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Warum kämpfen Ungläubige gegen Glauben


Bruno-Maria Schulz

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Bruno-Maria Schulz

Auffallend, dass Zweifler an Gott, Glaube, Kirche und Christentum ihre Thesen so absolut äußern, als wenn Zweifelgründe jemals bewiesen worden wären :blink:

 

Peinlich, wenn Atheisten Zweifel als Fakt präsentieren. Eklig, wenn diese Sätze nur dümmliche Sprüche sind und nicht als Frage wie: Gibt es nicht diverse Aussagen über Jesus? sondern als stupide dargelegter Fakt (Zitat aus einem christlichen Forum): >als dieser jesus lebte gab es ja viele unterschiedliche Versionen über diesen jesus viele wurde später nicht im nt aufgenommen das selbe gielt auch für das at die bibel wurde zensiert<

Übelkeit erregend, auf solche und ähnliche Sätze zu stoßen.

 

Glaube an den einen, allmächtigen, Dreieinigen Gott, Schöpfers des Himmels und der Erde, den Vater, den Sohn und den Heiligen Geist, den in die Welt hineingeborenen Sohn Jesus dem Christus, ist keineswegs Gegenstand der Beliebigkeit wie irgendein Hobby. Es ist für Milliarden Menschen Lebensinhalt und sinngebende Wahrheit.

 

Kommt dann irgend so ein Hansel daher und sagt - ICH GLAUBE NICHT - DAS IST ALLES QUATSCH - IHR DIE DA GLAUBST SEID ALLE DUMM - so könnte man darüber Lachen, wenn so viel Unverstand nicht einfach nur traurig wäre, denn die Wahrheit Gottes ist unabhängig von Glauben oder Nichtglaube.

 

Eine andere, psychologisch relevante Frage drängt sich auf:

 

Wenn ich etwas nicht glaube, berührt es mich nicht und Ende. Ohne Zorn. Schlicht; indifferenter Unglaube.

Logischerweise steckt somit, da es eben nicht einfach völlig indifferenter, unemotionaler Nichtglaube ist, doch sehr viel mehr dahinter, und man kann spekulieren, ob es Neid ist auf etwas, was Andre haben, der Glaubensverächter aber nie erreichen kann, weil er es ablehnt; Hass auf die, die den Glauben besitzen als unglaublich wertvollen und lebenserfüllenden Schatz? Ist es der Klos im Hals des Ungläubigen, der weiß nur halb zu leben?

 

Indifferenter Unglaube schlösse jegliche Reaktion GEGEN den Glauben aus. Es sind aber sichtbar; Verbitterung und Feindseligkeit dem Glauben gegenüber, die beweisen, dass niemals Ruhe findet, wer sich von Gott trennte.

 

Bruno-Maria Schulz

Krippenfiguren@t-online.de

 

PS: Leider konnte ich den Tippfehler der Überschrift PSYCHOLOLISCH statt psychologisch nicht mehr ändern :-(

bearbeitet von Bruno-Maria Schulz
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Ja und nein. An vielem sind wir Christen in unserem Verhalten selber Schuld. Ich glaube, die A&As würden tatsächlich ohne Zorn und ohne innere Unruhe mit ihrem Unglauben leben, wenn sie nicht auch immer wieder von uns tangiert werden: die Homo-Szene beschwert sich, weil der Papst etwas über sie sagt. Und wer nicht im System der katholischen Kirche denkt, für den müssen solche Äußerungen eben grotesk und menschenverachtend wirken. Andererseits ist die Gemeinschaft der Gläubigen in sich derart zerstritten, daß man als Außenstehender vermutlich den Kopf schütteln muß.

 

Dein Beispiel mit dem Argument, Jesus würde ja in den Evangelien verschieden beschrieben, kann es da eine Wahrheit geben?, ist natürlich provoziert worden von jenen Buchstabengläubigen, die auf der historischen Wahrheit eines jeden Worts beharren und sich dann solche Vergleiche natürlich gefallen lassen müssen.

 

Gruß

 

Axel

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Gottlose hat es zu allen Zeiten gegeben. Und innere Auseinandersetzungen - auch hart - ebenfalls seit den Anfängen.

Darum ist es gut, sich an der Erfahrung der Väter zu orientieren und standhaft zu bleiben.

