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Ich werde evangelisch.


Unentschlossener
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Unentschlossener

Hallo,

 

erst einmal einiges zu meiner Person:

Ich bin 20 Jahre alt und verspürte bereits seit früher Kindheit ein starkes religiöses Bedürfnis, obschon ich aus einer heidnisch-atheistischen (ostdeutschen) Familie stamme.

Vor etwa 2-3 Jahren beschäftigte mich die Frage, worin die Unterschiede zwischen der evang. und kath. Kirche bestehen. Durch dieses Interesse an den konfessionellen Unterschieden eignete ich mir ein überdurchschnittliches Wissen bezüglich des christlichen Glaubens an.

Die Frage, welcher Konfession ich mich später einmal zuordnen kann und will, beschäftigte mich auch zunehmends.

Ich las Bücher über Bücher, betete zum Herrn, er möge mir bei meiner Entscheidung helfen, und verschwendete sehr viele Gedanken an diese Frage.

Mehr oder weniger das ganze vergangene Jahr über, war ich überzeugt davon, dass der Herr mich in der kath. Kirche sehen will. Ich betete häufig das Angelus-Gebet und ab und an auch mal einen Rosenkranz.

Doch seit einiger Zeit fühle ich mich auf einmal wieder verstärkt mit der evangelischen Kirche verbunden und bilde mir ein, dass dies die endgültige Entscheidung des Herrn ist.

 

Eine vielleicht infantil klingende Frage: Habt ihr etwas dagegen,wenn ich evangelisch werde? Nach solch langer Bedenkzeit muss dies ja der Wille des Herrn sein, oder?

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Eine vielleicht infantil klingende Frage: Habt ihr etwas dagegen,wenn ich evangelisch werde? Nach solch langer Bedenkzeit muss dies ja der Wille des Herrn sein, oder?

Entschuldige die Frage, aber bist Du noch ganz dicht?

 

Die Entscheidung kann Dir zum einen keiner abnehmen und zum anderen bist Du es Dir und nicht zuletzt dem Ewigen schuldig, Deinen Weg überzeugt und überzeugend zu gehen.

 

Sollte also der Katholizismus (der im RL dem Himmel sei Dank nicht so auftritt wie hier) wirklich nicht Dein Weg sein, hat nichts und niemand das Recht Dich dazu zu überreden oder zu zwingen oder Dich deswegen irgendwie von der Seite anzumachen.

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Da muss ich Flo zustimmen: Die entgültige Entscheidung, ob du nun katholisch oder evangelisch werden willst, musst du allein treffen! Ich kann dir nur raten, deinem Herzen zu folgen.

Es ist nicht immer leicht zu sehen, was Gott von einem will, welchen Weg er für einen vorgesehen hat.

Niemals weiß man so ganz, welcher Weg wirklich der richtige ist. Zweifel bleiben immer.

Manchmal muss man auch einen Sprung ins kalte Wasser wagen.

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Hallo,

 

erst einmal einiges zu meiner Person:

Ich bin 20 Jahre alt und verspürte bereits seit früher Kindheit ein starkes religiöses Bedürfnis, obschon ich aus einer heidnisch-atheistischen (ostdeutschen) Familie stamme.

Vor etwa 2-3 Jahren beschäftigte mich die Frage, worin die Unterschiede zwischen der evang. und kath. Kirche bestehen. Durch dieses Interesse an den konfessionellen Unterschieden eignete ich mir ein überdurchschnittliches Wissen bezüglich des christlichen Glaubens an.

Die Frage, welcher Konfession ich mich später einmal zuordnen kann und will, beschäftigte mich auch zunehmends.

Ich las Bücher über Bücher, betete zum Herrn, er möge mir bei meiner Entscheidung helfen, und verschwendete sehr viele Gedanken an diese Frage.

Mehr oder weniger das ganze vergangene Jahr über, war ich überzeugt davon, dass der Herr mich in der kath. Kirche sehen will. Ich betete häufig das Angelus-Gebet und ab und an auch mal einen Rosenkranz.

Doch seit einiger Zeit fühle ich mich auf einmal wieder verstärkt mit der evangelischen Kirche verbunden und bilde mir ein, dass dies die endgültige Entscheidung des Herrn ist.

 

Eine vielleicht infantil klingende Frage: Habt ihr etwas dagegen,wenn ich evangelisch werde? Nach solch langer Bedenkzeit muss dies ja der Wille des Herrn sein, oder?

