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Die neun toten Babys


Stanley

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>>Dem Aufschrei der Nation über neun ermordete Babies steht das Schweigen über hunderttausende im Mutterleib ermordete Kinder gegenüber. Ein Kommentar von Franziskus v.Ritter-Groenesteyn.

 

München (www.kath.net) Die leise Stimme des Gewissens wird gerne überhört, oft übertönt und verwirrt vom marktschreierischen Gebaren unserer Medien, die uns glauben machen wollen, Minderheiten seien unübersehbare Mehrheiten, und Wahrheit und Werte, ................

http://www.kath.net/detail.php?id=11147

 

 

 

Bitte nur den Link hier reinsetzen Keine ganzen Artikel.

bearbeitet von Monika
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meine Güte was für furchtbarer Journalismus :lol:

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die Schreibweise und den Vergleich

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Trotz allem bin ich erst einmal entsetzt über die Verrohung, die hinter einer solchen Tat steckt.

 

Eigentlich hat dieses Verbrechen nichts mit Abtreibung zu tun und wird jetzt lediglich funktionalisiert. Aber irgendwie kann ich das schon auch verstehen. Ich kriege auch ein ungutes Gefühl, wenn ich die Medienhysterie anschaue, die eine solche Untat zu dem Verbrechen schlechthin stilisiert. Grausamkeit ist immer grausam, Verrohung immer entsetzlich. Es ist nur eben so sinnenfällig, wenn man es so direkt vor die Augen gesetzt bekommt. Die dahinterliegendere, vielfältige und weltumspannend verbreitete Grausamkeit ist natürlich noch viel schlimmer, aber nicht so eindrücklich.

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Eigentlich hat dieses Verbrechen nichts mit Abtreibung zu tun .

In der Wurzel hat es mit Abtreibung zu tun, denn ab wann darf man menschliches Leben nicht mehr töten?!

In einem Gespräch mit einer Bekannten, bei der es um ein abgetriebenes behindertes Kind von 6 Monaten ging, hiess es als Antwort, "solange der Staat es erlaubt", sei es kein Mord.

 

Ein Ungeborenes zu töten und ein soeben Neugeborenes hat dieselbe Wurzel: in der Vernichtung menschlichen Lebens, das als solches noch nicht als "vollwertig" betrachtet wird.

Auch wenn solche Verbrechen nicht allein im Osten Deutschlands geschehen, sind sie dort häufiger als im Westen.

Das mag nicht nur an der besonderen wirtschaftlichen Misere liegen, sondern vor allem an den kaum vorhandenen ethischen Vorstellungen in der Bevölkerung, denn es gab keine entsprechende Ausrichtung zur Zeit des DDR-Regimes. Dort war Abtreibung ein Verhütungsmittel wie ich von vielen Frauen von dort weiss, und sie kam nicht nur hin und wieder vor. Eine verheiratete Frau mit 25 und vier Abtreibungen war keine Seltenheit.

 

Dieser Geist drückt sich auch in solchen Taten aus und damit gebe nicht nur ich Schönbohm in seinen Aussagen Recht, wenn er meint, es läge an der unmenschlichen Ausrichtung des SED-Regimes, die den Boden für solche- und andere!- Verbrechen gesät hat, denn die Gewaltbereitschaft in den neuen Bundesländern ist enorm hoch und sehr brutal.

 

Es ist, um ehrlich zu sein, genau das, was mir spontan in den Sinn kam, als ich von dieser Meldung las.

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>>Dem Aufschrei der Nation über neun ermordete Babies steht das Schweigen über hunderttausende im Mutterleib ermordete Kinder gegenüber. Ein Kommentar von Franziskus v.Ritter-Groenesteyn.

 

München (www.kath.net) Die leise Stimme des Gewissens wird gerne überhört, oft übertönt und verwirrt vom marktschreierischen Gebaren unserer Medien, die uns glauben machen wollen, Minderheiten seien unübersehbare Mehrheiten, und Wahrheit und Werte, ................

http://www.kath.net/detail.php?id=11147

 

 

 

Bitte nur den Link hier reinsetzen Keine ganzen Artikel.

Lieber Stanlay- Vergelts Gott für den Hinweis.

