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Humanae Vitae


ThomasB.
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OneAndOnlySon
Danke für Deine Mühe. Es freut mich, dass ein Kommentar (weiter vorne) dir eine Perle brachte. Im übrigen glaube ich, dass der "himmlische Leib" von einer anderen Qualität sein wird, so dass wir die sinnlich bedingten Probleme nicht haben werden.
Was denn für Probleme? Jetzt sag bitte nicht, dass erotische Lust per se etwas schlechtes sei und daher im Himmel nicht vorkäme.

Zuerst ´ne Frage: Glaubst du, dass Engel erotische Gedanken und Lüste haben?
Ich weiß es nicht und unser Glaube macht dazu keine Aussage. Unser Glaube besagt aber, dass Gottes Liebe zu den Menschen eine erotische Liebe ist (Deus Caritas Est). Wenn also Gott die Menschen auf diese Weise liebt, wie steht es dann mit den Engeln?
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Danke für Deine Mühe. Es freut mich, dass ein Kommentar (weiter vorne) dir eine Perle brachte. Im übrigen glaube ich, dass der "himmlische Leib" von einer anderen Qualität sein wird, so dass wir die sinnlich bedingten Probleme nicht haben werden.
Was denn für Probleme? Jetzt sag bitte nicht, dass erotische Lust per se etwas schlechtes sei und daher im Himmel nicht vorkäme.

Zuerst ´ne Frage: Glaubst du, dass Engel erotische Gedanken und Lüste haben?
Ich weiß es nicht und unser Glaube macht dazu keine Aussage. Unser Glaube besagt aber, dass Gottes Liebe zu den Menschen eine erotische Liebe ist (Deus Caritas Est). Wenn also Gott die Menschen auf diese Weise liebt, wie steht es dann mit den Engeln?

Dass die Liebe Gottes zu uns eine "erotische" Liebe sei, kann ich nicht nachvollziehen. Gottes Liebe ist göttliche Liebe - selbstlos und voller Demut.
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Nun- der Katechismus spricht sogar bei einer so "harmlosen" Sache von schwerer Unordnung
Nicht herauswinden wollen. Du sprachst aber zuvor von Todsünde, nicht von Unordnung.

Der Katechismus umschreibt die schwere Sünde (Todsünde) mit "schwere Unordnung".

aha, dann sind wir damit ja mal wieder einer weichspülaktion auf die spur gekommen. schande aber auch...

Wurde das nicht schon mal angekreidet, dass der KKK stellenweise zu "umschreibend" formuliert? Sünde = Unordnung. Schwere Unordnung= Schwere Sünde. Wo liegt das kausale Verständnisproblem? Im Willen?
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Wo liegt das kausale Verständnisproblem?

Zwischen Mariamantes Ohren.

Sehr witzig. Das kausale Verständnisproblem liegt - auch bei dir- darin: Was ich nicht akzeptieren will, das gibt es nicht. (Siehe Engel usw.) Edited by Mariamante
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Franciscus non papa

MM sollte das als signatur nehmen, grins

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Sehr witzig.
Finde ich nicht, aber da sollen sich andere Gedanken drum machen.

 

 

@OaoS: wo in DCE wird die Liebe Gottes als erotisch beschrieben?

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OneAndOnlySon
@OaoS: wo in DCE wird die Liebe Gottes als erotisch beschrieben?
Abschnitt 9:
Der eine Gott, dem Israel glaubt, liebt selbst. Seine Liebe ist noch dazu eine wählende Liebe: Aus allen Völkern wählt er Israel und liebt es — freilich mit dem Ziel, gerade so die ganze Menschheit zu heilen. Er liebt, und diese seine Liebe kann man durchaus als Eros bezeichnen, der freilich zugleich ganz Agape ist.[7]

 

