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MET in Mannheim


Gabriele

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Liebe Forumsgemeinde,

 

nachdem der letzte Thread, der Udo eröffnet hat, im Nirvana verschwunden ist , auf ein Neues!

 

Zunächst mal zum Namen: MET ist das

Mannheimer

Evangelisierungs-

Team.

 

Ziele von MET sind:

 

1. Freude am Glauben

"MET möchte es Menschen möglich machen, eine persönliche und lebendige Beziehung zu Gott zu finden und zu einer bewussten Entscheidung für ein Leben mit Jesus Christus hinführen."

Wir erzählen von unseren Erfahrungen mit Gott in den Glaubenskursen. Die Teilnehmer sollen das Evangelium (neu) entdecken und am Ende des Kurses ein klares JA zur Liebe Gottes sagen können.

 

2. Freude an der Gemeinschaft

"MET möchte kleine Gruppen aufbauen, in denen jeder diese persönliche Beziehung zu Gott ganzheitlich leben und vertiefen kann."

Wir helfen den Glaubenskursteilnehmern, sich nach dem Kurs in GBL-Gruppen (Glauben, Bibel, Leben teilen) zusammen zu finden und fördern den Aufbau von Gemeinschaften. Wir schulen und begleiten die Leiter dieser Gruppen.

 

3. Freude an der Evangelisierung

"MET möchte Christen dazu ermutigen, dass sie ihren empfangenen Glauben weitergeben und in ihrem Lebensmilieu Zeugen für Gottes Gegenwart sind."

Wir helfen dem Einzelnen, seine Gaben zu entdecken so dass er eine passende Dienstgruppe findet, mit der er andere für Gott begeistern kann. In den MET-Gottesdiensten werden wir für den Alltag gestärkt und gesendet.

 

Die Entstehung von MET kann auf der Homepage nachgelesen werden.

 

(Fortsetzung folgt)

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...In den MET-Gottesdiensten werden wir für den Alltag gestärkt und gesendet.

 

Monatliche MET-Gottesdienste

Locker und entspannt etwas von der Nähe Gottes erfahren. Jeden letzten Donnerstag im Monat (im August: Sommerpause, im Dezember: letzter Donnerstag vor Weihnachten) von 19.30 Uhr bis 21.30 Uhr.

Termine: 27. März, 24. April, 29. Mai, 26. Juni, 31. Juli, 25. September, 30. Oktober, 27. November, 18. Dezember.

 

Sonntagsgottesdienste (14-tägig)

Die Sonntagsgottesdienste von MET beginnen jeweils um 9 Uhr und sind mit Kinderbetreuung!

 

Ort des Geschehens ist jeweils die Marktplatzkirche "St. Sebastian" in F1.

 

(Fortsetzung folgt)

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...Wir erzählen von unseren Erfahrungen mit Gott in den Glaubenskursen.

 

Einladung zum nächsten Glaubenskurs

 

Neu anfangen

 

Erlebnisweg zum lebendigen Christsein

bestehend aus sechs Montag-Abenden die aufeinander aufbauen:

 

1. Gottesbilder zeigen Wirkung (10. März 2003)

 

2. Glaubenskrisen werden Chancen (17. März 2003)

 

3. Gottesbegegnung ermöglicht Neues (24. März 2003)

 

4. Versöhnung macht frei (31. März 2003)

 

5. Leben bekommt Zukunft (7. April 2003)

 

6. Gottes Geist bewirkt den Neuanfang (14. April 2003)

 

Jeweils von 19.30 Uhr bis 21.30 Uhr

Anmeldung per E-Mail: MET-Buero@t-online.de

 

Veranstaltungsort:

Katholisches Dekanatszentrum in A 4,1 neben der Jesuitenkirche

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Predigtreihe zum Thema "Gebet"

 

 

MET-Gottesdienst am 30. Januar 2003

 

Grundlegendes zum Thema "Gebet"

 

Lesungstext:  1. Thess 5, 15-25

Evangelium:  Lk 11, 1-4

 

Gedanken zur Predigt

 

- Heute meinen viele Menschen keine Zeit zum Gebet zu haben, sie sind viel zu beschäftigt. Mancher will zwar beten, kommt mit herkömmlichen Formen nicht zurecht.

Aber: heißt beten sich an Formeln halten und ein bestimmtes Pensum zu absolvieren?

