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Messdiener mit 15?


Cabral
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Mein Pfarrer hat mich gefragt ob ich nicht Messdiener werden will... Ich würde gerne, nur ich bin "schon" 15 und meine Eltern meinen, das ich vielleicht schon etwas zu alt sei um damit anzufangen...

 

was meint ihr?

 

Danke für eure Hilfe

 

Euer Cabral

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Franciscus non papa

wieso solltest du mit 15 zu alt sein. für einen dienst in der liturgie ist man nie zu alt.

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naja aber ich würde das dann nicht mehr so lange machen wegen studium und so...

naja, ein paar jahre bleiben dir ja noch.

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Dein "hohes Alter" wird nix schaden...

 

J.R.R. Tolkien schrieb 1963 in einem Brief, den er vier Tage nach dem Tode seines Freundes C.S. Lewis verfaßte:

 

"Heute morgen habe ich eine Messe lesen lassen, bin auch dort gewesen und habe ministriert ... "

(Briefe, 251, An Priscilla Tolkien)

 

Er war damals 71 Jahre alt ... :blink:

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Dein "hohes Alter" wird nix schaden...

 

J.R.R. Tolkien schrieb 1963 in einem Brief, den er vier Tage nach dem Tode seines Freundes C.S. Lewis verfaßte:

 

"Heute morgen habe ich eine Messe lesen lassen, bin auch dort gewesen und habe ministriert ... "

(Briefe, 251, An Priscilla Tolkien)

 

Er war damals 71 Jahre alt ... :blink:

oh.. da ich großer Tolkien Fan bin sollte ich mir das vielleicht zu Herzen nehmen.. :-)

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aber ich habe noch ein Problem:

Meine Mutter ist evangelisch und stellt Messdiener an sich in Frage, sie meint es würde reichen wenn ich Sonntags in die Kirche gehe.

Mit was für Argumenten kann ich ihr wiedersprechen?

 

Gruß Cabral

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ich hab auch erst mit 15 angefangen, das führte dann zu einem theologiestudium... :blink:

und ich machs z.T. heute noch immer...

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Ich habe es selber einmal erlebt. Eine Freundin meiner Frau fragte mich, ob ich mich nicht mal erkundigen könnte. Ihre Tochter war 15 (!) und wäre zu gerne Meßdienerin geworden, traue sich aber nicht, zu fragen.

 

Ich habe den Pfarrer gefragt und der fand die Idee total klasse. Man hat ihr dann geraten,während der Nächsten Messen genau aufzupassen, was die Meßdiener machen, hat ihr eine Einweisung gegeben und dann ist sie einfach gestartet. Die anderen Meßdiener fanden das auch ganz klasse, dass sich jemand das traut und haben durch Hinweise geholfen, dass alles gelingt.

 

 

Argumente:

 

Die Zeit im Gottesdienst vergeht wie im Flug.

Man ist "näher dran". Rein räumlich, aber auch mit der Aufmerksamkeit.

Es ist ein Dienst für die Gemeinde.

Meßdienergemeinschaft, die unternehmen viel und sind total nette Leute.

 

 

Oder ganz pragmatisch:

 

Ich möchte es einfach gerne ausprobieren.

Ich könnte jederzeit aufhören.

Die Ausbildung erfordert kaum Zeit, man es lernen, indem man es tut, so dass es keine Rolle spielt, ob man das Amt ein Jahr oder mehrere Jahre

ausübt.

Junge Menschen sollten Aufgaben und Verpflichtungen im überschaubaren Rahmen übernehmen. Hier ist eine davon.

Schaden kann es ja wohl kaum.

 

 

Oder stell Fragten, was hinter den Bedenken stehen könnte:

 

Wo siehst du das Problem?

Welche Nachteile könnten entstehen?

Was sollte ich beachten?

Machst du dir in Bezug darauf aus irgendeinem Grund Sorgen?

(Hat deine Mutter "Angst", du könntest Priester werden wollen?)

 

 

Herzliche Grüße

Martin

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aber ich habe noch ein Problem:

Meine Mutter ist evangelisch und stellt Messdiener an sich in Frage, sie meint es würde reichen wenn ich Sonntags in die Kirche gehe.

