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Gibt es ein Leben nach dem Tod?


Wanderin

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Okay, das hatte ich bisher nicht nachgeschlagen, und es passt ja zu GHs Antwort.

 

Zum eigentlichen Thema zurück: die grundlegende Funktion von Theorie und Messbarkeit bei der Schaffung eines empirisch basierten Weltbildes wird von mir ja gar nicht bestritten, nur ist die Erwartung der "Masse" doch wohl auch auf Antworten gerichtet, die man auf diese Art nicht gewinnen kann.

Ob es nun Journalisten oder einige wenige "wildernde" Wissenschaftler sind, die Antworten werden produziert.

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Okay, das hatte ich bisher nicht nachgeschlagen, und es passt ja zu GHs Antwort.

 

Zum eigentlichen Thema zurück: die grundlegende Funktion von Theorie und Messbarkeit bei der Schaffung eines empirisch basierten Weltbildes wird von mir ja gar nicht bestritten, nur ist die Erwartung der "Masse" doch wohl auch auf Antworten gerichtet, die man auf diese Art nicht gewinnen kann.

Ob es nun Journalisten oder einige wenige "wildernde" Wissenschaftler sind, die Antworten werden produziert.

Die einzigen Antworten, die Bestand haben, sind die, die in der einen oder anderen Weise auf Tatsachenbeobachtungen beruhen. Alles andere sind wechselnde Fantasien, die sich per Mode ausbreiten oder per Gewalt.

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Zum eigentlichen Thema zurück: die grundlegende Funktion von Theorie und Messbarkeit bei der Schaffung eines empirisch basierten Weltbildes wird von mir ja gar nicht bestritten, nur ist die Erwartung der "Masse" doch wohl auch auf Antworten gerichtet, die man auf diese Art nicht gewinnen kann.

Ob es nun Journalisten oder einige wenige "wildernde" Wissenschaftler sind, die Antworten werden produziert.

Das stimmt leider. Es wird zu sehr auf Vereinheitlichung von Heransgehensweisen geguckt, und verschiedene dahingehend in Dualismen gegenübergestellt. Verdammich, ich kann ein Musikstück nach welcher Methodik auch immer analysieren, ich würde wohl auf ein Spektrum glotzen. Oder ich kann es genießen. Warum sollte man diese beiden Wege unter einen Hut bringen müssen? Ist im monotonen statt polychromen Umfeld wohl schwerer zu akzeptieren, daß es mehr Wege als einen, mehr Wahrheiten1 als eine und mehr Leben2 als eines gibt.

 

1im Sinne wahrer Aussagen über persönliche Beurteilungen

2imSinne der Art, wie man es führen kann und darf

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Ja, das gilt für alle. Wenn jemand sagt, etwas sei schön, heißt es, daß es ihm gefällt. Gilt übrigens auch für Religionen inkl. deren Wahrheiten und dem Leben nach dem Tod.

Da mein erstes Posting vor den Augen der Moderation keine Gnade gefunden hat (Moderatorensolidaritär?) , versuche ich es anders.

 

Der obige Satz zeugt von einem sehr subjektivistischen Kunstverständnis ....aber vielleicht ist der Schreiber ja ein wahrhaftiger Kunstkenner der uns die Kunsttheorie der "ready mades" von Marcel Duchamp nahebringen will.

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Ja, das gilt für alle. Wenn jemand sagt, etwas sei schön, heißt es, daß es ihm gefällt. Gilt übrigens auch für Religionen inkl. deren Wahrheiten und dem Leben nach dem Tod.

 

Der obige Satz zeugt von einem sehr subjektivistischen Kunstverständnis ....

Aber ja. Wenn es um das Gefallen geht. Da können 7 Mrd. Menschen auf der Welt der Meinung sein, ein Pfund Butter an der Decke wäre Kunst, es käme mir nicht in meine Galerie.

 

aber vielleicht ist der Schreiber ja ein wahrhaftiger Kunstkenner der uns die Kunsttheorie der "ready mades" von Marcel Duchamp nahebringen will.

Hui, da müßte ja Analysen vornehmen, manchmal sogar olfaktorische. Ist der Kunstkenner jetzt der, der objektiv nach gegebener Methodik analysiert? Und was hat das mit dem Gefallen zu tun? Und darf einem nur das gefallen, was der Kenner als Kunst propagiert? Und als beliebtes Nazilkeulenkunststück: Das ist nicht weit von entarteter Kunst weg, sei sie Jazz oder röhrende Hirsche.