Vor allem die Propheten Hosea und Ezechiel haben diese Leidenschaft Gottes für sein Volk mit kühnen erotischen Bildern beschrieben. Das Verhältnis Gottes zu Israel wird unter den Bildern der Brautschaft und der Ehe dargestellt; der Götzendienst ist daher Ehebruch und Hurerei. Damit werden konkret, wie wir sahen, die Fruchtbarkeitskulte mit ihrem Mißbrauch des Eros angesprochen, aber damit wird nun auch das Treueverhältnis zwischen Israel und seinem Gott beschrieben. Die Liebesgeschichte Gottes mit Israel besteht im tiefsten darin, daß er ihm die Thora gibt, das heißt, ihm die Augen auftut für das wahre Wesen des Menschen und ihm den Weg des rechten Menschseins zeigt; diese Geschichte besteht darin, daß der Mensch so in der Treue zu dem einen Gott lebend sich als Geliebten Gottes erfährt und die Freude an der Wahrheit, an der Gerechtigkeit — die Freude an Gott findet, die sein eigentliches Glück wird: ,,Was habe ich im Himmel außer dir? Neben dir erfreut mich nichts auf der Erde ... Ich aber — Gott nahe zu sein ist mein Glück’’ (Ps 73 [72], 25. 28).

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Was ich nicht akzeptieren will, das gibt es nicht.

Hoppla, welche Einsicht.

Dass es nicht nur MM so geht, kommt euch nicht in den Sinn?
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MM sollte das als signatur nehmen, grins
Warum nur MM - das trifft doch auf die meisten zu.-
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@OaoS: wo in DCE wird die Liebe Gottes als erotisch beschrieben?
Abschnitt 9:
Der eine Gott, dem Israel glaubt, liebt selbst. Seine Liebe ist noch dazu eine wählende Liebe: Aus allen Völkern wählt er Israel und liebt es — freilich mit dem Ziel, gerade so die ganze Menschheit zu heilen. Er liebt, und diese seine Liebe kann man durchaus als Eros bezeichnen, der freilich zugleich ganz Agape ist.[7]

 

Vor allem die Propheten Hosea und Ezechiel haben diese Leidenschaft Gottes für sein Volk mit kühnen erotischen Bildern beschrieben. Das Verhältnis Gottes zu Israel wird unter den Bildern der Brautschaft und der Ehe dargestellt; der Götzendienst ist daher Ehebruch und Hurerei. Damit werden konkret, wie wir sahen, die Fruchtbarkeitskulte mit ihrem Mißbrauch des Eros angesprochen, aber damit wird nun auch das Treueverhältnis zwischen Israel und seinem Gott beschrieben. Die Liebesgeschichte Gottes mit Israel besteht im tiefsten darin, daß er ihm die Thora gibt, das heißt, ihm die Augen auftut für das wahre Wesen des Menschen und ihm den Weg des rechten Menschseins zeigt; diese Geschichte besteht darin, daß der Mensch so in der Treue zu dem einen Gott lebend sich als Geliebten Gottes erfährt und die Freude an der Wahrheit, an der Gerechtigkeit — die Freude an Gott findet, die sein eigentliches Glück wird: ,,Was habe ich im Himmel außer dir? Neben dir erfreut mich nichts auf der Erde ... Ich aber — Gott nahe zu sein ist mein Glück’’ (Ps 73 [72], 25. 28).

Auch wenn die Kirche als Braut Christi beschrieben wird, muss man schon eine sehr merkwürdige Einstellung zur Ehe haben, wenn man da erotische Aspekte ausschliessen will.

 

Werner

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@OaoS: wo in DCE wird die Liebe Gottes als erotisch beschrieben?
Abschnitt 9:
Der eine Gott, dem Israel glaubt, liebt selbst. Seine Liebe ist noch dazu eine wählende Liebe: Aus allen Völkern wählt er Israel und liebt es — freilich mit dem Ziel, gerade so die ganze Menschheit zu heilen. Er liebt, und diese seine Liebe kann man durchaus als Eros bezeichnen, der freilich zugleich ganz Agape ist.[7]

 

