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Wittenberg


Thofrock
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95 Thesen, warum Bier besser ist als Frauen

 

1. Bier hat niemals Migräne.

2. Bier ist immer feucht.

3. Wenn Du ein Bier geküsst hast, hat es sich jemals beschwert, das Du schon ein paar Biere vorher hattest ?

4. Ein Bier verlangt nicht von dir zu sagen 'Ich liebe Dich', auch wenn Du es zum Bier sagen möchtest.

5. Mit 20 Bier kann ich besser fahren, als 20 Frauen es können.

6. Es ist in Ordnung, mehrere Biere gleichzeitig zu haben.

7. Bier erwartet keine Geburtstagsgeschenke.

8. Bier versteht Deine Probleme

9. Hast Du ein Bier schon mal sagen hören: 'Wo warst Du letzte Nacht so lange ?"

10. Ein Bier will nicht befriedigt werden, im Gegenteil, es gibt sein Leben um Dich zu befriedigen.

11. Ein Bier wird nie eifersüchtig, wenn Du ein anderes Bier nimmst.

12. In einer Bar kannst Du immer ein Bier mitnehmen.

13. Ein Kater vom Bier geht weg.

14. Ein Bier wird nicht sauer, wenn Du mit einer Fahne nach Hause kommst.

15. Du brauchst ein Bier nicht zu waschen, bevor es gut schmeckt.

16. Ein Bier kann man den ganzen Monat lang genießen.

17. Ein Bier braucht man nicht ausführen und bewirten.

18. Wenn Du mit einem Bier fertig bist, bekommst Du immer noch Flaschenpfand.

19. Ein steriles Bier ist ein gutes Bier.

20. Du kannst Dir sicher sein, Du bist der erste, der das Bier hat.

21. Du kannst mehr als ein Bier pro Nacht haben und musst Dich nicht schuldig fühlen.

22. Du kannst ein Bier mit Deinen Freunden teilen.

23. Ein Bier geht schnell runter.

24. Bierflecken kann man auswaschen.

25. Ein Bier wartet immer geduldig im Wagen auf Dich.

26. Wenn ein Bier unten gelandet ist, wirft man es weg.

27. Ein Bier kommt nie zu spät.

28. Bieretiketten kann mein einfach von der Flasche abziehen.

29. Wenn Du ein Bier gut genug trinkst, hast Du immer ein gutes Gefühl im Kopf.

30. Ein Bier verlangt nicht nach Gleichberechtigung.

31. Ein Bier kümmert's nicht, wann Du heimkommst.

32. Biere gibt's immer in Sechserpacks...

33. Man kann ein Bier in aller Öffentlichkeit trinken.

34. Man kann sich außer Kopfschmerzen nichts anderes von einem Bier einfangen.

35. Wenn Du mit einem Bier fertig bist, musst Du nichts anderes tun als die leere Flasche wegwerfen.

36. Wenn Du mit einem Bier fertig bist, nimm das nächste.

37. Du wirst nie Bieretiketten auf der Wange haben...

38. Bier sieht am Morgen genauso aus wie am Abend.

39. Ein Bier schaut nicht regelmäßig bei Dir vorbei.

40. Ein Bier stört es nicht, wenn jemand das Zimmer betritt.

41. Ein Bier stört es nicht, die Kinder zu wecken.

42. Ein Bier bekommt keine Krämpfe.

43. Ein Bier hat keine Mutter.

44. Ein Bier hat keine Moral.

45. Ein Bier spielt nicht einmal im Monat verrückt.

46. Ein Bier hört Dir immer geduldig zu und streitet niemals.

47. Bieretiketten kommen nicht einmal im Jahr aus der Mode.

48. Bieretiketten sind im Preis schon mit enthalten.

49. Bier weint nicht, es blubbert.

50. Ein Bier hat nie kalte Hände oder Füße.

51. Ein Bier ist nie übergewichtig.

52. Wenn Du die Biersorte wechselst, brauchst Du keinen Unterhalt zu zahlen.

53. Ein Bier wird nie mit Deiner Kreditkarte abhauen.

54. Ein Bier hat keinen Rechtsanwalt.

55. Ein Bier braucht nicht viel Platz im WC.

56. Ein Bier kann Dir keine Krankheiten wie Herpes zufügen.

57. Einem Bier ist Dein Fahrstil egal.

