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Glaubt ihr an die Auferstehung?


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Geschrieben

Dieser Film von Lazarus Auferwecken von den Toten https://www.youtube.com/watch?v=e-OXgunuz_4 hat mich sehr berührt. 
Viel Freude beim Zuschauen über die Macht die Jesus Christus hat - die er auch heute noch hat, die Auferstehung zum ewigen Leben allen zu schenken, die ihm in allem vertrauen, ihn annehmen als ihren Erlöser und Herrn, und ihm allein nachfolgen. 

Geschrieben

Die "Auferstehung" ist (auch) ein alternatives Sinnbild für "Wiedergeburt" nach dem "Tod" des alten Selbst dank der Verdienstgnade Jesu Christi mit unmittelbarem Beginn des "ewigen Lebens" noch im gegenwärtigen Leib.

Geschrieben

Wer nicht an die Auferstehung der Menschen und von Jesus glaubt, glaubt umsonst. Lies dazu 1.Korinthe 15,16-17 Gott segne dich und gebe dir Weisheit seinen Willen zu erkennen. 

Werner Hoffmann
Geschrieben (bearbeitet)

Auferstehung von den Toten ?

 

Neulich war ich auf dem örtlichen Friedhof unserer Stadt und dort wurden Menschen unterschiedlich beerdigt. Die einen hatten pompöse teure grandiose Grabstätten auf deren Grabsteinen sogar alle akademischen Grade und Titel verzeichnet waren, damit man im Himmel einen "Logenplatz erster Klasse" bekommt und die Armen und Erfolglosen wurden anonym mit einer zugeordneten Nummer bestattet wie beispielsweise "Nr. 94". Diese Leute gehören im Himmelreich zum "niederen Fußvolk". So jedenfalls ist die Friedhofshierarchie, die im krassen Gegensatz zum Evangelium des Jesus Christus steht.

 

Gibt es eine Auferstehung ? Naturwissenschaftler wie Professor Gert Ganteför äußern, dass dies aus Sicht dessen was Menschen von Naturwissenschaften und Naturgesetzen verstehen können, nicht möglich ist. Wenn ein Mensch gestorben ist, dann verteilen sich die Bestandteile des Leichnams in der Umgebung der Biosphäre unseres Planeten und werden von der Natur wiederverwendet. Die Informationen, der Geist, aus denen der Verstorbene besteht, werden nicht gelöscht, sondern verteilen sich fein in der Umgebung und wirken für die Zukunft nach. So die nüchterne Sicht auf den Tod. Allerdings stellt Prof. Ganteför fest so weit ich es verstanden habe, dass wir Vieles nicht verstehen, wohl das Wesentliche nicht begreifbar ist, das Geistige die treibende Kraft ist und Informationen mindestens so fundamental sind auf der Seinsebene des Universums wie Materie und Energie (https://youtu.be/-vqGMCE9aes?is=C0iP_Dogk9uDtRHr ).

 

Tatsache ist, wer vor 2000 Jahren gestorben ist, wurde seither nie wieder auf der Erdoberfläche gesehen und ist anscheinend in der Nichtexistenz verschwunden.

 

Auferstehung von den Toten ist möglich, aber nur dann, wenn stringent arbeitende Naturwissenschaftler eingestehen, dass sie Erkenntnisgrenzen haben und längst nicht alles und jedes verstehen können. Man geht häufig davon aus, was menschliche Wissenschaftler nicht verstehen, begreifen und beweisen können, existiert nicht. Allein der Mensch ist in der Lage festzulegen, was Gott möglich ist und was nicht. Denn was dem Menschen unmöglich ist, das ist erst recht Gott unmöglich. So die herrschende Auffassung in den (Natur-) Wissenschaften. Der Mensch ist maßgebend entscheidend. Deshalb ist Gott obsolet und als antikes Relikt überflüssig geworden.