Vor allem die Propheten Hosea und Ezechiel haben diese Leidenschaft Gottes für sein Volk mit kühnen erotischen Bildern beschrieben. Das Verhältnis Gottes zu Israel wird unter den Bildern der Brautschaft und der Ehe dargestellt; der Götzendienst ist daher Ehebruch und Hurerei. Damit werden konkret, wie wir sahen, die Fruchtbarkeitskulte mit ihrem Mißbrauch des Eros angesprochen, aber damit wird nun auch das Treueverhältnis zwischen Israel und seinem Gott beschrieben. Die Liebesgeschichte Gottes mit Israel besteht im tiefsten darin, daß er ihm die Thora gibt, das heißt, ihm die Augen auftut für das wahre Wesen des Menschen und ihm den Weg des rechten Menschseins zeigt; diese Geschichte besteht darin, daß der Mensch so in der Treue zu dem einen Gott lebend sich als Geliebten Gottes erfährt und die Freude an der Wahrheit, an der Gerechtigkeit — die Freude an Gott findet, die sein eigentliches Glück wird: ,,Was habe ich im Himmel außer dir? Neben dir erfreut mich nichts auf der Erde ... Ich aber — Gott nahe zu sein ist mein Glück'' (Ps 73 [72], 25. 28).

Auch wenn die Kirche als Braut Christi beschrieben wird, muss man schon eine sehr merkwürdige Einstellung zur Ehe haben, wenn man da erotische Aspekte ausschliessen will.

 

Werner

 

 

 

Es gibt durchaus die Verbindung "caritas uxoria" (sagt Georges, ist aber nicht klassisch). Vielleicht hat auch der amtliche Übersetzer mit dem Rasenmäher gearbeitet (da hatte sich seinerzeit Oswald von Nell-Breuning über die entstellende amtliche Übersetzung von "Laborem exercens" auch beklagt, drum bin ich auf diese Möglichkeit gekommen).

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@OaoS: wo in DCE wird die Liebe Gottes als erotisch beschrieben?
Abschnitt 9:
Der eine Gott, dem Israel glaubt, liebt selbst. Seine Liebe ist noch dazu eine wählende Liebe: Aus allen Völkern wählt er Israel und liebt es — freilich mit dem Ziel, gerade so die ganze Menschheit zu heilen. Er liebt, und diese seine Liebe kann man durchaus als Eros bezeichnen, der freilich zugleich ganz Agape ist.[7]

 

Vor allem die Propheten Hosea und Ezechiel haben diese Leidenschaft Gottes für sein Volk mit kühnen erotischen Bildern beschrieben. Das Verhältnis Gottes zu Israel wird unter den Bildern der Brautschaft und der Ehe dargestellt; der Götzendienst ist daher Ehebruch und Hurerei. Damit werden konkret, wie wir sahen, die Fruchtbarkeitskulte mit ihrem Mißbrauch des Eros angesprochen, aber damit wird nun auch das Treueverhältnis zwischen Israel und seinem Gott beschrieben. Die Liebesgeschichte Gottes mit Israel besteht im tiefsten darin, daß er ihm die Thora gibt, das heißt, ihm die Augen auftut für das wahre Wesen des Menschen und ihm den Weg des rechten Menschseins zeigt; diese Geschichte besteht darin, daß der Mensch so in der Treue zu dem einen Gott lebend sich als Geliebten Gottes erfährt und die Freude an der Wahrheit, an der Gerechtigkeit — die Freude an Gott findet, die sein eigentliches Glück wird: ,,Was habe ich im Himmel außer dir? Neben dir erfreut mich nichts auf der Erde ... Ich aber — Gott nahe zu sein ist mein Glück'' (Ps 73 [72], 25. 28).

Auch wenn die Kirche als Braut Christi beschrieben wird, muss man schon eine sehr merkwürdige Einstellung zur Ehe haben, wenn man da erotische Aspekte ausschliessen will.

 

Werner

Gott ist Geist.
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Gott ist Geist.

Gute Erotik ist immer auch geistvoll. Der Volksmund sagt zwar was anderes und lobt den Sex mit weniger Geistvollen, aber das stimmt nur bedingt.

