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Björn

Die katholische Kirche und der Missbrauch

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Marcellinus
vor 6 Stunden schrieb Suzanne62:
Am 26.1.2020 um 17:50 schrieb Marcellinus:

Der erste Zweck einer Institution ist ihr Selbsterhalt. Hat mit dem Eigeninteresse der Institutionsleitung zu tun, vor allem aber nicht nur, wenn es sich um Hauptamtliche handelt. War immer so, ist so, und wird immer so bleiben.

Aber gerade deshalb ist ein entschiedenes Vorgehen gegen schwarze Schafe in den eigenen Reihen unerlässlich.

 

In jedem normalen Verein wäre das so. Aber die Kath. Kirche hat sich schon immer für etwas Besonderes gehalten. Wenn dann das gemeine Publikum die Dinge sieht, wie sie wirklich sind, verfliegt der Zauber. Um diesen ganzen Zauber zu erzeugen und aufrechtzuerhalten, wird aber das Ganze aufgeführt, mit Weihrauch, Roben, Rüschen und Zölibat. Die Jagd nach schwarzen Schafen würde zeigen, daß man auch nichts anderes ist als ein normaler Verein, mit Stärken und Schwächen, wie Schützenverein oder Feuerwehr. Dann könnte man ja gleich evangelisch werden.

 

vor 6 Stunden schrieb Suzanne62:

Was führende Kirchenmänner zum Thema Moral sagen, das nehme ich schon lange nicht mehr ernst.

 

Genau das ist die Folge, wenn immer mehr Menschen merken, daß der Kaiser nackt ist.

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Flo77
vor 3 Minuten schrieb Spadafora:

man sollte die Regelung von vor 1983 wieder einführen

Wie sah die aus?

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Spadafora
vor 24 Minuten schrieb Flo77:

Wie sah die aus?

Der Bischof des Heimatbistums mußte zustimmen wenn jemand woanders inkadiniert werden wollte

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Frank

Wobei drei gramm gesunder Menschenverstand ausreichen müssten.
Die Herren Epicopaten haben doch alle einen Dr.-Titel, sie haben alle theologie studiert. Sie sollten also dem logischen Denken mächtig sein (das unterstelle ich einfach mal). Und die Annahme das es einen Grund haben könnte erscheint mir so logisch das ein Bischof da neugierig werden müsste welche Gründe denn das seien. Ja dann fragt man doch bei seinem Kollegen mal nach: "Warum willste den denn nicht?".
Nun weiss ich nicht ob der Heimatbischof Auskunft geben darf. Eventuell müsste der Gesetzgeber Auskunftsberechtigungen einführen. Aber auch ohne gäbe es Möglichkeiten - so im halblegalen Raum - Auskunft zu geben ohne Auskunft zu geben.

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gouvernante

Na ja, auch Bischöfe sind biased. Wenn bestimmten unter ihnen ein Kandidat erzählte, er sei woanders rausgeflogen, weil er zu "rechtgläubig" war, wurde (wird?) er mit Kusshand genommen. Schließlich verbessert das die bischöfliche Statistik - und Bischöfe und Gemeinschaftsgründer, die viele Priester vorweisen konnten (können?), waren (sind?) in Rom eben auch gern gesehen.

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Moriz
vor 26 Minuten schrieb gouvernante:

Na ja, auch Bischöfe sind biased. Wenn bestimmten unter ihnen ein Kandidat erzählte, er sei woanders rausgeflogen, weil er zu "rechtgläubig" war, wurde (wird?) er mit Kusshand genommen. Schließlich verbessert das die bischöfliche Statistik - und Bischöfe und Gemeinschaftsgründer, die viele Priester vorweisen konnten (können?), waren (sind?) in Rom eben auch gern gesehen.

Vielleicht reicht es aus, wenn man vorschreibt, beim ablehnenden Bischof die Gründe zu erfragen. Wenn der dann verklausuliert "zu rechtgläubig" äußert, freut sich der Rechtsaußen; kommt ein "unreife Sexualität" rüber, dann weiß auch der Rechtsaußen, daß er sich um die anvertrauten Kinder Sorgen machen müsste.

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Chrysologus

Etwas kalauernd rutschte mir der Satz in die Tasten: "Kannst du dir Bischof Haas anscheuen und mit reifer Sexualität in Verbindung bringen?"

 

Etwas ernsthafter: Haas war jahrelang der Geheimtip in der sehr konservativen Fraktion, also bei jenen, die man aus dem Seminar wies, weil sie lieber Rosenkranz beten als Griechisch lernen, lieber fromm sein als Philosophie studieren wollten. Und Haas nahm diese frommen Jungs dann gerne auf. 

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Spadafora

Ach schon hat eh nur 10 Jahre gedauert 

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Chrysologus
vor 2 Stunden schrieb gouvernante:

Piusbruderschaft in den Vereinigten Staaten.

Ich dachte, der Mißbrauch resultuiere aus der auer'schen Ethik - dass die Piusbrüder dem  anhängen, erstaunlich.

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Chrysologus

Pater Kentenich - besonders kurios ist der Link auf dieser Seite zu "Lesen sie auch":  Priesterbild für heute – Zum 50. Todestags Pater Joseph Kentenichs. Von Manfred Gerwing

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Spadafora

naja das das bis jetzt nicht rauskam

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rorro

Tja, da wurde nix entkräftet - schließlich wurde P. Kentenich damals ins Exil geschickt. Die absolute Verweigerungshaltung der jetzigen Leitung der Schönstatt-Bewegung ist erschreckend. A. v. Teuffenbach ist keine ja antikatholische Agitatorin. Sie arbeitet viel zum Jesuiten Tromp (nicht Trump!) und hat wahrschienlich seine Zeugnisse über die Zustände unter Kentenich gefunden.

 

Mich erinnert das an den Anfang vom Ende von P. Marciel, außer das P. Kentenich schon tot ist.

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pipa
vor 53 Minuten schrieb rorro:

Mich erinnert das an den Anfang vom Ende von P. Marciel, außer das P. Kentenich schon tot ist.

 

Kann es sein, dass diese Geistigen Bewegungen mit charismatischen Führungspersonen eine Spielwiese für Missbrauchstäter sind?

 

Bei einigen ist es bekannt, bei manch anderen würde es mich überhaupt nicht wundern...

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Spadafora
vor 10 Stunden schrieb rorro:

Tja, da wurde nix entkräftet - schließlich wurde P. Kentenich damals ins Exil geschickt. Die absolute Verweigerungshaltung der jetzigen Leitung der Schönstatt-Bewegung ist erschreckend. A. v. Teuffenbach ist keine ja antikatholische Agitatorin. Sie arbeitet viel zum Jesuiten Tromp (nicht Trump!) und hat wahrschienlich seine Zeugnisse über die Zustände unter Kentenich gefunden.

 

Mich erinnert das an den Anfang vom Ende von P. Marciel, außer das P. Kentenich schon tot ist.

richtig v teuffenbach ist absolut eine Expertin ich kann die von Ihr herausgegebenen Konzilstagebücher von P. Tromp jedem empfehlen

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