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Samenspende aus "katholischer Sicht"


Conte
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Am 6.10.2021 um 11:36 schrieb rorro:

 

Diese Problemem (zwei Mütter!) entstehen, wenn man die Lehre der Kirche nicht beachtet. Dann löst die mal schön...

Dafür hat die Homo-Ehe ja schon mal ein Problem durch Missachtung der Kirchenlehre aufgelöst, und ein Frauenpaar (ich gehe davon aus) glücklich verheiratet, dass sich damit auch gegenseitig abgesichert weiß. 

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Tja, bei so einer Absicherung in Deutschland muß es um Sex gehen. Einfach nur eine Absicherung im Alter zwischen bspw. langjährigen guten Freunden - das geht nicht.

Edited by rorro
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Die Angelika
Am 15.9.2021 um 10:32 schrieb Conte:

Danke für die Antworten. Wegen der Sünde beim Produzieren der Spende ist wohl streng fundamental nicht ok. Damit kann ich leben. Eine kleine Sünde damit
man etwas grösseres und gutes erreicht..
Mir geht es nicht um den rechtlichen Aspekt. Ich habe mich auch medizinisch untersuchen lassen in einer Kinderwunschklinik. Könnte auch dort spenden,
mir war es einfach wichtig, dass ich etwas die Kontrolle habe, wer die Spende bekommt. Gehen wir davon aus, dass die Paare liebevoll sind und das Kind behütet
aufwächst. Die Integrität des Paares wird ja nicht verletzt (kein Sex). Die meisten Paare wollen danach keinen Kontakt und es als eigenes grossziehen, was ich
verstehe. Ich würde gerne das Kind kennen lernen. Ich habe das oben genannte Paar von weiten mal beobachtet, wie sie als Familie so einkaufen gehen. Aber es geht hier
nicht um meine Gefühle. Ich halte mich zum Wohl des Kindes raus. Schlussendlich hat mein Wirken Familien erschaffen (mit Kind), die sonst kinderlos geblieben wären. 
Was denkt ihr, ist das von der christlichen Seite eine gute Tat oder eine Schlechte? Ich greife mit meinem Handeln doch stark in das Leben anderer ein. Verändere
Schicksale irgendwie. Wie würde Gott das sehen? Ist es falsch oder in Ordnung? Bei anderen medizinischen Problemen wird ja auch in den natürlichen Verlauf
eingeriffen (Blindarmoperation, Diabetes 1) und man findet es gut. Da wird ja auch nicht argumentiert, das sei Gottes Wille und müsse das akzeptieren und unter Umständen sterben.
Warum darf ein Paar, wo der Mann medizinisch kein Kind zeugen kann (Unfall, Mumpserkrankung usw.), nicht geholfen werden? Warum muss das Paar verzichten oder adoptieren (in letzteren Fall ist ja das Kind praktisch nur von einem Elternteil "adoptiert".
Und wenn der soziale Vater das auch wünscht und das Kind als eigenes annimmt, ist es in Ordnung?

 

Was sagt die Mutter deines Sohnes dazu?

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Werner001
Am 15.9.2021 um 11:26 schrieb rorro:

Du schreibst in einem zumindest nominell katholischen Forum, deswegen bringe ich mal die Lehre der Kirche dazu. Die ganz kurze Variante findest Du im Katechismus der Katholischen Kirche (KKK) im Artikel mit der Nummer 2376:

 

 

Die deutlich längere Version (dort werden mehrere Arten künstl. Befruchtung abgehandelt) findest Du hier

 

Damit hast Du die gültige Lehre der Kirche. Deren Urteil zur Samenspende ist klar und eindeutig negativ.

Eine etwas merkwürdige Argumentation ist die, dass durch die Beteiligung Dritter dem Kind „dasRecht (…), von einem Vater und einer Mutter abzustammen, die es kennt und die miteinander ehelich verbunden sind“ verwehrt wird, jedenfalls dann, wenn die Alternative ist, dass dem Kind das Recht verwehrt wird, überhaupt zu entstehen.

Auch die Verletzung der Rechte der Eltern ist ein schwaches Argument, wenn diese auf ihr Recht ja freiwillig verzichten.

Da gibt es Themen, bei denen die Kirche weitaus schlüssiger argumentiert.

 

Werner

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On 10/8/2021 at 8:36 AM, rorro said:

Tja, bei so einer Absicherung in Deutschland muß es um Sex gehen. Einfach nur eine Absicherung im Alter zwischen bspw. langjährigen guten Freunden - das geht nicht.

es gibt mw etliche bürokratische Gründe warum das nicht geht. Krankenkassen, Versicherungen, Renten, Testament.

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gouvernante
Am 8.10.2021 um 14:36 schrieb rorro:

Tja, bei so einer Absicherung in Deutschland muß es um Sex gehen.

Ganz genauso wie bei Kirchens ;)

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vor 3 Stunden schrieb phyllis:

es gibt mw etliche bürokratische Gründe warum das nicht geht. Krankenkassen, Versicherungen, Renten, Testament.

 

Ist bei der "Verpartnerung" nicht anders gewesen, läßt sich beheben.

Edited by rorro
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