rorro Geschrieben 16. März Melden Geschrieben 16. März (bearbeitet) vor 58 Minuten schrieb Guppy: Lehrt die Kirche eigentlich auch irgendwas über die Art der "gerechten" Kriegsführung? Natürlich ist Krieg grundsätzlich schlecht, aber es ist ja noch ein Unterschied, ob sich 3000 Männer auf einer grossen Wiese treffen und Mann gegen Mann einen Kampf miteinander austragen, oder ob man massenhaft Bomben und Raketen aus tausenden Kilometern Entfernung auf Millionenstädte wirft, mit tausenden von toten Kinder, Frauen, Alten usw. Es ist immer eine schwere Sünde (auch für Vertreter des "Gerechten Krieges", der übrigens immer nur in Selbstverteidigung sein darf), Zivilisten im Krieg zu töten. Immer. Aus Gaudium et Spes, 80: Zitat Jede Kriegshandlung, die auf die Vernichtung ganzer Städte oder weiter Gebiete und ihrer Bevölkerung unterschiedslos abstellt, ist ein Verbrechen gegen Gott und gegen den Menschen, das fest und entschieden zu verwerfen ist. Aus dem Katechismus der Katholischen Kirche: Zitat 2313. Die Zivilbevölkerung, die verwundeten Soldaten und die Kriegsgefangenen sind zu achten und mit Menschlichkeit zu behandeln. Handlungen, die mit Wissen und Willen gegen das Völkerrecht und seine allgemeingültigen Grundsätze verübt werden, sowie Befehle, solche Handlungen auszuführen, sind Verbrechen. Blinder Gehorsam ist kein ausreichender Entschuldigungsgrund für jene, die sich solchen Befehlen fügen. So ist die Ausrottung eines Volkes, einer Nation oder einer ethnischen Minderheit als eine Todsünde zu verurteilen. Man ist sittlich verpflichet, sich Befehlen, die einen Völkermord anordnen, zu widersetzen. Und eine kleine Memo für unseren Militärbischof (aber der KKK gilt ja hierzulande nichts, ich weiß): Zitat 2315. Die Anhäufung von Waffen erscheint vielen als ein paradoxerweise geeignetes Vorgehen, mögliche Gegner vom Krieg abzuhalten. Sie sehen darin das wirksamste Mittel, um den Frieden zwischen den Nationen zu sichern. Gegenüber einer solchen Abschreckung sind schwere moralische Vorbehalte anzubringen. Der Rüstungswettlauf sichert den Frieden nicht. Statt die Kriegsursachen zu beseitigen, droht er diese zu verschlimmern. Die Ausgabe ungeheurer Summen, die für die Herstellung immer neuer Waffen verwendet werden, verhindert, daß notleidenden Völkern geholfen wird. Somit hält die übermäßige Rüstung die Entwicklung der Völker auf. Sie vervielfacht die Konfliktgründe und verstärkt die Gefahr der Ausbreitung von Kriegen. bearbeitet 16. März von rorro 1 1 Zitieren
Guppy Geschrieben 16. März Melden Geschrieben 16. März vor 54 Minuten schrieb rorro: Es ist immer eine schwere Sünde (auch für Vertreter des "Gerechten Krieges", der übrigens immer nur in Selbstverteidigung sein darf), Zivilisten im Krieg zu töten. Immer. Das trifft ja auf diese ganze Kriegsführung mit Raketen, Bomben auf Drohen auf Städte immer zu. Im Libanon wurden die Tage wieder über 100 Kinder von der israelischen Luftwaffen getötet. Im Iran wurde eine Mädchenschule bombardiert mit ca. 200 Toten. Und so weiter. Teheran hat so viele Einwohner wie New York City, aber die Bevölkerungsdichte ist noch höher. Wenn man da Bomben und Raketen draufwirft ist es doch klar, dass man immer Zivilisten trifft. 2 Zitieren
rorro Geschrieben 16. März Melden Geschrieben 16. März vor 55 Minuten schrieb Guppy: Das trifft ja auf diese ganze Kriegsführung mit Raketen, Bomben auf Drohen auf Städte immer zu. Im Libanon wurden die Tage wieder über 100 Kinder von der israelischen Luftwaffen getötet. Im Iran wurde eine Mädchenschule bombardiert mit ca. 200 Toten. Und so weiter. Teheran hat so viele Einwohner wie New York City, aber die Bevölkerungsdichte ist noch höher. Wenn man da Bomben und Raketen draufwirft ist es doch klar, dass man immer Zivilisten trifft. Da wirst Du von mir keine Widerrede hören. Zitieren
