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Anfängerfragen


Kinga
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So.

Hab ich endlich mal Zeit gefunden.

 

Ja, was bin ich? So eine Art Ex-Atheist auf Religionssuche, religiöser Eklektiker, Christin auf Probe. Und wenn ich schonmal am Suchen bin, und mir gerade der Katholizismus unter die Finger gekommen ist, dachte ich mir so, ich quetsch mal Katholiken aus, was es eigentlich heißt katholisch zu sein. Wikipedia klingt nämlich ziemlich trocken und ich wohne in einer evangelischen Gegend.

 

Also, an die Katholiken hier:

 

1) Was bedeutet euch der Papst? Muss alles für wahr und rechtmäßig genommen werden, was er sagt, oder ist er mehr so eine Art Oberpriester, der im alltagsleben keine überragende Rolle spielt?

 

2) Ist man als Katholik immer politisch konservativ?

 

3) hab ich vergessen

 

4)Wo ist der Unterschied zwischen Fegefeuer und Hölle und kommt man unweigerlich dahin?

 

Und zum Schluss aus einfachem eigenen Interesse, muss auch niemand drauf antworten, der nicht will, oder dem das zu persönlich erscheint, aber 5) was ist für euch selber das schöne daran katholisch zu sein?

 

Liebe Grüße

Kinga

Edited by Kinga
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OneAndOnlySon

Hallo Kinga und willkommen im Forum!

 

1) Was bedeutet euch der Papst? Muss alles für wahr und rechtmäßig genommen werden, was er sagt, oder ist er mehr so eine Art Oberpriester, der im alltagsleben keine überragende Rolle spielt?

Für mich spielt er in etwa die gleiche Rolle, die auch die Bundeskanzlerin spielt: Ich bin vom Papst nur indirekt betroffen und stimme mal mehr mal weniger mit ihm überein. Es gibt für mich aber auch keine Verpflichtung, mit dem Papst einer Meinung zu sein.

2) Ist man als Katholik immer politisch konservativ?

Nein, die meisten Katholiken in meinem Umfeld wählen Parteien im linken Spektrum.

4)Wo ist der Unterschied zwischen Fegefeuer und Hölle und kommt man unweigerlich dahin?

Die Hölle ist das negative Gegenstück zum Himmel, also die ewige Verdammnis. Das Fegefeuer ist dagegen der Vorgarten des Himmels! Besonders fromme Seelen werden aber gleich bis zur Eingangstür gefahren und müssen nicht durch den Vorgarten laufen.

6) was ist für euch selber das schöne daran katholisch zu sein?

Die Größe der Glaubensgemeinschaft.

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Danke, für die Antwort.

 

Das klang wirklich schonmal sehr interessant. Und irgentwie merke ich, daß die Vorurteile, die mir so um die Ohren fliegen auf dünnen Beinen stehen.

 

Mal sehen, was sonst noch kommt.

 

Liebe Grüße

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So.

Hab ich endlich mal Zeit gefunden.

 

Ja, was bin ich? So eine Art Ex-Atheist auf Religionssuche, religiöser Eklektiker, Christin auf Probe. Und wenn ich schonmal am Suchen bin, und mir gerade der Katholizismus unter die Finger gekommen ist, dachte ich mir so, ich quetsch mal Katholiken aus, was es eigentlich heißt katholisch zu sein. Wikipedia klingt nämlich ziemlich trocken und ich wohne in einer evangelischen Gegend.

 

Also, an die Katholiken hier:

 

1) Was bedeutet euch der Papst? Muss alles für wahr und rechtmäßig genommen werden, was er sagt, oder ist er mehr so eine Art Oberpriester, der im alltagsleben keine überragende Rolle spielt?

Für mich ist der Papst wichtig als Garant der Einheit der Kirche. Das funktioniert zwar nicht immer, aber viel besser als ohne. Er ist der Stellvertreter vom Chef, um es ein bisschen flapsig zu sagen.

Es muss fast nichts für wahr angenommen werden, was der Papst sagt, sofern es nicht sowieso Lehre der Kirche ist. Rechtmäßig, wenn du damit "richtig" meinst: Nein, muss man fast überhaupt nicht (siehe oben). Eine wichtige Rolle spielt er auch in der Repräsentation und obersten Leitung der Kirche, wie er auch die letzte Instanz in Streitfragen ist. Ich finde, dass der Papst sehr viel Richtiges sagt, aber welche Rolle er konkret einnimmt, von dem, was ich gerade schrieb, abgesehen, ist jedem Katholiken selbst überlassen.

2) Ist man als Katholik immer politisch konservativ?

Nein. Nazistische und kommunistische Ansichten vertragen sich freilich nicht mit dem Katholischsein, auch ein menschenverachtender Kapitalismus ist mit einem christlichen Menschenbild nicht vereinbar. Ob jetzt aber z.B. Atomkraftwerke abgeschaltet werden sollen oder nicht, ob und wie man die Schuldenkrise löst, welche Außenpolitik man verfolgt (wobei sich aber z.B. Angriffskriege ausschließen), solche Fragen sind unter Katholiken genauso umstritten wie im Rest der Bevölkerung. In den Vereinigten Staaten ist die katholische Kirche normalerweise in Fragen wie Abschaffung der Todesstrafe oder Einwanderung auf der Seite der Demokraten, beim Lebensschutz meist auf republikanischer Seite. Um es mit ein paar deutschen Bundespolitikern zu zeigen: Andrea Nahles, Josef Winkler, Philipp Rösler und Norbert Geis sind alle katholisch.