58. Ein Bier ändert nicht seine Meinung.

59. Ein Bier kümmert es nicht, ob Du rülpst oder einen fahren lässt.

60. Ein Bier ärgert Dich nicht.

61. Ein Bier fragt nicht danach, das Fernsehprogramm zu wechseln.

62. Ein Bier bringt Dich nicht dazu, Einkaufen zu gehen.

63. Ein Bier bringt Dich auch nicht dazu, den Müll rauszubringen.

64. Ein Bier bringt Dich auch nicht dazu, den Rasen zu mähen.

65. Ein Bier kümmert's nicht, Chuck Norris oder Charles Bronson-Filme zu sehen.

66. Ein Bier hat man sehr leicht bei der Hand.

67. Dicke, volle Biere sind umso besser.

68. Ein Bier sagt nie 'nein'.

69. In ein Bier kann man sich leicht reinversetzen.

70. Ein Bier beschwert sich nicht, wenn Du es irgendwohin mitnimmst.

71. Auf einer Party verschwindet das Bier nicht zusammen mit anderen Bieren.

72. Ein Bier trägt (und braucht) keinen BH.

73. Ein Bier kümmert's nicht, schmutzig zu werden.

74. Ein Bier stört sich nicht an Gefühllosigkeit.

75. Ein Bier verbraucht nicht das gesamte Toilettenpapier.

76. Ein Bier lebt nicht mit seiner Mutter zusammen.

77. Ein Bier macht Dich nicht schlapp.

78. Ein Bier kümmert sich nicht um Manieren.

79. Ein Bier schreit nicht herum.

80. Ein Bier kümmert sich nicht um die Fußball-Saison.

81. Ein Bier schleppt Dich sicher nicht mit zur Kirche.

82. Ein Bier kann 'Vergaser' sicher besser buchstabieren als eine Frau.

83. Ein Bier denkt nicht, Fußball sei bescheuert, aus wer weiß was für Gründen.

84. Ein Bier hat oftmals mehr Ahnung von Computer als eine Frau...

85. Ein Bier wird nicht sauer, wenn Du andere Biere in Deiner Nähe hast.

86. Ein Bier wird nie behaupten, diese Werbungen mit den Babies sind irgendwie "süß".

87. Wenn ein Bier ausläuft, riecht es für eine Weile irgendwie gut...

88. Ein Bier nennt Dich sicher kein sexistisches Schwein, weil Du "Dobermann" statt "Doberperson" sagst.

89. Ein Bier erhebt kein Geschrei über solche Kleinigkeiten wie einen hochgeklappten Toilettensitz.

90. Wenn Du ein "5500 ccm V8" in der Nähe eines Bieres erwähnst, denkt es sicher nicht an eine riesige Büchse Gemüsesaft.

91. Ein Bier beschwert sich nicht, daß Sicherheitsgurte wehtun.

92. Ein Bier raucht nicht im Auto.

93. Ein Bier raucht grundsätzlich nicht.

94. Ein Bier streitet nicht damit rum, dass es keinen Unterschied darin gäbe, ein unidentifiziertes Flugobjekt im Kriegsgebiet abzuschießen und ein koreanisches Verkehrsflugzeug vom Himmel zu holen.

95. Ein Bier kümmert es nicht, wenn Du die ganze Nacht am Computer verbringst.

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Ich darf 32 korrigieren:

 

Wer glaubt, aufgrund eines Ablassbriefes seiner Sünden ledig zu sein wird auf ewig mitsamt seines Lehrmeister verdammt sein.

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Aber ein Bier kann einem nicht die Füße wärmen, wenn einem kalt ist!

Wie wäre es mit einem Fussbad in warmen Bier?

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Ok, überzeugt, ich tausche meine Frau gegen ein paar Liter Bier. :blink:

 

 

Äh, Moment: Kann Bier auch Windeln wechseln und chatische Kinderzimmer aufräumen????

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Äh, Moment: Kann Bier auch Windeln wechseln und chatische Kinderzimmer aufräumen????

Nein, aber wenn Du genug Bier intus hast, wird Dir das egal sein. :blink:

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Äh, Moment: Kann Bier auch Windeln wechseln und chatische Kinderzimmer aufräumen????