Guppy Geschrieben 22. März Melden Geschrieben 22. März (bearbeitet) Israel begeht mal wieder Kriegsverbrechen und zerstört im Libanon nach dem Vorbild Gazas zivile Infrastruktur, vorallem Brücken, Verkehrsverbindungen und Häuser im Süden des Landes. Die Versorgung der Zivilbevölkerung mit Medikamenten und Nahrungsmitteln könnte dadurch bald nicht mehr gewährleistet sein und eine humanitäre Katastrophe verursacht werden. https://www.sn.at/politik/weltpolitik/israel-zerstoert-im-libanon-haeuser-und-bruecken-art-641694 Der nächste Genozid? Mal sehen, ob die Kirche dazu Worte findet. Von den deutschen Bischöfen erwarte ich nichts, aber ich hoffe auf Papst Leo. bearbeitet 22. März von Guppy Zitieren
Chrysologus Geschrieben 23. März Melden Geschrieben 23. März Was sagen denn die Bischöfe Deiner Kirche dazu? Zitieren
elad Geschrieben 23. März Melden Geschrieben 23. März 14 hours ago, Guppy said: Israel begeht mal wieder Kriegsverbrechen und zerstört im Libanon nach dem Vorbild Gazas zivile Infrastruktur, vorallem Brücken, Verkehrsverbindungen und Häuser im Süden des Landes. Die Versorgung der Zivilbevölkerung mit Medikamenten und Nahrungsmitteln könnte dadurch bald nicht mehr gewährleistet sein und eine humanitäre Katastrophe verursacht werden. https://www.sn.at/politik/weltpolitik/israel-zerstoert-im-libanon-haeuser-und-bruecken-art-641694 Der nächste Genozid? Mal sehen, ob die Kirche dazu Worte findet. Von den deutschen Bischöfen erwarte ich nichts, aber ich hoffe auf Papst Leo. ein ratschlag von mir, beschaeftige dich mal mit den religioesen gruenden der angriffe des irans und der hisbollah auf uns, vielleicht verstehst du dann besser, um was es geht. aber vielleicht seid ihr ja auch bereit strom oder batterien fuer die uhr in teheran zu liefern, die eure totale ausrottung bis 2040 verkuendet. ich verstehe bloss nicht, wieso ihr fuer 2.9 miliarden eure abwehrsysteme von uns kauft, wenn rot besser ist als tot Zitieren
elad Geschrieben 23. März Melden Geschrieben 23. März 4 hours ago, Chrysologus said: Was sagen denn die Bischöfe Deiner Kirche dazu? was sie auch zum mord an 6 milionen juden gesagt haben, nichts, ausser bischof galen, der sich zum mord an behinderten auesserte man kann sich auch mit hilfe der "rattenlinie" auessern und mit dem bezahlen fuer die gefaelschten papiere fuer naziverbrecher Zitieren
Flo77 Geschrieben 23. März Melden Geschrieben 23. März vor 3 Minuten schrieb elad: was sie auch zum mord an 6 milionen juden gesagt haben, nichts, ausser bischof galen, der sich zum mord an behinderten auesserte man kann sich auch mit hilfe der "rattenlinie" auessern und mit dem bezahlen fuer die gefaelschten papiere fuer naziverbrecher Dir ist an Chrysos Posting die Pointe entgangen. Und nein, die war sehr persönlich und nicht weltpolitisch-historisch. Zitieren
rorro Geschrieben 23. März Melden Geschrieben 23. März (bearbeitet) vor 5 Stunden schrieb elad: ein ratschlag von mir, beschaeftige dich mal mit den religioesen gruenden der angriffe des irans und der hisbollah auf uns, vielleicht verstehst du dann besser, um was es geht. Die religiösen Gründe der Siedler, die die Palästinenser u.a. "in Samarien" vertreiben wollen (und das auch gewaltsam tun), werden allerdings vom rechstextremen Tel der Regierung (Ben-Gvir et al.) toleriert - und sogar unterstützt (ist ja auch ein Anhänger Meir Kahanes). So hat jeder seinen Grund den anderen tot sehen zu wollen. Im Namen Gottes. Nichts neues unter der Sonne. bearbeitet 23. März von rorro Zitieren