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Hallo,

 

irgendwie finde ich es unfair, dies in den GG zu diskutieren, ohne dass die Angesprochenen dazu selbst Stellung nehmen können,

 

viele Grüße,

 

Matthias

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Ja, Matthias: Wenn der Bundestag übers organisierte Verbrechen debattiert, dann soll er gefälligst auch die Herren Paten dazu einladen! Jawohl!

bearbeitet von Ketelhohn
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Hallo,

 

irgendwie finde ich es unfair, dies in den GG zu diskutieren, ohne dass die Angesprochenen dazu selbst Stellung nehmen können,

 

viele Grüße,

 

Matthias

Das finde ich auch!

Hier können so richtig die Vorurteile ausgelebt werden :blink:

Find ich ziemlich unwürdig für Christen. :P

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Ja, Matthias: Wenn der Bundestag übers organisierte Verbrechen debattiert, dann soll er gefälligst auch die Herren Paten dazu einladen! Jawohl!

Das ist ja mal wieder ein toller Vergleich :blink:

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Endlich versteht ihr, was ich an dem Thread „Ratzingers neueste Veröffentlichung“ so extrem unfair fand. :P

Versteh ich jetzt nicht :blink:

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Versteh ich jetzt nicht :blink:

Liebe Ellen, wenn hier das nächste Mal über jemanden diskutiert wird, werde ich ihn einladen, hier mit zu

 

reden, dass sollte wohl das Mindeste sein an Diskussionskultur. :P

 

(Hat jemand die E-Mail-Adresse vom Heiligen Vater?)

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Hallo,

 

irgendwie finde ich es unfair, dies in den GG zu diskutieren, ohne dass die Angesprochenen dazu selbst Stellung nehmen können,

 

viele Grüße,

 

Matthias

Das finde ich auch!

Hier können so richtig die Vorurteile ausgelebt werden :blink:

Find ich ziemlich unwürdig für Christen. :P

Ich will auch gar nicht genau wissen, wo überall über andere gesprochen wird, ohne dass sie Gelegenheit zur Stellungnahme haben.

Ist eben so wie in einer Kneipe :ph34r:

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Hallo,

 

irgendwie finde ich es unfair, dies in den GG zu diskutieren, ohne dass die Angesprochenen dazu selbst Stellung nehmen können,

 

viele Grüße,

 

Matthias

Das finde ich auch!

Hier können so richtig die Vorurteile ausgelebt werden :blink:

Find ich ziemlich unwürdig für Christen. :P

Ich will auch gar nicht genau wissen, wo überall über andere gesprochen wird, ohne dass sie Gelegenheit zur Stellungnahme haben.

Ist eben so wie in einer Kneipe :ph34r:

Du findest es also richtig, wenn hier " vor den Augen" derer, die nicht in GG mitdiskutieren dürfen, über ihre Gesinnung, weshalb sie so glauben oder nicht glauben diskutiert wird?

Tut mir leid, aber das finde ich nicht so gut.

Es ist ja etwas anderes, wenn ich von einem Gespräch nichts weiß- Beispiel Heiliger Vater- aber wenn in einem Gespräch meine Gesinnung auseinandergenommen wird- aber ich zum Schweigen verpflichtet bin?

Mal ehrlich, wie würdest du das empfinden?

bearbeitet von Eifellady
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Du findest es also richtig, wenn hier " vor den Augen" derer, die nicht in GG mitdiskutieren dürfen, über ihre Gesinnung, weshalb sie so glauben oder nicht glauben diskutiert wird?

mein Gott Ellen..... das geschieht in der Arena auch dauernd.

 

So ist das eben. Hehre Ethik funktioniert am Stammtisch nicht.

 

Komm auf den Boden zurück.... :blink:

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Übrigens Jakob, die GG mit einer Kneipe zu vergleichen finde ich jetzt aber sehr interessant :blink:

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Du findest es also richtig, wenn hier " vor den Augen" derer, die nicht in GG mitdiskutieren dürfen, über ihre Gesinnung, weshalb sie so glauben oder nicht glauben diskutiert wird?

mein Gott Ellen..... das geschieht in der Arena auch dauernd.

 

So ist das eben. Hehre Ethik funktioniert am Stammtisch nicht.