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@OaoS: wo in DCE wird die Liebe Gottes als erotisch beschrieben?
Abschnitt 9:
Der eine Gott, dem Israel glaubt, liebt selbst. Seine Liebe ist noch dazu eine wählende Liebe: Aus allen Völkern wählt er Israel und liebt es — freilich mit dem Ziel, gerade so die ganze Menschheit zu heilen. Er liebt, und diese seine Liebe kann man durchaus als Eros bezeichnen, der freilich zugleich ganz Agape ist.[7]

 

Vor allem die Propheten Hosea und Ezechiel haben diese Leidenschaft Gottes für sein Volk mit kühnen erotischen Bildern beschrieben. Das Verhältnis Gottes zu Israel wird unter den Bildern der Brautschaft und der Ehe dargestellt; der Götzendienst ist daher Ehebruch und Hurerei. Damit werden konkret, wie wir sahen, die Fruchtbarkeitskulte mit ihrem Mißbrauch des Eros angesprochen, aber damit wird nun auch das Treueverhältnis zwischen Israel und seinem Gott beschrieben. Die Liebesgeschichte Gottes mit Israel besteht im tiefsten darin, daß er ihm die Thora gibt, das heißt, ihm die Augen auftut für das wahre Wesen des Menschen und ihm den Weg des rechten Menschseins zeigt; diese Geschichte besteht darin, daß der Mensch so in der Treue zu dem einen Gott lebend sich als Geliebten Gottes erfährt und die Freude an der Wahrheit, an der Gerechtigkeit — die Freude an Gott findet, die sein eigentliches Glück wird: ,,Was habe ich im Himmel außer dir? Neben dir erfreut mich nichts auf der Erde ... Ich aber — Gott nahe zu sein ist mein Glück'' (Ps 73 [72], 25. 28).

Auch wenn die Kirche als Braut Christi beschrieben wird, muss man schon eine sehr merkwürdige Einstellung zur Ehe haben, wenn man da erotische Aspekte ausschliessen will.

 

Werner

Gott ist Geist.

Und? Wenn ein Priester ein Mann sein muss, weil er sonst nicht Christus als Bräutigam der Kirche repräsentieren kann, dann bekommst du den erotischen Aspekt nicht weg.

Wenn du aber sagst Gott ist Geist und geschlechtslos, dann geht das Hauptargument gegen Priesterinnen gerade den Bach hinunter.

 

Werner

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OneAndOnlySon
Auch wenn die Kirche als Braut Christi beschrieben wird, muss man schon eine sehr merkwürdige Einstellung zur Ehe haben, wenn man da erotische Aspekte ausschliessen will.

 

Werner

Der Gott des alten Testamentes sagt ja von sich, dass er ein eifersüchtiger Gott sei. Im Buch Hosea wirbt Gott um Israel wie um eine Ehefrau. Er brennt regelrecht vor Eifersucht. Man kann hier den Eros nicht ausblenden.
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Und? Wenn ein Priester ein Mann sein muss, weil er sonst nicht Christus als Bräutigam der Kirche repräsentieren kann, dann bekommst du den erotischen Aspekt nicht weg.

Wenn du aber sagst Gott ist Geist und geschlechtslos, dann geht das Hauptargument gegen Priesterinnen gerade den Bach hinunter.

 

Werner

Es geht doch auch um Gott- Vater, den Heiligen Geist- da fällt dieser Aspekt weg.
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@OaoS: wo in DCE wird die Liebe Gottes als erotisch beschrieben?
Abschnitt 9:
Der eine Gott, dem Israel glaubt, liebt selbst. Seine Liebe ist noch dazu eine wählende Liebe: Aus allen Völkern wählt er Israel und liebt es — freilich mit dem Ziel, gerade so die ganze Menschheit zu heilen. Er liebt, und diese seine Liebe kann man durchaus als Eros bezeichnen, der freilich zugleich ganz Agape ist.[7]

 

