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Wie tritt man wieder ein?


Josef2

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Ja, ich würde gerne wissen, wie jemand wieder in die katholische Kirche eintreten kann.

 

Muss man da nur ein Antrag im Ortsamt stellen, wie beim Austritt,

oder passiert da mehr, und in einer Kirche anstatt einer Behörde?

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Franciscus non papa

man setzt sich mit seinem orts-pfarrer in verbindung....

 

wiedereintreten ist nicht einfach nur ein verwaltungsakt.

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Muss man da nur ein Antrag im Ortsamt stellen, wie beim Austritt,

die Mitteilung beim Einwohnermeldeamt übernimmt in diesem Fall die Pfarrei.

Der Wiedereintritt vollzieht sich vor dem Pfarrer nach Genehmigung durch den Bischof.

Dabei muss das Glaubensbekenntnis abgelegt werden vor 2 zeugen und dem Pfarrer (oder kaplan)

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Danke für euere Antworten, vor allem an Umusungu.

Es ist mit Sicherheit nicht etwas, was man tut ohne es genau zu überlegen.

 

Eine Frage hätte ich noch:

Wo kann man dieses Glaubensbekenntnis (in voraus) einsehen?

Im Idealfall online?

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Danke, Lucia,

diese 2 Bekenntnisse kann ich jederzeit unterschreiben. :blink:

 

Problematisch wird es bei Sachen wie Dreieinigkeit, Marienanbetung,

Heiligenanbetung, Auslegung der 10 Gebote, Kirchensteuer usw, eben

die Teile die (zumindest meiner Ansicht nach) von der Bibel abweichen.

 

MÜSSEN denn die Katholiken das ALLES glauben?

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Danke, Lucia,

diese 2 Bekenntnisse kann ich jederzeit unterschreiben. :P

 

Problematisch wird es bei Sachen wie Dreieinigkeit, Marienanbetung,

Heiligenanbetung, Auslegung der 10 Gebote, Kirchensteuer usw, eben

die Teile die (zumindest meiner Ansicht nach) von der Bibel abweichen.

 

MÜSSEN denn die Katholiken das ALLES glauben?

Sprich damit am besten mit einem Pfarrer Deines Vertrauens :blink:

 

Hier im Forum könnte die Antwort darauf durchaus unterschiedlich ausfallen. :P

 

Alles Gute Dir auf Deinem (Glaubens)Weg,

und liebe Grüße, Gabriele

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Danke, Lucia,

diese 2 Bekenntnisse kann ich jederzeit unterschreiben.  :P

 

Problematisch wird es bei Sachen wie Dreieinigkeit, Marienanbetung,

Heiligenanbetung, Auslegung der 10 Gebote, Kirchensteuer usw, eben

die Teile die (zumindest meiner Ansicht nach) von der Bibel abweichen.

 

MÜSSEN denn die Katholiken das ALLES glauben?

Sprich damit am besten mit einem Pfarrer Deines Vertrauens :blink:

 

Hier im Forum könnte die Antwort darauf durchaus unterschiedlich ausfallen. :P

 

Alles Gute Dir auf Deinem (Glaubens)Weg,

und liebe Grüße, Gabriele

Danke dir auch, für die Glückwünsche,

 

es sieht ganz danach aus, dass ich mich demnächst auf die Suche nach einem

Pfarrer begeben werde, wobei das Vertrauen durchaus eine Rolle spielen wird.

 

Danke nochmal und Grüsse zurück,

 

Josef

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Danke dir auch, für die Glückwünsche,

 

es sieht ganz danach aus, dass ich mich demnächst auf die Suche nach einem

Pfarrer begeben werde, wobei das Vertrauen durchaus eine Rolle spielen wird.

 

Danke nochmal und Grüsse zurück,

 

Josef

Das finde ich einfach schön. Heute abend, kurz vor dem Pfingstfest. :blink:

 

Ich hoffe und wünsche Dir, dass Du einen "guten" Pfarrer findest und den für Dich richtigen Weg gehen kannst.

 

Gottes Segen möge Dich begleiten.

Liebe Grüße, Gabriele

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Danke, Lucia,

diese 2 Bekenntnisse kann ich jederzeit unterschreiben. :blink:

 

Problematisch wird es bei Sachen wie Dreieinigkeit, Marienanbetung,

Heiligenanbetung, Auslegung der 10 Gebote, Kirchensteuer usw, eben

die Teile die (zumindest meiner Ansicht nach) von der Bibel abweichen.

 

MÜSSEN denn die Katholiken das ALLES glauben?

Wenn Du magst, können wir jedes dieser Themen in einem einzelnen Thread diskutieren - alles auf einmal hier würde wohl zu sehr durcheinander gehen.

 

Nur kurz zu Maria und den Heiligen: sie werden nicht angebetet - wir bitten sie um ihre Fürsprache bei Gott. So wie man einen lieben Freund bittet: "bete mal für mich mit." Manche Heilige können als Vorbild dienen - andere (durch ihre Worte und Werke) als Lehrer. Und es gibt keinen "Zwang", zu den Heiligen oder zu Maria zu beten.