elad Geschrieben 23. März Melden Geschrieben 23. März 31 minutes ago, rorro said: Die religiösen Gründe der Siedler, die die Palästinenser u.a. "in Samarien" vertreiben wollen (und das auch gewaltsam tun), werden allerdings vom rechstextremen Tel der Regierung (Ben-Gvir et al.) toleriert - und sogar unterstützt (ist ja auch ein Anhänger Meir Kahanes). So hat jeder seinen Grund den anderen tot sehen zu wollen. Im Namen Gottes. Nichts neues unter der Sonne. leider gibt es jederr religionsgemeinschaft *biep* Zitieren
rorro Geschrieben 23. März Melden Geschrieben 23. März vor 1 Stunde schrieb elad: leider gibt es jederr religionsgemeinschaft *biep* Ja, sicher. Israel nähert sich aktuell mit seinem Kabinett in dieser Hinsicht seinen Nachbarn deutlich an. (Und bei der demographischen Entwicklung und der „Unterstützung“ durch die Nachbarn vielleicht auch immer mehr…) Zitieren
Guppy Geschrieben 23. März Melden Geschrieben 23. März vor 6 Stunden schrieb elad: was sie auch zum mord an 6 milionen juden gesagt haben, nichts, ausser bischof galen, der sich zum mord an behinderten auesserte Das Kardinal von Galen Denkmal in Münster wird regelmässig von grün-woken Abtreibungsbefürwortern geschändet. Die hassen von Galen und das wofür er steht, den Widerstand gegen die Tötung von Unschuldigen. Zitieren
Guppy Geschrieben 23. März Melden Geschrieben 23. März vor 2 Stunden schrieb rorro: Ja, sicher. Israel nähert sich aktuell mit seinem Kabinett in dieser Hinsicht seinen Nachbarn deutlich an. (Und bei der demographischen Entwicklung und der „Unterstützung“ durch die Nachbarn vielleicht auch immer mehr…) Ich finde es ja interessant, wenn man die manische Kritik einiger deutscher Bischöfe an der AfD auf der einen Seite sieht und dann ihr Schweigen zu dem was in Israel geschieht, wo eine rechtsextreme Regierung de facto das alles umsetzt, was die Bischöfe der AfD ständig als Absicht unterstellen, von Rassentrennung über willkürliche Zerstörung von Lebensgrundlagen von ethnischen Minderheiten, millionenfache Vertreibung und zehntausendfaches Töten von Kindern und Frauen durch Bomben und Aushungerung als Kriegswaffe. Da das alles im heiligen Land geschieht, finde ich auch nicht, dass man als deutscher Bischof das unkommentiert lassen kann, weil es ja im "Ausland" stattfindet und man da nicht zuständig sei. Zitieren
rorro Geschrieben 23. März Melden Geschrieben 23. März vor 2 Stunden schrieb Guppy: Ich finde es ja interessant, wenn man die manische Kritik einiger deutscher Bischöfe an der AfD auf der einen Seite sieht und dann ihr Schweigen zu dem was in Israel geschieht, wo eine rechtsextreme Regierung de facto das alles umsetzt, was die Bischöfe der AfD ständig als Absicht unterstellen, von Rassentrennung über willkürliche Zerstörung von Lebensgrundlagen von ethnischen Minderheiten, millionenfache Vertreibung und zehntausendfaches Töten von Kindern und Frauen durch Bomben und Aushungerung als Kriegswaffe. Da das alles im heiligen Land geschieht, finde ich auch nicht, dass man als deutscher Bischof das unkommentiert lassen kann, weil es ja im "Ausland" stattfindet und man da nicht zuständig sei. Der Bischof von Rom hat sich schon hinreichend zu den aktuellen Konflikten geäußert. Man muß sich als dt. Bischof auch nicht zu allem äußern. Zitieren
Werner Hoffmann Geschrieben 26. März Melden Geschrieben 26. März Pervertiertes Christentum in den USA: Zitat: US-Verteidigungsminister Hegseth betet bei Gottesdienst für Gewalt Bei einem christlichen Gottesdienst im Pentagon hat US-Verteidigungsminister Pete Hegseth für Gewalt gegen diejenigen gebetet, „die keine Gnade verdienen“. Bei seinem ersten monatlichen Gottesdienst seit Beginn des Iran-Kriegs betete er, dass „jede Kugel ihr Ziel trifft“. Hegseth beruft sich als Chef der Streitkräfte häufig auf seinen evangelikalen Glauben und zeichnet dabei das Bild einer christlichen Nation, die ihre Feinde mit militärischer Stärke besiegen will. https://www.handelsblatt.com/politik/international/usa-us-verteidigungsminister-hegseth-betet-bei-gottesdienst-fuer-gewalt/29669594.html 1 Zitieren
