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Ist Feuer Leben?


AdG
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Heute hatte ich eine Diskussion mit einem sich selbst so bezeichnenden Darwinisten, der den Darwinismus als Sozialdarwinismus verstand. Er meinte, wer es könne solle den anderen umbringen, dadurch stürben die weniger Guten aus, und die nächste Generation seien gewissermaßen wertvollere Menschen.

Schließlich kamen wir auch zum Feuer, er hielt es für ein Lebewesen, obwohl es keine Zellen aufweist.

Hat jemand ein paar Ideen für ein paar gute Argumente dagegen?

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Das gängige Argument lautet: Feuer pflanzt sich nicht fort, es breitet es aus.

 

Pflanzt sich ein Tier fort, sehen seine Nachkommen ähnlich aus. Wenn sich ein Feuer ausbreitet, lässt sich aus dem Feuer nicht schließen welche Form die Flamme zu Beginn hatte.

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Das gängige Argument lautet: Feuer pflanzt sich nicht fort, es breitet es aus.

 

Pflanzt sich ein Tier fort, sehen seine Nachkommen ähnlich aus. Wenn sich ein Feuer ausbreitet, lässt sich aus dem Feuer nicht schließen welche Form die Flamme zu Beginn hatte.

Außerdem ist Oxidation durch Verbrennung etwas anderes als biologischer Stoffwechsel.

 

@AdG: Ich würde mir an deiner Stelle intelligentere Diskussionspartner suchen.

Edited by Julian A.
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Und jedes Mal wenn man eine Kerze auspustet tötet man?

Das tust du auch jedes mal, wenn du Schimmel beseitigst oder Antibiotika nimmst :ninja:

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@AdG: Ich würde mir an deiner Stelle intelligentere Diskussionspartner suchen.

Mehr ist dazu nicht zu sagen.

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Heute hatte ich eine Diskussion mit einem sich selbst so bezeichnenden Darwinisten, der den Darwinismus als Sozialdarwinismus verstand. Er meinte, wer es könne solle den anderen umbringen, dadurch stürben die weniger Guten aus, und die nächste Generation seien gewissermaßen wertvollere Menschen.

Schließlich kamen wir auch zum Feuer, er hielt es für ein Lebewesen, obwohl es keine Zellen aufweist.

Hat jemand ein paar Ideen für ein paar gute Argumente dagegen?

Der Mensch ist eine Drei-Einheit aus Körper, Seele und Geist. Getötet werden kann nur der materielle sterbliche Leib. Das heißt nichts anderes: der Leib wird so geschädigt, dass sie der Seele nicht mehr als Wohnung und Werkzeug zu dienen vermag und somit gezwungen ist, den Leib zu verlassen. Und dieser Leib zerfällt dann wieder in seine Bestandteile. Denn der Leib ist aus der Erde entnommen und kehrt wieder zur Erde zurück. Wobei die Zellbewusstseine ebenfalls ihre zellen zu verlassen genötigt sind. Und so setzt sich die Auflösung sich jeweils auf der unteren Stufe fort und fort bis in allerkleinste unzerlegbaren Elemente.

 

das wie bei einem Haus, das abgerissen wird, wenn der Bewohner ausgezogen ist. Auch dieses wird wieder in seine Bestandteile zerlegt. Und diese Bestandteile können wieder zu neuen Aufgaben zu geführt werden.

 

Ebenso ist es mit den zerlegten - verwesten - Bestandteilen des Leibes. Auch diese werden neu zusammen gefügt und dienen einer neuen Seele - die auf Erdenreise geht - als Wohnhaus und Werkzeug. Um darin zu wohnen und in diesen zu handeln.

 

Und so in einem neuem Haus nicht unbedingt einer besser Mensch wohnen wird, so muss in einem neuen Leibe auch nicht unbedingt eine bessere Seele ihre Wohnung nehmen und durch den Leib auch eine bessere Handlung vornehmen

 

das Feuer ist nur das Erscheinliche eines Prozesses. Im Feuer werden die in den Hülsen eingekerkerte lebendige Seelensubstanz wieder frei und so verbrennt nur die äußere materielle Hülle. Und auch hier geht die Auflösung von Stufe zu Stufe wieder nach unten, bis alles Seelensubstanz wieder frei geworden ist.

