Jump to content

Gotteserfahrung


Erich

Recommended Posts

Je näher der Mensch Gott kommt, umso mehr kommt er auch jenen nahe, die auf dem Weg zu Gott sind

lieber Peter,

 

obigen Satz hast Du in den GG geschrieben. Gestern las ich einen Spruch, der sinngemäß etwa so lautete: "Gotteserfahrung macht einsam. Die Erfahrung mit dem Intimsten/Innigsten, was es gibt=Gott ist nicht teilbar."

 

Den Spruch fang ich gut, da für mich sehr nachvollziehbar, und er ist das Gegenteil von dem, was Du geshrieben hast. Wat nu?? Wie siehst Du das?

 

Lieben Gruß

Erich

Link to comment
Share on other sites

Lieber Erich,

 

einerseits stimmt das. Gotteserfahrung ist kaum mitteilbar. Und dennoch macht sie nicht einsam, denn sie öffnet auf die Menschen hin.

 

Und hin und wieder trifft man Menschen, denen man sich mitteilen kann, weil sie die gleichen Erfahrungen haben. Nicht identische Erfahrungen, aber es gibt dann einen geteilte Ahnung von dem, was erfahren wurde.

 

Herzliche Grüße

Martin

Link to comment
Share on other sites

Mariamante
Je näher der Mensch Gott kommt, umso mehr kommt er auch jenen nahe, die auf dem Weg zu Gott sind

lieber Peter,

 

obigen Satz hast Du in den GG geschrieben. Gestern las ich einen Spruch, der sinngemäß etwa so lautete: "Gotteserfahrung macht einsam. Die Erfahrung mit dem Intimsten/Innigsten, was es gibt=Gott ist nicht teilbar."

 

Den Spruch fang ich gut, da für mich sehr nachvollziehbar, und er ist das Gegenteil von dem, was Du geshrieben hast. Wat nu?? Wie siehst Du das?

 

Lieben Gruß

Erich

Lieber Erich!

 

Pax tecum. So seltsam es auch klingen mag- ich denke, dass beides stimmt:

 

Eine tiefe Gotteserfahrung (wie wir sie von den Heiligen und Mystikern kennen) macht deswegen einsam, weil sie kaum mitteilbar ist. Was wir in Worten von der tiefen Begegnung mit Gott weiter geben ist oft eher ein Stammeln oder wirkt widersprüchlich und ruft Widerspruch hervor.

 

Wie Du immer wieder in guten links oder Statemetns anführst, ackert eine Begegnung mit Gott den Menschen um. Dass der Glaube uns nur beruhigt, oder dass Gott Erfüllungsgehilfe unserer Wünsche ist, und unser Leben dann ruhig dahinfließt wäre m.E. eine sehr verkürzte Glaubenseinschätzung. Das Leben der Heiligen zeigt, dass es da ziemlich "rund" geht. Und dieser innere Aufbruch aus gewohnten und gewöhnlichen Wegen wirkt erschreckend und ausgrenzend. Nicht umsonst hat man Heilige wie Don Bosco oder den hl. Pfarrer von Ars für verrückt hingestellt. Sogar zwei geistliche Mitbrüder wollten Johannes Bosco ins Irrenhaus bringen. In diesem Sinne kann eine tiefe Gotteserfahrung einsam machen und zu großem Unverständnis führen.

 

Eine andere Ebene ist jene: Der Mensch, der aus dem Glauben zul eben sucht, sieht im Nächsten keinen Fremden, kein Zufallsprodukt sondern einen Mitbruder bzw. eine Mitschwester, die von Gott genau so geliebt sind. Daher bemühen sich gläubige Menschen auch um eine intensivere Beziehung zu ihren Mitmenschen, die nicht auf der oberflächlichen Kommunikatonsebene stehen bleibt, sondern die dem Mitmenschen das ewige Heil wünscht, und dadurch der Berufung des Menschseins am meisten Rechnung trägt.

 

Gewiß wird der Christ auch die Werke der leiblichen Barmherzigkeit üben - und darin den Menschen nahe sein.

Edited by Mariamante
Link to comment
Share on other sites

Heutzutage würde man vielleicht eher als Spinner angesehen werden, wenn man von Gotteserfahrungen spricht. Ich hab da auch eine gewissen Scheu, sowas zu erzählen.

