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Volksaltar abgeschafft


Siri
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Hallo Holzi, hallo Justin,

 

...wobei die Ansichten mit der Abendmahlsfeier als das zentrale Motiv des urkirchlichen Gottesdienstes nicht mehr von der Mehrheit der Liturgiewissenschaftler als haltbar angesehen wird. Gerade Gamber, aber auch ander Liturgiker halten das Element des Opfers für zentral in der urchristlichen Liturgie.
Aber ich denke, dass es nach wie vor sowohl gut katholisch geglaubt als auch fundiert theologisch haltbar ist, dass sich das Opfer im Mahl realisiert (und das nicht erst seit heute, sondern seit 2000 Jahren). Die Selbsthingabe funktioniert als Deutungskategorie für Mahl wie Kreuzesopfer. Deshalb die zentrale Stellung des Herrenmahls in der nachösterlichen Verkündigung und gemeindlichen Praxis. Das scheint, meiner unbedeutenden Meinung nach, auch liturgiewissenschaftlich außer Streit zu stehen...

Maßgebend sind nicht die Ansichten der Liturgiker und Theologen. Maßgebend ist wie JESUS CHRISTUS die heilige Messe sieht:

 

Nirgendwo in den Evangelien ist von einem Opfer die Rede.

 

Hat der Jesuitenpater Christoph Wrembek in seiner Veröffentlichung "Vom Priester zum Presbyter. Biblisch-geistliche Gedanken über das Priestertum" aufgezeigt.

Zitate aus Christoph Wrembeks Artikel:

In den Schriften des Neuen Testamentes erscheint nämlich auch der Begriff "Opfer" ebenso vermieden wie der des "Priesters"!

...

Die erste [Tatsache] ist: JESUS selbst war kein Prie­ster!

Zweite Tatsache: JESUS hat in den Kreis SEINER Apostel und Jünger keinen Priester berufen!

Die dritte Tatsache: Auch die junge Kirche (der apostolischen Zeit) hat unter ihre Dienst­ämter nicht das des Priesters aufgenommen!

 

Hat JESUS eine "Kirche ohne Priester" ge­wollt? Aufgrund der drei genannten Tatsa­chen muß man das annehmen.

Zitatende.

 

JESUS will keine Opferpriester und hat SEINEN Jüngern keinen Priesterauftrag gegeben.

 

Was JESUS CHRISTUS mit der heiligen Messe und der heiligen Eucharistie erreichen will, hat ER in Johannes 6,55-57 verkündet:

·55 Denn MEIN FLEISCH ist die wahre Speise, und MEIN BLUT ist der wahre Trank.

 

·56 Wer MEIN FLEISCH ißt und MEIN BLUT trinkt, der bleibt in MIR und ICH in ihm.

 

·57 Wie MICH der lebendige VATER gesandt hat und ICH lebe um des VATERS willen, so wird auch, wer MICH ißt, leben um meinetwillen.

Seht Euch die Diskussion im Thread dieses Forums an: "Ist JESUS gekommen um SICH GOTT zu opfern? In den Evangelien steht nichts davon."

Den Hinweis auf Christoph Wrembeks Artikel verdanken wir <Petrus>.

 

 

Gruß

josef

Edited by josef
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Hallo Gabriele,

 

Kann ein Kind die Aussage verstehen: "Der Pfarrer representiert JESUS?"

Nein, es macht ihm keinen Sinn - der erste Schritt zum Glaubensverlust.

Werden Glaubensaussagen denn jetzt an dem ausgerichtet, was ein Kind verstehen kann, oder besser gesagt, was ein Kind angeblich verstehen kann?

Matthäus 18,2-3:

·2 JESUS rief ein Kind zu sich und stellte es mitten unter sie

·3 und sprach: Wahrlich, ICH sage euch: Wenn ihr nicht umkehrt und werdet wie die Kinder, so werdet ihr nicht ins Himmelreich kommen.

Gruß

josef

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Lieber Antonius Bacci,

 

Das Exsultet ist ein wahres Meisterwerk lateinischer Kunstprosa, zeichnet sich durch eine auch rhythmisch genau berechnete Periodenbildung aus. Selbst in der deutschen Fassung spürt man etwas von der hohen Kunstfertigkeit dieses Textes.

Klatschen würde nicht nur hier viel zerstören.

Natürlich kennt auch die römische Liturgie hohe Freude, doch wird diese sehr subtil und diskret zum Ausdruck gebracht...

