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Was sagt ihr zu unten stehendem Interview?


werner
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Was sagt ihr zu unten stehendem Interview?

 

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Franciscus non papa

naja, der gute may sagt nichts neues, so hat er schon vor 20 jahren geredet. nett ist seine ablehnung der bischöfe, die vorher professoren waren. er ist selbst einer. ob er jemals stundenlang beichte gehört? grins ich befürchte, dass dafür meinz nicht genug einwohner hat, damit sich genug verrückte finden, die zu ihm zur beichte gehen.

 

f-jo

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Guest Corinna


Zitat von Oestemer am 11:35 - 18.März.2002

naja, der gute may sagt nichts neues, so hat er schon vor 20 jahren geredet.

f-jo

 

Weswegen ich seit mindestens 15 Jahren nicht mehr lese, was er so verbricht.

 

 

 

Corinna

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Hallo werner,

 

>>Der Katholikentag stellt sich mir weithin als ein Forum der Verwirrung und ein Tummelplatz der Gegenkirche dar. Die Verwirrung in der Kirche hält an. Die Hirten der Kirche sind nicht mehr Herr der Lage. Die Einheit im Glauben und die Sittenlehre sind weithin zerbrochen. Was aber am Katholikentag hätte geschehen sollen, das ist nicht geschehen – nämlich: Aufbau des Glaubens, Stützung im sittlichen Kampf, Förderung der Frömmigkeit, Ermutigung zur Verteidigung der Kirche. Man hätte auf dem Katholikentag auch auf vergessene Tugenden hinweisen sollen, wie Vaterlandsliebe, eheliche Treue, Kinderfreudigkeit der Ehepaare. <<

 

>>Unter Gegenkirche verstehe ich jene, die sich der Glaubenslehre, der Sittenlehre und der Disziplin der von Gott verordneten Kirche widersetzen.<<

 

>>Die Katholikentage von heute sind ein Spiegelbild des Zerfalls in der Kirche. Was in der Kirche an irrigen, irregeleiteten Bewegungen und Strömungen existiert, das wird auf dem Katholikentag gewissermaßen gebündelt. Denn dort kommen die Superlaien und die Berufslaien zusammen, jene, die sich wichtiger nehmen, als sie in Wirklichkeit sind, und die sich dadurch profilieren, daß sie gegen die Lehre und gegen die Disziplin der Kirche ausschlagen. Die Verantwortung für diese Lage liegt bei dem Zentralkomitee. Diese Leute, etwa der Präsident Prof. Meyer, sind daran interessiert, daß konservative Theologen, die vorbehaltlos hinter Papst und Kirche stehen, auf dem Katholikentag kaum oder höchstens am Rande zu Wort kommen. Sie laden nur Leute ein, von denen sie wissen, daß sie in das progressistisch-modernistische Horn blasen.<<

 

 

Das hat der gute Professor May treffend charakterisiert

 

Das Ärgerlichste am "Katholikentag" ist ja, daß er unter falscher Flagge segelt.

 

Von mir aus  kann er sich nennen, wie er will, nur der Begriff "katholisch" dürfte halt nicht darin vorkommen, weil das meiste, was auf diesen "Katholikentagen" verbreitet wird, nichts mehr damit zu tun hat.

 

Viele Grüße

Katharina

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Zitat von Franziskus am 11:26 - 18.März.2002

Nach dem Interview zu schließen, handelt es sich bei diesem Bischof a. D. um einen vorkonziliaren Beton-Katholiken, der vielleicht besser bei der Pius-Bruderschaft aufgehoben wäre.


 

Gut getroffen!

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In La Salette (ich meine die Kirche hätte das anerkannt) sind ja Voraussagen gemacht in dieser Richtung. "Bischöfe werden gegen Bischöfe sein" usw. Weiss jemand über La Salette evtl. mehr?

