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Fragen zur Taufe


Alouette
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Hallo allerseits,

 

Meine kleine Tocher ist vor zwei Wochen zur Welt gekommen. Sie ist ein kleines Wunder :angry2::angry2: Wir würden sie gern taufen lassen, allerdings möchte ich erst ein paar Fragen klären, bevor wir konkrete Schritte unternehmen und uns an die Gemeinde vor Ort wenden. Also:

 

Problem 1: Eheschliessung

 

Ich bin katholisch, mein Mann auch, allerdings vor Jahren ausgetreten. Wir haben nur standesamtlich geheiratet. Eigentlich wollten wir im Sommer kirchlich heiraten. Doch leider wird (Wirtschaftskrise und Babyausstattung sei Dank) nichts daraus. Vielleicht später. Momenten hätten wir aber auch nicht den Nerv, das alles zu organisieren. Könnte das ein Problem für die Taufe darstellen?

 

Problem 2: Paten

 

Unser Freundeskreis ist grösstenteils atheistisch. Meine "aktiv-katholische" Zeit habe ich woanders verbracht. Da würden mir genug Paten einfallen, aber es ist echt weit weg. Hier kennen wir kaum Katholiken. Notfalls könnten wir vielleicht paar Protestanten dafür gewinnen (pro forma), aber ideal ist das auch nicht. Geht das überhaupt? Was ist mit orthodoxen Christen? Katholische Paten haben wir definitiv nicht auf Lager. Kann das Baby dennoch getauft werden? Kann man auf Paten verzichten?

 

Problem 3: Zeremonie (nicht wirklich ein Problem, würde mich aber interessieren)

 

Ich habe bereits mehreren Kindstaufen beigewohnt, die während der Sonntagsmessen stattfanden. Ich fand sie nicht schön. Mir ist schon klar, dass die Taufe was Oeffentliches ist und man auch so den neuen Erdenbürger/Christen der Gemeinde vorstellt. Aber wir sind neu hier und kennen die Gemeinde nicht. Aussderdem mag ich solche plakativen Veranstaltungen nicht. Meine eigene Taufe (Erwachsenentaufe) fand in einem recht kleinen Kreis satt, obwohl ich auch die Wahl einer riesigen und krachend vollen Barockkirche hatte. Meine Taufe war wunderschön. Dazu kommt noch, dass unsere Familien recht ... gemischt... sind. Katholisch ist nur ein ganz kleiner Teil und der wird leider nicht anreisen können. Anwesend wären wahrscheinlich eh nur die beiden Omas, ein Opa und ein Onkel der Kleinen. Keiner davon ist katholisch (oder auch christlich), aber alle stehen unserem Taufwunsch wohlwollend gegenüber.

Ich wünsche mir eine kleine "private" Tauffeier, gern unter der Woche oder abends. Ist sowas möglich? (kein Drama wenn nicht)

 

Würde mich über kompetente Antworten freuen!

Edited by Alouette
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Alles Gute zur Geburt! Zu den Fragen 1 und 2 möchte ich mich nur knapp äußern (der Stand der Dinge stellt kein Hindernis zur Taufe dar, eine Patin wird sich ggf. auf Rat des Pfarrers finden lassen), aber 3 sollte kein Problem sein, wenn du den Wunsch nach einer Einzeltaufe so begründest, wüßte ich nicht, warum das abgelehnt werden sollte. - Grüße, KAM

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Herzlichen Glückwunsch!

 

Zur katholischen Taufe benötigst Du auf jeden Fall einen katholischen Paten, weitere Taufzeugen können ein anderes christliches Bekenntnis haben.

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Herzlichen Glückwunsch!

 

"Welchen Namen haben Sie ihrem Kind gegeben?" (Das ist die erste Frage bei der Taufe und ich stell sie jetzt einfach auch) :angry2:

Edited by Elima
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Franciscus non papa

dann zuerst mal der kleinen julia elisabeth alles gute und den segen gottes und der mama und dem papa herzlichen glückwunsch.

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Herzlichen Glückwunsch zur Geburt deiner Tochter.

 

Wir hatten bei jeder Taufe unserer Kinder jedesmal ein ähnliches Problem: Es gab zu wenige Katholiken in unserem Verwandtschafts- und Freundeskreis. Ein Priester riet uns dann, dass sich die Mutter z.B. als 1. Paten eintragen und ein 2. Pate ist dann eine gute Freundin/Freund. Hat bei uns ganz gut funktioniert.