Alles Vulgäre, Banale und Anstößige hat man aus der Liturgie heraus gehalten, was übrigens natürlich auch für die liturgische Musik gilt. Man studiere die frühen Quellen der römischen Liturgie, die alten Sakramentare und Ordines, um einen Eindruck von der Größe und Würde der römischen Liturgie zu erhalten.

 

Somit sollte man sich an die Vorgaben des Missale halten, ob man nun "novus ordo" oder "vetus ordo" zelebriert. Klatschen ist nun nirgends vorgesehen, also ist es ebenso zu vermeiden wie eigenmächtig vom Zelebranten geänderte liturgische Formeln und Formulare.

Einverstanden.

 

Die Frage ist nun: Wie soll das Volk der Gläubigen seiner Osterfreude Ausdruck geben?

Der Kunstprosa des Exsultet zuzuhören, ist doch wohl zuwenig.

 

 

 

Gruß

josef

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Schüchterne Anfrage: Ist nicht das "Halleluja" Ausdruck unserer Osterfreude?

Edited by Elima
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Hallo Elisabeth,

 

 

Ist nicht das "Halleluja" Ausdruck unserer Osterfreude?

Wer von den Christen singt bitte bei der Auferstehungsfeier JESU CHRISTI das Halleluja laut und freudig!

 

Ich habe es nur von einem Theaterchor gehört der Händels "Halleluja" vorgetragen hat.

Da ist der Putz von der Decke gerieselt.

 

 

Gruß

josef

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Ich fasse mal kurz zusammen:

Jesus wollte keine Priester, die Messe hat nichts mit Opfer zu tun, die Gläubigen sollen in der Kirche Jesus Beifall klatschen und rufen "Halleluja, preiset den Herrn"

 

Josef, du musst eigentlich nur einen Evangelikalenpastor überreden, sich mit dem Rücken zum Volk hinzustellen, dann hast du genau was du suchst.

 

Werner

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Hallo Elisabeth,

 

 

Ist nicht das "Halleluja" Ausdruck unserer Osterfreude?

Wer von den Christen singt bitte bei der Auferstehungsfeier JESU CHRISTI das Halleluja laut und freudig!

 

Ich habe es nur von einem Theaterchor gehört der Händels "Halleluja" vorgetragen hat.

Da ist der Putz von der Decke gerieselt.

 

 

Gruß

josef

 

 

 

Na hör mal! Natürlich singen wir froh und laut das Osterhalleluja. (Es tut doch richtig gut, wenn man nach den vielen Lesungen etwas tun darf, was man auch kann ------ bei den Zwischengesängen hapert's manchmal) :huh:

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Lieber Antonius Bacci,

 

Das Exsultet ist ein wahres Meisterwerk lateinischer Kunstprosa, zeichnet sich durch eine auch rhythmisch genau berechnete Periodenbildung aus. Selbst in der deutschen Fassung spürt man etwas von der hohen Kunstfertigkeit dieses Textes.

Klatschen würde nicht nur hier viel zerstören.

Natürlich kennt auch die römische Liturgie hohe Freude, doch wird diese sehr subtil und diskret zum Ausdruck gebracht...

Alles Vulgäre, Banale und Anstößige hat man aus der Liturgie heraus gehalten, was übrigens natürlich auch für die liturgische Musik gilt. Man studiere die frühen Quellen der römischen Liturgie, die alten Sakramentare und Ordines, um einen Eindruck von der Größe und Würde der römischen Liturgie zu erhalten.

 

Somit sollte man sich an die Vorgaben des Missale halten, ob man nun "novus ordo" oder "vetus ordo" zelebriert. Klatschen ist nun nirgends vorgesehen, also ist es ebenso zu vermeiden wie eigenmächtig vom Zelebranten geänderte liturgische Formeln und Formulare.

Einverstanden.

 

Die Frage ist nun: Wie soll das Volk der Gläubigen seiner Osterfreude Ausdruck geben?

Der Kunstprosa des Exsultet zuzuhören, ist doch wohl zuwenig.

 

 

 

Gruß

josef

Warum? Und begrüßen wir nicht jedes Evangelium mit "Hallelujah" (= Freut euch!)?

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Hallo Elisabeth,

 

 

Ist nicht das "Halleluja" Ausdruck unserer Osterfreude?

Wer von den Christen singt bitte bei der Auferstehungsfeier JESU CHRISTI das Halleluja laut und freudig!

