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Osterfeuer...


Schwester S

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Hallo!

 

In unserer Gemeinde wird jedes jahr in der Osternacht das Osterfeuer entzündet und normalerweise gesegnet oder geweiht. Ist das ein unterschied?

 

An diesem Feuer wird wird dann derWeihrauch, und die Osterkerze entzündet. An dieser Oserkerze im Prinzip alle Lichter in  er Kirche auch da Taufwasser wird mit dieser so entzündeten Kerze geweiht.

 

Was wäre jetzt die Folge, wen ein Pastor "vergisst" das Osetrfeuer zu segnen?

 

CU

S

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Zitat von Schwester S am 9:02 - 4.April.2002

 

Was wäre jetzt die Folge, wen ein Pastor "vergisst" das Osetrfeuer zu segnen?

 

Liebe Schwester S,

 

Gegenfrage: Was ist die erkennbare Folge, wenn das Osterfeuer "gesegnet" wird?

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Zitat von Schwester S am 9:02 - 4.April.2002

 

 

Was wäre jetzt die Folge, wen ein Pastor "vergisst" das Osetrfeuer zu segnen?

 


 

 

Wenn er vgerißt, daß Weihwasser über das Feuer zu spritzen oder wenn er das gesamte Gebet vergißt?

 

Normalerweise geht man doch (nur) wegen der Feuerweihe vor die Kirche, wenn man sie dann vergißt wäre das schon peinlich, würde aber der Gültigkeit der Osternacht keinen Abbruch tun.

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...peinlich oder nicht. Tatsache ist, dass das Feuer nicht gesegnet wurde. Kein Gebet, kein Weihwasser.

 

CU

S

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Zitat von Schwester S am 12:59 - 4.April.2002

...peinlich oder nicht. Tatsache ist, dass das Feuer nicht gesegnet wurde. Kein Gebet, kein Weihwasser.

 

CU

S

 

Keine Antwort ist auch eine Antwort.

 

 

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Zitat von Schwester S am 9:02 - 4.April.2002

 

Was wäre jetzt die Folge, wen ein Pastor "vergisst" das Osetrfeuer zu segnen?

--------------------------------------------------------------------------------

 

 

 

Liebe Schwester S,

 

Gegenfrage: Was ist die erkennbare Folge, wenn das Osterfeuer "gesegnet" wird?

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Lieber Pedrino,

 

es gibt Dinge, die ich nicht erkennen (im Sinne von sehen, tasten oder hören) kann. Verstehst Du das nicht?

 

CU

S

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Zitat von Schwester S am 13:30 - 4.April.2002

es gibt Dinge, die ich nicht erkennen (im Sinne von sehen, tasten oder hören) kann.?

 

Liebe Schwester S,

 

da du diese religiösen Dinge (Gedankenkonstruktionen) nicht sehen, tasten, hören, fühlen usw. kannst, können das andere Menschen auch nicht.

 

Woher haben aber die "anderen" ihre Weisheiten, die du von ihnen übernommen hast?

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Lieber Pedrino,

 

leider bin ich nicht so sehr Expertin, dass ich auf alle theologischen Fragen antworten hätte. Aber meine persönlichen Erfahrungen reichen so weit, dass ich an Gott und die Kirche glauben kann. Einigen Personen, die sich beruflich(also professionel) mit meinem "Problem" beschäftigen oder beschäftigt haben vertraue ich. Ich bin für  einen Rat oder Denkanstöße(wie von Dir) dankbar.

 

Es ist wirklich interessant zu beobachten, wie man Dinge als Bedrohung ansehen kann, die eigentlich gar nicht wehtun. :-)

 

CU

S

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Zitat von Schwester S am 15:12 - 4.April.2002

Es ist wirklich interessant zu beobachten, wie man Dinge als Bedrohung ansehen kann, die eigentlich gar nicht wehtun. :-)

 

Liebe Schwester S,

 

ich meine, das ist nicht die richtige Sichtweise.