4)Wo ist der Unterschied zwischen Fegefeuer und Hölle und kommt man unweigerlich dahin?

Hölle ist vor allem der Zustand der Ferne von Gott und des Gefangenseins in seinen eigenen schweren Fehlern, der dadurch entsteht, dass sich ein Mensch vor seinem Tod bewusst (durch sein Verhalten) gegen Gott entscheidet und in dieser Entscheidung bleibt. Ich mag den Begriff des Fegefeuers nicht so gern, weil er leicht missverstanden wird. In den romanischen Sprachen ist die Bezeichnung "Reinigungsort" (von purgatorium: purgatorio, purgatoire, purgatório usw., auch im Englischen: purgatory). Man hat es mit dem Prozess der Läuterung von Gold verglichen: Um die Herrlichkeit Gottes ertragen und genießen zu können ist es nötig, die minder schweren Fehler, die Vielen nach dem Tod noch anhaften, loszuwerden. Wenn der Mensch dann geläutert ist, gelangt er in die Schauung Gottes, was der paradiesische Zustand ist. Das Fegefeuer ist Teil des Himmels.

Und zum Schluss aus einfachem eigenen Interesse, muss auch niemand drauf antworten, der nicht will, oder dem das zu persönlich erscheint, aber 6) was ist für euch selber das schöne daran katholisch zu sein?

Diese Frage ist, wie die anderen Fragen, eine echt gute Frage, aber ich finde sie nicht ganz einfach, weil es so vieles ist, was für mich eine große Freude und schön ist. Es sind die Fundamente der Kirche, es sind die Eucharistie und die anderen Sakramente, es ist die Gemeinschaft der Gläubigen, es ist die Kunst, es ist die Musik, es sind die Heiligen, es ist die Katholizität der Kirche, also unter Anderem, dass sie weltumspannend ist.

Liebe Grüße

Kinga

Ebenfalls liebe Grüße!

Felician

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1) Was bedeutet euch der Papst?

 

Der derzeitige: ein ständiges Ärgernis.

 

2) Ist man als Katholik immer politisch konservativ?

 

Nein.

 

5) was ist für euch selber das schöne daran katholisch zu sein?

 

Schön ist, wenn der Glaube eine Verbindung zu anderen Menschen schafft. Aber womöglich bräuchte es die Institution dafür nicht.

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Und irgentwie merke ich, daß die Vorurteile, die mir so um die Ohren fliegen auf dünnen Beinen stehen.

Grins. Die hier sind auch katholisch. Und vielleicht nicht nur, weil Papier geduldig ist, sondern auch in ihrer Pfarrgemeinde akzeptiert und integriert.

 

Meines Erachtens sind sie halt nur was schizophren (nein, nicht der Dorian)...

 

Die Schizophrenie musst du bei Katholens immer gleich mit einkalkulieren. Es gibt die offizielle Lehre, und es gibt (in unseren Breitengraden) die große Mehrheit der Katholiken, die diese offizielle Lehre an gewissen Stellen für kompletten Blödsinn halten.

 

Ach, übrigens, wenn du von bösartigem atheistischen Gesocks wir mir verschont werden willst, musst du im "Hasenstall" posten (das Ding heißt offiziell "Katholische Glaubensgespräche").

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1) Was bedeutet euch der Papst? Muss alles für wahr und rechtmäßig genommen werden, was er sagt, oder ist er mehr so eine Art Oberpriester, der im alltagsleben keine überragende Rolle spielt?

Garant der Einheit in der Vielfalt, der verhindert, dass alles in einen Supermarkt der "Wie hätten Sie es denn heute gerne"-Religion zerfällt, pontifex (in der wörtlichen Bedeutung geimet. Daher sollte er die Mitte bilden. Ob er es jeweils schafft, ist eine andere Frage. Wenn er von den Konservativen als "Modernist" und von den Liberalen als "Reaktionär" bezeichnet wird, dann hätte er schon ziemlich viel richtig gemacht.). Durchaus auch politische Stimme, besonders in "unfreundlichen" Ländern.

 

2) Ist man als Katholik immer politisch konservativ?

Was ist schon "konservativ"? Ich wüsste nicht, welche demokratische Partei für einen Katholiken nicht wählbar sein sollte, wenn das die Frage war.

 

4)Wo ist der Unterschied zwischen Fegefeuer und Hölle und kommt man unweigerlich dahin?

Purgatorium: die beruhigende Sicherheit, dass Gott mich noch posthum in Ordnung bringt, weil ich es auch bei meinem Tod noch nicht geschafft haben werde, die Vollkommenheit zu erreichen.

