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Zulassung zur Firmung


Stepp

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Die Trennung in Kommunion für "Kleine" mit späterer Firmung ist noch "relativ" jung.

 

Was verstehts du unter relativ jung? 50, 500 oder wieviel jahre?

 

Mannomann... kannst du eigentlich lesen? Muss ich dir jede Info aus dem Netz saugen, oder was? Nehmen wir eine ganz einfache Quelle für den Anfang.

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Die Trennung in Kommunion für "Kleine" mit späterer Firmung ist noch "relativ" jung.

 

Was verstehts du unter relativ jung? 50, 500 oder wieviel jahre?

 

Mannomann... kannst du eigentlich lesen? Muss ich dir jede Info aus dem Netz saugen, oder was? Nehmen wir eine ganz einfache Quelle für den Anfang.

 

Hätte ich Dich als Katechetin gehabt ....!

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Nur kann man diese Glaubenserfahrung mMn nicht in 20 Stunden Firmunterricht vermitteln.

 

Nach 2 Jahren kontinuierlicher Teilnahme am kirchlichen Leben (wenigstens monatlicher Messbesuch, Fronleichnahmsprozession, Mai- oder Oktoberandachten, wenigstens halbjährliche Beichte, vllt. eine Wallfahrt, Teilnahme/Organisation von "sozialen" Events wie Karnevalsfeier, Seniorennachmittage, Kindergruppen, etc.) und man könnte vllt. davon sprechen, daß derjenige einen Hauch dessen mitbekommen hat, was man als Glaubenserfahrung.

 

Ich stehe im Mom. vor der Mammutaufgabe meinem Großen das Beten beizubringen - es fällt mir extrem schwer die Balance zu halten zwischen "das Abendgebet ist obligatorisch" und "zwingen will ich ihn auch nicht".

 

Es treibt mir fast Tränen der Rührung in die Augen, wenn er wie letzten Sonntag nach dem Sanctus mit in die Knie geht (auch wenn er es nur macht, weil alle anderen auch knien), aber Spiritualität zu lehren erscheint mir für mich nahezu unmöglich.

Sei mir bitte nicht böse, aber ich habe den Eindruck, dass du von einer Vermittlung "Deiner" Spiritualität sprichst. Sicherlich kann, darf und soll ich die Vielfalt des Glaubes aufzeigen. Aber ich halte es beispielsweise schwiérig Firmlings zwangsweise in Maiandachten zu schleppen, vor allem mit den 08-15 Texten aus dem GL. Außer es wären spezielle Jugendmaiandachten.

Ich gebe dir Recht, man sollte ihnen nicht ein reines Wissen vermitteln, sondern ihnen auch die Ahnung von spiritualität geben. Da scheinen mir aber spezielle Angebote für diese Zielgruppe geeigneter als sie "nur" ins Gemeindeleben mitreinzuschleifen.

 

:D Im Übrigen, wenn ich neben dir wäre, würdest du vermutlich auch Tränen in den Augen haben, denn ich knie mich nach dem Sanctus nie hin. :angry:

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Sei mir bitte nicht böse, aber ich habe den Eindruck, dass du von einer Vermittlung "Deiner" Spiritualität sprichst. Sicherlich kann, darf und soll ich die Vielfalt des Glaubes aufzeigen. Aber ich halte es beispielsweise schwiérig Firmlings zwangsweise in Maiandachten zu schleppen, vor allem mit den 08-15 Texten aus dem GL. Außer es wären spezielle Jugendmaiandachten.

Ich gebe dir Recht, man sollte ihnen nicht ein reines Wissen vermitteln, sondern ihnen auch die Ahnung von spiritualität geben. Da scheinen mir aber spezielle Angebote für diese Zielgruppe geeigneter als sie "nur" ins Gemeindeleben mitreinzuschleifen.

Ich muss Dich enttäuschen, aber für mich sind Mai- oder Oktoberandachten kein Teil meines spirituellen Lebens.

 

Worauf ich hinauswollte ist den Firmanden möglichst viele Gelegenheiten zu bieten mit praktizierenden Katholiken in Kontakt zu kommen.

 

Bei "speziellen Angeboten für die Zielgruppe" bekomme ich übrigens schon wieder Gänsehaut, weil ich da häufig zu sehr das "Event"-Gefühl bekomme. Man macht irgendwelche Aktionen, von denen man glaubt, daß sie die Jugendlichen besonders ansprechen - ich habe manchmal den Eindruck, daß das nicht unbedingt zielführend ist.