 

Meines Erachtens ist das aber Größenwahn und Überheblichkeit und Scientismus. RUPERT SHELDRAKE hat dies in seinem Buch DER WISSENSCHAFTSWAHN scharf kritisiert.

 

JOHN LENNOX, ein Mathematiker und Naturwissenschaftler aus Oxford schreibt:

 

"...Es ist ein Naturgesetz, dass Menschen nicht durch natürliche Vorgänge wieder von den Toten auferstehen...."

 

Und nun das entscheidende Argument von John Lennox:

 

"... Christen behaupten nicht, dass Jesus Christus durch einen natürlichen Vorgang von den Toten auferstand. Sie behaupten, dass Jesus Christus durch eine übernatürliche Kraft von den Toten auferstand. Von sich aus können die Naturgesetze diese Möglichkeit nicht ausschließen. Wenn ein Wunder stattfindet, sind es die Naturgesetze, die uns darauf aufmerksam machen, dass es ein Wunder ist. Es ist wichtig zu verstehen, dass Christen nicht die Naturgesetze leugnen. Der Glaube an die Naturgesetze ist ein wesentlicher Bestandteil der christlichen Position. Würden wir die Naturgesetze nicht kennen, würden wir niemals ein Wunder erkennen, wenn wir es sehen

..."

 

Quelle: Lennox, John. Gott im Fadenkreuz. Warum der neue Atheismus nicht trifft. Titel der Originalausgabe: Gunning for God. Witten 2023, Seite 223

bearbeitet von Werner Hoffmann
Geschrieben
vor 9 Minuten schrieb Werner Hoffmann:

Auferstehung von den Toten ?

 

Neulich war ich auf dem örtlichen Friedhof unserer Stadt und dort wurden Menschen unterschiedlich beerdigt. Die einen hatten pompöse teure grandiose Grabstätten auf deren Grabsteinen sogar alle akademischen Grade und Titel verzeichnet waren, damit man im Himmel einen "Logenplatz erster Klasse" bekommt und die Armen und Erfolglosen wurden anonym mit einer zugeordneten Nummer bestattet wie beispielsweise "Nr. 94". Diese Leute gehören im Himmelreich zum "niederen Fußvolk". So jedenfalls ist die Friedhofshierarchie, die im krassen Gegensatz zum Evangelium des Jesus Christus steht.

 

Gibt es eine Auferstehung ? Naturwissenschaftler wie Professor Gert Ganteför äußern, dass dies aus Sicht dessen was Menschen von Naturwissenschaften und Naturgesetzen verstehen können, nicht möglich ist. Wenn ein Mensch gestorben ist, dann verteilen sich die Bestandteile des Leichnams in der Umgebung der Biosphäre unseres Planeten und werden von der Natur wiederverwendet. Die Informationen, der Geist, aus denen der Verstorbene besteht, werden nicht gelöscht, sondern verteilen sich fein in der Umgebung und wirken für die Zukunft nach. So die nüchterne Sicht auf den Tod. Allerdings stellt Prof. Ganteför fest so weit ich es verstanden habe, dass wir Vieles nicht verstehen, wohl das Wesentliche nicht begreifbar ist, das Geistige die treibende Kraft ist und Informationen mindestens so fundamental sind auf der Seinsebene des Universums wie Materie und Energie (https://youtu.be/-vqGMCE9aes?is=C0iP_Dogk9uDtRHr ).

 

Tatsache ist, wer vor 2000 Jahren gestorben ist, wurde seither nie wieder auf der Erdoberfläche gesehen und ist anscheinend in der Nichtexistenz verschwunden.

 

Auferstehung von den Toten ist möglich, aber nur dann, wenn stringent arbeitende Naturwissenschaftler eingestehen, dass sie Erkenntnisgrenzen haben und längst nicht alles und jedes verstehen können. Man geht häufig davon aus, was menschliche Wissenschaftler nicht verstehen, begreifen und beweisen können, existiert nicht. Allein der Mensch ist in der Lage festzulegen, was Gott möglich ist und was nicht. Denn was dem Menschen unmöglich ist, das ist erst recht Gott unmöglich. So die herrschende Auffassung in den (Natur-) Wissenschaften. Der Mensch ist maßgebend entscheidend. Deshalb ist Gott obsolet und als antikes Relikt überflüssig geworden.