 

Ich habe den Eindruck, dass durch die dauernden Gewalt- Bilder - Szenen, die uns durch die Medien geliefert werden so wie durch einen Trend zum Spass und zur Oberflächlichkeit eine Abstumpfung erfolgte. Im Zuge der "Umwertung aller Werte" ja sogar Abwertung aller Werte ist vor allem dort, wo keine quantitativ sichtbaren Übel geschehen eine gewisse Gleichgültigkeit eingetreten. Untaten wie jene vor einiger Zeit in Graz oder jene die jetzt in Deutschland bekannt wurden rütteln das tw. eingeschläferte Gewissen wieder auf. Ich denke es ist wichtig dass wir uns auch dadurch bewußt machen, dass die Verrohung durch die ständigen Gewalt- Bilder und - einflüsse in unserer Zeit eine große Gefahr ist, dass wir Unrechtsbewußtsein verlieren- auch gegenüber den ungeborenen Menschen.

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Eigentlich hat dieses Verbrechen nichts mit Abtreibung zu tun .

In der Wurzel hat es mit Abtreibung zu tun, denn ab wann darf man menschliches Leben nicht mehr töten?!

In einem Gespräch mit einer Bekannten, bei der es um ein abgetriebenes behindertes Kind von 6 Monaten ging, hiess es als Antwort, "solange der Staat es erlaubt", sei es kein Mord.

 

Ein Ungeborenes zu töten und ein soeben Neugeborenes hat dieselbe Wurzel: in der Vernichtung menschlichen Lebens, das als solches noch nicht als "vollwertig" betrachtet wird.

Auch wenn solche Verbrechen nicht allein im Osten Deutschlands geschehen, sind sie dort häufiger als im Westen.

Das mag nicht nur an der besonderen wirtschaftlichen Misere liegen, sondern vor allem an den kaum vorhandenen ethischen Vorstellungen in der Bevölkerung, denn es gab keine entsprechende Ausrichtung zur Zeit des DDR-Regimes. Dort war Abtreibung ein Verhütungsmittel wie ich von vielen Frauen von dort weiss, und sie kam nicht nur hin und wieder vor. Eine verheiratete Frau mit 25 und vier Abtreibungen war keine Seltenheit.

 

Dieser Geist drückt sich auch in solchen Taten aus und damit gebe nicht nur ich Schönbohm in seinen Aussagen Recht, wenn er meint, es läge an der unmenschlichen Ausrichtung des SED-Regimes, die den Boden für solche- und andere!- Verbrechen gesät hat, denn die Gewaltbereitschaft in den neuen Bundesländern ist enorm hoch und sehr brutal.

 

Es ist, um ehrlich zu sein, genau das, was mir spontan in den Sinn kam, als ich von dieser Meldung las.

Hallo,

 

ich verstehe die Gesetze so, dass eine Abtreibung niemals erlaubt, aber bis zu einem gewisse Zeitpunkt geduldet wird.

 

Ich halte die Verbindung dieser Kindstötungen mit Abtreibung auch für instrumentalisiert. Außerdem frage ich mich bei all den Moralaposteln, die sich sowohl über die Tötung als auch über die Abtreibung aufregen, ob es nicht verdammt einfach ist, das Thema allein auf dem Rücken der Frauen auszutragen.

Wenn ich etwa den Artikel lese, den stanley hier verlinkt hat, dann frage ich mich, was hat denn der Beichtvater getan, um der Frau zu helfen, die er angeblich versteht. Er hat Druck auf sie ausgeübt, sonst offensichtlich nichts.

 

Und hier auf die ehemaligen DDR zu verweisen, ist zu einfach. Ja, es mag sein, dass es Frauen gibt, für die Abtreibung und Verhütung dasselbe sind (Übrigens: die Morallehre unserer Kirche sagt auch nichts Anderes, so dass man auf den Gednaken kommen könnte leiber einmal sündigen durch eine Abtreibung als jeden Tag durch die Verwendung von künstlichen Verhütungsmitteln), aber was ist mit denen, die in Not sind, die Alleinerziehenden, die sozial Schwachen, die von Ihren Männern Ausgebeuteten. Würde denen geholfen, könnten die Abtreibungsgegner den größten Teil der Kreuze ihrer Mahnmale abbauen.

 

Ich bin nicht für Abtreibungen, aber ich bin gegen die einsietige Kriminalisierung der Frauen und gegen die Moralkeule.

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In einem Gespräch mit einer Bekannten, bei der es um ein abgetriebenes behindertes Kind von 6 Monaten ging, hiess es als Antwort, "solange der Staat es erlaubt", sei es kein Mord.

