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Gert

Ehe und Lebensgemeinschaften

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Gert

Ehe und Lebensgemeinschaften

 

Wir alle wissen, wie sehr Ehe und Familie heute gefährdet sind – zum einen durch die Aushöhlung ihrer Unauflöslichkeit durch immer leichtere Formen der Scheidung, zum anderen durch ein sich immer mehr ausbreitendes neues Verhalten, das Zusammenleben von Mann und Frau ohne die rechtliche Form der Ehe.

 

In krassem Gegensatz dazu steht das Verlangen homosexueller Lebensgemeinschaften, die nun paradoxerweise eine Rechtsform verlangen, die mehr oder weniger der Ehe gleichgestellt werden soll. Mit dieser Tendenz tritt man aus der gesamten moralischen Geschichte der Menschheit heraus, die bei aller Verschiedenheit der Rechtsformen der Ehe doch immer wusste, dass diese ihrem Wesen nach das besondere Miteinander von Mann und Frau ist, das sich auf Kinder hin und so auf die Familie hin öffnet.

 

Hier geht es nicht um Diskriminierung, sondern um die Frage, was der Mensch als Mann und Frau ist und wie das Miteinander von Mann und Frau recht geformt werden kann.

 

Wenn einerseits ihr Miteinander sich immer mehr von rechtlichen Formen löst, wenn andererseits homosexuelle Gemeinschaft immer mehr der Ehe gleichrangig angesehen wird, stehen wir vor einer Auflösung des Menschenbildes, deren Folgen nur äußerst gravierend sein können.

 

 

-----

 

Der Autor dieses Artikels irrt, wenn er annimmt, dass homosexuelle Paarbindungen in irgendeiner Weise die Ehe gefährden.

 

Durch die Anerkennung von homosexuellen Paarbindungen als Ehe wird bei der Paarbindung Mann-Frau nichts verändert oder auch nur weggenommen, sondern es bleibt alles dort so wie es vorher war.

 

Nein es geht darum, welche Rechte homosexuelle Menschen haben. Sie haben einen Anspruch darauf, dass ihre Lebensbeziehungen rechtlich abgesichert werden und sie im Alltag in unseren Staaten nicht Bürger zweiter Klasse sind.

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Erich

Lesben und Schwulen gehören, auch wenn sie das nicht wahrhaben wollen, mittlerweile zu einer ökonomisch privilegierten Gruppe der Gesellschaft. Als Singles ohne Partner oder als Dinkies, Doppelverdiener ohne Kinder, haben sie große Vorteile. Wirklich diskriminiert werden in der Bundesrepublik Familien mit Kindern, die auf dem Arbeitsmarkt nicht mobil und flexibel sein können.

Edited by Erich

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Erich

Eine Legalisierung (Homo-Ehe) bedeute eine "systematische institutionelle Zerstörung der wichtigsten Zelle der Gesellschaft", nämlich der Familie, betonte der Madrider Erzbischof. Die "dramatischen Konsequenzen" seien bereits in Europa sichtbar, nämlich eine alternde Gesellschaft sowie mangelnde Solidarität. Kritik übte Rouco daran, dass große Familien häufig von jenen nicht geachtet werden, "die in Krankheit und im Alter von den großzügigen Zuwendungen der Kinder dieser Familien zum Sozialsystem abhängig sind".

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Franciscus non papa
Eine Legalisierung (Homo-Ehe) bedeute eine "systematische institutionelle Zerstörung der wichtigsten Zelle der Gesellschaft", nämlich der Familie, betonte der Madrider Erzbischof. Die "dramatischen Konsequenzen" seien bereits in Europa sichtbar, nämlich eine alternde Gesellschaft sowie mangelnde Solidarität. Kritik übte Rouco daran, dass große Familien häufig von jenen nicht geachtet werden, "die in Krankheit und im Alter von den großzügigen Zuwendungen der Kinder dieser Familien zum Sozialsystem abhängig sind".

auch wenn dieser unfug von einem bischof stammt, wird er nicht richtig.

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Erich
Der Autor dieses Artikels irrt, wenn er annimmt, dass homosexuelle Paarbindungen in irgendeiner Weise die Ehe gefährden.

auch wenn dieser unfug von Gert stammt, wird er nicht richtig.

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Erich

Die Anerkennung von Lebensgemeinschaften zwischen homosexuellen Personen würde den Konsens in der Bewertung menschlicher Sexualität aufheben und ein neues trennendes Hindernis zur katholischen und orthodoxen Kirche errichten. Der Vizepräsident des Lutherischen Weltbundes, Bischof Manas Buthelezi, hat 1994 davor gewarnt, das biblisch begründete Familienverständnis aufzugeben: Wenn sich die Kirchen hier nicht mehr einig sind, „gibt es keine Zukunft mehr“.