Vor allem die Propheten Hosea und Ezechiel haben diese Leidenschaft Gottes für sein Volk mit kühnen erotischen Bildern beschrieben. Das Verhältnis Gottes zu Israel wird unter den Bildern der Brautschaft und der Ehe dargestellt; der Götzendienst ist daher Ehebruch und Hurerei. Damit werden konkret, wie wir sahen, die Fruchtbarkeitskulte mit ihrem Mißbrauch des Eros angesprochen, aber damit wird nun auch das Treueverhältnis zwischen Israel und seinem Gott beschrieben. Die Liebesgeschichte Gottes mit Israel besteht im tiefsten darin, daß er ihm die Thora gibt, das heißt, ihm die Augen auftut für das wahre Wesen des Menschen und ihm den Weg des rechten Menschseins zeigt; diese Geschichte besteht darin, daß der Mensch so in der Treue zu dem einen Gott lebend sich als Geliebten Gottes erfährt und die Freude an der Wahrheit, an der Gerechtigkeit — die Freude an Gott findet, die sein eigentliches Glück wird: ,,Was habe ich im Himmel außer dir? Neben dir erfreut mich nichts auf der Erde ... Ich aber — Gott nahe zu sein ist mein Glück'' (Ps 73 [72], 25. 28).

Auch wenn die Kirche als Braut Christi beschrieben wird, muss man schon eine sehr merkwürdige Einstellung zur Ehe haben, wenn man da erotische Aspekte ausschliessen will.

 

Werner

Gott ist Geist.

Also doch keine drei "Personen")

 

Josef Berens

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Auch wenn die Kirche als Braut Christi beschrieben wird, muss man schon eine sehr merkwürdige Einstellung zur Ehe haben, wenn man da erotische Aspekte ausschliessen will.

 

Werner

Der Gott des alten Testamentes sagt ja von sich, dass er ein eifersüchtiger Gott sei. Im Buch Hosea wirbt Gott um Israel wie um eine Ehefrau. Er brennt regelrecht vor Eifersucht. Man kann hier den Eros nicht ausblenden.

Im AT gibt es viele Bilder wie jene vom Zorn Gottes- muss man dies wörtlich nehmen?
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OneAndOnlySon
Es geht doch auch um Gott- Vater, den Heiligen Geist- da fällt dieser Aspekt weg.
Gerade Gott Vater ist es doch, dessen Liebe zu den Menschen Eros ist. Wie willst du da diesen Aspekt wegstreichen?
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Also doch keine drei "Personen")

 

Josef Berens

Das Geheimnis der Dreifaltigkeit ( Geheimnis nicht im Sinne von verborgen sondern im Sinne von über das Verstandesbegreifen hinausreichend) wiederspricht nicht dem Faktum, dass Gott Geist ist.
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OneAndOnlySon
Im AT gibt es viele Bilder wie jene vom Zorn Gottes- muss man dies wörtlich nehmen?
Wer redet denn da von wörtlich nehmen? Das gesamte AT handelt von der Beziehung Gottes zu seinem Volk. Der Papst sieht die Liebe Gottes zu Israel und auch die zu allen Menschen als eine auch erotische Liebe. Willst du dem widersprechen, nur weil es dir mal wieder nicht in den Kram passt? Wenn du den Eros aus der Liebe Gottes streichen willst, musst du wohl oder übel das gesamte Alte Testament und Teile des neuen aus dem Schriftkanon streichen, denn er taucht immer wieder auf.
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Es geht doch auch um Gott- Vater, den Heiligen Geist- da fällt dieser Aspekt weg.
Gerade Gott Vater ist es doch, dessen Liebe zu den Menschen Eros ist. Wie willst du da diesen Aspekt wegstreichen?

Auch in er von dir zitierten Stelle heißt es, dass die Liebe Gottes vor allem "Agape" ist. Vielleicht ist es wichtig zu sagen, dass die "Erosbilder" Bilder von der Liebe Gottes sind.
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OneAndOnlySon
Vielleicht ist es wichtig zu sagen, dass die "Erosbilder" Bilder von der Liebe Gottes sind.
Das kannst du natürlich tun aber nicht in Übereinstimmung mit der katholischen Lehre. Letztendlich sind Eros und Agape nur Begriffe, mit denen man bildhaft versucht, die Ebenen der Liebe zu beschreiben. In diesem Sinne ist Gottes Liebe weder Eros noch Agape, sondern eben außerhalb des für uns fassbaren. Will man sie aber beschreiben, kann man auf den Begriff des Eros ebensowenig verzichten wie auf den der Agape.
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