 

Meines Erachtens ist das aber Größenwahn und Überheblichkeit und Scientismus. RUPERT SHELDRAKE hat dies in seinem Buch DER WISSENSCHAFTSWAHN scharf kritisiert.

 

JOHN LENNOX, ein Mathematiker und Naturwissenschaftler aus Oxford schreibt:

 

"...Es ist ein Naturgesetz, dass Menschen nicht durch natürliche Vorgänge wieder von den Toten auferstehen...."

 

Und nun das entscheidende Argument von John Lennox:

 

"... Christen behaupten nicht, dass Jesus Christus durch einen natürlichen Vorgang von den Toten auferstand. Sie behaupten, dass Jesus Christus durch eine übernatürliche Kraft von den Toten auferstand. Von sich aus können die Naturgesetze diese Möglichkeit nicht ausschließen. Wenn ein Wunder stattfindet, sind es die Naturgesetze, die uns darauf aufmerksam machen, dass es ein Wunder ist. Es ist wichtig zu verstehen, dass Christen nicht die Naturgesetze leugnen. Der Glaube an die Naturgesetze ist ein wesentlicher Bestandteil der christlichen Position. Würden wir die Naturgesetze nicht kennen, würden wir niemals ein Wunder erkennen, wenn wir es sehen

..."

 

Quelle: Lennox, John. Gott im Fadenkreuz. Warum der neue Atheismus nicht trifft. Titel der Originalausgabe: Gunning for God. Witten 2023, Seite 223

 

 

Die Auferstehung war wohl eine Erfindung der damaligen Anhänger von Jesus .

Geschrieben

Die Frage des Threads kann sich eigentlich nicht an römisch-katholische Menschen richten, die (noch) ihre heilige Messe besuchen und da das Glaubensbekenntnis mitsprechen. Warum? Weil sie sich an ihrer Kirche und Gott versündigen würden, würden sie das Bekenntnis mitsprechen, obgleich sie nicht an die Auferstehung glauben.

Geschrieben
vor 29 Minuten schrieb SteRo:

Die Frage des Threads kann sich eigentlich nicht an römisch-katholische Menschen richten, die (noch) ihre heilige Messe besuchen und da das Glaubensbekenntnis mitsprechen. Warum? Weil sie sich an ihrer Kirche und Gott versündigen würden, würden sie das Bekenntnis mitsprechen, obgleich sie nicht an die Auferstehung glauben.

 

Einfache Lösung :  Das Glaubensbekenntnis ist falsch !  Beweis vorhanden.

Geschrieben (bearbeitet)
vor 7 Stunden schrieb Werner Hoffmann:

JOHN LENNOX, ein Mathematiker und Naturwissenschaftler aus Oxford schreibt:

 

"...Es ist ein Naturgesetz, dass Menschen nicht durch natürliche Vorgänge wieder von den Toten auferstehen...."

 

Und nun das entscheidende Argument von John Lennox:

 

"... Christen behaupten nicht, dass Jesus Christus durch einen natürlichen Vorgang von den Toten auferstand. Sie behaupten, dass Jesus Christus durch eine übernatürliche Kraft von den Toten auferstand. Von sich aus können die Naturgesetze diese Möglichkeit nicht ausschließen. Wenn ein Wunder stattfindet, sind es die Naturgesetze, die uns darauf aufmerksam machen, dass es ein Wunder ist. Es ist wichtig zu verstehen, dass Christen nicht die Naturgesetze leugnen. Der Glaube an die Naturgesetze ist ein wesentlicher Bestandteil der christlichen Position. Würden wir die Naturgesetze nicht kennen, würden wir niemals ein Wunder erkennen, wenn wir es sehen

..."

