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Todesleiden unseres Herrn Jesus Christus


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Geschrieben

Die Geißelung dürfte bei der Kreuzigung üblich gewesen sein.

 

Man stirbt ja nicht direkt durch die Kreuzigung. Ein kerngesunder und vitaler Gekreuzigter könnte schon mal bis zu einer Woche am Kreuz hängen und musste dann logischerweise 24/7 bewacht werden.

 

Die Kosten und den entsprechenden Aufwand dafür konnte man sich mit der Geißelung sparen, da sich die Lebenserwartung drastisch verkürzte.

 

Zugegeben, diese Logik stammt von mir.

 

Der IS hat Christen gekreuzigt, aber immer nur, wenn sie schon tot waren. Schlimme Sache, aber kostengünstig und trotzdem effektiv. Die Bilder gingen um die Welt.

Geschrieben
Am 24.8.2026 um 08:53 schrieb johannes12:

Todesleiden unseres Herrn Jesus Christus

 

- Tragen des Kreuzes

Das Matthäus Evangelium beschreibt nur ein winziges Fragment von dem Vorgang von dem, was geschehen ist:

31 ... Dann führten sie Jesus hinaus, um ihn zu kreuzigen.

32 Auf dem Weg trafen sie einen Mann aus Kyrene namens Simon; ihn zwangen sie, sein Kreuz zu tragen.

Matthäus 27 31-32

 

Warum denn mussten sie schon auf dem Weg den Simon zwingen dies zu tun? ...  Sicherlich doch nicht aus Mitleid zu Jesus! Offensichtlich, mit Ihm ist etwas so schlimmes passiert, daß Er das Kreuz nicht weiter tragen konnte.

Geschrieben
vor 23 Stunden schrieb nannyogg57:

Man stirbt ja nicht direkt durch die Kreuzigung. Ein kerngesunder und vitaler Gekreuzigter könnte schon mal bis zu einer Woche am Kreuz hängen und musste dann logischerweise 24/7 bewacht werden.

 

Man stirbt dort früher oder später durch Ersticken. Sobald die Kraft nachlässt und man sich mit den Beinen nicht mehr abstützten kann, bekommt man sehr schlecht bis keine Luft mehr.

Um das zu beschleunigen, wurden manchen - wie im NT berichtet - die Unterschenkel gebrochen.

Geschrieben
vor 32 Minuten schrieb rorro:

 

Man stirbt dort früher oder später durch Ersticken. Sobald die Kraft nachlässt und man sich mit den Beinen nicht mehr abstützten kann, bekommt man sehr schlecht bis keine Luft mehr.

Um das zu beschleunigen, wurden manchen - wie im NT berichtet - die Unterschenkel gebrochen.

Ist eine Theorie, das mit dem Ersticken.

Geschrieben
vor 9 Minuten schrieb nannyogg57:

Ist eine Theorie, das mit dem Ersticken.

 

Eigentlich ist es einfache Physik.

 

Physik ist keine Meinung.

Geschrieben
Am 30.8.2026 um 08:07 schrieb johannes12:

Todesleiden unseres Herrn Jesus Christus

 

Das Matthäus Evangelium beschreibt nur ein winziges Fragment von dem Vorgang von dem, was geschehen ist:

31 ... Dann führten sie Jesus hinaus, um ihn zu kreuzigen.

32 Auf dem Weg trafen sie einen Mann aus Kyrene namens Simon; ihn zwangen sie, sein Kreuz zu tragen.

Matthäus 27 31-32

 

Warum denn mussten sie schon auf dem Weg den Simon zwingen dies zu tun? ...  Sicherlich doch nicht aus Mitleid zu Jesus! Offensichtlich, mit Ihm ist etwas so schlimmes passiert, daß Er das Kreuz nicht weiter tragen konnte.

Eine Dokumentation zeigt das Ganze Ausmaß der Verletzungen am Körper Jesu Christi und als Folge auch woher diese Verletzungen kommen... Welche Schmerzen diese verursacht haben lässt sich erahnen.

