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Staatliche Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen.


Hallo
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Staatliche Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen.

 

Warum kann der Staat das Volk dazu zwingen sich eine teure Leistung aufdrücken zu lassen, ob dieses es will oder nicht? - Ein Beispiel dafür wäre die gezwungene Leistungsabnahme des Schornsteinfegers. Warum ist es per Gesetz festgeschrieben, dass das Volk dem Schornsteinfeger sein Arbeitsplatz sichern muss, in dem es genötigt wird, jährlich von seiner Leistung gebraucht zu machen? Was soll das? - Muss man in zukünftig damit rechnen, dass man per Gesetz auch dazu gezwungen wird, einmal im Jahr ein neues Auto oder einen neuen PC zu kaufen hat?

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Es kommt auf die Lobby an.

 

Wer macht den Druck damit "Aidshandschuhe" in jeden Verbandskasten kommen?

Bestimmt der Verband der dt. Gummi-Überzieh-Hersteller.

 

Wer hat was davon, wenn das europ. Softwarepatentgesetz geändert wird?

Die Lobby amerikanischer Groß-IT-Firmen.

 

Also auf mein lieber - vernetz Dich mit anderen, sammle Schmiergelder in schwarzen Kassen, gehe mit den Politikern einen saufen und vor allem: Schmeichele ihnen - das haben wir alle doch gern.

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Also auf mein lieber - vernetz Dich mit anderen, sammle Schmiergelder in schwarzen Kassen, gehe mit den Politikern einen saufen und vor allem: Schmeichele ihnen - das haben wir alle doch gern.

Scherz hin - Ironie her:

 

Bei dem Substantiv Kassen in Verbindung mit dem Attribut "schwarz" in einem Satz mit der Berufsbezeichnung Politiker reagiere ich etwas allergisch.

:ph34r:

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Natürlich gibt es auch rote, gelbe, grüne Kassen.

 

Welche Farbe hat eigentlich die PDS?

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Staatliche Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen.

 

Warum kann der Staat das Volk dazu zwingen sich eine teure Leistung aufdrücken zu lassen, ob dieses es will oder nicht? - Ein Beispiel dafür wäre die gezwungene Leistungsabnahme des Schornsteinfegers. Warum ist es per Gesetz festgeschrieben, dass das Volk dem Schornsteinfeger sein Arbeitsplatz sichern muss, in dem es genötigt wird, jährlich von seiner Leistung gebraucht zu machen? Was soll das? - Muss man in zukünftig damit rechnen, dass man per Gesetz auch dazu gezwungen wird, einmal im Jahr ein neues Auto oder einen neuen PC zu kaufen hat?

Schornsteinfeger, ihre Bezahlung und ihre Leistung sind eine echte Ausnahme und kann nicht auf die normale Wirtschaft übertragen werden.

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Halli Hallo Hallo,

 

Warum der Staat das kann, naja, die Regierung ist schließlich mehrheitlich vom Volk gewählt worden (nicht von mir) und somit hat das Volk auch mehr oder weniger ja zu diesen bestimmungen gesagt. Wenn sie dir nicht sinnvoll erscheinen, dann kannst du ja ein Volksbegehren ins Leben rufen. Der Staat / die Regierung kann dies aber nur bis zu einem gewissen Punkt machen. In dem Moment, in dem das Bruttoinlandsprodukt und das Einkommen der Einwohner nicht mehr in der Lage ist, diese Auflagen zu erfüllen, geht der Schuss nach hinten los. Das ist ja gerade Eichels Misere. Wir befinden uns ja schon kurz vor / in einer Wirtschaftskrise. Im Übrigen ist jouauxs Vorschlag ganz gut: Es kommt immer auf die Lobby an. Die Lobby hinsichtlich der Schornsteinfger ist übrigens größer als man meinen mag, da hängen nicht nur die Schornsteinfeger drin, sondern auch die Feuerwehren, Versicherungen, Mietervereinigungen, Hauseigentümer etc. etc. immerhin macht es durchaus auch Sinn, die Schornsteine und Heizanlagen überprüfen zu lassen: zum einen wegen der Brandgefahr - zum anderen wegen der Umwelt (Emissionsgesetze).

Wolltest du nicht eh aus Umwelgründen mehr laufen? Du kannst ja auch auf deine Heizung verzichten, dann brauchst du den Schornsteinfeger auch nicht mehr zu bezahlen.