Hallo, Unentschlossener,

 

ein berühmter Musiker, Leonard Bernstein, hat einmal in einem Interview einen buddhistischen Zen-Meister zitiert auf die Frage nach einer wesentlichen Lebensentscheidung.

 

Dieser Meister antwortete: Die Tatsache, dass Du die Frage überhaupt stellst, zeigt mir, dass Du nicht wirklich dahinterstehst. Also, lass' Dein Unterfangen.

So hätte auch Jesus geantwortet.

 

Ein wirklicher Ruf kennt keine Frage und keine Antwort, sondern nur das unwillkürliche Folgen-Müssen.

 

Frage Dich selber: Was muss ich tun, wozu drängt es mich w i r k l i c h?

 

Die für Dich echte, wahrhaftige Entscheidung kennt kein Zaudern, keine Angst und keine Bedenken, die Du aber hast.

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Lieber Unentschlossener! Also ein paar Kommentare erlaube ich mir. Wenn es Dir wirklich um Gott geht, dann sollte dir die Meinung von menschen nicht allzu wichtig sein.

 

Ich bin überzeugt: Wenn wir wirklich eine persönlich Beziehung zu Gott aufgebaut haben, beten, schweigen und hinhören wollen auf das, was Gott uns sagt und zeigt, dann werden wir schon den Weg finden, den Gott für uns vor hat. Manchmal schreibt Gott auf krummen Zeilen gerade-und wir sehen nicht immer sofort, wo es lang geht. Aber eines dürfen wir überzeugt sein: Denen die Gott lieben, muss alles zum besten gereichen.

 

Liebe daher Gott aus ganzem Herzen- wirf die Ängstlichkeiten und unnützen Sorgen weg - und Dir wird auch der Weg den Du nach Gottes Willen gehen sollst klarer werden.

 

Möge der Heilige Geist Dich dazu erleuchten.

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Eine vielleicht infantil klingende Frage: Habt ihr etwas dagegen,wenn ich evangelisch werde? Nach solch langer Bedenkzeit muss dies ja der Wille des Herrn sein, oder?

Entschuldige die Frage, aber bist Du noch ganz dicht?

 

sag mal Flo, gehen so Brüder und Schwestern im Herrn miteinander um. Unentschlossener hat uns um Hilfe in seinen Fall gebeten und nicht einen zynischen Kommentar.

 

Also als Missionar würdest du dich nicht eignen. Bei dir würde kein Fisch anbeissen :blink:

Edited by tomlo
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Hallo,

 

erst einmal einiges zu meiner Person:

Ich bin 20 Jahre alt und verspürte bereits seit früher Kindheit ein starkes religiöses Bedürfnis, obschon ich aus einer heidnisch-atheistischen (ostdeutschen) Familie stamme.

Vor etwa 2-3 Jahren beschäftigte mich die Frage, worin die Unterschiede zwischen der evang. und kath. Kirche bestehen. Durch dieses Interesse an den konfessionellen Unterschieden eignete ich mir ein überdurchschnittliches Wissen bezüglich des christlichen Glaubens an.

Die Frage, welcher Konfession ich mich später einmal zuordnen kann und will, beschäftigte mich auch zunehmends.

Ich las Bücher über Bücher, betete zum Herrn, er möge mir bei meiner Entscheidung helfen, und verschwendete sehr viele Gedanken an diese Frage.

Mehr oder weniger das ganze vergangene Jahr über, war ich überzeugt davon, dass der Herr mich in der kath. Kirche sehen will. Ich betete häufig das Angelus-Gebet und ab und an auch mal einen Rosenkranz.

Doch seit einiger Zeit fühle ich mich auf einmal wieder verstärkt mit der evangelischen Kirche verbunden und bilde mir ein, dass dies die endgültige Entscheidung des Herrn ist.

 

Eine vielleicht infantil klingende Frage: Habt ihr etwas dagegen,wenn ich evangelisch werde? Nach solch langer Bedenkzeit muss dies ja der Wille des Herrn sein, oder?

Lieber Mitbruder im Herrn,

 

ich kann sehr gut nachempfinden, in was für einer Lage du dich befindest. Bei mir war es ähnlich, nur war ich vorher in der ev. Kirche, bevor ich zum katholischen Glauben konversierte. Ich möchte dir einen Tip geben. Vergiss all die Bücher über den Glauben. Lese die Bibel und dann wirst du erkennen, welche Konfession sie mehr befolgt.