 

 

Ich verstehe die Gesetze so, dass eine Abtreibung niemals erlaubt, aber bis zu einem gewisse Zeitpunkt geduldet wird.

 

Ich bin nicht für Abtreibungen, aber ich bin gegen die einseitige Kriminalisierung der Frauen und gegen die Moralkeule.

 

Ja, Mat, so verstehe ich die Gesetzesvorschrift auch (und ich denke, wir denken sachgerecht), aber viele Menschen auch in meinem Umkreis sehen das ganz anders: was nicht bestraft wird, ist erlaubt.

 

Auch deine letzte Aussage unterschreibe ich voll und ganz.

bearbeitet von Elima
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Ein Ungeborenes zu töten und ein soeben Neugeborenes hat dieselbe Wurzel: in der Vernichtung menschlichen Lebens, das als solches noch nicht als "vollwertig" betrachtet wird.

Lieber Barbarosina!

 

Der Vergleich ist ja auch nicht voll und ganz falsch. Er ist nur hübsch instrumentalisiert.

 

Ein Nazigegner wird darauf wert legen, dass die gleiche Wurzel auch Grund für die Verrohung der Nazisitten hat.

 

Ein Pazifist im Irakkrieg wird darauf hinweisen, dass dies auch die Wurzel für die Kriegsgrausamkeiten ist.

 

Ein Gegner von Gewaltpornos ...

 

Und immer ist das ja irgendwie richtig - nichts dagegen zu sagen.

 

Nur: Wenn man dann aus der Fülle dieser Möglichkeiten die Abtreibung herauspickt und ins Zentrum stellt, muss man sich den Vorwurf gefallen lassen, dass man das Grauen des konkreten Vorfalls geschickt für die eigenen (wenn auch womöglich redlichen) Ziele verwendet. Das meinen Mat und ich mit "Instrumentalisierung".

 

Direkt geht es bei den konkreten Fall um Kindstötung. Und hier stecken gegenüber all den anderen Gewaltakten noch einmal eigene Gefühle, Rohheiten, Motive und sonstige Abartigkeiten drin. Diese Eigenheiten werden ausgeblendet und es wird nur der Teil verwendet, der sich (korrekt) auf die Abtreibung beziehen lässt.

 

Wenn man hier verallgemeinert, dann muss man auch auf der allgemeinen Ebene (Verrohung, Missachtung des menschlichen Lebens) bleiben. Sobald man dann wieder konkret wird, müsste man zumindest die Motive dieser Verschiebung erwähnen. Und die liegen eben nicht bei dem vorliegenden Fall, sondern darin, dass man gegen Abtreibung ist und nach einer emotionalen Vergleichsmöglichkeit sucht.

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Ja, es mag sein, dass es Frauen gibt, für die Abtreibung und Verhütung dasselbe sind (Übrigens: die Morallehre unserer Kirche sagt auch nichts Anderes, so dass man auf den Gednaken kommen könnte leiber einmal sündigen durch eine Abtreibung als jeden Tag durch die Verwendung von künstlichen Verhütungsmitteln),

Ich bitte darum, hier keine Unwahrheiten zu verbreiten.

 

Es gibt keine Einzige lehramtliche Aussage, die Abtreibung und Verhütung gleichsetzt.

 

JPII hat eine solche Gleichsetzung in der Enzyklika "Evangelium Vitae" ausdrücklich zurückgewiesen.

 

Mir ist kein einziger Theologe bekannt, der diese Ansicht ernsthaft vertreten würde.

.

(Und nebenbei: die Kirche ist weit davon entfernt, Frauen an Abtreibungen die Alleinschuld zu geben. Die Moralkeule scheint mir hier eher gebraucht zu werden, um eindeutige kirchliche Aussagen in dieser Sache in Frage zu stellen.)

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Mir ist kein einziger Theologe bekannt, der diese Ansicht ernsthaft vertreten würde.

Kein ernstzunehmender zumindest.

 

Aber da gab es mal einen Gaffara oder so ähnlich, der im Osservatore solche Blasen von sich gab. Und leider gibt es Hobbyeiferer, die es auch so sehen. So entstehen dann sehr schädliche urban legends.