 

Quelle: Lennox, John. Gott im Fadenkreuz. Warum der neue Atheismus nicht trifft. Titel der Originalausgabe: Gunning for God. Witten 2023, Seite 223

 

Jedenfalls in diesem Punkt hat Lennox recht: Die Naturwissenschaften stellen zahlreiche Einzelbeobachtungen an und und schlussfolgern dann (per induktiver Verallgemeinerung), dass etwas natürlicherweise immer so und so ist - und bezeichnen das dann als "Naturgesetze". Dass es Kräfte jenseits der Natur geben, die auf die Natur einwirken, lässt sich auf diese Weise natürlich nicht ausschließen. (Und dass es rein natürlich auftretende seltene Sonderfälle geben könnte, übrigens auch nicht.)

 

Das heißt natürlich noch nicht, dass es solche "übernatürlichen" Kräfte tatsächlich gibt, oder dass sie tatsächlich mitunter auf die Natur einwirken. Das bleibt an dieser Stell erst einmal offen. Es heißt nur, dass das Argument, dass die Naturgesetze, soweit wir sie durch Beobachtung und Induktion ableiten können, dies verbieten würden, methodologisch unhaltbar ist.

 

bearbeitet von iskander
Geschrieben (bearbeitet)
2 hours ago, iskander said:

 

Jedenfalls in diesem Punkt hat Lennox recht: Die Naturwissenschaften stellen zahlreiche Einzelbeobachtungen an und und schlussfolgern dann (per induktiver Verallgemeinerung), dass etwas natürlicherweise immer so und so ist - und bezeichnen das dann als "Naturgesetze". Dass es Kräfte jenseits der Natur geben, die auf die Natur einwirken, lässt sich auf diese Weise natürlich nicht ausschließen. (Und dass es rein natürlich auftretende seltene Sonderfälle geben könnte, übrigens auch nicht.)

 

Das heißt natürlich noch nicht, dass es solche "übernatürlichen" Kräfte tatsächlich gibt, oder dass sie tatsächlich mitunter auf die Natur einwirken. Das bleibt an dieser Stell erst einmal offen. Es heißt nur, dass das Argument, dass die Naturgesetze, soweit wir sie durch Beobachtung und Induktion ableiten können, dies verbieten würden, methodologisch unhaltbar ist.

 

 

Wie sicher bist Du Dir, dass in Deiner Garage kein unsichtbarer Drache lebt 😉 ?

 

Für die Auferstehung muss man übrigens nicht zwingend an Übernatürliches glauben:

 

Auferstanden ins Kerygma...

bearbeitet von KevinF
Geschrieben
vor 8 Minuten schrieb KevinF:

Auferstanden ins Kerygma

Sorry, aber diese Formulierung erzeugt doch mehr Probleme als sie löst.

 

Wenn der Christus "nur" ins Kerygma auferstanden ist, was sagt das dann über die Auferstehung der Toten beim Erscheinen des Gottesreiches auf dem Zion aus? Ist das dann auch eine Auferstehung "ins Kerygma"?

 

Und was passiert mit dem Leib des Christus in der Auferstehung? Paulus behauptet er habe den Auferstandenen bereits in seinem auferstandenen Leib gesehen, die Evangelien erwähnen (bis auf Markus) ähnliches. Passt also alles nicht wirklich zusammen.

Geschrieben
1 hour ago, Flo77 said:
1 hour ago, KevinF said:

Auferstanden ins Kerygma

Sorry, aber diese Formulierung erzeugt doch mehr Probleme als sie löst.

 

Wenn der Christus "nur" ins Kerygma auferstanden ist, was sagt das dann über die Auferstehung der Toten beim Erscheinen des Gottesreiches auf dem Zion aus? Ist das dann auch eine Auferstehung "ins Kerygma"?

