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Verhütungsmethoden


Judith

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Die positive Wertung des Kinderkriegens spreche ich dem Vatikan nicht ab. Aber wenn das auch ohne Sex ginge, hätten Papst und Co. den Sex schon längst zur widernatürlichen Sünde erklärt.

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Sie taugt auch für die Frauen und Männer nicht, die nicht an bestimmten Tagen enthaltsam leben wollen.

Genau da kann künstliche Verhütung ein prima Druckmittel werden, wenn ein Partner will und der andere nicht.

Das ist aber ein trauriges Eheverständnis, wenn Rücksicht nur durch disziplinarische Maßnahmen und andere Notwendigkeiten (die nichts mir der Rücksichtnahme selber zu tun haben) erreicht werden kann.

 

Und unlogisch ist es auch: Denn es besteht ja kein besonderer Zusammenhang zwischen den Tagen der nötigen Enthaltsamkeit und den Tagen, an denen eventuell der eine Lust hat und der andere nicht.

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Die natürlichen Methoden haben den "Nachteil", daß i.d.R. die Partner gemeinsam daran beteiligt sind, während Kondom und Pille nur von einem Partner benutzt werden müssen. Auf die Intensität der Beziehung wird sich das gemeinsame Tun wenigstens nicht negativ auswirken, während die einseitige Verhütung auch Druck und "Lustobjekt-Denken" begünstigen kann.

Hmm - aber wenn eine Methode mir als ziemlich unsicher erscheint, dann weiss ich nicht ob ich das als lustfördernd sehen kann.... Wenn mir eine Alternative mehr Sicherheit gibt - selbst wenn ich "alleine" dafür sorgen muss, dann ist alles unverkrampfter.

 

Und zum Stichwort "alleine": Nur weil ich die Pille schlucke muss ich doch nicht alleine für die Verhütung sorgen! Es ist doch wie in allen Bereichen eine Frage der Partnerschaft überhaupt! Wenn mein Partner und ich beschliessen, die Pille nutzen zu wollen, dann ist zwar klar, dass nur einer von uns sie schlucken kann aber es ist dann doch von Beiden getragen. Oder?

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Das ist aber ein trauriges Eheverständnis, wenn Rücksicht nur durch disziplinarische Maßnahmen und andere Notwendigkeiten (die nichts mir der Rücksichtnahme selber zu tun haben) erreicht werden kann.

 

Und unlogisch ist es auch: Denn es besteht ja kein besonderer Zusammenhang zwischen den Tagen der nötigen Enthaltsamkeit und den Tagen, an denen eventuell der eine Lust hat und der andere nicht.

Mit dem Eheverständnis hat das gar nichts zu tun. Du wirst mir aber hoffentlich zustimmen, daß selbst beim idealsten theoretischen Ehebild ein breites Spektrum realen Verhaltens möglich ist. Selbst innerhalb ein und derselben Beziehung gehts heute so und morgen so. Und daß Verhütungsmethoden, die einen Konsens über das, was man miteinander macht, voraussetzen nicht so leicht zu einer "Ach-nun-hab-dich-nicht-so"-Situation führen können, ist doch offensichtlich. Einen Zusammenhang, den du da unlogisch findest, habe ich übrigens gar nicht behauptet.

 

@ Wattoo:

 

Mir ist natürlich auch klar, daß auch bei anderen Verhütungsmethoden das Einverständnis beider gegeben sein kann und in vielen Fällen auch ist. Die natürlichen Methoden setzen das Einverständnis aber in einem viel stärkeren Maß voraus, um überhaupt funktionieren zu können.

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Also eine Frage meines Partners, die in etwa lautet: "Bist Du damit einverstanden, daß wir jetzt Sex miteinander haben?" würde doch etwas seltsame Gefühle und Gedanken in mir auslösen :blink:

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Mir ist natürlich auch klar, daß auch bei anderen Verhütungsmethoden das Einverständnis beider gegeben sein kann und in vielen Fällen auch ist. Die natürlichen Methoden setzen das Einverständnis aber in einem viel stärkeren Maß voraus, um überhaupt funktionieren zu können.

Komisches Argument. Was ist mit Paaren, die nicht verhüten?

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Also eine Frage meines Partners, die in etwa lautet: "Bist Du damit einverstanden, daß wir jetzt Sex miteinander haben?" würde doch etwas seltsame Gefühle und Gedanken in mir auslösen :blink:

War es in "Liebe hat zwei Gesichter" als Barbra Streisand ihren Filmpartner fragte: "Wenn ich heute abend Sex haben will, reicht es Dir wenn ich Dir heute mittag Bescheid sage?"

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Einen Zusammenhang, den du da unlogisch findest, habe ich übrigens gar nicht behauptet.

Nein, das hast Du nicht, Tomtom, aber Dein Argument würde nur Sinn machen, wenn dieser Zusammenhang bestünde.

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Justin Cognito

Wie sagt der Volksmund: Wer viel fragt geht weit irr .... Und ich käme ja auch nicht auf die Idee meinen Pfarrer zu fragen wie ich Zähne putzen soll.

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Gast
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