Link to comment
Share on other sites

queprosame

Wir können unsere Gotteserfahrung mitteilen indem wir leben was wir erfahren haben. Dann werden die anderen ja sehen was wir erfahren haben. Durch Reden über die Erfahrung ist das kaum möglich.

Link to comment
Share on other sites

Ist das nicht individuell verschieden? Ein Mensch, der sich bei den Kartäusern wohlfühlt, wäre bei einem Missionsorden schlecht aufgehoben. Grüße, KAM.

Link to comment
Share on other sites

Wir können unsere Gotteserfahrung mitteilen indem wir leben was wir erfahren haben. Dann werden die anderen ja sehen was wir erfahren haben. Durch Reden über die Erfahrung ist das kaum möglich.

Wie kann dieses Leben aussehen, ein Leben aus der Gotteserfahrung heraus?

Wie kann ich meine Erfahrung für andere sichtbar machen?

Link to comment
Share on other sites

queprosame
Wir können unsere Gotteserfahrung mitteilen indem wir leben was wir erfahren haben. Dann werden die anderen ja sehen was wir erfahren haben. Durch Reden über die Erfahrung ist das kaum möglich.

Wie kann dieses Leben aussehen, ein Leben aus der Gotteserfahrung heraus?

Wie kann ich meine Erfahrung für andere sichtbar machen?

Nun, plaktiv gesagt: machs wie Gott, werde Mensch.

 

Indem du das lebst, was du verstanden hast;

 

kann heissen: andere nicht verurteilen, mit sich und den anderen gut (barmherzig) umgehen, vergeben wenn Unrecht geschen ist, .......

 

was Christus eben in verschiedenen Situationen vorgeschlagen hat;

Link to comment
Share on other sites

Schon mal nach dem Gottesdienst gemeinsam über das Erlebte gesprochen?

 

 

Schon zur Eucharistiefeier empfängt man einzeln, aber in Gemeinschaft.

Edited by pmn
Link to comment
Share on other sites

Nun, plaktiv gesagt: machs wie Gott, werde Mensch.

 

Indem du das lebst, was du verstanden hast;

 

kann heissen: andere nicht verurteilen, mit sich und den anderen gut (barmherzig) umgehen, vergeben wenn Unrecht geschen ist, .......

 

was Christus eben in verschiedenen Situationen vorgeschlagen hat;

Wenn Erich das sieht, schimpft er sicher gleich über das "Gutmenschentum" los. :lol:

 

Und irgendwie habe ich das Gefühl, das, was Du beschrieben hast, das kann noch nicht alles sein; das schaffen auch andere, die keine Gotteserfahrung hatten.

Aber an anderer Stelle hast Du so schön geschrieben:

dass man dem hl. Geist mehr zutraut als sich selbst;

 

Damit kann ich im Moment mehr anfangen, auch wenn ich nicht sagen kann, wie das genau umzusetzen ist.

 

Liebe Grüße, Gabriele

Link to comment
Share on other sites

Schon mal nach dem Gottesdienst gemeinsam über das Erlebte gesprochen?

Ja. :)

 

Zuletzt an Pfingstmontag mit Martin. Das Gespräch lässt sich aber nur ganz schlecht mit dem Thema "Gotteserfahrung" zusammenbringen. :lol:

Link to comment
Share on other sites

Wart Ihr zwei etwa nicht im Namen Jesu zusammen?

Edited by pmn
Link to comment
Share on other sites

Doch, waren wir. Aber es gibt einen anderen Gottesdienst, da waren keine Worte notwendig. In Ulm. :lol: Und die, die gesprochen wurden, waren Geist-erfüllt.

Link to comment
Share on other sites

Lieber Peter-Mariamate,

 

wenn ich die Albernheiten von pmn und Gabriele lese, dann werde ich mal wieder bestätigt. Über tiefere Gotteserfahrungen kann man mit Leuten nicht sprechen, denen so etwas anscheinend total fremd ist.

Die Momente, in welchen der Atem stockt weil man einen Blick hinter den Horizont machen darf, bleiben aber auch nicht ungestraft - man ist für´s "normale" Leben mit all seinen Nichtigkeiten verloren. Das heißt nicht, dass man keinen Kontakt zu den Mitmenschen mehr haben kann und will - im Gegenteil. Der Kontakt wird gesucht aber anders - nicht mehr oberflächlich, sondern mit einem Wunsch nach Tiefe. In sofern hast Du vollkommen Recht, wenn Du schreibst:

 

Daher bemühen sich gläubige Menschen auch um eine intensivere Beziehung zu ihren Mitmenschen, die nicht auf der oberflächlichen Kommunikatonsebene stehen bleibt, sondern die dem Mitmenschen das ewige Heil wünscht, und dadurch der Berufung des Menschseins am meisten Rechnung trägt
.

