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Was hat Jona, was LL nicht hat?


Charlene
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Das Wort des Herrn erging an Jona: Mach dich auf den Weg, und geh nach Ninive, in die große Stadt, und droh ihr all das an, was ich dir sagen werde. (Ninive sollte vernichtet werden. Ch.)

Jona machte sich auf den Weg und ging nach Ninive, wie der Herr es ihm befohlen hatte. Ninive war eine große Stadt vor Gott; man brauchte drei Tage, um sie zu durchqueren.

Jona begann, in die Stadt hineinzugehen; er ging einen Tag lang und rief: Noch vierzig Tage, und Ninive ist zerstört!

Und die Leute von Ninive glaubten Gott. Sie riefen ein Fasten aus, und alle, groß und klein, zogen Bußgewänder an.

Als die Nachricht davon den König von Ninive erreichte, stand er von seinem Thron auf, legte seinen Königsmantel ab, hüllte sich in ein Bußgewand und setzte sich in die Asche.

Er ließ in Ninive ausrufen: Befehl des Königs und seiner Großen: Alle Menschen und Tiere, Rinder, Schafe und Ziegen, sollen nichts essen, nicht weiden und kein Wasser trinken.

Sie sollen sich in Bußgewänder hüllen, Menschen und Tiere. Sie sollen laut zu Gott rufen, und jeder soll umkehren und sich von seinen bösen Taten abwenden und von dem Unrecht, das an seinen Händen klebt.

Jona 3, 1-10;

 

A. Woran erkennt Ihr Propheten?

 

B. Warum haben die Niniveer Jona geglaubt?

 

C. Ist Jemandem schon mal ein Prophet begegnet?

 

D. Behauptet hier Jemand von sich, dass das Wort Gottes an ihn jemals ergangen sei?

 

E. Könntet Ihr mir beschreiben, was Euch heute bedeutet:  

a. "sich in Bußgewänder hüllen",

b. "laut zu Gott rufen",

c. "umkehren und sich von seinen bösen Taten abwenden und von dem Unrecht, das an seinen Händen klebt"?

 

Charlene

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>> B. Warum haben die Niniveer Jona geglaubt? << (Charlene)

 

Weil dies der Verfasser des Buches Jona so wollte.

 

Das Buch Jona berichtet nichts, was sich tatsächlich so ereignet hätte. Es handelt sich um eine theologische Lehrerzählung. Als das Buch entstand, lag die Zerstörung Ninives (612 v. Chr.) schon etliche Generationen zurück.

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>> Was hat Jona, was LL nicht hat? <<  (Thread-Titel)

 

Fiktiven Charakter! Bei Jona handelt es sich um eine literarische Gestalt.

 

Den Menschen, der hier den Nick "Lucky Luke" trägt,  gibt's in echt. Bei ihm handelt es sich um eine tragische Gestalt.

 

 

 

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Zitat von Cano am 14:26 - 20.Februar.2002

>> Was hat Jona, was LL nicht hat? <<  (Thread-Titel)

 

Fiktiven Charakter! Bei Jona handelt es sich um eine literarische Gestalt.

 

Den Menschen, der hier den Nick "Lucky Luke" trägt,  gibt's in echt. Bei ihm handelt es sich um eine tragische Gestalt.

 

 

 

 

Liebe Charlene,

 

LuckyLuke hat nie von sich gesagt,

daß Gott ihn berufen hat.

 

Herzliche Grüße

Martin

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Und weshalb zitierst Du mich, Martin,

 

wenn Du das Wort an Charlene richtest?

 

>> LuckyLuke hat nie von sich gesagt,

daß Gott ihn berufen hat. << (Martin an Charlene)

 

Gegenteiliges hat auch niemand behauptet.

 

 

 

 

(Geändert von Cano um 16:36 - 20.Februar.2002)

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Liebe Charlene,

 

>A. Woran erkennt Ihr Propheten? <

 

Ich weiß es nicht.

Gibt es heute noch Propheten?

Wer war der Letzte?

 

>B. Warum haben die Niniveer Jona geglaubt? <

 

Aus diesem Text geht es nicht hervor.

War er so überzeugend?

Ausstrahlung?

Hat man DAMALS Propheten geglaubt?

 

>C. Ist Jemandem schon mal ein Prophet begegnet? <

 

Nein.

Ich suche allerdings nicht nach Ihnen,

wahrscheinlich kann ich sie deshalb nicht finden.

 

>D. Behauptet hier Jemand von sich, dass das Wort Gottes an ihn jemals ergangen sei? <

 

Von mir muß ich das verneinen, wenn man damit einen klar umrissenen Auftrag verbindetl

 

 

>E. Könntet Ihr mir beschreiben, was Euch heute bedeutet:  

a. "sich in Bußgewänder hüllen",

b. "laut zu Gott rufen", <

 

Nein

 

c. "umkehren und sich von seinen bösen Taten abwenden und von dem Unrecht, das an seinen Händen klebt"?

 

Umkehr, sein Leben nach anderen Prioritäten ausrichten, Fehler vor sich selbst eingestehen, den Entschluß zu fassen, sich zu ändern, die Fehler vor Gott zu bringen, Beichen, Vergebung der Sünden.

 

 

Herzliche Grüße

Martin

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An Charlene

(3.Versuch, bisher hat das Abschicken nicht

geklappt.)

 

A)Profeten erkennt man daran, daß eintrifft,

was sie sagen. Steht irgendwo in der Bibel,

weiß aber grad nicht wo. (Irgendwer wird es

wissen und uns sagen..)

 

B)D. Stern, mess. Jude behauptet in seinem

Kommentar, das läge an der wundersamen Errettung

Jonas. Die Niniveer hatten Respekt vor so einem

großen Profeten (der ja ziemlich lustlos daherkam..)

Jesu Wunder waren wesentlich größer und das

lies ziemlich viele Leute sehr kalt. Heute auch

noch.

ich glaube also, daß der Heilige Geist die Niniveer

dazu veranlaßt hat.

 

c) Ja, kleinen und großen. Bei uns dienen

einige mit persönlichen Worten - und sehr

häufig trifft das ein, aber alles wird

geprüft.

Ausserdem gibt es viele große bekannte Profeten,

die auch Bücher schreiben.

 

d)Ja. In Träumen, Visionen, direktem Reden,

indirektem Reden. Gott behauptet von sich,

er sei derselbe alle Zeit. Behaupte ich auch.

Also redet Er zu Seinem Volk. Das erwarten wir.

 

E)Bußgewand? Vielleicht eine schwierige Situation

zwischen Gott und Dir, die dich tagelang, evt. sogar

Wochenlang beschäftigt.

Vielleicht hast du aber auch was versemmelt, was du

gerne wieder gutmachen würdest?

 

Zu Gott rufen: Klar, lauthals oder auch leise.

Alleine oder zu mehreren. Einmal oder dauernd...

 

Umkehren? Böse Taten? Nun ja, nicht immer mag gleich

was an Händen kleben, aber von einigen Dingen muss

man wohl zurücktreten, wenn man es mit Gott aushalten

will. Sonst gibt es STress...

 

Hoffe, es hat dir als Diskussionsbeitrag geholfen.

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Lieber Martin,

 

>>Gibt es heute noch Propheten?<<

 

aber sicher doch – nur heute nennt man sie anders: „Forscher, Wissenschaftler, Weisen, Professoren, Sachverständige etc. etc.

