus 5,18ff).

 

Natürlich lebten die Legendenfiguren Abraham und Moses in einer Zeit, wo Rassismus, Sklaverei, Massenmord, Imperialismus, Schwulenfeindlichkeit usw. normales Zeitgeistdenken gewesen war.

 

Aber alles, was heute nicht mehr in Ordnung ist, ist nicht nur heute falsch, sondern war auch gestern falsch und immer falsch gewesen. Und wenn man heute die Sklaverei, Massenmord und Imperialismus im Namen Gottes als falsch erkennt, gestehen alle ein, dass nicht ein unveränderbarer Gott zu Abraham, Moses, Jesus und Mohammed gesprochen hat.

 

„Ich hasse und verachte eure Feste und mag eure Versammlungen nicht riechen“, hat schon Amos vor Jahrtausenden gesagt (Amos 5,21). Grund: Vom jeweiligen Wissenstand ausgehend ist der Mensch und damit vorwiegend die wissenden Menschen verantwortlich für ihr Tun und Lassen.

 

Frage: Wieso wollen sich die Wissenden den Fakten nicht stellen und endlich anfangen die Schuld der Vorfahren aufzuarbeiten?

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Gerhard Ingold

Wie entstanden die angeblichen Offenbarungen?

Als ich meinen Jugendroman wie „Schneehändler“ schrieb, stand dahinter viel Phantasie. Aber ohne Sachkenntnisse in Konditorei, Kriminalistik, Germanistik usw. kann niemand einen Roman, Märchen, Legenden und erst recht kein Sachbuch schreiben.

Das gilt selbstredend für alle griechische, jüdische, ägyptische und viele andere Mythologien und Legenden. Hinter allem, was wir denken, schreiben und reden, steht zuerst eine Sprache. Eine Sprache, die über Jahrhunderte gewachsen ist, bis sie in erste Buchstaben gemeißelt wurden.

Die Sprachen selbst haben einen Hintergrund, die einst von Erzählungen, Erinnerungen usw. genährt worden sind. Sie enthalten also immer das kollektive Bewusstsein und auch das kollektive Unterbewusstsein der jeweiligen Vorfahren. Da war zuerst mal kein Gott, keine Götter, noch Engel usw. im Spiel. Sie haben keine Buchstaben, Worte oder gar ganze Sätze herabgesandt. Es war alles Evolution der Sprachen, der Schriften und dann die Fixierung der Sprachen.

Was Tatsache ist: Es gibt heute keine Offenbarungen, wo ein angebliches Gottwesen sich einzelnen Menschen durch verbales Diktat offenbaren würde. Mit großer Wahrscheinlichkeit hat es nie Offenbarungen eines Jahwes, Gottes, Allah usw. gegeben.

Was es aber heute gibt, gestern gab und immer gegeben hat, sind Wahrnehmungsstörungen der fünf Sinne. Wobei akustische und optische Halluzinationen und damit Wahrnehmungsstörungen des Gehörsinnes und des Sehsinnes die häufigsten Wahrnehmungsstörungen sind. Doch alle Halluzinationen des Gehörsinns sind an Sprachen gebunden, die eine Person sprach oder spricht.

Die Menschheitsgeschichte sei ca. 300 000 Jahre alt. Unsere Religionsgeschichten des Judentums, des Christentums und des Islams ca. 3000 Jahre. Bis zu dieser Zeit hat sich kein Gott oder Engel Gabriel bemüht sein Wort herab zu senden oder zu inspirieren.

Wieso meinen Religionen trotz dieser offensichtlichen Fakten, ein Gott habe sich offenbart?

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Gerhard Ingold

Bedenken muss man Folgendes: Vom Glauben, von Wahnideen, von Behauptungen, von wahrscheinlichen Wahrnehmungsstörungen gingen in den 3000 Jahren des Judentums, Christentums und des Islam Kriege, Nächstenhass, Gewaltandrohung, Unversöhnlichkeit, Unbarmherzigkeit, Unterdrückung der Schwächsten, Armutsförderung und Feindeshass aus. Das gilt besonders auch für das Christentum, obschon Jesus Nächstenliebe, Barmherzigkeit, Gewaltverzicht, Armutsüberwindung, Schutz der Schwächsten, Versöhnlichkeit und Feindesliebe gefordert hat. Das Christentum hat die besten Grundgedanken von Jesus gelehrt erhalten und hat in der Kirchengeschichte doch mehrheitlich das Gegenteil gelebt.

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