 

Turiner Grabtuch I Ikone des Ostermorgens I Mag. Gertrud Wally

Geschrieben
vor 16 Stunden schrieb johannes12:

Eine Dokumentation zeigt das Ganze Ausmaß der Verletzungen am Körper Jesu Christi und als Folge auch woher diese Verletzungen kommen... Welche Schmerzen diese verursacht haben lässt sich erahnen.

 

Turiner Grabtuch I Ikone des Ostermorgens I Mag. Gertrud Wally

Ich finde notwendig zu bedenken noch einiges aus dem Sterben am Kreuz unseres Herrn. Ich meine dabei die Natur Seines Wesens als wahrer Mensch und wahrer Gott - und wie diese Tatsache ausgewirkt hat auf Sein Sterben.

Geschrieben
vor 16 Stunden schrieb johannes12:

Ich finde notwendig zu bedenken noch einiges aus dem Sterben am Kreuz unseres Herrn. Ich meine dabei die Natur Seines Wesens als wahrer Mensch und wahrer Gott - und wie diese Tatsache ausgewirkt hat auf Sein Sterben.

Doch Jesus hat die Göttliche Macht nie benutzt, um Sich das Leben als Mensch zu erleichtern. Ebenso war es, als Er am Kreuz hing und musste kämpfen gegen Versuchung dieses Geschehen zu unterbrechen. 

Jetzt denke ich an Schmerzen, die ich selber ertragen musste - die auf keine weise bei unendlich weitem nicht zu vergleichen waren mit Seinen Schmerzen. Und es waren bei mir Augenblicke bei denen alles geben konnte um die Schmerzen aufhören zu lassen. Ich hatte diese Möglichkeit nicht, aber Jesus. Er konnte in jedem Augenblick die Schmerzen aufhören lassen - hat aber nicht getan. Hat ausgehalten bis zu letzt.

Geschrieben
vor 17 Stunden schrieb johannes12:

Doch Jesus hat die Göttliche Macht nie benutzt, um Sich das Leben als Mensch zu erleichtern. Ebenso war es, als Er am Kreuz hing und musste kämpfen gegen Versuchung dieses Geschehen zu unterbrechen. 

Jetzt denke ich an Schmerzen, die ich selber ertragen musste - die auf keine weise bei unendlich weitem nicht zu vergleichen waren mit Seinen Schmerzen. Und es waren bei mir Augenblicke bei denen alles geben konnte um die Schmerzen aufhören zu lassen. Ich hatte diese Möglichkeit nicht, aber Jesus. Er konnte in jedem Augenblick die Schmerzen aufhören lassen - hat aber nicht getan. Hat ausgehalten bis zu letzt.

Das Jesus diese Schmerzen und das ganze Geschehen in jedem Augenblick unterbrechen könnte ist nur überhaupt einmal passiert - und zwar mit Ihm. Seine äußerst dramatische Lage haben weiter verschlimmert noch einige Personen, die im Evangelium - wenn auch nicht namentlich - erwähnt sind:

39 Die Leute, die vorbeikamen, verhöhnten ihn, schüttelten den Kopf

40 und riefen: Du willst den Tempel niederreißen und in drei Tagen wieder aufbauen? Wenn du Gottes Sohn bist, rette dich selbst und steig herab vom Kreuz!

41 Ebenso verhöhnten ihn auch die Hohepriester, die Schriftgelehrten und die Ältesten und sagten:

42 Andere hat er gerettet, sich selbst kann er nicht retten. Er ist doch der König von Israel! Er soll jetzt vom Kreuz herabsteigen, dann werden wir an ihn glauben.

43 Er hat auf Gott vertraut, der soll ihn jetzt retten, wenn er an ihm Gefallen hat; er hat doch gesagt: Ich bin Gottes Sohn.