Nein, aber wenn Du genug Bier intus hast, wird Dir das egal sein. :blink:

Aber wenn das Baby genug Bier intus hat, damit ihm das auch egal ist, mußt Du am nächsten morgen noch mehr Windeln wechseln ;-)

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Äh, Moment: Kann Bier auch Windeln wechseln und chatische Kinderzimmer aufräumen????

Nein, aber wenn Du genug Bier intus hast, wird Dir das egal sein. :blink:

Aber wenn das Baby genug Bier intus hat, damit ihm das auch egal ist, mußt Du am nächsten morgen noch mehr Windeln wechseln ;-)

Nun mal langsam. Es ging um ursprünglich um 95 Thesen, warum Bier besser ist als Frauen. Welcher Mann, der sich an diese 95 Thesen hält, wird jemals in die Situation kommen, ein Baby wickeln zu müssen?

 

Vielleicht fehlt da eine 96. These?

 

96. Ein einmal genossenes Bier verlangt nicht nach 9 Monaten einen Vaterschaftstest :blink:

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Nun mal langsam. Es ging um ursprünglich um 95 Thesen, warum Bier besser ist als Frauen. Welcher Mann, der sich an diese 95 Thesen hält, wird jemals in die Situation kommen, ein Baby wickeln zu müssen?

Hast recht - Verschuldigung....

 

 

 

bzw. hätte es dann aber nicht heißen müssen:

"Warum Bier für Männer besser ist als Frauen." ?

 

Ehmmm... nochmals Verschuldigung..... ich rede schon wie ein Weib :blink:

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bzw. hätte es dann aber nicht heißen müssen:

"Warum Bier für Männer besser ist als Frauen." ?

Muss man das in einem katholischen Forum explizit erwähnen? :blink:

 

*SCNR* :blink:

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bzw. hätte es dann aber nicht heißen müssen:

"Warum Bier für Männer besser ist als Frauen." ?

Muss man das in einem katholischen Forum explizit erwähnen? :blink:

Ich habe meinen Denkfehler doch schon zugegeben.

Also den Fehler, als Mann den Eindruck erwecken zu wollen, bei diesem Thema gedacht zu haben.

Vermutlich ein Fall von akutem Biermangel... ;*)

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Guest Claudia

Liebe Leute,

 

dieser Thread gehört eindeutig in die Katakomben. Es sei denn, Ihr findet noch einen gladiarotenkompatiblen Dreh zur Stadt. Etwa: die *Geburtsstadt der Gladiatorenhexe* oder sowas....

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Liebe Leute,

 

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Ähm Claudia, der Thread ist in der Katakombe..... :blink:

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Guest Claudia
Liebe Leute,

 

dieser Thread gehört eindeutig in die Katakomben. Es sei denn, Ihr findet noch einen gladiarotenkompatiblen Dreh zur Stadt. Etwa: die *Geburtsstadt der Gladiatorenhexe* oder sowas....

Ähm Claudia, der Thread ist in der Katakombe..... :blink:

Bei mir war er heute früh in der Arena... :blink:

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So, aber mal im Ernst und nicht im Bierernst - so eine Verunglimpfung des weiblichen Geschlechts aber auch- arme Männer, die sich mit Bier trösten müssen.... :blink:

 

Hier mal die echten Thesen.... :blink:

 

Die 95 Thesen

 

Aus Liebe zur Wahrheit und in dem Bestreben, diese zu ergründen, soll in Wittenberg unter dem Vorsitz des ehrwürdigen Vaters Martin Luther, Magisters der freien Künste und der heiligen Theologie sowie deren ordentlicher Professor daselbst, über die folgenden Sätze disputiert werden. Deshalb bittet er die, die nicht anwesend sein und mündlich mit uns debattieren können, dieses in Abwesenheit schriftlich zu tun. Im Namen unseres Herrn Jesu Christi, Amen.

 

1. Da unser Herr und Meister Jesus Christus spricht "Tut Buße" usw. (Matth. 4,17), hat er gewollt, daß das ganze Leben der Gläubigen Buße sein soll.

 

2. Dieses Wort kann nicht von der Buße als Sakrament - d. h. von der Beichte und Genugtuung -, die durch das priesterliche Amt verwaltet wird, verstanden werden.

 

3. Es bezieht sich nicht nur auf eine innere Buße, ja eine solche wäre gar keine, wenn sie nicht nach außen mancherlei Werke zur Abtötung des Fleisches bewirkte.

