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Hölle - Unmöglichkeit, Möglichkeit oder Wirklichkeit?


borntodie

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Was meint Ihr eigentlich:

Gibt es wirklich eine Hölle?

Ist sie - immerhin und doch "nur" - eine Möglichkeit (ob verwirklicht, ob nicht)?

Oder können wir uns getrost von diesem Gedanken verabschieden?

Ich finde die Frage nicht ganz uninteressant.

Sogar höchst relevant und brisant.

Born-to-die

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Ich meine, wir sollten es einfach mal abwarten.

 

Manch einer von uns wird es früher erfahren, als ihm lieb ist  -  oder auch nicht.

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Es gibt zwar keine Hölle, aber aus pädagogischen Gründen muß man die Menschen glauben lassen, daß es eine gibt. Fürstin Gloria von Thurn und so weiter hält das für sehr wichtig. (Wahrscheinlich, weil sonst noch mehr geschnackselt würde)

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Es gibt eine ganze Reihe von Beweisen für die Existenz der Hölle! Die Hl. Schrift des neuen Testaments spricht von dem ewigen Verdammungsort. In den Erscheinungen von Fatima wird von ihr gesprochen ebenso in unendlichen anderen Marienerscheinungen aus allen Jahrhunderten - auch heute, wird vor der ewigen Hölle gewarnt. Auch die vor kurzem erst heilig gesprochene Schwester Faustina spricht von Ihren Schauungen der Hölle. Ebenso warnen auch die Erscheinungen der Armen Seelen aus dem Fegefeuer vor dem unauslöschbaren ewigen Feuer der Hölle.

Es ist Glaubenslehre der Heiligen Kath. Kirche.

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Zitat von corjosef am 12:41 - 10.Juni.2001

Es gibt eine ganze Reihe von Beweisen für die Existenz der Hölle!

 

Hallo corjosef,

 

es gibt grundsätzlich keine Beweise für die Inhalte der Glaubenslehre der Kath. Kirche (und heilig ist die Kirche auch nicht), sonst würde es sich ja nicht um eine Glaubenslehre handeln.

 

Einleuchtend, nicht wahr. Schade für dich, da identifizierst du dich dein ganzes Leben lang mit deinem Gott und mußt dann, wenn du gestorben bist, feststellen, dass alles nur Einbildung war (ach nein, das geht ja auch nicht, dass Gehirn, der Ort des Denkens und hier des Glaubens, stirbt ja auch.)

 

Armer corjosef.

 

Gruß Pedrino

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WeisserRabe

Es gibt eine ganze Reihe von Beweisen für die Existenz der Hölle! Die Hl. Schrift des neuen Testaments spricht von dem ewigen Verdammungsort. In den Erscheinungen von Fatima wird von ihr gesprochen ebenso in unendlichen anderen Marienerscheinungen aus allen Jahrhunderten - auch heute, wird vor der ewigen Hölle gewarnt. Auch die vor kurzem erst heilig gesprochene Schwester Faustina spricht von Ihren Schauungen der Hölle. Ebenso warnen auch die Erscheinungen der Armen Seelen aus dem Fegefeuer vor dem unauslöschbaren ewigen Feuer der Hölle.

Es ist Glaubenslehre der Heiligen Kath. Kirche.

 

Das stimmt corjosef!!

Und das kann man sich einfach vorstellen,

ein Ort fern aller wahren LIEBE !!

 

Auch wenn sich einige dafür zu fein

 sind das zur kenntnis zu nehmen!

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"Es gibt zwar keine Hölle, aber aus pädagogischen Gründen muß man die Menschen glauben lassen, daß es eine gibt." (Cano)

 

Merci, lieber Cano, daß Du das geschrieben hat!

 

Diese Auffassung liegt ganz im Mainstream heutiger Theologie und Verkündigung.

 

Wie Eltern früherer Zeiten ihre Kleinen gewarnt haben: Geh' nicht allein in den Wald, sonst kommt der böse Erlkönig und tut Dir ein Leid an!, -  so hat es Gott, hat es Jesus, hat es die Kirche mit uns getan. Und manch' einen hat die Angst davor vielleicht in Wahnsinn und Tod getrieben...

 

Wie gut aber, daß wir nun endlich hinter die Karten dieser Pädagogik geschaut haben!

