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Verhütung


laura
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Wie haltet Ihr es mit der Verhütung?  

75 members have voted

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Auch wenn es indiskret ist ... diese Frage möchte ich aufgrund des Threads zur Sterilisierung mal stellen ...

 

Laura

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Auch wenn es indiskret ist ... diese Frage möchte ich aufgrund des Threads zur Sterilisierung mal stellen ...

Kein Problem.

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(Ich möchte mal unbedeutenderweise einwerfen, daß mir Torstens Beiträge schon seit ahren immer wieder ein Lachen oder Lächeln entlocken...)

Edited by rorro
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Was ist der Unterschied zwischen 2 und 4 (natürliche Familienplanung basiert auf Enthaltsamkeit oder nicht)?

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Hm - was soll ich zu dieser Umfrage denken?

 

"Die Unwahrheit sagen" - wie katholisch sind wir?

 

"Unser Brot mit den Hungernden teilen" - wie katholisch sind wir?

 

"Die Sonntagsmesse immer besuchen" - wie katholsch sind wir?

 

"Jede schwere Sünde beichten" - wie katholisch sind wir?

 

usw. usw. usw.

 

Ich wußte wirklich nicht, daß die Zustimmung bzw. Einhaltung von Moralvorschriften etwas mit Katholischsein zu tun hat.

 

Noch weniger wußte ich, daß der katholische Glaube offensichtlich eine Moral ist.

 

Und schon überhaupt nicht wußte ich, daß das Thema Verhütung offensichtlich der wichtigste Punkt ist.

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Nimm's mir bitte nicht übel Thomas, aber im Mom. wirkst Du reichlich diskussionsbremsend.

 

Es mag ja sein, daß sich für Dich manche Fragen einfach nicht stellen.

 

Aber wenn andere anhand des realgelebten Katholizismus zu sehen versuchen was aus dem Glauben, durch den Glauben und im Glauben geht, finde ich diese Fragen berechtigt.

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Hm - was soll ich zu dieser Umfrage denken?

 

"Die Unwahrheit sagen" - wie katholisch sind wir?

 

"Unser Brot mit den Hungernden teilen" - wie katholisch sind wir?

 

"Die Sonntagsmesse immer besuchen" - wie katholsch sind wir?

 

"Jede schwere Sünde beichten" - wie katholisch sind wir?

 

usw. usw. usw.

 

Ich wußte wirklich nicht, daß die Zustimmung bzw. Einhaltung von Moralvorschriften etwas mit Katholischsein zu tun hat.

 

Noch weniger wußte ich, daß der katholische Glaube offensichtlich eine Moral ist.

 

Und schon überhaupt nicht wußte ich, daß das Thema Verhütung offensichtlich der wichtigste Punkt ist.

so manche liberale Seele verbindet ihr katholischsein mit diesen Fragen :ph34r:

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Ich finde zwar nicht, dass das jemanden was angeht, aber ich stimme trotzdem ab. Es sagt meiner Meinung nach nichts über meine Zgehörigkeit zur Kirche aus und auch nichts darüber, was ich glaube... :lol:

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Es mag ja sein, daß sich für Dich manche Fragen einfach nicht stellen.

Es geht nicht darum, ob sich diese Fragen stellen, lieber Flo.

 

Es geht darum, ob die Zustimmung, nein, die Fähigkeit zum Befolgen einer Moralvorschrift irgendetwas mit Katholischsein zu tun hat (denn das insinuiert der Thread-Titel).

 

Aber wenn andere anhand des realgelebten Katholizismus zu sehen versuchen was aus dem Glauben, durch den Glauben und im Glauben geht, finde ich diese Fragen berechtigt.

 

Genau das kann man meiner Meinung nach daraus nicht sehen.

 

Der "realgelebte Katholizismus" oder besser: der real gelebte Glaube ist eben nicht am befolgen von Moralvorschriften zu erkennen. Das ist ein mechanistisches Glaubensverständnis - bei dem wir, zu Ende gedacht, die Ablassbriefe wieder einführen können.

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Es mag ja sein, daß sich für Dich manche Fragen einfach nicht stellen.

Es geht nicht darum, ob sich diese Fragen stellen, lieber Flo.

 

Es geht darum, ob die Zustimmung, nein, die Fähigkeit zum Befolgen einer Moralvorschrift irgendetwas mit Katholischsein zu tun hat (denn das insinuiert der Thread-Titel).