 

- In der Bibel: Beten ist selbstverständlich, viele Umschreibungen wie rufen, jubeln, klagen, bitten, flehen. Wir sind Kinder Gottes, Gott ist Vater, wir dürfen als Kinder kommen.

 

- Liebende haben Zeit füreinander, so sollte es auch bei Gott sein. Gott braucht unser Gebet nicht, aber wir brauchen das Gebet zu Gott.

 

- Wem Beten dennoch schwer fällt, sollte erst einmal so vor Gott verweilen, ihm sein Inneres öffnen, schweigen.

 

- Mein Leben braucht Gebet, ich kann nicht nach dem Lustprinzip beten, regelmäßiges Gebet ist nötig. Es ist eine große Hilfe, wenn wir feste Gebetszeiten und auch feste Gebetsformeln haben. Deshalb haben auch Wiederholungen im Gottesdienst ihren Sinn.

 

- Zeit vor Gott gebracht und mit ihm verbracht, ist nie vergeudet.

 

- Mut zum Gebet, denn ehrliches Beten ist gefährlich, wenn ich z. B. das Vater unser ganz ernst bete, dann kann das ungeahnte Dinge anstoßen.

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... Mut zum Gebet, denn ehrliches Beten ist gefährlich, wenn ich z. B. das Vater unser ganz ernst bete, dann kann das ungeahnte Dinge anstoßen.

 

Um dies zu veranschaulichen, was da so alles passieren kann, wurde im Anschluß an die Predigt folgendes vorgetragen:

 

Das Vater Unser im "Dialog" mit dem Vater

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MET-Gottesdienst am 27. Februar 2003

 

Predigt zum Thema "Gebet"

 

Lesungstext:  Röm 8, 26-28

Evangelium:  Mt 6, 6

 

- Unsere Erfahrung im Gebet:

wir beten um etwas und es geht ganz anders aus,

als gedacht oder erbeten.

Aber auch: Wir haben um etwas gebeten und es ist tatsächlich so eingetroffen.

 

- Antwortet Gott willkürlich? Nein!

Gott handelt immer zu meinem Heil, er tut nur Gutes für mich.

Ich frage mich ehrlich: glaube ich das?

 

- Paulus (Röm 8): Ich weiß nicht, worum ich in rechter Weise beten soll?

Dennoch: alles dient zum Besten.

 

- Vielleicht erhört Gott deshalb mein Gebet nicht, weil ich falsche Voraussetzungen für das Gebet mitbringe. Vielleicht bitte ich Gott um etwas, was ich selber machen kann.

 

- Wenn das wahr ist, wenn Gott nur mein Bestes will, dann darf ich mich fallen lassen, dann darf ich völlig entlastet glauben. Wenn ich weiß, dass er alles macht, dass er alles zum Besten führt, dann darf ich froh und frei meinen Lebens- und Glaubensweg gehen.

 

- In einem Pater-Brown-Film sagte einmal Heinz Rühmann: „Gottes Wege sind nicht zu verstehen, aber sie führen immer zum Ziel.“

 

- Ich wünsche uns gute, frohmachende Erfahrungen mit dem Gebet.

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Liebe Forumsgemeinde,

 

im letzten verschwundenen MET-Thread hatten einige Mitglieder sich überlegt, zum MET-Gottesdienst im April zu kommen.

Das war, so weit ich mich erinnere, Martin und Moni.

Der Gottesdienst findet am 24. April, wie immer 19.30 Uhr statt.

Wie sehen Eure Pläne für nächsten Donnerstag aus?

Mag sonst noch jemand kommen?

 

Liebe Grüße,

Gabriele

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Im Moment bezweifle ich mein Kommen, Gabriele. Ich war in der Osterzeit so häufig in der Kirche, dass mir der Weihrauch aus allen Poren kommt :blink: . Zudem haben wir eine Erstkommunion in der Familie, am Freitag ist nochmals eine Gesangsprobe, am Dienstag bin ich den ganzen Tag geschäftlich unterwegs. Puh. Sei mir nicht böse, wir sehen uns ja demnächst sowieso.

 

Herzliche Grüße

Martin

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Hallo Martin,

 

Schade, dass ich das nicht sehen kann, ein weih-rauchender Martin! :blink:

 

Aber für Dich und alle anderen termingeplagten MET-Interessierten hier die überarbeitete MET-Homepage

 

(Auf Aktuelles/Termine gehen, da befindet sich wirklich aktuelles :P)

 

Liebe Grüße,

Gabriele

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Liebe Gabriele

 

Danke für die Aktualisierung.