 

Gut frier!

ficb

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Das nächste Beispiel wäre der TÜV. Alle 2 Jahre (oder so) muss jeder Autobesitzer diesen Menschen vom TÜV den Arbeitsplatz sichern, natürlich staatlich verordnet. In den USA gibt es so etwas gar nicht. Da lässt sich da Volk vom Staat nicht so nötigen und zu irgendwelchen Geldausgaben drangsalieren.

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Das nächste Beispiel wäre der TÜV. Alle 2 Jahre (oder so) muss jeder Autobesitzer diesen Menschen vom TÜV den Arbeitsplatz sichern, natürlich staatlich verordnet. In den USA gibt es so etwas gar nicht. Da lässt sich da Volk vom Staat nicht so nötigen und zu irgendwelchen Geldausgaben drangsalieren.

Es steht dir frei, auszuwandern.

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Ein Beispiel dafür wäre die gezwungene Leistungsabnahme des Schornsteinfegers. Warum ist es per Gesetz festgeschrieben, dass das Volk dem Schornsteinfeger sein Arbeitsplatz sichern muss, in dem es genötigt wird, jährlich von seiner Leistung gebraucht zu machen? Was soll das?

Schlechtes Beispiel. Die Überprüfung der Emissionen der in Deutschland qualmenden Schornsteine kann mansicher als für die Allgemeinheit wichtig bezeichnen. Abenso wie den TÜV-Zwang beim PKW.

 

Schlimmer finde ich Zwangsleistungen wie Kranken- oder Pflegeversicherung. Wer nicht vorhat, die mageren Leiustungen dieser Kassen in Anspruch zu nehmen, braucht sie auch nicht.

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In den USA gibt es so etwas gar nicht. Da lässt sich da Volk vom Staat nicht so nötigen und zu irgendwelchen Geldausgaben drangsalieren.

Auch das ist Quatsch. In den USA mußt du z.B. alle paar Jahre brav zum DMV fahren und deine driver´s licence neu abnehmen lassen. Und die Schadstoffemission Deines Fahrzeugs MUßT du ebenfalls regelmäßig checken lassen. (Ok, es gibt jede Menge Werkstätten, die damit werben, daß bei Ihnen JEDER durchkommt - aber gratis kriegste es auch nicht. :unsure: ).

 

Dich möcht ich mal in Amiland sehen, Kordi. Das Jammern geht wahrscheinlich schon los, wenn Du das erstemal die Aufnahmegebühr an einer Uni zahlen mußt. :blink::P (Übrigens: Dann bist Du auch verpflichtet, eine KRankenversicherung abzuschließen. :blink: )

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In den USA gibt es so etwas gar nicht. Da lässt sich da Volk vom Staat nicht so nötigen und zu irgendwelchen Geldausgaben drangsalieren.

Auch das ist Quatsch. In den USA mußt du z.B. alle paar Jahre brav zum DMV fahren und deine driver´s licence neu abnehmen lassen. Und die Schadstoffemission Deines Fahrzeugs MUßT du ebenfalls regelmäßig checken lassen. (Ok, es gibt jede Menge Werkstätten, die damit werben, daß bei Ihnen JEDER durchkommt - aber gratis kriegste es auch nicht. :unsure: ).

 

Dich möcht ich mal in Amiland sehen, Kordi. Das Jammern geht wahrscheinlich schon los, wenn Du das erstemal die Aufnahmegebühr an einer Uni zahlen mußt. :blink::lol: (Übrigens: Dann bist Du auch verpflichtet, eine KRankenversicherung abzuschließen. :blink: )

[Hallo. Das Jammern geht wahrscheinlich schon los, wenn Du das erstemal die Aufnahmegebühr an einer Uni zahlen mußt.]

 

 

Du wirst es nicht glauben, ich musste im Rot-Grünen Land zu meiner Einschreibung ein Beleg mitliefern, auf dem nachweislich ist, dass ich die über 200 DM Semestergebühren geblecht habe.

 

 

[in den USA mußt du z.B. alle paar Jahre brav zum DMV fahren und deine driver´s licence neu abnehmen lassen. Und die Schadstoffemission Deines Fahrzeugs MUßT du ebenfalls regelmäßig checken lassen. (Ok, es gibt jede Menge Werkstätten, die damit werben, daß bei Ihnen JEDER durchkommt - aber gratis kriegste es auch nicht. :P ).]