 

Aber wenn andere anhand des realgelebten Katholizismus zu sehen versuchen was aus dem Glauben, durch den Glauben und im Glauben geht, finde ich diese Fragen berechtigt.

 

Genau das kann man meiner Meinung nach daraus nicht sehen.

Man könnte den Untertitel auch ändern in "wie lehramtstreu sind wir" oder "wie nah orientieren wir uns am Buchstaben".

 

Aber wie das Kind heißt ist für die eigene Positionsbestimmung eigentlich auch völlig egal.

 

Und ich finde es zumindest interessant zu sehen, wie konsequent der Mensch sein kann (und das geht im "triebgesteuersten" Bereich des menschlichen Lebens nun mal am deutlichsten).

 

Ich habe schon mal die Frage gestellt, ob das römisch-katholische Christentum eher eine Buchreligion, eine Werkreligion, eine Wissensreligion, eine Beziehungsreligion oder eine Gesetzesreligion ist.

 

Die Frage war zumindest in dem damaligen Thread nicht zu klären.

 

Dabei ist es mMn elementar zu sehen, wo der Schwerpunkt liegt.

 

Natürlich ist die logische Antwort "auf dem Evangelium Jesu Christi" - aber entscheidend ist doch, was daraus gemacht wird.

 

Wieviele Threads mit dem Thema "was ist katholisch?" es hier gibt hat glaube ich noch niemand gezählt (mir fielen auf Anhieb glaube ich 4 ein), aber keiner davon hat eine wirklich befriedigende Lösung gebracht.

 

Auch die Leitlinien sind da nicht eindeutig, da sie sich ausschließlich auf die Glaubensbekenntnisse beschränken.

 

Der "realgelebte Katholizismus" oder besser: der real gelebte Glaube ist eben nicht am befolgen von Moralvorschriften zu erkennen. Das ist ein mechanistisches Glaubensverständnis - bei dem wir, zu Ende gedacht, die Ablassbriefe wieder einführen können.
Deine Gleichsetzung von Katholizismus und Glaube halte ich für gewagt.

 

Denn so richtig dieser Satz ist, so sehr sollte Dir aufgefallen sein, daß es diese Strömung (nicht unbedingt in Richtung Ablassbriefe aber in Richtung Werkgerechtigkeit bzw. "Angstglaube") in der Realität gibt.

Und dazu zu schweigen halte ich schlichtweg für falsch.

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Natürlich ist die logische Antwort "auf dem Evangelium Jesu Christi" - aber entscheidend ist doch, was daraus gemacht wird.

Falsch - aus dem Evangelum kann man gar nichts "machen". Man kann es annehmen oder ablehnen. Man kann es verkündigen oder verschweigen. Nur "machen" kann man nichts daraus - das hat ein anderer bereits getan.

 

Ich habe schon mal die Frage gestellt, ob das römisch-katholische Christentum eher eine Buchreligion, eine Werkreligion, eine Wissensreligion, eine Beziehungsreligion oder eine Gesetzesreligion ist.

 

Das Christentum ist eine Offenbarungsreligion.

Denn so richtig dieser Satz ist, so sehr sollte Dir aufgefallen sein, daß es diese Strömung (nicht unbedingt in Richtung Ablassbriefe aber in Richtung Werkgerechtigkeit bzw. "Angstglaube") in der Realität gibt.

Und dazu zu schweigen halte ich schlichtweg für falsch.

 

Natürlich gibt es diese Strömung - deshalb habe ich sie ja kritisiert.

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Natürlich ist die logische Antwort "auf dem Evangelium Jesu Christi" - aber entscheidend ist doch, was daraus gemacht wird.

Falsch - aus dem Evangelum kann man gar nichts "machen". Man kann es annehmen oder ablehnen. Man kann es verkündigen oder verschweigen. Nur "machen" kann man nichts daraus - das hat ein anderer bereits getan.

Auch wenns gegen die Richtlinie ist: Sag mal bist Du so blöd oder tust Du nur so?

 

Gerade von Dir erwarte ich eigentlich was anderes. :lol:

Edited by Flo77
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Man ist immer blöd, wenn man an die Kirche glaubt.

 

Schönen Dank auch.

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Man ist immer blöd, wenn man an die Kirche glaubt.

 

Schönen Dank auch.

Also nun versteh ich dich echt nicht Thomas.

Lies nochmal in Ruhe durch was Flo geschrieben hat!

 

Werner

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Habe ich. Offensichtlich bin zu blöd, das zu verstehen. macht jan auch nichts - Flo hat ja auch nicht verstanden, was ich geschrieben habe.

