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Ist Glaube in die Sprache ungläubiger Menschen übersetzbar?


helmut

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für immer größere teile der bevölkerung ist ein glaubensverständnis nicht mehr vorhanden. dieser prozeß schreitet fort. ich gehe davon aus, dass ein verständnis in einer beziehung, in einer kommunikation nur erreicht werden kann, wenn ein wortverständnis des jeweiligen gegenüber erreicht wird. das wortverständnis ist ein ergebnis des lernens, der sozialisation, des milieus. der weg zu diesem verständnis ist aber ein selbstreferentieller prozeß. also ist ein positives ergebnis nicht beweisbar.

 

ist es überhaupt noch erreichbar? ist es nachholbar? wie wäre es erreichbar?

kann ein gefühlsmäßiges erleben einen ersatz bieten? ist es möglich ohne ausreichendes wortverständnis?

kann ein christentum light der anfang dieses weges sein?

 

ist die erwartung an einen neuen papst nicht überhöht?

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für immer größere teile der bevölkerung ist ein glaubensverständnis nicht mehr vorhanden. dieser prozeß schreitet fort. ich gehe davon aus, dass ein verständnis in einer beziehung, in einer kommunikation nur erreicht werden kann, wenn ein wortverständnis des jeweiligen gegenüber erreicht wird. das wortverständnis ist ein ergebnis des lernens, der sozialisation, des milieus. der weg zu diesem verständnis ist aber ein selbstreferentieller prozeß. also ist ein positives ergebnis nicht beweisbar.

 

ist es überhaupt noch erreichbar? ist es nachholbar? wie wäre es erreichbar?

kann ein gefühlsmäßiges erleben einen ersatz bieten? ist es möglich ohne ausreichendes wortverständnis?

kann ein christentum light der anfang dieses weges sein?

 

ist die erwartung an einen neuen papst nicht überhöht?

 

 

Also das mit dem Papst ist ein anderes Thema. Aber ich hatte in einigen anderen Zusammenhängen schon mal angesprochen, daß der Weg des Christentums einen starken Trend zur Versprachlichung und Verschriftlichung zeigte, in extremo bei den Reformierten zu sehen. Da bleibt nur noch ein sprachliches Konstrukt übrig und wer den Code nicht versteht, versteht nichts. Eine katholische Messe hat soviel an nichtsprachlichen Elementen, daß sie sich nonverbal erklärt. Kirche ist die Gemeinschaft in Eucharistie und Caritas, hat mal wer gesagt. Man muß nicht soviel darum herum reden, auf die Praxis kommt es an.

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für immer größere teile der bevölkerung ist ein glaubensverständnis nicht mehr vorhanden. dieser prozeß schreitet fort. ich gehe davon aus, dass ein verständnis in einer beziehung, in einer kommunikation nur erreicht werden kann, wenn ein wortverständnis des jeweiligen gegenüber erreicht wird. das wortverständnis ist ein ergebnis des lernens, der sozialisation, des milieus. der weg zu diesem verständnis ist aber ein selbstreferentieller prozeß. also ist ein positives ergebnis nicht beweisbar.

 

ist es überhaupt noch erreichbar? ist es nachholbar? wie wäre es erreichbar?

kann ein gefühlsmäßiges erleben einen ersatz bieten? ist es möglich ohne ausreichendes wortverständnis?

kann ein christentum light der anfang dieses weges sein?

 

ist die erwartung an einen neuen papst nicht überhöht?

aus meinen unterhaltungen mit atheisten hier im forum weiß ich, dass verständnis sehr schwierig bis unmöglich ist - sehr oft jedenfalls. ich versuche vieles an brücken und versuche althergebrachte redeweisen zu vermeiden, weil sie als "leere Worthülsen" ankommen. selbst wenn vieles verstehbar rüberkommt, bleibt immer noch großes unverständnis für den einen schritt zum glauben, was wir so umkehr nennen, die einfache annahme, dass da wer ist und das sich ihm-zuwenden.