Mit was für Argumenten kann ich ihr wiedersprechen?

 

Gruß Cabral

Vielleicht reicht es ja, ihr zu sagen, daß Du katholisch bist.

 

Vermutlich ist Dein Vater katholisch da muß man halt mit solchen Dingen rechnen, daß es dann auch die Kinder sind ...

Vielleicht röstet es sie ja, daß Thomas Gottschalk auch mal ministriert hat ... :blink:

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erst mal danke für die ganzen argumente!

@Martin: Ich glaube nicht das sie davor Angst hat dass ich Priester werde...

aber, weil sie denkt das Messdiener an sich überflüssig sind, glaubt sie das ich dann nichts überflüssiges tun soll..

 

Gruß Cabral

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@Martin: Ich glaube nicht das sie davor Angst hat dass ich Priester werde...

aber, weil sie denkt das Messdiener an sich überflüssig sind, glaubt sie das ich dann nichts überflüssiges tun soll..

Immerhin sollte doch gerade ein evangelischer Christ verstehen, daß ein Gottesdienst keine Ein-Mann-Show ist und ein Mitdienst am Altar vielleicht auch ein Ausdruck für das allgemeine Priestertum aller Getauften sein könnte.

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Mit was für Ratschlägen du da kommst, Mellon! Die Mutter rösten!

 

Große Karrieren: Der älteste Messdiener, den ich je erlebt habe, war (und ist hoffentlich noch) ist Vater eines hohen SPD-Politikers.

 

P.S.: No way! Ich verrate nix. Will doch keine Politikerkarriere zertrümmern! :blink:

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Mit was für Ratschlägen du da kommst, Mellon! Die Mutter rösten!

Ups :P

 

Es soll natürlich trösten heißen.

 

Das ist mir aber jetzt peinlich .... :blink:

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In unserer Nachbargemeinde helfen sogar noch ein paar Rentner aus. Die machen dann auch gleichzeitig den Küsterdienst.

 

Also ich finde, beim Dienst an Gott ist das Alter völlig egal.

 

Bezug auf gelöschtes posting entfernt. Lucia

Edited by Lucia Hünermann
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Hallo Cabral,

 

man kann theoretisch mit 70 noch Messdiener werden.

Ich kenne eine Kirche, wo die Messdiener bis an 50 sind.

 

Grüße, Carlos

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aber ich habe noch ein Problem:

Meine Mutter ist evangelisch und stellt Messdiener an sich in Frage, sie meint es würde reichen wenn ich Sonntags in die Kirche gehe.

Mit was für Argumenten kann ich ihr wiedersprechen?

 

Gruß Cabral

Meine Meinung ist dass man eigentlich nie genug für den Herrn tun kann. Wenn es deine Zeit erlaubt, wäre es doch toll wenn du diese Zeit sinnvoll dem Herrn opferst.

 

Grüsse

 

oli :blink:

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Hallo Cabal!

 

Ich bin selbst bald 29 und stehe selber auch ncoh ab und zu am Altar.

 

Damit kann ich zwar nicht mit Tolkin mithalten - aber was nicht ist, kann ja noch werden :blink:

 

Abgesehen davon: Manchmal ist der Ministrantendienst wirklich nur ein Einstig. Grad in der Katholischen Kirche mit dem Priestermanegel kommt es drauf an, dass jeder Dient.

Der nächste Schritt nach dem Einstieg als Ministrant war dann bei mir der als Gruppenleiter und danach als Leiter von Gottesdiensten für Kinder, wenn kein Priester da war einen Solchen zu leiten. Und das wird in Zukunft sicher nicht seltener werden - also Ministranten sind nicht nur als Vertreter der Gemeinde in der Messe wichtig. Es ist ein Einstieg zu mehr! (Jedenfalls war es das für mich)

 

Viele Grüße

 

Sven

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Hallo Cabral,

 

ja, das wünsche ich dir auch, daß du viel Freude an der Sache haben wirst. Da kann ich mich meinen Vorrednern wirklich nur anschließen. Es ist keinsesfalls ein Dienst nur für Kinder. Im Gegenteil. Und ein 'Einstieg zu mehr' war es für mich persönlich auch.

 

Viele Grüße

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