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Wie mit Kirchenaustritten umgehen


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Am 1.3.2021 um 15:37 schrieb Werner001:

Dieses Selbstbekenntnis steht im Credo, das allen Christen gemein ist.

 

Das ist historisch falsch, aber Kirchengeschichte ist hier nicht en vogue, also lassen wir das Thema.

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vor 5 Stunden schrieb phyllis:

Warum zum Christentum statt einfach religionslos? Sie glaubt an Gott, aber den barmherzigen des Christentums. Mit dem kann sie was anfangen, sie findet Halt und Lebenszweck, findet neue Freunde in der Kirche (darunter ein gutaussehender netter junger Mann ūüôā aus Mexiko) und ist dennoch 1000x freier als im Islam. Sie versteht schon dass auch in der rkk Frauen nicht gleichberechtigt sind (Priestertum usw.) aber h√§lt das f√ľr "Erste-Welt.Probleme". Muss ihr da schon zustimmen. Zumal die meisten Woken einen radikalen Kuschelkurs mit dem Islam fahren. Total verlogen, unlogisch und unverst√§ndlich.

 

Nein, das ist nicht unverst√§ndlich. Woke brauchen Opfer, die sie sch√ľtzen m√ľssen. Und Gegner. Da u.a. die Kirche der Gegner ist (Gegner finden sie nur in der eigenen Kultur), sind alle anderen Opfer, auch dort, wo sie die Mehrheit bilden. Da Woke von diesen L√§ndern Null Ahnung haben, ist das eben so. Sind schlichte Gem√ľter.

Edited by rorro
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Ein Hinweis noch zur Kirchensteuer: in Spanien hat die Bischofskonferenz erstmals kundgetan, wie das Budget f√ľr ein ganzes Jahr f√ľr alle aussieht (also alle Di√∂zesen, Pfarreien etc. zusammen): rund 1 Mrd. ‚ā¨

 

In Deutschland lagen die Einnahmen 2019 allein an Kirchensteuer bei 7 Mrd....

Edited by rorro
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Lothar1962
vor 14 Stunden schrieb phyllis:

PS - Islam im Iran sei bei den Millenials und j√ľnger "like a big puddle - a mile wide and an inch deep". Kein Tiefgang, keine Ueberzeugung, keinerlei Bereitschaft mehr zu tun als staatlich vorgeschrieben. Bei einer erfolgreichen Revolution w√ľrde es dem Islam ergehen wie der Pf√ľtze w√§hrend einer Hitzewelle.

 

Nicht nur bei den Jungen. Auch bei vielen √§lteren Stadtbewohnern, die sich daran erinnern, wie es fr√ľher mal war. Da war das Land freier (ja, unglaublich) und die Leute wohlhabender. Zumindest in der Erinnerung (und in den St√§dten - in ruralen Gegenden war es auch nicht toll).

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Gerhard Ingold
Am 27.2.2021 um 21:32 schrieb Die Angelika:

Fettung von mir

Eben. Pseudodemokratische Gremien zur Vernebelung der Ratio. Mitbestimmung von Hochw√ľrden Gnaden....

MAn tut, als könne das gemeine Kirchenvolk etwas mitentscheiden, aber eigentlich entscheidet allein der Pfarrer.

 

 

Ich hoffe f√ľr die katholische Kirche, dass noch viele austreten. Vielleicht werden sich √Ąnderungen dann von selbst ergeben, wenn keine Steuereinnahmen mehr eingehen.

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Marcellinus
vor einer Stunde schrieb Gerhard Ingold:

Ich hoffe f√ľr die katholische Kirche, dass noch viele austreten. Vielleicht werden sich √Ąnderungen dann von selbst ergeben, wenn keine Steuereinnahmen mehr eingehen.