 

... und man hört unheimlich auf sie - auch hier im Forum. Wenn Du hier Deine persönliche Meinung bringst, bringt das nicht viel - bringst Du aber die Meinung von berühmten Theologen, Forschern, Wissenschaftlern, dann wird andächtig gelauscht und die Gemeinde hängt an Deinen Lippen.

 

Warum glaubst Du wohl herrscht hier so ein starker Drang nach Quellenangaben

 

Lieben Gruß

Erich

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>> Warum glaubst Du wohl herrscht hier so ein starker Drang nach Quellenangaben << (Erich an Martin)

 

Vielleicht, damit man weiß, von wem Sätze wie der folgende stammen:

 

>> Wir haben nur ein einziges Fahrzeug, welches geeignet ist uns ans Ziel – dem Vater - zu bringen, alle anderen Gebilde, die sich Fahrzeug nennen,  können das nicht, da ihnen allen der Motor = Christus, wenn nicht sogar reiner Schrott sind. <<

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>>Vielleicht, damit man weiß, von wem Sätze wie der folgende stammen<<

 

der ist doch eindeutig von mir, lieber Cano, so weit müßtest Du mich doch langsam kennen.

 

Gruß

Erich

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Danke für die Antworten:

 

>Weil dies der Verfasser des Buches Jona so wollte. < (Cano)

 

OK, kein Gott, keine Propheten. Hältst Du sie für Betrüger oder für arme Irre, Cano?

 

>LuckyLuke hat nie von sich gesagt, daß Gott ihn berufen hat.< (Martin)

 

Das stimmt, lieber Martin. Allerdings erinnern mich die Drohgebärden seiner Sätze  an die Botschaften der Propheten, wie ich sie im Alten Testament lese. Siehst Du keine Parallelen?

 

>Profeten erkennt man daran, daß eintrifft, was sie sagen.< (jeru)

 

Die Niniveer haben aber – Gott sei dank – die 40 Tage nicht abgewartet. Warteten wir bis zur Katastrophe, wäre der Prophet überflüssig. Sein Auftrag lautet ja: Uns  z u v o r  zu warnen. Die Herausforderung lautet also: Wie kann ich die Spreu vom Weizen scheiden, bevor das Kind im Brunnen liegt?

 

>ich glaube also, daß der Heilige Geist die Niniveer dazu veranlaßt hat.< (jeru)

 

Wie veranlasst der Heilige Geist?

 

>Ausserdem gibt es viele große bekannte Profeten, die auch Bücher schreiben.< (jeru)

 

Hast Du Beispiele?

 

>Hoffe, es hat dir als Diskussionsbeitrag geholfen. < (jeru)

 

Danke jeru.

 

Charlene

 

 

 

 

(Geändert von Charlene um 18:30 - 20.Februar.2002)

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An Charlene II

 

Ja, Du hast recht, Charlene, man wartet besser nicht,

bis eintrifft, was Profeten sagen - solange es Warnungen

sind. Aber sie haben ja auch Verheissungen!! Also

auf die kann man ja richtig gerne warten, oder?

Und daran kann man auch messen, was Wahrheit war oder

nicht. Wenn alle tot herumliegen, kann sich nur

die nachfolgende Generation wundern.

Aber wer hätte gedacht, daß Israel nach fast 2000

Jahren wieder ein Staat ist? Wir sehen das heute.

 

Ja, wie veranlaßt der Heilige Geist?

Ich kenne natürlich nicht alle Seine Methoden,

aber ein paar schon.

Plötzlich z.B.entsteht eine innere Bereitschaft

etwas zu wollen (das "Wollen und Vollbringen" kommt

vom Herrn. STeht auch in der Bibel, in den Paulusbriefen.

Müßte jetzt Konkordanz durchwühlen...)und man

tut das dann und wundert sich sozusagen selber.

Es ist ein innerer Vorgang, da hat sich was

verändert...

Vielleicht hat auch irgendjemand massiv zur Umkehr

aufgerufen - naja, Jona maulte rum, der hätte

ja lieber Feuer und Schwefel gesehen, der Schlingel -

und plötzlich gehen alle  mit.

Ich denke, daß vieles, was wir für rein menschliche

Ereignisse halten, vom Heiligen Geist geführt sind.

 

Ja, einer, der einen sehr guten Ruf hat, ist

Rick Joyner, ein Amerikaner, der sehr viele Bücher

geschrieben hat.Der vertreibt sogar eine profetische

Zeitung (Morningstar)

 

Paul Caine ist ein Profet.

z.B. wurde der Zusammenbruch des Kommunismus

lange vor der Zeit von jetzt lebenden Männern

als Botschaft Gottes profezeit.

(Es gibt ein kleines Büchlein, kann es grad

nicht finden. Ich glaube es heißt: Fünf vor

zwölf - da stehen aktuellere Profetien drin.)

 

Geh mal auf http://www.glaube.de

da findest Du die Rubrik Profetien.

Da sind alte und neue Profetien veröffentlicht.

 

Am leichtesten lassen sich natürlich private Profetien

prüfen und die Leute, die sie weitergeben.

Wenn dann nach Monaten oder Jahren genau dieses

eintrifft - was überhaupt nicht manipulierbar ist -

dann darf man schon staunen, oder?

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>> OK, kein Gott, keine Propheten. Hältst Du sie für Betrüger oder für arme Irre, Cano? << (Charlene)

 

Ich habe Schwierigkeiten, Dich zu verstehen, Charlene!

 

Ich habe lediglich auf Deine Frage geantwortet, warum die Niniveer Jona geglaubt haben. Und diese Frage läßt sich vernünftigerweise nur damit beantworten, daß sie ihm geglaubt haben, weil es der Verfasser des Buches Jona so wollte. Hätte er gewollt, daß sie ihm nicht glauben, hätte er ein inhaltlich anderes Lehrstück geschrieben.

 

Das Buch Jona enthält nichts Historisches, wenn man mal davon absieht, daß es die Stadt Ninive tatsächlich gab und daß es sich um eine sehr große Stadt handelte. Je größer die Stadt, desto mehr wird gesündigt. Das ist auch heute noch so. Und genauso, wie sich heute die Bevölkerung einer großen Stadt nicht von heute auf morgen bekehren läßt und Buße tut, war es auch damals.

 

>> OK, kein Gott, keine Propheten. <<

 

Darauf kann ich nur antworten, daß es keinen Gott gab, der der Stadt Ninive irgendetwas angedroht hätte und daß es keinen Propheten (wie immer er geheißen haben mag) gab, der die Einwohner dieser Stadt zur reuigen Umkehr bewegt hätte.

 

Propheten (Mahner, Warner) allerdings gab es zu allen Zeiten. Es gibt sie sogar heute noch. Lucky ist einer davon, allerdings kein besonders origineller, da er sich nichts Neues einfallen läßt und sich lediglich der Worte biblischer Propheten bedient.

 

>> Hältst Du sie für Betrüger oder für arme Irre, Cano? <<

 

Ich halte sie grundsätzlich für Menschen mit einem ernsten Anliegen und unterstelle vielen von ihnen auch lautere Absichten. Betrüger und arme Irre sind ebenfalls unter ihnen anzutreffen. Wie so oft gilt: es gibt solche und solche. Bei einer pauschalen Beurteilung würde ich die Propheten nicht in die Kategorie 'arme Irre', sondern eher in die Kategorie 'Spinner' einordnen, wobei ich dann wiederum zwischen gefährlichen und harmlosen unterscheiden würde.