 

Hör auf dein Herz und auf das, was dir der heilige Geist eingibt. Das ist entscheidend, nicht das, was andere schreiben und sagen. Lass dich nicht von äusseren Einflüssen davon abhalten, das richtige zu tun. Ich werde für dich beten, damit du das richtige tust.

 

Grüße

 

Thomas

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Hallo,

 

erst einmal einiges zu meiner Person:

Ich bin 20 Jahre alt und verspürte bereits seit früher Kindheit ein starkes religiöses Bedürfnis, obschon ich aus einer heidnisch-atheistischen (ostdeutschen) Familie stamme.

Vor etwa 2-3 Jahren beschäftigte mich die Frage, worin die Unterschiede zwischen der evang. und kath. Kirche bestehen. Durch dieses Interesse an den konfessionellen Unterschieden eignete ich mir ein überdurchschnittliches Wissen bezüglich des christlichen Glaubens an.

Die Frage, welcher Konfession ich mich später einmal zuordnen kann und will, beschäftigte mich auch zunehmends.

Ich las Bücher über Bücher, betete zum Herrn, er möge mir bei meiner Entscheidung helfen, und verschwendete sehr viele Gedanken an diese Frage.

Mehr oder weniger das ganze vergangene Jahr über, war ich überzeugt davon, dass der Herr mich in der kath. Kirche sehen will. Ich betete häufig das Angelus-Gebet und ab und an auch mal einen Rosenkranz.

Doch seit einiger Zeit fühle ich mich auf einmal wieder verstärkt mit der evangelischen Kirche verbunden und bilde mir ein, dass dies die endgültige Entscheidung des Herrn ist.

 

Eine vielleicht infantil klingende Frage: Habt ihr etwas dagegen,wenn ich evangelisch werde? Nach solch langer Bedenkzeit muss dies ja der Wille des Herrn sein, oder?

Lieber Unentschlossener, das kann nur Deine eigene Entscheidung sein. Aber gestatte eine Frage: Du schreibst von Büchern und Gebeten. Beides ist sehr wichtig und erleichtert die Orientierung. Hast Du aber auch die Gottesdienste und das Gemeindeleben der beiden für Dich in Frage kommenden Gemeinden kennengelernt? Davon schreibst Du gar nichts. Vielleicht wäre das aber vor einer endgültigen Festlegung auch einmal ein Aspekt, einfach zwei oder drei Monate jede Woche im Wechsel an den Gottesdiensten und dem Gemeindeleben (Bibelstunden, Erwachsenenbildungsvorträge etc.) teilzunehmen, um auch das RL kennenzulernen.

Edited by soames
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Hi Unentschlossener,

 

Heimatsuche ist lange und schwer. Immer.

 

Sie wird bei einem suchenden Menschen auch nicht abgeschlossen sein, wenn er eine Kirche wechselt.

Die Suche ist vielmehr oft eine Qual, ein Charakterzug, den man so schnell nicht ablegen kann. Ein Identifizieren des eigenen Willens mit der Berufung Gottes ist sehr schwer. Ich an Deiner Stelle würde die einwöchigen Schweigeexerzitien machen. Sie helfen bei solchen Entscheidungen und werden klassischerweise bei schwierigen Entscheidungsfragen in Anspruch genommen. Aus ihnen erschließt sich erst die Fülle des kath. Glaubens, sie sind Schlüssel so mancher Zweifelsfrage wie zum individuellen lebendigen Glauben. Es geht hierbei um eine spezielle Form des Bibelkauens und des Schweigens vor Gott und Hörens.

Edited by Steffen
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Eine vielleicht infantil klingende Frage: Habt ihr etwas dagegen,wenn ich evangelisch werde?

Nein, ich nicht. :blink: Aber ich sehe in jeder der beiden großen Konfessionen Vor- und Nachteile. Ich könnte mich nicht eindeutig entscheiden, wenn ich Christ werden wollte, welche ich wählen würde. Kann man nicht beides? :)

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Eine vielleicht infantil klingende Frage: Habt ihr etwas dagegen,wenn ich evangelisch werde?

Nein, ich nicht. :blink: Aber ich sehe in jeder der beiden großen Konfessionen Vor- und Nachteile. Ich könnte mich nicht eindeutig entscheiden, wenn ich Christ werden wollte, welche ich wählen würde. Kann man nicht beides? :)

Doch, Lissie, ich glaub schon. Innerlich zumindest. Äußerlich muss man sich anscheinend festlegen, aber mir kommt das so unwesentlich vor, welches Mäschchen man umhat. Entscheidend ist ganz was anderes.