 

Irgend wann klappt es.Versprochen.

 

lieben Gruss

Moni

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Sagte mal: Expandiert ihr neuerdings auch ins Rhein-Main-Gebiet?

Du sprichst in Rätseln, Benedikt.

Was meinst Du mit "Expandieren"?

 

Das Mannheimer EvangelisierungsTeam expandiert, glaub ich, nur in Mannheim.

Und der "Gründungsvater" Klemens Armbruster ist nun in Freiburg tätig, expandiert also eher in den Süden. :blink:

 

Liebe Grüße, Gabriele

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Liebe Forumsgemeinde,

 

hier noch die Zusammenfassung der Predigt des letzten MET-Gottesdienstes. Er fand im März als Bußgottesdienst statt und folgender Besinnungstext wurde vorgetragen:

 

1) Der Sinn des Lebens

 

Gott will unsere Heiligung, d.h.: er will die erste Rolle in unserem Leben spielen,

er will, dass wir ihm den ersten Platz in unserem Leben einräumen.

 

Deshalb frage ich mich:

Was macht den Wert meines Lebens aus?

mein Geld?

meine Arbeit?

meine Freunde?

 

Was hat angesichts des Todes Bestand?

Habe ich den klaren Blick für die wirklich wichtigen Dinge des Lebens?

Habe ich überhaupt den Blick dafür, wie mein Leben als Christ aussehen soll?

Frage ich mich überhaupt, wie mein Leben vor Gott Bestand haben kann?

 

Habe ich mich Jesus Christus geöffnet?

Habe ich mich ihm als dem lebendigen Herrn ganz anvertraut?

 

 

2) Mein Glaube

 

Wenn Leute sagen, der Glaube bringt mir nichts,

dann legt sich der Verdacht nahe,

diese Leute betrachten Jesus wie eine Speiche im Rad ihres Lebens.

 

Stellen Sie sich doch bitte einmal ein großes Rad vor:

Da gibt es die Speiche Geld, die Speiche Beruf, die Speiche Familie,

die Speiche Freizeit und so weiter.

Das ist alles sehr wichtig,

aber für viele ist Jesus auch nur so eine Speiche unter vielen.

Wenn diese eine Speiche irgendwann einmal wegbricht,

dann ist das nicht so schlimm.

Das Lebensrad hat ja noch genug andere Speichen um weiterzurollen.

 

Ich frage mich ganz selbstkritisch:

Was ändert sich in meinem Leben,

wenn ich nicht mehr an den lebendigen Christus glaube?

Fehlt mir da etwas?

Ist mir der Glaube wichtig, ist er mehr als nur eine Speiche

unter vielen im Rad des Lebens?

Kann ich mich meines Glaubens freuen,

bin ich froh für das Geschenk des Glaubens?

 

Danke ich Gott, dass er das gute Werk des Glaubens in mir begonnen hat,

dass er es auch zu Ende führen möchte?

Kann ich mich wirklich von innen heraus freuen und froh sein,

dass ich Kind meines himmlischen Vaters sein darf?

 

Jesus möchte ja nicht nur eine von vielen Speichen in meinem Leben sein.

Er möchte der Mittelpunkt, die Nabe sein,

um die sich die Speichen meines Lebens drehen.

 

 

 

3) Mein Vertrauen

 

Ist Gott mein Wunscherfüller?

Muss Gott tun, was ich will?

Lautet bei mir das 1. Gebot: Ich bin der Herr, mein Gott

und ich will keine anderen Götter neben mir haben?

 

Viele benutzen Gott nur als Feuerlöscher: sie brauchen ihn nur,

wenn es brennt in ihrem Leben, dann muss er sofort helfen und eingreifen.

Und wenn er dann nicht so funktioniert, wie ich es will, dann taugt er nichts,

genauso, wie wenn der Feuerlöscher nicht funktioniert, wenn ich ihn brauche.

 

Hat Gott bei mir die Funktion eines Feuerlöschers?

Rufe ich ihn nur an, wenn ich in Not bin?

Das ist gewiss richtig und wichtig, aber es ist nur der halbe Glaube.

Bete ich zu Gott, auch wenn es mir gut geht?

Auch wenn mir nicht nach beten zumute ist?

Auch wenn ich keine Lust zum Beten habe?