 

Gruß

Cano

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>> Paul Caine ist ein Profet. << (jeru)

 

So hatte der amerikanische "Top-Prophet" Paul Caine 1992 im Wahljahr von Bill Clinton einen

"prophetischen Traum": Clinton werde der beste Präsident nach Eisenhouwer sein. Er werde Randgruppen und Unterdrückten helfen. Auf ihm werde eine göttliche Salbung ruhen, mit deren Hilfe er Amerika eine neue Vision vermitteln und sein Volk zu größerer Einheit führen werde. Am Ende der achtjährigen Regentschaft von Clinton steht fest: Die US-Gesellschaft ist so zerrissen wie kaum vorher in der Geschichte. Die Schere zwischen Arm und Reich ist unter Clinton noch weiter auseinandergegangen. Nach amtlichen Angaben haben rund elf Millionen Menschen täglich "mäßigen und

schweren Hunger" zu leiden, davon über vier Millionen US-Kinder unter zwölf Jahren. Clinton wird wohl eher wegen seiner unzüchtigen "Lewinsky-Affäre", seines Eintretens für Abtreibung und seines Engagements für Homosexuelle in die Geschichte der USA eingehen als wegen einer "göttlichen Salbung".

 

http://www.bibelbund.christen.net/htm/2001-2-61.htm

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Zitat von jeru am 16:42 - 20.Februar.2002

 

A)Profeten erkennt man daran, daß eintrifft,

was sie sagen. Steht irgendwo in der Bibel,

weiß aber grad nicht wo.


 

Man braucht eigentlich nur genug Möchtegernpropheten, die alles mögliche prophezeihen und wartet dann ab, bis einer einen Zufallstreffer landet. Der ist dann ein wahrer Prophet, alle anderen eben falsche...

 

Mit dieser kruden Logik beweist man sich dann, das Prophetie möglich ist.

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>> Ja, einer, der einen sehr guten Ruf hat, ist

Rick Joyner, ... << (jeru)

 

Von Deutschland wir noch einmal ein 'Blitzkrieg' ausgehen, doch diesmal von einer

Armee des Heils. Diese Armee wird so unbesiegbar sein, wie keine andere Armee, die je zuvor durch Europa marschiert ist; auch sie wird über jede europäische Nation hinwegfegen. Was Satan durch die beiden Weltkriege tun konnte, war fast das genaue Gegenteil von Gottes Plan mit Deutschland. Deutschland wird all jenen Orten, denen es früher Zerstörung brachte, Heilung, Genesung und Heil bringen.

 

Deutschland ist eine auserwählte Nation, doch nur wahre Demut, Liebe und Toleranz gegenüber allen Völkern wir die Gnade Gottes freisetzen, die erforderlich ist, damit dieses Land in seine gewaltige Bestimmung eintreten kann.

 

http://www.pray.de/pray/prophetie--joyner.htm

 

Ein wahrhaft großer Prophet!

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An Cano

 

Cano, ich danke dir für die neuen links.

Ja, ich kann verstehen, wenn du mit solchen Profezeiungen

deine Probleme hast - hab ich auch.

Ich habe auch Probleme damit, daß sich Bush als bekehrter

Christ outet und mit der Bibel in der Hand "Terroristen"

niedermacht, Gefangene wie Sklaven behandelt usw.usw.

 

Ich finde es allerdings auch schwierig, solche Texte

unkommentiert aus Kontexten zu zitieren.

Ich kenne ziemlich viel von dem, was Rick Joyner geschrieben hat und einiges von dem, was Caine geschrieben hat.

Einige dieser Profetien sind eingetroffen und einige

sind dabei sich zu realisieren.

Profeten stehen unter der Prüfung der gesamten Gemeinde

Gottes. Also wird alles, was sie schriftlich weitergeben ja

von jedem beurteilt werden können. z.B. von Dir

Es gehört sehr viel Mut dazu, dieses alles mit Namen

Datum usw. weiterzugeben, denn es soll ja überprüft

werden.

Mit Sicherheit trifft einiges auch nicht ein.

Dann gilt halt, daß es NOCH NICHT eintrifft oder

daß der Profet tatsächlich nicht präzis hingehört hat.

Ich jedenfalls kenne Profetien, die eingetroffen sind,

die absolut übernatürlich waren, weil niemand diese

Ereignisse im Voraus  wissen konnte. Das war allerdings aus dem persönlichen

Bereich, aber alle, die das gehört haben und alle,die

die Umstände kennen, können die Richtigkeit bezeugen.

 

Clinton ist eine vielschichtige Persönlichkeit.

Es mag sein, daß er innenpolitisch einiges bewegt hat,

was tatsächlich in Gottes Sinne war.

David hat immerhin auch einen Menschen ermorden lassen

und Mose war ein Mörder.

Wir haben es in der Bibel auch mit sehr komplexen Menschen zu tun.

 

Die letzte Kritik und das letzte Urteil fällt der Gott,

an den Du scheinbar gar nicht glaubst, wie ich deinen

anderen Beiträgen entnehme.

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Ich hab's nicht so mit dem Glauben, jeru,

 

und zwar aus folgendem Grund:

 

"Denn Glauben und Wissen vertragen sich nicht wohl im selben Kopfe: sie sind darin wie Wolf und Schaaf in Einem Käfig; und zwar ist das Wissen der Wolf, der den Nachbar aufzufressen droht. - In ihren Todesnöthen sieht man die Religion sich an die Moral anklammern, für deren Mutter sie sich ausgeben möchte: - aber mit Nichten! Aechte Moral und Moralität ist von keiner

Religion abhängig; wiewohl jede sie sanktionirt und ihr dadurch eine Stütze gewährt." (Arthur Schopenhauer)

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Wie wärs mit Propheten, die die Wahrheit sagten und nicht nur so selbsternannten, (die gerade in sog. charismatisch-freikirchlichen Kreisen wie die Pilze aus dem Boden schiessen) auch aus unserer Zeit wie z.B. Pater Pio, der die Gabe der Prophete hatte und im Gegensatz zu den Pressemeldungen in Italien damals die Landung der Allierten genau vorhersagte und noch viel mehr.           http://www.padre-pio.de    

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Guest Ketelhohn
Punkt zwei: Der Prophet ist kein Wahrsager. Er deutet zuerst und vor allem die Gegenwart im Licht des Glaubens bzw. im Auftrag Gottes. Aussagen über die Zukunft haben dabei nicht selten auch ihre Funktion, sind aber sekundär.
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Guest Ketelhohn

Punkt drei: Ob wohl das Folgende als moderne Prophetie anzusehen ist?

Lest selbst:

Kein Frieden ohne Umkehr

Der 11. September 2001 Ein Ruf zu grenzenloser Gerechtigkeit

von Gabriele Kuby

Das Wachstum der Natur und die Entwicklung der

Geschichte geschehen nicht gleichförmig. Lange Zeit

tut sich scheinbar nichts. Dann plötzlich ein

Quantensprung. Die Terrorakte vom 11. September

sind ein solcher Quantensprung. Sie erfüllen uns mit

Entsetzen und Abscheu über Menschen, die fähig

sind, ein solches Verbrechen jahrelang zu planen und

durchzuführen, und mit Mitleid mit den Opfern, die in

diesem Inferno den Tod fanden.