Wochentags taufen, warum nicht? Meine 1. Tochter wurde auch an einem Freitagnachmittag getauft.

 

Gruß Collie

Edited by Collie
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Chrysologus

Zuerst mal alles Gute und Gottes Segen zur Geburt und zum neuen Leben (für Julia und für euch).

 

Zu Deinen Fragen:

Problem 1: Eheschliessung

 

Ich bin katholisch, mein Mann auch, allerdings vor Jahren ausgetreten. Wir haben nur standesamtlich geheiratet. Eigentlich wollten wir im Sommer kirchlich heiraten. Doch leider wird (Wirtschaftskrise und Babyausstattung sei Dank) nichts daraus. Vielleicht später. Momenten hätten wir aber auch nicht den Nerv, das alles zu organisieren. Könnte das ein Problem für die Taufe darstellen?

 

Ganz klar: Nein. Der Pfarrer wird vermutlich fragen, ob Ihr eine Traufe wollt, aber das kann man auch ablehnen.

 

Problem 2: Paten

 

Unser Freundeskreis ist grösstenteils atheistisch. Meine "aktiv-katholische" Zeit habe ich woanders verbracht. Da würden mir genug Paten einfallen, aber es ist echt weit weg. Hier kennen wir kaum Katholiken. Notfalls könnten wir vielleicht paar Protestanten dafür gewinnen (pro forma), aber ideal ist das auch nicht. Geht das überhaupt? Was ist mit orthodoxen Christen? Katholische Paten haben wir definitiv nicht auf Lager. Kann das Baby dennoch getauft werden? Kann man auf Paten verzichten?

 

Paten sollen nach Möglichkeit beigegeben werden. Wenn ihr keinen katholischen Paten anbieten könnt, dann kann der Pfarrer selbst einen suchen - dem ihr dann zustimmen müßtet (wäre auch ein spannendes Experiment), oder er kann auch ohne Paten taufen. Katholisch muss wenigstens ein Pate aber schon sein.

 

Problem 3: Zeremonie (nicht wirklich ein Problem, würde mich aber interessieren)

 

Ich habe bereits mehreren Kindstaufen beigewohnt, die während der Sonntagsmessen stattfanden. Ich fand sie nicht schön. Mir ist schon klar, dass die Taufe was Oeffentliches ist und man auch so den neuen Erdenbürger/Christen der Gemeinde vorstellt. Aber wir sind neu hier und kennen die Gemeinde nicht. Aussderdem mag ich solche plakativen Veranstaltungen nicht. Meine eigene Taufe (Erwachsenentaufe) fand in einem recht kleinen Kreis satt, obwohl ich auch die Wahl einer riesigen und krachend vollen Barockkirche hatte. Meine Taufe war wunderschön. Dazu kommt noch, dass unsere Familien recht ... gemischt... sind. Katholisch ist nur ein ganz kleiner Teil und der wird leider nicht anreisen können. Anwesend wären wahrscheinlich eh nur die beiden Omas, ein Opa und ein Onkel der Kleinen. Keiner davon ist katholisch (oder auch christlich), aber alle stehen unserem Taufwunsch wohlwollend gegenüber.

Ich wünsche mir eine kleine "private" Tauffeier, gern unter der Woche oder abends. Ist sowas möglich? (kein Drama wenn nicht)

 

Hängt vom Pfarrer ab, ich kenne beide Varianten, wenn es gut begründet ist, sollte es eigentlich kein Problem darstellen.

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Ganz klar: Nein. Der Pfarrer wird vermutlich fragen, ob Ihr eine Traufe wollt, aber das kann man auch ablehnen.
:angry2:

Freudsche Fehlleistung?

 

@ Alouette: Ich gratuliere auch herzlich und freu mich mit euch :angry2:

 

Susanne

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Ganz klar: Nein. Der Pfarrer wird vermutlich fragen, ob Ihr eine Traufe wollt, aber das kann man auch ablehnen.
:angry2:

Freudsche Fehlleistung?

 

@ Alouette: Ich gratuliere auch herzlich und freu mich mit euch :unsure:

 

Susanne

Nein, das ist keine Fehlleistung sondern das neudeutsche Wort für einen Gottesdienst, in dem Trauung der Eltern und Taufe des Kindes zusammengefasst sind. :angry2:

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Ganz klar: Nein. Der Pfarrer wird vermutlich fragen, ob Ihr eine Traufe wollt, aber das kann man auch ablehnen.
:angry2:

Freudsche Fehlleistung?