Hölle: die beruhigende Sicherheit, dass kein Mensch dazu gezwungen wird, ewig in der Anschauung Gottes zu sein. Keine Zwangsbeglückung - für niemanden.

Unweigerlich? Nein, man kann beim Tod schon vollkommen sein. Unverbesserbar, sozusagen. Kommt vor, ist aber eher schwierig und vermutlich selten.

 

5) was ist für euch selber das schöne daran katholisch zu sein?

Die Buntheit in einem weiten Rahmen, der Reichtum der Tradition mit seiner Fülle von Möglichkeiten für jeden Geschmack und jedes Temperament, die Verbindung über Zeit und Raum innerhalb einer Gemeinschaft, die durch x-fache Wechselwirkungen, Verbindungen und Stellvertretungen gewebt ist, die Schönheit ihres Lebens, die Sinnlichkeit ihres Ausducks, die immer neue Denkprozesse ermöglichende Vielfalt dieses Glaubenspalastes, die Freiheit, mit der man darin tanzen oder schlafen kann - nach Lust und Laune und Tagesverfassung, der Umstand, dass der Palast für jeden etwas zu tun hat, weil er teilweise nur renoviert gehört, teilweise kräftig umgebaut, teilweise einfach belassen, was er immer wurde und immer werden wird, weil er nie "perfekt" sein wird - nicht in dieser Welt.

 

 

Sorry, vergessen: Und willkommen im Forum!

Edited by Edith1
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Liebe Kinga!

 

Schön, dass Du "hier" bist! ... und gleich auch noch so interessante Fragen stellst.

Für mich selbst finde ich es immer wieder gut und richtig und wichtig, mir diese Fragen immer wieder neu zu stellen, meine Antworten darauf zu hinterfragen und sie mir bewusst zu machen.

Die Antworten auf diese Fragen sind ja, wenn man sie noch etwas ergänzt, fast schon eine Art persönliches Credo.

 

 

1) Was bedeutet euch der Papst? Muss alles für wahr und rechtmäßig genommen werden, was er sagt, oder ist er mehr so eine Art Oberpriester, der im alltagsleben keine überragende Rolle spielt?

 

In meinem Alltagsleben spielt er fast keine Rolle - meine Ortsbischof übrigens in meinem Alltag auch nicht.

Ich persönlich suche mir schon aus kritisch aus, wobei ich dem Papst zustimme und wobei nicht.

Allerdings ist eine Frage, die mich dabei immer wieder beschäftigt: "darf" ich eigentlich Rosinen picken, oder "müsste" ich "gehorsamer" sein?

Für mich ist es jedenfalls so: ich habe meinen Glaube. Diesen Glauben kann auch der Papst nicht per Dekret ändern.

In meinem Glauben fühle ich mich - bei aller Kritik am Papst - der rkk sehr nahe und mich als ihr Glied sehr wohl.

 

 

2) Ist man als Katholik immer politisch konservativ?

 

Nein. Es gibt poitisch ebenso wie spirituell viele Farben der Katholiken.

Das ist es ja unter anderem, was mir am "katholisch-sein" so viel Freude bereitet: die farbenfrohe Weltumspannung der Glaubensgemeinschaft.

 

 

3) hab ich vergessen

 

Vielleicht fällt´s Dir ja wieder ein. ;)

 

 

4)Wo ist der Unterschied zwischen Fegefeuer und Hölle und kommt man unweigerlich dahin?

 

Mein Glaube:

In die Hölle gelangt man freiwillig und dauerhaft, weil man sich - AUS FREIEN STÜCKEN - gegen Gott entscheidet.

Das "Fegefeuer" ist für die meisten Menschen der Vorhof zum Himmel.

Hier werden wir "gereinigt" und vorbereitet auf die ewige Gemeinschaft mit unserem Gott.

Manche Menschen haben das nicht "nötig", weil sie auch ohne diese Vorbereitung schon "perfekt" sind.

 

 

5) was ist für euch selber das schöne daran katholisch zu sein?

 

siehe 2)

und: vor Ort ganz konkret die gelebte Gemeinschaft in meiner Gemeinde

 

 

Ich will nicht verheimlichen, dass ich auch viel schönes und interessantes in anderen christlichen Glaubensgemeinschaften sehe.

Umgekehrt gefällt mir an der rkk ganz sicher nicht alles und uneingeschränkt.

Trotzdem fühle ich mich hier wohl und beheimatet.

Ich vergleiche es immer mit einer zwischenmenschlichen Beziehung.

Kein Mensch ist vermutlich genau so, wie wir ihn gerne hätten.

Trotzdem lieben wir andere Menschen und stehen zu Ihnen - trotz ihrer vermeintlichen Schwächen.

So eine Beziehung habe ich auch zu "meiner" Kirche.

 

Viele Grüße - Boris

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Hallo Kinga,

 

herzlich Willkommen im Forum.

 

1) Was bedeutet euch der Papst? Muss alles für wahr und rechtmäßig genommen werden, was er sagt, oder ist er mehr so eine Art Oberpriester, der im alltagsleben keine überragende Rolle spielt?

