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Rechtsextremismus im Christentum


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Geschrieben

Mir hat Folgendes zu denken gegeben:
So wie es im Islam Extremismus gibt wie die Taliban oder den Islamischen Staat, gibt es diesen Extremismus im Christentum auch, der sich fundamental gegen Gott richtet.

Beispiel: 

Gemeinheit und Grausamkeit, Hass und Bösartigkeit, die sich als Christentum tarnt (siehe USA Donald Trump und fanatische Evangelikale Christen)


Rechtsradikales faschistisches nationalistisches Christentum, dass im Gegensatz zu den Kehren des Jesus Christus steht.

Ausschnitt aus einem Interview zu einer Buchveröffentlichung zu diesem Thema:

Wie die christliche Rechte alles verrät, was Jesus je gesagt hat.


John Fugelsang ist politischer Kommentator und Autor von „Separation of Church and Hate: A Sane Person’s Guide to Taking Back the Bible from Fundamentalists, Fascists, and Flock-Fleecing Frauds“ (Trennung von Kirche und Hass: Ein Leitfaden für vernünftige Menschen, um die Bibel von Fundamentalisten, Faschisten und Betrügern zurückzuerobern). Er sprach mit Nathan J. Robinson, dem Chefredakteur von Current Affairs, über den Aufstieg des rechtsgerichteten christlichen Nationalismus, wie dieser die eigentliche Botschaft Jesu ignoriert und ihr widerspricht und wie Gläubige wie Nichtgläubige ihm entgegentreten können.


Nathan J. Robinson


Als Erstes möchte ich Ihnen diesen kurzen Abschnitt in Ihrer Einleitung vorlesen, in dem Sie Folgendes schreiben:


Jesus war ein friedlicher, radikal gewaltloser Revolutionär, der kein Amerikaner war, nie Englisch sprach, sich mit Leprakranken, Prostituierten und Kriminellen abgab, nie Steuersenkungen für reiche Nazarener forderte, gegen Reichtum, gegen die Todesstrafe und auch gegen das öffentliche Gebet war. Er verlangte nie von Leprakranken eine Zuzahlung, nannte arme Menschen nie faul, war nie auch nur im Geringsten homophob und erwähnte nie Abtreibung.  Er befürwortete das Zahlen von Steuern und war ein langhaariger, in der Gemeinde engagierter, autoritätskritischer, gegen Slut-Shaming eingestellter, dunkelhäutiger, palästinensischer, unbewaffneter, obdachloser Jude. Aber nur, wenn man glaubt, was tatsächlich in der Bibel steht.


Also, John, lass mich dich zunächst fragen: Auf welche Art von Christentum reagierst oder kritisierst du mit diesem Buch?

Fugelsang


Dieses Buch richtet sich an alle Gläubigen, egal welchen Glaubens, sowie an Atheisten und Agnostiker, die jemals mit rechtsextremen christlichen Nationalisten oder Fundamentalisten in ihrer Familie, in sozialen Medien, am Arbeitsplatz, in der Schule oder in der Regierung zu tun haben werden. Es ist eine Antwort auf christlichen Nationalismus, rechtsgerichtetes Christentum und die angeblich christliche Politik von Donald Trumps Bewegung. Selbst für Atheisten, für jeden, der mit solchen Leuten zu tun hat: Wenn Sie mit einem christlichen Nationalisten über die Probleme unserer Zeit diskutieren, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass Jesus auf Ihrer Seite steht, ob Sie an ihn glauben oder nicht. Die Rechte in Amerika versucht, der amerikanischen Gesellschaft auf allen Ebenen des kulturellen und öffentlichen Lebens eine sehr enge, Jesus-freie Version dieser Religion aufzuzwingen. Und ich denke, es wird wichtiger denn je sein, ihnen die Maskerade zu nehmen und elegant aufzuzeigen, dass diese Leute, die uns die Bibel aufzwingen wollen, die Jesus-Passagen der Bibel nicht wirklich befolgen.


 Robinson


Ja, wie Sie selbst sagen, ist einer der Kernpunkte Ihrer Arbeit – es klingt vielleicht etwas seltsam – Jesus wieder in den Mittelpunkt des Christentums zu rücken. Sie betonen immer wieder, dass gerade die frommsten und bekennendsten Christen die Lehren Jesu übersehen, die den Kern seiner Philosophie bilden und gleichzeitig am schwersten zu leben sind. Diese Lehren fordern uns auf, unsere hässlichen Instinkte zu überwinden, nicht einander zu hassen und zu töten, nicht intolerant zu sein, und stattdessen den Armen zu helfen, die Kranken zu pflegen, die andere Wange hinzuhalten und den Inhaftierten Gutes zu tun. Können Sie uns das bitte etwas genauer erklären? Ich habe Ihren kurzen Einleitungsabsatz über das wahre Wesen Jesu zitiert. Warum, glauben Sie, muss das Christentum zu Jesus zurückkehren?


Fugelsang


Wenn das Christentum überleben will, kann es zu den Lehren Jesu zurückkehren, denn diese sind populär. Sich um die Bedürftigen kümmern, Menschen nicht hassen, nicht für Krieg und Gewalt eintreten, sich für die Rechte der Frauen einsetzen, Frauen gleichberechtigt behandeln, schutzbedürftige Minderheiten nicht diskriminieren und sich dafür starkmachen, dass die Gesellschaft sich um die Armen kümmert, Gesundheitsversorgung bietet und Einwanderern und Gefangenen mit Respekt begegnet – all das sind Ideen, die bei jungen Menschen großen Anklang finden und sich gut mit den Lehren Jesu decken. Kirchen, die im 21. Jahrhundert bestehen wollen, können das tun. Doch wenn Kirchen weiterhin vorschreiben, wen man hassen soll – seien es Transgender-Menschen, die christlichen Flüchtlinge an unserer Grenze, die wir als „illegale“ bezeichnen sollen, Ausländer, Muslime, Liberale oder Frauen, die abgetrieben haben –, wenn Ihre Kirche nicht zur Feindesliebe aufruft, sondern Ihnen sagt, wer Ihre Feinde sind, dann sind Sie keine wirkliche Kirche.

Und das ist nur eine Reaktion auf all die Gemeinheit und Grausamkeit, die sich als Christentum tarnt. Denn überall, wo ich hinkomme, treffe ich Menschen, die religiös erzogen wurden und sich nun als spirituell bezeichnen, weil sie von der Heuchelei und Grausamkeit des rechtsgerichteten Christentums so angewidert sind. Schaut euch an, wie leer die Kirchen sind. Es liegt nicht daran, dass die Menschen Gott, Jesus oder den Weihnachtsmann nicht mögen. Sie mögen diese Gemeinheit nicht. Ich weiß also nicht, ob die Religion überleben wird oder nicht, aber ich weiß, dass die Lehren Jesu in Zukunft nicht nur gut für die Religion sind, sondern auch gut für die Gesellschaft. Sie sind gut für die Wirtschaft. Die Schwächsten unter uns zuerst zu unterstützen, Geld auszugeben, um sicherzustellen, dass jeder eine Krankenversicherung hat, und die Armut zu bekämpfen – das ist einfach kluge Wirtschaftspolitik. Fünfundvierzig Jahre Trickle-Down-Theorie haben uns gezeigt, dass es nicht funktioniert, die Reichen zu bevorzugen, es sei denn, man ist reich und kann Politiker kaufen, um dieses System 45 Jahre lang aufrechtzuerhalten.  Was Biden in den ersten beiden Jahren getan hat – nämlich massiv in die Mittelschicht und die Armen zu investieren –, führte 2021 zur niedrigsten Kinderarmutsquote in der Geschichte in den USA. Das zeigt, dass wir das schaffen könnten, wenn wir es nur wollten. Ich denke, COVID hat bewiesen, dass eine starke Wirtschaft gesunde Arbeitskräfte mit existenzsichernden Löhnen braucht, in denen jeder eine Krankenversicherung hat. Wenn wir uns um alle kümmern, ist das auch gut für uns alle. Deshalb bin ich der Meinung, dass die Lehren Jesu auch kluger Kapitalismus sind.