 

Kirchenrechtlich darf eine Abtreibung (im Gegensatz zu Mord) nicht absolviert werden (haben wir zumindest so gelernt). Bei Verhütung ist das nicht so. Da wäre auf jeden Fall schon mal ein greifbarer Unterschied.

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Aber da gab es mal einen Gaffara oder so ähnlich, der im Osservatore solche Blasen von sich gab. Und leider gibt es Hobbyeiferer, die es auch so sehen. So entstehen dann sehr schädliche urban legends.

Laun hat mal irgendwo geschrieben, das sei ein "theologischer Schneemensch" - immer wieder wird drüber berichtet, aber gesehen hat ihn keiner.

 

Kirchenrechtlich darf eine Abtreibung (im Gegensatz zu Mord) nicht absolviert werden

 

außer bei Todesgefahr, oder? (Sonst mußte wohl den Bischof fragen.)

bearbeitet von ThomasBloemer
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Ja, es mag sein, dass es Frauen gibt, für die Abtreibung und Verhütung dasselbe sind (Übrigens: die Morallehre unserer Kirche sagt auch nichts Anderes, so dass man auf den Gednaken kommen könnte leiber einmal sündigen durch eine Abtreibung als jeden Tag durch die Verwendung von künstlichen Verhütungsmitteln),

Ich bitte darum, hier keine Unwahrheiten zu verbreiten.

 

Es gibt keine Einzige lehramtliche Aussage, die Abtreibung und Verhütung gleichsetzt.

 

JPII hat eine solche Gleichsetzung in der Enzyklika "Evangelium Vitae" ausdrücklich zurückgewiesen.

 

Mir ist kein einziger Theologe bekannt, der diese Ansicht ernsthaft vertreten würde.

.

(Und nebenbei: die Kirche ist weit davon entfernt, Frauen an Abtreibungen die Alleinschuld zu geben. Die Moralkeule scheint mir hier eher gebraucht zu werden, um eindeutige kirchliche Aussagen in dieser Sache in Frage zu stellen.)

Gut, ich habe mich unpräzise ausgedrückt (siehe das Statement von mecky).

 

Ich habe nicht behauptet, die Kirche würde den Frauen die Alleinschuld geben, aber die Eiferer erwecken zumindest oft diesen Eindruck,

 

viele Grüße,

 

Matthias

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Ich habe nicht behauptet, die Kirche würde den Frauen die Alleinschuld geben, aber die Eiferer erwecken zumindest oft diesen Eindruck,

Diese Eiferer, lieber Matthias, halte ich auch für Schneemenschen.

 

Ich habe nämlich noch nie einen gesehen.

bearbeitet von ThomasBloemer
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Ich schon. Im Priesterseminar und gleich in doppelter Ausführung. Beide wurden geweiht und predigen heute (falls sie sich nicht geändert haben) wohl das, was sie früher gesagt haben.

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Franciscus non papa

ist zwar streng genommen OT

 

aber bei einem gespräch mit einem bischofskaplan (eines im übrigen hier von den tradionalisten weniger geschätzten bischofs) hab ich auch mit erstaunen vernommen:

 

ein grund für die heute hohe scheidungsrate, ist das unglüclseelige gesetz in deutschland, das überhaupt scheidungen ermöglicht. deshalb muss daran gearbeitet werden, dass das wieder anders wird.

 

vergleichbares kam dann natürlich auch zum thema der abtreibungszahlen, der gesetzlichen regelungen für homosexuelle menschen usw....

 

in solchen situationen bin ich immer froh, dass die kirche heute nicht wirkliche politische macht besitzt. wenn solche leute ihre vorstellungen von recht und gesetz verwirklichen könnten.... mein gott, das wäre furchtbar.

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Ich schon. Im Priesterseminar und gleich in doppelter Ausführung.

Doppelt gesehen. Besoffen gewesen? :lol:

 

Beide wurden geweiht

 

Schneemenschen können geweiht werden? (Ich war schon erstaunt, daß sie im Seminar waren. Wenn das Reinhold Messmer wüßte...

 

*dasblödelnaufhör*

 

Wie gesagt - es gibt immer welche, die päpstlicher als der Papst sind.

 

Einig sind wir uns, daß das Lehramt der Kirche - also die Morallehre - eine solche Gleichsetzung nicht vornimmt.

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Franciscus non papa

gaynau :lol:

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So, wie ich das wahrnehme, sind wir uns da sogar alle drei einig.

Wie, wir sind alle dreieinig? :lol:

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