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In La Salette geht es um mehr als nur Meinungsverschiedenheiten von Bischöfen soweit ich weiss. Man muss sich erst alles einmal zu Gemüte führen. Ich weiss es auch nur vom Hörensagen und einer Kassette, die ich mal hatte.

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Guest Corinna

Mich interessiert La Salette nicht.

 

Kürzlich habe ich gelesen (weiss nicht mehr wo), dass der Pfarrer von Ars (?) La Salette für nicht echt hielt, weil er von einem der "Seherkinder" belogen worden war.

 

Corinna

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Corinna du bist ja auch nicht gefragt, es sind auch noch andere Leute hier, die villeicht Interesse haben.

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Zitat von Juergen am 15:28 - 18.März.2002

 

 

Mag sein, daß er seit 20 Jahren so redet - dann hat er wohl seit 20 Jahren Recht.

 

Jürgen


Vor ca. 20 Jahren (1980) war ich auf dem Katholikentag in Berlin - auf die Leute, die ich dort gehört habe (Mutter Theresa, Hemmerle, Meisner ...) treffen diese Vorwürfe des Herrn May ganz gewiß nicht zu. Anscheinend besucht er nur die Vorträge, in denen er seine Vorurteile bestätigt finden will? Ich finde solche Pauschalverurteilungen, wie er sie abgibt, ziemlich dumm. Er kann gar nicht die ganze Fülle der Veranstaltungen und Vorträge kennen. Und wer sich auf die selektiven Berichte der Medien verläßt, ist selber schuld.

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Zitat von May:

 

Ja, doch diskutieren kann man nur über Dinge, die diskussionsfähig sind. Was der Diskussion entzogen ist, das kann man nicht diskutieren, wenn man nicht die Absicht hat, es zu Fall zu bringen.

 

Mit derartigen Äusserungen kann man jede unerwünschte Kritik abwürgen. Würde mich nicht wundern, wenn die Kriterien, nach denen für May etwas der Diskussion entzogen ist, nicht zufällig auch der Diskussion entzogen sind.

 

Gruß

Stefan

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Zitat von Lichtlein am 12:07 - 19.März.2002

Und wer sich auf die selektiven Berichte der Medien verläßt, ist selber schuld.


 

Wer sich mit derart selektiven Medien wie der "Jungen Freiheit" einlässt, ist doppelt selber schuld.

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Josef Steininger

Hallo werner,

La Salette ist kirchlich anerkannt, aber die Seher haben im Erwachsenenalter Schwierigkeiten mit der kirchlichen Autorität bekommen und sind gemaßregelt worden. Warum, weiß ich nicht genau, wahrscheinlich, weil sie Dinge behauptet haben, die zur kirchlichen Lehre im Widerspruch stehen.

Johannes vom Kreuz, Kirchenlehrer und neben Theresia von Avila wohl die beste Autorität in Fragen von Mystik, Visionen usw. lehrt, daß auch echte Visionäre Täuschungen des Feindes unterliegen können, besonders, wenn sie zu viel auf ihre Visionen bauen.

 

Insofern ist La Salette mit Vorsicht zu betrachten.

 

Die Vorhersagen über bevorstehende Strafgerichte über eine ungläubig gewordene Welt haben sich freilich voll erfüllt, siehe das letzte Jahrhundert mit 1./2.Weltkrieg, Nationalsozialismus, Bolschewismus usw.

 

Aber grundsätzlich muß man sagen, solche Botschaften gehören nicht zur öffentlichen Offenbarung, die mit Christus abgeschlossen ist und kein Mensch ist verpflichtet, sie zu glauben.