 

Das, finde ich, ist ein entscheidender Punkt. Die Kirchensteuer ist ein System,, da√ü vor allem die Vorherrschaft der "Hirten" √ľber ihre "Schafe" sichert, einfach weil das Geld in solcher Menge und so regelm√§√üig kommt, und der Verf√ľgungsgewalt der Mitglieder weitgehend entzogen ist. Sie m√ľssen schon austreten, um sich wirklich bemerkbar zu machen. Und selbst dann kann den Bisch√∂fen eigentlich nichts passieren, denn sie werden ja vom Staat bezahlt. Sinkt die Kirchensteuer, streicht man eben die Gemeinden zusammen. F√ľr Hochw√ľrden √§ndert sich nix. Das haben Kirche und Staat fein eingef√§delt.¬†

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Gerhard Ingold
vor einer Stunde schrieb Marcellinus:

 

Das, finde ich, ist ein entscheidender Punkt. Die Kirchensteuer ist ein System,, da√ü vor allem die Vorherrschaft der "Hirten" √ľber ihre "Schafe" sichert, einfach weil das Geld in solcher Menge und so regelm√§√üig kommt, und der Verf√ľgungsgewalt der Mitglieder weitgehend entzogen ist. Sie m√ľssen schon austreten, um sich wirklich bemerkbar zu machen. Und selbst dann kann den Bisch√∂fen eigentlich nichts passieren, denn sie werden ja vom Staat bezahlt. Sinkt die Kirchensteuer, streicht man eben die Gemeinden zusammen. F√ľr Hochw√ľrden √§ndert sich nix. Das haben Kirche und Staat fein eingef√§delt.¬†

 

Es ist so, solange Deutschland f√ľr die enteigneten Liegenschaften abbezahlen muss. So zahlen alle mit, obschon sie keiner Kirche angeh√∂ren.

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Marcellinus
vor 27 Minuten schrieb Gerhard Ingold:

Es ist so, solange Deutschland f√ľr die enteigneten Liegenschaften abbezahlen muss. So zahlen alle mit, obschon sie keiner Kirche angeh√∂ren.

 

Das ist ein beliebter Irrtum, den sowohl Kirchen als auch Staat pflegen, um vor der √Ėffentlichkeit (und wohl auch sich selbst) zu verbergen, worum es sich eigentlich handelt: Ein Gesch√§ft auf Gegenseitigkeit. Um die Liegenschaften geht es l√§ngst¬†nicht mehr. Seit damals ist vieles umverteilt worden, ohne da√ü sich jemand veranla√üt gesehen h√§tte, daf√ľr zu zahlen, schon gar nicht √ľber 200 Jahre.

 

Unsere heutigen Zahlung datieren aus der Weimarer Republik und sind ein Ausdruck der Kollaboration von Kirchen und Politik. Noch in meiner Jugend wurde in den Kirchen f√ľr die Wahl bestimmter politischer Parteien gepredigt. Heute hat der Einflu√ü der Kirchen auf das Wahlverhalten ihrer Mitglieder merklich nachgelassen. Entsprechend lauter werden die Stimmen, diese Staatsleistungen abzuschaffen. Es war von Anfang an und ist bis heute einfach eine Machtfrage.

 

Die Kirchensteuer geh√∂rt √ľbrigens auch in diesen Zusammenhang. Das Recht auf die Besteuerung ihrer Mitglieder wurde ausdr√ľcklich eingef√ľhrt, um die Kirchen f√ľr entgangene Einnahmen zu ‚Äěentsch√§digen‚Äú. Da die Kirchen f√ľr diese ‚ÄěDienstleistung‚Äú des Staates zahlen, kann man mit einigem Recht sagen, da√ü ein gro√üer Teil der Staatsleistungen heute von den Kirchenmitglieder selbst aufgebracht werden. F√ľr die Kirchenleitungen rechnet sich das, weil sie so auf die exakten Einkommens- und Verm√∂gensverh√§ltnisse bezogen Mitgliedsbeitr√§ge erheben k√∂nnen.¬†