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Gut Unentschlossener das ist deine Persönliche Wahl! :blink:

 

Ich willl dir aber noch sagen das Ich aus dem Evangelischen Lager komme.

 

Durch dieses Interesse an den konfessionellen Unterschieden eignete ich mir ein überdurchschnittliches Wissen bezüglich des christlichen Glaubens an.

 

Nun ich weiss nicht dein Wissen das Du Dir erworben hast,

du must wissen welche Bedeutungen und Konsequenzen

die Unterschiedlichen Auffassungen der Katholiken und Evangelen haben.

 

Mich würde brennend interessieren weshalb evangelisch? :)

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Hallo,

 

erst einmal einiges zu meiner Person:

Ich bin 20 Jahre alt und verspürte bereits seit früher Kindheit ein starkes religiöses Bedürfnis, obschon ich aus einer heidnisch-atheistischen (ostdeutschen) Familie stamme.

Vor etwa 2-3 Jahren beschäftigte mich die Frage, worin die Unterschiede zwischen der evang. und kath. Kirche bestehen. Durch dieses Interesse an den konfessionellen Unterschieden eignete ich mir ein überdurchschnittliches Wissen bezüglich des christlichen Glaubens an.

Die Frage, welcher Konfession ich mich später einmal zuordnen kann und will, beschäftigte mich auch zunehmends.

Ich las Bücher über Bücher, betete zum Herrn, er möge mir bei meiner Entscheidung helfen, und verschwendete sehr viele Gedanken an diese Frage.

Mehr oder weniger das ganze vergangene Jahr über, war ich überzeugt davon, dass der Herr mich in der kath. Kirche sehen will. Ich betete häufig das Angelus-Gebet und ab und an auch mal einen Rosenkranz.

Doch seit einiger Zeit fühle ich mich auf einmal wieder verstärkt mit der evangelischen Kirche verbunden und bilde mir ein, dass dies die endgültige Entscheidung des Herrn ist.

 

Eine vielleicht infantil klingende Frage: Habt ihr etwas dagegen,wenn ich evangelisch werde? Nach solch langer Bedenkzeit muss dies ja der Wille des Herrn sein, oder?

Mein Tipp:

 

werd Orthodox!

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Mein Tipp:

 

werd Orthodox!

Auch nicht schlecht,................... :)

 

Na die stehen uns Katholiken jedenfalls viel näher

als die Reformierten Kirchen! :blink:

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Stefan hat schon erkannt, wen ich meine. Für mich sind Protestanten die Minialisten im Glauben. Für sie zählt nur, was in der Bibel steht. Natürlich glauben wir das auch. Aber weitergehende Geschenke wollen sie nicht erkennen. Dabei hat uns Gott, eine mächtige Fürsprecherin zur Seite gestellt, die uns helfen kann, das hehre Ziel zu erreichen.

Dabei war doch selbst Luther ein Verehrer von Maria. Hat er nicht in einer stürmischen Nacht zu Maria gesagt, wenn er dies überlebe, geht er ins Kloster.

Minimalisten gibt es dann aber auch unter Katholiken. Marienfrömmigkeit und Heiligenverehrung ist (soweit ich informiert bin) kein "Muss" für Katholiken. Man kann sich auf den Vater, den Sohn und den heiligen Geist beschränken, ohne ein schlechter Katholik sein. Maria und die Heiligen sind eine Zugabe, die man abhängig der individuellen Einstellung zum Glauben annehmen kann, aber nicht muss. Ich habe hier schon von vielen Katholiken, die ansonsten sehr fromm sind, gelesen, dass sie es nicht so mit Maria oder Fürbitten an Heilige haben. Der entscheidende Unterschied liegt (nach dem, was man hier so mitbekommt) im Eucharistieverständnis.

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Für mich sind Protestanten die Minialisten im Glauben. Für sie zählt nur, was in der Bibel steht.

Das ist Unsinn, insofern die Bibel das einzige sein soll, was uns interessiert. Nichts gegen theologische Differenzen in Reinform; aber in erster Linie sind wir aus einer Kritik an der Papstkirche entstanden und haben darüber unsere Identität gewonnen. Derer brauchen wir uns nicht zu schämen, ganz im Gegenteil. Und das sola scriptura steht ja nicht allein im Luthertum.