Robinson


Eines der Dinge, die Sie in diesem Buch tun – ja, das ist sogar der Kern des Buches – ist eine sehr genaue Textanalyse der Heiligen Schrift. Sie wollen damit beweisen, dass Ihre Interpretation dessen, was es bedeutet, Christ zu sein und Jesu Lehre ernst zu nehmen, richtig ist. Sie hatten mich in Ihrer Sendung, um über mein Buch „Responding to the Right“ zu sprechen, das eine ähnliche Struktur hatte: Ich habe mich mit Argumenten der Rechten auseinandergesetzt und dann gesagt: „Das sagen sie, aber das sollten Sie tatsächlich glauben.“ Und Sie machen hier etwas Ähnliches, was darauf hindeutet, dass Sie trotz Ihrer scharfen Kritik an den christlichen Sekten, die Sie widerlegen, den Wert von Argumentation und Dialog erkennen. Erklären Sie mir, warum Sie das tun.


Fugelsang


Man kann diese Leute nicht hassen. Man kann diesen Hass nicht erwidern. Hass ist gegen Hasser wirkungslos. Er macht einen nur genauso dumm und kontraproduktiv wie sie. Und ich denke, die sozialen Medien beweisen es.  Täglich sehen wir intelligente, liberale Menschen, die auf Twitter vor Wut die Beherrschung verlieren und sich in hitzige Wortgefechte verwickeln. Ich war da selbst auch schon schuldig. Aber wenn es um die Bibel geht, habe ich festgestellt: Wenn man mit rechtsgerichteten Freunden, Angehörigen oder Kollegen darüber diskutiert, was die Bibel tatsächlich sagt, werden sie einem vielleicht nicht zustimmen – und das werden sie wahrscheinlich auch nicht –, aber sie werden es vielleicht schätzen, dass man sich die Zeit genommen hat, mit ihnen anhand der Bibel zu sprechen und die Dinge auf ihre Art zu erörtern. Ich bin mittlerweile überzeugt, dass man viel weiter kommt, wenn man seinen rassistischen Onkel davon überzeugt, dass Jesus kein homophober Einwandererhasser war, als wenn man ihn einfach als solchen bezeichnet. Und auch wenn man sie vielleicht nicht für sich gewinnen kann: Wenn man freundlich und ohne Wut über die Bibel diskutiert, einfach weil man die Heilige Schrift gut genug kennt und ihren Hass nicht erwidert, erreicht man vielleicht nicht sie selbst, aber man erreicht ihre Frauen, ihre Kinder oder alle anderen Gäste beim Grillfest.  Politiker, Demokraten und die Medien werden das nicht tun. Sie haben panische Angst davor, über Religion zu sprechen. Sie werden nicht darüber reden, dass Homophobie eine Beleidigung des Andenkens an Jesus ist. Sie werden nicht darüber reden, dass man die Todesstrafe nicht befürworten und gleichzeitig behaupten kann, Jesus nachzufolgen. Sie werden sich dumm stellen und die unbequeme Frage nicht stellen. Deshalb liegt es an uns, die Konservativen davon zu überzeugen, dass Hass kein christlicher Wert ist.


https://www.currentaffairs.org/news/john-fugelsang


 

Geschrieben

Herr Jesus Christus, erbarme dich unser,

wenn wir in unserer Ignoranz deinen Namen mit dem Dreck unserer Menschenwelt beschmieren,

und demütige und bekehre uns,

indem du uns die vollkommene Heiligkeit deines Menschseins zeigst.

Geschrieben

Jede Weltanschauung ist der Versuchung zum Extremismus ausgesetzt. Auch die christliche. Die Gründe dafür habe ich im Thread "psychologische Ursachen für Weltprobleme" näher ausgeführt. Diese Versuchung tritt immer dann auf, wenn moralistische Kategorien wichtiger werden als Bedürfnisökologie. Wenn alles in "schwarz-weiß", "richtig -falsch", "böse-gut" aufgeteilt wird, brechen sich extremistische Tendenzen Bahn. Es kommt im Schafsgewand daher, ist aber innerlich ein reißender Wolf. Solche Menschen muss man als Berater einstellen, aber man darf ihnen keine Entscheidungsbefugnis geben. Warum? Schwarz-weiß -Seher sind die perfekten Problemdiagnostiker, aber ohne jede Lösungskompetenz. Sie sehen jedes Haar in der Suppe. Aber anstatt das Haar aus der Suppe zu nehmen, wird die Suppe selbst weggeschüttet.

Geschrieben

Praktisches Christentum in den USA ? Ein Verrat am Evangelium des Jesus Christus !

 

Im Juli dieses Jahres hatten Wissenschaftler in der angesehenen Medizin-Zeitschrift „Lancet“ berechnet, wie viele Millionen Menschenleben staatlichen Hilfszahlungen der USA in den vergangenen Jahren in Afrika gerettet haben, sei es durch Medikamente, durch Impfungen oder durch Lebensmittelspenden.

Die Regierung Trump hat diese Hilfsgelder Anfang des Jahres nahezu vollständig gestoppt. Nach Berechnungen der Wissenschaftler wird das in Afrika allein in diesem Jahr 700.000 Kleinkindern das Leben kosten, im nächsten Jahr werden es weitere 800.000 Kinder sein. In den nächsten fünf Jahren addiert sich diese Zahl auf rund 4,5 Millionen vermeidbare Todesfälle bei Kindern im Altern von bis zu fünf Jahren.

Womöglich sind diese Menschenleben dem amerikanischen Präsidenten gleichgültig. Vielleicht ist es aber auch noch drastischer und diese Todesfälle werden sogar gerne in Kauf genommen. Denn es gibt in den USA schon länger eine kaum verhohlene Renaissance eugenischen Denkens: also der Vorstellung, dass es Menschenleben gibt, die wertvoller sind und solche, die weniger wert sind und dass es Aufgabe des Staats ist, nur das wertvolle Leben zu fördern.

In Deutschland sind diese Überlegungen durch die massenhaften Tötungen der Nationalsozialisten von Behinderten bis heute indiskutabel. Allenfalls in rechtsextremen Kreisen wird noch ein Biologismus hochgehalten, der daraufsetzt, dass das stärkere Leben das lebenswertere Leben ist und der deshalb Impfungen ebenso ablehnt wie jegliche ausgleichende Sozialpolitik für Schwächere.

 

https://www.deutschlandfunkkultur.de/usa-eugenik-pronatalisten-100.html

Geschrieben

Aus dem Link:

 

Zitat

Auch sein Umfeld wie Elon Musk oder Silicon-Valley-Milliardäre wie Marc Andreessen oder der deutschstämmige Peter Thiel, reden positiv über Eugenik, teilen auf Social Media Links oder kommentieren zustimmend entsprechende Positionen. Und sie unterstützen eine Bewegung von Menschen, die sich Pronatalisten nennen und dazu aufrufen, möglichst viele Kinder zu bekommen. Dabei sind nicht alle Kinder gleichermaßen erwünscht. Wer sich die Bilder der Pronatalisten anschaut, findet nahezu ausschließlich weiße, wohlhabende, gesunde Kinder aus betont traditionell-christlichen Familien. Schwarze oder arme Familien sollen in dieser Weltsicht am besten möglichst wenig Kinder bekommen.

 

Typisch Deutschlandfunk. Kein einziger Beleg, nicht einer. Nur z.T. verleumderische Behauptungen. Als "Kommentar" verpackt muß man auch nichts belegen, man kann sich auch so blamieren...

 

Naja, kennen wir ja von ÖRR-Reportern zum Themenfeld USA.

 

Aber nicht nur ÖRR.

 

Neulich fragte ich (als online-Abonnent der FAZ), wie die dortige Redaktion begriffe wie "links-extrem", "rechts-extrem" und so definiert, insbesondere wenn sie mit diesen Begriffen Perosnen adjektivisch beurteilt. Schließlich sie das ja ein ziemlicher Angriff auf die Reputation desjenigen, der so betitelt werde.