 

4. Daher bleibt die Strafe, solange der Haß gegen sich selbst - das ist die wahre Herzensbuße - bestehen bleibt, also bis zum Eingang ins Himmelreich.

 

5. Der Papst will und kann keine Strafen erlassen, außer solchen, die er auf Grund seiner eigenen Entscheidung oder der der kirchlichen Satzungen auferlegt hat.

 

6. Der Papst kann eine Schuld nur dadurch erlassen, daß er sie als von Gott erlassen erklärt und bezeugt, natürlich kann er sie in den ihm vorbehaltenen Fällen erlassen; wollte man das geringachten, bliebe die Schuld ganz und gar bestehen.

 

7. Gott erläßt überhaupt keinem die Schuld, ohne ihn zugleich demütig in allem dem Priester, seinem Stellvertreter, zu unterwerfen.

 

8. Die kirchlichen Bestimmungen über die Buße sind nur für die Lebenden verbindlich, den Sterbenden darf demgemäß nichts auferlegt werden.

 

9. Daher handelt der Heilige Geist, der durch den Papst wirkt, uns gegenüber gut, wenn er in seinen Erlassen immer den Fall des Todes und der höchsten Not ausnimmt.

 

10. Unwissend und schlecht handeln diejenigen Priester, die den Sterbenden kirchliche Bußen für das Fegefeuer aufsparen.

 

11. Die Meinung, daß eine kirchliche Bußstrafe in eine Fegefeuerstrafe umgewandelt werden könne, ist ein Unkraut, das offenbar gesät worden ist, während die Bischöfe schliefen.

 

12. Früher wurden die kirchlichen Bußstrafen nicht nach, sondern vor der Absolution auferlegt, gleichsam als Prüfstein für die Aufrichtigkeit der Reue.

 

13. Die Sterbenden werden durch den Tod von allem gelöst, und für die kirchlichen Satzungen sind sie schon tot, weil sie von Rechts wegen davon befreit sind.

 

14. Ist die Haltung eines Sterbenden und die Liebe (Gott gegenüber) unvollkommen, so bringt ihm das notwendig große Furcht, und diese ist um so größer, je geringer jene ist.

 

15. Diese Furcht und dieser Schrecken genügen für sich allein - um von anderem zu schweigen -, die Pein des Fegefeuers auszumachen; denn sie kommen dem Grauen der Verzweiflung ganz nahe.

 

16. Es scheinen sich demnach Hölle, Fegefeuer und Himmel in der gleichen Weise zu unterscheiden wie Verzweiflung, annähernde Verzweiflung und Sicherheit.

 

17. Offenbar haben die Seelen im Fegefeuer die Mehrung der Liebe genauso nötig wie eine Minderung des Grauens.

 

18. Offenbar ist es auch weder durch Vernunft- noch Schriftgründe erwiesen, daß sie sich außerhalb des Zustandes befinden, in dem sie Verdienste erwerben können oder in dem die Liebe zunehmen kann.

 

19. Offenbar ist auch dieses nicht erwiesen, daß sie - wenigstens nicht alle - ihrer Seligkeit sicher und gewiß sind, wenngleich wir ihrer völlig sicher sind.

 

20. Daher meint der Papst mit dem vollkommenen Erlaß aller Strafen nicht einfach den Erlaß sämtlicher Strafen, sondern nur derjenigen, die er selbst auferlegt hat.

 

21. Deshalb irren jene Ablaßprediger, die sagen, daß durch die Ablässe des Papstes der Mensch von jeder Strafe frei und los werde.

 

22. Vielmehr erläßt er den Seelen im Fegefeuer keine einzige Strafe, die sie nach den kirchlichen Satzungen in diesem Leben hätten abbüßen müssen.

 

23. Wenn überhaupt irgendwem irgendein Erlaß aller Strafen gewährt werden kann, dann gewiß allein den Vollkommensten, das heißt aber, ganz wenigen.

 

24. Deswegen wird zwangsläufig ein Großteil des Volkes durch jenes in Bausch und Bogen und großsprecherisch gegebene Versprechen des Straferlasses getäuscht.

 

25. Die gleiche Macht, die der Papst bezüglich des Fegefeuers im allgemeinen hat, besitzt jeder Bischof und jeder Seelsorger in seinem Bistum bzw. seinem Pfarrbezirk im besonderen.