SteRo Geschrieben 27. März Melden Geschrieben 27. März vor 21 Stunden schrieb Werner Hoffmann: Pervertiertes Christentum in den USA: Zitat: US-Verteidigungsminister Hegseth betet bei Gottesdienst für Gewalt Bei einem christlichen Gottesdienst im Pentagon hat US-Verteidigungsminister Pete Hegseth für Gewalt gegen diejenigen gebetet, „die keine Gnade verdienen“. Bei seinem ersten monatlichen Gottesdienst seit Beginn des Iran-Kriegs betete er, dass „jede Kugel ihr Ziel trifft“. Hegseth beruft sich als Chef der Streitkräfte häufig auf seinen evangelikalen Glauben und zeichnet dabei das Bild einer christlichen Nation, die ihre Feinde mit militärischer Stärke besiegen will. https://www.handelsblatt.com/politik/international/usa-us-verteidigungsminister-hegseth-betet-bei-gottesdienst-fuer-gewalt/29669594.html Das ist sehr alttestamentarisch. Mir scheint es oft so als ob die Evangelikalen US-amerikanischer Prägung im AT steckengeblieben sind. Deshalb können sie sich wohl auch so gut mit dem heutigen Israel identifizieren. Zitieren
Flo77 Geschrieben 27. März Melden Geschrieben 27. März vor 1 Stunde schrieb SteRo: Mir scheint es oft so als ob die Evangelikalen US-amerikanischer Prägung im AT steckengeblieben sind. Deshalb können sie sich wohl auch so gut mit dem heutigen Israel identifizieren. Jein. Die Evangelikalen in den US nehmen einfach das Buch der Offenbarung des Johannes weitaus ernster als andere Konfessionen. Die Unterstützung Israels ist mit der Erwartung verknüpft, daß sobald das jüdische Volk wieder vereint ist und der Tempel wieder aufgebaut wird, Christus wiederkommt. Es geht nicht den Evangelikalen nicht um das Wohlergehen der Juden. Sie sind nur Mittel zum Zweck um die Parusie einzuleiten. Zitieren
SteRo Geschrieben 27. März Melden Geschrieben 27. März (bearbeitet) vor einer Stunde schrieb Flo77: Jein. Die Evangelikalen in den US nehmen einfach das Buch der Offenbarung des Johannes weitaus ernster als andere Konfessionen. Die Unterstützung Israels ist mit der Erwartung verknüpft, daß sobald das jüdische Volk wieder vereint ist und der Tempel wieder aufgebaut wird, Christus wiederkommt. Es geht nicht den Evangelikalen nicht um das Wohlergehen der Juden. Sie sind nur Mittel zum Zweck um die Parusie einzuleiten. Was du meinst, ist der christliche Zionismus. Aber das ist ein anderes Thema und darum ging es mir aber nicht als ich schrieb "Mir scheint es oft so als ob die Evangelikalen US-amerikanischer Prägung im AT steckengeblieben sind. Deshalb können sie sich wohl auch so gut mit dem heutigen Israel identifizieren." Mir ging es um die alttestamentarische Denke/Gesinnung, die in dem zitierten Zeitungsartikel zum Ausdruck kommt und die wesentlich die Politik des heutigen Israels bestimmt. "Tod unseren Feinden" ist alttestamentarisch und die Denke nationalistischer Evangelikaler US-amerikanischer Prägung und der Politik Israels. Dazu gehört sich als auserwähltes Volk zu sehen. bearbeitet 27. März von SteRo Zitieren