Ich mag unsern Papst eigentlich ganz gern. (Wahrscheinlich, weil er aus meiner Gegend kommt ;)) Zugegebenermaßen interessiere ich mich allerdings wenig dafür, was er sagt. :D

Der Papst als Garant der Einheit, dem kann ich eigentlich zustimmen. Es ist/wäre seine Aufgabe, die vielen verschiedenen Meinungen und Strömungen unter einen Hut zu bringen. Nicht indem er irgendwas zu glauben festlegt, und jeder der das nicht glaubt ist raus, sondern indem der Dialog und das gegenseitige Verstehen gefördert wird.

 

2) Ist man als Katholik immer politisch konservativ?

Nö.

 

4)Wo ist der Unterschied zwischen Fegefeuer und Hölle und kommt man unweigerlich dahin?

Das hat hier jemand schon sehr schön ausgedrückt. Hölle ist die Möglichkeit Nein zu sagen, zu Gott. Wobei ich mir fast nicht vorstellen kann, dass ein Mensch, nachdem er Gott erkannt hat, (und ich denke, das passiert spätestens beim Tod, denn ohne ein Erkennen Gottes, haben wir keine faire Chance uns zu entscheiden) sich gegen ihn entscheidet.

Das Fegefeuer ist die Möglichkeit, auch nach dem Tod, noch so zu werden, dass Himmel überhaupt möglich ist.

 

5) was ist für euch selber das schöne daran katholisch zu sein?

Dafür muss ich glaub ich etwas weiter ausholen. Ich bin in einer katholischen Gegend aufgewachsen und auch katholisch (nicht streng) erzogen worden. Nach einer Rebellionsphase als Teenager, hab ich irgendwann festgestellt, dass ich mich in meiner Gemeinde sehr wohl fühle, dass es mir gut tut, regelmäßig in den Gottesdienst zu gehen, Sakramente zu empfangen... Ich hab dann auch langsam angefangen, mich etwas mehr über den Glauben zu informieren und dabei eine unglaubliche Weite und Breite in der Katholischen Kirche gefunden. Nicht zuletzt tragen auch einige Menschen, die ihren katholischen Glauben so überzeugend und authentisch, so frei und liebend leben, dazu bei, dass diese Kirche für mich einfach eine Heimat ist, trotz vieler Unstimmigkeiten.

 

Liebe Grüße

Michaela

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Liebe Kinga,

 

 

Wilkomen im Forum.

 

 

 

...

Ja, was bin ich? So eine Art Ex-Atheist auf Religionssuche, religiöser Eklektiker, Christin auf Probe. Und wenn ich schonmal am Suchen bin, und mir gerade der Katholizismus unter die Finger gekommen ist, dachte ich mir so, ich quetsch mal Katholiken aus, was es eigentlich heißt katholisch zu sein.

Mache Dir zunächst klar daß es Wahrheiten gibt, die die Menschheit unfähig ist aus eigenem Erkenntnisvermögen zu finden.

 

Damit dem Menschen der nach Wahrheit sucht, solche Wahrheiten bekannt werden, ist GOTT Mensch geworden in der Person JESU CHRISTI um solche Wahrheiten zu offenbaren.

Und GOTT ist hier und heute anwesend in der Person des HEILIGEN GEISTES um den Menschen der nach Wahrheit sucht, auf JESUS hinzuweisen und zu bestätigen daß JESUS die Wahrheit lehrt.

 

1) Was bedeutet euch der Papst? Muss alles für wahr und rechtmäßig genommen werden, was er sagt, oder ist er mehr so eine Art Oberpriester, der im alltagsleben keine überragende Rolle spielt?

Wer erkannt hat wie verkommen und verdorben das Menschengeschlecht ist, der weiß wie wenig der Mensch an Wahrheit interessiert ist.

 

Der Mensch will das für wahr halten was ihm gerade so passt - und nicht das was wirklich wahr ist.

 

 

Damit unmißverständlich feststehe was wirklich wahr ist, hat JESUS den Petrus beauftragt die Menschen in der Wahrheit die JESUS lehrt, zu bestärken.

Der HEILIGE GEIST sucht SICH unter den Jüngern JESU den Treuesten und Gehorsamsten den ER finden kann um ihn zum Nachfolger Petri, den Papst zu machen.

 

Im Katechismus der Katholischen Kirche hat der HEILIGE GEIST GOTTES die wichtigste Aufgabe der Päpste festgelegt:

 

Art.890

Die Sendung des Lehramtes ist mit dem endgültigen Charakter des Bundes verknüpft, den GOTT in CHRISTUS mit SEINEM Volk geschlossen hat.

Das Lehramt muß das Volk vor Verirrungen und Glaubensschwäche schützen und ihm die objektive Möglichkeit gewährleisten, den ursprünglichen Glauben irrtumsfrei zu bekennen.

Der pastorale Auftrag des Lehramtes ist es, zu wachen, daß das GOTTESvolk in der befreienden Wahrheit bleibt.