Edited by rakso
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Der Mensch ist eine Drei-Einheit aus Körper, Seele und Geist.
Da kommen selbst mir Zweifel, das selbst Lorber das so verfasst hat...
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Der Mensch ist eine Drei-Einheit aus Körper, Seele und Geist.
Da kommen selbst mir Zweifel, das selbst Lorber das so verfasst hat...

Da brauchst nicht einmal den Lorber. Lies doch einmal nur in der Schrift.

 

Hier finden wir ja die Begriffe. Geist, Seele und Leib. Gottes Geist, menschliche Seele, sterblicher Leib. blättere nur einmal die Schrift auf und notiere all die Fundstellen und die Zusammenhänge, in denen das jeweilige Wort vorkommt in einer Tabelle. Du wirst erstaunt sein. Eine gute Möglichkeit, die Schrift mal von der ungewohnten Seite kennenzulernen.

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Franciscus non papa

zu spät, den hab ich grade zerbissen...

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Egoisten! Mir habt ihr nicht einmal eine kleine Ecke übergelassen?

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Der Mensch ist eine Drei-Einheit aus Körper, Seele und Geist.
Da kommen selbst mir Zweifel, das selbst Lorber das so verfasst hat...
Da brauchst nicht einmal den Lorber. Lies doch einmal nur in der Schrift.
Es ist schon schwer genug aus dem AT die Trennung in Leib und Seele herauszulesen - und Du willst einen Trialismus gefunden haben???
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Und jedes Mal wenn man eine Kerze auspustet tötet man?

Das tust du auch jedes mal, wenn du Schimmel beseitigst oder Antibiotika nimmst :ninja:

Genau, und dann darfst du auch alle Menschen umbringen, wenn es dir was nützt und du es schaffst. *facepalm*

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Dankeschön, hat mir geholfen.

 

Er meinte, dass man Hunde (Freund des Menschen) ja töten dürfe, aber dumme Menschen nicht. Hat jemand noch ein für ihn einfach verständliches Argument dagegen?

Edited by AdG
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Der Mensch ist eine Drei-Einheit aus Körper, Seele und Geist.
Da kommen selbst mir Zweifel, das selbst Lorber das so verfasst hat...
Da brauchst nicht einmal den Lorber. Lies doch einmal nur in der Schrift.
Es ist schon schwer genug aus dem AT die Trennung in Leib und Seele herauszulesen - und Du willst einen Trialismus gefunden haben???

Ich weiß natürlich nicht, wie genau du gearbeitest hast. Vielleicht hast einige Stellen übersehen.

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Heute hatte ich eine Diskussion mit einem sich selbst so bezeichnenden Darwinisten, der den Darwinismus als Sozialdarwinismus verstand. Er meinte, wer es könne solle den anderen umbringen, dadurch stürben die weniger Guten aus, und die nächste Generation seien gewissermaßen wertvollere Menschen.

Schließlich kamen wir auch zum Feuer, er hielt es für ein Lebewesen, obwohl es keine Zellen aufweist.

Hat jemand ein paar Ideen für ein paar gute Argumente dagegen?

1. Darwins Idee (Stichwort: "survival of the fittest") hat mit der bestmöglichen Anpassung zu tun, der Sozialdarwinismus hingegen ist eine krude Deutung der Evolution, die dann auf eine Art "Überleben des Stärkeren" hinausläuft. Demnach heißt es noch lange nicht, dass die "Guten" (sagen wir mal hier meinetwegen so etwas wie "qualitativ bessere Angehörige einer Spezies") deswegen eine bessere Chance zur Fortpflanzung haben. Entscheidend ist, wer die insgesamt bessere Überlebens- und Fortpflanzungsstrategie hat.

Mit polemischer Note und auf den Menschen angewandt: Teil der breiten dummen Masse zu sein scheint sich zu bewähren, Intelligenz aber nicht unbedingt. Sonst gäbe es mehr bewusst intelligente Menschen, non? Stattdessen bevorzugen es aber viele, sich dem Mob anzuschließen, weil es bequemer und mit weniger Denkaufwand verbunden ist. Eine Begründung dieser Art habe ich sogar mal aus jemandes Mund gehört, der eigentlich nicht ausgesprochen dumm zu sein schien, aber nun mal keine Lust hatte, viel nachzudenken oder sich gegen die Masse zu stellen. Ich meine mich zudem zu erinnern, dass die Suizidrate unter "intelligenten" Menschen (ich nehme mal an, das war auf den Bildungsgrad bezogen) höher ist...

