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Und noch mehr neue Empfindlichkeiten des Tages


Stefan

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Warum sollten eigentlich Nichtchristen nicht in der Lage sein vorhandene Dissenzen zwischen Glaubensbrüdern aufzuspüren und zu benennen ?

Ihr habt sogar ein eignes Forum (das mit Zähnen und Klauen verteidigt wird) um eben diese Dissenzen ungestört austragen zu können. Oder tauscht ihr da Kochrezepte aus ?

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Soll ich das alles lesen, Peter ? Steht da drin warum die evangelische Kirche ein Sektenhaufen ist ? Ist das gar eine Ausarbeitung der Sektion Sektenbeauftragte der kath. Kirche ?

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Übrigens interessant, dass du mittlerweile »Sektenhaufen« durch die Anführungszeichen bereits in den Rang eines wörtlichen Zitates hebst.

So hab ichs auch in Erinnerung. Wenn es nicht wortwörtlich stimmt, dann war es zumindest so gemeint. Aber ich erinnere mich selten falsch.

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Ich wage zu bezweifeln daß sich die Sektenbeauftragten der katholischen Kirche (was schneiden die denn so ?) mit der evangelischen Kirche befassen.

Ich glaube auch daß Robert mit "Sektenhaufen" etwas anderes gemeint hat als Deine einfühlsame Definition des Begriffes.

Frank,

was die Sektenbeauftragten angeht, siehst Du das richtig - die Lutheraner, Calvinisten oder Altkatholiken fangen üblicherweise nicht an, vor katholischen Kirchentüren zu missionieren. Das sind dann eher die Wittek-Jünger oder Scientology. Der Kampfhund-Beauftragte fängt ja auch nicht mit dem Deutschen Schäferhund, sondern eher mit dem Pitbull an (okay, ich weiß, daß der Vergleich auf allen vier Rädern hinkt).

 

Was Stil und Wortwahl angeht, habe ich sicher ganz andere Präferenzen als Robert, aber in inhaltlichen Dingen stimmen wir weitaus mehr überein, als Du es überhaupt für möglich hältst. Als Altsprachler - da kannst Du Dir sicher sein - kennt er allerdings Herkunft und Bedeutung des Wortes "Sekte". Die "Häufchenbildung" ist dann eher Robert-spezifisch; hat aber wieder mehr mit verschiedenem Sprachgewohnheiten als mit Inhalten zu tun.

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@Ruth: da zitierst Du Stefan, nicht Robert.

Nein, das stammt ursprünglich von Robert und war an Mecky gerichtet.

 

Hier das Orininalzitat:

 

Ich kenne nicht deine Familie und deine persönlichen Beziehungen. Wohl aber das, was du hier schreibend von dir selbst offenbarst. Darum sage ich dir: Hasse deine eigene Seele. Hasse deinen grübelnden Sinn, der immer höher steigen will und sich dabei immer tiefer vergräbt und einsinkt im Morast des Unverständnisses. Der Herr will nicht, daß du Philosoph werdest, sondern Christ. Nicht die vermeintlich höhere Erkenntnis, nach der du strebst, nicht die Anerkennung der Bewunderer und nicht die Liebe der Familie bringen dich dem Reich Gottes näher. Hasse deine eigene Seele.

(Hervorhebungen von mir)

 

Quelle

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Bei allem Respekt vor Herrn Ketelhohn.*knicksmach*, aber er kann sich nicht aussuchen, wer sein Glaubensbruder ist und wer nicht. Das wir an noch höherer Stelle entschieden.

Ich glaube nicht, daß Robert es dulden würde, wenn Gott so ungehorsam wäre, und einfach von seiner (Roberts) Meinung abweichen würde.

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Lieber Frank, bevor du nun Löcher in deinen Teppich beißt, rufe dir doch noch einmal meinen berühmten Garantenvorschlag aus der vergangenen Adventszeit ins Gedächtnis. Du wirst dort eine Liste finden, die dich vielleicht noch einmal überraschen wird. Ich weiß wohl zu unterscheiden zwischen dem, der in der einen oder andern Sache irrt – womöglich auch recht heftig – oder der aus Schwäche in irgendeiner Scheiße hängt – das kenne ich selber gut genug –, aber treu seine Hoffnung auf den Herrn setzt, und jenem, der gezielt aus dem Glauben der Kirche eine Gnosis oder sonstigen Mist zu machen versucht.

 

Ebenso ist übrigens auf der Seite der Ungläubigen zu unterscheiden zwischen erstens verbissenen Kämpfern, zweitens verständnislosen Spöttern und drittens jakobsartigen Gotteskämpfern, die gegen den Herrn ankämpfen, der sie schon gepackt hat. Vielleicht würde sich jemand wundern, von mir in die dritte Kategorie eingeordnet zu werden. Allein die ersten sind’s, die ich im oben referenzierten Beitrag dem dämonischen Bereich zugeordnet habe.