 

Der Glaube "bedroht" nicht, sondern er wird von anderen benutzt, um "Interessen" durchzusetzen.

 

Meist NICHT zum Wohle der Menschen, wie die Geschichte der Religionen auf unserem Erdball lehrt.

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Hallo pedrino,

muß das sein, daß Du unsere Newbies immer mit Deinem gottlosen Reden verwirrst? Das Forum heißt "kath" - das meint katholisch und nicht atheistisch. Pflege doch bitte Deine Profilneurose bei den Gladiatoren, statt hier immer unpassend und am Thema vorbei zu posten. Das will doch wirklich keiner wissen, was Du hier verzapfst.

 

Lucia

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Zitat von Lichtlein am 16:07 - 4.April.2002

 

muß das sein, daß Du unsere Newbies immer mit Deinem gottlosen Reden verwirrst?

 

Liebste Lucia,

 

ich meine nicht, dass ich Schwester S verwirrt habe. Ich habe eher den Eindruck, dass gerade meine Sicht der "Dinge" sie anregen, über die "Dinge" auch anders zu denken, ohne gleich ihrem Glauben untreu zu werden.

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Lieber Pedrino,

 

manchmal kommst Du mir vor, wie ein Fußball-Hasser, der im Kickerforum dauernd den Leuten predigt, wie blöd doch dieses Spiel ist. Und wenn jemand fragt, wie Bayern gegen K´Lautern gespielt hat, antwortest Du: "Fußball ist Mist, Beckenbauer ein Kotzbrocken und Lautern ein einziger Filz."

 

Fußballkritiker nimmt man umso ernster je weniger penetrant sie ihre Meinung verkünden.

 

Ciao Rolf

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Zitat von jouaux am 16:51 - 4.April.2002

Kritiker nimmt man umso ernster, je weniger penetrant sie ihre Meinung verkünden.

 

Lieber Rolf,

 

du meinst, ich habe ja recht, aber der beständige Hinweis tut euch weh.

 

Ich mache nur das, was ihr auf der anderen Seite auch macht, aber trotzdem nicht so penetrant wie ihr.

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Zitat von pedrino am 15:29 - 4.April.2002

 

 

ich meine, das ist nicht die richtige Sichtweise.

 

Der Glaube "bedroht" nicht, sondern er wird von anderen benutzt, um "Interessen" durchzusetzen.

 

Meist NICHT zum Wohle der Menschen, wie die Geschichte der Religionen auf unserem Erdball lehrt.


 

Hallo Pedrino,

ist das nicht ein bißchen kurz gedacht? Weil der Glaube von einigen mißbraucht wird um ihre Interessen durchzusetzen, ist es besser nicht zu glauben. Oder gar unsinnig.

 

Wenn man das analog auf die Demokratie überträgt würde es etwa heißen: "Die Demokratie ist abzulehnen und das ist ja sowieso alles Unsinn, weil sie von einigen mißbraucht wird, um ihre Interessen durchzusetzen."

 

Meinst Du das wirklich ernst?

 

Liebe (fragende) Grüße

 

Markus

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Um nochmals auf die Ausgangslage zurückzukommen.

Der Pfarrer hat also das Osterfeuer weder durch Gebet, noch durch Weihwasser gesegnet???

 

Was hat er dann am Osterfeuer gemacht, nur die Kerze angezündet und wieder rein in die Kirche?

 

Hat er die Symbole der Kerze mit begleitenden Worten "nachgezeichnet" oder wie man sagt "bereitet"?

 

In diesem speziellen Fall, in dem es so aussieht, als habe der Pfarrer die Segnung bewußt ausgelassen, würde ich ihn mal fragen, warum er das tat. Letztlich ist nämlich die Feuerweihe die Segensquelle für die Osterkerze und die wiederum (unter anderem) für das zu weihede Taufwasser.

 

Dennoch denke ich im letzten, daß in diesem Fall die fehlende Segnung nicht die Ungültigkeit der gesamten Feier bedeutet.