 

Es kam zwar keine Antwort, aber die Begriffe werden viel viel seltener als Adjektive verwendet, ggf. mal als Zuschreibeung von Staatsanwaltschaften etc. im Rahmen von Prozessen.

 

Zuvor wurde bspw. Charlie Kirk vom FAZ-Korrespondent aus den USA auch rechtsextrem genannt (natürlich auch ohne Belege), danach nicht mehr...

Werner Hoffmann
Geschrieben (bearbeitet)

Zitat aus Hitlers Mein Kampf nach dem Historiker Heinrich August Winkler als schlimmste mögliche Gotteslästerung:

 

«Siegt der Jude mit Hilfe seines marxistischen Glaubensbekenntnisses über die Völker dieser Welt, dann wird seine Krone der Totentanz der Menschheit sein, dann wird dieser Planet wieder wie einst vor Jahrmillionen menschenleer durch den Äther ziehen. Die ewige Natur rächt unerbittlich die Übertretung ihrer Gebote. So glaube ich heute im Sinne des allmächtigen Schöpfers zu handeln. Indem ich mich des Juden erwehre, kämpfe ich für das Werk des Herrn.»”

Geschichte des Westens von Heinrich August Winkler (© C.H.Beck 2011)

 

Die Rassenlehre der Nazis ist mittlerweile wissenschaftlich widerlegt. Der Archäogenetiker Johannes Krause hat bewiesen, dass der wirkliche Mensch Afrikaner ist. Wir sind alle Afrikaner. Aus Afrika kommen wir. Das ist unser Ursprung. Den Größenwahn der angeblichen Überlegenheit der "weissen Rasse" fand man allerdings über Jahrhunderte der Vergangenheit in Großbritannien, Europa und auch heute noch zum Beispiel beim Ku-Klux-Klan, aber bei heutigen europäischen Rechtsextremisten und Neonazis, die einer wahnhaften Irrlehre anhängen.

 

Zitat des Archaeogenetikers Krause:

 

Genetisch sind alle Menschen Afrikaner !

 

"...Wenn man beginnen möchte, Großgruppen zu definieren, dann müsste man sagen: Südafrikaner, Westafrikaner und Ostafrikaner. Wobei Europäer und alle Menschen außerhalb Afrikas zu den Ostafrikanern zu zählen sind. Wir sind nämlich näher mit Ostafrikanern verwandt als etwa Ostafrikaner mit Westafrikanern. Genetisch sind also alle Menschen Afrikaner. Was wir in der Alltagssprache sagen: die Afrikaner, die Europäer, die Asiaten – also diese Kontinentalpopulationen – die machen aus biologischer Sicht nicht so viel Sinn. Was Menschen für die Einteilung auch verwenden, ist die Hautfarbe. Das eignet sich aus biologischer Sicht nicht, weil die Hautfarbe nahe dem Äquator sehr ähnlich ist, egal ob Menschen im Hochland von Peru, in Papua-Neuguinea oder im äquatorialen Afrika leben. Und: Das kann sich auch relativ schnell ändern. Die Europäer waren vor 6.000 bis 7.000 Jahren selbst noch dunkel.

Wir sehen, dass sich die Gene für helle Haut zur gleichen Zeit ausbreiten wie der Ackerbau. Mit dem Ackerbau kommt eine neue Ernährungsweise, die Menschen nehmen wenig Fisch und Fleisch zu sich und relativ viel pflanzliche Nahrung. In Pflanzen fehlt aber eines der lebenswichtigen Vitamine, nämlich Vitamin D. Man kann das Vitamin D auch über das Sonnenlicht selbst produzieren, am Äquator ist das kein Problem, aber im Hohen Norden wird nur sehr wenig Vitamin D in der Haut produziert. Die helle Haut der Europäer war also eine direkte Anpassung an den Ackerbau.

Die Menschen in Nordeuropa sind die hellsten Menschen auf der Welt – und das ist auch mit Abstand der nördlichste Punkt auf der Welt, wo Ackerbau betrieben wird. Nehmen sie einmal eine Weltkugel und fahren Sie mit dem Finger auf dem Breitengrad von Helsinki oder Stockholm um die Welt. Da landen Sie im Permafrost von Sibirien oder in Fairbanks, Alaska. Nur in Europa ist es relativ warm, durch den Golfstrom kann man auch da oben Ackerbau betreiben. Nur mit dem Nachteil, dass es drei Monate im Jahr dunkel ist. Deswegen mussten die Menschen da oben hell werden...."

 

https://science.orf.at/stories/3235441/

bearbeitet von Werner Hoffmann
Geschrieben
Am 3.12.2025 um 16:37 schrieb rorro:

Typisch Deutschlandfunk. Kein einziger Beleg, nicht einer. Nur z.T. verleumderische Behauptungen. Als "Kommentar" verpackt muß man auch nichts belegen, man kann sich auch so blamieren...

 

Laut  einer KI-Einordnung stimmt das teilweise, ist aber teilweise übertrieben und tendenziös. Hiier, wer es ausführlich will:

Spoiler

Hier eine Einordnung durch die  KI Grok:

 

Die Behauptung ist teilweise gut belegbar, aber tendenziös formuliert, übertrieben und nicht vollständig nuanciert. Sie mischt nachweisbare Fakten mit impliziten Unterstellungen (z. B. systematische rassistische Absichten). Hier eine faktenbasierte Einordnung.

1. Positive Äußerungen zu Eugenik / Selektion & Pronatalismus

  • Elon Musk: Er warnt seit Jahren vor dem "Bevölkerungskollaps" durch zu niedrige Geburtenraten und sieht das als größte Zivilisationsgefahr (größer als Klimawandel). Er hat mindestens 14 Kinder und betont explizit, dass "smart people" (intelligente Menschen) mehr Kinder bekommen sollten – ein Zitat aus seiner Biografie und Interviews. Er unterstützt pronatalistische Initiativen finanziell und medial. Er distanziert sich aber von klassischer (staatlicher, rassistischer) Eugenik.
  • Marc Andreessen: Er diskutiert in Podcasts und seinem "Techno-Optimist Manifesto" pronatalistische Themen (mehr Menschen = mehr Fortschritt) und hat eugenik-ähnliche Ideen (IQ, Meritokratie, genetische Einflüsse) verteidigt bzw. kontextualisiert. Er lehnt historische Eugenik ab, wird aber von Kritikern als Vertreter "neuer" Varianten (z. B. über Embryo-Selektion) gesehen.
  • Peter Thiel: Investiert in Fertilitätstechnologien (IVF, genetische Screening) und wird mit pronatalistischen/tech-optimistischen Kreisen assoziiert. Er teilt die Sorge um demografischen Niedergang.

Diese Figuren unterstützen pronatalistische Ideen aktiv (mehr Kinder bei "hochwertigen"/gebildeten/successful Menschen), oft kombiniert mit Technologien wie Polygenetik-Screening (Embryo-Selektion nach Risiken/IQ-Potenzial). Das erinnert Kritiker an "free-market eugenics" oder "liberal eugenics" – individuelle Optimierung statt staatlichem Zwang. Die Personen selbst weisen den Eugenik-Vorwurf meist zurück.

2. Unterstützung der Pronatalisten-Bewegung

Ja, das stimmt. Musk, Andreessen, Thiel und andere Silicon-Valley-Figuren (z. B. Sam Altman) sind prominent mit der Bewegung verknüpft. Figuren wie Malcolm & Simone Collins (Pronatalist.org, "hipster eugenicists" in eigenen Worten) sind zentrale Gesichter. Es gibt Konferenzen (NatalCon), Finanzierung und mediale Promotion. Der Fokus liegt auf hoher Fertilität bei gebildeten, wohlhabenden Schichten, um "kulturelle/nationale Identität" und Innovation zu erhalten.