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@Ruth: da zitierst Du Stefan, nicht Robert.

Nein, ich zitiere da Robert.

 

(...und sehe gerade, dass Lissie schon wieder schneller war... :blink: )

Nö, ichbin nie besonders schnell, wenn Technik im Spiel ist. *g*

 

Das war der Stefan!

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@Ruth: da zitierst Du Stefan, nicht Robert.

Nein, das stammt ursprünglich von Robert und war an Mecky gerichtet.

 

Hier das Orininalzitat:

 

Ich kenne nicht deine Familie und deine persönlichen Beziehungen. Wohl aber das, was du hier schreibend von dir selbst offenbarst. Darum sage ich dir: Hasse deine eigene Seele. Hasse deinen grübelnden Sinn, der immer höher steigen will und sich dabei immer tiefer vergräbt und einsinkt im Morast des Unverständnisses. Der Herr will nicht, daß du Philosoph werdest, sondern Christ. Nicht die vermeintlich höhere Erkenntnis, nach der du strebst, nicht die Anerkennung der Bewunderer und nicht die Liebe der Familie bringen dich dem Reich Gottes näher. Hasse deine eigene Seele.

(Hervorhebungen von mir)

 

Quelle

Ach so, den Text meinst Du. Nein, das stammt nicht ursprünglich von Robert, sondern von Jesus Christus; es geht um die wahre Christusnachfolge - und das kann ich vollinhaltlich unterschreiben, so, wie's dasteht, mal abgesehen von der Wortwahl - mein Schreibstil wär' das nicht.

 

Lk 14,26 - 33 oder

 

Joh 12,23-26:

 

23 Jesus aber antwortet ihnen und spricht: Die Stunde ist gekommen, daß der Sohn des Menschen verherrlicht werde. 24 Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wenn das Weizenkorn nicht in die Erde fällt und stirbt, bleibt es allein; wenn es aber stirbt, bringt es viel Frucht. 25 Wer seine Seele liebt, verliert sie; und wer seine Seele in dieser Welt haßt, wird sie zum ewigen Leben bewahren. 26 Wenn mir jemand dient, so folge er mir nach! Und wo ich bin, da wird auch mein Diener sein. Wenn mir jemand dient, so wird der Vater ihn ehren.

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Frank denkt vermutlich an dies:

 

»Wir können ja mal kurz vor die Tür gehen.« (Ketelhohn an Blömer)

                  ------------------------------------------------------

»(Damit das protestantische Sektenvolk und das gottlose Pack nicht zuschauen.)« (Ketelhohn beiseite)

                  ------------------------------------------------------

»Peter, bitte reich mir das Handbuch der psychologischen Kriegführung.« (Ketelhohn an Esser)

 

Oder an dies:

 

»Also Jungs, jetzt horcht mal her. Erstens ist es ein wichtiger Gegenstand kirchlicher Lehre, was und wo die Kirche sei – und wo nicht. Es ist ja nichts Neues, daß es von der Kirche abgespaltene Gemeinschaften, Gruppen und Grüppchen unterschiedlichster Qualität und Nähe zur Kirche gibt. Dies zu bewerten und zu beurteilen, ist zunächst Sache der Kirche.

 

Der erste und bevorrechtigte Ort eines Gespräches über die Protestanten ist daher das interne Gespräch der Katholiken (sodann der Katholiken und Orthodoxen gemeinsam). Erst am Ende steht das Gespräch mit dem Protestanten selbst über dessen Glauben. Völlig abwegig darum die Vorstellung, ein Gespräch über den Protetantismus im Forumsbereich der „Glaubensgespräche“ sei nicht zulässig, weil die Protestanten selber dort nicht eingreifen könnten. Ich weise das als eine Zumutung entschieden zurück.

 

Zweitens zur Sache, dem Sektenbegriff. Zu unterscheiden ist zunächst zwischen Ortskirchen, mit denen die Gemeinschaft eingeschränkt ist, die aber gleichwohl Kirchencharakter tragen, und solchen Gruppen, denen es am Kirchencharakter mangelt. Die traditionelle Bezeichnung für diese ist der Begriff der Sekte, völlig unabhängig von der Größe der jeweiligen Gruppierung und ihrem gesellschaftlichen Einfluß und Ansehen.