 

Bei mir ist der entscheidende Punkt, dass "Auferstanden ins Kerygma" spirituell ausreichend ist. 
 
Ob Gott wirklich existiert, ob es ein Leben nach dem Tod gibt oder nicht, ist nicht mehr entscheidend. 
 
Ich muss nicht daran glauben. 
Auch nicht an das Gegenteil. 
 
Meine Spiritualität ist mit beidem kompatibel, vgl. hier

Werner Hoffmann
Geschrieben

Um ganz ehrlich zu sein, wer diese Welt hier auf der Erde kennengelernt hat, kann nicht an die Auferstehung von den Toten glauben. Nach den Gesetzen dieser Welt und nach den uns bekannten Naturgesetzen und natürlichen Vorgängen ist mit dem Tod alles vorbei. Das merkt man, wenn man über einen Friedhof geht. Die Toten sind weg und kommen niemals wieder, niemals. Es gibt nicht wenige Menschen, die ein mögliches Leben nach dem Tod ablehnen, weil sie diese irdische Welt und ihr Leben als schrecklich und grausam erfahren haben und froh sind, dass es endlich vorbei ist. Für diese Menschen ist der Tod gnädig, ein wunderbarer Freund der Erlösung von allem Leid und Elend.

 

Die Auferstehung des Jesus Christus ist eine Provokation, weil sie die Gesetze, Regeln und gewohnten natürlichen Vorgänge durchbricht und aufbricht und völlig radikal Neues erschafft. Ist es möglich ? Bei der Erschaffung des Universums geschah solch ein Wunder auch schon. Eine Schöpfungsmacht  durchbrach die Wirklichkeit und erschuf radikal Neues samt der Mathematik und der Naturgesetze und der dazugehörigen Informationen, die benötigt wurden, um anschließend Leben, Bewusstsein und Intelligenz entstehen zu lassen. Es war Absicht und gewollt. Und vielleicht war es nur der erste Schritt, die erste Phase eines Schöpfungsprozesses, der sich über eine Ewigkeit erstreckt und in der Lage ist, auch heute noch radikal Neues zu erschaffen. In diesem Kontext ist die Auferstehung des Jesus Christus zu betrachten.

Geschrieben
vor 43 Minuten schrieb Werner Hoffmann:

Um ganz ehrlich zu sein, wer diese Welt hier auf der Erde kennengelernt hat, kann nicht an die Auferstehung von den Toten glauben. Nach den Gesetzen dieser Welt und nach den uns bekannten Naturgesetzen und natürlichen Vorgängen ist mit dem Tod alles vorbei. Das merkt man, wenn man über einen Friedhof geht. Die Toten sind weg und kommen niemals wieder, niemals. Es gibt nicht wenige Menschen, die ein mögliches Leben nach dem Tod ablehnen, weil sie diese irdische Welt und ihr Leben als schrecklich und grausam erfahren haben und froh sind, dass es endlich vorbei ist. Für diese Menschen ist der Tod gnädig, ein wunderbarer Freund der Erlösung von allem Leid und Elend.

 

Die Auferstehung des Jesus Christus ist eine Provokation, weil sie die Gesetze, Regeln und gewohnten natürlichen Vorgänge durchbricht und aufbricht und völlig radikal Neues erschafft. Ist es möglich ? Bei der Erschaffung des Universums geschah solch ein Wunder auch schon. Eine Schöpfungsmacht  durchbrach die Wirklichkeit und erschuf radikal Neues samt der Mathematik und der Naturgesetze und der dazugehörigen Informationen, die benötigt wurden, um anschließend Leben, Bewusstsein und Intelligenz entstehen zu lassen. Es war Absicht und gewollt. Und vielleicht war es nur der erste Schritt, die erste Phase eines Schöpfungsprozesses, der sich über eine Ewigkeit erstreckt und in der Lage ist, auch heute noch radikal Neues zu erschaffen. In diesem Kontext ist die Auferstehung des Jesus Christus zu betrachten.