Gut für uns, schlecht für den, der sie benutzt hat. Denn der muß sich einen neuen Trick einfallen lassen, wenn er die mündig gewordenen Kindlein bei der Stange halten will.

 

Frage: Glaubt Ihr, daß sich das so verhält? Mir fällt's, ehrlich gesagt, ein bißchen - sogar einen ganzen Bissen - schwer.

Gott als gescheiter, aber dann gescheiterter Pädagoge: Richt's hier nicht nach Atheismus?

Kein Gott scheint mir glaubwürdiger als solch einer.

 

So wenigstens sieht's

born-to-die

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Zitat von borntodie am 13:36 - 10.Juni.2001

Richt's hier nicht nach Atheismus?


 

Falls du es noch nicht bemerkt hast: Hier tobt ein ständiger "Kampf" zwischen den Christen und der A&A-Fraktion (Agnostiker und Atheisten). Und Cano ist praktisch einer der Fraktionsvorsitzenden.

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Franciscus non papa

Hallo,

 

das, was sich corjosef oder raabe unter hölle vorstellen, gibt es wohl eher nicht.

 

wenn man aber glaubt, dass gott den menschen ernst nimmt, dann muss man auch damit rechnen, dass sich der mensch grundsätzlich gegen gott entscheidet und das gott diese entscheidung akzeptiert. wenn dann dieser mensch nach dem tod die absolute gottesferne erlebt, dann ist das nach meiner ansicht die hölle. die erkenntnis, die liebe und nähe und heiligkeit gottes ausgeschlagen zu haben.

 

insofern ist meiner glaubensüberzeugung nach der zustand des "in der hölle seins" eine durchaus reale möglichkeit.

 

auch jesus spricht von der möglichkeit des scheiterns einzelner menschen. daraus sollte man aber keine drohung ableiten. wenn ein mensch in voller überlegung die liebe zurückweisst, dann muss er eben konsequenterweise ohne diese liebe leben.

 

die kath. kirche hat im übrigen die sogenannten privat-offenbarungen niemals als offizielles glaubensgut anerkannt. ich persönlich halte dies auch alles für wahnvorstellungen überspannter geister. auch die jungfrau maria sollte man nicht ständig irgendwo auf erscheinungstournee vermuten :-).

 

der christ ist immer als solcher erlöst und sollte sich nicht ängstigen (lassen) - auch nicht von den vielen unheilspropheten, die es hier im forum gibt.

 

"nichts soll dich ängstigen, nichts bedrücken - alles vergeht - gott allein bleibt" (frei nach theresia von avila)

 

gruß

 

f-jo

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WeisserRabe

Diese A&A Hosenscheisser müssen halt immer ihre kappe aufreissen obwohl nur Sondermüll rausfliegt!

 

Bis sie in der Hölle landen !

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Franciscus non papa


Zitat von WeisserRabe am 13:58 - 10.Juni.2001

Diese A&A Hosenscheisser müssen halt immer ihre kappe aufreissen obwohl nur Sondermüll rausfliegt!

 

Bis sie in der Hölle landen !

 

hallo raabe,

 

wenn du ernsthaft diskutieren willst, dann geh doch bitte mal auf meinen beitrag ein - und zwar ohne persönliche angriffe, einfach mal argumentieren.

 

gruß

 

f-jo

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WeisserRabe

Es ist schon erbärmlich wenn man das Echo nicht veträgt!

 

Als GOTTESLÄSTERER gnade im namen GOTTES empfangen zu wollen

Nun bereite Dich vor auf eine Zeit da wirds richtig ernst!

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Franciscus non papa


Zitat von WeisserRabe am 14:43 - 10.Juni.2001

Es ist schon erbärmlich wenn man das Echo nicht veträgt!

 

Als GOTTESLÄSTERER gnade im namen GOTTES empfangen zu wollen

Nun bereite Dich vor auf eine Zeit da wirds richtig ernst!


 

wo bitte habe ich gott gelästert?

 

fjo

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Hallo Todgeweihte!

 


Zitat von borntodie am 13:36 - 10.Juni.2001muß man die Menschen glauben lassen, daß es eine gi

"Es gibt zwar keine Hölle, aber aus pädagogischen Gründen bt." (Cano)

 

Gott als gescheiter, aber dann gescheiterter Pädagoge: Richt's hier nicht nach Atheismus?