 

Ich habe es nur von einem Theaterchor gehört der Händels "Halleluja" vorgetragen hat.

Da ist der Putz von der Decke gerieselt.

 

 

Gruß

josef

 

 

 

Na hör mal! Natürlich singen wir froh und laut das Osterhalleluja. (Es tut doch richtig gut, wenn man nach den vielen Lesungen etwas tun darf, was man auch kann ------ bei den Zwischengesängen hapert's manchmal) :huh:

 

Is bei uns glaube ich genau umgedreht. Bei uns wird meistens aus dem Gotteslob Nr. 209 Abschnitt 4 gesungen. Da kommt keiner mit, da viel zu kompliziert für den ottonormalkirchenliedsänger :lol:

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Franciscus non papa
Is bei uns glaube ich genau umgedreht. Bei uns wird meistens aus dem Gotteslob Nr. 209 Abschnitt 4 gesungen. Da kommt keiner mit, da viel zu kompliziert für den ottonormalkirchenliedsänger :huh:

 

 

DAS allerdings ist DAS osteralleluia schlechthin.

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Aber ich denke, dass es nach wie vor sowohl gut katholisch geglaubt als auch fundiert theologisch haltbar ist, dass sich das Opfer im Mahl realisiert (und das nicht erst seit heute, sondern seit 2000 Jahren). Die Selbsthingabe funktioniert als Deutungskategorie für Mahl wie Kreuzesopfer. Deshalb die zentrale Stellung des Herrenmahls in der nachösterlichen Verkündigung und gemeindlichen Praxis. Das scheint, meiner unbedeutenden Meinung nach, auch liturgiewissenschaftlich außer Streit zu stehen. Auch von Gamber wüsste ich nicht wo er das Gegenteil behaupten würde. Schon die neutestamentlichen Befunde (Paulusbriefe und Apostelgeschichte) deuten ja massiv in diese Richtung.

Das Mahl gehört zum Opfer natürlich dazu. Deshalb MUSS der Priester auch kommunizieren.

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Banalitäten, gleich welcher Art, haben im Haus GOTTES nichts zu suchen!

 

Im Prinzip richtig, aber zu 100% wirst du das einfach nicht verhindern können.

 

Die Zeiten haben sich auch kulturell geändert.

Die heutige Jugend ist mit Singen und Beten nicht zu beeindrucken - sie ist anderes gewohnt.

Was soll das jetzt heißen? Sollen wir uns damit etwa abfinden? Wenn Spiritualität fehlt, dann wird auch dein Klatschen eine ganz hohle Ausdrucksform.

Ist auch meine Ansicht.

Aber Spiritualität muß gelernt werden. Und beim Lehren muß man dort anfangen wo die Menschen stehen.

 

Aufgrund der Tatsache, wofür Klatschen in unserem Kulturkreis eingesetzt wird, werden die Leute es nie als spirituelles Ritual empfinden. "Der Priester lässt sich beklatschen" - so wird es heißen. Das Klatschen hat nunmal eine andere Bedeutung, während der Halleluja-Ruf nur diese eine hat. Und deshalb sollte man es bei ihm belassen.

 

 

Vom K r e u z e s opfer spricht die Liturgie nicht.

 

Sondern? Was ist denn für dich die Messe? Eine katholische Auffassung scheinst du von ihr nicht zu haben, wenn ich das mal in aller Vorsicht hier anmerken darf.

 

Kann ein Kind die Aussage verstehen: "Der Pfarrer representiert JESUS?"

Nein, es macht ihm keinen Sinn - der erste Schritt zum Glaubensverlust.

Es ist durchaus möglich, einem Kind den Begriff Repräsentanz zu erklären.

 

Die heilige Messe ist - unter anderem - da, damit Outsider JESUS kennenlernen.

 

Absolut falsch. Ganz falsch.

 

Betrachte als Beispiel, das Hosianna mit dem die Auferstehung JESU CHRISTI in der Osternacht gepriesen wird:

Die Orgel dröhnt, wie aber sind die Jubelrufe? Mäßig.

Wäre gut, wenn die Insider beim Hosianna wenigstens in die Verehrungsgeste des Beifallklatschens ausbrechen würden!

Ja, dann hätte mich diese Kirche das letzte Mal gesehen. Der Jubelruf in der Osternacht ist das Halleluja. Nur das erhabene Halleluja kann das Ostergeheimnis wirklich ausdrücken...