 

:D Im Übrigen, wenn ich neben dir wäre, würdest du vermutlich auch Tränen in den Augen haben, denn ich knie mich nach dem Sanctus nie hin. :angry:
Kaputt?
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Ich schildere jetzt mal ohne irgendeinen Hauch von Ironie eine meiner möglichen (ehemaligen) Firmstunden in Ansätzen:

 

[..]

 

17.00h Die Firmlinge gehen. Nur eine dreht sich um (Tanja) und sagt "War total spannend heute, Frau Anonymus, bis nächste Woche."

 

Ich räume auf, besteige mein Fahrrad, radle heim und verkrieche mich unter meiner Bettdecke.

 

 

:angry:

 

Beim Antrag auf den heroischen Tugendgrad würde ich Katecheten mit vielen solcher Gruppen einfach durchwinken.

 

Kann man nicht – aus katharsischen Gründen – solche Firmstunden mit Video aufnehmen? Und nach der Firmung schauen sich alle Katecheten die Bänder an und wählen die fordernste Gruppe?

 

Ne, geht nicht, oder? Ok, damit ziehe ich die Idee wieder zurück.

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Die Trennung in Kommunion für "Kleine" mit späterer Firmung ist noch "relativ" jung.

 

Was verstehts du unter relativ jung? 50, 500 oder wieviel jahre?

 

Mannomann... kannst du eigentlich lesen? Muss ich dir jede Info aus dem Netz saugen, oder was? Nehmen wir eine ganz einfache Quelle für den Anfang.

 

Hätte ich Dich als Katechetin gehabt ....!

 

Seufz... dann halt anders: Dekret "Quam singularis"

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Ich muss Dich enttäuschen, aber für mich sind Mai- oder Oktoberandachten kein Teil meines spirituellen Lebens.

 

Worauf ich hinauswollte ist den Firmanden möglichst viele Gelegenheiten zu bieten mit praktizierenden Katholiken in Kontakt zu kommen.

Da bin ich deiner Meinung. Nur oft hat auch die Gemeinde an "ihren" Firmlingen ja eher wenig Interesse.

;) Im Übrigen, wenn ich neben dir wäre, würdest du vermutlich auch Tränen in den Augen haben, denn ich knie mich nach dem Sanctus nie hin. :angry:
Kaputt?

Nein - Überzeugung. :D

bearbeitet von tobirelpaed
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Ich muss Dich enttäuschen, aber für mich sind Mai- oder Oktoberandachten kein Teil meines spirituellen Lebens.

 

Worauf ich hinauswollte ist den Firmanden möglichst viele Gelegenheiten zu bieten mit praktizierenden Katholiken in Kontakt zu kommen.

 

Bei "speziellen Angeboten für die Zielgruppe" bekomme ich übrigens schon wieder Gänsehaut, weil ich da häufig zu sehr das "Event"-Gefühl bekomme. Man macht irgendwelche Aktionen, von denen man glaubt, daß sie die Jugendlichen besonders ansprechen - ich habe manchmal den Eindruck, daß das nicht unbedingt zielführend ist.

Wir versuchen die Jugendlichen (Achtung: Jetzt kommt ein Allgemeinplatz) dort abzuholen, wo sie stehen. Das gilt besonders für die Spiritualität. Da geht es darum, den Jugendlichen überhaupt erst einmal Gelegenheit zum Beten zu geben: Durch eine ruhige Umgebung und die richtigen Impulse zum Beispiel. Man kann Spiritualität nicht machen, aber man kann die Voraussetzungen dafür schaffen.
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Wir versuchen die Jugendlichen (Achtung: Jetzt kommt ein Allgemeinplatz) dort abzuholen, wo sie stehen.

OT

 

Jubel - Yeah :D

 

Das sag ich auch immer in Vorträgen - vor allem bei eher älterem Publikum, und man glaubt es kaum - es kommt an.

Bitte 5,--€ ins Phrasenschwein - keine Angst ich zahl schon mit. :angry:

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Wir versuchen die Jugendlichen (Achtung: Jetzt kommt ein Allgemeinplatz) dort abzuholen, wo sie stehen. Das gilt besonders für die Spiritualität. Da geht es darum, den Jugendlichen überhaupt erst einmal Gelegenheit zum Beten zu geben: Durch eine ruhige Umgebung und die richtigen Impulse zum Beispiel. Man kann Spiritualität nicht machen, aber man kann die Voraussetzungen dafür schaffen.