Kein Gott scheint mir glaubwürdiger als solch einer.

 

So wenigstens sieht's

born-to-die


 

So radikal würde ich das nicht sehen. Die Erkentnis (oder naheliegende Vermutung), daß es sich bei der Erfindung der "Hölle" eher um ein für weltliche Zwecke geeignetes Einschüchterungsinstrument handelt, legt zwar nahe, daß es sich bei dem biblisch/christlichen Gott um eine Niete oder eine gar nicht existente Größe handelt, daß man daraus zwangsläufig auf "gar keinen" Gott schließen muß, leuchtet mir jedoch nicht ein.

 

Persönlich (aber ganz ohne Wahrheitsanspruch) halte ich einen Gott, dem die Erziehung des Menschen ebenso wie ein "Gut" oder "Böse" gleichgültig sind.

 

Mit so einem höllen- und heils-desinteressierten Gott kann man natürlich nicht an die Religionsbörse gehen. Er bringt keine diesseitigen Zinsen und läßt sich daher schwer verkaufen. Ein nur heilswilliger Gott wäre für seine Betreiber und Verwalter von Nachteil, weil angstfreie Menschen sich nicht gut beherrschen lassen.

 

Die im Christentum kreierte Mischung von Himmel und Höllengott liegt also auf der Hand und spiegelt zudem noch psychologisch nachvollziehbare anthropologische Wahrnehmnungen des Diesseits wieder.

 

Grüße

 

 

Lissie

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Lieber f-jo,

 

eine Zusammenfassung eines Textes zum Thema:

 

 

Da ist ein Gott, so voller Erbarmen, daß Er Mensch wird und Sich zu Tode quälen läßt, um seine Geschöpfe vor jenem endgültigen Untergang zu bewahren - und dennoch scheint Er, wo das heroische Heilmittel versagt, nicht gewillt oder nicht imstande, den Untergang durch einen bloßen Akt der Allmacht abzuwenden

 

Wie können wir das verstehen. Dazu mal folgende Überlegung:

 

Stell dir - einen Menschen vor, der zu Wohlstand und Macht gelangt ist durch fortgesetzten Verrat und konsequente Grausamkeit; durch selbstsüchtige Ausbeutung jeder edlen Regung bei seinen Opfern, über deren Einfalt er sich derweil lustig macht; einen Menschen, der so zum Erfolg gelangt, diesen Erfolg benutzt zur Befriedigung seiner Lust wie seines Hasses und der zum Schluß auch den letzten Fetzen Gaunerehre von sich tut, indem er seine eigenen Komplizen verrät und noch in deren letzten Augenblicken über ihre Verblüffung und ungläubigen Gesichter lacht.

Nehmen wir ferner an, er tue all dies nicht (wie wir uns gern vorstellen) mit schlechtem Gewissen oder auch nur mit ein wenig Unbehagen; nein, er hat dabei den guten Appetit eines Schuljungen und den Schlaf eines gesunden Säuglings - ein famoser, rotbackiger Mann, dem nichts in der Welt Sorge macht, der bis zum Schluß unerschütterlich davon überzeugt ist, daß er allein die Antwort gefunden hat auf das Rätsel des Lebens; daß Gott und die Menschen Narren sind, die er in die Tasche steckt; daß seine Lebensphilosophie in jeder Hinsicht erfolgreich, befriedigend, unangreifbar ist.

 

-Welches Schicksal in der ewigen Welt würdest du als für ihn angemessen erachten? Kannst du wirklich wünschen, ein solcher Mann, wenn er bleibt, wie er ist (und hierzu muß er, wenn sein Wille frei ist, die Möglichkeit haben), sollte für alle Zeit in seinem jetzigen Glück bestätigt werden - sollte für alle Ewigkeit völlig davon überzeugt bleiben dürfen, daß er es sei, der zuletzt lacht?

-

Und wenn du diese Möglichkeit nicht tragbar findest - sind dann nur deine Bosheit, nur dein Ärger schuld daran? Oder stellst du fest, daß jener Konflikt zwischen Gerechtigkeit und Barmherzigkeit, der dir manchmal als so ein altmodisches Stück Theologie erschienen ist, sich nun tatsächlich in deiner eigenen Seele abspielt?