...Dem Verbalisten, nicht aber dem Visualisten.

Visualist? Bei Jubelrufen und Klatschen? Was hat das mit visuellen Reizen zu tun?

Audiell ist ein Unterkategorie von visuell.

 

Ah ja? Wer sagt das? Nach meinem Empfinden hat sowohl das Hören des Exsultet als auch das Klatschen und Jubelrufen nichts mit visuellen Reizen zu tun.

 

Das Exsultet ist ein feierlicher Lobgesang auf Christus das Licht. Geklatsche wie im Volksmusiksender oder irgendwelches Gegröle wie im Fußballstadion ist wirklich das letzte, was dazu passt.

...Das stumme Dastehen der Gläubigen während der Priester das Exsultet anstimmt, aber auch nicht.

Doch natürlich. Ein Lobgesang ist dazu da, dass er gehört werde. Offenbar hast du jetzt sogar noch etwas gegen die Stellvertretung durch einen Priester. Es wird nicht möglich sein, dass Exsultet mit 500 Gottesdienstteilnehmern im Chor zu singen. Das ist auch nicht der Sinn dieses Gesanges. Bist du jetzt auch dafür, dass die Gemeinde beim Hochgebet nicht zuhört?

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Justin Cognito

Sehr geehrter Herr "Josef"!

 

Ihren Antworten auf meine Postings lassen mich etwas ratlos zurück. Insofern Sie mir vorwerfen häretische Positionen zu vertreten, muss ich Ihnen natürlich auf das Entschiedenste wiedersprechen. Insofern Sie versuchen, Ihr eigenes Eucharistieverständnis darzulegen, ist Ihnen das natürlich unbenommen. Eine inhaltliche Diskussion scheint mir unter den gegebenen Voraussetzungen allerdings nur schwer möglich zu sein, deshalb werde ich auch davon Abstand nehmen.

 

mit freundlichen Grüßen

Justin Cognito

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Franciscus non papa

lieber justin,

 

anscheinend kennst du josef noch nicht lange hier im forum. er vertritt eine sehr seltsame eigengestrickte theologie, die definitiv NICHT der lehre der katholischen kirche entspricht.

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lieber justin,

 

anscheinend kennst du josef noch nicht lange hier im forum. er vertritt eine sehr seltsame eigengestrickte theologie, die definitiv NICHT der lehre der katholischen kirche entspricht.

Lieber Franz,

 

mir scheint, Dir ist die feine Ironie entgangen, die ich für meinen Teil aus Justins Posting durchschimmern sehe. :huh:

Aber gut, dass Du den unbedarften Lesern so deutlich darauf aufmerksam machst, dass Josefs Selbsgestricktes nicht in allen Teilen original katholische Lehre ist. Uns "Insider", die wir Josef schon einige Zeit lesen, ist das schon so selbstverständlich, dass wir ihn nicht mehr so recht Ernst nehmen.

 

Liebe Grüße, Gabriele

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Gabriele war schneller! :huh:

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Hallo Werner,

 

 

Ich fasse mal kurz zusammen:

Jesus wollte keine Priester, die Messe hat nichts mit Opfer zu tun, die Gläubigen sollen in der Kirche Jesus Beifall klatschen und rufen "Halleluja, preiset den Herrn"

Josef, du musst eigentlich nur einen Evangelikalenpastor überreden, sich mit dem Rücken zum Volk hinzustellen, dann hast du genau was du suchst.

Die Ansicht, Protestanten machen a l l e s falsch ist falsch.

Christen - evangelische genauso wie katholische - machen Vieles falsch und einiges richtig. Leider jeder was anderes.

Würden die Christen wirklich auf den HEILIGEN GEIST hören, wüssten sie was sie alles falsch machen.

Und könnten sich von ihren Fehlern befreien.

 

Gruß

josef

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Hallo Soames,

 

 

...Die Frage ist nun: Wie soll das Volk der Gläubigen seiner Osterfreude Ausdruck geben?

Der Kunstprosa des Exsultet zuzuhören, ist doch wohl zuwenig.

Warum?

Freude ist eine Emotion und will sich zeigen.

 

 

Und begrüßen wir nicht jedes Evangelium mit "Hallelujah" (= Freut euch!)?

Soweit mir bekannt ist, wird das Vorlesen des Evangeliums überhaupt nicht begrüßt. Es wird mit "Lob sei DIR CHRISTUS " verabschiedet.