Guppy Geschrieben 29. März Melden Geschrieben 29. März Zitat Israel hat die beiden wichtigsten katholischen Vertreter des Heiligen Landes daran gehindert, die Grabeskirche in Jerusalem zu betreten. Israelische Polizisten hinderten den Lateinischen Patriarchen, Kardinal Pierbattista Pizzaballa, und Franziskanerkustos Francesco Ielpo am Sonntag an der Teilnahme an der Palmsonntagsmesse in dem wichtigsten Gotteshaus der Christenheit, wie das Patriarchat und die Kustodie gemeinsam mitteilten. Sie sprachen von einem "schwerwiegenden Präzedenzfall", der die Gefühle von Milliarden Menschen verletze, die in der Kar- und Osterwoche ihren Blick auf Jerusalem richteten. Nach Kirchenangaben ist es das erste Mal seit Jahrhunderten, dass die Kirchenoberhäupter an der Feier des Palmsonntagsgottesdienstes in der Grabeskirche gehindert wurden. https://www.domradio.de/artikel/polizei-verweigert-kardinal-pizzaballa-zutritt-grabeskirche Christenverfolgung in Israel. Was muss dieser Staat sich eigentlich noch alles an Untaten leisten, bis die Kirche und allgemein das christliche Abendland da endlich mal deutlich Stellung bezieht und durchgreift? Zitieren
Flo77 Geschrieben 29. März Melden Geschrieben 29. März vor 9 Minuten schrieb Guppy: https://www.domradio.de/artikel/polizei-verweigert-kardinal-pizzaballa-zutritt-grabeskirche Auch in diesem Artikel: Keine Begründung, kein Hintergrund. Nur Gejammer. Zitieren
Werner Hoffmann Geschrieben vor 20 Stunden Melden Geschrieben vor 20 Stunden (bearbeitet) Gott mit uns im Kriege und bei Mord und Zerstörung ! In den USA pervertieren evangelikale Christen wie US-Verteidungsminister Pete Hegseth das Christentum und das Evangelium von Jesus Christus mit Gewalt, Brutalität, Mord, Zerstörung und Krieg. „Jesus gegen Mohammed“: Religiöse Rhetorik des US-Verteidigungsministers löst Kritik aus Seit Beginn der Angriffe auf den Iran verwendet Hegseth religiöse Sprache und ruft zum Gebet im Namen Jesu auf; Papst Leo XIV. kritisierte dies, während Rechtsexperten vor einer Aushöhlung der Trennung von Kirche und Staat warnen – eine Behauptung, die das Pentagon zurückweist. Der US-Verteidigungsminister Pete Hegseth, ein evangelikaler Christ, hat während des gesamten Krieges gegen den Iran religiöse Sprache verwendet und damit Kritik im Westen – unter anderem vom Papst – hervorgerufen. Vor etwa drei Wochen rief Hegseth die Amerikaner dazu auf, täglich niederzuknien und für einen militärischen Sieg „im Namen Jesu Christi“ zu beten. https://www.ynetnews.com/article/bkqoovcobe Jesus Christus warnte: An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen“ ist ein bekanntes Zitat aus der Bergpredigt Jesu (Matthäus 7,16), das dazu auffordert, Menschen, Lehren oder Absichten nicht nach Worten, sondern nach ihren Taten und Ergebnissen zu beurteilen. Es dient als Maßstab zur Unterscheidung von Gut und Böse, Wahrheit und Lüge, wobei „gute Früchte“ Taten der Nächstenliebe und Barmherzigkeit bedeuten bearbeitet vor 20 Stunden von Werner Hoffmann Zitieren
rorro Geschrieben vor 19 Stunden Melden Geschrieben vor 19 Stunden Am 27.3.2026 um 11:36 schrieb Flo77: Jein. Die Evangelikalen in den US nehmen einfach das Buch der Offenbarung des Johannes weitaus ernster als andere Konfessionen. Die Unterstützung Israels ist mit der Erwartung verknüpft, daß sobald das jüdische Volk wieder vereint ist und der Tempel wieder aufgebaut wird, Christus wiederkommt. Es geht nicht den Evangelikalen nicht um das Wohlergehen der Juden. Sie sind nur Mittel zum Zweck um die Parusie einzuleiten. Sie nehmen ihre Interpretation der Offenbarung sehr ernst. Allerdings sind nicht nur die Juden das alte Volk Israel, sondern ebenso die Stämme des Nordens. Die kommen aber im allgemeinen politischen Narrativ nicht vor. Zitieren