 

Daß diese Sekten ausnahmslos Häresien lehren, aber natürlich nicht ausschließlich Häresien, dürfte ebenfalls unbestreitbar sein. Die Bandbreite ist groß, und ich bin weit entfernt, alle Sekten über einen Leisten zu schlagen. Manche haben noch die gültige Taufe, andere nicht. Manche sind beinahe katholisch, solange man nicht über Sakramente und Ekklesiologie redet. Andere glauben gar nichts mehr.

 

Mit Zeugen Jehovas etwa ist nach meiner Erfahrung kein Gespräch möglich, allenfalls wechselseitiges Vorhalten von Positionen.

 

Bei unsern hiesigen Protestanten sind diejenigen, mit denen man echte Glaubensgespräche führen kann, eher eine kleine Minderheit. Die große Mehrheit ist desinteressiert. Dann gibt es eine Minderheit von Aktiven mit Funktionärsmentalität. Sie stoßen sich am Wahrheitsanspruch der katholischen Kirche. Über anderes kann man mit ihnen kaum reden. Unter den wirklich gläubigen Protestanten endlich gibt es eine militant antikatholische Richtung und eine gesprächsoffene, ich nenne sie mal: kirchlich gesinnte.

 

Die tiefsten und offensten Glaubensgespräche mit Sektenangehörigen habe ich bisher allerdings mit Mormonen geführt. Aber auch dort kam es auf Situation und Person an: Als ein mormonischer Missionsoberer die Idee hatte, mir einen zum Mormonentum abgefallenen Katholiken vorzustellen, gingen die Kontakte schnell zu Ende. Ich mußte dem Mann natürlich die Wahrheit sagen – daß er Apostat war –; er fühlte sich angegriffen, reagierte heftig und am Ende geradezu unflätig.

 

Jedenfalls haben solche Gespräche überhaupt keinen Sinn, wenn man sich vorher eine Maske oder Tarnkappe überzieht und über eventuell entstehende Differenzen sogleich Kleister, Vanillesoße oder Zuckerguß gießt. Hosen runter und Karten auf den Tisch. Dann kann man vernünftig miteinander reden.« (Icke)

 

(Der Begriff „Sekte“ übrigens, Lucia, ist aus naheliegenden Gründen früh und oft so gedeutet worden, wie du es oben beschreibst. Ursprünglich ist das Wort allerdings von „sequi - folgen“ abgeleitet, nicht von „secare - schneiden“: also eigentlich „Gefolgschaft“, womit eine philosophische „Schule“ gemeint war. Die griechische Entsprechung ist airesiV.)

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Huch, stimmt, da ist mir dein Drachen-Avatar dazwischengerutscht. :P Ich vermisse Ole-Einar, an dem konnte ich Stefan immer so schnell identifizieren.

 

Aber Stefan muss ja auch am besten wissen, was er gesagt hat und was nicht. Wobei mir aber immer noch ein Rätsel ist, in welchem Zusammenhang Stefan sowas hätte von sich geben sollen.

 

 

P.S.: Und mit Jesus verwechselt man ihn doch auch nicht so schnell, oder? :blink:

bearbeitet von Ruth
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Aber Stefan muss ja auch am besten wissen, was er gesagt hat und was nicht. Wobei mir aber immer noch ein Rätsel ist, in welchem Zusammenhang Stefan sowas hätte von sich geben sollen.

Ich habe das irgendwo mal als Anspielung "zitiert".

 

Es ist aber erstaunlich, wie viele katholische Teilnehmer, die ich eigentlich für anständige Menschen gehalten habe, sich nicht mal einen Deut von Robert distanzieren. Der Typ wird hier von einigen anscheinend wirklich ernst genommen. Einen Glauben habe ich noch, den ich verlieren kann: Den Glauben an meine Mitmenschen. Ob der diesen Tag noch überlebt?

bearbeitet von Stefan
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Hmpf - vielleicht sollten wir die Diskussion mal mit der in der Katakombe fusionieren. Ob das wohl Board-übergreifend geht?

 

Ich versuch' mal mein Glück. (aber erst speichern - kann noch was dauern)

 


 

Geht nicht. Ich verschiebe diesen Thread daher in die Katakombe, mit der Bitte, ihn mit dem "was soll ich denn davon halten" zu verschmelzen.

bearbeitet von Lichtlein
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»Bei allem Respekt vor Herrn Ketelhohn.*knicksmach*, aber er kann sich nicht aussuchen, wer sein Glaubensbruder ist und wer nicht.« (Lara)

 

Ganz recht, Holdeste. <heul> Küß die Hand, gnädiges Fräulein.

Himmeldonnerwetter, eben war mir kraft Inspiration des Weihrauchs

meiner Dunhill noch so ein schönes Witzchen dazu eingefallen –

doch nun ist’s mitsamt dem Rauch wieder verweht. <grummel>

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