Sage ich Gott auch ehrlich, wenn ich mal keine Lust zum Beten habe?

 

4) Mein Gebetsleben

 

Wie ist mein Gebetsleben?

Kann ich beten?

Kann ich wirklich beten?

D. h.: spreche ich mit Gott, rede ich zu ihm, so wie es mir um das Herz ist?

Kann ich ihm all meine Not anvertrauen?

Meine Sorgen?

Was mich bewegt?

Was mich beschäftigt?

Was mich auch belastet?

Sage ich ihm auch, was mich freut?

Sage ich ihm auch die Not, die ich mit anderen Menschen habe?

Sage ich ihm die Not, die ich anderen Menschen mache?

Rede ich zu ihm wie zu einem guten Freud?

Darf er alles wissen in meinem Leben, wirklich alles,

oder verberge ich etwas vor ihm?

Will ich Manches nicht wahrhaben vor Gott?

Laß ich Jesus reinreden in mein Leben?

Oder gehen ihn manche Dinge in meinem Leben nichts an?

 

Darf er mitreden bei meinen Entscheidungen?

Darf er sagen, was er will oder lasse ich ihn nicht zu Wort kommen?

 

Jesus ist der Herr, der Kyrios, und es gibt keinen Grund,

ihm das Leben nicht anzuvertrauen.

Jesus weiß besser Bescheid, wie mein Leben aussehen kann,

wie es gelingen kann als ich selber.

Ihn möchte ich in alle Bereiche meines Leben hineinlassen,

denn er ist ein tragender, ein fürsorgender Gott.

 

Gibt es Bereiche in meinem Leben, die ich Gott vorenthalte,

in die ich Gott nicht hineinschauen lassen?

Dunkle Punkte? Welche Punkte sind das?

Warum bringe ich sie nicht ans Licht?

Gibt es Dinge in meinem Leben, die Privatsache sind?

In die selbst Gott nicht reinreden darf und wo er nicht das Sagen hat?

 

Was hindert mich eigentlich, Christus ganz zu gehören?

Wo habe ich Bedenken und warum?

Was hält mich davon ab, Christus, dem Herrn, zu gehören?

 

5) Die Versöhnung

 

Kann ich mich entschuldigen, wenn ich mal einen Fehler gemacht habe?

wenn ich einmal jemand beleidigt habe?

Tue ich den ersten Schritt, wenn es um Versöhnung geht?

Kann ich meinen Stolz hinter mir lassen und den ersten Schritt versuchen?

Bete ich für Versöhnung mit dem anderen und für Frieden im Zusammenleben mit ihm?

Bete ich für den anderen?

Bete ich für die Angelegenheit, um die es geht?

Versuche ich auch, mich in die Lage des anderen hineinzuversetzen?

Versuche ich zu verstehen, wie er sich fühlt?

Will ich verstehen lernen, wie mein Ehepartner fühlt und wie meine Kinder fühlen?

Will ich mich hineinversetzen, wie meine Eltern denken und fühlen?

Versuche ich auch meine eigenen Gefühle wahrzunehmen und lasse ich sie zu?

Bin ich ehrlich zu mir selber?

 

Bringe ich meine Anliegen vor Gott im Vertrauen, daß er wirklich helfen kann?

Gott muß zwar nicht helfen, er ist frei in seinem Handeln

und kann auch Dinge und Situationen zulassen,

die ich nicht verstehe und nur schwer akzeptieren kann.

Bemühe ich mich dennoch um Gottvertrauen?

Will ich Vertrauen lernen, auch wenn ich Gott und sein Handeln nicht verstehe?

Auch wenn ich meine, Gott müsste eingreifen und er müsste doch meine Lage ändern?

 

Gewähre ich Versöhnung, wenn andere mich darum bitten?

Gebe ich dem anderen eine Chance, wenn er mich um Verzeihung bittet?

Wenn er mit mir gut auskommen will?

Lasse ich ihn an mich herankommen?

Wie oft muss ein anderer bitten, bis ich ihn höre, bis ich ihm Verzeihung gewähre?

Muss er erst mal eine Weile warten?

Habe ich auch meinen Stolz und lasse nicht alles mit mir machen?

Wenn bei mir einmal einer unten durch ist,

ist der dann wirklich unten durch oder kann er auch wieder auf die Beine kommen?

Hat der dann noch eine Chance bei mir?

Gewähre ich dem anderen Verzeihung, 7 mal 70 mal?

d.h.: immer wieder, immer, wenn er darum bittet?