 

Ist denn im Lehrplan so was vorgesehen, wie Firmlinge 15 Minuten in die Kirche zu setzen, ohne dass sie untereinander Blickkontakt haben, und sie zum stillen Gebet zu ermuntern?

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:angry:

 

Beim Antrag auf den heroischen Tugendgrad würde ich Katecheten mit vielen solcher Gruppen einfach durchwinken.

 

Kann man nicht – aus katharsischen Gründen – solche Firmstunden mit Video aufnehmen? Und nach der Firmung schauen sich alle Katecheten die Bänder an und wählen die fordernste Gruppe?

 

Ne, geht nicht, oder? Ok, damit ziehe ich die Idee wieder zurück.

Ich frage mich manchmal, wieso sich viele Katecheten sowas antun. Ich habe das bis vor einiger Zeit aber auch so gemacht. Nur denke ich heute anders darüber: Wieso sollte ich mit Firmanden eine Firmgruppenstunde verbringen, die von den Firmanden als Ätzend und von mir selbst als Nervenaufreibend empfunden wird? Wer hat da was von? Bin ich denn eine Sühneseele?

Man kann mit Firmanden sehr viel machen aber ich denke, man muss sich darauf einstellen, dass man mit der einen Firmgruppe etwas anderes machen kann als mit einer anderen. Ich hatte schon Firmandern, mit denen man auf hohem Niveau über Themen wie Erlösung und Gottessohnschaft diskutieren konnte und andere, bei denen man besser ein Video über Padre Pio zeigt und danach über katholische Traditionen auf Sizilien spricht und sich was vom Osterfest bei den Großeltern erzählen lässt. Beides ist OK und ich habe mir vorgenommen, mich nicht mehr zu ärgern, wenn manche Firmanden noch bei der Firmung das Vater Unser von dem Zettel ablesen, den ich ihnen ausgeteilt habe.

bearbeitet von OneAndOnlySon
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Beides ist OK und ich habe mir vorgenommen, mich nicht mehr zu ärgern, wenn manche Firmanden noch bei der Firmung das Vater Unter von dem Zettel ablesen, den ich ihnen ausgeteilt habe.
Wo hätten sie's auch lernen sollen ... :ph34r:
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Ist denn im Lehrplan so was vorgesehen, wie Firmlinge 15 Minuten in die Kirche zu setzen, ohne dass sie untereinander Blickkontakt haben, und sie zum stillen Gebet zu ermuntern?
Wir fahren jedes Jahr mit den Firmanden, die wollen, nach Taizé. Dort ist die Hemmschwelle zum persönlichen Gebet sehr niedrig. Alle treffen sich 3mal am Tag zum Gebet in der Kirche. Bei den Gebeten werden sehr eingängige und meditative Lieder gesungen, es gibt eine (etwa 5minütige) Zeit der Stille und (ganz wichtig) es sind noch 3.000 andere Jugendliche da, die auch beten. Es ist also nichts, wofür man sich vor anderen schämen müsste.

 

Dieses Jahr haben wir einen Teil der Firmvorbereitung auf einem Wochenende in einem Tagungshaus verbracht. Jeden Abend gab es eine Art Meditation. Dabei lief leise Musik und die Jugendlichen konnten sich ganz auf sich selbst und ihr Verhältnis zu Gott konzentrieren. Man will es nicht glauben aber die Firmanden haben freiwillig an diesen Abendimpulsen teilgenommen.

 

Bei der liturgischen Nacht am Gründonnerstag gab es auch stille Gebetszeiten, die sehr gut angenommen wurden.

 

Insgesamt stelle ich fest, dass es unter den Jugendlichen ein großes Interesse an solchen Angeboten gibt. Stille ist für sie meist eine völlig neue Erfahrung und damit auch spannend. Allerdings muss der Rahmen stimmen.

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@Katta:

darf ich Dich einladen mit mir oder WRB gemeinsam einen Firmunterricht in meiner Gemeinde durchzuführen (2009 steht die nächste Firmung an).

 

Weisst Du, was ich den Firmkandidaten (es sind keine Jugendliche oder Firmlinge - zumindest bei uns) am Anfang sage:

"Da ist die Türe, entweder wir gehen gemeinsam rein und raus oder es geht einer nach dem anderen nur einmal raus. Ich brauche nicht mehr gefirmt zu werden."