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Hui, da müßte ja Analysen vornehmen, manchmal sogar olfaktorische. Ist der Kunstkenner jetzt der, der objektiv nach gegebener Methodik analysiert? Und was hat das mit dem Gefallen zu tun? Und darf einem nur das gefallen, was der Kenner als Kunst propagiert? Und als beliebtes Nazilkeulenkunststück: Das ist nicht weit von entarteter Kunst weg, sei sie Jazz oder röhrende Hirsche.

 

Ich danke Dir aufrichtig, dass Du mein Bild, das ich von Dir habe neuerlich bestätigst.

bearbeitet von Der Geist
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Ja, das gilt für alle. Wenn jemand sagt, etwas sei schön, heißt es, daß es ihm gefällt. Gilt übrigens auch für Religionen inkl. deren Wahrheiten und dem Leben nach dem Tod.

 

Der obige Satz zeugt von einem sehr subjektivistischen Kunstverständnis ....

Aber ja. Wenn es um das Gefallen geht. Da können 7 Mrd. Menschen auf der Welt der Meinung sein, ein Pfund Butter an der Decke wäre Kunst, es käme mir nicht in meine Galerie.

 

aber vielleicht ist der Schreiber ja ein wahrhaftiger Kunstkenner der uns die Kunsttheorie der "ready mades" von Marcel Duchamp nahebringen will.

Hui, da müßte ja Analysen vornehmen, manchmal sogar olfaktorische. Ist der Kunstkenner jetzt der, der objektiv nach gegebener Methodik analysiert? Und was hat das mit dem Gefallen zu tun? Und darf einem nur das gefallen, was der Kenner als Kunst propagiert? Und als beliebtes Nazilkeulenkunststück: Das ist nicht weit von entarteter Kunst weg, sei sie Jazz oder röhrende Hirsche.

 

Es gibt auch Leute, die halten Beuys olivestone fuer Kunst. Da bedarf es keiner lange olfaktorischen Analyse, um das fuer sehr anruechig zu halten.

 

DonGato.

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Ja, das gilt für alle. Wenn jemand sagt, etwas sei schön, heißt es, daß es ihm gefällt. Gilt übrigens auch für Religionen inkl. deren Wahrheiten und dem Leben nach dem Tod.

 

Der obige Satz zeugt von einem sehr subjektivistischen Kunstverständnis ....

Aber ja. Wenn es um das Gefallen geht. Da können 7 Mrd. Menschen auf der Welt der Meinung sein, ein Pfund Butter an der Decke wäre Kunst, es käme mir nicht in meine Galerie.

 

aber vielleicht ist der Schreiber ja ein wahrhaftiger Kunstkenner der uns die Kunsttheorie der "ready mades" von Marcel Duchamp nahebringen will.

Hui, da müßte ja Analysen vornehmen, manchmal sogar olfaktorische. Ist der Kunstkenner jetzt der, der objektiv nach gegebener Methodik analysiert? Und was hat das mit dem Gefallen zu tun? Und darf einem nur das gefallen, was der Kenner als Kunst propagiert? Und als beliebtes Nazilkeulenkunststück: Das ist nicht weit von entarteter Kunst weg, sei sie Jazz oder röhrende Hirsche.

 

Es gibt auch Leute, die halten Beuys olivestone fuer Kunst. Da bedarf es keiner lange olfaktorischen Analyse, um das fuer sehr anruechig zu halten.

 

DonGato.

 

Juhu und noch ein "Kunstkenner" ....das kunstkritische Niveau steigt dank unserer Naturwissenschaftler ins Unermessliche,

 

 

Nachtrag: Hier noch ein paar besondere Leckerbissen für unsere Kunstkenner.

bearbeitet von Der Geist
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Geht's vielleicht zum Thema zurück?

 

Jawoll. Hier ein WikiLink über die Folkwang Universität der Künste, benannt nach einem jenseitigen Ort. Und deren Hauptgebäude ist in einem ehemaligen Kloster untergebracht. Kunstkenntnis, Jenseitsbezug und dann noch Ansatz des interreligiösen Dialogs, weil sie sich aus mindestens zweien bedient haben. Wow.

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Mea culpa, wie sind wir jetzt hierher geraten?

Also, ich teile auf der einen Seite die Sicht, dass wir vermutlich keinen messbaren Beleg für ein Weiterleben finden werden. Wie legitim sind aber die subjektiven Sichtweisen? Ich werde hier jetzt wenig "orthodoxe" katholische Belege nennen können, es geht mir um das, was das "Nichts" Gottes genannt wird. Die Erfahrung der Relativität des ichs, die eben auch die Angst vor dem Ende der Persönlichkeit relativiert. Was ist das, das nie geboren wurde, immer war und nicht sterben kann?