 

jedenfalls meine ich nicht, dass glaube allein eine sache des gefühls ist. er ist es ebenso wenig wie liebe "so ein gefühl" ist. der christliche glaube verlangt den ganzen menschen und hat konsequenzen im echten leben, und damit meine ich gar nicht mal das beten, singen, messefeiern. ich meine den konkreten umgang mit der umwelt, den menschen, tieren, pflanzen. ob intellektuell abgehoben oder konkret-bodenständig, die worte dafür sind da. nicht nur die älteren worte, sondern auch neue, denn der mensch ist, wie immer schon, mitten drin im beziehungsgeschehen zwischen sich und der umwelt. es ist nur nicht jedem gegeben, die neuen worte oder neuen wortverbindungen zu nutzen und dabei so packend wie auch zielgenau zu sein. das war aber immer schon die schwierigkeit.

 

neu sind die hürden. kirche, igitt - diese sehr emotionale abwehrreaktion durfte ich grad dieses wochenende wieder in meiner familie erfahren. oder kirche ist doch nicht ernst zu nehmen. oder kirche steht sowas von gegen den gesunden menschenverstand. haufen- ach was, bergeweise vorurteile, nicht ganz unverdiente, hat man als kirche da abzuarbeiten.

 

schön, wenn man worte fände, um von ganz woanders her - also nicht von der kirche her - mal über das zu reden, worum es dem glauben nach wirklich geht. geht auch. wenn man von einer situation her darauf kommt, zum beispiel. quasi das ganze von hinten aufrollend.

 

möchte man aber wirklich überzeugend sein, ist die emotionale komponente nicht wegzudenken. sie kann auch eben erst den beginn des interesses ausmachen, eine besondere gelassenheit, herzlichkeit, offenheit, geborgenheit. ehrlichkeit, auch ganz wichtig, wo man kirchens ja allgemein hier ganz besonders wenig zutraut. (reden wir vom papstamt, dann haben wir bei benedikt XVI allerdings leider erlebt, wie man mit einigen dieser dinge medial auf die nase fallen kann, denn der wille zur empörung ist groß. hinzukommen müsste: einfachheit in der wortwahl, direktes auf-den-punkt-kommen ohne potential für missverständnisse, null "geschwurbel", wenig nebensätze, keine fremdworte, was pr-menschen so drauf haben, aber bitte auch keine nullaussagen, sondern trotzdem inhaltliches gewicht).

 

ein christentum light ist das jedenfalls nicht, was mir da vorschwebt. das lighte christentum dürfte auch nicht besonders anziehend wirken. was zu leicht ist, ist zu unwichtig, um sich damit zu befassen.

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ist es überhaupt noch erreichbar? ist es nachholbar? wie wäre es erreichbar?

kann ein gefühlsmäßiges erleben einen ersatz bieten? ist es möglich ohne ausreichendes wortverständnis?

kann ein christentum light der anfang dieses weges sein?

 

ist die erwartung an einen neuen papst nicht überhöht?

 

 

Also das mit dem Papst ist ein anderes Thema. Aber ich hatte in einigen anderen Zusammenhängen schon mal angesprochen, daß der Weg des Christentums einen starken Trend zur Versprachlichung und Verschriftlichung zeigte, in extremo bei den Reformierten zu sehen. Da bleibt nur noch ein sprachliches Konstrukt übrig und wer den Code nicht versteht, versteht nichts. Eine katholische Messe hat soviel an nichtsprachlichen Elementen, daß sie sich nonverbal erklärt. Kirche ist die Gemeinschaft in Eucharistie und Caritas, hat mal wer gesagt. Man muß nicht soviel darum herum reden, auf die Praxis kommt es an.

um anders zu reden braucht es wohl einen anderen papst. mir geht es um einen einstieg, eine mission für ahnungslose aber neugierige. bei dir verspüre ich "fix und fertig" oder "nichts", also selbstzufriedenheit. verstehe ich es falsch, fängt das problem schon zwischen uns beiden an. :)

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....

ein christentum light ist das jedenfalls nicht, was mir da vorschwebt. das lighte christentum dürfte auch nicht besonders anziehend wirken. was zu leicht ist, ist zu unwichtig, um sich damit zu befassen.

buchstabieren, alphabet aufsagen, druckbuchstaben schreiben ist "thomas mann light". :)

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für immer größere teile der bevölkerung ist ein glaubensverständnis nicht mehr vorhanden. dieser prozeß schreitet fort. ich gehe davon aus, dass ein verständnis in einer beziehung, in einer kommunikation nur erreicht werden kann, wenn ein wortverständnis des jeweiligen gegenüber erreicht wird. das wortverständnis ist ein ergebnis des lernens, der sozialisation, des milieus. der weg zu diesem verständnis ist aber ein selbstreferentieller prozeß. also ist ein positives ergebnis nicht beweisbar.