 

Muss allerdings dazu sagen, dass wir mit ca. 50 - 100 Firmkandidaten immer klar gerade aus gehen müssen.

 

Als Kleidung habe ich immer mein Kollarhemd an - das wirkt wie eine Bombe. :angry:

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Als Kleidung habe ich immer mein Kollarhemd an - das wirkt wie eine Bombe. :angry:
Das mit dem Kollarhemd ist sicherlich ein guter Tipp. Ich werde es ausprobieren.
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Als Kleidung habe ich immer mein Kollarhemd an - das wirkt wie eine Bombe. :D
Das mit dem Kollarhemd ist sicherlich ein guter Tipp. Ich werde es ausprobieren.

Das könnte ja Katta auch mal ausprobieren und ein Kollar anziehen. :angry:
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Das mit dem Kollarhemd ist sicherlich ein guter Tipp. Ich werde es ausprobieren.

 

Darfst du das denn?

 

So ein Franziskaner-Outfit wäre cool.

bearbeitet von lara
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Das mit dem Kollarhemd ist sicherlich ein guter Tipp. Ich werde es ausprobieren.

 

Darfst du das denn?

 

So ein Franziskaner-Outfit wäre cool.

Wer darf was???

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Ist denn im Lehrplan so was vorgesehen, wie Firmlinge 15 Minuten in die Kirche zu setzen, ohne dass sie untereinander Blickkontakt haben, und sie zum stillen Gebet zu ermuntern?
Wir fahren jedes Jahr mit den Firmanden, die wollen, nach Taizé. Dort ist die Hemmschwelle zum persönlichen Gebet sehr niedrig. Alle treffen sich 3mal am Tag zum Gebet in der Kirche. Bei den Gebeten werden sehr eingängige und meditative Lieder gesungen, es gibt eine (etwa 5minütige) Zeit der Stille und (ganz wichtig) es sind noch 3.000 andere Jugendliche da, die auch beten. Es ist also nichts, wofür man sich vor anderen schämen müsste.

 

[..]

 

Insgesamt stelle ich fest, dass es unter den Jugendlichen ein großes Interesse an solchen Angeboten gibt. Stille ist für sie meist eine völlig neue Erfahrung und damit auch spannend. Allerdings muss der Rahmen stimmen.

 

Sehr fein :angry:

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OAOS, ein Kollarhemd anziehen?

Weiß ich nicht in welche geistlichen Zustand sich OAOS befindet - (nix für ungut!) :angry:

 

Ich persönlich mag ja viel an unserer Kirche nur gegen Kollarhemden hab ich was - trotzdem hat mir mal ein befreundeter Pfarrer eines ausgeliehen also ich mit einer Jugendgruppe nach Rom gefahren bin und man kommt wirklich besser durch und vor allem an allen Basilika-Wach-Dackeln besser vorbei. Von daher kann ich mir auch gut vorstellen dass das funktioniert was ramibo geschrieben hat. Ich weis nur nicht ob es der Richtige Weg ist den Firmlingen gegenüber mit Kollar bedrohlich zu wirken.

bearbeitet von tobirelpaed
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Weiß ich nicht in welche geistlichen Zustand sich OAOS befindet - (nix für ungut!) :D

 

Ich persönlich mag ja viel an unserer Kirche nur gegen Kollarhemden hab ich was - trotzdem hat mir mal ein befreundeter Pfarrer eines ausgeliehen also ich mit einer Jugendgruppe nach Rom gefahren bin und man kommt wirklich besser durch und vor allem an allen Basilika-Wach-Dackeln besser vorbei. Von daher kann ich mir auch gut vorstellen dass das funktioniert was ramibo geschrieben hat. Ich weis nur nicht ob es der Richtige Weg ist den Firmlingen gegenüber mit Kollar bedrohlich zu wirken.

Ich war mit meinen Firmanden dieses Jahr auf einem Pilgerwochenende. Als Begleiterin hatten wir meine Freundin dabei. Nach einer Weile hat mich einer von den Jungs bei Seite genommen und meinte: "Das ist aber nicht in Ordnung, dass du deine Freundin dabei hast. Du darfst doch eigentlich garkeine Freundin haben!". Ich habe ihm dann erklärt, dass ich kein Priester bin :angry:

 

P.S.: Ich trage kein Kollarhemd.

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