Matthäus 27, 39-43

Geschrieben

Ich habe gefunden nur eine Stelle in Evangelien, wo Jesus laut reagiert hat auf Ihm zugetragenen Schmerz. Hat Er all das  grausame aushalten können ohne  zu stöhnen oder schreien und nur in diesem Fall konnte nicht aushalten? ... Ich meine das beschriebene im Evangelium nach Markus: 

34 Und in der neunten Stunde schrie Jesus mit lauter Stimme: Eloï, Eloï, lema sabachtani?, das heißt übersetzt: Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen? Markus 15,34

 

Ich nehme an, das war das grausamste aus all dem, was Jesus in Seinem irdischen Leben erfahren hat. 

Geschrieben
Am 27.8.2026 um 23:48 schrieb Alfons:

Lieber @johannes12,
lieber @Cosifantutti

vor einigen Jahren habe ich den Nachlass einer Künstlerin durchgeschaut und katalogisiert - Briefe, Zeitungsberichte, Skizzen, Fotos, Entwürfe. Sie hat sich viel mit biblischen Themen befasst. In ihren Entwürfen habe ich ein Motiv immer wieder gefunden: Jesus vor Pontius Pilatus. Sie hat nie ein großes Bild davon gemalt, aber es muss sie jahrelang beschäftigt haben. Jesus mit der Dornenkrone, Jesus verhöhnt von den Schergen, Jesus hilflos, erniedrigt, in sich zusammen gesunken. Und aus jedem dieser kleinen Bilder eines gequälten Menschen strahlt zugleich die Würde, die königliche Würde, die ein Mensch auch in der größten Erniedrigung hat.

 

Sie war eine große Künstlerin, sie konnte mit wenigen Strichen und Farbtupfen zeigen, dass Jesu Leiden für das Leid aller Menschen steht. 

Diese Skizzen haben mir klar gemacht, dass die Leidensgeschichte Jesu nicht für sich allein steht. Seine Passion verweist auf das Leid aller Menschen, die erniedrigt, gequält, gefoltert, ermordet werden. Sie haben mir gezeigt, dass Jesus in jedem dieser Menschen wieder stirbt, und dass in jedem dieser Folteropfer etwas Göttliches erniedrigt und gemordet wird. Und: Dass die Würde des Menschen nicht vernichtet werden kann, auch wenn er selber vernichtet wird. 

Ich denke, es ist sinnlos, die Qualen, die Jesus erlitten hat, mit den Qualen vergleichen zu wollen, die Millionen von Menschen seit jener Zeit und heute immer wieder erleiden: gefoltert, erniedrigt, ermordet. Es geht nicht darum, wer mehr, wer weniger gelitten hat. Es geht - das haben mir die Bilder aus dem Nachlass der Künstlerin bewusst gemacht - darum, dem Leid und dem Unrecht ein Gesicht zu geben. In jedem Menschen, der gefoltert wird, wiederholt sich das, was Jesus angetan wurde. In jedem ermordeten Menschen stirbt Jesus erneut. 

Lieber Alfons, das was Du da geschrieben hast ist schon interessant, doch für mich persönlich ergibt keinen Sinn. Ich war schon einmal ein Atheist gewesen und bin seeeeeehr froh, daß es nicht mehr bin.

Jetzt bin ich ein gläubiger Mensch geworden - ein Christgläubiger.  Lehre, die das NT darstellt, finde ich als einzig logische, einfach zu begreifen, die mich restlos und zunehmend erfüllt mit Freude. Das, was ich hier schreibe, kommt aus dieser Perspektive. 

Damit möchte ich Dich weder angreifen, noch bemängeln - nur versuchen zu erklären, warum Deine Meinung nicht teile.

Geschrieben
Am 28.8.2026 um 01:50 schrieb Cosifantutti:

Meine Bemerkung galt ja gerade der seltsamen Vortstellung, dass Jesus uns dadurch erlöst hätte, weil er genau das "allergrößte"und "schlimmste" Leiden auf sich genommen hat, das ein Mensch überhaupt erleiden kann. Und dass gerade darin,in diesem "Superlativ des Leidens, der  von niemandem danach getoppt werden kann, unsere Erlösung besteht....

