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Ewige Qual


hamsich
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Wie kann man einen Gott als barmherzig bezeichnen, der einen zunächst in diese Welt setzt, und dann, falls man seinem Willen zuwiderhandelt, mit ewiger Qual bestraft?

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Lieber hamisch,

 

wäre es Dir lieber, er würde alle in den Himmel reinprügeln, wo doch im Himmel ist nix isr, was einer selbstsüchtigen Seele gefallen könnte.

 

Gruß

Erich

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Zitat von hamsich am 20:52 - 17.Juli.2002

Wie kann man einen Gott als barmherzig bezeichnen, der einen zunächst in diese Welt setzt, und dann, falls man seinem Willen zuwiderhandelt, mit ewiger Qual bestraft?

 

Man handelt nicht gegen den Willen eines Gottes, sondern immer gegen den Willen derjenigen, die an einen Gott glauben.

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Soweit Gewissen und Liebe in jedem Menschen vorhanden sind, wirkt Gott auch in denen, die nicht an ihn glauben.

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Hallo Erich,

das Entscheidende ist nicht, daß Gott dazu verpflichtet sein sollte, alle in den Himmel zu lassen, sondern, daß die römisch katholische Kirche einen Zustand der ewigen Qual lehrt. Ich meine, dann hätte Gott doch besser den Menschen nicht erschaffen.

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Guten Abend hamisch

 

Was also willst du, daß Gott tun soll? Soll er ihre vergangenen Sünden auslöschen, soll Er um jeden Preis, damit sie einen neuen Start bekommen, jede Schwierigkeit ausräumen und jede mögliche Hilfe auf wunderbare Weise anbieten?

 

Aber genau das hat Er ja getan, auf Golgatha!

 

Soll Er ihnen vergeben?

 

Aber sie wollen ja keine Vergebung.

 

Soll Er sie also gewähren lassen?

 

Ach, ich fürchte, genau das ist es, was Er tut.

 

Lieben Gruß

Erich

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>>das Entscheidende ist nicht, daß Gott dazu verpflichtet sein sollte, alle in den Himmel zu lassen, sondern, daß die römisch katholische Kirche einen Zustand der ewigen Qual lehrt.<<

 

In diesem Forum sind das nur die Freikirchler.

 

(Geändert von overkott um 21:17 - 17.Juli.2002)

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Zitat von hamsich am 21:12 - 17.Juli.2002

......, dann hätte Gott doch besser den Menschen nicht erschaffen.

 

Wer behauptet denn sowas?

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C.S. Lewis schreibt hierzu auch:

 

Schließlich wird eingewendet, der endgültige Verlust einer einzigen Seele bedeute eine Niederlage für die Allmacht Gottes.

 

So ist es auch.

 

Indem sie Wesen mit freiem Willen erschafft, unterwirft sich die Allmacht von Anfang an der Möglichkeit einer solchen »Niederlage«. Was du aber Niederlage nennst, das nenne ich Wunder. Denn dies ist das erstaunlichste und unvorstellbarste aller Attribute, die wir der Gottheit zuschreiben: daß sie Wesen erschafft, die nicht Gott sind, und daß sie sich so in die Lage bringt, von seiten ihrer eigenen Werke Widerstand zu finden.

 

Ich glaube gern, daß die Verdammten in einem bestimmten Sinn »Erfolg« haben; daß sie Rebellen sind bis ans Ende; daß also die Pforten der Hölle von innen verriegelt sind.

 

Ich meine damit nicht, daß die Verdammten nicht wünschen könnten, aus der Hölle herauszukommen - aber in der unbestimmten Art, wie ein neidischer Mensch glücklich zu sein »wünscht«. Es ist aber sicher, daß sie auch nicht den allerersten Schritt zu jener Selbst-Hingabe tun wollen, wodurch allein die Seele irgendein Gut erreichen kann. Sie erfreuen sich auf ewig der furchtbaren Freiheit, wonach sie verlangt haben, und sind demgemäß Sklaven ihrer selbst - ebenso wie die Seligen, für immer sich im Gehorsam unterwerfend, durch alle Ewigkeit hin freier und freier werden.

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Hallo  Overkott,

auf was bezieht sich das:

"In diesem Forum sind das nur die Freikirchler."?

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KK 1035 Die Lehre der Kirche sagt, daß es eine Hölle gibt und daß sie ewig dauert. Die Seelen derer, die im Stand der Todsünde sterben, kommen sogleich nach dem Tod in die Unterwelt, wo sie die Qualen der Hölle erleiden, „das ewige Feuer“ [Vgl.  DS76; 409; 411; 801; 858; 1002; 1351; 1575; SPF 12]. Die schlimmste Pein der Hölle besteht in der ewigen Trennung von Gott, in dem allein der Mensch das Leben und das Glück finden kann, für die er erschaffen worden ist und nach denen er sich sehnt.

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>>auf was bezieht sich das:<<

 

Auf die ewige Qual.

 

 

(Geändert von overkott um 21:34 - 17.Juli.2002)

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>>hat der Mensch wirklich nach seiner eigenen Freiheit verlangt? <<

 

ohne Freiheit wäre er nix anderes als ein Tier.

 

Da Gott den Menschen frei erschaffen und ihm das Angebot der Gotteskindschaft gemacht hat , meine ich, daß das Risiko des Fehlgehens die Sache = Kind Gottes zu werden, wert ist.