 

ist es überhaupt noch erreichbar? ist es nachholbar? wie wäre es erreichbar?

kann ein gefühlsmäßiges erleben einen ersatz bieten? ist es möglich ohne ausreichendes wortverständnis?

kann ein christentum light der anfang dieses weges sein?

 

ist die erwartung an einen neuen papst nicht überhöht?

 

 

Also das mit dem Papst ist ein anderes Thema. Aber ich hatte in einigen anderen Zusammenhängen schon mal angesprochen, daß der Weg des Christentums einen starken Trend zur Versprachlichung und Verschriftlichung zeigte, in extremo bei den Reformierten zu sehen. Da bleibt nur noch ein sprachliches Konstrukt übrig und wer den Code nicht versteht, versteht nichts. Eine katholische Messe hat soviel an nichtsprachlichen Elementen, daß sie sich nonverbal erklärt. Kirche ist die Gemeinschaft in Eucharistie und Caritas, hat mal wer gesagt. Man muß nicht soviel darum herum reden, auf die Praxis kommt es an.

um anders zu reden braucht es wohl einen anderen papst. mir geht es um einen einstieg, eine mission für ahnungslose aber neugierige. bei dir verspüre ich "fix und fertig" oder "nichts", also selbstzufriedenheit. verstehe ich es falsch, fängt das problem schon zwischen uns beiden an. :)

 

Ich habe eigentlich gesagt, daß das Tun wichtiger ist als das Reden. Und Liturgie, Mystik und Kirchenmusik sind eigenständige Erkenntnisquellen in nicht-intellektuellem Verstand.

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Und Liturgie, Mystik und Kirchenmusik sind eigenständige Erkenntnisquellen in nicht-intellektuellem Verstand.

Vielleicht verstehen wir beide das Wort "intellektuell" verschieden, aber ich meine jedenfalls, dass diese drei Dinge nur mit Intellekt wirklich verstanden werden.

 

Musik sicher auch intuitiv, dazu bedarf es nicht so unbedingt der bewussten Auseinandersetzung. Ein wenig auch Liturgie (sofern stimmig), aber da wird schon besonders deutlich, wieviel Mehrgewinn eine bewusste Reflektion bringt. Mystik schließlich, naja so wie ich sie verstehe (Meister Eckhart), wird erst durch mit- und nach-denken begreifbar, seltsamerweise aber erst dann wirksam, wenn man das alles wieder gewissermaßen über Bord kippt.

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seltsamerweise aber erst dann wirksam, wenn man das alles wieder gewissermaßen über Bord kippt.

 

Eben.

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seltsamerweise aber erst dann wirksam, wenn man das alles wieder gewissermaßen über Bord kippt.

 

Eben.

Ich wollte nur der eventuellen Vorstellung entgegenwirken, Mystik sei sowas wie ein ekstatisches Erlebnis. Das zu suchen halte ich für eher kontraproduktiv. Ich glaube auch nicht, dass es das war, was Rahner meinte mit den Worten "Die Kirche der Zukunft wird mystisch sein - oder sie wird nicht mehr sein."

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seltsamerweise aber erst dann wirksam, wenn man das alles wieder gewissermaßen über Bord kippt.

 

Eben.

Ich wollte nur der eventuellen Vorstellung entgegenwirken, Mystik sei sowas wie ein ekstatisches Erlebnis. Das zu suchen halte ich für eher kontraproduktiv. Ich glaube auch nicht, dass es das war, was Rahner meinte mit den Worten "Die Kirche der Zukunft wird mystisch sein - oder sie wird nicht mehr sein."

 

Richtig, so verstehe ich das nicht. Aber Es ist halt auch nicht intellektuell im üblichen Sinn.