Wir haben auch nix gegen Maria. Wir verstehen nur nicht, warum wir nicht direkt zu Gott oder Jesus Christus beten sollen.

Wenn dein Urteil, wir seien die Minimalisten im Glauben, nicht beleidigend gemeint ist, trägt es überhaupt nichts aus.

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Dieser Thread wurde von vielen Off-Topics oder beleidigenden Beiträgen geputzt.

 

Bitte weiter in der Sache!

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Eine vielleicht infantil klingende Frage: Habt ihr etwas dagegen,wenn ich evangelisch werde? Nach solch langer Bedenkzeit muss dies ja der Wille des Herrn sein, oder?

Hallo "Unentschlossener",

 

also wenn ich nach meinem "Stall" hier auf Erden gefragt werde, sage ich immer: Ich bin heilig römischer, pietistischer, charismatischer, katholischer Christ.

 

Welche Gegenfrage darauf folgt kannst Du dir sicher denken. :blink:

 

Aber so handhabe ich es letzlich auch in meinem Glaubensleben: ich schöpfe aus der einen Quelle die sich Jesus Christus nennt und in der ich die Vielfalt schon hier auf Erden geniessen kann.

 

Bei Deiner Suche nach einem festen Standort in Deinem Glaubensleben wirst Du bei einer reinen konfessionellen Suche nicht fündig - findest Du dagegen Christus und das jeden Tag neu, so baust Du Dein Leben auf einem festen Fundament.

 

Alles Liebe

 

Bernd

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Lieber Bernd!

 

Ja, ein wenig «spagalelt» es bei dir … was mir bei deinen Stellungnahmen allerdings immer gefallen hat. Bestimmt nicht immer einfach.

 

Viele Grüße, Peter

 

Dir, lieber (nahezu) entschlossener Unentschlossener, die Frage, wie weit deine Entscheidung eine Gefühlsentscheidung ist?

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Hi Bruder,

 

finde auch, dass es sicher sinnvoll ist den Herrn um Klarheit zu bitten.

Das hast Du ja auch getan.

Ich denke, dass es entscheidend sein wird, ob Du Dich in Deiner Gemeinde wohlfühlen wirst, egal ob die jetzt katholisch, evangelisch oder freikirchlich ist.

 

Hast Du Dir vielleicht sogar auch schonmal überlegt in eine freie gemeinde zu gehen?

 

Egal wofür Du Dich entscheidest: achte darauf, dass in dieser Gemeinde, Gottes Wort gepredigt UND GELEBT WIRD!!!

 

Folgende Fragen würde ich zur Entscheidungshilfe heranziehen:

 

1. Hast Du dort Menschen, die bereit sind für Dich zu beten?

2. Gibt es dort einen Hausbibelkreis oder ähnliches, wo Du geistlich wachsen könntest?

3. Kannst Du Dich dort frei fühlen (unbedrängt?)

4. Kannst Du Dich dort mit Deinen Gaben und fähigkeiten einbringen und damit Gottes Reich dienen?

 

Freue mich, wieder von Dir und Deiner Entscheidung zu hören!

 

Gottes Segen Dir

 

michael

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Eine vielleicht infantil klingende Frage: Habt ihr etwas dagegen,wenn ich evangelisch werde?

Nein, ich nicht. :blink: Aber ich sehe in jeder der beiden großen Konfessionen Vor- und Nachteile. Ich könnte mich nicht eindeutig entscheiden, wenn ich Christ werden wollte, welche ich wählen würde. Kann man nicht beides? :)

Klar doch. Du musst einfach nur katholisch werden, dann hast Du beides. :)

 

Keiner der evangelischen spirituellen Schwerpunkte ist in der Katholischen Kirche verboten: im Evangelium lesen, Glauben als unverdiente Gnade, allgemeines Priestertum aller Gläubigen, Schlichtheit der Kirchengebäude, Bachs Mattäuspassion: all das kannst Du bei uns auch praktizieren.

 

Du kannst es allerdings ergänzen mit den katholischen Schwerpunkten, die in der evangelischen Kirche verlorengegangen sind: vollständiges Verständnis der Eucharistie, apostolische Sukzession, welweite und geschichtsübergreifende kirchliche Gemeinschaft, Marien- und Heiligenverehrung, klösterliches Leben.

 

Das ist das katholische "und".