 

 

 

(Ist auch ein Beitrag zum Thema Beichten, fällt mir gerade auf.)

 

Liebe Grüße, Gabriele

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Liebe Forumsgemeinde,

 

hier die Zusammenfassung der Predigt des MET-Gottesdienstes am 24.04.2003:

 

 

Meditation zu Lukas 24, 13-35

 

Karfreitage im Leben von Menschen – dunkle Stunden, in denen Zukunftspläne – Hoffnungen – Lebensträume zerplatzen wie eine Seifenblase...

Karfreitag mitten im eigenen Leben – das haben die beiden Emmausjünger hautnah erfahren. Es war Nacht geworden – nicht nur am Himmel, sondern auch in ihren Herzen. All ihre Hoffnungen – ihre Lebensperspektiven – all ihre Sehnsucht hatten sie auf EINEN gesetzt: JESUS von NAZARETH.

Und nun? Der Todesschrei Jesu am Kreuz: alles dahin – zerbrochen... ER – und mit IHM die Hoffnung begraben – in einer Felsenkammer – davor gerollt ein schwerer Stein.

Was jetzt tun? Sie machen sich auf den Weg– zu Zweit – brechen auf und lassen ihr Herz sprechen: fragen, suchen, klagen, geben ihrer Enttäuschung Raum und: halten einander – geben sich Halt – menschlichen Halt in der Haltlosigkeit der Situation. Ein Dritter – ein Fremder kommt dazu – geht mit den schweren Weg – unerkannt. Fragen stellt ER – nimmt Anteil – hat Interesse – lässt langsam, ganz behutsam die gestorbne Hoffnung wieder erstehn – die erloschne Sehnsucht langsam wieder brennen.

Der Fremde zeigt den roten Faden auf – uralte Verheißung auf Rettung und Befreiung.

Der Fremde – unerkannter liebevoller Weggefährte – ER bringt Licht und eine Ahnung in die ratlos-nachdenklichen Gesichter.

Ist es wirklich wahr? Das kann doch nicht wahr sein?

Die gestorbene, begrabene Hoffnung lebt?! Auferstehung mitten im Zusammenbruch?! Im Tod – in den vielen kleinen Alltagstoden – neues Leben – neue Lebendigkeit neues Wachsen?! Durchgehaltene Treue Gottes – mittendrin?!

Der für uns Gestorben – Auferstandene: mit uns auf allen Wegen!

Ist es wirklich wahr? Das kann doch nicht wahr sein?

Die gestorbene, begrabene Hoffnung lebt?! Auferstehung mitten im Zusammenbruch?! Im Tod – in den vielen kleinen Alltagstoden – neues Leben – neue Lebendigkeit neues Wachsen?! Durchgehaltene Treue Gottes – mittendrin?!

Der für uns Gestorben – Auferstandene: mit uns auf allen Wegen!

Da gingen ihnen die Augen auf....

Ob uns die Augen aufgehn – ob wir neu sehen lernen – das wird auch davon abhängen, wie wir miteinander im Gespräch bleiben in allen Dunkelheiten und dass wir uns ansprechen lassen von IHM – dem oft unerkannten Weggefährten.

 

 

Zu diesem Text wurde ein Bild von Sieger Köder gezeigt mit dem Titel: Emmaus-Jünger (glaub' ich zumindest).

Ich konnte das Bild nicht im Internet finden, aber vielleicht weiß der eine oder die andere, welches Bild gemeint ist.

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Liebe Forumsgemeinde,

 

heute beginnt das

 

Mannheimer Seminar „Wege erwachsenen Glaubens“:

Mit Glaubenskursen zum Gemeindewachstum

 

Glaubenskurse sind ein zeitgemäßes Angebot, um Erwachsenen persönliche Glaubenserfahrungen zu ermöglichen. In der Erzdiözese Freiburg werden verschiedene Modelle eingesetzt, die aber in ihrer Grundstruktur und im thematischen Aufbau alle sehr ähnlich sind. Die Glaubenskurse haben nicht zum Ziel, Glaubensinhalte zu vermitteln, sondern sie wollen dem Einzelnen eine lebendige Beziehung zu Gott ermöglichen.