Lieben Gruß

Erich

Link to comment
Share on other sites

wenn ich die Albernheiten von pmn und Gabriele lese, dann werde ich mal wieder bestätigt. Über tiefere Gotteserfahrungen kann man mit Leuten nicht sprechen, denen so etwas anscheinend total fremd ist.

Erich,

 

wo siehst Du "Albernheiten" von mir? Wo habe ich mich so mißverständlich ausgedrückt, dass das bei Dir als "Albernheit" ankam?

Ich habe hier in diesem Thread kein einziges Mal etwas geschrieben, das ich flapsig oder nicht wirklich aufrichtig meinte, und ich empfinde es als ziemlich linke Masche von Dir, mir so pauschal tiefere Gotteserfahrungen abzusprechen.

 

:lol:

Link to comment
Share on other sites

Mariamante
Lieber Peter-Mariamate,

 

wenn ich die Albernheiten von pmn und Gabriele lese, dann werde ich mal wieder bestätigt. Über tiefere Gotteserfahrungen kann man mit Leuten nicht sprechen, denen so etwas anscheinend total fremd ist.

Lieber Erich im Herrn!

Pax. Die Bibel sagt: "Wer nichts gelitten hat, was weiß der".

Tiefe Gotterfahrungen sind meist mit großen Prüfungen und Leid verbunden. Ich habe den Eindruck, dass Leid und Schmerz die Seele öffnen, reinigen, läutern und für tiefere Gotteserfahrungen zugänglich machen- wenn der Glaube klar bleibt.

 

Besonders einschneidende Erlebnisse mit Gott treffen wie ein Blitz, renken nicht nur die Hüfte aus (wie es beim Ringen mit Gott im AT mal geschildert wird) - sondern können das Leben völlig verwandeln. Paulus drückt es scharf aus wenn er meint: " Um Christi willen wurde mir alles andere wie Kehricht". Der Mensch der sich vor der intensiveren Begegnung mit Gott schützt oder Angst hat, wird das freilich nicht verstehen. Ausserdem: Im Lichte Gottes sehen wir uns als ziemlich elende Sünder (siehe Franziskus, Pfr. von Ars) - und das ist nicht ganz leicht. Der Herr sei mit Dir.

Herzlich

Peter

Link to comment
Share on other sites

Lieber Peter-Mariamate,

 

wenn ich die Albernheiten von pmn und Gabriele lese, dann werde ich mal wieder bestätigt. Über tiefere Gotteserfahrungen kann man mit Leuten nicht sprechen, denen so etwas anscheinend total fremd ist.

Lieber Erich im Herrn!

Pax. Die Bibel sagt: "Wer nichts gelitten hat, was weiß der".

Tiefe Gotterfahrungen sind meist mit großen Prüfungen und Leid verbunden.

Lieber Peter-Mariamante,

 

da Du Erichs Satz zitiert hast, in dem er mir "Albernheiten" vorwirfst, kannst Du mir vielleicht erklären, welche Stelle(n) von mir albern bei Euch ankommen.

Ich möchte ja gerne lernen und deshalb wissen, was ich da so unglücklich formuliert habe.

Link to comment
Share on other sites

Ich habe hier in diesem Thread kein einziges Mal etwas geschrieben, das ich flapsig oder nicht wirklich aufrichtig meinte, und ich empfinde es als ziemlich linke Masche von Dir, mir so pauschal tiefere Gotteserfahrungen abzusprechen.

 

Liebe Gabriele,

 

Ich schnippel mal verschiedene Bemerkungen zu einem gemeinsamen Quote zusammen – dann wird es vielleicht klarer, was ich mit „Albernheiten“ meine:

Wenn Erich das sieht, schimpft er sicher gleich über das "Gutmenschentum" los.

Schon zur Eucharistiefeier empfängt man einzeln, aber in Gemeinschaft.