 

Ich halte es für lächerlich, eine Moralvorschrift herausgereifen und aus der Tatsache, ob sich jemand daran hält bzw. halten kann oder will, irgendetwas abzuleiten.

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@ Flo77

 

Ich habe schon mal die Frage gestellt, ob das römisch-katholische Christentum eher eine Buchreligion, eine Werkreligion, eine Wissensreligion, eine Beziehungsreligion oder eine Gesetzesreligion ist.

Das Christentum ist die wahre Religion! :lol:

 

GsJC

Raphael

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Habe ich. Offensichtlich bin zu blöd, das zu verstehen. macht jan auch nichts - Flo hat ja auch nicht verstanden, was ich geschrieben habe.

 

Ich halte es für lächerlich, eine Moralvorschrift herausgereifen und aus der Tatsache, ob sich jemand daran hält bzw. halten kann oder will, irgendetwas abzuleiten.

Beton.

Es kommt darauf an, was man daraus macht.

 

Kennst du den Spruch?

 

Wenn Flo sagt, es kommt darauf an, "was man aus dem Evangelium macht" ist doch eigentlich völlig klar was damit gemeint ist, nämlich wie man es in der Praxis umsetzt. Davon handelt zum Beispiel der halbe Katechismus, wie man das tun soll.

 

Also nun mal im Ernst, hast du das wirklich nicht verstanden? Das kann ich fast nicht glauben!

 

Werner

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Franziskaner

Ich glaube, das Problem, das Thomas mit dem gesamten Thread hat, ist, dass er gefühlsmäßig ungefähr in die Richtung geht: "Mal sehen, wie viel sich daran halten. Wenn es eh keiner tut, dann soll das Lehramt seine Lehre gefälligst ändern."

 

Und Thomas´ Einwand habe ich so verstanden, dass die Katholiken eben auch in allen anderen Punkten nicht befolgen, was der Christliche Glaube lehrt, ohne dass sich daran die Forderung knüpft, die betreffende Lehre abzuschaffen.

 

Nach den Ereignissen in Ruanda, an denen ja auch katholische Christen massiv beteiligt waren, könnte man ja z.B. auch argumentieren: an die Lehre von der Gewaltlosigkeit hält sich sowieso keiner; es ist also unsinnig und lebensfremd, diese dauernd weiter zu verkünden.

 

Die christliche Ethik ist eben so anspruchsvoll, dass sie von einem Einzelnen nicht erfüllbar ist. Das ändert aber nichts an ihrer Richtigkeit. Und es ändert auch nichts daran, dass dieses Konzept der ständigen Überforderung bei gleichzeitige liebevoller Annahme des gegenwärtigen Zustandes ("simul justus et peccator") ein Grundbaustein des Evangeliums ist.

 

Viele Grüße, Matthias

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Wenn Flo sagt, es kommt darauf an, "was man aus dem Evangelium macht" ist doch eigentlich völlig klar was damit gemeint ist, nämlich wie man es in der Praxis umsetzt. Davon handelt zum Beispiel der halbe Katechismus, wie man das tun soll.

Das Evangelium ist keine Morallehre, sondern die Vollendung der Offenbarung Gottes.

 

Es geht im Katechismus mitnichten um die "Umsetzung" des Evangeliums. Wenn wir das Evangelium umsetzen könnten, wären wir nicht die erlösungsbedürftigen Geschöpfe, die wir sind.

 

Es geht dem KKK - wie dem Evangelium selbst - um das Reich Gottes. Die Kirche ist nämlich keine moralische und schon gar keine moralistische Anstalt, sondern das Volk Gottes, das sich nicht um die Welt, sondern um das Reich Gottes zu scheren hat. Die Moral, die die Kirche verkündet, orientiert sich darum nicht am Menschenmöglichen, schon gar nicht am Machbaren, und gleich gar nicht am Zeitgeist. Sie orientiert sich am Reich Gottes - und das machen wir nicht, das bekommen wir geschenkt.

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Wenn Flo sagt, es kommt darauf an, "was man aus dem Evangelium macht" ist doch eigentlich völlig klar was damit gemeint ist, nämlich wie man es in der Praxis umsetzt. Davon handelt zum Beispiel der halbe Katechismus, wie man das tun soll.

Das Evangelium ist keine Morallehre, sondern die Vollendung der Offenbarung Gottes.