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kam

Die Familie (Vater, Mutter, Kinder, dazu ggf. weitere Verwandte) sind die Keimzelle der Gesellschaft, nicht das Individuum. Der Staat hat die Familie als seine eigene, von ihm nicht reproduzierbare Grundlage zu schützen. Eine bloße Paarbeziehung verdient diesen Schutz nicht, egal ob homo- oder heterosexuell. Die noch existierenden Privilegien für Nur-Eheleute sind allenfalls gerechtfertigt, wenn es dabei um die werdende Familie geht. Homosexuell empfindende Menschen sind als Bürger völlig gleichberechtigt, jedwede besondere Förderung, zB "Schwulenbeauftragte" ist nicht gerechtfertigt. Ich verlange ja auch keinen "Katholikenbauftragten" obwohl hier bei uns wohl weniger Katholiken als homosexuell empfindende Menschen leben. Grüße, KAM.

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Franciscus non papa
Die Familie (Vater, Mutter, Kinder, dazu ggf. weitere Verwandte) sind die Keimzelle der Gesellschaft, nicht das Individuum. Der Staat hat die Familie als seine eigene, von ihm nicht reproduzierbare Grundlage zu schützen. Eine bloße Paarbeziehung verdient diesen Schutz nicht, egal ob homo- oder heterosexuell. Die noch existierenden Privilegien für Nur-Eheleute sind allenfalls gerechtfertigt, wenn es dabei um die werdende Familie geht. Homosexuell empfindende Menschen sind als Bürger völlig gleichberechtigt, jedwede besondere Förderung, zB "Schwulenbeauftragte" ist nicht gerechtfertigt. Ich verlange ja auch keinen "Katholikenbauftragten" obwohl hier bei uns wohl weniger Katholiken als homosexuell empfindende Menschen leben. Grüße, KAM.

smile, damit schätzt du den prozentsatz der homosexuellen menschen wohl doch etwas zu hoch.

 

und wo werden hier denn katholiken diskriminiert? bring mal bitte beispiele.

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Gert
Die Anerkennung von Lebensgemeinschaften zwischen homosexuellen Personen würde den Konsens in der Bewertung menschlicher Sexualität aufheben und ein neues trennendes Hindernis zur katholischen und orthodoxen Kirche errichten. Der Vizepräsident des Lutherischen Weltbundes, Bischof Manas Buthelezi, hat 1994 davor gewarnt, das biblisch begründete Familienverständnis aufzugeben: Wenn sich die Kirchen hier nicht mehr einig sind, „gibt es keine Zukunft mehr“.

Lieber Erich,

 

deine Aussagen sind falsch.

 

Zunächst dein Einwand "Bruch mit der orthodoxen Kirche".

 

Uns trennen auch andere Dinge zur orthodoxen Kirche. Dafür aber rücken wir näher mit den evangelischen Kirchen zusammen, wenn wir uns diesen in dieser Frage "Bewertung gelebter Homosexualität" anschliessen. Ähnliches Muster der Argumentation läuft in gleicher Weise bei der Frauenordination.

 

Da wird dann schön auf die Gemeinsamkeit zur Orthodoxie hingewiesen, wobei wir doch viel näher uns zu den evangelischen Kirchen befinden und aufeinander zugehen (siehe Kompromiss in der Rechtfertigunslehre). Schliessen wir uns also der EKD (Luther) und SEK (Calvin/Zwingli) an, die gelebte, partnerschaftlich verbundende Homosexualität als ehtisch verantwortbar erklärt haben.

 

 

----

 

Darüberhinaus deine Neiddebatte (wirtschaftlich besser gestellte homosexuelle Paare); auch das ist kein Argument sondern nur niedrigste Gossenargumentation.

 

Denn erstens es gibt auch homosexuelle Paare mit eigenen Kindern, die Familie bilden und jetzt endlich auch die Stiefkindadoption rechtlich haben. Homosexuelle Paare können auch Familien bilden.

 

Zweitens gibt es auch viele, viele heterosexuelle Ehen ohne Kinder (siehe Angela Merkel und Mann), die keine Kinder haben. Die Wahrheit liegt doch darin, dass es in unserer Gesellschaft andere Gründe gibt, warum wir zu wenig Kinder haben. Das liegt daran, dass viele Menschen einfach keine Kinder wollen. Und da liegt dann noch der Hammer drin: es gibt viele homosexuelle Paare, die gerne Kinder in unserer Gesellschaft erziehen wollen, aber sie dürfen bisher rechtliche keine fremden Kinder adoptieren, die in 3.Weltstaaten verhungern, ausgesetzt werden und keine Chance auf ein menschenwürdiges Leben haben.