3. "Nicht alle Kinder gleichermaßen erwünscht" + Bild der Bewegung

  • Teilweise zutreffend: Viele pronatalistische Narrative betonen qualitative Aspekte (hoher IQ, Gesundheit, "gute Gene", Bildung, kulturelle Passung). Embryo-Selektion und Aufrufe an "smart/high-achieving" Menschen deuten auf Selektion hin. Kritiker sehen hier eugenische Untertöne.
  • Visuelle Darstellung: Prominente pronatalistische Familien (z. B. Collins) wirken oft weiß, wohlhabend und traditionell (auch wenn sie sich als atheistisch/hipster beschreiben). Konferenzen und PR-Materialien zeigen überwiegend solche Bilder. Das spiegelt die demografische Basis der Bewegung (tech-affine, oft weiße, obere Mittelschicht) wider.

Aber: Die Behauptung, "nahezu ausschließlich weiße, wohlhabende, gesunde Kinder aus betont traditionell-christlichen Familien" ist übertrieben. Die Silicon-Valley-Variante ist oft säkular/tech-optimistisch (IVF, Genetik), nicht primär christlich-konservativ. Es gibt Überschneidungen mit religiösen Konservativen, aber der Kern ist nicht "traditionell-christlich". Es gibt auch nicht-weiße oder nicht-christliche Beteiligte.

4. "Schwarze oder arme Familien sollen möglichst wenig Kinder bekommen"

Das ist die schwächste und tendenziöseste Stelle. Direkte Aufrufe dazu finden sich bei Musk & Co. nicht (sie wollen insgesamt mehr Geburten). Die Sorge gilt dysgenischen Effekten (höhere Fertilität bei niedrigerem Bildungs-/IQ-Niveau in manchen Statistiken). Implizit geht es um relative Verschiebungen: "Smart/productive" Schichten sollen aufholen.

Kritiker (oft links) interpretieren das als rassistisch/klassenbasiert (wegen IQ-Korrelationen mit Gruppen und "Great Replacement"-Untertönen bei manchen Randfiguren der Szene). Die Hauptakteure betonen jedoch kulturelle/ökonomische Faktoren, nicht Rasse explizit, und lehnen Rassismus ab. Es bleibt eine graue Zone mit eugenischen Echo-Effekten.

Gesamtbewertung

Die Behauptung greift reale Trends auf: Eine pronatalistische Welle in Tech-Eliten mit eugenik-adjacenten Elementen (Selektion, "bessere" Nachkommen). Das ist durch Zitate, Investitionen und öffentliche Auftritte belegt. Allerdings:

  • Übertreibt sie die Homogenität ("ausschließlich weiß/christlich") und unterstellt explizite negative Ziele für bestimmte Gruppen.
  • Ignoriert, dass viele pronatalistische Argumente auf reale demografische Daten (Fertilitätsraten unter Ersatzniveau in Westen/Asien) basieren.
  • Ist stark wertend (impliziert rassistische Verschwörung), während die Akteure es als zivilisatorische Notwendigkeit + individuelle Freiheit (Genetik-Tech) rahmen.

Fazit: Gut belegbar im Kern (Pronatalismus + qualitative Selektion bei Eliten), aber die Formulierung ist polemisch und nicht vollständig präzise. Es handelt sich um eine umstrittene, ideologisch aufgeladene Subkultur, die Kritiker zu Recht auf eugenische Parallelen hinweisen lässt – ohne dass die prominenten Figuren klassische Rassen-Eugeniker wären. Für tiefere Analyse empfehle ich Primärquellen (Musk-Posts, Andreessen-Manifesto, Pronatalist.org) statt reiner Sekundärberichte.

 

Gefallen sollte es Dir aber eigentlich so oder so nicht - denn ganz offenbar spielt die von Selektion von Embryonen da eine wichtige Rolle.

 

Geschrieben (bearbeitet)

Auch die KI hat kein einziges Zitat, sondern schreibt was abwerte über wen auch immer sagen.

 

Das erinnert an Wikipedia-Einträge à la „laut dem Soziologen XY ist er [der den Wiki Eintrag hat] der Neuen Rechten zuzuordnen.“

 

Das sind so absolute Null-Aussagen. Meinungen werden zu quasi-lexikalischen Belegen.

 

Mir geht es auch überhaupt nicht darum, was mir gefällt oder nicht. Mir geht es um freie Rede und konkrete Belege. 

bearbeitet von rorro
Geschrieben

@rorro

 

Die entsprechenden Sätze, die überprüft wurden lauten:

 

"Auch sein Umfeld wie Elon Musk oder Silicon-Valley-Milliardäre wie Marc Andreessen oder der deutschstämmige Peter Thiel, reden positiv über Eugenik, teilen auf Social Media Links oder kommentieren zustimmend entsprechende Positionen."

 

Dazu hat die KI konkret dargelegt, dass es um eine Position geht, die nicht der klassischen Eugenik entspricht, aber doch (benannte) Parallelen mit ihr hat (wie problematisch oder legitim diese auch immer sein mögen). 

 

"Und sie unterstützen eine Bewegung von Menschen, die sich Pronatalisten nennen und dazu aufrufen, möglichst viele Kinder zu bekommen."

 

Das hat die KI als wahr bewertet, und zwar mit konkreter Begründung.

 

"Dabei sind nicht alle Kinder gleichermaßen erwünscht." 

 

Das hat die KI ebenfalls als teilweise wahr bewertet, und zwar wieder mit konkreter Begründung.

 

"Wer sich die Bilder der Pronatalisten anschaut, findet nahezu ausschließlich weiße, wohlhabende, gesunde Kinder aus betont traditionell-christlichen Familien. Schwarze oder arme Familien sollen in dieser Weltsicht am besten möglichst wenig Kinder bekommen."

 

Das hat die KI kritisiert, und zwar wieder mit Begründung. 

 

Die KI hat also differenziert geantwortet. ("Die Behauptung ist teilweise gut belegbar, aber tendenziös formuliert, übertrieben und nicht vollständig nuanciert. Sie mischt nachweisbare Fakten mit impliziten Unterstellungen (z. B. systematische rassistische Absichten)." Sie hat außerdem erklärt, wie sie zu ihrer Einschätzung kommt. Zudem hat sie die gravierenden, rufschädigenden Vorwürfe ja zurückgewiesen bzw. stark relativiert. Was willst Du mehr?

Geschrieben

Und wo sind die Zitate der "Beschuldigten"? Und dann auch noch im Konktext des Gesagten?

 

Eben.

 

Offenbar gibt sich die Welt mehrheitlich mit Fremd-Zuschreibungen zufrieden. 

 

Ich halte das für erbärmlich.

Geschrieben
vor 16 Stunden schrieb rorro:

Und wo sind die Zitate der "Beschuldigten"? Und dann auch noch im Konktext des Gesagten?

 

Ja,  da sind jetzt keine ausführlichen Zitate mit Links bzw. Quellenangaben. Deshalb würde das beispielsweise wissenschaftlichen und juristischen Standards nicht genügen. Meistens sind solche KI-Zusammenfassungen in dieser Art jedoch relativ zuverlässig. deshalb sollten sie vielleicht auch erst mal für ein Forum genügen. 

 

Und weil Du es bist, habe ich Grok auch noch gebeten, konkrete Quellen zu nennen. Habe den Anfang geprüft und der stimmt, wen es interessiert, der kann den Rest prüfen:

 

Spoiler

Hier eine faktenbasierte Belegung der kritischeren bzw. „angreifbaren“ Punkte aus meiner vorherigen Einordnung. Ich konzentriere mich auf nachprüfbare Primär- bzw. seriöse Sekundärquellen (Zitate, Interviews, öffentliche Statements). Die Akteure rahmen das meist als zivilisatorische Sorge + individuelle Technologie-Optimierung, Kritiker sehen eugenische Untertöne („liberal eugenics“ / „free-market eugenics“).