Aber man muß die werten Amtsbrüder immer mal wieder auf manche Dinge hinweisen, die doch nicht ganz unwichtig sind. Sprich ihn mal an, das Ergebnis würde mich interessieren!

 

Liebe Grüße

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Lieber Stefan M.,

 

natürlich habe ich unseren Pastor darauf angesprochen. Er meinte dazu:"...oh, ja wirklich....hmm...ach es steht so viel im Messbuch, da kann man schonmal etwas vergessen...".

Da erübrigt sich ein Kommentar....

 

Die Osterkerze wurde bereitet. Und auch an dem Feuer entzündet.

 

CU

S  

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In diesem Fall würde ich ihm raten, sich einen Zeremoniar zu nehmen, der ihn auf das hinweist, was er als nächstes tun muß....

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Zitat von MarkusB am 18:25 - 4.April.2002

Weil der Glaube von einigen mißbraucht wird um ihre Interessen durchzusetzen, ist es besser nicht zu glauben.

 

Lieber Markus,

 

der Glaube wurde/wird nicht von einigen mißbraucht, sondern von religiösen Instutitionen, deren Mitläufer und religiösen Fanatikern.

 

Beispiele bietet die Geschichte mehr als genug, dies muss ich ja nicht erläutern (mache ich auch nicht, denn das kann man überall nachlesen).

 

Dass dies ein Grund sein soll, nicht zu glauben, habe ich nicht geschrieben. Es sollte ein Grund sein, den Kirchen auch in Anbetracht ihrer Vergangenheit sehr, sehr kritisch gegenüber zu stehen und genau zu analysieren, welche kirchlichen Vorschriften und Gesetze, die in früheren Zeiten diesen Mißbrauch bewirkten bzw. ermöglichten oder begünstigten, immer noch gültig sind.

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...leider denken viele wie Du. Die Angst sich an irgendetwas zu binden FÜR etwas zu entscheiden ist ungeheuerlich.

 

Das gilt nicht nur für Kirche oder Ehe oder Politik. Heutzutage kann man Menschen bewundern die sich trauen zu etwas ja sagen und zu Ihrer Entscheidung stehen.  Ohne "Gefahr" geht das nicht. Wenn Du dIch mit Heut und Haaren für etwas entscheidest, kannst Du auch mit Haut und Haaren untergehen. Frag mal herrn Schröder. Der ist ein Meister im nicht-festlegen.

 

Gott sei Dank gibt es aber auch andere Beisspiele. Ewige Mahner gehören meistens nicht dazu, pedrino.

 

CU

S

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Zitat von Schwester S am 13:26 - 5.April.2002

...leider denken viele wie Du. Die Angst sich an irgendetwas zu binden FÜR etwas zu entscheiden ist ungeheuerlich.

 

Liebe Schwester S,

 

bezogen auf die Politik ist auch hier "Wachsamkeit" von Nöten. Die Politik wird durch die Menschen verkörpert und die sind nun mal fehlbar und haben teilweise erhebliche, charakterliche Schwächen.

 

Auch hier gibt es Beispiele politischer Natur mehr als genug.

 

Übrigens als Angst bezeichne ich so etwas nicht, sondern als Vorsicht.

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@ pedrino

 

Ja, Du hast recht. Und was Du tust ist genau das, was ich meine. Es ist so einfach immer den Zeigefinger zu heben und ihn in die Wunden zu legen oder auf Verfehlugen anderer zu verweisen und damit Pauschalurteile zu fällen. So kann man leben, aber man muss doch merken, spüren, erkennen, dass es einen nichts gibt.

 

Solange man nicht selber Politik macht, sich einmischt selber etwas tut, egal ob in Politik oder in der Kirche, wird man niemals verstehen, was es wirklich bedeutet. Es ist schwer über Dinge "gerechte" Urteile zu fällen, wenn man die Materie nicht beurteilen kann.  