Cosifantutti Geschrieben vor 12 Stunden Melden Geschrieben vor 12 Stunden Am 27.3.2026 um 11:36 schrieb Flo77: Jein. Die Evangelikalen in den US nehmen einfach das Buch der Offenbarung des Johannes weitaus ernster als andere Konfessionen. Die Unterstützung Israels ist mit der Erwartung verknüpft, daß sobald das jüdische Volk wieder vereint ist und der Tempel wieder aufgebaut wird, Christus wiederkommt. Es geht nicht den Evangelikalen nicht um das Wohlergehen der Juden. Sie sind nur Mittel zum Zweck um die Parusie einzuleiten. Ich kann nirgendwo sehen, dass die Evangelikalen in den USA die Offenbarung des Johannes in irgendeiner Form „ernst“ nehmen. „Ernst“ nehmen, heißt ja zunächst und vor allem, sich nicht nur mit dem Text selber sehr gründlich zu beschäftigen, sondern auch mit dem religiös-politischen Kontext der Johannes-Offenbarung. Die banale, primitive Gleichsetzung von Inhalten der Johannes-Offenbarung mit aktuellen politischen Konstellationen ist ja überhaupt nichts Neues: Die Offenbarung des Johannes als vermeintlicher „Beleg“ ( oder was auch immer ) für eigene politische Ambitionen oder auch nur zur Erklärung / Rechtfertigung bestimmter politischer Vorgänge / Entwicklung….. Es ist rein Zweckentfremdung / Missbrauch des biblischen Textes, sehr leicht zu durchschauen und zu widerlegen. Hat jedenfalls mit „ernst nehmen“ des Textes überhaupt nichts zu tun….. Zitieren
Flo77 Geschrieben vor 12 Stunden Melden Geschrieben vor 12 Stunden vor 18 Minuten schrieb Cosifantutti: Ich kann nirgendwo sehen, dass die Evangelikalen in den USA die Offenbarung des Johannes in irgendeiner Form „ernst“ nehmen. „Ernst“ nehmen, heißt ja zunächst und vor allem, sich nicht nur mit dem Text selber sehr gründlich zu beschäftigen, sondern auch mit dem religiös-politischen Kontext der Johannes-Offenbarung. Die banale, primitive Gleichsetzung von Inhalten der Johannes-Offenbarung mit aktuellen politischen Konstellationen ist ja überhaupt nichts Neues: Die Offenbarung des Johannes als vermeintlicher „Beleg“ ( oder was auch immer ) für eigene politische Ambitionen oder auch nur zur Erklärung / Rechtfertigung bestimmter politischer Vorgänge / Entwicklung….. Es ist rein Zweckentfremdung / Missbrauch des biblischen Textes, sehr leicht zu durchschauen und zu widerlegen. Hat jedenfalls mit „ernst nehmen“ des Textes überhaupt nichts zu tun….. Und jetzt ziehen wir mal die akademische Brille aus und nehmen die Realität zur Kenntnis: Da wird das Buch gelesen und wörtlich genommen. Die Bibel (je nach Denomination auch nur die King-James-Version) gilt - je nach Denomination - als unfehlbares Wort Gottes, das so gilt, wie es da steht (wobei NT vor AT gilt). Der historische Kontext des Johannes ist in diesem Zusammenhang vollkommen Jacke wie Hose. Das mag sich für Dich wie "nicht ernstnehmen" anfühlen, die Leute meinen das allerdings todernst (wie man ja auch an Hegeseth sieht). Zitieren
Cosifantutti Geschrieben vor 10 Stunden Melden Geschrieben vor 10 Stunden vor einer Stunde schrieb Flo77: Und jetzt ziehen wir mal die akademische Brille aus und nehmen die Realität zur Kenntnis: Da wird das Buch gelesen und wörtlich genommen. Die Bibel (je nach Denomination auch nur die King-James-Version) gilt - je nach Denomination - als unfehlbares Wort Gottes, das so gilt, wie es da steht (wobei NT vor AT gilt). Der historische Kontext des Johannes ist in diesem Zusammenhang vollkommen Jacke wie Hose. Das mag sich für Dich wie "nicht ernstnehmen" anfühlen, die Leute meinen das allerdings todernst (wie man ja auch an Hegeseth sieht). Das hat doch mit einer „akademischen Brille“ überhaupt nichts zu tun. Das mit dem „Erstnehmen“ seitens US-Politiker ist ja ein krasses sprachliches Missverständnis. ( …wie man ja auch an Hegeseth sieht ). Es ist reine Ideologie, die die Bibel für die eigene Ideologie missbraucht. Das kann man unschwer auch „ohne akademische Brille“ feststellen…. Zitieren
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