MET will in diesem Seminar seine Erfahrungen bei der Konzeption und Durchführung von Glaubenskursen zur Verfügung stellen. Die Teilnehmer erhalten detaillierte Informationen, um ein eigenes Verantwortlichenteam (WeG-Team) zur Durchführung von Glaubenskursen in ihrer Gemeinde zu gründen.

Damit die Erlebnisse aus einem Glaubenskurs nicht fruchtlos verpuffen, ist ein zweiter Schritt notwendig. Mit der Gründung und Begleitung von gemeindlichen Kleingruppen – den neuen Grund- und Lebenszellen der Gemeinde – haben wir inzwischen viele Erfahrungen gesammelt, die wir in diesem Seminar weitergeben.

 

Zentrale Fragen des Seminars:

Warum sind Glaubenskurse heute notwendig?

Wie finde ich fähige Mitarbeiter

Wie baut man ein Verantwortlichenteam auf?

Wie werbe ich für einen Glaubenskurs?

Was muss ich bei der Durchführung alles beachten?

Wie kann ich die Teilnehmer nach einem Glaubenskurs weiterbegleiten?

 

Nachzulesen und weitere Informationen auf der

 

MET-Homepage, Angebote / 8. Mannheimer Seminar anklicken.

 

Liebe Grüße, Gabriele

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Predigtzusammenfassung vom

MET-Gottesdienst

am 29. Mai 2003:

 

Lesungstext: Epheser 1, 17-23

 

Evangelium: Markus 16, 15-20

 

Gedanken zur Predigt

 

Mir scheint, ich habe meinen Himmel auf Erden gefunden, denn der Himmel ist Gott, und Gott ist in mir. An dem Tag, da ich dies verstanden habe, ist mir alles hell geworden, und ich möchte dieses Geheimnis ganz leise allen mitteilen, die ich liebe, damit auch sie durch alles Schwere hindurch sich in Gott festmachen ...

 

Es ist da eine enge Verbundenheit mit IHM (Gott) in meinem Inneren, die die helle Sonne meines Lebens war, aus dem sie schon einen vorwegge-nommenen Himmel machte ...

 

Ich hinterlasse Ihnen meinen Glauben an die Gegenwart Gottes, unseres Gottes, der ganz Liebe ist und in unserer Seele wohnt.

 

Elisabeth von Dijon (1906)

 

Himmel

– nicht irgendwo da oben

– irgendwann mal,

sondern: Gott in mir – Himmel in mir

– ganz nah – jetzt schon.

Für unsere leiblichen Augen ist Christus gegangen – fort – unerreichbar fort.

Für die Augen des Glaubens – die Augen unserer Seele ging ER, um auf tiefere, ja tiefste Weise da zu sein in uns – näher als wir uns selbst.

Wir müssen uns nicht mehr mühsam nach dem Himmel ausstrecken, mühsam nach den Sternen greifen – der Himmel kam zu uns – nahm Wohnung in uns – ER in uns – DU, Gott, in uns.

Gang nach Innen, IHN in uns zu finden –

Gang nach draußen – IHN der ganzen Schöpfung zu verkünden.

 

 

Der nächste MET-Gottesdienst findet am 26. Juni statt.

Liebe Grüße, Gabriele

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von Montag, 14.07.03 14,30 Uhr

bis Dienstag, 15.07.03 18.30 Uhr

 

findet im

 

Geistlichen Zentrum Sasbach

Am Kältenbächel 4

77880 Sasbach

 

eine Fachtagung über die Arbeit mit Glaubenskursen statt.

 

Der Teilnehmerkreis sind Haupt- und Ehrenamtliche die Erfahrung mit Glaubenskursarbeit haben.

 

Ich poste das hier ins MeT-Forum weil die Leitung dieser Fachtagung bei Klemens Armbruster liegt, der die Glaubenskurse für Erwachsene in Mannheim stark mitgeprägt hat.

 

Falls jemand noch Interesse an der Fachtagung hat ist bestimmt noch Platz. Anmelden konnte man sich bis zum 28. Juni 2003 über e-mail bei:

 

klemens.armbruster@seelsorgeamt-freiburg.de

 

 

gby

 

bernd

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Lieber Bernd,

 

vielen Dank für Deinen Hinweis auf die Fachtagung in Sasbach.

Nimmst Du selbst dort teil?

 

 

 

Liebe Forumsgemeinde,

 

etwas verspätet, hier noch die Predigt vom letzten Donnerstag:

 

 

Predigt zum Herz-Jesu-Fest 2003

MET – MA/St. Sebastian

 

Liebe Schwestern, liebe Brüder!