 

26. Der Papst handelt sehr richtig, den Seelen (im Fegefeuer) die Vergebung nicht auf Grund seiner - ihm dafür nicht zur Verfügung stehenden - Schlüsselgewalt, sondern auf dem Wege der Fürbitte zuzuwenden.

 

27. Menschenlehre verkündigen die, die sagen, daß die Seele (aus dem Fegefeuer) emporfliege, sobald das Geld im Kasten klingt.

 

28. Gewiß, sobald das Geld im Kasten klingt, können Gewinn und Habgier wachsen, aber die Fürbitte der Kirche steht allein auf dem Willen Gottes.

 

29. Wer weiß denn, ob alle Seelen im Fegefeuer losgekauft werden wollen, wie es beispielsweise beim heiligen Severin und Paschalis nicht der Fall gewesen sein soll.

 

30. Keiner ist der Echtheit seiner Reue gewiß, viel weniger, ob er völligen Erlaß (der Sündenstrafe) erlangt hat.

 

31. So selten einer in rechter Weise Buße tut, so selten kauft einer in der rechten Weise Ablaß, nämlich außerordentlich selten.

 

32. Wer glaubt, durch einen Ablaßbrief seines Heils gewiß sein zu können, wird auf ewig mit seinen Lehrmeistern verdammt werden.

 

33. Nicht genug kann man sich vor denen hüten, die den Ablaß des Papstes jene unschätzbare Gabe Gottes nennen, durch die der Mensch mit Gott versöhnt werde.

 

34. Jene Ablaßgnaden beziehen sich nämlich nur auf die von Menschen festgesetzten Strafen der sakramentalen Genugtuung.

 

35. Nicht christlich predigen die, die lehren, daß für die, die Seelen (aus dem Fegefeuer) loskaufen oder Beichtbriefe erwerben, Reue nicht nötig sei.

 

36. Jeder Christ, der wirklich bereut, hat Anspruch auf völligen Erlaß von Strafe und Schuld, auch ohne Ablaßbrief.

 

37. Jeder wahre Christ, sei er lebendig oder tot, hat Anteil an allen Gütern Christi und der Kirche, von Gott ihm auch ohne Ablaßbrief gegeben.

 

38. Doch dürfen der Erlaß und der Anteil (an den genannten Gütern), die der Papst vermittelt, keineswegs geringgeachtet werden, weil sie - wie ich schon sagte - die Erklärung der göttlichen Vergebung darstellen.

 

39. Auch den gelehrtesten Theologen dürfte es sehr schwerfallen, vor dem Volk zugleich die Fülle der Ablässe und die Aufrichtigkeit der Reue zu rühmen.

 

40. Aufrichtige Reue begehrt und liebt die Strafe. Die Fülle der Ablässe aber macht gleichgültig und lehrt sie hassen, wenigstens legt sie das nahe.

 

41. Nur mit Vorsicht darf der apostolische Ablaß gepredigt werden, damit das Volk nicht fälschlicherweise meint, er sei anderen guten Werken der Liebe vorzuziehen.

 

42. Man soll die Christen lehren: Die Meinung des Papstes ist es nicht, daß der Erwerb von Ablaß in irgendeiner Weise mit Werken der Barmherzigkeit zu vergleichen sei.

 

43. Man soll den Christen lehren: Dem Armen zu geben oder dem Bedürftigen zu leihen ist besser, als Ablaß zu kaufen.

 

44. Denn durch ein Werk der Liebe wächst die Liebe und wird der Mensch besser, aber durch Ablaß wird er nicht besser, sondern nur teilweise von der Strafe befreit.

 

45. Man soll die Christen lehren: Wer einen Bedürftigen sieht, ihn übergeht und statt dessen für den Ablaß gibt, kauft nicht den Ablaß des Papstes, sondern handelt sich den Zorn Gottes ein.

 

46. Man soll die Christen lehren: Die, die nicht im Überfluß leben, sollen das Lebensnotwendige für ihr Hauswesen behalten und keinesfalls für den Ablaß verschwenden.

 

47. Man soll die Christen lehren: Der Kauf von Ablaß ist eine freiwillige Angelegenheit, nicht geboten.

 

48. Man soll die Christen lehren: Der Papst hat bei der Erteilung von Ablaß ein für ihn dargebrachtes Gebet nötiger und wünscht es deshalb auch mehr als zur Verfügung gestelltes Geld.