 

Es geht im Katechismus mitnichten um die "Umsetzung" des Evangeliums. Wenn wir das Evangelium umsetzen könnten, wären wir nicht die erlösungsbedürftigen Geschöpfe, die wir sind.

 

Es geht dem KKK - wie dem Evangelium selbst - um das Reich Gottes. Die Kirche ist nämlich keine moralische und schon gar keine moralistische Anstalt, sondern das Volk Gottes, das sich nicht um die Welt, sondern um das Reich Gottes zu scheren hat. Die Moral, die die Kirche verkündet, orientiert sich darum nicht am Menschenmöglichen, schon gar nicht am Machbaren, und gleich gar nicht am Zeitgeist. Sie orientiert sich am Reich Gottes - und das machen wir nicht, das bekommen wir geschenkt.

schön und gut, aber wo hat jetzt Flo genau gesagt, dass blöd sei, wer an die Kirche glaubt?

 

Werner

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Thomas hat völlig recht.

Eine Religion auf (Moral)vorschriften zu beschränken oder diese gesondert hervorzuheben ist pharisäerhaft.

 

Ich glaube aber nicht, dass dies der Zweck dieses Threads war. Der Initiator wollte wohl nur überprüfen, wieweit diese eine Moralvorschrift eingehalten wird.

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Es geht dem KKK - wie dem Evangelium selbst - um das Reich Gottes. Die Kirche ist nämlich keine moralische und schon gar keine moralistische Anstalt, sondern das Volk Gottes, das sich nicht um die Welt, sondern um das Reich Gottes zu scheren hat. Die Moral, die die Kirche verkündet, orientiert sich darum nicht am Menschenmöglichen, schon gar nicht am Machbaren, und gleich gar nicht am Zeitgeist. Sie orientiert sich am Reich Gottes - und das machen wir nicht, das bekommen wir geschenkt.

Ach - überspitzt formuliert also glauben wir mal, daß es kommt und das wird dann schon irgendwie passieren?

 

Thomas ich bitte Dich.

 

Wessen Hände um das Reich Gottes auf Erden sichtbar zu machen hat der Allmächtige wenn nicht Deine und meine?

 

Auch wenn das hier anscheinend für viele völlig unverständlich ist, aber ich gehe davon aus, daß Glauben Konsequenzen hat, sich äußert, im Leben des Glaubenden sichtbar wird.

 

Und der Grad dieses Sichtbarwerdens ist doch das entscheidende.

 

Ich bin der letzte, der auf die Idee käme, man könnte sich das Himmelreich verdienen, aber ich bin der festen Überzeugung, daß es in unserer Verantwortung liegt, durch unser Leben Zeugnis für das Heilsversprechen Gottes abzulegen auf welchen Wegen auch immer.

 

Das Reich Gottes ist doch nichts transzendetes, was irgendwann mal unsere Wirklichkeit flutet wie Wasser ein Tal bei einem Staudammbruch.

Es sickert ein durch die göttliche Gnade in unsere Welt und da sehe ich uns in der Pflicht das auch deutlich zu machen und uns an diesen Quellen zu laben, sie auszubauen zu gigantischen Beregnungsanlagen (was kein Problem ist, da die Quellen ja unerschöpflich sind).

 

Das Lehramt beschreibt im KKK vllt. den Bauplan dieser Beregnungsanlage, aber unabhängig, ob man diesen Bauplan in allen Details für sinnvoll hält geht es doch darum, daß man seine eigene Position auf dieser Baustelle bestimmt, indem man prüft welche Aufgaben kann ich übernehmen und tue ich das, wofür der Allmächtige (gelobt sei sein Name) mich mit entsprechenden Gaben und Talenten ausgestattet hat.

 

Ich habe nebenan die Geschichte von Rabbi Sussja gepostet:

Der Allmächtige wird auch uns am Ende (bzw. Anfang wie man's nimmt) fragen: Warum warst Du nicht Du?

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Habe ich. Offensichtlich bin zu blöd, das zu verstehen. macht jan auch nichts - Flo hat ja auch nicht verstanden, was ich geschrieben habe.

 

Ich halte es für lächerlich, eine Moralvorschrift herausgereifen und aus der Tatsache, ob sich jemand daran hält bzw. halten kann oder will, irgendetwas abzuleiten.

Lieber Thomas,

 

bitte bitte nicht wieder diese Diskussion. Ich glaube, Flo verfolgt Dich garantiert nicht, weil Du in der Kirche bist und ihre Lehren hochhältst.

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