 

Gott verschwindet mehr und mehr...

Verschwindet aus den Köpfen, aus den Herzen, verschwindet aus dem konkreten Leben und Alltag vieler Menschen.

Ja, Gott verschwindet mehr und mehr...

Verschwindet leise aber konsequent aus Eidesformeln von Politikern – aus Verfassungstexten von Staaten.

Gott – längst keine selbstverständliche Größe mehr...

Gott verschwindet mehr und mehr – eine Erfahrung, die so manchem Christen, so manchem von uns schwer zu schaffen machen kann.

Offenbar geht in unserer Welt eine tiefe Veränderung des religiösen Bewusstseins vor sich: Gott verschwindet unter einer Welle von Gottvergessenheit und und vor allem unter der Woge von Gleichgültigkeit.

Auch in unseren Glaubenskursen, die wir in MET anbieten, wird in Zukunft die Korrektur von negativen Gottesbildern und –vorstellungen kaum mehr eine Rolle spielen, sondern viel mehr, ob jemand überhaupt irgendeine bestimmte Vorstellung von Gott bereits besitzt – ob für jemanden Gott überhaupt irgendwie eine Rolle spielt – ob Gott in irgendeiner Weise ein inneres Bedürfnis für einen Menschen darstellt oder eben nicht.

Wir Menschen können aber nur zu einem persönlichen Glauben an Gott kommen und können diesen Glauben auch durch alles hindurch nur durchhalten, wenn wir ganz persönlich mit diesem Gott auch eine konkrete Erfahrung gemacht haben. Wir können von Gott aber nur etwas erfahren, wenn wir uns wirklich auf IHN einlassen, wenn wir uns mit unserer ganzen Existenz auf IHN einlassen.

Schwestern und Brüder,

ich bin davon überzeugt, wir, heute, 2003 – mitten in dieser Welt – in dieser Stadt – in dieser Gesellschaft – in dieser Kirche, heute, 2003: Wir werden am ehesten, am deutlichsten, am aktuellsten etwas von Gott erfahren, wenn wir uns vor allem auf einen Zug, auf eine Seite Gottes einlassen, eine Seite, die gerade heute sehr viel deutlicher spürbar wird als früher:

nämlich die Wehrlosigkeit Gottes – die Wehrlosigkeit seiner Liebe.

Gott ist so unaufdringlich, so wehrlos in unserer Zeit, dass er verschwindet.

Nach den schrecklichen Erfahrungen zweier Weltkriege, von Auschwitz, Hieroshima, Krieg und Gewalt im ehemaligen Jugoslawien und der Erfahrung der Abwesenheit Gottes haben Menschen ihn für tot erklärt – das Grab des Vergessens deckt ihn zu – man braucht ihn nicht einmal mehr zu bestreiten, man kann IHN einfach übergehn – so wie der Wind über die Gräber fegt.

Ein Gott? – was nützt das noch!

Und ich persönlich – und so manche überzeugte Christen, die ich kennengelernt haben mit mir – ich spüre sehr stark diese Spannung:

Auf der einen Seite ein Gott, den ich Allmächtiger nenne (in vielen Gebeten) und zutiefst glaube: absoluter Herr, Herr des Himmels und der Erde – einer, der im Lied des Mose feindliche Krieger, Rosse und Wagen ins Meer wirft – einfach so, mit Links – der die Fluten des Roten Meeres machtvoll teilt...

Und auf der anderen Seite steht das, was mich persönlich immer sehr anrührt, dass gerade dieser Allmächtige in diesem Jesus aus Nazareth seine Allmacht zur wehrlosen Liebe werden lässt.

Diesen wehrlos Liebenden find ich in diesem hilflosen Kind, das in der Krippe schreit – der um Herberge bettelt und verschlossene Türen erntet – der wegen Morddrohungen fliehen muss in ein fremdes Land. Diesen wehrlos Liebenden find ich in dem Lamm, das zur Schlachtbank geführt wird – verraten von einem geliebten Freund und seinen Mund nicht auftut. Diesen Allmächtigen, zur wehrlosen Liebe Gewordenen, IHN find ich am Kreuz: angespuckt, ausgelacht, verspottet: steig doch herab, wenn du kannst.....ja, er könnt’s, in der Kraft von Tausenden von Engeln, aber: Er tut’s nicht – damals nicht – heute nicht – auch in meinem Leben nicht.