 

49. Man soll die Christen lehren: Der Ablaß des Papstes ist nützlich, wenn man nicht sein Vertrauen darauf setzt, aber sehr schädlich, falls man darüber die Furcht Gottes fahrenläßt.

 

 

50. Man soll die Christen lehren: Wenn der Papst die Erpressungsmethoden der Ablaßprediger wüßte, sähe er lieber die Peterskirche in Asche sinken, als daß sie mit Haut, Fleisch und Knochen seiner Schafe erbaut würde.

 

51. Man soll die Christen lehren: Der Papst wäre, wie es seine Pflicht ist, bereit - wenn nötig -, die Peterskirche zu verkaufen, um von seinem Gelde einem großen Teil jener zu geben, denen gewisse Ablaßprediger das Geld aus der Tasche holen.

 

52. Auf Grund eines Ablaßbriefes das Heil zu erwarten ist eitel, auch wenn der (Ablaß-)Kommissar, ja der Papst selbst ihre Seelen dafür verpfändeten.

 

53. Die anordnen, daß um der Ablaßpredigt willen das Wort Gottes in den umliegenden Kirchen völlig zum Schweigen komme, sind Feinde Christi und des Papstes.

 

54. Dem Wort Gottes geschieht Unrecht, wenn in ein und derselben Predigt auf den Ablaß die gleiche oder längere Zeit verwendet wird als für jenes.

 

55. Die Meinung des Papstes ist unbedingt die: Wenn der Ablaß - als das Geringste - mit einer Glocke, einer Prozession und einem Gottesdienst gefeiert wird, sollte das Evangelium - als das Höchste - mit hundert Glocken, hundert Prozessionen und hundert Gottesdiensten gepredigt werden.

 

56. Der Schatz der Kirche, aus dem der Papst den Ablaß austeilt, ist bei dem Volke Christi weder genügend genannt noch bekannt.

 

57. Offenbar besteht er nicht in zeitlichen Gütern, denn die würden viele von den Predigern nicht so leicht mit vollen Händen austeilen, sondern bloß sammeln.

 

58. Er besteht aber auch nicht aus den Verdiensten Christi und der Heiligen, weil diese dauernd ohne den Papst Gnade für den inwendigen Menschen sowie Kreuz, Tod und Hölle für den äußeren bewirken.

 

59. Der heilige Laurentius hat gesagt, daß der Schatz der Kirche ihre Armen seien, aber die Verwendung dieses Begriffes entsprach der Auffassung seiner Zeit.

 

60. Wohlbegründet sagen wird, daß die Schlüssel der Kirche - die ihr durch das Verdienst Christi geschenkt sind - jenen Schatz darstellen.

 

61. Selbstverständlich genügt die Gewalt des Papstes allein zum Erlaß von Strafen und zur Vergebung in besondern, ihm vorbehaltenen Fällen.

 

62. Der wahre Schatz der Kirche ist das allerheiligste Evangelium von der Herrlichkeit und Gnade Gottes.

 

63. Dieser ist zu Recht allgemein verhaßt, weil er aus Ersten Letzte macht.

 

64. Der Schatz des Ablasses jedoch ist zu Recht außerordentlich beliebt, weil er aus Letzten Erste macht.

 

65. Also ist der Schatz des Evangeliums das Netz, mit dem man einst die Besitzer von Reichtum fing.

 

66. Der Schatz des Ablasses ist das Netz, mit dem man jetzt den Reichtum von Besitzenden fängt.

 

67. Der Ablaß, den die Ablaßprediger lautstark als außerordentliche Gnaden anpreisen, kann tatsächlich dafür gelten, was das gute Geschäft anbelangt.

 

68. Doch sind sie, verglichen mit der Gnade Gottes und der Verehrung des Kreuzes, in der Tat ganz geringfügig. 69. Die Bischöfe und Pfarrer sind gehalten, die Kommissare des

 

apostolischen Ablasses mit aller Ehrerbietung zuzulassen.

 

70. Aber noch mehr sind sie gehalten, Augen und Ohren anzustrengen, daß jene nicht anstelle des päpstlichen Auftrags ihre eigenen Phantastereien predigen.