 

Viele Grüße, Matthias

Edited by Franziskaner
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Keiner der evangelischen spirituellen Schwerpunkte ist in der Katholischen Kirche verboten: im Evangelium lesen, Glauben als unverdiente Gnade, allgemeines Priestertum aller Gläubigen, Schlichtheit der Kirchengebäude, Bachs Mattäuspassion: all das kannst Du bei uns auch praktizieren.

Passionsandachten sind erfahrungsgemäß in der ev. Kirche besser, Predigten sowieso (darauf scheint in der Pastorenausbildung auch mehr Wert gelegt zu werden), viele schöne ev. Kirchenlieder kommen in der kath. Kirche nicht vor usw. usw. Vielleicht sollte man sich auch etwas nach den lokalen Gegebenheiten richten.

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Eine vielleicht infantil klingende Frage: Habt ihr etwas dagegen,wenn ich evangelisch werde?

Nein, ich nicht. :) Aber ich sehe in jeder der beiden großen Konfessionen Vor- und Nachteile. Ich könnte mich nicht eindeutig entscheiden, wenn ich Christ werden wollte, welche ich wählen würde. Kann man nicht beides? :)

Klar doch. Du musst einfach nur katholisch werden, dann hast Du beides. :P

 

Keiner der evangelischen spirituellen Schwerpunkte ist in der Katholischen Kirche verboten: im Evangelium lesen, Glauben als unverdiente Gnade, allgemeines Priestertum aller Gläubigen, Schlichtheit der Kirchengebäude, Bachs Mattäuspassion: all das kannst Du bei uns auch praktizieren.

 

Du kannst es allerdings ergänzen mit den katholischen Schwerpunkten, die in der evangelischen Kirche verlorengegangen sind: vollständiges Verständnis der Eucharistie, apostolische Sukzession, welweite und geschichtsübergreifende kirchliche Gemeinschaft, Marien- und Heiligenverehrung, klösterliches Leben.

 

Das ist das katholische "und".

 

Viele Grüße, Matthias

Eben: Take Catholic, get katholon. :blink:

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Keiner der evangelischen spirituellen Schwerpunkte ist in der Katholischen Kirche verboten: im Evangelium lesen, Glauben als unverdiente Gnade, allgemeines Priestertum aller Gläubigen, Schlichtheit der Kirchengebäude, Bachs Mattäuspassion: all das kannst Du bei uns auch praktizieren.

 

Du kannst es allerdings ergänzen mit den katholischen Schwerpunkten, die in der evangelischen Kirche verlorengegangen sind: vollständiges Verständnis der Eucharistie, apostolische Sukzession, welweite und geschichtsübergreifende kirchliche Gemeinschaft, Marien- und Heiligenverehrung, klösterliches Leben.

 

Das ist das katholische "und".

 

Viele Grüße, Matthias

Holla, hier ist aber einer von seinem Laden überzeugt.

 

Vielleicht "versteht" ihr Eucharistie "vollständig", was auch immer das heißen mag, das Fass lasse ich zu - dafür feiern wir sie in beiderlei Gestalt.

Die apostolische Sukzession ist wohl auch eher Gegenstand des Glaubens als historische Tatsache.

Weltweite und geschichtsübergreifende kirchliche Gemeinschaft mögen, wollen, schätzen und haben wir im Luthertum auch, mehr noch: wir sind sogar Mitglieder im ÖRK!

Klösterliches Leben gibt es bei uns auch, weiß nicht, was daran genuin katholisch sein soll.

Maria und die Heiligen werden von uns auch verehrt... Gut gut, da seid ihr vielleicht die Profis und wir die Amateure.

 

Kurzum: nicht gerade üppig, dein "katholisches und". Wenn ich jetzt noch all das dagegen halte, was gegen die katholische Kirche spricht - naja, da fällt vielen hier im Forum ja selbst einiges ein, was man ändern könnte und sollte - bleibt es eine Nullnummer. Also mich haste jedenfalls nicht überzeugt.

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Bücher lesen bringt meiner Ansicht nach bei dieser Entscheidungsfindung nicht so viel. Mach dich einfach auf den Weg, nimm an den Gottesdiensten und am Gemeindeleben teil und dann ergibt sich eine gute Grundlange für die Entscheidung.

 

Gut gefällt mir Steffens Vorschlag! Eine Woche Auszeit und Stille sind vor der Entscheidung eine gute Grundlage.

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