 

Die Forderung, Gott solle einem solchen Menschen vergeben, obwohl er bleibt, was er ist - diese Forderung beruht auf einer Verwechslung von Entschuldigen und Vergeben. Etwas Böses entschuldigen heißt einfach, es ignorieren; so tun, als wäre es gut. Vergebung aber muß, wenn sie wirksam sein soll, nicht allein gewährt, sondern auch empfangen werden - und ein Mensch, der nicht zugibt, schuldig zu sein, kann keine Vergebung empfangen.

 

Das Kennzeichen der verlorenen Seele ist, daß sie »alles von sich weist, das nicht sie selber ist« (Friedrich v. Hügel). Der Egoist, den wir uns vorstellten, hat versucht, alles, was ihm begegnete, zu einer Provinz oder zu einem Bestandteil seiner selbst zu machen. Der Sinn für »das Andere«, das heißt eben die Fähigkeit, Gutes zu genießen, ist in ihm erstickt, sofern nicht sein Leib ihn noch hin und wieder in Kontakt bringt zu der Welt außerhalb seiner selbst. Dieser letzte Kontakt aber erlischt im Tode. Nun hat er, was er will - er lebt ganz und gar im Selbst; und er nimmt vorlieb mit dem, was er dort findet. Was er aber findet, ist: die Hölle.

 

Alles Gute

Erich

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>Das Kennzeichen der verlorenen Seele ist, daß sie »alles von sich weist, das nicht sie selber ist« <

 

Wir können ja alle gemeinsam für Jesus beten, wenns was bringt.

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Franciscus non papa

lieber erich,

 

so weit liegen wir doch gar nicht auseinander. wobei ich allerdings nicht über eine art ausgleichende gerechtigkeit nachsinne, so wie du es in deinem beitrag tust. ich verstehe es so, dass der, der sich wirklich in aller konsequenz von gott fernhält und dies wirklich auch freiwillig und entschlossen tut, dass sich dieser selbst richtet. er wählt die gottesferne und da gott diese freie entscheidung respektiert, bekommt er sie dann auch.

andererseits denke ich, dass die seligkeit eben gerade darin besteht in der liebe gottes für immer aufgehoben zu sein. da ist dann kein platz mehr für ein verlangen nach gerechtigkeit im sinnes von strafe für irgendeinen übeltäter.

für mich gibt es da allerdings noch ein anderes problem.

jeder mensch hat andere menschen, die ihn lieben. ich habe grosse probleme damit mir vorzustellen, ich könne ganz glücklich in der anschauung gottes sein und gleichzeitig zu wissen, dass ein anderer mensch, den ich liebe auf ewig verdammt ist. könntest du dir einen himmel vorstellen, in dem deine frau oder deine kinder keinen platz finden, weil sie sich gegen gott entschieden haben? - ich habe darauf im moment keine antwort.

 

ps. schön, dass wir wieder zu einem gespräch zurückfinden -

 

liebe sonntagsgrüsse

 

dein franz-josef

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.Lieber f-jo,

 

>>er wählt die gottesferne und da gott diese freie entscheidung respektiert, bekommt er sie dann auch. <<

 

genau so ist es. Was das Problem m.M. nach ist, dass manche Leute nicht merken, dass wenn sie sich für die Sünde – sie sich gleichzeitig gegen Gott entscheiden.

 

>> da ist dann kein platz mehr für ein verlangen nach gerechtigkeit im sinnes von strafe für irgendeinen übeltäter.<<

 

ist eine Konsequenz denn gleichzusetzen mit „Strafe“? Ist ein Kater nach einem Besäufnis eine Strafe?

 

>>. könntest du dir einen himmel vorstellen, in dem deine frau oder deine kinder keinen platz finden, weil sie sich gegen gott entschieden haben? - ich habe darauf im moment keine antwort. <<

 

kann mir das such selbst sehr schwer vorstellen. Aber was ich immer wieder erlebe ist, dass meine Kinder nicht so wollen, wie ich will. Es sind ja nur Belanglosigkeiten – aber ich könnte mir auch vorstellen, dass das auch bei wesentlichen Dingen so sein könnte. Mein Horrorvorstellung ist eines meiner Kinder würde Nazi. Was könnte ich dann tun? Reden bis der Mund fusselig ist....