 

Du redest darüber, dass man in der Politik aufpassen muss. "Wachsamkeit" soll man üben. Sicher, Du hast recht, sonst endet man wie die schlafenden Jungfrauen.  Aber was bedeutet das...? Für Dich? Was willst Du mir und allen Lesern damit sagen? Wie übst Du Wachsamkeit in Politik und Religion/Glaube?

 

Eine andere Frage: Was bedeutet "Pedrino"?

 

CU

S  

 

 

 

 

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Zitat von Schwester S am 15:09 - 5.April.2002

 

 

>>......, dass es einen nichts gibt.<< (Schwester S)

 

Doch. Es schärft das Denkvermögen und die eigene Kritikfähigkeit

 

 

>>Solange man nicht selber Politik macht, sich einmischt selber etwas tut, egal ob in Politik oder in der Kirche, wird man niemals verstehen, was es wirklich bedeutet. Es ist schwer über Dinge "gerechte" Urteile zu fällen, wenn man die Materie nicht beurteilen kann.<< (Schwester S)

 

Die Materie in unserem Falle ist der gesellschaftliche und politische (und religiöse) Alltag. Wenn man seine Augen nicht gerade verschlossen hält, hört und sieht man genug für eigene Beurteilungen des menschlichen Verhaltens. Die "Gerechtigkeit" gibt es eh nicht, weil jeder bei Sachverhalten auf Grund seiner persönlichen Situation anders reagiert.

 

>>Wie übst Du Wachsamkeit in Politik und Religion/Glaube?<<

 

Der einzelne darf sich gerade hier nicht überschätzen. Wichtig ist die kritische Gesellschaft mit den entsprechenden Instutitionen wie Presse, Kontrollorganen der Politik und dergleichen. Selbst ist man darauf beschränkt, seine Augen und Ohren offen zuhalten, damit man nicht des Opfer des kritikwürdigen Verhaltens der Verantwortlichenen in Politik, Gesellschaft und Religion wird (ich weiß, das ist etwas geschwollen ausgedrückt, aber bei dieser Kurzform wird wohl jeder wissen, was ich meine).

 

Ich erinnere in diesem Zusammenhang an die geplante Wiederaufbereitungsanlage in Wackersdorf in den 80-iger Jahren. Was wurde damals demonstriert und protestiert. Erst als die Stromkonzerne keine Wirtschaftlichkeit mehr in der WAA sahen, verzichteten sie auf die Realisierung dieses Objektes.

 

 

>>Eine andere Frage: Was bedeutet "Pedrino"?<<

 

Eine "göttliche" Eingebung. Ich brauchte irgendwann einen Nicknahmen und las diesen Namen irgendwo. Schon war "Pedrino" geboren.

 

(Geändert von pedrino um 16:30 - 5.April.2002)

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....meinst Du nicht, dass man anstatt "Augen und Ohren" lieber seine Hände benutzen sollte?

 

Vielleicht zum beten. Vielleicht aber auch zum anpacken, zum abstimmen, zum mitmachen einfach "mittendrin statt nur dabei".

 

CU

S

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Zitat von Schwester S am 8:46 - 8.April.2002

....meinst Du nicht, dass man anstatt "Augen und Ohren" lieber seine Hände benutzen sollte?

 

Vielleicht zum beten. Vielleicht aber auch zum anpacken, zum abstimmen, zum mitmachen einfach "mittendrin statt nur dabei".


 

Liebe Schwester S,

 

beten muss man bekanntlich mit dem "Kopf". Die gefalteten Hände dienen nur dazu, um anderen die "Andächtigkeit" zu demonstrieren oder auch nur vorzugaukeln.

 

Vor dem "Tätigwerden" ist es sehr ratsam, seine "Augen und Ohren" aufzumachen, damit die Erfolgsaussichten beurteilt werden können. Leider sind sie gerade durch die widersprüchliche Meinung anderer häufig NICHT von Erfolg gekrönt.

 

Aber dies kennst du ja sicher auch.

 

(Geändert von pedrino um 12:32 - 8.April.2002)

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