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Fünf Jahre Papst Benedikt XVI.


Pilger

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Die Pfarrer müssten da forscher vorangehen.

Ich hab das jetzt wieder bei der Erstkommunion gesehen. Die Kinder wurden bei uns durch sog. "Tischmütter" unterrichtet, die kaum mehr wissen als ihre Kinder.

 

und worauf führst du dieses Wissen der Tischmütter zurück? Wer hat denn die unterrichtet?

Bei uns werden die Unterrichtseinheiten oder wie das da heißt, gemeinsam unter Anleitung einer erfahrenen Religionslehrerin oder einer Pastoralreferentin (beides kinderreiche Mütter) erarbeitet. (So wurde mir jedenfalls erzählt).

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Eine linksliberale KK (ohne R) wäre doch für viele genau richtig.

 

Die Anglikaner haben es vorgemacht. und beim Lutherischen Weltbund steht angeblich auch sowas an.

Wir leben halt in einer pluralen Welt/Gesellschaft. Jedem sein Pläsierchen.

Wäre diese Kirche, über die im Nachbarthread diskutiert wird, etwas?
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Du erduldest manche Hiebe

 

solche Hymnen sollten eher länger singbar sein, und nicht allzusehr von aktuellem Tagesbezug geprägt, m.E.

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Ohne Dir die Illusionen rauben zu wollen - sein Engagement war umsonst. Ein Heiliger Rest vllt., der ihm darin noch folgt. Afrikanische Bischöfe jedenfalls nicht...

Das ist wohl auch eins der Probleme der RKK: sie ist einfach zu groß. Da sind Leute unter einem Dach vereint, deren Glauben beim besten Willen eigentlich nix mehr miteinander zu tun hat.

 

Dadurch kriegt man Spannungen, die eigentlich nicht mehr auszugleichen sind.

 

Ein Schisma wäre da eigentlich die Erlösung für alle Beteiligten.

 

Beim besten Willen: Ein Schisma kann ich nicht als Erlösung sehen. Ein Schisma schmerzt. Immer.

 

Dem stimme ich von Herzen zu - es gehört zum Wesen der Katholitas, weit zu sein.

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Du erduldest manche Hiebe

 

solche Hymnen sollten eher länger singbar sein, und nicht allzusehr von aktuellem Tagesbezug geprägt, m.E.

Du bist also so optimistisch zu glauben, dass die Hiebe nachlassen werden?
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Du erduldest manche Hiebe

 

solche Hymnen sollten eher länger singbar sein, und nicht allzusehr von aktuellem Tagesbezug geprägt, m.E.

Du bist also so optimistisch zu glauben, dass die Hiebe nachlassen werden?

ist es dir nach kuschelig?

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Ohne Dir die Illusionen rauben zu wollen - sein Engagement war umsonst. Ein Heiliger Rest vllt., der ihm darin noch folgt. Afrikanische Bischöfe jedenfalls nicht...

Das ist wohl auch eins der Probleme der RKK: sie ist einfach zu groß. Da sind Leute unter einem Dach vereint, deren Glauben beim besten Willen eigentlich nix mehr miteinander zu tun hat.

 

Dadurch kriegt man Spannungen, die eigentlich nicht mehr auszugleichen sind.

 

Ein Schisma wäre da eigentlich die Erlösung für alle Beteiligten.

 

Mit so einem Statement kannste mich richtig ärgern.

 

Ich bin froh, dass der katholische Rahmen so groß ist. Und es lässt sich prima mit allen drin leben, wenn man nicht der katholischen Urkrankheit anheimfällt, dass man sich eien Kirche wünscht die in allem möglichst genauso ist, wie ich es will.

 

Die allermeisten Dinge, über die gestritten wird, sind Nebensächlichkeiten (wie die Frage ob man mehr Leider aus dem Gotteslob oder aus dem NGl bereich singen soll). Der Rest kommt kaum zur Sprache.

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Die allermeisten Dinge, über die gestritten wird, sind Nebensächlichkeiten (wie die Frage ob man mehr Leider aus dem Gotteslob oder aus dem NGl bereich singen soll). Der Rest kommt kaum zur Sprache.
Die weite Katholizität ist ja das eine, aber sie muss sich schon auch am Erleben vor Ort messen lassen. Und wenn es dort eine dominante Gruppe gibt, deren Toleranz für andere Strömungen eher unterentwickelt ist, sehe ich ein Problem. Das gilt auf Gemeindeebene genau wie im Dekanat und im Bistum.
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Die allermeisten Dinge, über die gestritten wird, sind Nebensächlichkeiten (wie die Frage ob man mehr Leider aus dem Gotteslob oder aus dem NGl bereich singen soll). Der Rest kommt kaum zur Sprache.
Die weite Katholizität ist ja das eine, aber sie muss sich schon auch am Erleben vor Ort messen lassen. Und wenn es dort eine dominante Gruppe gibt, deren Toleranz für andere Strömungen eher unterentwickelt ist, sehe ich ein Problem. Das gilt auf Gemeindeebene genau wie im Dekanat und im Bistum.

 

Ja klar, das meine ich damit.

 

Wobei diese Haltung der Intoleranz vollkommen unabghängig von der Frage der Dominanz ist. Das erlebe ich auch und gerad ebei Leuten, die ihre Meinung wenig vertreten sehen.

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Ein Josef Ratzinger der 50 Jahre später geboren und aufgewachsen wäre, wäre ein komplett anderer Josef Ratzinger.
Ich bin 42 Jahre später geboren. Und ich gleiche ihm geistig wie ein Ei dem anderen. Nur weiß ich nicht ganz so viel wie er.

Damit wäre nur belegt, dass DU kein Kind deiner Zeit bist, sondern das Kind einer zu deiner Zeit längst vergangenen Zeit. Der zeit nämlich, deren Kind Josef Ratzinger ist.

 

Werner

;)

 

Ich habe mich in meiner Jugend oft gefragt, ob ich zu früh oder zu spät geboren bin, da ich mich ebenso für alte Zeiten wie für Science-Fiction interessierte. Ich wurde mir dann aber immer mehr bewusst, dass ich in keiner Zeit richtig daheim bin, weil ich in keine Zeit so richtig hinein passe.

Na ja.

Das ja aber bei Licht besehen ganz normal und kann gar nicht anders sein.

Da kommt dir deine Zeit aus der Zukunft entgegen, und kaum hast du versucht, sie freundlich zu begrüßen, ist sie schon Vergangenheit. Die Zeit wartet auf keinen.

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Da kommt dir deine Zeit aus der Zukunft entgegen, und kaum hast du versucht, sie freundlich zu begrüßen, ist sie schon Vergangenheit. Die Zeit wartet auf keinen.
Sehr passende Beobachtung!
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Ich habe mich in meiner Jugend oft gefragt, ob ich zu früh oder zu spät geboren bin, da ich mich ebenso für alte Zeiten wie für Science-Fiction interessierte. Ich wurde mir dann aber immer mehr bewusst, dass ich in keiner Zeit richtig daheim bin, weil ich in keine Zeit so richtig hinein passe.

Na ja.

Das ja aber bei Licht besehen ganz normal und kann gar nicht anders sein.

Da kommt dir deine Zeit aus der Zukunft entgegen, und kaum hast du versucht, sie freundlich zu begrüßen, ist sie schon Vergangenheit. Die Zeit wartet auf keinen.

 

Wer es allerdings verpasst, in der Gegenwart zu leben, stets entweder in der Vergangenheit oder in der Zukunft hängenbleibt, hat in seinem Leben was falsch gemacht.

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