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Vater unser


matze1980
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Hallo zusammen,

 

ich habe in letzter Zeit öfter über eine Stelle im Vater unser unser nachgedacht.

Es heißt dort: "...führe uns nicht in Versuchung..."

 

Heißt das, daß Gott uns versucht? In Hiob wird ja Satan als der Versucher eingeführt, aber Jesus ist Gott in unmittelbarster Vermittlung seiner selbst und der sagt dann sowas...

 

Ich muß gestehen, daß ich da im Moment schon grübele wie ich das verstehen muß.

 

Für ein paar Hilfestellungen wäre ich dankbar!

 

Gruss

 

Matthias

Edited by matze1980
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ja Gott versucht uns um uns in unserm Glauben zu testen. ( das ganze Leben ist ja so eine Art Test ) .

 

In zeiten in denen du dir sagst: Mein Glaube ist so fest ... nichts und niemand könnte mir meinen glauben nehmen.... ich würde immer an ihm festhalten ...

 

 

in solchen Zeiten wirst du dann geprüft....( was weiss ich ... dein Hund stirbt oder ähliches *g* ums mal extrem auszudrücken ) .... um wirklich zu sehn ob dein Glaube wirklich so stark ist wie du denkst/sagst.

 

Deswegen bitten wir Gott uns nicht in Versuchung zu führen ... wir sagen das wir schwache Menschen sind und er es gar nicht erst drauf ankommen lassen soll etc........

 

hoffe ich habe geholfen

Edited by Poliven
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ich habe in letzter Zeit öfter über eine Stelle im Vater unser unser nachgedacht.

Es heißt dort: "...führe uns nicht in Versuchung..."

man könnte auch sagen: lass nicht zu, daß wir versucht werden. oder: führe uns heraus aus der versuchung.

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das stimmt aber so nicht . !!!

 

es heisst : und führe uns nicht in versuchung:

 

und nicht: und führe uns aus der versuchung ! .

 

 

s.o. da ists erklärt.

 

 

Das Leute etwas gleich immer umändern müssen wenn sie etwas nicht verstehn ... :P:blink: ...

Edited by Poliven
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Ja gut, aber dann kann ich ja sagen, daß Gott der Grund für mein Unheil ist.

 

Ein Beispiel, ich denke mir geht es gut, und schon prüft mich Gott, indem er mich beispielsweise von einer hübschen Frau verführen lässt und ich daraufhin sonst was mit der mache.

 

Das kennen denke ich einige.

Was nun, ich begehe ne Todsünde bzw. schwere Sünde und Gott ist der Urheber meines eigenen Unglücks?

 

Ich kann das nicht ganz nachvollziehen.

 

Gruss

 

Matthias

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Ja gut, aber dann kann ich ja sagen, daß Gott der Grund für mein Unheil ist.

 

Ein Beispiel, ich denke mir geht es gut, und schon prüft mich Gott, indem er mich beispielsweise von einer hübschen Frau verführen lässt und ich daraufhin sonst was mit der mache.

 

Das kennen denke ich einige.

Was nun, ich begehe ne Todsünde bzw. schwere Sünde und Gott ist der Urheber meines eigenen Unglücks?

 

Ich kann das nicht ganz nachvollziehen.

 

Gruss

 

Matthias

 

Eine Versuchung kann durchaus auch "positiv" sein...... um Gott beispielsweise zu zeigen wie man dieser Versuchung widersteht...........

( sich unter Beweis stellen )

 

doch will man es gar nicht erst drauf ankommen lassen aus der Angst des Versagens.... und aus dem Grund des in Sünde verfallens ! ..................

 

deswegen beten wir ": Und führe uns nicht in Versuchung..... Führe mich nicht in Versuchung denn ich bin ein schwacher Mensch der dieser Versuchung nicht widerstehen kann ... etc etc

 

hoffe du weisst was ich mein ^^

 

Liebe Grüße

sodala :blink:

Edited by Poliven
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ja Gott versucht uns um uns in unserm Glauben zu testen. ( das ganze Leben ist ja so eine Art Test ) .

 

In zeiten in denen du dir sagst: Mein Glaube ist so fest ... nichts und niemand könnte mir meinen glauben nehmen.... ich würde immer an ihm festhalten ...

 

 

in solchen Zeiten wirst du dann geprüft........ um wirklich zu sehn ob dein Glaube wirklich so stark ist wie du denkst/sagst.

Ich glaube, das stimmt so.

 

Ich stell es mir vor wie bei Petrus, der auch meinte er würde Jesus folgen und ihn dann doch dreimal verleugnete.

 

Gott will uns prüfen.

 

Aber ich denke in dem "Und führe uns nicht in Versuchung" steckt auch die Bitte uns vor Versuchung (durch den Teufel) zu bewahren!

 

Ich finde,man sollte Stellen im Vater unser, die man nicht versteht oder die man nicht bedingungslos annehmen kann, nicht mitbeten. Besser als es unüberlegt einfach mitzusprechen.