 

2. Feuer ist im Grunde schwach ionisiertes Plasma. Wenn man so möchte, eine Art physikalischer Zustand. Mich würde seine Argumentation interessieren, wie er auf die absurde Idee kommt, Feuer sei ein Lebewesen.

 

3. Ich schließe mich ansonsten Julians Rat an: Suche dir einen intelligenteren Diskussionspartner.

Edited by GodComplexID
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Ich weiß natürlich nicht, wie genau du gearbeitest hast. Vielleicht hast einige Stellen übersehen.
Sorry, aber ich habe die Schrift überhaupt nicht nach Deiner Methode seziert. Ich beherrsche weder Altgriechisch noch Hebräisch noch ausreichend Latein für die Vulgata - und Dein Spielchen mit einer Übersetzung zu machen kann nur falsche Ergebnisse bringen.

 

Dafür kenne ich mich ein wenig in katholischem und jüdischem Menschenbild aus...

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Heute hatte ich eine Diskussion mit einem sich selbst so bezeichnenden Darwinisten, der den Darwinismus als Sozialdarwinismus verstand. Er meinte, wer es könne solle den anderen umbringen, dadurch stürben die weniger Guten aus, und die nächste Generation seien gewissermaßen wertvollere Menschen.

Schließlich kamen wir auch zum Feuer, er hielt es für ein Lebewesen, obwohl es keine Zellen aufweist.

Hat jemand ein paar Ideen für ein paar gute Argumente dagegen?

1. Darwins Idee (Stichwort: "survival of the fittest") hat mit der bestmöglichen Anpassung zu tun, der Sozialdarwinismus hingegen ist eine krude Deutung der Evolution, die dann auf eine Art "Überleben des Stärkeren" hinausläuft. Demnach heißt es noch lange nicht, dass die "Guten" (sagen wir mal hier meinetwegen so etwas wie "qualitativ bessere Angehörige einer Spezies") deswegen eine bessere Chance zur Fortpflanzung haben. Entscheidend ist, wer die insgesamt bessere Überlebens- und Fortpflanzungsstrategie hat.

Mit polemischer Note und auf den Menschen angewandt: Teil der breiten dummen Masse zu sein scheint sich zu bewähren, Intelligenz aber nicht unbedingt. Sonst gäbe es mehr bewusst intelligente Menschen, non? Stattdessen bevorzugen es aber viele, sich dem Mob anzuschließen, weil es bequemer und mit weniger Denkaufwand verbunden ist. Eine Begründung dieser Art habe ich sogar mal aus jemandes Mund gehört, der eigentlich nicht ausgesprochen dumm zu sein schien, aber nun mal keine Lust hatte, viel nachzudenken oder sich gegen die Masse zu stellen. Ich meine mich zudem zu erinnern, dass die Suizidrate unter "intelligenten" Menschen (ich nehme mal an, das war auf den Bildungsgrad bezogen) höher ist...

 

2. Feuer ist im Grunde schwach ionisiertes Plasma. Wenn man so möchte, eine Art physikalischer Zustand. Mich würde seine Argumentation interessieren, wie er auf die absurde Idee kommt, Feuer sei ein Lebewesen.

 

3. Ich schließe mich ansonsten Julians Rat an: Suche dir einen intelligenteren Diskussionspartner.

Sein Argument war: Es "pflanzt sich fort", habe einen Stoffwechsel, bewegt sich

wenn ich das richtig in Erinnerung habe.

Dein Argument mit der Dummheit der Massen ist sehr treffend, danke. Nur könnte er einwenden, das liege daran, dass man die Menschenleben geschützt habe, während man Tiere töten dürfe, (man dürfe auch Feuer töten, darüber kamen wir darauf).

Noch versuche ich ja im zu zeigen, dass er Nonsens redet, aber es ist nicht sehr erfolgsversprechend.

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Und jedes Mal wenn man eine Kerze auspustet tötet man?

Das tust du auch jedes mal, wenn du Schimmel beseitigst oder Antibiotika nimmst :ninja:

Genau, und dann darfst du auch alle Menschen umbringen, wenn es dir was nützt und du es schaffst. *facepalm*

Du hast eine sehr rege Phantasie beim Interpretieren von Textinhalten...

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