 

Die Kirchensteuer und die Dreieinigkeit sind nichts spezifisch katholisches ...

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MÜSSEN denn die Katholiken das ALLES glauben?

 

Eine Frage die auch des öfteren mir und anderen gestellt habe.

 

Eine Antwort dazu: NEIN. Christen müssen auf dem Weg sein. Der Glaube ist nichts statisches und konstantes. Der Glaube ist eine Beziehung zu Gott, die sich entwickelt. Wie schnell und langsam und in welcher Art, darf ganz vielfältig sein. So wie die Menschen es selbst sind.

Du solltest nur ja dazu sagen, daß du bereit bist, dich auf diesen Weg zu machen und dich auf ihn einzulassen.

 

(Daneben sollte man dann doch schon so ungefähr wissen, was katholische Lehre ist, und wo man wie weit von ihr weg ist.)

 

Grüße

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Also ich weiß von einem Freund, der wieder eingetreten ist, daß er mitnichten zu seinem Ortspfarrer gegangen ist, um den Schritt zu vollziehen, weil er von dessen seelsorgerischen Qualitäten nicht überzeugt war. Er hatte keine Lust, im Büßerhemd vor der gesamten Gemeinde sein Sprüchlein aufzusagen.

 

Deswegen ist er zum Generalvikariat gegangen. Eine Unterschrift und er war wieder drin.

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Von der gesamten Gemeinde hat Umusungu auch nicht gesprochen.

In der örtlichen Gemeinde ist das so. Hier werden die Ausgetretenen im Pfarramts-Aushang auch unter den Toten veröffentlicht. Aus diesem Grund bestehen berechtigte Zweifel an der Kompetenz des Pfarrers.

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MÜSSEN denn die Katholiken das ALLES glauben?

 

Eine Frage die auch des öfteren mir und anderen gestellt habe.

 

Eine Antwort dazu: NEIN. Christen müssen auf dem Weg sein. Der Glaube ist nichts statisches und konstantes. Der Glaube ist eine Beziehung zu Gott, die sich entwickelt. Wie schnell und langsam und in welcher Art, darf ganz vielfältig sein. So wie die Menschen es selbst sind.

Du solltest nur ja dazu sagen, daß du bereit bist, dich auf diesen Weg zu machen und dich auf ihn einzulassen.

 

(Daneben sollte man dann doch schon so ungefähr wissen, was katholische Lehre ist, und wo man wie weit von ihr weg ist.)

 

Grüße

Auch wenn ich vermute zu wissen was Du meinst, möchte ich Dich etwas korrigieren.

 

Denn jedes Dogma legt eine Glaubenswahrheit vor, und diese sind zu glauben. Das heisst nicht das ich ununterbrochen daran denken muß, aber das sie unwiderlegbar wahr sind.

 

Mein Pastor (wohlgemerkt ein frommer Pole und Marienverehrer) hat gesagt, mit Jesus haben wir alles was wir brauchen. Ein Katholik der sich auf ihn stützt braucht nicht mehr, da hat er das ganze Heil. Allerdings darf er den Rest nicht als Nonsens abtun.

 

gruß

 

Matthias

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Hallo Matthias,

 

Denn jedes Dogma legt eine Glaubenswahrheit vor, und diese sind zu glauben. Das heisst nicht das ich ununterbrochen daran denken muß, aber das sie unwiderlegbar wahr sind.

 

Du kannst eines in der Praxis nicht sagen: Diese sind zu glauben.

Du kannst glauben nicht machen, oder zwanghaft erzeugen, nur weil man etwas glauben muß. Glauben müssen geht nicht. Entweder es ist eine Überzeugung von innen heraus ensteht, die man sei es aus persönlicher Erfahrung oder Empfindung glaubt, oder nicht. Sich unter Druck setzen und zwanghaft an etwas glauben, was einem doch nicht in den Kopf geht, ist Blödsinn und eigentlich auch nur Fassade, weil es kein Glaube ist, sondern ein vorspielen des Glaubens.

Das ein Dogma eine Glaubenswahrheit ist, muß ja trotzdem nicht angezweifelt werden, es kann auch wahre Dinge geben, die nicht immer in den Kopf eines einzelnen reingehen.

Darum meinte ich auch, man sollte zumindest die Aussagen der Kirche kennen und wissen wo man wie weit von ihr weg ist.

 

Auch heißt das nicht, daß wenn man etwas nicht glauben kann, nicht doch irgendwann dazu kommt. Der Mensch uns seine Beziehung zu Gott sind und bleiben etwas dynamisches. Eben lebendiger Glauben. Was aber widerum auch heißt, daß ich mich Dingen nicht prinzipiell verschließe, sondern offen bin, den Gott an mich ran zu lassen.