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Lieber Helmut,

 

 

 

 

 

 

 

 

...

Ist glaube in die sprache ungläubiger menschen übersetzbar?

...

Kein Glaube ist übersetzbar.

 

"Glauben" heißt JESUS CHRISTUS vertrauen, die Wahrheit offenbart zu bekommen, die Lehre JESU für wahr zu halten und sein Leben gemäß den Wahrheiten JESU CHRISTI zu gestalten.

 

Das muß jeder Mensch selbst und allein leisten.

 

 

Was Du eigentlich fragen willst ist, ob die Christenheit die richtigen und verständlichen Worte findet und hat, um die Anliegen JESU CHRISTI den ungläubigen Menschen hier und heute nahe zu bringen.

 

Die Antwort kann unschwer jeder nachdenkliche Mensch erkennen der das Gerede das die Kirche erfüllt, mit Vernunft und Verstand untersucht:

Nein.

 

 

Aber nicht mehr lange.

Der HEILIGE GEIST GOTTES, der BEISTAND aller Menschen, der Leiter der Kirche und Führer der Christenheit hat mit dem 2. Vatikanischen Konzil den Christen ein gewaltiges Umdenken verordnet.

Irgendwann wird die Christenheit bereit sein umzudenken.

 

 

Erst mit den neuen Gedanken in den Köpfen wird die Kirche die richtigen Worte finden können um die Ungläubigen zu erreichen.

 

 

 

 

Gruß

josef

bearbeitet von josef
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ist es überhaupt noch erreichbar? ist es nachholbar? wie wäre es erreichbar?

kann ein gefühlsmäßiges erleben einen ersatz bieten? ist es möglich ohne ausreichendes wortverständnis?

kann ein christentum light der anfang dieses weges sein?

 

ist die erwartung an einen neuen papst nicht überhöht?

 

 

Also das mit dem Papst ist ein anderes Thema. Aber ich hatte in einigen anderen Zusammenhängen schon mal angesprochen, daß der Weg des Christentums einen starken Trend zur Versprachlichung und Verschriftlichung zeigte, in extremo bei den Reformierten zu sehen. Da bleibt nur noch ein sprachliches Konstrukt übrig und wer den Code nicht versteht, versteht nichts. Eine katholische Messe hat soviel an nichtsprachlichen Elementen, daß sie sich nonverbal erklärt. Kirche ist die Gemeinschaft in Eucharistie und Caritas, hat mal wer gesagt. Man muß nicht soviel darum herum reden, auf die Praxis kommt es an.

um anders zu reden braucht es wohl einen anderen papst. mir geht es um einen einstieg, eine mission für ahnungslose aber neugierige. bei dir verspüre ich "fix und fertig" oder "nichts", also selbstzufriedenheit. verstehe ich es falsch, fängt das problem schon zwischen uns beiden an. :)

 

Ich habe eigentlich gesagt, daß das Tun wichtiger ist als das Reden. Und Liturgie, Mystik und Kirchenmusik sind eigenständige Erkenntnisquellen in nicht-intellektuellem Verstand.

ich denke z.b. an ahnungslose, interesselose schulversager am beginn einer hartz4-karriere. vielleicht ist es ähnlich schwer für einen it-spezialisten aus eggesin. was sollte diese menschen zum "tun" anregen? was könnte der beginn der sein? das reden von der dreifaltigkeit? das erläutern des dogmas von der leiblichen aufnahme mariens? die intellektuelle oder gefühlsmäßige erkennung der unfehlbarkeit des papstes? das wirken der römischen kurie?

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für immer größere teile der bevölkerung ist ein glaubensverständnis nicht mehr vorhanden. dieser prozeß schreitet fort. ich gehe davon aus, dass ein verständnis in einer beziehung, in einer kommunikation nur erreicht werden kann, wenn ein wortverständnis des jeweiligen gegenüber erreicht wird. das wortverständnis ist ein ergebnis des lernens, der sozialisation, des milieus. der weg zu diesem verständnis ist aber ein selbstreferentieller prozeß. also ist ein positives ergebnis nicht beweisbar.