 

 

Drittens dein Argument: die Ehe werde zerstört als Basis unserer Gesellschaft. Das Gegenteil ist der Fall: homosexuelle Menschen finden die Ehe gerade gut und wollen diese auch gerne haben. Das ist doch toll, wenn Menschen so denken und füreinander Verantwortung übernehmen. Die Kirchen sollten sowas mit aller Kraft unterstützen; aber nein die katholische Kirchenleitung macht das Gegenteil!!!! Ein Skandal...

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Lucie
Lesben und Schwulen gehören, auch wenn sie das nicht wahrhaben wollen, mittlerweile zu einer ökonomisch privilegierten Gruppe der Gesellschaft. Als Singles ohne Partner oder als Dinkies, Doppelverdiener ohne Kinder, haben sie große Vorteile. Wirklich diskriminiert werden in der Bundesrepublik Familien mit Kindern, die auf dem Arbeitsmarkt nicht mobil und flexibel sein können.

Das Privileg hat doch nichts mit der Sexualität zu tun. Lesben können schließlich Kinder bekommen, Schwulen könnte man erlauben, welche anzunehmen. Das würde in diesem Punkt Gleichheit schaffen.

Die Tatsache, dass viele Schwule und Lesben gerne heiraten, (obwohl sich die Vorteile daraus gegnüber denen, die gemischtgeschlechtliche Verbindungen genießen, in Grenzen halten) wertet die Institution doch eher auf und lässt Leute, die es letztlich nur der Steuervorteile wegen tun, vielleicht über den tieferen Sinn der Ehe nachdenken.

 

Ups, das sind ja die GG hier - also, bin schon weg!

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Mariamante
Eine Legalisierung (Homo-Ehe) bedeute eine "systematische institutionelle Zerstörung der wichtigsten Zelle der Gesellschaft", nämlich der Familie, betonte der Madrider Erzbischof. Die "dramatischen Konsequenzen" seien bereits in Europa sichtbar, nämlich eine alternde Gesellschaft sowie mangelnde Solidarität. Kritik übte Rouco daran, dass große Familien häufig von jenen nicht geachtet werden, "die in Krankheit und im Alter von den großzügigen Zuwendungen der Kinder dieser Familien zum Sozialsystem abhängig sind".

Danke lieber Erich dass Du vieles in kurzen Statements auf den Punkt bringst.

 

Wenn sich die Kirche Sorgen um die Heiligkeit der Ehe macht, ist dies in den Augen vieler Katholiken durchaus legitim.

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Franciscus non papa
Eine Legalisierung (Homo-Ehe) bedeute eine "systematische institutionelle Zerstörung der wichtigsten Zelle der Gesellschaft", nämlich der Familie, betonte der Madrider Erzbischof. Die "dramatischen Konsequenzen" seien bereits in Europa sichtbar, nämlich eine alternde Gesellschaft sowie mangelnde Solidarität. Kritik übte Rouco daran, dass große Familien häufig von jenen nicht geachtet werden, "die in Krankheit und im Alter von den großzügigen Zuwendungen der Kinder dieser Familien zum Sozialsystem abhängig sind".

Danke lieber Erich dass Du vieles in kurzen Statements auf den Punkt bringst.

 

Wenn sich die Kirche Sorgen um die Heiligkeit der Ehe macht, ist dies in den Augen vieler Katholiken durchaus legitim.

smile, die heiligkeit der liebe zwischen zwei menschen wird doch gar nicht bestritten!

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Mariamante
Eine Legalisierung (Homo-Ehe) bedeute eine "systematische institutionelle Zerstörung der wichtigsten Zelle der Gesellschaft", nämlich der Familie, betonte der Madrider Erzbischof. Die "dramatischen Konsequenzen" seien bereits in Europa sichtbar, nämlich eine alternde Gesellschaft sowie mangelnde Solidarität. Kritik übte Rouco daran, dass große Familien häufig von jenen nicht geachtet werden, "die in Krankheit und im Alter von den großzügigen Zuwendungen der Kinder dieser Familien zum Sozialsystem abhängig sind".

Danke lieber Erich dass Du vieles in kurzen Statements auf den Punkt bringst.