Zur Erfüllung dieses Dienstes hat CHRISTUS den Hirten das Charisma der Unfehlbarkeit in Fragen des Glaubens und der Sitten verliehen. Dieses Charisma kann auf verschiedene Weisen ausgeübt werden:

 

 

2) Ist man als Katholik immer politisch konservativ?

Nur indirekt.

Weil progressive Parteien ihre - immer unzutreffenden - Ideologien zum Schaden des Menschen verwirklichen wollen.

 

 

4)Wo ist der Unterschied zwischen Fegefeuer und Hölle und kommt man unweigerlich dahin?

Hat der HEILIGE GEIST den Papst im Katechismus der Katholischen Kirche unmißverständlich darlegen lassen:

 

Art.1034

JESUS spricht öfters von der „Gehenna" des „unauslöschlichen Feuers" [Vgl. Mt 5,22. 29; 13, 42. 50; Mk 9,43-48], die für jene bestimmt ist, die bis zum Ende ihres Lebens sich weigern, zu glauben und sich zu bekehren, und wohin zugleich Seele und Leib ins Verderben geraten können [Vgl. Mt 10,28]. JESUS kündigt in ernsten Worten an, daß ER "SEINE Engel aussenden" wird, die „alle zusammenholen, die andere verführt und GOTTES Gesetz übertreten haben, und ... in den Ofen werfen, in dem das Feuer brennt" (Mt 13,41-42), und daß ER das Verdammungsurteil sprechen wird: „Weg von MIR, ihr Verfluchten, in das ewige Feuer!" (Mt 25,41).

 

Art. 1030

Wer in der Gnade und Freundschaft GOTTES stirbt, aber noch nicht vollkommen geläutert ist, ist zwar seines ewigen Heiles sicher, macht aber nach dem Tod eine Läuterung durch, um die Heiligkeit zu erlangen, die notwendig ist, in die Freude des Himmels eingehen zu können.Art.1031

Die Kirche nennt diese abschließende Läuterung der Auserwählten, die von der Bestrafung der Verdammten völlig verschieden ist, Purgatorium [Fegefeuer]. Sie hat die Glaubenslehre in bezug auf das Purgatorium vor allem auf den Konzilien von Florenz [Vgl. DS 1304] und Trient [Vgl. DS 1820; 1580] formuliert. Im Anschluß an gewisse Schrifttexte [Vgl. z.B. 1 Kor 3,15, 1 Petr 1,7] spricht die Überlieferung der Kirche von einem Läuterungsfeuer:

 

 

 

"Man muß glauben, daß es vor dem Gericht für gewisse leichte Sünden noch ein Reinigungsfeuer gibt, weil die ewige Wahrheit sagt, daß, wenn jemand wider den HEILIGEN GEIST lästert, ihm ‚weder in dieser noch in der zukünftigen Welt' vergeben wird (Mt 12,32). Aus diesem Ausspruch geht hervor, daß einige Sünden in dieser, andere in jener Welt nachgelassen werden können" (Gregor d. Gr., dial. 4,39).

 

 
5) was ist für euch selber das schöne daran katholisch zu sein?

Das Schöne ist, daß jeder Katholik der will, die volle Wahrheit kennenlernen kann.

 

Alle Nichtkatholiken kennen bestenfalls nur Teile der Wahrheit die GOTT in JESUS CHRISTUS offenbart.

 

Atheisten bleibt, wenn es um GOTT, die Befindlichkeit des Menschen und der Welt geht, die Wahrheit völlig verborgen - sie sind unfähig solche Wahrheit zu erkennen.

 

 

 

Gruß

josef

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Hier erscheint mir der Hinweis angebracht, dass der unmittelbar vorhergehende Beitrag zu einem wesentlichen Teil die josef'sche Sonderlehre beinhaltet. B)

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Lieben Dank, für die Willkommenswünsche und die wirklich sehr interessanten Antworten. Ihr habt mir da, denk ich, schon mehr weiter geholfen, als ihr ahnt. Gerade der Teil zu Hölle und Fegefeuer/Purgatorium war schön zu lesen. Gibt mir Hoffnung, daß bei mir noch nicht alles verloren ist ;)

 

Und bei den Antworten zu meiner letzten Frage, musste ich irgentwie an meine Kindheit denken, die ich im Rheinland verbracht habe, wo (trotz (teils form-)evangelischer Eltern) der Katholizismus doch immer irgentwo präsent war. Und ich hatte eine schöne Kindheit.

 

 

3) hab ich vergessen

Vielleicht fällt´s Dir ja wieder ein. ;)

 

Ja, ist es.

Ich wollte noch wissen, ob es sowas, wie unverzeihliche Sünden gibt.

 

Ganz liebe Grüße

Kinga

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Lieben Dank, für die Willkommenswünsche und die wirklich sehr interessanten Antworten. Ihr habt mir da, denk ich, schon mehr weiter geholfen, als ihr ahnt. Gerade der Teil zu Hölle und Fegefeuer/Purgatorium war schön zu lesen. Gibt mir Hoffnung, daß bei mir noch nicht alles verloren ist ;)

 

Und bei den Antworten zu meiner letzten Frage, musste ich irgentwie an meine Kindheit denken, die ich im Rheinland verbracht habe, wo (trotz (teils form-)evangelischer Eltern) der Katholizismus doch immer irgentwo präsent war. Und ich hatte eine schöne Kindheit.