Und spätestens dann, denke ich, braucht man sich über die anderen Detailfrage keine Sorgen machen, die kommen dann - so Gott will :blink:

 

 

Allerdings, da bin ich ganz deiner Meinung, wenn das zu völlig absurdem führt und ganz fundamentale Dinge nicht geglaubt werden, dann hast du recht. Das sollte man schon. Spätestens dann bezweifel ich allerdings, daß sich jemand mit der katholischen Gemeinschaft, geschweige denn der Kirche identifizieren kann.

 

Grüße

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Die Kirchensteuer und die Dreieinigkeit sind nichts spezifisch katholisches ...

Hallo Josef,

 

die Kirchensteuer gibt es nur in Deutschland,

und das ist kein Bestandteil des Glaubens.

 

Und die Dreieinigkeit ist auch nicht spezifisch katholisch,

sondern das gehört zum christlichen Glauben.

 

Die Freikirchler, die anderes behaupten,

was auf die meisten nicht zutrifft,

haben wirklich keine Ahnung,

was der Begriff überhaupt soll.

 

Allgemein haben Freikirchler meistens keinen Bezug zur Mystik,

und nicht immer aber häufig ist die Theologie verpöhnt,

denn was zählt ist die Bibel und die persönliche Erfahrung,

dann erzählen manche von ihnen Unsinn hoch drei.

Dabei spricht die Schrift über den Heiligen Geist nicht nur als eine Kraft

sondern auch noch als Person. Wer Bibel wirklich versteht, der weiß mehr.

 

Grüße, Carlos

Edited by platon
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Wie tritt man wieder ein?

 

in freudiger Erwartung; in Dankbarkeit für Angekommen- und Angenommensein.

 

Herzliche Grüße

Martin

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Wie tritt man wieder ein?

 

in freudiger Erwartung; in Dankbarkeit für Angekommen- und Angenommensein.

*mich anschliess* :blink:

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Wie tritt man wieder ein?

 

in freudiger Erwartung; in Dankbarkeit für Angekommen- und Angenommensein.

*mich anschliess* :P

Danke euch beiden für die wirklich schöne Formulierung. :)

 

(nicht dass meine Dankbarkeit nicht ausbaufähig wäre :blink: )

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Auch von mir ein (hoffentliches) "welcome back".

 

Du musst dich in der Tat nicht unmittelbar an den Ortspfarrer wenden, auch wenn dies am naheliegendsten wäre. Das Vertrauen spielt aber auf jeden Fall eine große Rolle - der Pfarrer, der dich wieder in die Kirche aufnimmt, muss, wie der Ortspfarrer, die Erlaubnis des Ortsbischofs einholen.

 

Ich weiss nicht, wieviel Zeit und Geld du in all die von dir angerissenen Fragen investieren möchtest. Mir ist da kürzlich ein Klassiker untergekommen, der für "Zweifler" eine wahre Fundgrube ist, und dessen Anschaffung sich für viele Fragen auf jeden Fall lohnt.

 

http://www.vaticanradio.org/tedesco/tedarc....04.04.htm#buch

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Danke an alle für euere Meinungen und Empfehlungen.

 

Inzwischen kam mir eine weitere Frage auf:

 

Werden an die Zurückkehrenden höhere Anspruche gestellt,

als an die, die seit kurz nach der Geburt dabei sind?

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Werden an die Zurückkehrenden höhere Anspruche gestellt,

als an die, die seit kurz nach der Geburt dabei sind?

Eindeutig ja. Sofern es sich um Erwachsene handelt, müssen sie sofort Kirchensteuer zahlen.

 

(Willste uns für der Jeck halten, Josef? )

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Danke, Lucia,

diese 2 Bekenntnisse kann ich jederzeit unterschreiben. :blink:

 

Problematisch wird es bei Sachen wie Dreieinigkeit, Marienanbetung,

Heiligenanbetung, Auslegung der 10 Gebote, Kirchensteuer usw, eben

die Teile die (zumindest meiner Ansicht nach) von der Bibel abweichen.

 

MÜSSEN denn die Katholiken das ALLES glauben?

Hallo Josef,

 

ich empfehle dir die Bücher von Scott Hahn:

 

Unser Weg nach Rom

 

und

 

Die Königin des Himmels

 

Scott Hahn war ein ehemaliger protestantischer amerikanischer Theologe, der von Gott geleitet, den Weg in die Familie gefunden hat. Absolut lesenswert. Besonders seine Sicht über Maria.

 

Gruss Thomas

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Werden an die Zurückkehrenden höhere Anspruche gestellt,

als an die, die seit kurz nach der Geburt dabei sind?

Eindeutig ja. Sofern es sich um Erwachsene handelt, müssen sie sofort Kirchensteuer zahlen.

 

(Willste uns für der Jeck halten, Josef? )

Nein, will ich nicht.

 

Nenne es Zweifel wenn du willst, aber dieser Gedanke

ist mit tatsächlich durch den Kopf gegangen.

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