 

 

Warum sollte der jüdische Wanderprediger Jesus auferstehen ?

Geschrieben
vor 16 Minuten schrieb manden:

Warum sollte der jüdische Wanderprediger Jesus auferstehen ?

Weil Gott an ihm vorweggenommen hat, was uns allen für das Reich Gottes verheißen hat.

Geschrieben
vor 30 Minuten schrieb Flo77:

Weil Gott an ihm vorweggenommen hat, was uns allen für das Reich Gottes verheißen hat.

 

 

Aber den Gott der Bibel gibts doch gar nicht !

Geschrieben
vor 17 Minuten schrieb manden:

Aber den Gott der Bibel gibts doch gar nicht !

Genausowenig wie Gerechtigkeit, Barmherzigkeit, Frieden, Sinn im Leben, Respekt, Treue, Wert und den Tod.

 

Aber trotzdem lebt jeder so, als wären sie real.

Geschrieben
vor 15 Stunden schrieb Flo77:

Genausowenig wie Gerechtigkeit, Barmherzigkeit, Frieden, Sinn im Leben, Respekt, Treue, Wert und den Tod.

 

Aber trotzdem lebt jeder so, als wären sie real.

 

Bist du wirklich so nihilistisch?

 

Geschrieben
vor 9 Minuten schrieb SteRo:

Bist du wirklich so nihilistisch?

Was ich bin spielt keine Rolle. Jemand der behauptet Gott würde nicht existieren, müsste sich die Frage stellen lassen, wieso er an die genannten Dinge glaubt, aber nicht an den Ewigen.

 

In meiner Aufzählung fehlt übrigens das "Geld". Auch das ist im Grunde nur eine Illusion.

Geschrieben (bearbeitet)
vor 17 Stunden schrieb Werner Hoffmann:

Um ganz ehrlich zu sein, wer diese Welt hier auf der Erde kennengelernt hat, kann nicht an die Auferstehung von den Toten glauben. Nach den Gesetzen dieser Welt und nach den uns bekannten Naturgesetzen und natürlichen Vorgängen ist mit dem Tod alles vorbei. Das merkt man, wenn man über einen Friedhof geht. Die Toten sind weg und kommen niemals wieder, niemals. ...

 

Da hast du schön zusammengefasst, was eine materialistische Kultur und ebensolche Erziehung der Kinder anrichten kann und wie sie den Blick verengt auf die materiellen Ursachen und blind macht für die Form-Ursachen. Ja, wer diese Welt hier auf der Erde gemäß der Konditionierung durch diese materialistische Kultur und der entsprechenden Schul"bildung" kennengelernt hat, der kann nicht an die Auferstehung glauben.

Das ist eben die Folge der Setzung der materialistischen Naturwissenschaft als das non-puls-ultra für Entscheidungsfindungen. Da erscheint es dann auch folgerichtig Würde und Wert eines Menschenlebens nach dem materiellen Output zu bewerten und entsprechend zu verfahren.

bearbeitet von SteRo
Geschrieben
vor 16 Stunden schrieb manden:

 

 

Aber den Gott der Bibel gibts doch gar nicht !

 

 

Oh, ihr macht vor dem eigentlichen Thema Augen und Ohren zu !

Geschrieben (bearbeitet)
vor 32 Minuten schrieb Flo77:

Was ich bin spielt keine Rolle. Jemand der behauptet Gott würde nicht existieren, müsste sich die Frage stellen lassen, wieso er an die genannten Dinge glaubt, aber nicht an den Ewigen.

 

In meiner Aufzählung fehlt übrigens das "Geld". Auch das ist im Grunde nur eine Illusion.