 

 

3) hab ich vergessen

Vielleicht fällt´s Dir ja wieder ein. ;)

 

Ja, ist es.

Ich wollte noch wissen, ob es sowas, wie unverzeihliche Sünden gibt.

 

Ganz liebe Grüße

Kinga

 

wenn du meinst für gott unverzeihlich, dann ein ganz eindeutiges nein!!

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wenn du meinst für gott unverzeihlich, dann ein ganz eindeutiges nein!!

Es gibt die "Sünde wider den Heiligen Geist", die nicht vergeben werden kann.

 

(Ob und was Gott letztendlich wirklich vergibt, bzw. "heilt" werden wir dann sehen... ;) )

Edited by mbo
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wenn du meinst für gott unverzeihlich, dann ein ganz eindeutiges nein!!

Es gibt die "Sünde wider den Heiligen Geist", die nicht vergeben werden kann.

 

(Ob und was Gott letztendlich wirklich vergibt, bzw. "heilt" werden wir dann sehen... ;) )

 

ok, sagen wir, dass es nach meiner meinung keine sünde gibt, die nicht von gott unverzeihlich ist.

in der regel schreibe ich hier generell nur von meinen meinungen und von meinem glauben.

bzgl. der "sünde wider den heiligen geist" bin ich mir aber recht sicher, dass selbst diese auch laut rkk verziehen werden kann.

voraussetzung: reue und der wille, gottes erbarmen auch anzunehmen.

ich habe jetzt nicht die zeit und die lust, um genauer zu "forschen", aber für´s erste:

"Nach römisch-katholischem Verständnis trifft die Unmöglichkeit der Vergebung nur dann zu, wenn ein Mensch in der Sünde wider den Heiligen Geist bis zu seinem Tod verharrt"

[quelle: wikipedia.de]

Edited by Boris1975
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So.

Hab ich endlich mal Zeit gefunden.

 

Ja, was bin ich? So eine Art Ex-Atheist auf Religionssuche, religiöser Eklektiker, Christin auf Probe. Und wenn ich schonmal am Suchen bin, und mir gerade der Katholizismus unter die Finger gekommen ist, dachte ich mir so, ich quetsch mal Katholiken aus, was es eigentlich heißt katholisch zu sein. Wikipedia klingt nämlich ziemlich trocken und ich wohne in einer evangelischen Gegend.

 

Also, an die Katholiken hier:

 

1) Was bedeutet euch der Papst? Muss alles für wahr und rechtmäßig genommen werden, was er sagt, oder ist er mehr so eine Art Oberpriester, der im alltagsleben keine überragende Rolle spielt?

 

2) Ist man als Katholik immer politisch konservativ?

 

3) hab ich vergessen

 

4)Wo ist der Unterschied zwischen Fegefeuer und Hölle und kommt man unweigerlich dahin?

 

Und zum Schluss aus einfachem eigenen Interesse, muss auch niemand drauf antworten, der nicht will, oder dem das zu persönlich erscheint, aber 5) was ist für euch selber das schöne daran katholisch zu sein?

 

Liebe Grüße

Kinga

 

Hallo

Meine Antworten sind die von mn, nicht der katholischen Kirche.

 

1) Ich sehe den Papst als Oberhaupt der Kirche, der nach außen und innen wichtige Funktionen hat und den Laden zussammmenhalten muss. Aber nicht alles, was er sagt, finde ich gut - und handle auch nicht immer danach.

2) Definitiv Nein.

3)ja, dann... :D

 

4) Das Fegefeuer wurde abgeschafft, die Hölle existiert noch.... Fegefeuer ist Vorstellung einer Reinigung der Seele bevor man in den Himmel kommen konnte. Für die nicht ganz super Guten, die aber für die Hölle viel zu gut waren. Naja, so ähnlich.

 

5) Hm. Viele schöne Riten-Katholiliken verstehn was von Feiern. Und der Katholizismus ist wesentlich körperfreundlicher und genussfreundlicher als zB Protestantismus. Katholizismus ist nicht nur intelektuell, sondern auch gefühlsbetont. Und neben der Bibel gibt es auch Traditionen udn Auslegungen- und das kan auch sehr gut sein, da es aktuell sein kann. Und man kann Katholizismus sehr gut mit wissenschaftlicher Ausbildung und aktuellem Wissensstand vereinen.

Christentum an sich finde ich gut, weil es ziemlich emanzipiert ist-insbesondere der Religionsstifter war frauenfreundlich; es pflegt eine gute,enge, liebevolle Beziehung zu Gott; und- sehr von Vorteil-keine Speisevorschriften!