Täglich sind wir mit Nachrichten über den Tod

unschuldiger Menschen in Kriegen, Massakern,

Naturkatastrophen konfrontiert. Der Tod der Opfer

des infamen Terrors in Amerika erschreckt uns

deswegen zutiefst, weil jeder von uns in einem der

Flugzeuge hätte sitzen oder sich im Trade Center

hätte befinden können. Der Satz: "Nichts mehr wird

so sein wie vorher" heißt: Wir werden uns nie wieder

so sicher fühlen wie vor dem 11. September, denn: Es

könnte auch mich treffen. Der 11. September hat uns

aus dem Schlaf der Unsterblichkeit gerissen.

Wenn die Zentren der amerikanischen Weltmacht

zum Einsturz gebracht werden, dann ist Krieg, ein

Krieg, der von einem unbekannten Gegner geführt

wird. Die Gefahr eines jeden Krieges ist es, daß die

Dynamik der Zerstörung sich verselbständigt, das

Böse wütet durch das Böse, bis der Tod selbst

schließlich Einhalt gebietet.

Eine tiefere Demütigung für die amerikanische Nation

läßt sich nicht denken. Die Realsymbole der

amerikanischen Macht sind getroffen. Realsymbol

heißt: Das Symbol enthält, was es darstellt. In den

Türmen des Trade Centers arbeitete das Gehirn der

Wirtschaftsmacht Amerika, im Pentagon sitzt das

Gehirn der Militärmacht Amerika. Um der Botschaft

den I-Punkt aufzusetzen, zerstörte auch noch eine

Autobombe Teile des Außenministeriums. Die

teuflische Perfektion des Anschlags verschlägt der

Welt den Atem.

Von "Zivilisationsbruch" ist die Rede. Ja, Krieg ist

immer ein Zivilisationsbruch. Aber der Begriff soll

vermitteln, daß hier eine Tat von nie da gewesener

Abscheulichkeit geschehen ist. War der Knopfdruck

des amerikanischen Piloten Thomas Ferebee weniger

abscheulich, mit dem er am 6. August 1945 die

Plutoniumbombe („Little Boy“) über Hiroshima

ausklinkte, die 151 000 Menschen in

Sekundenschnelle den Tod brachte, oder - drei Tage

später - die Uranbombe über Nagasaki, die 70 000

Menschenleben in einen Augenblick auslöschte?

Warum ist immer nur von Pearl Harbour die Rede?

Unter dem Entsetzen und dem Abscheu über die

Ruchlosigkeit des Anschlages wird die Frage zum

Verstummen gebracht, was denn die Ursache des

Hasses ist, der sich gegen Amerika, gegen die

westliche Zivilisation richtet. Warum tanzen

Palästinenser auf den Straßen? Weil sie die

Realsymbole der Macht, die ihre Leidenssituation

stabilisiert, stürzen sehen. Nur das Gesicht des

Krieges hat sich gewandelt, weil anders als in den

Weltkriegen das technologische Niveau der

Zivilisationen, die hier gegeneinander kämpfen, so

unterschiedlich ist. Die neue Realität hat einen neuen

Begriff hervorgebracht: Von "asymmetrischem Krieg"

ist die Rede.

Die fallenden Türme des Trade Centers und die

einstürzenden Mauern des Pentagons sind Ausdruck

eines Meers von Hass, der sich auf dieser Welt gegen

Amerika als mächtigstem westlichen Staat richtet.

Hass wächst proportional zur Ungerechtigkeit der

Machtausübung und der Ohnmacht der

Mißbrauchten.

Wie steht es mit der Gerechtigkeit auf unserem

Globus?

Dem Jahresbericht des UN-Entwicklungsprogramms

(UNDP) zufolge, haben 1,3 Milliarden Menschen

weniger als 1 Dollar pro Tag zum Leben, obwohl sich

der Pro-Kopf-Verbrauch weltweit seit 1950

versechsfacht hat. 826 Millionen Menschen sind

unterernährt. Die Zahl der unterernährten Menschen

allein in Afrika ist in den letzten 28 Jahren um das

Doppelte auf 215 Millionen gestiegen. Obwohl sich

der Verbrauch an Süßwasser weltweit seit 1960

verdoppelt hat, fehlt es 1,3 Milliarden an Süßwasser.

2,4 Milliarden Menschen haben keinen Zugang zu

medizinischer Grundversorgung. 20 Prozent der

Weltbevölkerung verbrauchen 86 Prozent der

Ressourcen. Das reiche Fünftel der Bevölkerung

konsumiert 58 Prozent der Energie, die ärmsten 20

Prozent der Menschen haben dagegen nur vier

Prozent zur Verfügung, obwohl weltweit 1995

doppelt soviel Energie verbraucht wurde wie vor 15

Jahren. Das UNDP spricht von "wachsendem

Ungleichgewicht". Wie viel hoffnungsloses Elend,

wie viel namenloses Leid steckt hinter diesen Zahlen!

Wie kommt es zu dieser immer weiter wachsenden

Ungleichheit? Liefern die armen Länder der Welt ihre

Rohstoffe und ihre Weltmarktsgüter freiwillig in den

Vereinigten Staaten und den anderen reichen Ländern

ab? Haben sie etwas mitzureden bei der Festsetzung

der Preise? Haben sie etwas mitzureden bei der

Festsetzung der Arbeitslöhne in den sogenannten Billiglohnländern?

Haben die Länder der dritten Welt

eine Chance, sich der Schulden/Armutsspirale zu

entwinden? Ist das Wirtschaftssystem, das die

westlichen Länder in den letzten Winkel dieses

Globus vorangetrieben haben, mit den ökologischen

Gegebenheiten unserer Erde vereinbar? Ist es ein

Wirtschaftsystem, welches dem Wohl der Menschen

dient? Die Antwort auf alle diese Fragen ist nein.

Die Tatsache, daß der derzeitige Präsident des

mächtigsten Staates dieser Erde, seine Macht benutzt,

um die Klimakonvention und das atomare

Gleichgewicht einseitig aufzukündigen, in der

Hoffnung, mit einem neuen Raketenschild Amerika

gegen die Angriffe von "Schurkenstaaten" zu

schützen, wirft die Frage auf, welches Interesse

Amerika am Wohl von Menschen hat, die nicht

Amerikaner sind. Um Gelder Für "Star Wars" zu

mobilisieren hat die US-Space Command eine Schrift

mit dem Titel "Vision für 2020" veröffentlicht. Darin

heißt es: "Die Globalisierung der Weltwirtschaft wird

die Kluft zwischen den Habenden und den Habenichtsen

weiter vergrößern. Deswegen hat die US-Regierung

die Mission, "die Weltraum-Dimension der

militärischen Operationen zu beherrschen (to

dominate the space dimension of military operations),

um die Vereinigten Staaten vor dem Rest der Welt zu

schützen.