 

Aber um auf Deine Frage zurückzukommen zitier ich mal wieder:

 

Aufs ganze gesehen hat die Antwort auf all jene Einwände gegen die Lehre von der Hölle selbst die Gestalt einer Frage:

»Was also willst du, daß Gott tun soll?

Soll er ihre vergangenen Sünden auslöschen, soll Er um jeden Preis, damit sie einen neuen Start bekommen, jede Schwierigkeit ausräumen und jede mögliche Hilfe auf wunderbare Weise anbieten?

« Aber genau das hat Er ja getan, auf Golgatha! »

Soll Er ihnen vergeben?«

Aber sie wollen ja keine Vergebung.«

Soll Er sie also gewähren lassen?«

Ach, ich fürchte, genau das ist es, was Er tut.

 

Alles Gute

Erich

 

PS: wir sollten halt bei theologischen Themen bleiben und den Sex außenvor lassen

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Hallihallo!

 

Das Thema Hölle ja/nein finde auch ich sehr interessant, besonders auch die Entwicklung, dass aus Jesu Wort von dem "engen Tor" in Laufe der Jahre ein durch Geld erweiterbares Tor wurde (Ablass-Handel im MA), jetzt aber, ebenso unsinnig, ein superweites Tor für alle wurde (derzeitige deutsche(!) Kuscheltheologie). Ich sehe den Grund dafür in sehr menschlichem Bereich: Theologen sind auch nur Menschen, ebenso wie alle, und wollen natürlich eine Lehre, die auch von ihnen selbst nicht allzu viel verlangt. Bei "wir sind alle kleine Sünderlein" liegt dann doch eher die Betonung nach heutigem Geschmack auf "klein" und "-lein".

 

Also bitte Gott, hab' Dich nicht so. Was willst Du mir denn noch alles vorwerfen? Wie, nicht in den Himmel? Hör mal, SO war das nicht abgemacht! Ich reiß mir für Dein Bodenpersonal den A****

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Franciscus non papa

lieber erich,

 

schön, dass wir über das problem von schuld, sünde und der möglichkeit des ewigen scheiterns so gut miteinander diskutieren können.

 

im übrigen haben wir ansonsten ja nicht über sex diskutieren wollen - oder? es geht doch auch in dem fall darum, was moralische richtig und gut ist. ich habe schon mitbekommen, dass du da zwar grundsätzlich anderer ansicht bist als ich, aber damit sollte man ja auch mal leben können, ohne sich gegenseitig die ehrliche suche nach dem vor gott richtigen weg abzusprechen - was du übrigens meiner erinnerung nach mir nicht vorgeworfen hast - nur damit du darin jetzt keinen vorwurf siehts

 

 

lieben gruß

 

franz-josef

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Lieber f-jo,

 

>> es geht doch auch in dem fall darum, was moralische richtig und gut ist<

 

und da ich glaube, dass Menschen keine „neue“ Ethik und Moral erfinden können, sondern höchstens eine gottgegebene Ethik abwandeln können, so werden wir uns auch weiterhin darüber streiten was von Gott kommt und was Menschenwerk/Interpretation ist. Also laß uns feste streiten!

 

 

>>.. ohne sich gegenseitig die ehrliche suche nach dem vor gott richtigen weg abzusprechen <<

 

spreche ich Dir auf keinen Fall ab – nur erlaube mir ab und zu die Feststellung, dass ich glaube, dass Du manchmal fehlgeleitet bist. Kannste bei mir auch machen! Die Erkenntnis von Gut und Böse ist wirklich nicht leicht zu bekommen.

 

Einen schönen Sonntag noch

 

Erich

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Liebe Lissie,

 

>So radikal würde ich das nicht sehen. Die Erkentnis (oder naheliegende Vermutung), daß es sich bei der Erfindung der "Hölle" eher um ein für weltliche Zwecke geeignetes Einschüchterungsinstrument handelt, legt zwar nahe, daß es sich bei dem biblisch/christlichen Gott um eine Niete oder eine gar nicht existente Größe handelt, daß man daraus zwangsläufig auf "gar keinen" Gott schließen muß, leuchtet mir jedoch nicht ein. <

 

Wenn du es anders formulieren würdest, hieße es dann: Gott ist Gott - das biblisch/christliche Gottesbild ist allerdings falsch.

 

?

 

Herzliche Grüße

Martin

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