 

Wenn sich die Kirche Sorgen um die Heiligkeit der Ehe macht, ist dies in den Augen vieler Katholiken durchaus legitim.

smile, die heiligkeit der liebe zwischen zwei menschen wird doch gar nicht bestritten!

Wie man immer wieder sieht:

 

Der Begrif "Liebe" ist inflationär.

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Flo77
Der Begrif "Liebe" ist inflationär.

Wo Liebe ja auch etwas ist, womit man sparsam umgehen muss ... *kopfschüttel*

 

 

Lk 7, 47 Rev. Elberfelder ...

Edited by Flo77

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Mariamante
Der Begrif "Liebe" ist inflationär.

Wo Liebe ja auch etwas ist, womit man sparsam umgehen muss ... *kopfschüttel*

Nicht Liebe ist etwas, womit man sparsam umgehen müsste- aber viele verwechseln Verliebtheit mit Liebe, Triebe mit Liebe etc.

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Franciscus non papa
Eine Legalisierung (Homo-Ehe) bedeute eine "systematische institutionelle Zerstörung der wichtigsten Zelle der Gesellschaft", nämlich der Familie, betonte der Madrider Erzbischof. Die "dramatischen Konsequenzen" seien bereits in Europa sichtbar, nämlich eine alternde Gesellschaft sowie mangelnde Solidarität. Kritik übte Rouco daran, dass große Familien häufig von jenen nicht geachtet werden, "die in Krankheit und im Alter von den großzügigen Zuwendungen der Kinder dieser Familien zum Sozialsystem abhängig sind".

Danke lieber Erich dass Du vieles in kurzen Statements auf den Punkt bringst.

 

Wenn sich die Kirche Sorgen um die Heiligkeit der Ehe macht, ist dies in den Augen vieler Katholiken durchaus legitim.

smile, die heiligkeit der liebe zwischen zwei menschen wird doch gar nicht bestritten!

Wie man immer wieder sieht:

 

Der Begrif "Liebe" ist inflationär.

mein grundguter,

 

wenn du wirklich homosexuelle näher kennen würdest, dann würdest du auch sicher paare kennen.

 

und es ist eine unverschämtheit, die liebe zwischen homosexuellen paaren auf subtile art und weise so runterzumachen,wie du es hier immer wieder tust.

 

alle - wirklich alle liebe - kommt von gott. und die liebe, die in vielen homosexuellen partnerschaften gelebt wird, könnte so manchem ehepaar als vorbild dienen.

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Flo77
Nicht Liebe ist etwas, womit man sparsam umgehen müsste- aber viele verwechseln Verliebtheit mit Liebe, Triebe mit Liebe etc.

Bitte was ist denn Liebe?

 

Also die wahre Liebe?

 

 

Und bitte in Deinen eigenen Worten und kein Text von welchem Heiligen auch immer kopiert.

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Lucie

Nebenbei bemerkt: persönlich kenne ich vier gleichgeschlechtliche Paare näher, drei davon sind sehr stabile, langjährige Beziehungen, die auch schon diverse Wechselfälle des Lebens überstanden haben. Kann natürlich Zufall sein, aber ist der Prozentsatz bei kinderlosen gemischten Beziehungen etwa deutlich höher?

Falls die Antwort nein wäre, könnte man sich in der Tat fragen, ob der Staat gut beraten ist, kinderlose Beziehungen weiterhin zu fördern, wenn sie offenbar auch ohne Förderung (de facto) gleichen Pflichten genauso gut funktionieren.

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Erich

Eine homosexuelle Lebensgemeinschaft ist eine zeugungsunfähige Beziehung. Aus den Kindern, die aus einer solchen Vereinigung geboren werden, kann keine Familie entstehen. Eine solche Beziehung ist somit um nichts mehr oder weniger als irgendeine wie auch immer sonst geartete Beziehung zweier Personen, bei der es nicht auf das Geschlecht ankommt.

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Franciscus non papa
Eine homosexuelle Lebensgemeinschaft ist eine zeugungsunfähige Beziehung. Aus den Kindern, die aus einer solchen Vereinigung geboren werden, kann keine Familie entstehen. Eine solche Beziehung ist somit um nichts mehr oder weniger als irgendeine wie auch immer sonst geartete Beziehung zweier Personen, bei der es nicht auf das Geschlecht ankommt.

hm, das kann man über viele ehen auch sagen...

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soames
Ehe und Lebensgemeinschaften

 

Wir alle wissen, wie sehr Ehe und Familie heute gefährdet sind – zum einen durch die Aushöhlung ihrer Unauflöslichkeit durch immer leichtere Formen der Scheidung, zum anderen durch ein sich immer mehr ausbreitendes neues Verhalten, das Zusammenleben von Mann und Frau ohne die rechtliche Form der Ehe.