Der größte Exportartikel der Vereinigten Staaten sind

Waffen: Zwischen 1993 und 1997 verkaufte die US-Regierung

Waffen im Wert von 190 Milliarden Dollar

an fast jede Nation der Welt. An einigen Stellen

dieser Erde kehren sich die Waffen nun gegen ihre

Verkäufer, so in Afghanistan: Es sind amerikanische

Waffen, mit denen die Taliban kämpfen. ("10 Things

to Know About Terrorism", von Mark LeVine, Prof.

für Geschichte and de University of California)

Unser demokratisches Willensbildungssystem ist

trotz allem Bekenntnis zu humanistischen Werten -

nicht in der Lage, das Wachsen der globalen

Ungleichheit umzukehren. Könnte es etwas damit zu

tun haben, daß unsere Auffassung von Freiheit der

individuellen Anhäufung von Reichtum keine

Grenzen zu setzen vermag, und daß die Macht, die

sich so zusammenballt, von keiner demokratischen

Instanz mehr kontrolliert werden kann? Die drei

reichsten Menschen der Welt besitzen soviel wie das

Bruttoinlandsprodukt der 48 ärmsten Länder

zusammen, und 1 Prozent der Weltbevölkerung haben

soviel Einkommen wie die ärmsten 57 Prozent der

Weltbevölkerung. Wie beeinflussen diese 1 Prozent

die Geschicke der Völker?

Stephen Walt, Professor für Internationale Politik an

der Harvard Universität, sagt: "Ich denke, daß dieses

Ereignis die Amerikaner daran erinnern wird, daß

unser weltweites Engagement nicht kostenlos ist. Die

USA sind das mächtigste Land der Welt, haben an

vielen Orten Interessen, nehmen Stellung zu vielen

Problemen. Andere Länder oder Gruppen stimmen

mit uns nicht überein. Amerika hat sich selbst

getäuscht, wenn es gedacht hat, daß seine Aktionen

ohne Auswirkungen auf das eigene Land bleiben.

Was unser Land international unternimmt, hat

Konsequenzen, über die wir nicht nachgedacht haben.

Unglücklicherweise ist dies genau die Lektion, die die

Terroristen uns wohl erteilen wollten...." (Die Zeit,

13. 09. 01) Welche Interessen? An welchen Orten?

Mit welchen Konsequenzen? Man sollte die Länder

fragen, in denen Krieg und Armut herrschen.

Gewiß verdanken wir den Amerikanern, daß unser

tausendjähriges Reich nur zwölf Jahre alt wurde, aber

welcher Art ist die "Freiheit", für die Amerika damals

und heute kämpft? Es ist die Freiheit des

kapitalistischen Marktes und nun kommt ein

Tabubruch mit dem Zeitgeist - die Freiheit zur

himmelschreienden Sünde. Der amerikanische Begriff

von Freiheit und die amerikanische Art, Freiheit

gesellschaftlich zu verwirklichen, bestimmt alle

westlichen Gesellschaften. In diesem von Gott

gelösten Freiheitswahn ist das Christentum im Begriff

zu versinken.

Wenn man das Wort "Kapitalismus" in den Mund

nimmt, ist man sofort im Verdacht, ein Kommunist zu

sein, und wenn man davon spricht, daß eine Freiheit,

die der Sünde Tür und Tor öffnet, eine zerstörerische

Freiheit ist, wird man als Fundamentalist

gebrandmarkt, das heißt als einer, der wie islamische

Fanatiker bereit ist, religiöse Werte mit Gewalt

durchzusetzen. Diese Sicht verstellt den Blick

auf die Notwendigkeit des Wandels der westlichen

Gesellschaft, ja aller Gesellschaften. Unsere

Zivilisation liegt auf Kollisionskurs mit Gott, mit der

Menschenwürde und mit der Natur. Das kann nicht

gut gehen. Und es geht nicht gut. Die geschichtliche

Herausforderung besteht darin, die zehn Gebote als

Fundament der Freiheit freiwillig anzunehmen. Auch

wenn dieser Satz sternenweit von der Realität entfernt

zu sein scheint, könnte er doch wahr sein. Der

Terrorismus wird diese Umkehr nicht erzwingen

können. Wie groß muß die Not werden?

Jeder von uns möchte lieber in Amerika leben als in

Cuba, lieber in Deutschland als im Iran, lieber in

einem reichen westlichen Land als in einem armen

der dritten Welt. Wir alle profitieren von dem fetten

Stück der Weltressourcen, das wir nach den Regeln

des freien kapitalistischen Weltmarktes an uns reißen.

Es zwingt uns in westlichen Gesellschaften keiner,

Gott zu lästern, abzutreiben, Unterhaltung mit Bildern

der Gewalt und Unzucht zu produzieren und zu

konsumieren, bei Reisen in ferne Länder dortige

Kinder sexuell zu mißbrauchen, oder unsere

Kreativität für Zigarettenwerbung, das Klonen von

Menschen oder das Ersinnen neuer Massenvernichtungsmittel

zu investieren, aber all dies

wird vom Wertekonsens unserer Gesellschaft

getragen. Der Wertekonsens besteht darin, dies alles

zu dürfen, um die Freiheit und den Reichtum und den

Spaß des Individuums zu mehren.

Aber wir werden nicht froh dabei. Woher die Angst?

Woher die endemische Depression in unserer

Spaßgesellschaft? Wer zahlt die Zeche? Die Antwort

ist klar: Die Zeche unserer Fun-Gesellschaft zahlen

die armen Länder dieser Erde, deren Armut in der

Regel durch ein korruptes, von den Vereinigten

Staaten gestütztes, diktatorisches Regime stabilisiert

wird.

Als der Kommunismus die Massen hinter seinen

Fahnen versammelte, verlief die Front zwischen Arm

und Reich innerhalb der industrialisierten

Gesellschaften. Die kommunistische Ideologie

versprach den ausgebeuteten Massen das Heil aus

Menschenhand und hetzte sie nicht nur auf gegen die

Reichen, sondern auch gegen Gott. Als sie merkten,

daß aus dieser Fahne ein diktatorisches Joch wurde,

hatte es sich bereits um ihren Hals geschlossen.

Überflüssig wurde der Kommunismus in dem Maß,

indem sich die Arbeiterklasse in den westlichen

Gesellschaften aus der Verelendung erhob und

soziologisch verflüchtigte: Alle haben so viel

Wohlstand, daß sie noch keine Not dazu treibt, an

Verhältnissen zu rütteln, in denen - wie in Amerika -

2,7 Prozent der Bevölkerung zwei Drittel des

Gesamtvermögens besitzen. (Auch das könnte sich

ändern, denn inzwischen leben in den USA 20

Prozent der Bevölkerung unter der Armutsgrenze.)

Die Front ist verschoben vom Inland in die große

weite arme Welt. Ist es nicht ein gefährlicher

Realitätsverlust, wenn diese Asymmetrie hinter dem

asymmetrischen Krieg nicht gesehen wird?

Der Motor des kapitalistischen Wirtschaftssystems ist

eine Eigenschaft des Menschen, die zu früheren

Zeiten als Laster bezeichnet wurde, nämlich die

Habgier. Laster lasten auf dem Menschen und ziehen

ihn nach unten. "Als Hauptsünden werden sie deshalb

bezeichnet, weil sie weitere Sünden, weitere Laster

erzeugen", erklärt der Katechismus. Weil unser Wirtschaftssystem

mit der Kraft im Menschen arbeitet, die

kein Genug kennt, weil es ein System ist, das ohne

Wachstum zugrunde geht, deswegen breitet es sich in

den letzten Winkel unserer begrenzten Wohnstätte

Erde aus. Mehr an sich zu reißen, wo man die

wirtschaftliche (und im Notfall die militärische)

Macht hat, gilt als legitim und ehrenwert und ist durch

unsere Gesetze abgesichert.