 

@ Alouette: Ich gratuliere auch herzlich und freu mich mit euch :unsure:

 

Susanne

Nein, das ist keine Fehlleistung sondern das neudeutsche Wort für einen Gottesdienst, in dem Trauung der Eltern und Taufe des Kindes zusammengefasst sind. :angry2:

Wirklich???

Das habe ich noch nie gehört.

Das ist dann aber wirklich ein ausgesprochen ...naja.... Fehlschlüsse nahelegendes Wort, nicht?

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Ganz klar: Nein. Der Pfarrer wird vermutlich fragen, ob Ihr eine Traufe wollt, aber das kann man auch ablehnen.
:angry2:

Freudsche Fehlleistung?

Fachausdruck! :-)

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Ganz klar: Nein. Der Pfarrer wird vermutlich fragen, ob Ihr eine Traufe wollt, aber das kann man auch ablehnen.
:angry2:

Freudsche Fehlleistung?

Fachausdruck! :-)

:unsure: Ja, danke.

Man lernt nie aus.

(Ich glaube, ich würde lieber keine Traufe wollen, das klingt nicht für mich nicht gerade nach Verbesserung einer Situation :angry2: ..... )

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Ganz klar: Nein. Der Pfarrer wird vermutlich fragen, ob Ihr eine Traufe wollt, aber das kann man auch ablehnen.
:angry2:

Freudsche Fehlleistung?

Fachausdruck! :-)

:unsure: Ja, danke.

Man lernt nie aus.

(Ich glaube, ich würde lieber keine Traufe wollen, das klingt nicht für mich nicht gerade nach Verbesserung einer Situation :angry2: ..... )

Meines Wissens sind Traufen recht beliebt..... :evil:

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Ganz klar: Nein. Der Pfarrer wird vermutlich fragen, ob Ihr eine Traufe wollt, aber das kann man auch ablehnen.
:angry2:

Freudsche Fehlleistung?

Fachausdruck! :-)

:unsure: Ja, danke.

Man lernt nie aus.

(Ich glaube, ich würde lieber keine Traufe wollen, das klingt nicht für mich nicht gerade nach Verbesserung einer Situation :angry2: ..... )

Meines Wissens sind Traufen recht beliebt..... :evil:

:lol: Es ging mir ja auch nicht um die Feier an sich, dagegen hätte ich gar nichts. Mich irritiert die Bezeichnung. Assoziierst du mit "Traufe" nicht auch zuerst mal: "Vom Regen in die Traufe kommen"?

(aber ich fürchte, das ist da ziemlich OT und hat mit Alouettes Anliegen nichts zu tun)

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tribald_old
Ganz klar: Nein. Der Pfarrer wird vermutlich fragen, ob Ihr eine Traufe wollt, aber das kann man auch ablehnen.
:unsure:

Freudsche Fehlleistung?

Fachausdruck! :-)

:evil: Ja, danke.

Man lernt nie aus.

(Ich glaube, ich würde lieber keine Traufe wollen, das klingt nicht für mich nicht gerade nach Verbesserung einer Situation :angry2: ..... )

 

 

Vom Regen in die Traufe..... :angry2:

 

 

 

 

auch gratulierend.................tribald

Edited by tribald
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Ganz klar: Nein. Der Pfarrer wird vermutlich fragen, ob Ihr eine Traufe wollt, aber das kann man auch ablehnen.
:unsure:

Freudsche Fehlleistung?

Fachausdruck! :-)

:evil: Ja, danke.

Man lernt nie aus.

(Ich glaube, ich würde lieber keine Traufe wollen, das klingt nicht für mich nicht gerade nach Verbesserung einer Situation :angry2: ..... )

Meines Wissens sind Traufen recht beliebt..... :lol:

B) Es ging mir ja auch nicht um die Feier an sich, dagegen hätte ich gar nichts. Mich irritiert die Bezeichnung. Assoziierst du mit "Traufe" nicht auch zuerst mal: "Vom Regen in die Traufe kommen"?

(aber ich fürchte, das ist da ziemlich OT und hat mit Alouettes Anliegen nichts zu tun)

 

TRauung+tAUFE

TRAung+taUFE

TRAUng+tauFE

 

Welche Version ist denn richtig? :angry2:

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Hallo allerseits,

 

Meine kleine Tocher ist vor zwei Wochen zur Welt gekommen. Sie ist ein kleines Wunder :angry2::angry2: Wir würden sie gern taufen lassen, allerdings möchte ich erst ein paar Fragen klären, bevor wir konkrete Schritte unternehmen und uns an die Gemeinde vor Ort wenden. Also:

 

Problem 1: Eheschliessung

 

Ich bin katholisch, mein Mann auch, allerdings vor Jahren ausgetreten. Wir haben nur standesamtlich geheiratet. Eigentlich wollten wir im Sommer kirchlich heiraten. Doch leider wird (Wirtschaftskrise und Babyausstattung sei Dank) nichts daraus. Vielleicht später. Momenten hätten wir aber auch nicht den Nerv, das alles zu organisieren. Könnte das ein Problem für die Taufe darstellen?