Aber dort geschieht’s, Schwestern und Brüder, es geschah dort, wo diese Liebe am wehrlosesten war, noch betete für die eignen Henker:

Sein Herz, das das Herz Gottes ist, wird von der Lanze geöffnet und der Umbruch in der gesamten Menschheitsgeschichte geschieht:

Die Ohnmacht der wehrlosen Liebe Gottes besiegt alles, besiegt auch noch das Letzte: den Tod.

Für mich ist das das absolute, mit nichts Vernünftigen zu erklärende Geheimnis unseres Gottes: der Allmächtige, der absloute Herr will als Liebe retten und echte Liebe ist wehrlos, das hab ich in meinem Leben sehr stark erfahren;

aber ihre Wehrlosigkeit ist stärker als alles, stärker als der Tod.

Der wehrlos-Ohnmächtige am Kreuz ist der Auferstandene, der Lebendige, der Sieger!

Schwestern und Brüder,

wenn wir die Geschichte der letzten 2000 Jahre anschauen: ein gewaltiger Strom von Gewalt, Blut und Tränen (auch durch Christen ausgelöst): Wird die wehrlose Liebe Gottes an ihr Ziel gelangen? Wird sie sich durchsetzen? Oder wird sich der Schleier des Vergessens, der Belanglosigkeit über sie ausbreiten?

Eins weiß ich: der aus Liebe wehrlos Allmächtige wartet, wartet sehnsüchtig darauf als solcher erkannt und aufgenommen zu werden ins eigene menschliche Herz. Dieser Gott sucht die Menschheitsgeschichte ab, wo sich eine Tür, ein Herz aufmacht, damit ER eintreten kann und uns verwandlen kann zu Liebenden – wehrlos Liebenden.

Schwestern und Brüder,

wo ist Raum für diesen wehrlos liebenden Gott?

Ist am Ende doch alles vollgestellt mit Haben, Macht, Machen, Angst und Feigheit?

Die wehrlose Liebe sucht den Ort, sucht das Herz, wo sie ankommen kann.

Aber: ER ruft mit leiser, wehrloser Stimme.

„Du bist der Leiseste von allen“ – so hat Rilke IHN genannt.

„Du bist der Leiseste von allen“ , so leise, dass Dich nur der wirklich hören kann, der selber still geworden, ein stilles, geöffnetes, wehrlos liebendes Herz hat.

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Liebe Gabriele,

 

am Donnerstag, den 31. Juli, ist der nächste MET-Gottesdienst?

Ich werde es ernsthaft versuchen, zu kommen.

Einmal im Jahr muß einfach sein.

 

Herzliche Grüße

Martin

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Liebe Gabriele,

 

am Donnerstag, den 31. Juli, ist der nächste MET-Gottesdienst?

Ich werde es ernsthaft versuchen, zu kommen.

Einmal im Jahr muß einfach sein.

 

Herzliche Grüße

Martin

Ja, Martin, der nächste ist Donnerstag, 31. Juli, 19.30 Uhr.

Schön, dass Du ernsthaft versuchst zu kommen. (War es bisher spaßhaft :unsure: ?)

 

Ich werde dort sein und freue mich auf Dich.

Kommt sonst noch jemand?

 

Liebe Grüße, Gabriele

Edited by Gabriele
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Lieber Bernd,

 

vielen Dank für Deinen Hinweis auf die Fachtagung in Sasbach.

Nimmst Du selbst dort teil?

Hallo Gabriele,

 

ja ich werde mit unserem Pastoralreferenten an dieser Tagung teilnehmen.

 

Liebe Grüsse

 

Bernd

Edited by Gabriele
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Ja, Gabriele ich werde kommen, ich freu mich schon.

 

Na, Martin jetzt bin ich ja gespannt :P:blink::blink::blink:

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Hey, ihr beiden (Martin + hansjo), das ist ja toll, ich freue mich riesig! :blink::blink::P

 

Martin, jetzt gilt's! Jetzt werden keine Ausreden für Nicht-Anwesenheit mehr angenommen! :P:blink:

 

Lieber Bernd,

 

ich wünsche Euch eine segensreiche Zeit in Sasbach. Richte doch bitte liebe Grüße an Klemens Armbruster aus.

Und ich würde mich freuen, wenn Du hier an dieser Stelle ein wenig berichten würdest von der Fachtagung.

 

Liebe Grüße, Gabriele

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