 

ist es überhaupt noch erreichbar? ist es nachholbar? wie wäre es erreichbar?

kann ein gefühlsmäßiges erleben einen ersatz bieten? ist es möglich ohne ausreichendes wortverständnis?

kann ein christentum light der anfang dieses weges sein?

 

ist die erwartung an einen neuen papst nicht überhöht?

 

 

Also das mit dem Papst ist ein anderes Thema. Aber ich hatte in einigen anderen Zusammenhängen schon mal angesprochen, daß der Weg des Christentums einen starken Trend zur Versprachlichung und Verschriftlichung zeigte, in extremo bei den Reformierten zu sehen. Da bleibt nur noch ein sprachliches Konstrukt übrig und wer den Code nicht versteht, versteht nichts. Eine katholische Messe hat soviel an nichtsprachlichen Elementen, daß sie sich nonverbal erklärt. Kirche ist die Gemeinschaft in Eucharistie und Caritas, hat mal wer gesagt. Man muß nicht soviel darum herum reden, auf die Praxis kommt es an.

um anders zu reden braucht es wohl einen anderen papst. mir geht es um einen einstieg, eine mission für ahnungslose aber neugierige. bei dir verspüre ich "fix und fertig" oder "nichts", also selbstzufriedenheit. verstehe ich es falsch, fängt das problem schon zwischen uns beiden an. :)

 

Ich habe eigentlich gesagt, daß das Tun wichtiger ist als das Reden. Und Liturgie, Mystik und Kirchenmusik sind eigenständige Erkenntnisquellen in nicht-intellektuellem Verstand.

ich denke z.b. an ahnungslose, interesselose schulversager am beginn einer hartz4-karriere. vielleicht ist es ähnlich schwer für einen it-spezialisten aus eggesin. was sollte diese menschen zum "tun" anregen? was könnte der beginn der sein? das reden von der dreifaltigkeit? das erläutern des dogmas von der leiblichen aufnahme mariens? die intellektuelle oder gefühlsmäßige erkennung der unfehlbarkeit des papstes? das wirken der römischen kurie?

 

Ein Beginn für den Schulversager könnte die Einldung zum Fußballspielen mit den Ministranten sein. Den IT-Spezialisten würde ich gern mal zu einem Vortrag in die Gemeinde bitten, dann könnte ein Projekt draus werden, wie man der Schule der Partnergemeinde in Afrika zu ein paar dort brauchbaren PCs verhilft...

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Lieber Helmut,

 

...

Ist glaube in die sprache ungläubiger menschen übersetzbar?

...

Kein Glaube ist übersetzbar.

 

"Glauben" heißt JESUS CHRISTUS vertrauen, die Wahrheit offenbart zu bekommen, die Lehre JESU für wahr zu halten und sein Leben gemäß den Wahrheiten JESU CHRISTI zu gestalten.

 

Das muß jeder Mensch selbst und allein leisten.

 

 

Was Du eigentlich fragen willst ist, ob die Christenheit die richtigen und verständlichen Worte findet und hat, um die Anliegen JESU CHRISTI den ungläubigen Menschen hier und heute nahe zu bringen.

 

Die Antwort kann unschwer jeder nachdenkliche Mensch erkennen der das Gerede das die Kirche erfüllt, mit Vernunft und Verstand untersucht:

Nein.

 

 

Aber nicht mehr lange.

Der HEILIGE GEIST GOTTES, der BEISTAND aller Menschen, der Leiter der Kirche und Führer der Christenheit hat mit dem 2. Vatikanischen Konzil den Christen ein gewaltiges Umdenken verordnet.

Irgendwann wird die Christenheit bereit sein umzudenken.

 

 

Erst mit den neuen Gedanken in den Köpfen wird die Kirche die richtigen Worte finden können um die Ungläubigen zu erreichen.

 

 

Gruß

josef

du vertraust darauf, dass die richtigen worte zur richtigen zeit kommen? was kann der einzelne tun um nicht in ein reines abwarten zu verfallen?

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für immer größere teile der bevölkerung ist ein glaubensverständnis nicht mehr vorhanden. dieser prozeß schreitet fort. ich gehe davon aus, dass ein verständnis in einer beziehung, in einer kommunikation nur erreicht werden kann, wenn ein wortverständnis des jeweiligen gegenüber erreicht wird. das wortverständnis ist ein ergebnis des lernens, der sozialisation, des milieus. der weg zu diesem verständnis ist aber ein selbstreferentieller prozeß. also ist ein positives ergebnis nicht beweisbar.