 

 

 

Gruß

josef

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Hallo Soames,

 

 

Und begrüßen wir nicht jedes Evangelium mit "Hallelujah" (= Freut euch!)?

Soweit mir bekannt ist, wird das Vorlesen des Evangeliums überhaupt nicht begrüßt. Es wird mit "Lob sei DIR CHRISTUS " verabschiedet.

 

 

 

Gruß

josef

Bitte, bitte, lieber Josef, pass mal auf in der nächsten Messe:

Ich bin ganz sicher, dass, egal wo Du mitfeierst, sich die Gemeinde erhebt und stehend das Evangelium hört.

Ist das nicht auch schon eine Begrüßung?

Bei uns wird ganz selbstverständlich auch das Hallelujah gesungen.

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Bitte, bitte, lieber Josef, pass mal auf in der nächsten Messe:

Ich bin ganz sicher, dass, egal wo Du mitfeierst, sich die Gemeinde erhebt und stehend das Evangelium hört.

Ist das nicht auch schon eine Begrüßung?

Bei uns wird ganz selbstverständlich auch das Hallelujah gesungen.

 

 

 

Hier auch! Josef, wo in aller Welt lebst du denn? :huh:

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Hallo Nursianer,

 

 

...Vom K r e u z e s opfer spricht die Liturgie nicht.

Sondern? Was ist denn für dich die Messe?

Die heilige Messe ist die gemeinsame Feier der Gläubigen mit dem anwesenden HERRN JESUS. Der Priester ist dabei nur der treue Diener des HERRN JESUS.

 

Ich habe nicht den Eindruck, daß es für JESUS ein Opfer ist, den an IHN Glaubenden die Eucharistie zu spenden - es ist SEIN Liebesdienst.

 

Eine katholische Auffassung scheinst du von ihr nicht zu haben, wenn ich das mal in aller Vorsicht hier anmerken darf.

Auch Jesuitenpater Wrembek nicht? Mit dem ich mich in voller Übereinstimmung finde. Lies' (s.o.) seinen Text und Du weißt was ich sagen will.

 

Kann ein Kind die Aussage verstehen: "Der Pfarrer representiert JESUS?"

Nein, es macht ihm keinen Sinn - der erste Schritt zum Glaubensverlust.

Es ist durchaus möglich, einem Kind den Begriff Repräsentanz zu erklären.

...Behauptet der Insider.

Was ist mit den Nichtchristen die dem Priester verständnislos zuschauen, und den vielen Gläubigen, die nicht zu erklären vermögen was mit "Representanz" gemeint ist?

 

Die heilige Messe ist - unter anderem - da, damit Outsider JESUS kennenlernen.

Absolut falsch. Ganz falsch.

Du meinst, die heilige Messe ist eine interne Veranstaltung nur für Insider? Und schließe alle Outsider aus?

Bezweifle, daß es im Sinne JESU CHRISTI ist.

 

 

Das Exsultet ist ein feierlicher Lobgesang auf Christus das Licht. Geklatsche wie im Volksmusiksender oder irgendwelches Gegröle wie im Fußballstadion ist wirklich das letzte, was dazu passt.

...Das stumme Dastehen der Gläubigen während der Priester das Exsultet anstimmt, aber auch nicht.

Doch natürlich. Ein Lobgesang ist dazu da, dass er gehört werde.

Offenbar hast du jetzt sogar noch etwas gegen die Stellvertretung durch einen Priester. Es wird nicht möglich sein, dass Exsultet mit 500 Gottesdienstteilnehmern im Chor zu singen. Das ist auch nicht der Sinn dieses Gesanges. Bist du jetzt auch dafür, dass die Gemeinde beim Hochgebet nicht zuhört?

Schon recht.

Aber das stumme Dastehen der Gläubigen nach dem Exsultet ist auch nicht das Wahre.

 

 

Gruß

josef

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Is bei uns glaube ich genau umgedreht. Bei uns wird meistens aus dem Gotteslob Nr. 209 Abschnitt 4 gesungen. Da kommt keiner mit, da viel zu kompliziert für den ottonormalkirchenliedsänger :lol:

 

 

DAS allerdings ist DAS osteralleluia schlechthin.

 

Aber hallo!

 

Ist zwar schwer, eine Stelle zu finden, wo man vernünftig Luft holen kann :huh: , aber das gehört einfach zur Osternacht wie das Lumen Christi und das Exsultet!