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Hallo Lucia,

 

>>Vor ca. 20 Jahren (1980) war ich auf dem Katholikentag in Berlin - auf die Leute, die ich dort gehört habe (Mutter Theresa, Hemmerle, Meisner ...) treffen diese Vorwürfe des Herrn May ganz gewiß nicht zu. Anscheinend besucht er nur die Vorträge, in denen er seine Vorurteile bestätigt finden will? Ich finde solche Pauschalverurteilungen, wie er sie abgibt, ziemlich dumm. Er kann gar nicht die ganze Fülle der Veranstaltungen und Vorträge kennen. Und wer sich auf die selektiven Berichte der Medien verläßt, ist selber schuld. <<

 

 

das Interview mit Prof. May stammt aus dem Jahre 2000 und beschäftigt sich vor allem mit der heutigen Lage der Katholikentage. Und dabei trifft seine Analyse leider total zu. Aber auch schon vor zwanzig Jahren gab es diese Tendenzen (kleiner Euphemismus ;) ),die letztendlich zur aktuellen Situation führten: Ich erinnere mich daran, daß zwar Bischof Dyba damals vor einem großen begeisterten Auditorium sprechen konnte (wer weiß, ob man ihn heute noch ließe... ), aber auf der anderen Seite konnte dort auch Franz Böckle seiner antikirchlichen, antipäpstlichen Kritik Ausdruck verleihen, ganz zu schweigen davon, daß der Stand der „Aktion Leben“ tätlichen Angriffen ausgesetzt war. Aber an so etwas erinnert man sich natürlich nicht so gern....

 

Katharina

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In die Kirche haben sich doch soviele, auch gut bezahlte Berufslaien und getaufte Heiden eingeschlichen, die die Kirche in eine demokratische Parteiung umwandeln wollen, dass es zu Dingen kommen wie sie May schildert. In ev. Kirchentagen ist es ähnlich, da treten inzwischen Anhänger des Hexenkultes und mehr auf.  Die Zersetzung der Kirchen kommt u.a. auch von den modernen Theologen, die mit immer absurdernen Thesen berühmt werden wollen a la Lüdemann und Co.  Früher hätte man die alle als Häretiker aus der Kirche entfernt.  Sünde ist keine Sünde mehr, sondern ist Veranlagung, wofür man ja nichts kann. Manche klauen halt  z.B. gern und anderes mehr. Da die Psychologie dagegen kein Mittel hat und man Gott sich nicht stellen will, erklärt man den Schaden als harmlos. Wahrscheinlich nur solange  bis man z.B.  einmal selber beklaut wird.  

Ich hatte Bekannte, studierte Psychologen!

die mir gesagt haben, es gäbe keine Sünde. Dann kann ich euch ja auch einmal euer Haus anzünden sagte ich, wenn ihr euch dann  nicht über mich beschwert.  

Geantwortet haben sie darauf nichts.

 

 

 

 

(Geändert von werner um 16:34 - 19.März.2002)

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Auf so einen Unsinn fällt einem auch so schnell nix ein.

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Liebe Ute,

 

wahrscheinlich gehörst du auch zu den Laien, die von der Kirche alimentiert werden oder? Soweit ich hier richtig gelesen habe bist du trotz Atheismus immer noch in ihr. Wie inkonsequent dann.... Ich bin schon als Heranwachsender aus der (allerdings) ev. Kirche ausgetreten.

 

Gruss werner

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Lesen lernen, werner!

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Guest Corinna


Zitat von werner am 16:32 - 19.März.2002

 

 

Ich hatte Bekannte, studierte Psychologen!

die mir gesagt haben, es gäbe keine Sünde. Dann kann ich euch ja auch einmal euer Haus anzünden sagte ich, wenn ihr euch dann  nicht über mich beschwert.  

Geantwortet haben sie darauf nichts.

 


 

Sowas aber auch, diese studierten Psychologen! Auf jeden Fall ist Brandstiftung ein Straftatbestand, bei der Zumessung der Strafe spielt die Frage eine Rolle, ob Du ganz oder nur teilweise oder überhaupt nicht zurechnungsfähig bist. Darüber entscheiden natürlich studierte Psychologen!

 

 

 

Corinna

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