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wenn gott nicht will das wir in Versuchung fallen sollen dann fallen wir auch nicht in Versuchung... wenn Gott also dem Teufel nicht sagen wir mal die Freiheit gibt uns zu verführen dann kann dieser uns auch nicht verführen.

 

Also hebt sich das auf

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Ich finde,man sollte Stellen im Vater unser, die man nicht versteht oder die man nicht bedingungslos annehmen kann, nicht mitbeten. Besser als es unüberlegt einfach mitzusprechen.

Dem kann ich so nicht zustimmen, denn es ist das Gebet Jesu.

Wenn ich an ihn glaube muss es da schon heissen ganz oder gar nicht.

 

Ich finde die Erklärung aber immer noch nicht befriedigen. Gott weiß das wir schwach sind und dann verführt er uns immer noch?

 

Das wär so eine Erkenntnis wie das der Knopf die Hose hält.

Wenn Gott auch nur mittelbar über den Teufel uns versucht, dann ist Gott der Urheber meines Leides.

 

Das ist quasi so, als ob ein Richter Nachbarn auf mich ansetzt, damit ich dessen Kirschbaum irgendwann umsäge und dann dafür auch noch bestraft werde.

 

Ich verstehe das nicht!

 

"Bewahre uns vor dem Bösen" das wäre noch verständlich

aber wir bitten IHN uns nicht in Versuchung zu führen, was kann Gott daran für ein Interesse haben.

Er hat doch Menschennatur angenommen und weiß, daß wir in dieser Hinsicht die totalen Looser sind!

 

Immer noch grübelnd :blink:

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Ich finde,man sollte Stellen im Vater unser, die man nicht versteht oder die man nicht bedingungslos annehmen kann, nicht mitbeten. Besser als es unüberlegt einfach mitzusprechen.

Dem kann ich so nicht zustimmen, denn es ist das Gebet Jesu.

Wenn ich an ihn glaube muss es da schon heissen ganz oder gar nicht.

 

Ja, es ist das Gebet Jesu. Aber ich denke, wenn man es betet, soll man sich dann auch an alles halten.

Wenn ich zum Beispiel weiß, dass ich meinem Nächsten nicht verzeihen kann oder will, werde ich doch nicht sagen: "...wie auch wir vergeben unsern Schuldigern" Denke ich.

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Ich bete diesen Teil des VaterUnsers unreflektiert und bitte Gott schlichtweg, mich nicht in Versuchung zu führen.

Zu befriedigenden theoretischen Erklärungsmöglichkeiten bin ich nicht gekommen.

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also ganz ehrlich : Ich denke so wie ich es oben erklärt hab verstehn es 80% wenn nicht mehr von katholen...........

 

 

Es ist doch eigentlich ganz einfach zu kappiern oder ? .

 

 

Stell dir mal vor du wirst versucht ... in welcher weise auch immer ... nehmen wir mal an sexuell.... und du widerstehst dem...... ich bin mir sicher nach deinem Tod wirst du dankbar für diese Versuchung sein .... Gott gezeigt zu haben das du doch stark warst... und nicht der Versuchung anheim fielst...

 

Wieso soll Gott dann der Urheber deines ganzen Leids sein ? . versteh ich nicht ! ........

 

hmmmmmmmmm also würd dich bitten noch ma alles von mir gesagte durchzulesen....... is nicht so schwer zu verstehn ........

 

:blink:

 

 

also ich sehe das Problem nicht ............. liegt doch klar auf der Hand das ganze ... wieso Versuchung etc.....

 

also ich hab mir da noch nie sonderlich gedanken drüber gemacht weil ich wirklich denke das meine interpretation die richtige ist ... zumal ich kein einziges wort im Vater unser verdrehe :P

Edited by Poliven
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ich habe in letzter Zeit öfter über eine Stelle im Vater unser unser nachgedacht.

Es heißt dort: "...führe uns nicht in Versuchung..."

 

Heißt das, daß Gott uns versucht? In Hiob wird ja Satan als der Versucher eingeführt, aber Jesus ist Gott in unmittelbarster Vermittlung seiner selbst und der sagt dann sowas...

Hm... also wenn ich an das folgende "...sondern erlöse uns von dem Bösen" denke, glaube ich eher, dass gemeint ist: UND LASSE UNS NICHT IN VERSUCHUNG (durch den Teufel) GERATEN.

 

Aber langsam machst du mich unsicher... :blink:

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Leute das ist aber so nicht richtig.................

 

der zusatz : Sondern erlöse uns von dem Bösen is sozusagen nur ein Zusatz....

 

 

Führe uns nicht in Versuchung ... lass dem Teufel nicht die Freie hand über uns und lass uns nicht in Versuchung führen durch den Teufel .... sondern erlöse uns von ihm !