 

Im übrigen singen wir nach dem Exsultet stets Nr. 208, "O Licht der wunderbaren Nacht", nix stumm dastehen.

Edited by Valentine
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Hallo Franz Josef,

 

 

anscheinend kennst du josef noch nicht lange hier im forum. er vertritt eine sehr seltsame eigengestrickte theologie, die definitiv NICHT der lehre der katholischen kirche entspricht.
Nicht die Lehre der Kirche? Ja, beweist es doch endlich mal!

Mit hieb-und stichfesten Argumenten.

 

 

Gruß

josef

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Hallo Valentine,

 

 

Is bei uns glaube ich genau umgedreht. Bei uns wird meistens aus dem Gotteslob Nr. 209 Abschnitt 4 gesungen. Da kommt keiner mit, da viel zu kompliziert für den ottonormalkirchenliedsänger
DAS allerdings ist DAS osteralleluia schlechthin.
Ist zwar schwer, eine Stelle zu finden, wo man vernünftig Luft holen kann, aber das gehört einfach zur Osternacht wie das Lumen Christi und das Exsultet!

 

Im übrigen singen wir nach dem Exsultet stets Nr. 208, "O Licht der wunderbaren Nacht", nix stumm dastehen.

...und damit ist der Begeisterung Genüge getan?

 

 

Gruß

josef

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Hallo Nursianer,

 

 

...Vom K r e u z e s opfer spricht die Liturgie nicht.

Sondern? Was ist denn für dich die Messe?

Die heilige Messe ist die gemeinsame Feier der Gläubigen mit dem anwesenden HERRN JESUS. Der Priester ist dabei nur der treue Diener des HERRN JESUS.

 

Ich habe nicht den Eindruck, daß es für JESUS ein Opfer ist, den an IHN Glaubenden die Eucharistie zu spenden - es ist SEIN Liebesdienst.

 

Wer behauptet denn, dass Messopfer bestünde in der Kommunion? Da ist die Opferhandlung doch längst vollzogen.

 

Eine katholische Auffassung scheinst du von ihr nicht zu haben, wenn ich das mal in aller Vorsicht hier anmerken darf.

Auch Jesuitenpater Wrembek nicht? Mit dem ich mich in voller Übereinstimmung finde. Lies' (s.o.) seinen Text und Du weißt was ich sagen will.

 

Ich nehme nicht an, das P. Wrembeck glaubt, dass irgendjemand die Kommunion als Opferhandlung an sieht. Wenn doch...nun ja...vielleicht hat er ja noch Studienliteratur.

 

Es ist durchaus möglich, einem Kind den Begriff Repräsentanz zu erklären.

...Behauptet der Insider.

 

Natürlich ist das möglich. Natürlich kann man es dem Kind nicht theologisch ausdeuten. Aber das der Priester da vorne für Jesus Christus (der in den Himmel aufgefahren ist) anwesend ist, wird ein Kind im Kindergarten gerade noch nachvollziehen können.

 

Du meinst, die heilige Messe ist eine interne Veranstaltung nur für Insider? Und schließe alle Outsider aus?

Bezweifle, daß es im Sinne JESU CHRISTI ist.

 

Wer hat das behauptet? Es ist nur falsch, dass der Sinn der Messe allein darin bestünde, Gott kennenzulernen. Überleg mal, wo solche Begriffe wie GottesDIENST etc. herkommen. In der Messe versammelt sich daher (wie du selber oben beschreibst!) die Gemeinde, das sind im Normalfall die, die ein "Kennenlernen" (iSd "Outsider"-seins) nicht mehr nötig haben, preist ihren Gott und empfängt das hl. Sakrament des Altares. Sog "Outsider" dagegen sind der Kommunion gar nicht zugelassen. Schon deshalb kann die Messe nicht primär eine Missionsveranstaltung für Kirchenferne sein.

 

Aber das stumme Dastehen der Gläubigen nach dem Exsultet ist auch nicht das Wahre.

Doch. Denn nach dem Exsultet folgt der Wortgottesdienst, und erst dann ist Platz für das feierliche Gloria und später das Halleluja. Es wäre absolut paraliturgisch, den Zeitpunkt des Osterjubels vorzuziehen. Das Exsultet ist nicht die Verkündigung der Auferstehung, sondern gehört zur Ankündigung ("Dies ist die Nacht...").

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