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Lieben Dank, für die Willkommenswünsche und die wirklich sehr interessanten Antworten. Ihr habt mir da, denk ich, schon mehr weiter geholfen, als ihr ahnt. Gerade der Teil zu Hölle und Fegefeuer/Purgatorium war schön zu lesen. Gibt mir Hoffnung, daß bei mir noch nicht alles verloren ist ;)

 

Und bei den Antworten zu meiner letzten Frage, musste ich irgentwie an meine Kindheit denken, die ich im Rheinland verbracht habe, wo (trotz (teils form-)evangelischer Eltern) der Katholizismus doch immer irgentwo präsent war. Und ich hatte eine schöne Kindheit.

 

 

3) hab ich vergessen

Vielleicht fällt´s Dir ja wieder ein. ;)

 

Ja, ist es.

Ich wollte noch wissen, ob es sowas, wie unverzeihliche Sünden gibt.

 

Ganz liebe Grüße

Kinga

ja.Wie Rdio Eriwan: Im Prinzip nein, aber...

 

Es gibt die sogenannten Todsünden. Auch die sind verzeilich,aber, wie ich finde, schwerer zu überwinden als die "lässlichen".

Aber wennn jemand wirkich bereut, dann bin ich sicher, dass Gott verzeiht.

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@mn: Das war aber die Vorhölle und nicht das Fegefeuer (den Begriff mag ich nicht, lieber Purgatorium), die "abgeschafft" wrde.

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Das Fegefeuer wurde abgeschafft, die Hölle existiert noch.... Fegefeuer ist Vorstellung einer Reinigung der Seele bevor man in den Himmel kommen konnte. Für die nicht ganz super Guten, die aber für die Hölle viel zu gut waren.

 

Abgeschafft? Verwechselst Du da nicht etwas? Allerseelen, der Gedenktag an die Seelen im Fegefeuer, wurde meines Wissens nämlich nicht abgeschafft. :blush:

Edited by Julius
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4) Das Fegefeuer wurde abgeschafft

Da haben wir ein super Beispiel dafür, dass die Medien selten etwas von katholischer Kirche verstehen. Vor ein paar Jahren (2007) gab es tatsächlich diese Behauptung in den Medien, sie resultierte aus einer falsch verstandenen Meldung über ein Komissionspapier, in dem es nicht um das Fegefeuer, sondern um den Limbus Puerorum (normalerweise als Vorhölle bezeichnet) ging. Dieser Limbus war der Versuch einer Vereinbarung der Heilsnotwendigkeit der Taufe in Bezug auf die Barmherzigkeit Gottes bei ungetauft verstorbenen Kindern. Diese mögliche Theorie hatte keine Unterstützung seitens des Vatikans bzw. des Papstes mehr. Was anderes war das nicht. Das Purgatorium kann glücklicherweise gar nicht "abgeschafft" werden wie man einer überholten Theorie die Unterstützung entzieht - sonst hätte ich es noch schwerer, in den Himmel zu gelangen. :-)

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GermanHeretic

Das Fegefeuer wurde abgeschafft, die Hölle existiert noch.... Fegefeuer ist Vorstellung einer Reinigung der Seele bevor man in den Himmel kommen konnte. Für die nicht ganz super Guten, die aber für die Hölle viel zu gut waren.

 

Abgeschafft? Verwechselst Du da nicht etwas? Allerseelen, der Gedenktag an die Seelen im Fegefeuer, wurde meines Wissens nämlich nicht abgeschafft. :blush:

 

Die Protestanten haben es abgeschafft.

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Da haben wir ein super Beispiel dafür, dass die Medien selten etwas von katholischer Kirche verstehen. Vor ein paar Jahren (2007) gab es tatsächlich diese Behauptung in den Medien, sie resultierte aus einer falsch verstandenen Meldung über ein Komissionspapier, in dem es nicht um das Fegefeuer, sondern um den Limbus Puerorum (normalerweise als Vorhölle bezeichnet) ging. Dieser Limbus war der Versuch einer Vereinbarung der Heilsnotwendigkeit der Taufe in Bezug auf die Barmherzigkeit Gottes bei ungetauft verstorbenen Kindern. Diese mögliche Theorie hatte keine Unterstützung seitens des Vatikans bzw. des Papstes mehr. Was anderes war das nicht. Das Purgatorium kann glücklicherweise gar nicht "abgeschafft" werden wie man einer überholten Theorie die Unterstützung entzieht - sonst hätte ich es noch schwerer, in den Himmel zu gelangen. :-)

Ja, ein gutes Beispiel. Die Kommunikation zwischen Kirche und dem Rest der Welt ist völlig gestört.

Ein anderes gutes Beispiel wäre die "unbefleckte Empfängnis Mariä". Die meisten denken bei diesen Worten an Sex und behauptete Jungfräulichkeit.

Was die Leute gut verstehen, sind die verbundenen Gefühlsqualitäten.

 

Ich stelle mir das so vor:

"Hölle, Fegfeuer, Limbus, Opus Dei, Kasteiung, Bußübung, Kreuzweg, Inquisition, Hexenverbrennung, tote ägyptische Babies.

Okay. Alles klar: Es geht jeweils um verschiedene Formen des Menschenquälens. Passt. So also ist Kirche. Alles klar.