 

Gruß

Erich

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Das ist der, der sich so gern von Göttern quälen lässt.

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aber wenn das Fehlgehen EWIGE QUAL bedeutet? Kann Gott nicht so gnädig sein, und die Sünder einfach nur wieder ins Nichts entlassen?

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>>Kann Gott nicht so gnädig sein, und die Sünder einfach nur wieder ins Nichts entlassen? <<

 

Gott sagt von sich: "Ich bin ein Gott der Lebenden und nicht der Toten - ich bin ein Schöpfergott und kein Zerstörergott".

 

Anscheinend liegt es nicht in Gottes Wesen eines seiner Geschöpfe zu vernichten. Will einer nix von ihm wissen , so schenkt er ihm einen Ort, wo kein Gott ist - die Hölle.

 

Noch ein Gedanke hierzu:

 

Die Hölle ist eingeschlossene, begrenzte Finsternis, da Gott nicht anwesend ist. In diesem Sinne hat Gott die Hölle geschaffen. Er hat der Welt etwas Allerschlechtestes gegeben, denn von sich aus würde das Böse nie zu einem Schlechtesten  kommen. Denn das Böse vermehrt sich exponentiell wie die Zellen eines Krebsgeschwürs und könnte in tausend Ewigkeiten nicht Mittel und Wege finden, seiner eigenen Ausbreitung Einhalt zu gebieten. Wenn es das könnte, würde es aufhören, das Böse zu sein; denn Form und Grenzen sind Merkmale des Guten.

 

Die Mauern der Hölle sind der Druckverband auf der Wunde, aus der die verlorene Seele sonst zu einem Tode verbluten müsste, den sie doch nie fände. Es ist der letzte Liebesdienst, den Gott denen tut, die nichts Besseres für sich tun lassen.

 

Gruß

Erich

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Zitat von Erich am 22:07 - 17.Juli.2002

Gott sagt von sich: .......

 

Hat er das zu dir gesagt oder zu wem?

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Mt 22,32 >Ich bin der Gott Abrahams, der Gott Isaaks und der Gott Jakobs?< - Er ist doch nicht der Gott von Toten, sondern von Lebenden." *

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Zitat von Erich am 22:16 - 17.Juli.2002

Mt 22,32 >......< - Er ist doch nicht der Gott von Toten, sondern von Lebenden." *

 

 

Lachhaft, bei allem Leid, das die Menschheit täglich ertragen muss und in der Vergangenheit ertragen hat.  

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>>Kann Gott nicht so gnädig sein, und die Sünder einfach nur wieder ins Nichts entlassen? <<

 

>Gott sagt von sich: "Ich bin ein Gott der Lebenden und nicht der Toten - ich bin ein Schöpfergott und kein Zerstörergott". <

 

Und quälen macht doch viel mehr Spaß, wenn die Opfer NICHT sterben .....

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Zitat von Erich am 21:32 - 17.Juli.2002

KK 1035 Die Lehre der Kirche sagt, daß es eine Hölle gibt und daß sie ewig dauert. Die Seelen derer, die im Stand der Todsünde sterben, kommen sogleich nach dem Tod in die Unterwelt, wo sie die Qualen der Hölle erleiden, „das ewige Feuer“ [Vgl.  DS76; 409; 411; 801; 858; 1002; 1351; 1575; SPF 12]. Die schlimmste Pein der Hölle besteht in der ewigen Trennung von Gott, in dem allein der Mensch das Leben und das Glück finden kann, für die er erschaffen worden ist und nach denen er sich sehnt.


 

Ist das die gleiche Lehre der gleichen Kirche, wegen der Galileo angeklagt wurde, als er behauptet hat, die Erde drehe sich um die Sonne?

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Hallo!

 

Steht nicht in der Bibel, daß es eine Hölle gibt?

Ich hoffe allerdings, daß da keiner drin ist.

 

Himmel = Gott, den wir für immer gewonnen haben

Hölle = Gott, den wir für immer verloren haben

Fegefeuer = Gott, der uns reinigt und heiligt

 

Grüße - Mensi

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Guest Juergen

Das Problem vom Verständnis der Hölle, ist, daß sich mit der Zeit (im Westen) die Vorstellung von einem ORT entwickelt hat; ursprünglich war man von einem Zustand ausgegangen.

 

Die Ortsvorstellung bringt allerdings Probleme mit sich. Wenn Gott Alles in Allem ist, dann kann es keinen Ort geben an dem Gott nicht anwesend ist - Dies führt in der Vorstellung der Hölle als gottfernen Ort zu Schwierigkeiten.

Die Ostkirchliche Vorstellung von Hölle ist die eines Zustandes der ''seelischen Gottferne''.

Um es überspitzt auszudrücken: Alle kommen in den Himmel auch die, die mit Gott nichts zu tun haben wollen. Dann ist es dir größte Qual, Gott immer vor Augen zu haben, wo man doch den Meinung ist, daß es ihn nicht gibt oder man nichts mit ihm zu tun haben will. Gott liebt den Menschen und der Mensch haßt ihn dafür.

 

Schöne Grüße an alle A&A's, die sich in den liebenden Armen Gottes unwohl fühlen werden.

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