 

Problem 2: Paten

 

Unser Freundeskreis ist grösstenteils atheistisch. Meine "aktiv-katholische" Zeit habe ich woanders verbracht. Da würden mir genug Paten einfallen, aber es ist echt weit weg. Hier kennen wir kaum Katholiken. Notfalls könnten wir vielleicht paar Protestanten dafür gewinnen (pro forma), aber ideal ist das auch nicht. Geht das überhaupt? Was ist mit orthodoxen Christen? Katholische Paten haben wir definitiv nicht auf Lager. Kann das Baby dennoch getauft werden? Kann man auf Paten verzichten?

 

Problem 3: Zeremonie (nicht wirklich ein Problem, würde mich aber interessieren)

 

Ich habe bereits mehreren Kindstaufen beigewohnt, die während der Sonntagsmessen stattfanden. Ich fand sie nicht schön. Mir ist schon klar, dass die Taufe was Oeffentliches ist und man auch so den neuen Erdenbürger/Christen der Gemeinde vorstellt. Aber wir sind neu hier und kennen die Gemeinde nicht. Aussderdem mag ich solche plakativen Veranstaltungen nicht. Meine eigene Taufe (Erwachsenentaufe) fand in einem recht kleinen Kreis satt, obwohl ich auch die Wahl einer riesigen und krachend vollen Barockkirche hatte. Meine Taufe war wunderschön. Dazu kommt noch, dass unsere Familien recht ... gemischt... sind. Katholisch ist nur ein ganz kleiner Teil und der wird leider nicht anreisen können. Anwesend wären wahrscheinlich eh nur die beiden Omas, ein Opa und ein Onkel der Kleinen. Keiner davon ist katholisch (oder auch christlich), aber alle stehen unserem Taufwunsch wohlwollend gegenüber.

Ich wünsche mir eine kleine "private" Tauffeier, gern unter der Woche oder abends. Ist sowas möglich? (kein Drama wenn nicht)

 

Würde mich über kompetente Antworten freuen!

 

 

1 + 3 sind ok. Aber bei den Paten fände ich es schade, wenn niemand da wäre, denn ich finde, dass es eine hohe Auszeichnung/Vertrauen/Geschenk ist, ein Pate zu sein. Warum sollten der Pate oder die Patin denn nicht dafür anreisen?

 

Herzlichen Glückwunsch und Gottes Segen für euch.

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@Martin

 

Gute Frage... Ich war früher in einer (englischsprachigen) Gemeinde beheimatet, in der hauptsächlich Menschen sind, die in der Schweiz auf Durchreise sind. Inzwischen bin ich wieder in Deutschland und diejenigen, an die ich dachte, sind bereits wieder in den USA. Und so eng war die Freundschaft auch nicht, dass sie von so weit anreisen würden.

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herzlichen glückwunsch alouette! :angry2:

alles liebe und beste wünsche!

 

und hat dich noch kein fundi atheist angeschnauzt, dass du deine kleine tochter in die kirche zwangsintegrieren tätest? :angry2:

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Herzlichen Glückwunsch Alouette!

 

Was das Patenproblem angeht: gibt es keinen katholischen Mykathler in Eurer Nähe? :angry2:

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Herzlichen Glückwunsch Alouette!

 

Was das Patenproblem angeht: gibt es keinen katholischen Mykathler in Eurer Nähe? :angry2:

Die Idee hatte ich auch schon :angry2:

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Herzlichen Glückwunsch Alouette!

 

Was das Patenproblem angeht: gibt es keinen katholischen Mykathler in Eurer Nähe? :angry2:

Die Idee hatte ich auch schon :angry2:

 

Am "Wohnort unbekannt" wohnt vermutlich sogar die Mehrheit :unsure:

 

Alouette, herzlichen Glückwunsch auch von mir!

Edited by Edith1
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Am "Wohnort unbekannt" wohnt vermutlich sogar die Mehrheit :angry2:
Das bekäme man dann auch noch hin...
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