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Der Pflichtzölibat


gouvernante

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Der Wollbold wirkt auf mich wie ein Dinosaurier, aber wie einer aus Jurrassic Parc.

Der Herr unterrichtet junge PAKs, von denen sehr viele ähnlich ticken wie er. Das ist nicht Jurassic Park, das ist die Zukunft.

Nö, die glauben nur, die Zukunft zu sein.

Was die Zukunft IST, bestimmt nicht eine Hand voll Kleriker.

Was würdest Du denn damit umgehen, wenn eines Tages die Mehrzahl der Priester so drauf ist?

Ich? Ich brauche nur einen.

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Ich? Ich brauche nur einen.

Dann begreife ich allerdings Deine Verärgerung weiter vorn im Thread nicht. Lass W. doch erzählen, was er will.

Warum ist das unverständlich? Man kann selbst lokal "Glück" haben und sich trotzdem Gedanken machen im Blick auf jene, die - vielleicht mangels besserer Informationen - Positionen wie die von Wollbold erleiden müssen. Schließlich sitzen wir Kirchenglieder ja in dem sprichtwörtlichen "einen Boot".

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Ich? Ich brauche nur einen.

Dann begreife ich allerdings Deine Verärgerung weiter vorn im Thread nicht. Lass W. doch erzählen, was er will.

Warum ist das unverständlich? Man kann selbst lokal "Glück" haben und sich trotzdem Gedanken machen im Blick auf jene, die - vielleicht mangels besserer Informationen - Positionen wie die von Wollbold erleiden müssen. Schließlich sitzen wir Kirchenglieder ja in dem sprichtwörtlichen "einen Boot".

Genau, und deshalb verstehe ich nicht, wie es zusammenpasst, wenn Edith sich einerseits Gedanken zu machen scheint, es ihr andererseits offenbar aber gleichgültig ist, wenn eines Tages die Mehrzahl der Priester so denkt wie Wollbold ("Ich brauche nur einen").

bearbeitet von Niklas
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Ich? Ich brauche nur einen.

Dann begreife ich allerdings Deine Verärgerung weiter vorn im Thread nicht. Lass W. doch erzählen, was er will.

Du fragst konkret, wie ich damit umgehe. Ich gehe damit so um, dass mich persönlich 399.000 Dämelsäcke nicht berühren, ich brauche nur einen Intelligenten, und davon gab und gibt es genug und es wird sie weiterhin geben.

 

Das ist eines - das ist es für mich höchstpersönlich.

 

Daneben ist mir nicht egal, was in der Kirche insgesamt passiert - insofern rege ich mich über ****** auf.

 

Ist ja sonst auch nicht anders. Mich persönlich betrifft es auch nicht, wenn.... (das meiste, was so passiert) - trotzdem versuche ich, es nach meinen Möglichkeitn zu beeinflussen, weil es mir nicht gefällt.

Was ist daran so unverständlich?

 

Ich will nicht Priesterin werden, bin heterosexuell, nicht geschieden etc.pp.

Darf ich mich trotzdem aufregen, wenn Frauen nicht geweiht, Homosexuelle und Geschiedene herabgesetz etc. werden?

Es besteht auch keine Gefahr, dass mich irgendein Mullah steinigen können wird.

Und? Darf ich trotzdem bei AI mitmachen?

etc.pp.

bearbeitet von Edith1
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Du fragst konkret, wie ich damit umgehe. Ich gehe damit so um, dass mich persönlich 399.000 Dämelsäcke nicht berühren, ich brauche nur einen Intelligenten, und davon gab und gibt es genug und es wird sie weiterhin geben.

 

Das ist eines - das ist es für mich höchstpersönlich.

 

Daneben ist mir nicht egal, was in der Kirche insgesamt passiert - insofern rege ich mich über ****** auf.