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Gerhard Ingold
vor 2 Stunden schrieb Marcellinus:

 

Das ist ein beliebter Irrtum, den sowohl Kirchen als auch Staat pflegen, um vor der √Ėffentlichkeit (und wohl auch sich selbst) zu verbergen, worum es sich eigentlich handelt: Ein Gesch√§ft auf Gegenseitigkeit. Um die Liegenschaften geht es l√§ngst¬†nicht mehr. Seit damals ist vieles umverteilt worden, ohne da√ü sich jemand veranla√üt gesehen h√§tte, daf√ľr zu zahlen, schon gar nicht √ľber 200 Jahre.

 

Unsere heutigen Zahlung datieren aus der Weimarer Republik und sind ein Ausdruck der Kollaboration von Kirchen und Politik. Noch in meiner Jugend wurde in den Kirchen f√ľr die Wahl bestimmter politischer Parteien gepredigt. Heute hat der Einflu√ü der Kirchen auf das Wahlverhalten ihrer Mitglieder merklich nachgelassen. Entsprechend lauter werden die Stimmen, diese Staatsleistungen abzuschaffen. Es war von Anfang an und ist bis heute einfach eine Machtfrage.

 

Die Kirchensteuer geh√∂rt √ľbrigens auch in diesen Zusammenhang. Das Recht auf die Besteuerung ihrer Mitglieder wurde ausdr√ľcklich eingef√ľhrt, um die Kirchen f√ľr entgangene Einnahmen zu ‚Äěentsch√§digen‚Äú. Da die Kirchen f√ľr diese ‚ÄěDienstleistung‚Äú des Staates zahlen, kann man mit einigem Recht sagen, da√ü ein gro√üer Teil der Staatsleistungen heute von den Kirchenmitglieder selbst aufgebracht werden. F√ľr die Kirchenleitungen rechnet sich das, weil sie so auf die exakten Einkommens- und Verm√∂gensverh√§ltnisse bezogen Mitgliedsbeitr√§ge erheben k√∂nnen.¬†

 

Das habe ich ähnlich auch schon so gelesen. Der Staat schaut auf den Machterhalt der Kirchen und diese auf den Machterhalt, der C-Parteien. Wie lange der Staat und die Groß-Kirchen dieses Spiel noch durchziehen können, weiß ich nicht. Sauber ist das nicht.

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Marcellinus
vor 14 Minuten schrieb Gerhard Ingold:

Sauber ist das nicht.

 

Das Leben ist kein Pony-Schlecken! :D

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Studiosus

Es sprach der König zum Bischof: Ich halt sie arm, halt Du sie dumm (und morgen machen wir es andersrum). 

 

 

Saluti cordiali, 

Studiosus 

Edited by Studiosus
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Gerhard Ingold
vor 4 Minuten schrieb Marcellinus:

 

Das Leben ist kein Pony-Schlecken! :D

 

Nein. Pony-Schlecken ist es nicht. Es ist kl√§gliches Verrecken f√ľr viele.¬†

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Studiosus

Die Evolution des Pony-Schleckens soll ja der westfälische Sauerbraten mit Rotkraut sein. 

 

Dazu sage ich nur: Das Scheitern ist die Aristokratie des Erfolgs. 

 

 

Saluti cordiali, 

Studiosus 

Edited by Studiosus
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In diesem Beitrag von katholisch.de wird ganz gut beschrieben - wenn auch nicht mit dem Schwerpunkt und den Folgerungen, die ich gesetzt h√§tte - warum jetzt die Kirchenkrise zu vielen Austritten f√ľhrt.

 

Ich habe es selbst beispielhaft an einer Katholischen Hochschulgemeinde erlebt, da√ü es Katholiken gab, die sozusagen "nationalkirchlich", also in einer normalen Pfarrei, gar nicht mehr kompatibel waren. Berufsjugendliche (ohne Amt, eher von ihrer Einstellung des Ich-bin-anders-und-besser her), die au√üerhalb des Biotops KHG eingehen w√ľrden, zumal sie dort ihre Weltsicht pflegen konnten.