1. Elon Musk: „Smart people“ sollten mehr Kinder bekommen + Bevölkerungskollaps

  • Musk hat wiederholt gewarnt, dass der Bevölkerungskollaps durch niedrige Geburtenraten die größte existenzielle Bedrohung sei (größer als Klimawandel). Beispiel: 2023 tweetete er: „Population collapse due to low birth rates is a much bigger risk to civilization than global warming.“
  • Zum „smart people“-Aspekt: In Walter Isaacsons Musk-Biografie (2023) wird berichtet, dass Musk explizit „smart people“ ermutigt, Kinder zu bekommen. Shivon Zilis (Neuralink-Managerin, Mutter seiner Zwillinge) sagte: „He really wants smart people to have kids, so he encouraged me to do this.“

Links:

Musk unterstützt pronatalistische Initiativen öffentlich und hat die Collins (siehe unten) gelobt.

2. Marc Andreessen

Andreessen diskutiert in seinem „Techno-Optimist Manifesto“ pronatalistische und meritokratische Themen stark (mehr Menschen + Fortschritt durch hochbegabte Individuen). Er hat eugenik-ähnliche Ideen (genetische Einflüsse, IQ, Embryo-Selektion) kontextualisiert, lehnt aber klassische (staatlich-rassistische) Eugenik ab.

Kritiker werfen ihm vor, „dorm room eugenics“ oder techno-optimistische Varianten zu vertreten. Er ist mit der pronatalistischen Szene assoziiert.

3. Peter Thiel

Thiel investiert stark in Fertilitätstechnologien, IVF und genetisches Screening. Er wird mit pronatalistischen Kreisen und Figuren wie den Collins verbunden (Simone Collins arbeitete früher für ein Thiel-Projekt).

Link-Beispiel: National Review zur Thiel-Investition in Eugenik-ähnliche Tech

4. Pronatalisten-Bewegung (z. B. Malcolm & Simone Collins)

Musk, Andreessen, Thiel und andere (Altman etc.) sind prominent mit der Bewegung verknüpft. Die Collins nennen sich selbst teils „hipster eugenicists“ und fordern hohe Fertilität bei gebildeten, hochleistungsfähigen Menschen. Sie organisieren NatalCon und werden von Tech-Eliten finanziell/medial unterstützt.

  • Ihre PR und Konferenzen zeigen überwiegend weiße, wohlhabende, tech-affine Familien (säkular/tech-optimistisch, nicht primär traditionell-christlich).
  • Fokus auf qualitativer Selektion via Polygenetik-Screening (Embryo-Auswahl nach Gesundheit, IQ-Potenzial etc.).

Wichtige Links:

5. „Nicht alle Kinder gleichermaßen erwünscht“ / dysgenische Sorgen

Die Akteure fordern nicht explizit „weniger Kinder bei Schwarzen/Armen“, sondern mehr bei „smart/high-achieving“ Schichten, um dysgenische Effekte (statistisch höhere Fertilität bei niedrigerem Bildungs-/IQ-Niveau in manchen Populationen) auszugleichen. Das wird von Kritikern als implizit klassen- oder gruppenbasiert interpretiert.

Der Begriff „liberal eugenics“ oder „free-market eugenics“ wird in der Debatte häufig verwendet: Individuelle/Technologie-gestützte Optimierung statt staatlichem Zwang.

Zusammenfassung der Belegbarkeit: Die pronatalistische Welle mit qualitativen/genetischen Selektions-Elementen ist real und durch Zitate, Investitionen und öffentliche Auftritte gut dokumentiert. Die Akteure sehen sich als Verteidiger von Zivilisation und Innovation. Die angreifbarsten Punkte sind:

  • Die explizite „smart people“-Präferenz (Musk).
  • Investitionen in Selektions-Technologien.
  • Die demografische Homogenität der sichtbaren Bewegung.

Das reicht Kritikern, um „eugenische Echo-Effekte“ zu behaupten, reicht aber nicht für „klassische rassistische Eugenik“. Primärquellen (Musk-Posts auf X, Andreessen-Manifesto, Pronatalist.org, Isaacson-Biografie) sind am besten.

 

Geschrieben (bearbeitet)
vor 16 Minuten schrieb iskander:

 

Ja,  da sind jetzt keine ausführlichen Zitate mit Links bzw. Quellenangaben. Deshalb würde das beispielsweise wissenschaftlichen und juristischen Standards nicht genügen. Meistens sind solche KI-Zusammenfassungen in dieser Art jedoch relativ zuverlässig. deshalb sollten sie vielleicht auch erst mal für ein Forum genügen. 

 

Und weil Du es bist, habe ich Grok auch noch gebeten, konkrete Quellen zu nennen. Habe den Anfang geprüft und der stimmt, wen es interessiert, der kann den Rest prüfen:

 

  Inhalt unsichtbar machen

Hier eine faktenbasierte Belegung der kritischeren bzw. „angreifbaren“ Punkte aus meiner vorherigen Einordnung. Ich konzentriere mich auf nachprüfbare Primär- bzw. seriöse Sekundärquellen (Zitate, Interviews, öffentliche Statements). Die Akteure rahmen das meist als zivilisatorische Sorge + individuelle Technologie-Optimierung, Kritiker sehen eugenische Untertöne („liberal eugenics“ / „free-market eugenics“).

1. Elon Musk: „Smart people“ sollten mehr Kinder bekommen + Bevölkerungskollaps

  • Musk hat wiederholt gewarnt, dass der Bevölkerungskollaps durch niedrige Geburtenraten die größte existenzielle Bedrohung sei (größer als Klimawandel). Beispiel: 2023 tweetete er: „Population collapse due to low birth rates is a much bigger risk to civilization than global warming.“
  • Zum „smart people“-Aspekt: In Walter Isaacsons Musk-Biografie (2023) wird berichtet, dass Musk explizit „smart people“ ermutigt, Kinder zu bekommen. Shivon Zilis (Neuralink-Managerin, Mutter seiner Zwillinge) sagte: „He really wants smart people to have kids, so he encouraged me to do this.“

Links:

Musk unterstützt pronatalistische Initiativen öffentlich und hat die Collins (siehe unten) gelobt.

2. Marc Andreessen

Andreessen diskutiert in seinem „Techno-Optimist Manifesto“ pronatalistische und meritokratische Themen stark (mehr Menschen + Fortschritt durch hochbegabte Individuen). Er hat eugenik-ähnliche Ideen (genetische Einflüsse, IQ, Embryo-Selektion) kontextualisiert, lehnt aber klassische (staatlich-rassistische) Eugenik ab.

Kritiker werfen ihm vor, „dorm room eugenics“ oder techno-optimistische Varianten zu vertreten. Er ist mit der pronatalistischen Szene assoziiert.

3. Peter Thiel

Thiel investiert stark in Fertilitätstechnologien, IVF und genetisches Screening. Er wird mit pronatalistischen Kreisen und Figuren wie den Collins verbunden (Simone Collins arbeitete früher für ein Thiel-Projekt).

Link-Beispiel: National Review zur Thiel-Investition in Eugenik-ähnliche Tech

4. Pronatalisten-Bewegung (z. B. Malcolm & Simone Collins)

Musk, Andreessen, Thiel und andere (Altman etc.) sind prominent mit der Bewegung verknüpft. Die Collins nennen sich selbst teils „hipster eugenicists“ und fordern hohe Fertilität bei gebildeten, hochleistungsfähigen Menschen. Sie organisieren NatalCon und werden von Tech-Eliten finanziell/medial unterstützt.

  • Ihre PR und Konferenzen zeigen überwiegend weiße, wohlhabende, tech-affine Familien (säkular/tech-optimistisch, nicht primär traditionell-christlich).
  • Fokus auf qualitativer Selektion via Polygenetik-Screening (Embryo-Auswahl nach Gesundheit, IQ-Potenzial etc.).

Wichtige Links:

5. „Nicht alle Kinder gleichermaßen erwünscht“ / dysgenische Sorgen

Die Akteure fordern nicht explizit „weniger Kinder bei Schwarzen/Armen“, sondern mehr bei „smart/high-achieving“ Schichten, um dysgenische Effekte (statistisch höhere Fertilität bei niedrigerem Bildungs-/IQ-Niveau in manchen Populationen) auszugleichen. Das wird von Kritikern als implizit klassen- oder gruppenbasiert interpretiert.

Der Begriff „liberal eugenics“ oder „free-market eugenics“ wird in der Debatte häufig verwendet: Individuelle/Technologie-gestützte Optimierung statt staatlichem Zwang.