 

Wenn man in die gegensätzliche Richtung denkt, so kann man durchaus fragen: Wären wir auch "erlöst", wenn nicht Jesus, sondern Barrabas am Kreuz gestorben wäre und Pilatus Jesus nicht zum Tod am Kreuz verurteilt, sondern "aus Mangel an Beweisen" freigesprochen hätte ? 

Hast Du die Sehnsucht nach Ewigem Leben?

Falls nicht, dann kann ich verstehen, woher kommt das oben Geschriebene 

Geschrieben
vor 7 Stunden schrieb johannes12:

Hast Du die Sehnsucht nach Ewigem Leben?

Das iat bei meinem Beitrag übergaupt nicht das Thema, es geht um etwas vollkommen anderes. Bitte nicht ablenken, durch Verschiebung der Thematik und der Fragestellungen ...

Geschrieben
vor 17 Stunden schrieb johannes12:

Wenn man in die gegensätzliche Richtung denkt, so kann man durchaus fragen: Wären wir auch "erlöst", wenn nicht Jesus, sondern Barrabas am Kreuz gestorben wäre und Pilatus Jesus nicht zum Tod am Kreuz verurteilt, sondern "aus Mangel an Beweisen" freigesprochen hätte ? 

Sorry, aber es ist nichts anderes, als bla-bla-bla ...

Geschrieben
vor 9 Stunden schrieb Cosifantutti:
vor 17 Stunden schrieb johannes12:

Hast Du die Sehnsucht nach Ewigem Leben?

Das iat bei meinem Beitrag übergaupt nicht das Thema, es geht um etwas vollkommen anderes. Bitte nicht ablenken, durch Verschiebung der Thematik und der Fragestellungen ...

Es ist die wichtigste Frage. 

Wenn Du diese nicht mit "ja" beantworte kannst und dazu noch mit der Begründung, dann bist nicht in der Lage zu begreifen worum es überhaupt geht im NT.

Mit bla-bla-bla kommst nicht durch.

Geschrieben
Am 28.8.2026 um 16:57 schrieb Higgs Boson:
Am 28.8.2026 um 16:40 schrieb johannes12:

Hätte nicht Jesus diese Quallen erlitten, dann müsste jeder von uns die Quallen erleiden die er verdient hat - allerdings ohne Aussicht auf das Ende von diesen Quallen.

Ich bin ein Christ und glaube fest daran.

 

Du vertraust also einem Gott, der seine Schöpfung, wenn sie in begrenzter Zeit sündigt, in unbegrenzter Zeit bestraft wird, weil sie das so verdient?

Bitte, lese noch einmal durch was ich geschrieben habe

 

Am 28.8.2026 um 16:57 schrieb Higgs Boson:

Respekt. Einem so ein brutalen Monster zu vertrauen, das schaffe ich nicht. 

Für mich ist Er liebender Himmlischer Vater. 

Geschrieben
Am 5.9.2026 um 13:31 schrieb Cosifantutti:

Das iat bei meinem Beitrag übergaupt nicht das Thema, es geht um etwas vollkommen anderes. Bitte nicht ablenken, durch Verschiebung der Thematik und der Fragestellungen ...

Jetzt zu "bitte nicht ablenken" ...

Diese Bitte soll auf Dich gerichtet werden, denn dieses Thema habe gestartet als Antwort auf folgendes von Dir: 

Cosifantutti:

Es gibt ungezählte Folteropfer gerade auch in der neuzeitlichen Menschheirsgeschichte, di weitaus grausameren Folterqualen ausgesetzt waren als Jesu damals am Kreuz und das über einen viel längeren Zeitraum....

Geschrieben

... und ich hoffe, Du hast begriffen, dass dies hast gesagt ohne vorher darüber richtig nachzudenken. 

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