 

Komm auf den Boden zurück.... :blink:

Ja natürlich geschieht das in der Arena auch- aber da darf sich jeder zu Wort melden

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Also, ich finde nicht daran auszusetzen. Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass ein A&A da etwas dagegen hätte. Wenn einer Lust hat, kann er ja einen Beitrag von hier zitieren und in der Arena einen Thread aufmachen.

 

Ich weise allerdings darauf hin, dass Ellen mit ihrem Vorwurf, hier würden Vorurteile ausgelebt und das sei unwürdig, recht hat. Es ist aber unsere Aufgabe als denkende Katholiken, diesen Eindruck durch inhaltliche Gegenargumente zu zerstreuen.

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Übrigens Jakob, die GG mit einer Kneipe zu vergleichen finde ich jetzt aber sehr interessant :blink:

Und dieser Vergleich ist mehr als angebracht.

Hier wird zumindest mit offenen Karten gespielt - sozusagen Null-Ouvert.

Wie Sokrates sagt: Es kann in die Arena aufgenommen und ausgeschlachtet werden. So what?

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Ja natürlich geschieht das in der Arena auch- aber da darf sich jeder zu Wort melden

nur... meist redet man doch über jemanden, der sich nicht zu Wort meldet.

 

Ratzinger, der Papst, die Bischöfe, "die Kirche"....

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Um das Thema noch etwas schärfer zu umreissen:

 

Ich finde es wichtig klar zu trennen zwischen der katholischen Glaubenslehre und einzelnen Personen.

Selbstverständlich lehne ich einen Angriff auf konkrete Personen in der Form "XY ist in dummer Hund" ab. So etwas sollte in keinem Forum statthaft sein, widerspricht auch den Forenregeln.

Dies zu ahnden und zu steuern ist Aufgabe der Moderatoren.

 

Etwas anderes aber ist die Darlegung der katholischen Glaubenslehre, insbesondere wenn sie mit dem legitimierten Lehramt in Einklang steht. Dies sind keine Beleidigungen, sondern Wahrheiten,

die möglicherweise von Einigen so nicht gerne gehört werden. Das liegt aber daran, dass sie eine andere Meinung haben. Es trifft aber zu, dass manchen Katholiken ihr Glaube peinlich ist,

sie schämen sich regelrecht für das, was Christus der Kirche anvertraut hat und was sie über 2 Jahrtausende treu bewahrt hat. Und dazu gehören auch sehr unbequeme Aussagen.

Nicht zuletzt deswegen wurde Christus gekreuzigt, sind Martyrer gestorben, weil sie ihren Glauben nicht verleugnet haben, auch wenn er manchen nicht ins Weltbild passte.

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Klasse,

 

da bestätigen wir ja wieder die Vorurteile, dass wir uns in die GG zurückziehen, um ungestört über Mitlesende auslassen zu können.

Jedem Pfarrer, Bischof und Papbst steht es übrigens frei in jedem Forum hier mitzudiskutieren. Für die A&As gilt das nicht.

 

Ich habe nichts dagegen, dass hier ein Refugium für Diskussionen geschaffen worden ist, die ohne Fundamentaleinwände ablaufen sollen. Das ist ganz nützlich. Aber ich habe sehr wohl etwas dagegen, wenn über andere hier spekuliert werden soll. Und das ist m.E. die Richtung der Fragestellung dieses Threads.

 

Viele Grüße,

 

Matthias

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Ich habe nichts dagegen, dass hier ein Refugium für Diskussionen geschaffen worden ist, die ohne Fundamentaleinwände ablaufen sollen. Das ist ganz nützlich.

Was verstehst Du unter Fundamentaleinwände?

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Ich habe nichts dagegen, dass hier ein Refugium für Diskussionen geschaffen worden ist, die ohne Fundamentaleinwände ablaufen sollen. Das ist ganz nützlich.

Was verstehst Du unter Fundamentaleinwände?

sowas wie "aber es ist doch gar nicht erwiesen, daß es diesen euren Gott wirklich gibt"

oder

"das ist doch nicht Euer Ernst, daß dieser Jesus in Eurer Eucharistie leibhaft gegenwärtig ist??"

 

 

Wie willste denn da sinnvoll über die Eucharistie reden?

bearbeitet von Edith
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Ich habe nichts dagegen, dass hier ein Refugium für Diskussionen geschaffen worden ist, die ohne Fundamentaleinwände ablaufen sollen. Das ist ganz nützlich.