 

71. Wer gegen die Wahrheit des apostolischen Ablasses spricht, der sei verworfen und verflucht.

 

72. Aber wer gegen die Zügellosigkeit und Frechheit der Worte der Ablaßprediger auftritt, der sei gesegnet.

 

73. Wie der Papst zu Recht seinen Bannstrahl gegen diejenigen schleudert, die hinsichtlich des Ablaßgeschäftes auf mannigfache Weise Betrug ersinnen,

 

74. So will er viel mehr den Bannstrahl gegen diejenigen schleudern, die unter dem Vorwand des Ablasses auf Betrug hinsichtlich der heiligen Liebe und Wahrheit sinnen.

 

75. Es ist irrsinnig zu meinen, daß der päpstliche Ablaß mächtig genug sei, einen Menschen loszusprechen, auch wenn er - was ja unmöglich ist - der Gottesgebärerin Gewalt angetan hätte.

 

76. Wir behaupten dagegen, daß der päpstliche Ablaß auch nicht die geringste läßliche Sünde wegnehmen kann, was deren Schuld betrifft.

 

77. Wenn es heißt, auch der heilige Petrus könnte, wenn er jetzt Papst wäre, keine größeren Gnaden austeilen, so ist das eine Lästerung des heiligen Petrus und des Papstes.

 

78. Wir behaupten dagegen, daß dieser wie jeder beliebige Papst größere hat, nämlich das Evangelium, "Geisteskräfte und Gaben, gesund zu machen" usw., wie es 1. Kor. 12 heißt.

 

79. Es ist Gotteslästerung zu sagen, daß das (in den Kirchen) an hervorragender Stelle errichtete (Ablaß-) Kreuz, das mit dem päpstlichen Wappen versehen ist, dem Kreuz Christi gleichkäme.

 

80. Bischöfe, Pfarrer und Theologen, die dulden, daß man dem Volk solche Predigt bietet, werden dafür Rechenschaft ablegen müssen.

 

81. Diese freche Ablaßpredigt macht es auch gelehrten Männern nicht leicht, das Ansehen des Papstes vor böswilliger Kritik oder sogar vor spitzfindigen Fragen der Laien zu schützen.

 

82. Zum Beispiel: Warum räumt der Papst nicht das Fegefeuer aus um der heiligsten Liebe und höchsten Not der Seelen willen - als aus einem wirklich triftigen Grund -, da er doch unzählige Seelen loskauft um des unheilvollen Geldes zum Bau einer Kirche willen - als aus einem sehr fadenscheinigen Grund -?

 

83. Oder: Warum bleiben die Totenmessen sowie Jahrfeiern für die Verstorbenen bestehen, und warum gibt er (der Papst) nicht die Stiftungen, die dafür gemacht worden sind, zurück oder gestattet ihre Rückgabe,wenn es schon ein Unrecht ist, für die Losgekauften zu beten?

 

84. Oder: Was ist das für eine neue Frömmigkeit vor Gott und dem Papst, daß sie einem Gottlosen und Feinde erlauben, für sein Geld eine fromme und von Gott geliebte Seele loszukaufen; doch um der eigenen Not dieser frommen und geliebten Seele willen erlösen sie diese nicht aus freigeschenkter Liebe?

 

85. Oder: Warum werden die kirchlichen Bußsatzungen, die "tatsächlich und durch Nichtgebrauch" an sich längst abgeschafft und tot sind, doch noch immer durch die Gewährung von Ablaß mit Geld abgelöst, als wären sie höchst lebendig?

 

86. Oder: Warum baut der Papst, der heute reicher ist als der reichste Crassus, nicht wenigstens die eine Kirche St. Peter lieber von seinem eigenen Geld als dem der armen Gläubigen?

 

87. Oder: Was erläßt der Papst oder woran gibt er denen Anteil, die durch vollkommene Reue ein Anrecht haben auf völligen Erlaß und völlige Teilhabe?

 

88. Oder: Was könnte der Kirche Besseres geschehen, als wenn der Papst, wie er es (jetzt) einmal tut, hundertmal am Tage jedem Gläubigen diesen Erlaß und diese Teilhabe zukommen ließe?

 

89. Wieso sucht der Papst durch den Ablaß das Heil der Seelen mehr als das Geld; warum hebt er früher gewährte Briefe und Ablässe jetzt auf, die doch ebenso wirksam sind?

 

90. Diese äußerst peinlichen Einwände der Laien nur mit Gewalt zu unterdrücken und nicht durch vernünftige Gegenargumente zu beseitigen heißt, die Kirche und den Papst dem Gelächter der Feinde auszusetzen und die Christenheit unglücklich zu machen.