 

ABER ! letztendlich geht es von Gott aus ... von Gottes Willen ob wir versucht werden oder nicht !!!!!

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also ganz ehrlich : Ich denke so wie ich es oben erklärt hab verstehn es 80% wenn nicht mehr von katholen...........

 

 

Es ist doch eigentlich ganz einfach zu kappiern oder ? .

 

 

Stell dir mal vor du wirst versucht ... in welcher weise auch immer ... nehmen wir mal an sexuell.... und du widerstehst dem...... ich bin mir sicher nach deinem Tod wirst du dankbar für diese Versuchung sein .... Gott gezeigt zu haben das du doch stark warst... und nicht der Versuchung anheim fielst...

 

Wieso soll Gott dann der Urheber deines ganzen Leids sein ? . versteh ich nicht ! ........

 

hmmmmmmmmm also würd dich bitten noch ma alles von mir gesagte durchzulesen....... is nicht so schwer zu verstehn ........

 

:blink:

 

 

also ich sehe das Problem nicht ............. liegt doch klar auf der Hand das ganze ... wieso Versuchung etc.....

 

also ich hab mir da noch nie sonderlich gedanken drüber gemacht weil ich wirklich denke das meine interpretation die richtige ist ... zumal ich kein einziges wort im Vater unser verdrehe :P

Wenn es so einfach wäre, fragte ich nicht dauernd nach.

 

Warum Gott dann Urheber meines Leidens ist?

 

führe uns nicht in Versuchung = Gott ist der Versucher

 

ich werde versucht und gebe nach = ich begehe Sünde

 

eine begangene (schlimm bei schwerer) Sünde muss gesühnt werden

vor Gott = Gott will das ich etwas wieder gut mache, was er ausgelöst hat.

 

 

Wenn er ein Mensch wäre, würde ich ihm größten Zynismus vorhalten!

 

Ich verstehe nicht, was Jesus damit meinen kann..

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Leute ich hab recht glaubt mir ......... ich war mir da noch nie soo sicher wie bei diesem satz ...

 

schau noch mal bitte meinen beitrag oben an den du womoeglich jetz überlesen hast !

 

vielleicht hilft der dir weiter

Edited by Poliven
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es könnte im original vielleicht auch

"...und führe uns IN DER versuchung" geheissen haben.

LG

Max

im Lateinischen definitiv nicht. Wie es mit dem Bibelgrichischen ausschaut, müsste ich erst einmal nachschlagen - fehlt mir aber grad' die Zeit dazu. Ich bin mir allerdings sehr sicher, dass auch das Altgriechische Ort und Richtung sehr deutlich und klar unterscheidet - genau wie das Lateinische.

 

Wie es denn nun im hebräischen(?) oder aramäischen(?) geheißen haben könnte (und ob da die Unterschiede so klar sind) weiß ich auch nicht.

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man könnte auch sagen: lass nicht zu, daß wir versucht werden. oder: führe uns heraus aus der versuchung.

:blink:

 

Also diese Interpretation halte ich für mehr als weit hergeholt.

Als Theologe wirst Du wohl auch Griechisch können, dann schau mal bei Mt 6,13 nach.

Dort steht: εισενεγκης

die Vorsilbe εισ- gibt eindeutig eine Richtung an: -> hinein und nicht hinaus.

Dann folgt nochmals ein εις beim "in Versuchung".

 

Eindeutiger geht es wohl kaum.

Edited by Paul-C
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seht ihr :blink: . Das bestätigt nur mein Gerede ^^ *g* ( danke Paul :P )

 

 

eigentlich hab ichs sehr verständlich rübergebracht wie ich finde....

 

najo leutz ...

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Warum Gott dann Urheber meines Leidens ist?

 

führe uns nicht in Versuchung = Gott ist der Versucher

 

ich werde versucht und gebe nach = ich begehe Sünde

 

eine begangene (schlimm bei schwerer) Sünde muss gesühnt werden

vor Gott = Gott will das ich etwas wieder gut mache, was er ausgelöst hat.

Hallo Matthias,

 

warum bist du dir eingetlich so sicher, dass dich Gott in Versuchung führen will?

Von wem geht die Versuchung aus? Vielleicht von einem anderen Menschen oder sogar dir selber?

Wir Menschen sind selber so schlecht, dass wir andere in Versuchung führen.

 

Man könnte es auch so verstehen: "Und bewahre uns vor der Versuchung ..."

 

LG, gimu

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Immerhin hat Gott die Frauen so schön erschaffen - und nicht nur die, mit der man gerade verheiratet ist.

auch die frau des nachbarn????

 

:blink:

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Klar - z.B. für Claudias Foralsex :blink::P

 

Ich wollte aber mit diesem Beitrag eigentlich ein ernsthaftes Thema anschneiden: Alle Verlockungen sind von Gott geschaffen - sowohl der äußere Anlass als auch die innere Verführbarkeit.

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