 

Ist ja sonst auch nicht anders. Mich persönlich betrifft es auch nicht, wenn.... (das meiste, was so passiert) - trotzdem versuche ich, es nach meinen Möglichkeitn zu beeinflussen, weil es mir nicht gefällt.

Was ist daran so unverständlich?

 

Ich will nicht Priesterin werden, bin heterosexuell, nicht geschieden etc.pp.

Darf ich mich trotzdem aufregen, wenn Frauen nicht geweiht, Homosexuelle und Geschiedene herabgesetz etc. werden?

Es besteht auch keine Gefahr, dass mich irgendein Mullah steinigen können wird.

Und? Darf ich trotzdem bei AI mitmachen?

etc.pp.

OK, das ist verständlich (wenngleich ich das überhaupt nicht so zu sehen vermag).

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OK, das ist verständlich (wenngleich ich das überhaupt nicht so zu sehen vermag).
Warum kannst Du das (der Einsatz für eine Sache, die einen persönlich nicht unmittelbar betrifft) nicht so sehen?
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OK, das ist verständlich (wenngleich ich das überhaupt nicht so zu sehen vermag).
Warum kannst Du das (der Einsatz für eine Sache, die einen persönlich nicht unmittelbar betrifft) nicht so sehen?

:ninja: Du weisst ganz genau, dass ich das nicht gemeint habe. Ich kann natürlich das "Ich? Ich brauche nur einen" nicht so sehen.

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Es gibt auch eingebildete Berufungen.
D.h., wer am iunctim scheitert, hat sich seine priesterliche Berufung nur eingebildet?

Oder ist der einfach nur berufen, in einen orientalischen Ritus zu wechseln? Oder einen Umweg über die Anglikaner zu machen?

Wenn ich mich berufen fühle Arzt zu werden - aber ich bringe die Voraussetzungen für diesen Beruf nicht mit- ist die Berufung echt oder eingebildet?

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Dieses völlig überzogene Priester-Zölibats-Ideal.

Die Menschen erwarten sich von Priestern, dass sie heiligmäßig leben. Ist das überzogen?

Die Kirche mutet dem Priester zu, dass er ehelos lebt, um Gott und den Menschen freier zu dienen. Ist das überzogen?

 

Christus fordert nach den Evangelien (z.B. Bergpredigt) Verhaltensweisen (Feindesliebe!!!!!! Vergebungsbereitschaft bis zum Exzess) die völlig überzogen sind. Nach meinem Eindruck lebt der christliche Glaube geradezu von solchen "völligen Überzogenheiten". Man könnte es auch Radikalität nennen. In diesem Zusammenhang sehe ich das Priester- Zölibats- Ideal eigentlich als genuin- christlich.

 

Warum lässt die Kirche die radikale Forderung nach Besitzlosigkeit dezent unter den Tisch fallen, um desto vehementer und überzogener auf die "heiligmäßige" Ehelosigkeit zu bestehen?

 

Der Priester gehört doch nicht mehr sich selbst. Ich glaube nicht, dass die Kirche die radikale Forderung nach Besitzlosigkeit dezent unter den Tisch fallen läßt- und zwar nicht nur in Bezug auf Ordenspriester.

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Vielen fehlt was Griffiges, woran sie ihren Glauben festmachen können. Und es gibt einen Erklärungsnotstand bei Glaubensinhalten. Und die Zahl derer, die sich zum christlichen Glauben bekennen, schwindet. Dass die Glaubensweitergabe so sehr auf Kinder abzielt, ist auch Folge davon, dass man vor dem Widerstand und den Argumenten Jugendlicher und Erwachsener ziemlich ratlos da steht. Man kann Wollbolds undifferenzierten Begriff "Glaubensnotstand" natürlich sehr hinterfragen. Aber ich verstehe durchaus, worauf er hinaus will. Und ich denke, er sieht da etwas Reales.