Das kapitalistische Wirtschaftssystem erlaubt es, daß

einzelne so schwindelerregend reich werden, wie die

Türme des Trade Centers hoch waren, die von Mr.

Larry Silverstein zwei Monate vor ihrer Zerstörung

für sieben Milliarden Mark gekauft wurden. Geld

wird durch den Handel mit Geld verdient, nein, nicht

verdient, aber doch irgendwie gemacht, in einer Größenordnung,

daß ganze Volkswirtschaften, ja die

Weltwirtschaft durch die unkontrollierbare

Börsenspekulation von Privatpersonen

zusammenbrechen können.

In einer Welt, in der sich die Schere zwischen Reich

und Arm immer mehr öffnet, lebt unsere Wirtschaft

davon, daß sie mit den subtilsten Methoden der

Manipulation, genannt Werbung, die Menschen zum

Konsum von überflüssigen Produkten verführt. Der

Chefökonom der Deutschen Bank sagte zwei Tage

nach den Anschlägen: "In einer solchen Situation

verzögern sich Käufe, die als Luxus eingestuft werden

und damit wird eine in der Stagnation befindliche

Wirtschaft weiter gebremst. Dies ist dann der

eigentliche Auslöser für schlechte Wirtschaftsdaten,

nicht die aktuellen Ausfälle." (Die Tagespost, 15. 09.

2001) Im Klartext: Unsere Wirtschaft lebt vom

Luxus.

Es ist ein Wirtschaftssystem, das der chronischen

Arbeitslosigkeit nicht Herr wird. Der technologische

Fortschritt, einst von der Hoffnung getragen, er

könnte den Menschen von sklavischer Arbeit

befreien, wird von der Gier vereinnahmt und erzeugt

statt größerer Freiheit wachsende Arbeitslosigkeit.

Hören wir, wie Henry Miller im Wendekreis des

Steinbocks den Tanz um das goldene Kalb beschreibt:

"Nacht, wieder Nacht, die unberechenbare leere,

kalte, mechanische Nacht von New York, in der es

keinen Frieden, keine Zuflucht, keine Vertraulichkeit

gibt....Mit Geld durch das nächtliche Gewimmel zu

wandern, geschützt durch das Geld, eingewiegt vom

Geld, verdummt durch das Geld, das Gewimmel

selber Geld, selbst der Atem Geld, nirgendwo das

kleinste einzige Ding, das nicht Geld ist, überall Geld,

Geld und nochmals Geld, und noch nicht genug, und

dann kein Geld oder ein wenig Geld, oder mehr Geld,

aber Geld, immer Geld, und ob du Geld hast oder

keines, Geld ist's, was zählt und aus Geld wird Geld,

aber was ist es, was aus Geld Geld macht?"

Ein solches Wirtschaftssystem kann mit der Natur nur

im Krieg sein, denn die Natur ist ein wunderbarer

Organismus zyklischer Erneuerung innerhalb der

nicht überschreitbaren Grenzen der Materie. Es ist ein

Krieg gegen die eigene Mutter, die uns nährt, und

gegen den Schöpfer, der uns diese herrliche, einzige

und einzigartige Erde anvertraut hat. Der Heilige

Augustinus sagt: "Wie soll dir das unterworfen sein,

was unter dir ist, wenn du nicht dem unterworfen bist,

was über dir ist?"

Die ökologischen Schreckensmeldungen sind nicht

mehr täglich in den Schlagzeilen, seit die Grünen an

der Macht sind eine eigenartige Korrelation aber

eine Umkehr gibt es nicht, vielmehr die

Aufkündigung der Klimakonvention zur Senkung des

Schadstoffausstoßes durch Präsident Bush. Die

gravierendste Folge des ökologischen Raubbaus ist

die Erwärmung der Erdatmosphäre um 5 - 7 Grad. Sie

wird Millionen Menschen den Tod bringen und das

Angesicht der Erde noch in diesem Jahrhundert für

immer verändern.

Seit der Kommunismus mit Gottes Hilfe im Westen

ohne Blutvergießen zusammengebrochen ist, gibt es

keine ideologische Alternative mehr zum

Kapitalismus, der sein Netz über den gesamten

Globus geworfen hat. (Daß China mit einem Fünftel

der Weltbevölkerung noch immer eine

menschenverachtende kommunistische Diktatur ist,

war kein Hinderungsgrund, dieses Land im September

2001

in die Welthandelsorganisation aufzunehmen und

neuerdings gemeinsam mit ihm gegen den Terror zu

kämpfen.) Unser schöpferischer Geist ist von der

normativen Macht des Faktischen wie hypnotisiert. Es

gibt keinerlei Vision eines Wirtschaftssystems, das

eine Basis von globaler Gerechtigkeit und Frieden

sein könnte. Nur noch die Stimme des Papstes, eines

einsamen Rufers in der Wüste, fordert die Wahrung

der Würde aller Menschen, globale Gerechtigkeit und

Verantwortlichkeit gegenüber unserem Schöpfer.

Besteht eine Chance, daß wir die Umkehr vollziehen,

bevor uns Not und Krieg und Tod dazu zwingen?

Am "Tag danach", dem 12. September 2001, hatte

Gott seiner Kirche in der Lesung aus dem

Kolosserbrief folgendes zu sagen:

"Schwestern und Brüder! Ihr seid mit Christus

auferweckt; darum strebt nach dem, was im Himmel

ist. Wo Christus zur Rechten Gottes sitzt. Richtet

euren Sinn auf das Himmlische und nicht auf das

Irdische!...Darum tötet, was irdisch an euch ist: die

Unzucht, die Schamlosigkeit, die Leidenschaf, die

bösen Begierden und die Habsucht, die ein

Götzendienst ist." (Kol 3, 1-11)

Und im Evangelium des selben Tages lehrt Jesus:

"Selig, ihr Armen, denn euch gehört das Reich Gottes.

Selig, die ihr jetzt hungert, denn ihr werdet satt

werden. Selig, die ihr jetzt weint, denn ihr werdet

lachen....Aber weh euch, die ihr reich seid; denn ihr

habt keinen Trost mehr zu erwarten. Weh euch, die

ihr jetzt satt seid; denn ihr werdet hungern. Weh euch,

die ihr jetzt lacht; denn ihr werdet klagen und weinen.

Weh euch, wenn euch alle Menschen loben; denn

ebenso haben es ihre Väter mit den falschen Propheten

gemacht." (Lk 6, 20-26)

Am "Tag danach" sagte Bundeskanzler Schröder:

"Die terroristischen Schläge ...sind also auch

Anschläge gegen unsere eigene Freiheit, gegen unsere

eigenen Werte, die wir mit dem amerikanischen Volk

teilen. Deshalb leisten wir Beistand. Es geht hier um

die Verteidigung all dessen, was unsere freiheitliche

und offene Gesellschaft im Kern begründet, und das

dürfen wir in unserem eigenen Interesse nicht preisgeben."