Was verstehst Du unter Fundamentaleinwände?

Hallo jakob,

 

unter Fundamentaleinwänden verstehe ich die grundsätzliche Infragestellung unseres Glaubens.

Die ist zwar aus atheistischer Sicht durchaus legitim, aber führt bei Glaubensdiskussion meist zu keinem sinnvollen Ergebnis (wobei A&As sicherlich grundsätzlich bezweifeln, dass GGs zu sinnvollen Ergebnissen führen),

 

viele Grüße,

 

Matthias

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Hallo Bruno,

 

Eine andere, psychologisch relevante Frage drängt sich auf:

 

Wenn ich etwas nicht glaube, berührt es mich nicht und Ende. Ohne Zorn. Schlicht; indifferenter Unglaube.

Logischerweise steckt somit, da es eben nicht einfach völlig indifferenter, unemotionaler Nichtglaube ist, doch sehr viel mehr dahinter...Indifferenter Unglaube schlösse jegliche Reaktion GEGEN den Glauben aus. Es sind aber sichtbar; Verbitterung und Feindseligkeit dem Glauben gegenüber, die beweisen, dass niemals Ruhe findet, wer sich von Gott trennte.

Der Hass gegen die Lehren JESU CHRISTI hat tiefere Ursachen als psychologisch erklärbar.

 

JESUS sagt es in Johannes 3,19-20:

 

·19 "Das ist aber das Gericht, daß das LICHT in die Welt gekommen ist, und die Menschen liebten die Finsternis mehr als das LICHT, denn ihre Werke waren böse.

·20 Wer Böses tut, der haßt das LICHT und kommt nicht zu dem LICHT, damit seine Werke nicht aufgedeckt werden".

 

Diesen Hass sieht man in aller Klarheit an den wütenden Angriffen gegen Papst und Kirche nachdem Kardinal Ratzinger beim Namen genannt hat was allen rechtschaffenen Menschen bekannt ist:

 

Die unter den Schwulen üblichen Perversitäten dürfen nicht durch "Eheschließung" gutgeheißen und verherrlicht werden.

 

 

 

 

Gruß

josef

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Bruno-Maria Schulz

Meine Güte, was redet ihr denn?

Die Betroffenen dazu einladen - etc. etc......

 

Mensch - es gibt doch hier in diesem Forum genügend antichristliche Aussagen - DIE SIND GEMEINT - EBENSO WIE DIE LEUTE, DIE HIER ANTICHRISTLICH SCHREIBEN. DIESE MELDEN SICH DOCH STETIG

 

also was soll das lamentieren und der Unsinn - es würde über eine bestimmte Person geredet.

 

Quatsch! Es wird über Atheisten, Glaubensverweigerer, Christengegner und ganz generell Leute und deren beweggründe geschrieben, die gegen Katholizismus und die Kirche sind.

 

Im beanstandeten Fall wo andauernd gegen Kirche und Glaube geredet wird, müsste ja dann wohl auch alle von Kirchengegnern Verleumdeten, und alle angesprochenen Kirchentreuen anwesend sein.

 

Was ist eigentlich der Sinn von kath.de?

Gegen Kirche und Glauben zu reden?

Gläubige runtermachen?

 

oder vielleicht doch Glaubenshilfe zu finden?

 

Es wurde und wird von mir kein Mensch namentlich genannt. Ich gab ein Beispiel der vielen gängigen Anti-Bibel-Aussagen.

 

So what?

 

Ich selbst outete mich immer als fundamental gläubig und steht voll und ganz zur kath. Kirche. Stelle mich gerne jeder Diskussion, verweigere mich aber Pauschal-Verurteilungen ohne Hand und Fuß. Genannt habe ich als Beispiel einen der typischen Sätze der Glaubens- und Kirchengegner als Beispiel für tausend ähnliche Aussagen.

Und das ist nun wichtiger als der Inhalt? Man fasst es nicht!

 

Mir scheint, dies Forum dreht sich nicht um Inhalte, sondern unaufhörlich um das Prozedere. Das kann dann so jahrelang weiter gehen, ohne irgend ein Ergebnis.

 

Bruno-Maria Schulz

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