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Rechtsextremismus im Christentum


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Geschrieben
Am 21.5.2026 um 08:21 schrieb rorro:

 

Faschismus ist auch wieder so ein Modewort, das beleglos zugeschrieben wird. 

Wenn man sich die 14 Kernelemente des Faschismus nach Umberto Eco anschaut, findet man dort einiges, was auf der Linken sehr präsent ist.

 

Ein Demokrat ist der, der die Verfassung achtet und sich regelmäßig dem Bürger zur Wahl stellt und ggf. auch freiwillig Macht abgibt.

 

 

Nur weil viele den Begriff mittlerweile inflationär gebrauchen, ist er noch lange kein Modewort oder Modeerscheinung. 

Ansonsten halte ich persönlich mich eher an Adorno,Hannah Arendt etc.

 

Und zur Demokratie. Nunja die Griechen waren der Meinung, daß Demokratie Verlosung der Ämter bedeutet. Erst die Römer haben gewählt, und Sulla hat freiwillig seine Diktatur beendet.

Was ich damit sagen möchte ist, daß Demokratie sehr Bunt und Vielfältig ist im laufe der Jahrhunderte.

Geschrieben

Sorry für die Abschweifung vom eigentlichen Thema 

Geschrieben

Freikirchen im Visier des Verfassungsschutzes - Religionssoziologe: Fundamentalisten und rechte Akteure nähern sich an

 

Darüber wird zZt auch im ö.r. TV intensiv berichtet. Dabei verbinden sich wohl zwei politische Motivationen des ÖRR: 1. Schüren von Ressentiments gegen aktiv missionierende Christen und 2. Anti-AfD Propaganda. Zwei Fliegen mit einer Klappe.

 

Tatsächlich muss man konstatieren, dass es bzgl. Lebensschutz, Bewertung von Homosexualität und Gender-Ideologie und der Rolle von Familie und der Schutzwürdigkeit der eigenen Kultur (siehe auch Papst Leo neulich) Berührungspunkte zwischen rechtsextremistischen und christlichen Positionen zu geben scheint. Aber das ist natürlich ein Illusion, weil die rechtsextremistischen Positionen auf einer völkischen Moral gründen, nicht auf der christlichen Moral. Das mag aber tatsächlich wenig gefestigte Christen auf eine falsche Bahn bringen. Auf der anderen Seite bemüht sich zB die AfD auch um trojanische Pferde (v.a. influencer), also stramme Polit-Aktivisten mit dem Deckmäntelchen "Christentum" um damit wenig gefestigte Christen einzufangen.

 

Auffallend ist, dass es christlichen Rechtsextremismus, d.h. die absichtsvolle Verbindung von Christentum mit Rechtsextremismus,  wenn dann v.a. unter den Freikirchen gibt. Diese sind ganz offensichtlich leichter anschlussfähig an rechtsextremistische Bestrebungen als es die etablierten traditionellen christlichen Glaubensgemeinschaften sind. Man kann daraus auch folgern, dass solche Freikirchen theologisch verwahrlost sein müssen.

 

So sehr mir also der christlich-moralische Fundamentalismus mancher Freikirchen gefällt, so sehr missfällt mir ihre theologische Verwahrlosung, die natürlich nur eine Folge des protestantischen "sola scriptura" ist.

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