 

Auch die Zeit würde ich hier nennen oder die Wahrheit

 

Thomas unterscheidet - wenn ich mich richtig erinnere - 3 Formen der Existenz:

1. vollkommene extramentale Existenz (durch Körpersinne Wahrnehmbares): Stein, Baum etc

2. Existenz, die eine Grundlage im extramentalen Außen hat, die Vervollkommnung jedoch in der Vernunft erfährt. Hierunter würde wohl alles fallen, was wir genannt haben ("Gerechtigkeit, Barmherzigkeit, Frieden, Sinn im Leben, Respekt, Treue, Wert und den Tod.", Geld(als Wert), Zeit, Wahrheit, alle Universalien).

Charakteristisch für diese Dinge ist, dass sie unser Leben, das heißt das Leben des Kollektivs/der Gesellschaft durchaus mitbestimmen, zT sogar in ganz erheblichem Ausmaß. Ihre Existenz zu leugnen wäre also äußerst unvernünftig.

3. exklusiv intramentale Existenz, rein logische Existenz z.B. Abstraktionen

 

bearbeitet von SteRo
Geschrieben

 

Es gibt keine Auferstehung, wenn es den dazugehörigen Gott gar nicht gibt ! 

Geschrieben
Am 3.5.2026 um 20:39 schrieb KevinF:

 

Wie sicher bist Du Dir, dass in Deiner Garage kein unsichtbarer Drache lebt 😉 ?

 

Wie gesagt: Dass etwas nicht mit naturwissenschaftlichen Methoden als unmöglich erwiesen werden kann, bedeutet noch lange nicht, dass es plausibel ist. Diejenigen, die an die Auferstehung Christi glauben, tun das unter anderem, weil sie die entsprechenden Zeugnisse für zuverlässig halten, und vielleicht auch auf der Grundlage persönlicher Glaubenserfahrungen.

Ich würden den Christen dies zugute halten: Wenn man wirklich glaubt, dass Jesus Christus der eingeborene Sohn Gottes und die 2. Person der Trinität ist, ist eine liebliche Auferstehung wohl nicht zwingend, aber sie wäre dann wohl plausibler als die Auferstehung von Hinz und Kunz oder ein Drache in meiner Garage. Allerdings stellt sich dann natürlich die Frage nach der Glaubwürdigkeit des Rests des Christentums. 

 

Ich glaube ich hatte einmal einen Thread aufgemacht, indem ich Christgläubige hier gefragt hatte, warum sie denn glauben (nicht speziell an eine wie immer verstandene Auferstehung, sondern überhaupt). Ich hatte auch dazu gesagt, dass s mir da gar nicht um eine Wertung oder Kritik geht, sondern wirklich um mein Interesse - Antworten habe ich jedoch, so weit ich mich erinnere, kaum bekomme. Was ich auch respektiere: Erstens ist das eine persönliche Sache, und zweitens besteht manchmal noch die Schwierigkeit, etwas in Worte zu fassen.

 

Am 3.5.2026 um 20:39 schrieb KevinF:

Für die Auferstehung muss man übrigens nicht zwingend an Übernatürliches glauben:

 

Auferstanden ins Kerygma...

 

Es gibt ja tatsächlich sogar (die allerdings umstrittene) Meinung unter Gelehrten, dass Paulus nicht von einer Erweckung des Leibes von Jesus im Sinne des leeeren Grabes ausgegangen sei, sondern vielleicht eher von so etwas wie einem mystischen Leib. 

Geschrieben
vor 7 Minuten schrieb iskander:

Es gibt ja tatsächlich sogar (die allerdings umstrittene) Meinung unter Gelehrten, dass Paulus nicht von einer Erweckung des Leibes von Jesus im Sinne des leeeren Grabes ausgegangen sei, sondern vielleicht eher von so etwas wie einem mystischen Leib.

Was heißt hier "umstritten"?