Zusammenfassung der Belegbarkeit: Die pronatalistische Welle mit qualitativen/genetischen Selektions-Elementen ist real und durch Zitate, Investitionen und öffentliche Auftritte gut dokumentiert. Die Akteure sehen sich als Verteidiger von Zivilisation und Innovation. Die angreifbarsten Punkte sind:

  • Die explizite „smart people“-Präferenz (Musk).
  • Investitionen in Selektions-Technologien.
  • Die demografische Homogenität der sichtbaren Bewegung.

Das reicht Kritikern, um „eugenische Echo-Effekte“ zu behaupten, reicht aber nicht für „klassische rassistische Eugenik“. Primärquellen (Musk-Posts auf X, Andreessen-Manifesto, Pronatalist.org, Isaacson-Biografie) sind am besten.

 

 

1. nur Musk werden Zitate eindeutig zugeordnet. Der Kontext des Gesagten (wann, wo, zu wem) wird nicht genannt. Dennoch kann ich daran nichts Falsches erkennen. Daß die weltweite Vergreisung ein riesen Problem ist, haben Bevölkerungsforscher längst erkannt. Stell Dir mal vor, wir hätten die letzten dreißig Jahre nicht 100.000 Kinder pro Jahr vorgeburtlich getötet. Dann sähe unsere Bevölkerungspyramide anders aus und dazu noch manches mehr…

 

2. Niemand der Genannten ist für eine genetische Vorauswahl, was mit „Eugenik“ hierzulande assoziiert wird, keiner sortiert Menschen als weniger wertvoll ein. Es wird betont, daß es gut ist, wenn Kluge Kinder bekommen. Welch eine Überraschung!! Es wird immer so sein, es war auch immer so, daß Kinder aus bildungsaffinen Familien mehr Bildung bekommen. Was ist daran verwerflich?

 

3. Zitate im verstandenen Kontext sind nicht nur der Goldstandard in der Wissenschaft, sondern unabdingbar, wenn man überhaupt wagt, ein Urteil über andere zu fällen. Hörensagen - und sei es von KI - ist so ziemlich die menschlich mieseste Grundlage dafür.

bearbeitet von rorro
Geschrieben

Ich merke gerade wieder, wie sehr ich atheistisches Geblubbere nicht mag, genauso wie ich den Feindsender DLF nicht mag aber ihn trotzdem höre. Dem Atheisten fehlt einfach die Dialektik, nicht umsonst beziehen sie sich, in Ihrer sogenannten Religionskritik auf Schauermärchenerzähler wie Bruno Bauer, der Geschichte nur als Räubergeschichte erzählte, und genau dies macht der Threaderöffner genauso.

Z.B. unterschlagen ja solche Erzähler gerne, daß die meisten Opfer selber der Religion angehörten und gläubig waren.

 

Und da wir gerade beim Morden sind, wie steht es mit den atheistischen Mördern wie Pol Pot z.B. oder den Anarchisten in Spanien etc.

Die Liste ließe sich fortsetzen. Aber darüber schweigen Atheisten.

 

Geschrieben (bearbeitet)

Eines habe ich noch vergessen, den staatlich legalisierten Massenmord an Ungeboren der von Atheisten auch immer gerechtfertigt wird mit den sogenannten Menschenrechten.

bearbeitet von atheist666
Wort vergessen
Geschrieben
vor 4 Stunden schrieb atheist666:

Eines habe ich noch vergessen, den staatlich legalisierten Massenmord an Ungeboren der von Atheisten auch immer gerechtfertigt wird mit den sogenannten Menschenrechten.

Wenn Du weiterkommen willst, halte dich an mich. Die anderen wissen so gut wie gar nichts über den Echten Gott.

Einsteinchen
Geschrieben
Gerade eben schrieb manden:

Wenn Du weiterkommen willst, halte dich an mich. Die anderen wissen so gut wie gar nichts über den Echten Gott.

Du kannst ja direkt von dir sagen: Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben.

Geschrieben
vor 12 Minuten schrieb Einsteinchen:

Du kannst ja direkt von dir sagen: Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben.

Richtig ist : ich kenne den Echten Gott und die Wahrheit über ihn .

Geschrieben (bearbeitet)
Am 18.5.2026 um 11:53 schrieb rorro:

1. nur Musk werden Zitate eindeutig zugeordnet. Der Kontext des Gesagten (wann, wo, zu wem) wird nicht genannt. Dennoch kann ich daran nichts Falsches erkennen. Daß die weltweite Vergreisung ein riesen Problem ist, haben Bevölkerungsforscher längst erkannt. Stell Dir mal vor, wir hätten die letzten dreißig Jahre nicht 100.000 Kinder pro Jahr vorgeburtlich getötet. Dann sähe unsere Bevölkerungspyramide anders aus und dazu noch manches mehr…

 

Thiel wird in einer seriösen Qualle als Investor einer Firma benannt, die an der Selektion von Embryonen forscht, und Grok verlinkt das - das ist genauso gut wie ein Zitat:
https://www.nationalreview.com/2025/04/eugenics-gets-a-modern-facelift-with-investment-from-peter-thiel/

 

Die Ausgangsbasis war, dass Du den DLF dafür kritisiert, dass er ohne Belege Behauptungen (darunter teils Falschbehauptungen) aufstellen würde. Dazu wäre noch zu sagen, dass man in journalistischen Texten sehr oft keine Belege findet. Das ist Standard.

 

Mit der KI-Anfrage wollte ich einen kurzen, informellen Faktencheck durchführen, ohne Stunden zu recherchieren und ohne wissenschaftlichen Anspruch. Die KI hat Deine Kritik im Ergebnis in wesentlichen Punkten ja bestätigt, weshalb ich auch nicht recht verstehe, was Du eigentlich willst. 

 

Die KI Grok hat ihrem Chef (Musk) und den anderen Herren insbesondere keinen Rassismus und keine eugenische Agenda unterstellt. Vielmehr hat sie diese Vorwürfe als falsch oder tendenziös zurückgewiesen. Grok hat auch nicht behauptet, dass es moralisch falsch wäre, wenn intelligente Leute Kinder bekommen, oder dass es falsch wäre, sie dazu zu ermutigen. (Und nur fürs Protokoll: Auch ich habe nichts Derartiges gesagt.)

Grok hat einfach die (anscheinend gegebene) Position von Musk und co. rekapituliert und darauf hingewiesen, dass diese Positionen sich von der klassischen Eugenik klar unterscheidet, aber von manchen Leuten dennoch kritisiert wird. Er hat sich die entsprechende Kritik nicht zueigen gemacht, sondern nur gesagt, dass es sie gibt - und zwar in einem Kontext, in dem er ausdrücklich gebeten wurde, Kritik an den fraglichen Positionen zu überprüfen. Was erwartest Du anderes?

 

Am 18.5.2026 um 11:53 schrieb rorro:

2. Niemand der Genannten ist für eine genetische Vorauswahl, was mit „Eugenik“ hierzulande assoziiert wird, keiner sortiert Menschen als weniger wertvoll ein. Es wird betont, daß es gut ist, wenn Kluge Kinder bekommen. Welch eine Überraschung!! Es wird immer so sein, es war auch immer so, daß Kinder aus bildungsaffinen Familien mehr Bildung bekommen. Was ist daran verwerflich?

 

Wo hat Grok (oder wo habe ich) etwas anderes behauptet? Hast Du die entsprechenden Beiträge samt der Grok-Zitate eigentlich überhaupt gelesen? (Allerdings könnte man sich schon fragen, ob die Selektion von Embryonen - die ja offenbar zumindest von Peter Thiel unterstützt wird - wirklich gar nichts mit einer genetischen Vorauswahl zu tun hat. So oder so sollte sie jedenfalls aus kath. Sicht problematisch sein, oder nicht?)