 

Und niemand sagte ihnen, daß so die Kirche eben nicht ist.

 

Ein √§hnliches Empfinden hatte ich w√§hrend des Studiums in Spanien. Dort war es eben normal, da√ü Laien im Kirchenraum nicht sehr aktiv waren (von der Musik abgesehen, meistens keine Orgelmusik - eher nur in den Kathedralen, und dort nicht immer die beste ...). Das katholische Laienleben spielte sich im Alltag ab, caritativ, betend, aber nat√ľrlich auch genauso fehlerbehaftet menschlich wie √ľberall.

 

Deutsche engagierte Laienkatholiken sah ich da komplett inkompatibel. Deren Themen hätten da kaum jemanden interessiert. Wozu auch, darum geht es ja nicht, sondern um den außerkirchlichen Alltag.

 

Und ich habe das Gef√ľhl, keiner erz√§hlt den Katholiken hierzulande, da√ü die Welt(kirche) nicht so tickt wie sie.

 

Das Ganze wurde √ľber Jahrzehnte nicht vermittelt. Genausowenig wie Wissen √ľber den Glauben, von dem u.a.auch der Artikel spricht. Da kann man den Leuten keinen Vorwurf machen, wenn sie keinen Bock mehr haben auf diese Diskrepanz von angeblicher Lehre, die selbst viele Priester nicht mehr glauben, und dem realen Leben. St√§ndig wurde den Menschen ein "noch nicht" vorgegaukelt (ich wei√ü von Priestern, da√ü fr√ľhere Regenten von Seminaren ihnen die Freundinnen "erlaubten", weil im Gefolge des Konzils der Z√∂libat eh schnell fallen w√ľrde), bis heute suggerieren manche Bisch√∂fe, die r√ľckst√§ndige Weltkirche sei eben "noch nicht" soweit wie sie in ihrer unendlichen Weisheit.

 

Da ist irgendwann der Geduldsfaden gerissen, das ist mehr als verständlich.

 

Mit der derzeitigen Kirchensituation (ich meine unabh√§ngig von Mi√übrauch und Co., sondern bspw. die √Ąmterfrage und √Ėkumene) wird man hierzulande kaum vers√∂hnt. Druck und Spannung und Erwartung wird st√§ndig aufgebaut.

 

Das kenne ich andernorts so gar nicht. Und genau das macht es hier echt m√ľhsam und so freudearm.

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Am ‚Äé05‚Äé.‚Äé03‚Äé.‚Äé2021 um 20:37 schrieb Marcellinus:

Entsprechend lauter werden die Stimmen, diese Staatsleistungen abzuschaffen.

Eine Forderung, die schon die Weimarer Verfassung stellt.

Irgendwie hast du hier einen Knick in der Optik.

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Am ‚Äé09‚Äé.‚Äé03‚Äé.‚Äé2021 um 23:25 schrieb rorro:

Und ich habe das Gef√ľhl, keiner erz√§hlt den Katholiken hierzulande, da√ü die Welt(kirche) nicht so tickt wie sie.

Warum auch? Kirche ist f√ľr mich zuallererst in meiner Gemeinde erfahrbar, nicht in der Welt.

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Marcellinus
vor 9 Minuten schrieb Moriz:
Am 5.3.2021 um 20:37 schrieb Marcellinus:

Entsprechend lauter werden die Stimmen, diese Staatsleistungen abzuschaffen.

Eine Forderung, die schon die Weimarer Verfassung stellt.

Irgendwie hast du hier einen Knick in der Optik.

 

Es steht auch in unserer Verfassung, seit √ľber 70 Jahren. Das war¬†und ist nur eine Stimme, und sie hat in der ganzen Zeit niemanden interessiert.