 

Ich könnte wetten, dass man als Ami, in seinem ganzen Leben viel weniger für den Führerschein bzw. für irgendwelche TÜVs blecht, als ein Deutscher. Ich kann mir kaum vorstellen, dass irgendwo auf der Welt ein Führerschein über 3000 DM kostet, auch wenn eine Nachprüfung mit drin ist, bei der auch der Preis von 500DM sicherlich Weltspitze ist.

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Das nächste Beispiel wäre der TÜV. Alle 2 Jahre (oder so) muss jeder Autobesitzer diesen Menschen vom TÜV den Arbeitsplatz sichern, natürlich staatlich verordnet.

Es geht hier um gewisse Sicherheitsmaßnahmen, mit denen der Staat in erster Linie seine Bürger schützen will. Oder bist du begeistert, wenn dir einer in dein Auto knallt, weil die Bremsschläuche noch zur Regierungszeit Willy Brandts das letzte Mal gewartet wurden??

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Du wirst es nicht glauben, ich musste im Rot-Grünen Land zu meiner Einschreibung ein Beleg mitliefern, auf dem nachweislich ist, dass ich die über 200 DM Semestergebühren geblecht habe.

In den USA, mein Grundguter, müsstest Du aber noch ein paar Nullen dranhängen, bis sie Dich in den Hörsaal lassen...

 

Im übrigen begrüße ich es, daß hier nur Leute rumfahren dürfen, die zumindest einmal im Leben die wichtigsten Verkehrsregeln auswendig lernen mußten...

 

Wenn Du meinst, die USA seien ein Vorbild, dann solltest Du Dir mal die Unfallstatisken angucken. Im letzten Jahr kamen dort mehr als 6000 Teenager unter 20 durch Autounfälle ums Leben.

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Wenn Du in ein Wellblechgestell am Stadtrand von Iserlohn ziehst zwingt Dich kein Mensch einen Schornsteinfeger zu bezahlen, lieber Schlumpf.

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Im übrigen begrüße ich es, daß hier nur Leute rumfahren dürfen, die zumindest einmal im Leben die wichtigsten Verkehrsregeln auswendig lernen mußten...

 

Wenn Du meinst, die USA seien ein Vorbild, dann solltest Du Dir mal die Unfallstatisken angucken. Im letzten Jahr kamen dort mehr als 6000 Teenager unter 20 durch Autounfälle ums Leben.

Die Verkehrsregeln in den USA sind im Großen und Ganzen aber viel besser als bei uns, Thomas. Und auch die Strafen für Nichtbeachtung dieser Regeln täte manch einem deutschen Möchtegern-Schumi auch nicht schlecht. :unsure:

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Du wirst es nicht glauben, ich musste im Rot-Grünen Land zu meiner Einschreibung ein Beleg mitliefern, auf dem nachweislich ist, dass ich die über 200 DM Semestergebühren geblecht habe. 

 

Du bist fuer eine gute Uni in USA locker mit 7000-10000$ im Jahr dabei, da ist der Unkostenbeitrag bei uns eher ein Witz. BTW: 200 DM ist nicht viel, wir bezahlen hier momentan 147 Euro.

 

Zum TUEV: Man schaetzt, dass ca. 8 Mio alter Fahrzeuge in Deutschland akute Maengel haben, die die Fahrsicherheit beeintraechtigen. Gerade bei aelteren Fahrzeugen lassen die Fahrer, die so wie Du denken, gerne mal Inspektion und Wartung, Reifen und Birnen, sausen. Es gibt Schaetzungen, dass bis zu 50% der Unfaelle mit Autos ueber 8 Jahren auf technische Defekte zurueckzufuehren sind. Jedes Leben, dass da verloren geht, ist eins zu viel. Von daher sind Vereine wie der TUEV schon sinnvoll.

 

OK, ich weiss auch, dass es da noch Verbesserungsmoeglichkeiten bzgl. der Qualitaet gibt, aber ich denke, ein zentralistisches System ist schon sinnvoll. Genauso wie beim Schornsteinfeger, wem schonmal der Kamin gebrannt hat, wird wissen, wovon die Rede ist.

 

so long

Henning

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Du wirst es nicht glauben, ich musste im Rot-Grünen Land zu meiner Einschreibung ein Beleg mitliefern, auf dem nachweislich ist, dass ich die über 200 DM Semestergebühren geblecht habe. 