 

In krassem Gegensatz dazu steht das Verlangen homosexueller Lebensgemeinschaften, die nun paradoxerweise eine Rechtsform verlangen, die mehr oder weniger der Ehe gleichgestellt werden soll. Mit dieser Tendenz tritt man aus der gesamten moralischen Geschichte der Menschheit heraus, die bei aller Verschiedenheit der Rechtsformen der Ehe doch immer wusste, dass diese ihrem Wesen nach das besondere Miteinander von Mann und Frau ist, das sich auf Kinder hin und so auf die Familie hin öffnet.

 

Hier geht es nicht um Diskriminierung, sondern um die Frage, was der Mensch als Mann und Frau ist und wie das Miteinander von Mann und Frau recht geformt werden kann.

 

Wenn einerseits ihr Miteinander sich immer mehr von rechtlichen Formen löst, wenn andererseits homosexuelle Gemeinschaft immer mehr der Ehe gleichrangig angesehen wird, stehen wir vor einer Auflösung des Menschenbildes, deren Folgen nur äußerst gravierend sein können.

 

 

-----

 

Der Autor dieses Artikels irrt, wenn er annimmt, dass homosexuelle Paarbindungen in irgendeiner Weise die Ehe gefährden.

 

Durch die Anerkennung von homosexuellen Paarbindungen als Ehe wird bei der Paarbindung Mann-Frau nichts verändert oder auch nur weggenommen, sondern es bleibt alles dort so wie es vorher war.

 

Nein es geht darum, welche Rechte homosexuelle Menschen haben. Sie haben einen Anspruch darauf, dass ihre Lebensbeziehungen rechtlich abgesichert werden und sie im Alltag in unseren Staaten nicht Bürger zweiter Klasse sind.

Und ich war nach den ersten zwei Absätzen schon wie vom Donner gerührt. :lol:

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soames
Die Familie (Vater, Mutter, Kinder, dazu ggf. weitere Verwandte) sind die Keimzelle der Gesellschaft, nicht das Individuum. Der Staat hat die Familie als seine eigene, von ihm nicht reproduzierbare Grundlage zu schützen. Eine bloße Paarbeziehung verdient diesen Schutz nicht, egal ob homo- oder heterosexuell. Die noch existierenden Privilegien für Nur-Eheleute sind allenfalls gerechtfertigt, wenn es dabei um die werdende Familie geht. Homosexuell empfindende Menschen sind als Bürger völlig gleichberechtigt, jedwede besondere Förderung, zB "Schwulenbeauftragte" ist nicht gerechtfertigt. Ich verlange ja auch keinen "Katholikenbauftragten" obwohl hier bei uns wohl weniger Katholiken als homosexuell empfindende Menschen leben. Grüße, KAM.

smile, damit schätzt du den prozentsatz der homosexuellen menschen wohl doch etwas zu hoch.

 

und wo werden hier denn katholiken diskriminiert? bring mal bitte beispiele.

Das meint sie doch. Eine Nichtförderung (wenn Förderung besonderen sachlichen Gründen geschuldet ist) ist eben keine Diskriminierung - was immer auch Homosexuellenverbände uns ständig einzureden versuchen.

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soames
deine Aussagen sind falsch.

 

Zunächst dein Einwand "Bruch mit der orthodoxen Kirche".

 

Uns trennen auch andere Dinge zur orthodoxen Kirche. Dafür aber rücken wir näher mit den evangelischen Kirchen zusammen, wenn wir uns diesen in dieser Frage "Bewertung gelebter Homosexualität" anschliessen. Ähnliches Muster der Argumentation läuft in gleicher Weise bei der Frauenordination.

 

Da wird dann schön auf die Gemeinsamkeit zur Orthodoxie hingewiesen, wobei wir doch viel näher uns zu den evangelischen Kirchen befinden und aufeinander zugehen (siehe Kompromiss in der Rechtfertigunslehre). Schliessen wir uns also der EKD (Luther) und SEK (Calvin/Zwingli) an, die gelebte, partnerschaftlich verbundende Homosexualität als ehtisch verantwortbar erklärt haben.

Selten hast Du so gut bewiesen, daß Du nicht einmal als "laienhaft interessiert" an theologischen Themen gelten kannst. Abseits protestantischer Homosexuellentheologie lassen Deine Verlautbarungen leider nicht besonders viel Wissen erahnen.

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Guest
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