 

ist es überhaupt noch erreichbar? ist es nachholbar? wie wäre es erreichbar?

kann ein gefühlsmäßiges erleben einen ersatz bieten? ist es möglich ohne ausreichendes wortverständnis?

kann ein christentum light der anfang dieses weges sein?

 

ist die erwartung an einen neuen papst nicht überhöht?

 

 

Also das mit dem Papst ist ein anderes Thema. Aber ich hatte in einigen anderen Zusammenhängen schon mal angesprochen, daß der Weg des Christentums einen starken Trend zur Versprachlichung und Verschriftlichung zeigte, in extremo bei den Reformierten zu sehen. Da bleibt nur noch ein sprachliches Konstrukt übrig und wer den Code nicht versteht, versteht nichts. Eine katholische Messe hat soviel an nichtsprachlichen Elementen, daß sie sich nonverbal erklärt. Kirche ist die Gemeinschaft in Eucharistie und Caritas, hat mal wer gesagt. Man muß nicht soviel darum herum reden, auf die Praxis kommt es an.

um anders zu reden braucht es wohl einen anderen papst. mir geht es um einen einstieg, eine mission für ahnungslose aber neugierige. bei dir verspüre ich "fix und fertig" oder "nichts", also selbstzufriedenheit. verstehe ich es falsch, fängt das problem schon zwischen uns beiden an. :)

 

Ich habe eigentlich gesagt, daß das Tun wichtiger ist als das Reden. Und Liturgie, Mystik und Kirchenmusik sind eigenständige Erkenntnisquellen in nicht-intellektuellem Verstand.

ich denke z.b. an ahnungslose, interesselose schulversager am beginn einer hartz4-karriere. vielleicht ist es ähnlich schwer für einen it-spezialisten aus eggesin. was sollte diese menschen zum "tun" anregen? was könnte der beginn der sein? das reden von der dreifaltigkeit? das erläutern des dogmas von der leiblichen aufnahme mariens? die intellektuelle oder gefühlsmäßige erkennung der unfehlbarkeit des papstes? das wirken der römischen kurie?

 

Ein Beginn für den Schulversager könnte die Einldung zum Fußballspielen mit den Ministranten sein. Den IT-Spezialisten würde ich gern mal zu einem Vortrag in die Gemeinde bitten, dann könnte ein Projekt draus werden, wie man der Schule der Partnergemeinde in Afrika zu ein paar dort brauchbaren PCs verhilft...

mit welchen worten kann jetzt der übergang zur mystik meister eckarts eingeleitet werden?

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Lieber Helmut,

 

 

 

 

 

...

du vertraust darauf, dass die richtigen worte zur richtigen zeit kommen? was kann der einzelne tun um nicht in ein reines abwarten zu verfallen?

Was der Einzelne tun kann?

 

Seinen Beistand, den HEILIGEN GEIST GOTTES mit Eifer um Neue Gedanken bitten.

Und mit Hilfe der Neuen Gedanken sein ganzes Denken neu überdenken.

 

 

Gruß

josef

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mit welchen worten kann jetzt der übergang zur mystik meister eckarts eingeleitet werden?

Warum sollte man auf Teufel komm raus? :)

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mit welchen worten kann jetzt der übergang zur mystik meister eckarts eingeleitet werden?

Warum sollte man auf Teufel komm raus? :)

das ist sicher ein zu großer schritt. aber nach dem fußballspielen, kommt dann ein warten auf christliche fragen oder ungefragt antworten?

 

muß es überhaupt schon christlich sein, also noch weniger als christentum light? eine religiöse dimension überhaupt wäre ein anfang.

 

was wäre ein anfang bei wissen=null, bei vollkommen unreflektierten gefühlen(max. ballerspiele bekannt)?

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mit welchen worten kann jetzt der übergang zur mystik meister eckarts eingeleitet werden?