Zuletzt an Pfingstmontag mit Martin. Das Gespräch lässt sich aber nur ganz schlecht mit dem Thema "Gotteserfahrung" zusammenbringen

Wart Ihr zwei etwa nicht im Namen Jesu zusammen

 

Gotteserfahrungen waren für mich Momente, von denen ich mir wünschte, dass sie blieben. Kurze Augenblicke, in denen vieles klarer, verständlicher und widerspruchsloser war. Augenblicke wo ich mich eingebettet und geborgen in einen großen Zusammenhang fühlte – Selbsterkenntnis gewann.

 

Ein Beispiel: Als ich im Februar während meiner Israel-Reise nach Golgotha in der Grabeskirche kam fiel ich an diesem Ort plötzlich und unerwartet vor dem Kreuz auf die Knie und dachte: jetzt endlich ist mein Glauben groß genug, um hier auf die Knie zu fallen. Das war ein solcher Moment – wie aber soll ich dieses Gefühl mit Worten beschreiben?

 

Alles Gute

Erich

Link to comment
Share on other sites

Mariamante
Lieber Peter-Mariamate,

 

wenn ich die Albernheiten von pmn und Gabriele lese, dann werde ich mal wieder bestätigt. Über tiefere Gotteserfahrungen kann man mit Leuten nicht sprechen, denen so etwas anscheinend total fremd ist.

Lieber Erich im Herrn!

Pax. Die Bibel sagt: "Wer nichts gelitten hat, was weiß der".

Tiefe Gotterfahrungen sind meist mit großen Prüfungen und Leid verbunden.

Lieber Peter-Mariamante,

 

da Du Erichs Satz zitiert hast, in dem er mir "Albernheiten" vorwirfst, kannst Du mir vielleicht erklären, welche Stelle(n) von mir albern bei Euch ankommen.

Ich möchte ja gerne lernen und deshalb wissen, was ich da so unglücklich formuliert habe.

Liebe Gabriele:

 

Also ich persönlich empfinde die Verbaleruptionen von pmn manchmal als ziemlich undurchsichtig - hie und da abwegig - und durchaus auch als albern. Aber es hat so jeder seine Art zu spielen (homo ludens).

 

Dass Dein sicher auch positiv zu sehender Versuch, auf pmn einzugehen nicht so gut ankommt soll Dich nicht schmerzen. Ich selbst sehe Deine Worte eher unter dem Aspekt des Bemühenes, auf andere einzugehen und nicht als Albernheit.

 

Freundliche Grüße

Link to comment
Share on other sites

Mariamante
Ein Beispiel: Als ich im Februar während meiner Israel-Reise nach Golgotha in der Grabeskirche kam fiel ich an diesem Ort plötzlich und unerwartet vor dem Kreuz auf die Knie und dachte: jetzt endlich ist mein Glauben groß genug, um hier auf die Knie zu fallen. Das war ein solcher Moment – wie aber soll ich dieses Gefühl mit Worten beschreiben?

 

Lieber Erich:

Nach 20 "lauen" Jahren im Kloster fiel die hl. Teresa von Avila vor dem Abbild eines gegeisselten Heilandes in die Knie und beschwor Jesus, ihr die Gnade einer völligen Herzensbekehrung zu schenken.

 

Das war für eine Klosterfrau!!!! eine Wende.

 

(Übrigens hat Teresa von Avila in einer Vision den Platz in der Hölle geschaut der für sie reserviert war, wenn sie so lau weiter gelebt hätte).

 

Der hl. Bruno hat übrigens auch auf Grund eines erschütternden Erlebnisses eine Umkehr erlebt - kennst du dieses Erlebnis?

Edited by Mariamante
Link to comment
Share on other sites

Ich habe hier in diesem Thread kein einziges Mal etwas geschrieben, das ich flapsig oder nicht wirklich aufrichtig meinte, und ich empfinde es als ziemlich linke Masche von Dir, mir so pauschal tiefere Gotteserfahrungen abzusprechen.

 

Liebe Gabriele,

 

Ich schnippel mal verschiedene Bemerkungen zu einem gemeinsamen Quote zusammen – dann wird es vielleicht klarer, was ich mit „Albernheiten“ meine:

Wenn Erich das sieht, schimpft er sicher gleich über das "Gutmenschentum" los.

Schon zur Eucharistiefeier empfängt man einzeln, aber in Gemeinschaft.