 

Man steht da ziemlich ratlos da - und man, das sind die Hauptamtlichen in der Kirche, die Pfarrer, die Bischöfe, die Wollbolds bis hinauf zum Papst. Weil es in der Auseinandersetzung mit fragenden Jugendlichen und Erwachsenen eben nicht langt, fromm und papsttreu zu sein und sich hinter dem KKK zu verstecken, in cem sich Antworten auf alle legitimen und relevanten Fragen finden.

Den möchte ich da ausnehmen: der äussert sich wenigstens in seinen Büchern, immerhin.

 

Aber ansonsten hab ich schon den Eindruck eines sozialistischen Beamtenapparats , wenn auch mit einigen Ausnahmen: Desinteresse, Motivationslosigkeit, Ignoranz. Dann hat man natürlich Probleme mit Antworten.

 

Weiterhin besteht das Theologen-Elfenbeinturmproblem, von dem Werbick in dem von Dir so gern bis vor kurzem zitierten Artikel schreibt. Dann fallen Antworten auch schwer.

 

Man müsste man sich bewegen und für die Leute interessieren. Sehr schwierig.

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Es gibt auch eingebildete Berufungen.
D.h., wer am iunctim scheitert, hat sich seine priesterliche Berufung nur eingebildet?

Oder ist der einfach nur berufen, in einen orientalischen Ritus zu wechseln? Oder einen Umweg über die Anglikaner zu machen?

Wenn ich mich berufen fühle Arzt zu werden - aber ich bringe die Voraussetzungen für diesen Beruf nicht mit- ist die Berufung echt oder eingebildet?

Wenn die Ärztekammer nun vertiefte Golfkenntnise mit entsprechendem Handycap forderte und ich die nicht habe - ist dann von einer fehlenden Berufung auszugehen. Dies wird aber nur verlangt, wenn ich Deutscher bin. Wenn ich aber Holländer bin und nach Deutschland auswandern will, dann muss ich nicht Golf spielen. Es sei denn, ich wäre in D geboren, dann müßte ich doch Golf spielen. Bei Luxemburgern hingegen ist das wieder anders, die können auch gebürtige Deutsche sein, ohne einen Golfkurs nachholen zu müssen.

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Franciscus non papa
Es gibt auch eingebildete Berufungen.
D.h., wer am iunctim scheitert, hat sich seine priesterliche Berufung nur eingebildet?

Oder ist der einfach nur berufen, in einen orientalischen Ritus zu wechseln? Oder einen Umweg über die Anglikaner zu machen?

Wenn ich mich berufen fühle Arzt zu werden - aber ich bringe die Voraussetzungen für diesen Beruf nicht mit- ist die Berufung echt oder eingebildet?

 

hm, du siehst also offenbar keinen unterschied zwischen priester und anderen beruf(ung)en?

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hm, du siehst also offenbar keinen unterschied zwischen priester und anderen beruf(ung)en?

 

Doch. Es war nur ein vielleicht hinkender Vergleich dafür, dass für die Erfüllung bestimmter Berufungen auch Voraussetzungen mit sich zu bringen sind. Wenn Gott mit der Kirche ist und durch sie wirkt- dann wird er nicht gegen seine Kirche Berufungen geben, die mit dem was die Kirche jetzt ist im Widerspruch stehen.

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hm, du siehst also offenbar keinen unterschied zwischen priester und anderen beruf(ung)en?

 

Doch. Es war nur ein vielleicht hinkender Vergleich dafür, dass für die Erfüllung bestimmter Berufungen auch Voraussetzungen mit sich zu bringen sind. Wenn Gott mit der Kirche ist und durch sie wirkt- dann wird er nicht gegen seine Kirche Berufungen geben, die mit dem was die Kirche jetzt ist im Widerspruch stehen.

 

Kannst du sicher ausschließen, dass Gott nicht Menschen beruft, damit die Kirche in einer rein disziplinären Frage etwas ändert?

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hm, du siehst also offenbar keinen unterschied zwischen priester und anderen beruf(ung)en?