 

Am 18.5.2026 um 11:53 schrieb rorro:

3. Zitate im verstandenen Kontext sind nicht nur der Goldstandard in der Wissenschaft, sondern unabdingbar, wenn man überhaupt wagt, ein Urteil über andere zu fällen. Hörensagen - und sei es von KI - ist so ziemlich die menschlich mieseste Grundlage dafür.


Du bist witzig:

 

- In Forenkontexten ist es absolut üblich, sich ein Urteil über das Verhalten einer Person zu erlauben, ohne jedes mal Original-Zitate und Beleg-Quellen anzuführen. Soll ich Deine Beiträge durchgehen, wie oft Du das schon getan hast?

 

- Ich habe mir in diesem Zusammenhang überhaupt kein Urteil über jemandem erlaubt. Ich habe die (in solchen Fragen gewöhnlich recht verlässliche) KI befragt, um auf die Schnelle einen Anhaltspunkt zu haben, und die Antwort ohne eigene Wertung und Kommentierung so stehen lassen. Allerdings habe ich in der Vergangenheit oft schon gesagt, dass man KI-Antworten mit einer gewissen Vorsicht zu genießen sind (was ich zudem hoffentlich als allgemein bekannt voraussetzen darf). Beim zweiten KI-Beitrag habe ich sogar ausdrücklich gesagt, dass ich nur den Anfang überprüft hatte (und dass der gestimmt hat), nicht aber den Rest. 

 

- Es ist wie schon gesagt in journalistischen Erzeugnissen weithin üblich (und oft auch gar nicht anders möglich), als dass man ohne direkte Angabe von Belegquellen arbeitet. Auch das Arbeiten ohne wörtliche Zitate ist weithin üblich. Wir sind hier eben nicht in der Wissenschaft, und das Gegenüberstellen von Wissenschaften und "Hörensagen" ist eine falsche Dichotomie. Der Vorwurf an einen Journalisten, innerhalb eines Kommentars nicht mit direkten Belegen zu arbeiten, ist merkwürdig.

 

- Du selbst hast hier absolut keine Zitate und Belegquellen angeführt. Du bringst keine Zitate, die die tatsächlichen Positionen der betroffenen Herren klarstellen und sie von den Positionen, die ihnen vorgeworfen werden, abgrenzen würden. Du zitierst keine seriösen und unabhängigen Faktenchecker, die die Vorwürfe des Journalisten zurückweisen würden. Du machst auch nicht glaubhaft, dass Du Dich gründlich in das Thema eingearbeitet hasst und daher sicher sein kannst, dass diese Personen sich nie in dem behaupteten Sinne geäußert haben. Vielmehr urteilst Du über einen Journalisten, ohne irgendeine Begründung dafür zu geben, wie Du zu Deinem Urteil kommst. Der einzige, der hier überhaupt mit Belegen der zumindest Indizien gearbeitet hat, bin ich.

 

- Du schreibst nicht so, als habe die KI Dich in den misten relevanten Punkten gar nicht bestätigt, sondern als habe sie Behauptungen aufgestellt, die sie tatsächlich nicht aufgestellt hat. Man stellt sich wie gesagt die Frage, ob Du die KI-Antwort überhaupt gelesen hast.

 

bearbeitet von iskander
Geschrieben (bearbeitet)
vor einer Stunde schrieb iskander:

Thiel wird in einer seriösen Qualle als Investor einer Firma benannt, die an der Selektion von Embryonen forscht, und Grok verlinkt das - das ist genauso gut wie ein Zitat:
https://www.nationalreview.com/2025/04/eugenics-gets-a-modern-facelift-with-investment-from-peter-thiel/

 

Die Ausgangsbasis war, dass Du den DLF dafür kritisiert, dass er ohne Belege Behauptungen (darunter teils Falschbehauptungen) aufstellen würde. Dazu wäre noch zu sagen, dass man in journalistischen Texten sehr oft keine Belege findet. Das ist Standard.

 

Da bin ich anders aufgewachsen. Früher mußte man journalistische Behauptungen noch belegen können. Man nennt das Recherche. Und Berichte waren meinungslos.

 

Ich kenne noch das journalistische Ideal von Hanns Joachim Friedrichs: "Distanz halten, sich nicht gemein machen mit einer Sache, auch nicht mit einer guten, nicht in öffentliche Betroffenheit versinken, im Umgang mit Katastrophen cool bleiben, ohne kalt zu sein. Nur so schaffst du es, daß die Zuschauer dir vertrauen, dich zu einem Familienmitglied machen, dich jeden Abend einschalten und dir zuhören."

 

Heutzutage wird ein Preis mit seinem Namen verliehen - doch es hält sich keiner mehr dran.

 

vor einer Stunde schrieb iskander:

Mit der KI-Anfrage wollte ich einen kurzen, informellen Faktencheck durchführen, ohne Stunden zu recherchieren und ohne wissenschaftlichen Anspruch. Die KI hat Deine Kritik im Ergebnis in wesentlichen Punkten ja bestätigt, weshalb ich auch nicht recht verstehe, was Du eigentlich willst. 

 

Noch einmal: Urteile müssen belegt werden oder sie sind Vorurteile (die ich auch habe, aber das auch zugebe).

 

vor einer Stunde schrieb iskander:

Wo hat Grok (oder wo habe ich) etwas anderes behauptet? Hast Du die entsprechenden Beiträge samt der Grok-Zitate eigentlich überhaupt gelesen? (Allerdings könnte man sich schon fragen, ob die Selektion von Embryonen - die ja offenbar zumindest von Peter Thiel unterstützt wird - wirklich gar nichts mit einer genetischen Vorauswahl zu tun hat. So oder so sollte sie jedenfalls aus kath. Sicht problematisch sein, oder nicht?)

 

Natürlich ist das extrem problematisch, wenn es stimmt. Doch darum geht es mir hier nicht.

 

vor einer Stunde schrieb iskander:

- In Forenkontexten ist es absolut üblich, sich ein Urteil über das Verhalten einer Person zu erlauben, ohne jedes mal Original-Zitate und Beleg-Quellen anzuführen. Soll ich Deine Beiträge durchgehen, wie oft Du das schon getan hast?

 

Ja bitte.

 

vor einer Stunde schrieb iskander:

- Es ist wie schon gesagt in journalistischen Erzeugnissen weithin üblich (und oft auch gar nicht anders möglich), als dass man ohne direkte Angabe von Belegquellen arbeitet.

 

Das ist dann legitim, wenn man die Quellen (also Menschen, von denen man es hat) schützen will. Nicht aber, wenn man despektierliche Adjektive verteilt wie rechts- oder linksextrem ohne das zu belegen. WIkipedia ist voll davon. Von Journalisten erwarte ich mehr.

 

vor einer Stunde schrieb iskander:

Du selbst hast hier absolut keine Zitate und Belegquellen angeführt. Du bringst keine Zitate, die die tatsächlichen Positionen der betroffenen Herren klarstellen und sie von den Positionen, die ihnen vorgeworfen werden, abgrenzen würden. Du zitierst keine seriösen und unabhängigen Faktenchecker, die die Vorwürfe des Journalisten zurückweisen würden. Du machst auch nicht glaubhaft, dass Du Dich gründlich in das Thema eingearbeitet hasst und daher sicher sein kannst, dass diese Personen sich nie in dem behaupteten Sinne geäußert haben. Vielmehr urteilst Du über einen Journalisten, ohne irgendeine Begründung dafür zu geben, wie Du zu Deinem Urteil kommst. Der einzige, der hier überhaupt mit Belegen der zumindest Indizien gearbeitet hat, bin ich.

 

Die KI interesiert mich nicht. Mich interessiert - und schockiert - die immer weiter zunehmende Verleumdung von Menschen durch Menschen(!), das "framen" - was letztlich argumentenlos und geschmacklos primitiv ist. 

 

Derzeit ist das Ziel alles, was rechts ist, besonders rund um die AfD, weil die kulturell-kognitive linke Hegemonie gerade zerbricht (brauchst Du Die Studien, die zeigen, daß die Journalistenpräferenz mehrheitlich weit links ist?).