Was, da kommen jetzt Erklärungen? Da will jemand ausdifferenzieren? Wie pituresk! Natürlich kann man die ganze Quälermentalität noch einmal aufspalten. Aber das ist weniger interessant. Und man kann sie verschieden begründen. Das ist auch nicht so interessant. Interessant ist, dass im Zusammenhang mit der Kirche viel gequält wird. Gott quält die Ägypter, die Ägypter quälen die Israeliten, Gott quält die Sünder, die Sünder quälen sich selbst und tun Buße. Gott quält ungetaufte Babies. Ach ... das war doch so, wie bei den Ägyptern. Ach nein, die hat er direkt umgebracht. Weiß doch der Geier, was jetzt noch für ein toller Unterschied zwischen den einzelnen Quälereien sein soll! Und all das passt hervorragend dazu, dass Groer und Mixa Kinder vergewaltigt haben. Was? Mixa nicht? Dann eben ein anderer, es ist genug Auswahl vorhanden."

 

Ein hoch gebildeter Journalist sieht es vielleicht ein wenig differenzierter. Wenn er zwischen der einen und der anderen Quälerei unterscheiden kann, dann ist er ganz stolz. Das nennt man dann Kompetenz. Kann er nicht unterscheiden, ist er auch stolz. Das nennt man dann "Zusammenhänge entdecken!"

 

So ernüchternd der Kentnisstand auch sein mag: Diese ganze Wirrnis spricht Bände.

Wer so viel Quälerei zum Thema hat, muss damit rechnen, dass die Leute nur noch "Quälen" hören. Das ist ein hochemotionaler Begriff. Und wenn dann nicht bei jedem Element großflächig klar ist, dass es nicht um Quälerei geht, sondern dass das eigentliche Ziel das Heil ist, dann geht die Sache zwangsläufig schief.

 

Ich kann den Medienfritzen ihre Unkenntnis zur zu einem kleineren Teil übel nehmen, nämlich dann, wenn sie absichtlich missverstehen. Auch dies kommt vor, denn es macht sich zwecks Demagogie natürlich bestens.

Der überwiegende Teil aber besteht nicht aus einem absichtlichen Un- oder Missverständnis. Die Sache ist hochhochhochhochhochkompliziert. Da soll mal einer durchblicken! Geschichtlich gewachsene Vorstellungen werden in einen Topf geworfen und kräftig durchgequirlt. Das Ergebnis kann man dann z.B. KKK nennen. Ich glaube, dass viele Journalisten besser die kirchlichen Aussagen verstehen, als so mancher Katholik verstehen kann, wie abstrus das Ganze auf einen Journalisten (oder einen anderen Vertreter der heutigen Zeit) wirken muss.

 

Die Kirche erzeugt eine Dan-Brown-Atmosphäre. Dies ist für viele so eine art gruslige Mischung aus fascinosum und tremendum.

Da blickt niemand wirklich durch. Alles wirkt zwar geheimnisvoll, aber auch fantatisch und verkrustet.

Und dann wirft die Kirche den Medien vor, dass sie diesen grausamen Wust nicht verstehen.

Und dann werden die Journalisten schlecht gelaunt und fügen den naturgegebenen Miss- und Unverständnissen nocht beabsichtigte hinzu. Und dadurch wird alles noch schwieriger.

 

Wir bräuchten dringend einen KKK, der so einfach ist, wie eine Anleitung oder ein Belobigungsschreiben für FKK. (Auch nicht für jederman, aber man weiß, worum es geht. Ausnahmen heißen Daniel75.)

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Er ist der Stellvertreter vom Chef, um es ein bisschen flapsig zu sagen.

 

Dieselbe Aussage, von Atheisten erst neulich gemacht, wurde uns hier übrigens als ganz übles, böswilliges atheistisches Missverständnis ausgelegt und wurde uns von einigen Katholiken derartig um die Ohren gehauen, dass man sich nur wundern konnte. Es hat übrigens auch nicht nachgelassen, als wir entgegneten, dass dies ein offizieller Titel des Papstes sei.

 

Hier finde ich es interessant, dass sich niemand daran stört...

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Er ist der Stellvertreter vom Chef, um es ein bisschen flapsig zu sagen.

 

Dieselbe Aussage, von Atheisten erst neulich gemacht, wurde uns hier übrigens als ganz übles, böswilliges atheistisches Missverständnis ausgelegt und wurde uns von einigen Katholiken derartig um die Ohren gehauen, dass man sich nur wundern konnte. Es hat übrigens auch nicht nachgelassen, als wir entgegneten, dass dies ein offizieller Titel des Papstes sei.

 

Hier finde ich es interessant, dass sich niemand daran stört...

Einer der offiziellen Titel des Papstes ist auch der: "Servus Servorum Christi" (da Du nach eigenem Bekunden nicht Latein kannst helf ich Dir: Der Diener der Diener Christi*)) würdest Du diesen Titel auch in gleicher Weise zum Gegenstand Deiner geistvollen Betrachtungen machen und so wichtig nehmen?

 

*) Merke wohl auch hier Christi und nicht Gottes!!!!

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