Welche Werte sind das, die unsere freiheitliche und

offene Gesellschaft im Kern begründen? Welche

Antwort haben unser Bundeskanzler und unsere

Minister, die es bei ihrer Vereidigung für überflüssig

hielten, Gott um Hilfe zu bitten, darauf? Die Antwort

dürfte sein: Freiheit und Toleranz. Betrachtet man die

Folgen, so ist nicht zu übersehen, daß der Kern

unserer freiheitlichen und offenen Gesellschaft faul

ist:

Die Familien zerbrechen. Jedes Jahr produziert an die

200 000 seelisch tief verwundete Scheidungskinder.

Hunderttausende von Frauen töten ihre ungeborenen

Kinder. Die Medien pumpen Unzucht und Gewalt ins

Volk. Pornographie und seelenzerstörender

Mißbrauch der Sexualität ist allgegenwärtig und

erscheint normal. Immer mehr und immer jüngere

Jugendliche werden kriminell. Viele flüchten in die

Drogen. Die homosexuelle Partnerschaft wird vom

Staat der Ehe gleichgestellt, Prostitution gilt seit

kurzem nicht mehr als sittenwidrig. Wissenschaftler

wollen den Menschen klonen. Die Geburtenrate liegt

auf Aussterbekurs. Die Kirchen sind gelähmt,

unfähig, das Abgleiten in eine heidnische Gesellschaft

aufzuhalten. Lange vor dem 11. September hat Papst

Johannes Paul II dies alles auf den Begriff gebracht:

Wir leben in einer "Kultur des Todes". Wie lange

noch, wie lange wird Gott das alles zulassen? Haben

wir uns das nicht oft gefragt?

Der moralische Verfall der Gesellschaften, die als

christlich gelten, ist für islamische Völker ein

offenkundiger Beweis für die Überlegenheit ihrer

eigenen Religion. Es sind Völker, die beten und

fasten. Bin Laden erklärte nach dem Beginn des

Krieges gegen Afghanistan: "Diese Ereignisse haben

die ganze Welt in zwei Lager geteilt: das Lager der

Gläubigen und das Lager der Ungläubigen...Jeder

Muslim muß danach drängen, seiner Religion zum

Sieg zu verhelfen. Der Sturm des Glaubens ist

gekommen. Der Sturm der Veränderung ist

gekommen, um die Unterdrückung von Mohammeds

Insel auszumerzen." Lassen wir uns nicht einreden,

die terroristische Fratze des Islam, sei das Wesen des

Islam. Sie ist es so wenig, wie die Fratze

ausbeuterischer Gewalttätigkeit der westlichen

Gesellschaften das Wesen des Christentums ist.

Was haben wir dem Islam entgegen zu setzen?

Toleranz. Unsere Kirchen werden leer und wir bauen

Moscheen, wir nehmen das Kreuz aus den

Schulzimmern und sorgen für islamischen

Religionsunterricht. Die Bevölkerungsentwicklung

der westlichen Länder geht steil nach unten, die des

muslimischen Anteils stark nach oben. Wir bringen

unsere Kinder im Mutterleib um und handeln mit

Embryonen. Könnte es sein, daß wir erst dann

erkennen, welch wunderbare Freiheit uns die

christliche Gotteskindschaft schenkt, wenn wir sie

verloren haben?

Deswegen beruhigen mich und viele die

Einmütigkeitserklärungen unserer Regierungen nicht,

die nun willens sind, alles in die Waagschale zu

werfen, um den Terrorismus zu zerschlagen. Können

wir sicher sein, daß die Bürgerrechte, die jetzt über

Bord gehen, uns eines nicht sehr fernen Tages

furchtbar fehlen werden? Alle wollen wir vor

terroristischen Angriffen geschützt werden. Aber

geschieht durch die Bombardierung eines Landes, in

dem durch die Sowjets schon fast alles zerstört wurde

und man nur noch ein paar Monate warten muß, bis

die Bevölkerung verhungert und erfroren ist zuerst

die halbe Million verkrüppelter und verwaister

Kinder? Die Regierenden bereiten uns auf "einen

langen Weg" vor. Sie ahnen wohl, daß dieser Krieg

nicht zu gewinnen ist. Vermutlich werden weit mehr

unschuldige Menschen sterben müssen als unter den

Trümmern von New York und Washington,

amerikanische (und deutsche?) Soldaten ebenso wie

die entsetzlich geschundenen Menschen in den

Ländern, in denen der Krieg ausgetragen wird. Ist die

Dynamik des Krieges erst einmal angestoßen, dann

regiert der Fürst dieser Welt mit der entfesselten Kraft

des Hasses, den die Ohnmacht in den

Menschenherzen entflammt. Der Terrorismus ist die

Folge, die Kultur des Todes die Ursache und die

Lösung nur eine: Umkehr zur Kultur des Lebens.

Gibt es irgendwelche Anzeichen dafür, daß wir die

Zeichen der Zeit erkennen? Welche Ort hat der 11.

September in der Heilsgeschichte?

Jesus sagt:

"Ihr werdet von Kriegen hören, und Nachrichten über

Kriege werden euch beunruhigen. Gebt acht, laßt

euch nicht erschrecken! Das muß geschehen. Es ist

aber noch nicht das Ende. Denn ein Volk wird sich

gegen das andere erheben und ein Reich gegen das

andere, und an vielen Orten wird es Hungersnöte und

Erdbeben geben. Doch das alles ist erst der Anfang

der Wehen. Dann wird man euch in große Not

bringen und euch töten und ihr werdet von allen

Völkern um meines Namens willen gehaßt....Und

weil die Mißachtung von Gottes Gesetz überhand

nimmt, wird die Liebe bei vielen erkalten. Wer jedoch

bis zum Ende standhaft bleibt, der wird gerettet." (Mt

24, 6 13) "Wenn all das beginnt, dann richtet euch

auf, erhebt eure Häupter, denn eure Erlösung ist

nahe." (Lk 21, 28)

Bei unheilvollen Ereignisse ist die erste Frage nicht

nur der Ungläubigen: "Wie konnte Gott das

zulassen?" Diese Frage ist auch eine Frucht der

geistlichen Beschwichtigung, die in der

Verkündigung der Kirchen vorherrscht. Es wird uns

fast nur noch der alliebende, allbarmherzige Gott

gepredigt. Wir hören nicht mehr viel über die

todernsten Folgen der Sünde, wir hören kaum mehr,

daß in diesem Leben eine Entscheidungsschlacht um

unsere Seele stattfindet, in der jedem Menschen die

Freiheit der Entscheidung für Gott oder gegen Gott

unwiderruflich von seinem Schöpfer gegeben ist. Das

Wort "Strafgericht" erscheint uns als alttestamentarischer

Anachronismus. Daß wir in einer Endzeit

leben, die auf die Wiederkunft Christi hindeutet,

glauben kaum noch jene, die Sonntags in die Kirche

gehen.

Wer den Ernst der Botschaft Jesu ernst nimmt, wird

als Fundamentalist diffamiert, ein Begriff, der nicht

unterscheidet zwischen scheinheiligen, gewaltbereiten

Fanatikern und jenen, die um den Weg der Heiligkeit

ringen.

Als der heilige Johannes Gesichte der Endzeit hatte,

die als letztes Buch in den Kanon unserer Bibel

aufgenommen wurden, sah er sieben Engel, denen

eine laute Stimme aus dem Tempel zurief: "Geht und

gießt die sieben Schalen mit dem Zorn Gottes über die

Erde!" (Off 16, 1) Aber die Menschen "verfluchten

den Namen Gottes, der die Macht über diese Plagen

hat. Sie bekehrten sich nicht dazu, ihm die Ehre zu

geben....und sie ließen nicht ab von ihrem Treiben."