 

Paulus legt in 1. Kor 15 eine große Erklärung vor, daß der Christus, dessen er angesichtigt wurde, einen "pneumatischen" Körper hatte. Inwiefern dieser "geistliche" (die Übersetzung könnte wieder massive Fehlassoziationen wecken) Körper "materiell" ist, ist wieder eine andere Geschichte. Ich kenne die Theorie, daß dieser "pneumatische" Leib kein immaterieller sein soll, sondern - wie auch in 1. Kor 15 beschrieben - etwas "feinstoffliches" ist. Für die paulinische Denke scheint mir das leere Grab kein zwingendes Phänomen, da der menschliche Körper nur "der Same" ist, aus dem der Auferstehungsleib transformiert wird. Die weiteren Reste haben da keine Bedeutung mehr.

 

Ich hab auch schon die Erklärung gehört, daß die Heiden(christen) die Idee einer Auferstehung im Fleische als unanständig empfanden, weil einige philosophische Schulen die fleischliche Existenz als negativ und abtötungsnotwendig verstanden. Aber da bin ich nicht wirklich im Thema.

 

In der weiteren Entwicklung kollidiert Pauls Feinstoffidee mit der traditionellen jüdischen Apokalyptik, die von einer real-körperlichen Auferstehung in Fleisch und Knochen ausging. Die bedeutet natürlich ein leeres Grab, wenn er schon Auferstanden ist.

 

Was die Kirche heute lehrt? Keine Ahnung. Mir scheint es wieder, als versuche man alles unter einen Hut zu bekommen, obwohl es eigentlich ein Widerspruch ist.

 

(Und G'tt steh mir bei, aber was ist mit dem Körper der mit Leib(!) und Seele in den Himmel aufgenommenen Mutter Jesu?)

Geschrieben (bearbeitet)
vor 57 Minuten schrieb Flo77:

Was heißt hier "umstritten"?

 

Paulus legt in 1. Kor 15 eine große Erklärung vor, daß der Christus, dessen er angesichtigt wurde, einen "pneumatischen" Körper hatte. Inwiefern dieser "geistliche" (die Übersetzung könnte wieder massive Fehlassoziationen wecken) Körper "materiell" ist, ist wieder eine andere Geschichte. Ich kenne die Theorie, daß dieser "pneumatische" Leib kein immaterieller sein soll, sondern - wie auch in 1. Kor 15 beschrieben - etwas "feinstoffliches" ist. Für die paulinische Denke scheint mir das leere Grab kein zwingendes Phänomen, da der menschliche Körper nur "der Same" ist, aus dem der Auferstehungsleib transformiert wird. Die weiteren Reste haben da keine Bedeutung mehr.

 

Ich hab auch schon die Erklärung gehört, daß die Heiden(christen) die Idee einer Auferstehung im Fleische als unanständig empfanden, weil einige philosophische Schulen die fleischliche Existenz als negativ und abtötungsnotwendig verstanden. Aber da bin ich nicht wirklich im Thema.

 

In der weiteren Entwicklung kollidiert Pauls Feinstoffidee mit der traditionellen jüdischen Apokalyptik, die von einer real-körperlichen Auferstehung in Fleisch und Knochen ausging. Die bedeutet natürlich ein leeres Grab, wenn er schon Auferstanden ist.

 

Was die Kirche heute lehrt? Keine Ahnung. Mir scheint es wieder, als versuche man alles unter einen Hut zu bekommen, obwohl es eigentlich ein Widerspruch ist.

 

(Und G'tt steh mir bei, aber was ist mit dem Körper der mit Leib(!) und Seele in den Himmel aufgenommenen Mutter Jesu?)

 

Laut Paulus selbst - und ich sehe keinen Grund ihm da Lüge zu unterstellen - hat er sich bei Petrus vergewissert, daß er keinen Unfug verkündet (immerhin 14 Jahre nach seiner Bekehrung). Daher ist davon auszugehen, daß Petrus und Paulus bzgl. der Auferstehung nichts grundlegend anderes glaubten, genausowenig wie in anderen Belangen auch.

bearbeitet von rorro

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