 

[in den USA mußt du z.B. alle paar Jahre brav zum DMV fahren und deine driver´s licence neu abnehmen lassen. Und die Schadstoffemission Deines Fahrzeugs MUßT du ebenfalls regelmäßig checken lassen. (Ok, es gibt jede Menge Werkstätten, die damit werben, daß bei Ihnen JEDER durchkommt - aber gratis kriegste es auch nicht. :unsure: ).]

 

Ich könnte wetten, dass man als Ami, in seinem ganzen Leben viel weniger für den Führerschein bzw. für irgendwelche TÜVs blecht, als ein Deutscher. Ich kann mir kaum vorstellen, dass irgendwo auf der Welt ein Führerschein über 3000 DM kostet, auch wenn eine Nachprüfung mit drin ist, bei der auch der Preis von 500DM sicherlich Weltspitze ist.

Du wirst es nicht glauben, ich musste im Rot-Grünen Land zu meiner Einschreibung ein Beleg mitliefern, auf dem nachweislich ist, dass ich die über 200 DM Semestergebühren geblecht habe. 

 

Du bist fuer eine gute Uni in USA locker mit 7000-10000$ dabei, da ist der Unkostenbeitrag bei uns eher ein Witz. BTW: 200 DM ist nicht viel, wir bezahlen hier momentan 147 Euro.

 

Zum TUEV: Man schaetzt, dass ca. 8 Mio alter Fahrzeuge in Deutschland akute Maengel haben, die die Fahrsicherheit beeintraechtigen. Gerade bei aelteren Fahrzeugen lassen die Fahrer, die so wie Du denken, gerne mal Inspektion und Wartung, Reifen und Birnen, sausen. Es gibt Schaetzungen, dass bis zu 50% der Unfaelle mit Autos ueber 8 Jahren auf technische Defekte zurueckzufuehren sind. Jedes Leben, dass da verloren geht, ist eins zu viel. Von daher sind Vereine wie der TUEV schon sinnvoll.

 

OK, ich weiss auch, dass es da noch Verbesserungsmoeglichkeiten bzgl. der Qualitaet gibt, aber ich denke, ein zentralistisches System ist schon sinnvoll. Genauso wie beim Schornsteinfeger, wem schonmal der Kamin gebrannt hat, wird wissen, wovon die Rede ist.

 

so long

Henning

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Du bist fuer eine gute Uni in USA locker mit 7000-10000$ dabei, da ist der Unkostenbeitrag bei uns eher ein Witz. BTW: 200 DM ist nicht viel, wir bezahlen hier momentan 147 Euro.

In Deutschland ist das im wirtschaftswissenschaftlichen Bereich längst auch so.

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Das nächste Beispiel wäre der TÜV. Alle 2 Jahre (oder so) muss jeder Autobesitzer diesen Menschen vom TÜV den Arbeitsplatz sichern, natürlich staatlich verordnet. In den USA gibt es so etwas gar nicht. ...

Wenn Du nicht mit dem Auto zum TÜV willst, denn geh doch z.B. zur DEKRA.

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Du bist fuer eine gute Uni in USA locker mit 7000-10000$ dabei, da ist der Unkostenbeitrag bei uns eher ein Witz. BTW: 200 DM ist nicht viel, wir bezahlen hier momentan 147 Euro.

In Deutschland ist das im wirtschaftswissenschaftlichen Bereich längst auch so.

Moin

 

An einer oeffentlichen Hochschule oder meinst Du an Schulen wie der EBS? Oder meinst Du Unkosten durch Repetitorien, Buecher, kommerzielle Seminare zur Pruefungsvorbereitung ....?

 

so long

Henning

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Wenn "Hallo" irgendwas, ganz egal was, an einer Hochschule lernt, dann kann man diesen Erfolg mit keinem Geld der Welt aufwiegen. Allerdings ist zu vermuten, daß jeder Cent bei ihm rausgeschmissenes Geld ist. - Aber warten wir es ab. :unsure:

Edited by Juergen
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Damit meine ich Privatunis, mit deren Abschlüssen ein Arbeitsplatz meist leichter zu bekommen ist.

OK, aber das ist fuer dt. Verhaeltnisse ja nicht unbedingt die Regel. Und offensichtlich scheinen einige private Hochschulen da auch schon schwer am Wanken zu sein (im Spiegel stand vor ein paar Tagen mal ein Artikel ueber eine Management Schule in Berlin und eine Privatuni im Sueden).

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