 

Ich kann mir genauso vorstellen, daß das umgekehrt später auch so sein  wird - deswegen wundere ich mich über das Arsenal an miesen Werkzeugen gegen alles "Rechte". So was kann sich ganz leicht umgekehren bei veränderten Machtverhältnissen - und alles eher Linke hätte kein moralisches Recht, sich dann zu echauffieren.

bearbeitet von rorro
Geschrieben

Und heute habe ich in einem britischen Podcast die These gehört, daß der progressive Liberalismus letztlich immer illiberal werden muß, da er anders als durch illiberale Methoden (also letztlich das Durchsetzen der eigenen Position mittels Gewaltmonopols des Staates) die von ihm selber verursachte Instabilität der Gesellschaft nicht unter Kontrolle halten kann.

 

Verbotsbegehren, Aufrufe zu wirtschaftlichem Boykott von Podcastern, der §188 StGB mit Hausdurchsuchungen wegen "Meinungsdelikten" (alleine dieses Wort!!), die allermeistens eingestelt werden und doch erst schockieren (von einfachen Bürgern bis hin zu Norbert Bolz) - das alles sind Indizien dafür, daß wir so langsam in dieses Stadium eintreten. 

 

Und ich sehe nur ein gegenseitiges Aufschaukeln. 

Geschrieben (bearbeitet)
vor 37 Minuten schrieb rorro:

Da bin ich anders aufgewachsen. Früher mußte man journalistische Behauptungen noch belegen können. Man nennt das Recherche. Und Berichte waren meinungslos.

 

Natürlich soll ein Journalist Tatsachen-Behauptungen belegen können (und seine Meinung begründen können) - das heißt aber nicht, dass er in seinen Kommentaren Belegquellen anführen müsste.. Das ist weithin unüblich.

 

vor 37 Minuten schrieb rorro:

Ja bitte.

 

Dann nehmen wir doch diesen Kommentar von kürzlich:

  

Am 18.5.2026 um 11:35 schrieb rorro:

Die Piusbrüder auf der Rechten wissen eben genauso wie manche dt. Bischöfe auf der Linken besser als der Papst, was der katholische Glaube ist.

 

Der einzige Unterschied in der Mentalität ist der, daß hierzulande noch keine irregulären Weihen vorgenommen werden.

 

Oder auch das:

  

Am 18.5.2026 um 11:39 schrieb rorro:
Am 18.5.2026 um 11:27 schrieb Flo77:

Um Himmels willen... das Quotenparlament, wie es rot-grün in seinen feuchtesten Träumen visioniert...

 

Ach was. Die sind nur solange dafür, solange sie ihren Proporz durchsetzen können (urban, akademisch und links). Eine echte Repräsentanz des Volkes wollen die sicher nicht.

 

Ich sehe da genauso wenige Belegquellen und wörtliche Zitate wie in dem DLF-Meinungskommentar. (Und jetzt sage bitte nicht, dass Du Deine Position aber belegen bzw. mithilfe von Belegen plausibilisieren könntest; das könnte der DLF-Journalist vielleicht auch (oder er glaubt das zumindest); darum ging es aber nicht.)

 

vor 37 Minuten schrieb rorro:

Das ist dann legitim, wenn man die Quellen (also Menschen, von denen man es hat) schützen will. Nicht aber, wenn man despektierliche Adjektive verteilt wie rechts- oder linksextrem ohne das zu belegen. WIkipedia ist voll davon. Von Journalisten erwarte ich mehr.

 

Dass jemand rechtsextrem oder linksextrem ist, ist eine wertende Aussage, die man gewöhnlich nicht im direkten Sinne belegen, aber plausibel begründen kann. Natürlich sollte man sich gut überlegen, wo und wann man solche Begriffe benutzt. Dass gilt auch für Meinungskommentare. Im konkreten Meinungskommentar muss man allerdings kein Literaturverzeichnis  angeben, in dem alle Behauptungen und Bewertungen begründet werden. Das ist unüblich, wäre kaum zielführend und sehr aufwendig.

 

vor 37 Minuten schrieb rorro:

Die KI interesiert mich nicht. Mich interessiert - und schockiert - die immer weiter zunehmende Verleumdung von Menschen durch Menschen(!), das "framen" - was letztlich argumentenlos und geschmacklos primitiv ist. 

 

Und die KI hat die Plausibilität des Framing geprüft und hat sich in den entscheidenden Punkten sinngemäß Deiner Meinung angeschlossen. Sie kam  zum Schluss, dass es keine  guten Belege für das entsprechende Framing gibt.

 

vor 37 Minuten schrieb rorro:

Ich kann mir genauso vorstellen, daß das umgekehrt später auch so sein  wird - deswegen wundere ich mich über das Arsenal an miesen Werkzeugen gegen alles "Rechte". So was kann sich ganz leicht umgekehren bei veränderten Machtverhältnissen - und alles eher Linke hätte kein moralisches Recht, sich dann zu echauffieren.

 

Ich bin ja im Grunde weitgehend Deiner Meinung - man sollte sehr vorsichtig mit Kampfbegriffen sein. Mein Ziel war eine KI-Antwort, die womöglich eine (vorläufige, nicht wissenschaftliche) Einordnung der Kritik des DLF erlaubt. Und die KI-Antwort hat ja eigentlich sogar Deine zentralen Kritikpunkte bestätigt. 

bearbeitet von iskander
Geschrieben
vor 3 Minuten schrieb rorro:

Und heute habe ich in einem britischen Podcast die These gehört, daß der progressive Liberalismus letztlich immer illiberal werden muß, da er anders als durch illiberale Methoden (also letztlich das Durchsetzen der eigenen Position mittels Gewaltmonopols des Staates) die von ihm selber verursachte Instabilität der Gesellschaft nicht unter Kontrolle halten kann.

 

Verbotsbegehren, Aufrufe zu wirtschaftlichem Boykott von Podcastern, der §188 StGB mit Hausdurchsuchungen wegen "Meinungsdelikten" (alleine dieses Wort!!), die allermeistens eingestelt werden und doch erst schockieren (von einfachen Bürgern bis hin zu Norbert Bolz) - das alles sind Indizien dafür, daß wir so langsam in dieses Stadium eintreten. 

 

Und ich sehe nur ein gegenseitiges Aufschaukeln. 

Sagen wir es doch kurz und knapp, der Faschismus bekommt von den Demokraten die Mittel an die Hand, oder soll ich besser Vorarbeit schreiben?

Geschrieben
vor 6 Minuten schrieb rorro:

Und heute habe ich in einem britischen Podcast die These gehört, daß der progressive Liberalismus letztlich immer illiberal werden muß, da er anders als durch illiberale Methoden (also letztlich das Durchsetzen der eigenen Position mittels Gewaltmonopols des Staates) die von ihm selber verursachte Instabilität der Gesellschaft nicht unter Kontrolle halten kann.

 

Das ist keine progressiv-liberale, sondern eher eine doktrinäre, autoritäre "woke" Bewegung, auf welche eine solche Kritik zutreffen mag. Der echte Liberalismus ging und geht anders. 

Geschrieben
vor 2 Minuten schrieb iskander:

 

Das ist keine progressiv-liberale, sondern eher eine doktrinäre, autoritäre "woke" Bewegung, auf welche eine solche Kritik zutreffen mag. Der echte Liberalismus ging und geht anders. 

Das sehen Leute wie die Göring(ist aber Protestantin) und die Roth aber mit Sicherheit anders  Die Claudia war ja mal FDP nah.

Geschrieben
vor 8 Stunden schrieb atheist666:

Sagen wir es doch kurz und knapp, der Faschismus bekommt von den Demokraten die Mittel an die Hand, oder soll ich besser Vorarbeit schreiben?

 

Faschismus ist auch wieder so ein Modewort, das beleglos zugeschrieben wird. 

Wenn man sich die 14 Kernelemente des Faschismus nach Umberto Eco anschaut, findet man dort einiges, was auf der Linken sehr präsent ist.

 

Ein Demokrat ist der, der die Verfassung achtet und sich regelmäßig dem Bürger zur Wahl stellt und ggf. auch freiwillig Macht abgibt.

 

 

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