Nun gibt es auch andere Stimmen. Was hat das also mit meiner Optik zu tun?

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vor 10 Minuten schrieb Marcellinus:

 

Es steht auch in unserer Verfassung, seit √ľber 70 Jahren. Das war¬†und ist nur eine Stimme, und sie hat in der ganzen Zeit niemanden interessiert.

Nun gibt es auch andere Stimmen. Was hat das also mit meiner Optik zu tun?

 

Wenn endlich die Staatsleistungen abgegolten sind und die Kirche auf ihren seltsamen Dritten Weg verzichtet vulgo der abgeschafft wird (gerne auch √ľber eine Aufk√ľndigung des Konkordates, das es in meinen Augen nicht braucht - geht in den USA auch ohne) - lade ich das ganze Forum zu mehreren Gl√§sern Schampus ein.

Edited by rorro
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vor 5 Minuten schrieb Marcellinus:

 

Es steht auch in unserer Verfassung, seit √ľber 70 Jahren. Das war¬†und ist nur eine Stimme, und sie hat in der ganzen Zeit niemanden interessiert.

Nun, sollte das passieren, wird die Kirche in der Versenkung verschwinden und das Vakuum von alternativen Ideologien (Gr√ľnismus, Umverteileritis, Reborn Socialis, Materialismus, Islam) ausgef√ľllt werden.

 

Kann man machen, wird aber sch****.

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Marcellinus
vor 1 Minute schrieb Flo77:

Nun, sollte das passieren, wird die Kirche in der Versenkung verschwinden und das Vakuum von alternativen Ideologien (Gr√ľnismus, Umverteileritis, Reborn Socialis, Materialismus, Islam) ausgef√ľllt werden.

 

Und du meinst, die Christen seien f√ľr die von dir aufgez√§hlten Ideologien nicht auch heute schon empf√§nglich? Ich denke, als Ideologie ist das traditionelle Christentum schon weitgehend verschwunden.¬†

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vor 6 Minuten schrieb Marcellinus:

 

Und du meinst, die Christen seien f√ľr die von dir aufgez√§hlten Ideologien nicht auch heute schon empf√§nglich? Ich denke, als Ideologie ist das traditionelle Christentum schon weitgehend verschwunden.¬†

Es geht nicht um das "traditionelle Christentum" im Sinne der Volksfrömmigkeit. Es geht um das, was die Gesellschaft aus dem Christentum als Zivilreligion gemacht hat und umgekehrt, was durch das Christentum in unserer Gesellschaft verankert wurde.

 

Unser Verhältnis von Gesellschaft und Individuum z.B. ist ein Kind christlicher Individualerlösungstheorie.

 

Der Glaube an Gott hat damit eher wenig zu tun f√ľr die Konstanz unserer Gesellschaft ist dieser theoretische √úberbau sehr wichtig.

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Marcellinus
vor 4 Minuten schrieb Flo77:

Unser Verhältnis von Gesellschaft und Individuum z.B. ist ein Kind christlicher Individualerlösungstheorie.

 

Der Glaube an Gott hat damit eher wenig zu tun f√ľr die Konstanz unserer Gesellschaft ist dieser theoretische √úberbau sehr wichtig.

 

Ich halte das f√ľr nicht stichhaltig. Warum nicht? Nun, weil sich der Individualismus erst durchgesetzt hat, als mit der Aufkl√§rung das Christentum seinen gesellschaftlichen Einflu√ü verlor. Das Christentum stand dagegen jahrhundertelang f√ľr eine starre St√§ndegesellschaft.¬†

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Marcellinus

@Flo77

Kleiner Nachsatz. Ich denke eher, daß viele dieser neumodischen Erlösungsideologien sich bei rudimentären religiösen Vorstellungen bedienen, sowie besonders die Protestanten versuchen, durch Anbiederung an diese Ideologien ihrer schwindenden Bedeutung noch aufzuhelfen. 

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