Zuletzt an Pfingstmontag mit Martin. Das Gespräch lässt sich aber nur ganz schlecht mit dem Thema "Gotteserfahrung" zusammenbringen

Wart Ihr zwei etwa nicht im Namen Jesu zusammen

Nein, es ist noch nicht klar, was Du meinst.

 

Du sagst selbst, dass Gotteserfahrungen sehr schwer in Worte zu fassen sind.

Diese beiden Splitter von mir sind keineswegs der Versuch, eine solche Gotteserfahrung in Worte zu kleiden - wie kommst Du denn auf eine solche Idee!

 

Vor allem sehe ich nichts, worauf Du diesen Satz im Bezug auf mich gründest:

 

Über tiefere Gotteserfahrungen kann man mit Leuten nicht sprechen, denen so etwas anscheinend total fremd ist.
Link to comment
Share on other sites

Diese beiden Splitter von mir sind keineswegs der Versuch, eine solche Gotteserfahrung in Worte zu kleiden - wie kommst Du denn auf eine solche Idee

hab ich doch nirgends behauptet. Ich schrieb, dass dies Albernheiten sind oder wie Peter-Mariamante treffend schrieb: Also ich persönlich empfinde die Verbaleruptionen von pmn manchmal als ziemlich undurchsichtig - hie und da abwegig - und durchaus auch als albern. . Dein Eingehen auf seine Sprüche versträrken das noch und ziehen das Thema "Gotteserfahrung" auf ein tiefes Niveau runter. Messbesuch=Gotteserfahrung.

Edited by Erich
Link to comment
Share on other sites

Erich, Peter, ist es für euch eigentlich nicht denkbar, dass andere sehr wohl auch ihre Erfahrungen machen durften, dass das aber so intim und persönlich ist, dass sie das nicht in der Öffentlichkeit ausbreiten möchten?

 

Wie schwer sowas formulierbar und vermittelbar ist, sagt ihr ja selber, und Peters (pmn) Satz, dass die Spannung zwischen allein vor Gott stehen und doch ganz tief mit anderen verbunden sein, im Grund schon bei jeder Eucharistiefeier und beim Kommunionempfang spürbar ist, den find ich alles andere als albern.

 

Also Erich, wenn das "auf ein tiefes Niveau runterziehen" ist, wenn jemand sagt, dass er Gott in der Messe und beim Eucharistieempfang begegnet und ihn erfährt, dann kenn ich mich nicht mehr aus.

Kann sein, dass dir das nicht so geht, und es wird auch beim Peter nicht jedesmal gleich intensiv sein, aber......?????

Link to comment
Share on other sites

Ich denke, wenn es einen einsam macht, dann ist das ein klares Indiz, dass da keine Gotteserfahrung vorliegt, sondern eine ungesunde Einbildung einer Gotteserfahrung. An den Früchten kann man so etwas erkennen.

Link to comment
Share on other sites

Diese beiden Splitter von mir sind keineswegs der Versuch, eine solche Gotteserfahrung in Worte zu kleiden - wie kommst Du denn auf eine solche Idee

hab ich doch nirgends behauptet. Ich schrieb, dass dies Albernheiten sind oder wie Peter-Mariamante treffend schrieb: Also ich persönlich empfinde die Verbaleruptionen von pmn manchmal als ziemlich undurchsichtig - hie und da abwegig - und durchaus auch als albern. . Dein Eingehen auf seine Sprüche versträrken das noch und ziehen das Thema "Gotteserfahrung" auf ein tiefes Niveau runter. Messbesuch=Gotteserfahrung.

Aha. Messbesuch=Gotteserfahrung ist tiefes Niveau.

Gotteserfahrungen gibt es laut Erich an anderen Stellen.

 

Wenn ich nun diese Deine Worte hinzunehme:

Die Momente, in welchen der Atem stockt weil man einen Blick hinter den Horizont machen darf, bleiben aber auch nicht ungestraft - man ist für´s "normale" Leben mit all seinen Nichtigkeiten verloren. Das heißt nicht, dass man keinen Kontakt zu den Mitmenschen mehr haben kann und will - im Gegenteil. Der Kontakt wird gesucht aber anders - nicht mehr oberflächlich, sondern mit einem Wunsch nach Tiefe.

... dann hast Du bei Peter und mir nach Kontakt gesucht und keine Tiefe gefunden?

Link to comment
Share on other sites

×
×
  • Create New...