 

Doch. Es war nur ein vielleicht hinkender Vergleich dafür, dass für die Erfüllung bestimmter Berufungen auch Voraussetzungen mit sich zu bringen sind. Wenn Gott mit der Kirche ist und durch sie wirkt- dann wird er nicht gegen seine Kirche Berufungen geben, die mit dem was die Kirche jetzt ist im Widerspruch stehen.

Das würde ich alles eher akzeptieren können, wenn es nicht offensichtlich ganz einfach wäre, für die Priesterweihe eine Dispens zu bekommen, wenn "Mann" vorher evangelischer Geistlicher oder dergl war. Das sind dann Dinge, die auch dem treuen Kirchenvolk nicht begreiflich zu machen sind. Als ehemals evangelischer Pfarrer kann man es bis zu Ehrentiteln für katholische Geistliche bringen. Ich habe ja nichts dagegen, aber warum geht das bei einem "vir probatus antea lutheranus", aber bei jemandem, der sozusagen seit Geburt katholisch ist, nicht. Ich möchte meinen Verstand nicht ganz abgeben müssen, wenn ich über die Rechtsvorschriften der katholischewn Kirche nachdenke. (Bisjetzt habe ich meinen Verstand immer als Geschenk Gottes betrachtet.)

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Ich möchte meinen Verstand nicht ganz abgeben müssen, wenn ich über die Rechtsvorschriften der katholischewn Kirche nachdenke. (Bisjetzt habe ich meinen Verstand immer als Geschenk Gottes betrachtet.)

Dein Verstand ist auch ein Geschenk Gottes. Das Kirchenrecht dagegen ... :ninja:

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:ninja: Du weisst ganz genau, dass ich das nicht gemeint habe. Ich kann natürlich das "Ich? Ich brauche nur einen" nicht so sehen.
Na ja, zwei Zelebranten in der Messe sind mir auch immer einer zuviel, weil bei Konzelebranten die liturgische Symbolik flöten geht... ;)
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Ich möchte meinen Verstand nicht ganz abgeben müssen, wenn ich über die Rechtsvorschriften der katholischewn Kirche nachdenke. (Bisjetzt habe ich meinen Verstand immer als Geschenk Gottes betrachtet.)

Dein Verstand ist auch ein Geschenk Gottes. Das Kirchenrecht dagegen ... :ninja:

...ja? ;)

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Na ja, zwei Zelebranten in der Messe sind mir auch immer einer zuviel, weil bei Konzelebranten die liturgische Symbolik flöten geht... :ninja:

OT: Ich hab in Schweden mal erlebt, dass bei einer Konzelebration die eine Pastorin das Brot und die andere den Wein konsekriert hat. Das fand ich von der Symbolik her interessant.

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Ich möchte meinen Verstand nicht ganz abgeben müssen, wenn ich über die Rechtsvorschriften der katholischewn Kirche nachdenke. (Bisjetzt habe ich meinen Verstand immer als Geschenk Gottes betrachtet.)

Dein Verstand ist auch ein Geschenk Gottes. Das Kirchenrecht dagegen ... :ninja:

...ja? ;)

Meinst du, dass Gott so ganz verschiedene Gaben verteilt (einem jeden, wie er es braucht)? ;)

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...ja? ;)
...ist ein Kreuz, dessen Last Sühneseelen wie du dankenswerter Weise für unser Heil aufopfern. :ninja:
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Na ja, zwei Zelebranten in der Messe sind mir auch immer einer zuviel, weil bei Konzelebranten die liturgische Symbolik flöten geht... :ninja:

OT: Ich hab in Schweden mal erlebt, dass bei einer Konzelebration die eine Pastorin das Brot und die andere den Wein konsekriert hat. Das fand ich von der Symbolik her interessant.

Interessante Symbolik. Frauen sind nur halbe Pastoren. Da braucht es zwei für dasselbe Ergebnis.

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