 

91. Wenn daher der Ablaß dem Geiste und der Auffassung des Papstes gemäß gepredigt würde, lösten sich diese (Einwände) alle ohne weiteres auf, ja es gäbe sie überhaupt nicht.

 

92. Darum weg mit allen jenen Propheten, die den Christen predigen: "Friede, Friede", und ist doch kein Friede.

 

93. Wohl möge es gehen allen den Propheten, die den Christen predigen: "Kreuz, Kreuz", und ist doch kein Kreuz.

 

94. Man soll die Christen ermutigen, daß sie ihrem Haupt Christus durch Strafen, Tod und Hölle nachzufolgen trachten

 

95. und daß die lieber darauf trauen, durch viele Trübsale ins Himmelreich einzugehen, als sich in falscher geistlicher Sicherheit zu beruhigen

 

Ellen :P

Edited by Eifellady
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Also ich trinke ja überhaupt kein Bier! :angry:

 

find ich auch OK so. schließlich finanzieren die Bierindustrielohnbezieher auch nicht meinen Lebensunterhalt.

 

aus reinen Kostengründen würde ich das Mineralwasser als flüssiges nahrungsmittel favorisieren. doch leider bietet mir dieses zu wenig Geschmack, so dass ich meistens Wasser kochen muss, um dieses durch ein Teesieb fließen zu lassen. leider bin ich neben Tee auch koffeinabhängig, diese sucht wird neuerdings durch die 1.5L Pepsi Flaschen vom Marktkauf gestillt.

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Also ich trinke ja überhaupt kein Bier! :angry:

 

find ich auch OK so. schließlich finanzieren die Bierindustrielohnbezieher auch nicht meinen Lebensunterhalt.

 

aus reinen Kostengründen würde ich das Mineralwasser als flüssiges nahrungsmittel favorisieren. doch leider bietet mir dieses zu wenig Geschmack, so dass ich meistens Wasser kochen muss, um dieses durch ein Teesieb fließen zu lassen. leider bin ich neben Tee auch koffeinabhängig, diese sucht wird neuerdings durch die 1.5L Pepsi Flaschen vom Marktkauf gestillt.

Ach Pepsi Cola finanziert deinen Lebensunterhalt?

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Liebe Ellen,

 

donnerwetter, Du bist aber fleißig!

Und das alles ohne Bier? :blink:

Respekt, Respekt.

Na ja fleissig....

Eher gut kopiert :angry:

Oder dachtest du etwa, ich könne die auswendig? :blink:

 

Liebe Grüße

Ellen

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Also ich trinke ja überhaupt kein Bier! :angry:

Hey, kann mir mal jemand einen roten Stift leihen? Für den Eintrag im Kalender:

Ich kann Hallo in diesem Fall nur voll und ganz zustimmen. :blink:

Wer wird schon Bier trinken, wenn es Wein gibt? juul.gif

Und wenn es keinen Wein gibt, dann lieber gar nichts!

 

Liebe Grüße, Gabriele

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Hey, kann mir mal jemand einen roten Stift leihen? Für den Eintrag im Kalender:

lippenstift.jpg

 

Such Dir einen aus! :angry:

Danke schön, Torsten.

 

Das war ein sehr hilfreicher Beitrag von Dir.

 

Liebe Grüße, Gabriele

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Liebe Leute,

 

dieser Thread gehört eindeutig in die Katakomben. Es sei denn, Ihr findet noch einen gladiarotenkompatiblen Dreh zur Stadt. Etwa: die *Geburtsstadt der Gladiatorenhexe* oder sowas....

Ähm Claudia, der Thread ist in der Katakombe..... :blink:

Bei mir war er heute früh in der Arena... :angry:

Ich hab Claudias Aufforderung natürlich umgehend Folge geleistet.

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Na ja fleissig....

Eher gut kopiert :P

Oder dachtest du etwa, ich könne die auswendig? :P

 

Liebe Grüße

Ellen

:blink: Wie, Ellen, nicht auswendig? Nur kopiert? :angry:

 

Jetzt bin ich aber enttäuscht :P

 

Na ja, hast ja recht: Besser gut kopiert als gut gemeint :blink:

 

Liebe Grüße, Gabriele

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