Warum sollte man auf Teufel komm raus? :)

das ist sicher ein zu großer schritt. aber nach dem fußballspielen, kommt dann ein warten auf christliche fragen oder ungefragt antworten?

 

muß es überhaupt schon christlich sein, also noch weniger als christentum light? eine religiöse dimension überhaupt wäre ein anfang.

 

was wäre ein anfang bei wissen=null, bei vollkommen unreflektierten gefühlen(max. ballerspiele bekannt)?

Fröhlich sein, Gutes tun und die Spatzen pfeifen lassen - meinte ein großer Heiliger und begabter Pädagoge dazu.

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Warum sollte man auf Teufel komm raus? :)

das ist sicher ein zu großer schritt. aber nach dem fußballspielen, kommt dann ein warten auf christliche fragen oder ungefragt antworten?

 

muß es überhaupt schon christlich sein, also noch weniger als christentum light? eine religiöse dimension überhaupt wäre ein anfang.

 

was wäre ein anfang bei wissen=null, bei vollkommen unreflektierten gefühlen(max. ballerspiele bekannt)?

Fröhlich sein, Gutes tun und die Spatzen pfeifen lassen - meinte ein großer Heiliger und begabter Pädagoge dazu.

Ja, Don Johannes Bosco.... war meine erste Sig hier. Diese Sprache verstehen Christen und besonders auch Nichtchristen.

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mit welchen worten kann jetzt der übergang zur mystik meister eckarts eingeleitet werden?

Warum sollte man auf Teufel komm raus? :)

das ist sicher ein zu großer schritt. aber nach dem fußballspielen, kommt dann ein warten auf christliche fragen oder ungefragt antworten?

 

muß es überhaupt schon christlich sein, also noch weniger als christentum light? eine religiöse dimension überhaupt wäre ein anfang.

 

was wäre ein anfang bei wissen=null, bei vollkommen unreflektierten gefühlen(max. ballerspiele bekannt)?

Fröhlich sein, Gutes tun und die Spatzen pfeifen lassen - meinte ein großer Heiliger und begabter Pädagoge dazu.

das hört sich gut an. damit relativieren sich die strukturellen probleme von kirchens und die papstwahlanalysen im erheblichen maße.

 

ist es aber unabhängig von diesen nur beispielhaft genannten dingen?

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helmut

 

schreibt am 12 Februar 2013 - 17:21

 

für immer größere teile der bevölkerung ist ein glaubensverständnis nicht mehr vorhanden.

 

Für Theoretiker ein schwieriges Pflaster weil Glauben heisst Vertrauen, und das muss man auch erst einmal können. Wer Glauben vermitteln will muss Vertrauenswürdig sein, oder zumindest Vertrauen vermitteln können.--Das geht ja wohl über das persönliche Beispiel oder das Gespräche über persönliche Erfahrungen. Glaubensverständnis oder die Glaubens-Akzeptanz ist heutzutage sicher viel weniger vorhanden-aber die Menschen haben immer noch die gleichen Bedürfnisse.

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helmut

 

schreibt am 12 Februar 2013 - 17:21

 

für immer größere teile der bevölkerung ist ein glaubensverständnis nicht mehr vorhanden.

 

Für Theoretiker ein schwieriges Pflaster weil Glauben heisst Vertrauen, und das muss man auch erst einmal können. Wer Glauben vermitteln will muss Vertrauenswürdig sein, oder zumindest Vertrauen vermitteln können.--Das geht ja wohl über das persönliche Beispiel oder das Gespräche über persönliche Erfahrungen. Glaubensverständnis oder die Glaubens-Akzeptanz ist heutzutage sicher viel weniger vorhanden-aber die Menschen haben immer noch die gleichen Bedürfnisse.

hieße das: im eigenen leben glaubwürdig sein, nicht heroisch, nicht auf dem weg der heiligkeit, glaubwürdig auch im eigenen versagen?

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kann ein gefühlsmäßiges erleben einen ersatz bieten? ist es möglich ohne ausreichendes wortverständnis?

Meiner Meinung nach ja. Man kann es jedenfalls anbieten. Ob die Angebote angenommen werden hängt allerdings von vielen Einflussgrößen ab, auf die zum Teil kaum Einfluss genommen werden kann.

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