Die orthodoxeren, relativeren Darstellungen des Fortlebens würde ich aber deshalb nicht verwerfen, sondern einfach nur als tröstliche Sichtweisen sehen.

Wenn ich die Wahl zwischen Intellektueller Redlichkeit und Barmherzigkeit habe, ist mir Barmherzigkeit wichtiger, da bin ich Anhänger der "Sklavenreligion".

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Mea culpa, wie sind wir jetzt hierher geraten?

Also, ich teile auf der einen Seite die Sicht, dass wir vermutlich keinen messbaren Beleg für ein Weiterleben finden werden. Wie legitim sind aber die subjektiven Sichtweisen? Ich werde hier jetzt wenig "orthodoxe" katholische Belege nennen können, es geht mir um das, was das "Nichts" Gottes genannt wird. Die Erfahrung der Relativität des ichs, die eben auch die Angst vor dem Ende der Persönlichkeit relativiert. Was ist das, das nie geboren wurde, immer war und nicht sterben kann?

Die orthodoxeren, relativeren Darstellungen des Fortlebens würde ich aber deshalb nicht verwerfen, sondern einfach nur als tröstliche Sichtweisen sehen.

Wenn ich die Wahl zwischen Intellektueller Redlichkeit und Barmherzigkeit habe, ist mir Barmherzigkeit wichtiger, da bin ich Anhänger der "Sklavenreligion".

Nun, Barmherzigkeit gegenüber anderen ist eine schöne Sache, aber gegenüber sich selbst? Da sind wir dann bei dem Wert, den man Illusionen zumißt.

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Zurück zur Ausgangsfrage: Ich persönlich finde es wesentlich wichtiger, dass es ein Leben vor dem Tod gibt.

 

:daumenhoch:

 

dieser klaren Wahrheit nichts weiter hinzufügend...........tribald

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Niemals Barmherzigkeit mit sich selbst zu üben, ist ein sicherer Weg, unglücklich zu werden - in diesem Leben!

Von Illusionen kann man sich nicht gewaltsam befreien, man kann nur immer weniger dran hängen.

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Niemals Barmherzigkeit mit sich selbst zu üben, ist ein sicherer Weg, unglücklich zu werden - in diesem Leben!

 

 

Von Illusionen kann man sich nicht gewaltsam befreien, man kann nur immer weniger dran hängen.

 

 

Vermutlich in jedem Leben. :)

 

Der erste Weg wäre, sie als das zu erkennen. Illusionen eben. Der Rest ist machbar.

 

meinend...........tribald

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Ein schönes Video zum Thema :

Liebe Grüße von der Wanderin :winke:

 

Ein Mensch, der erzaehlt, der lebt ohne Zwerchfell ... Aha.

 

DonGato.

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http://youtu.be/N7zD6OwoehY = Noch ein Beispiel

Ich kann gerne noch einige Beispiele posten. Soll ich? :D

 

Wer des Glaubens teilhaft geworden ist, fuer den ist jede Erklaerung ueberfluessig - fuer den Unglaubigen ist jeder Erklaerung ungenuegend.

 

DonGato.

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Ihr beide habt soo schnell geantwortet, dass ich weiss, ihr habtdas Video nicht angeschaut :rolleyes: . Ich schaue es jetzt noch an :winke: Man sollte nicht über Ding lästern, über die man nicht Bescheid weiss :lol:

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Ihr beide habt soo schnell geantwortet, dass ich weiss, ihr habtdas Video nicht angeschaut :rolleyes: . Ich schaue es jetzt noch an :winke: Man sollte nicht über Ding lästern, über die man nicht Bescheid weiss :lol:

 

Wieviel Minuten liegen zwischen 20:14 und 21:10? Wie lange dauer das Video? ;)

 

DonGato.

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Ihr beide habt soo schnell geantwortet, dass ich weiss, ihr habtdas Video nicht angeschaut :rolleyes: . Ich schaue es jetzt noch an :winke: Man sollte nicht über Ding lästern, über die man nicht Bescheid weiss :lol:

 

Wieviel Minuten liegen zwischen 20:14 und 21:10? Wie lange dauer das Video? ;)

 

DonGato.

Das Video dauert 59 Minuten ;) dann auch noch zuzüglich Lesen und Antworten, gehe ich also realistisch von 61 Minuten aus Dass ich etwas länger benötigte, lag an einer kurzen Unterbrechung, aber 20:14 - 21:10 ist trotzdem zu kurz ;) Zumindest sieht das nach desinteressiertem vorzeitigen Beenden aus. Liebe Grüße :winke:

bearbeitet von Wanderin
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