Die geheimnisvollen Bilder der Apokalypse geben

etwas von ihrem Geheimnis Preis, wenn man sie im

Schatten des 11. September betrachtet (s. Kapitel 16 -

18). Johannes sieht "einen anderen Engel aus dem

Himmel herabsteigen; er hatte große Macht, und die

Erde leuchtete auf von seiner Herrlichkeit. Und er rief

mit gewaltiger Stimme: Gefallen, gefallen ist

Babylon, die Große! Zur Wohnung von Dämonen ist

sie geworden, zur Behausung aller unreinen Geister

und zum Schlupfwinkel aller unreinen und

abscheulichen Vögel. Denn vom Zornwein ihrer

Unzucht haben alle Völker getrunken, und die Könige

der Erde haben mit ihr Unzucht getrieben. Durch die

Fülle ihres Wohlstandes sind die Kaufleute der Erde

reich geworden.....Ihre Sünden haben sich bis zum

Himmel aufgetürmt, und Gott hat ihre Schandtaten

nicht vergessen...Deshalb werden an einem einzigen

Tag die Plagen über sie kommen, die für sie bestimmt

sind: Tod, Trauer und Hunger. Und sie wird im Feuer

verbrennen; denn stark ist der Herr, der Gott, der sie

gerichtet hat." (Off 18, 1 8)

Viel lieber würde ich die Vorhersagen Jesu und die

warnenden Gesichte des Johannes für irrelevant

halten. Aber ich kann es nicht, denn ich kann mich

nicht darüber täuschen, daß unsere globale

Zivilisation Gottes Gesetze mißachtet, die Würde des

Menschen in großen Teilen der Welt mit Füßen tritt

und die Natur zugrunde richtet.

Der teuflische Anschlag auf die Machtzentren

Amerikas aus der Sicht der Heilsgeschichte ein

Menetekel der Umkehr wird die Umkehr nicht

bewirken, denn ein äußerer Feind, selbst wenn er

unsichtbar ist, verbirgt die inneren Probleme in

seinem Schatten. Allein sie zu benennen, liegt ganz

und gar nicht auf der Linie der political correctness.

Aber eines ist sicher: Die Ereignisse vom 11.

September 2001 sind ein globaler Paukenschlag, mit

dem eine neue Phase der Geschichte des Unheils und

des Heils der Menschheit beginnt. Das Böse hat

Menschen gefunden, die bereit waren und sind, ihr

Leben hinzugeben in der satanischen Verblendung,

daß die Probleme dieser Welt mit Gewalt zu lösen

wären. Um dieser Kraft zu begegnen, wird auch Jesus

Christus Menschen brauchen, die bereit sind, für seine

Sache zu sterben. Er hat sie immer gebraucht und

immer gefunden. Martin Luther King war ein solcher.

Er sagte: "Wir werden Leiden akzeptieren, aber nie

anderen zufügen. Es darf keine Besiegten geben,

sondern nur Versöhnte."

Man kann nicht sagen, Gott hüllte sich in Schweigen.

Wer Ohren hat, der höre die Lesungen und

Evangeliumstexte der letzten Wochen. Seit Beginn

der Angriffe auf Afghanistan am 7. Oktober dem

Jahrestag der Seeschlacht von Lepanto und dem Fest

der Rosenkranzkönigin handeln die Lesungen

dreimal hintereinander von Ninive, jener Stadt, der

Gott durch Jona das Strafgericht androhen ließ:

"Jona begann in die Stadt hineinzugehen...und rief:

Noch vierzig Tage, und Ninive ist zerstört! Und die

Leute von Ninive glaubten Gott. Sie riefen ein Fasten

aus, und alle, groß und klein, zogen Bußgewänder an.

Als die Nachricht davon den König von Ninive

erreichte, stand er von seinem Thron auf, und legte

seinen Königsmantel ab, hüllte sich in ein Bußgewand

und setzte sich in die Asche. Er ließ in Ninive

ausrufen: Befehl des Königs und seiner Großen: Alle

Menschen und Tiere, Rinder und Schafe und Ziegen,

sollen nichts essen, nicht weiden und kein Wasser

trinken. Sie sollen sich in Bußgewänder hüllen...und

laut zu Gott rufen, und jeder soll umkehren und sich

von seinen bösen Taten abwenden und von dem

Unrecht, das an seinen Händen klebt....Da reute Gott

das Unheil, das er ihnen angedroht hatte, und er führte

die Drohung nicht aus." (Jona 3)

Ach hätten doch auch wir - wie die Leute von Ninive

- Bußgewänder in den Schränken. Ach wären doch

auch unsere Mächtigen bereit, die zerstörerische

Hybris technologisch-militärischer Scheinüberlegenheit

abzulegen, sich in die Asche der Reue

zu setzen und ihre Schritte auf den Weg des Friedens

zu lenken.

Auch wenn wir uns ohnmächtig fühlen, den großen

Strom der geschichtlichen Kräfte umzulenken, so

kann doch jeder einzelne umkehren. Was heißt das?

Christen sind, wenn sie ihre Religion leben, in der

Regel darum bemüht, heute besser zu leben als

gestern. Gut leben heißt, im Sinne des Taufgelübdes

immer wieder neu dem Bösen zu widersagen und sich

für das Gute zu entscheiden. Umkehr bedeutet einen

Quantensprung in diesem Bemühen die Bereitschaft,

radikaler zu fragen: Was ist der Wille Gottes? Stehe

ich im Willen Gottes mit der Art, wie ich mein Geld

verdiene? Gibt es erstarrte Hindernisse der Liebe in

meinen Beziehungen? Muß ich Menschen oder

Dinge loslassen, die ich zu brauchen glaube? Gibt es

Menschen, die ich nicht brauche, die aber mich

brauchen? Wo bin ich gebunden durch Groll? Wem

habe ich nicht verziehen? Baue ich mit am Reich

Gottes? Habe ich mein Leben und mein Sterben

wirklich in die Hände Gottes gelegt?

Wenn Menschen eine Krebsdiagnose bekommen, sind

sie mit einem Schlag bereit, diese Fragen zu stellen.

Dann kann die stärkste Kraft der Transformation frei

werden, die es gibt: Die Reue. Sie steigt auf zum

Herzen Gottes und verändert unser Schicksal, unser

irdisches sofern uns noch Zeit geschenkt ist und

unser ewiges. Der 11. September ist wie eine

kollektive Krebsdiagnose.

Visionäre aus verschiedensten Jahrhunderten

sprechen der Welt prophetische Botschaften des

Himmels zu, die vor einer furchtbaren Reinigung

warnen, immer mehr häufen sich die Erscheinungen

Marias, die uns zur Buße und Umkehr auffordert.

"Betet, betet, betet" dieser Ruf der Muttergottes

erschallt seit einigen Jahrzehnten immer dringlicher

über die Erde. Wohl denen, die ihm folgen, denn im

Gebet kann uns Jesus Christus den Glauben schenken,

daß der treue Gott seine Schöpfung, seine Geschöpfe

und seine Kirche bewahren wird.

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