Guppy Geschrieben 24. August Melden Geschrieben 24. August vor 2 Stunden schrieb Shubashi: Ich denke, Gott rechnet nicht so wie eine betrogene Ehefrau. Wo siehst du den Unterschied, ob ein Mensch sein Weiheversprechen oder sein Eheversprechen bricht? Und das auch noch regelrecht zelebriert, ohne Reue oder irgendeine Form von Einsicht? Zitieren
Chrysologus Geschrieben 24. August Melden Geschrieben 24. August Sakramente sind etwas anderes als Versprechen. Muss man nicht verstehen, wenn man mit Sakramentensimulanten verkehrt, die ihre Weiheverpflichtungen ignorieren. Zitieren
Flo77 Geschrieben 24. August Melden Geschrieben 24. August vor 10 Minuten schrieb Guppy: Wo siehst du den Unterschied, ob ein Mensch sein Weiheversprechen oder sein Eheversprechen bricht? Und das auch noch regelrecht zelebriert, ohne Reue oder irgendeine Form von Einsicht? Woher weißt Du, daß es den Pastor nicht reut? Zitieren
Guppy Geschrieben 24. August Melden Geschrieben 24. August vor 12 Minuten schrieb Flo77: Woher weißt Du, daß es den Pastor nicht reut? Ich weiss es nicht, kommt nicht so rüber. Echte Reue hat in der Regel zur Folge, dass man a) alles versucht von dem abzulassen, was man bereut und b) versucht den Schaden, den man angerichtet hat wenigstens so weit man kann wieder gut zu machen. Beides sehe ich nicht. Wirkt eher wie:"So, war schön bei euch als Pfarrer, aber jetzt habe ich keine Lust mehr auf den Job und will mein Leben mit meiner Mätresse geniessen. Machts gut." Zitieren
Dies ist ein beliebter Beitrag. Flo77 Geschrieben 24. August Dies ist ein beliebter Beitrag. Melden Geschrieben 24. August vor 20 Minuten schrieb Guppy: Ich weiss es nicht Eine extrem gute Basis für ein Urteil. Der Mann hat 63 Jahre lang "versucht" und es hat nicht geklappt. Aber anscheinend gibt es kaum ein missgünstigeres Klientel, als die Leute, die nie sündigen. Nebenbei: einem anderen die Gnade Gottes neiden, zählt zu den Sünden wider den Heiligen Geist. 3 2 Zitieren
Guppy Geschrieben 24. August Melden Geschrieben 24. August vor 2 Stunden schrieb Flo77: Eine extrem gute Basis für ein Urteil. Ich stelle nur objektiv fest, daß ein Bruch des Zölibats nichts anderes ist wie auch ein Ehebruch. Eben eine schwere Sünde. Eine solche kann natürlich vergeben werden, die entsprechende Reue und Bußfertigkeit vorausgesetzt. Ob die bei dem Mann gegeben ist, kann ich nicht beurteilen. Es wirkt auf mich nur nicht so, wenn ein Priester mit seiner Mätresse durchbrennt und dazu nur sagt:"Keine Lust mehr auf Priestertum. Bin dann mal weg. Tschö Leute." Und die Kirche ruft hinterher:"Danke für deine Arbeit. Wir wünschen dir jetzt viel Spass mit deiner Mätresse" Zitieren
nannyogg57 Geschrieben 24. August Melden Geschrieben 24. August Ehebruch ist schlimmer. Es gibt kein höheres Gelöbnis als das Ehegelübde. Zitieren
Cosifantutti Geschrieben 24. August Melden Geschrieben 24. August vor 4 Stunden schrieb Flo77: Nebenbei: einem anderen die Gnade Gottes neiden, zählt zu den Sünden wider den Heiligen Geist. Hast du für deine These hier auch einen Beleg ? Das würde mich wirklich interessieren. Das Wiken des Heiligen Geistes wird ja hier gerade nicht geleugnet, sondern durch den "Neid" kurioserweise ausdrücklich bezeugt... Zitieren
Cosifantutti Geschrieben 24. August Melden Geschrieben 24. August vor 15 Minuten schrieb nannyogg57: Ehebruch ist schlimmer. Es gibt kein höheres Gelöbnis als das Ehegelübde. Warum soll den ein Ehegelübde "höher" sein als ein Ordensgelübde ??? Komisches "Ranking".... Zitieren
Flo77 Geschrieben 25. August Melden Geschrieben 25. August vor 8 Stunden schrieb Cosifantutti: Hast du für deine These hier auch einen Beleg ? Beleg wofür? Daß der Neid auf die Gnade Gottes Sünde wieder den heiligen Geist ist? https://www.digitale-sammlungen.de/de/view/bsb10389206?page=46 1833, Katechismus christkatholischer Religion Und das ist keine Einzelmeinung sondern wird so in allen klassischen Katechismen konstatiert, die ich kenne. Zitieren
nannyogg57 Geschrieben 25. August Melden Geschrieben 25. August vor 8 Stunden schrieb Cosifantutti: Warum soll den ein Ehegelübde "höher" sein als ein Ordensgelübde ??? Komisches "Ranking".... Rate mal, was ein Sakrament ist. Zitieren
SteRo Geschrieben 25. August Melden Geschrieben 25. August (bearbeitet) Er selbst, so schreibt Unfried, der 16 Jahre lang als Pfarrer in der Gemeinde Sankt Ursula in Oberursel und Steinbach gearbeitet hat, sei an der Anforderung des Zölibats gescheitert. Zwar habe er versucht, danach zu leben, er müsse aber anerkennen, „dass ich dieses Charisma nicht wirklich in mir trage“. .... Und da hat er die ganze Zeit der Kirche seine Berufung vorgegaukelt. Warum? Weil er gut davon leben konnte? Und jetzt lässt er's raus, weil sein Ruhestand wirtschaftlich abgesichert ist? Arme Kirche, die auf solche "Priester" baut. bearbeitet 25. August von SteRo Zitieren
Werner001 Geschrieben 25. August Melden Geschrieben 25. August vor 12 Stunden schrieb Guppy: Ich stelle nur objektiv fest, daß ein Bruch des Zölibats nichts anderes ist wie auch ein Ehebruch. Das ist völliger Blödsinn. Es gibt schließlich selbst in der katholischen Kirche Priester, die ganz offiziell nicht zölibatär leben, aber dass es offiziell erlaubten Ehebruch in der katholischen Kirche gäbe, davon hab ich noch nie etwas gehört Werner 1 Zitieren
Flo77 Geschrieben 25. August Melden Geschrieben 25. August vor 2 Stunden schrieb nannyogg57: Rate mal, was ein Sakrament ist. Ohhhhhh jaaaaaa - Was ist das Sakrament der Ehe??? Sollte dieses Rätsel tatsächlich nach 500 Jahren endlich gelöst worden sein? Zitieren
Shubashi Geschrieben 25. August Melden Geschrieben 25. August 16 hours ago, Guppy said: Wo siehst du den Unterschied, ob ein Mensch sein Weiheversprechen oder sein Eheversprechen bricht? Und das auch noch regelrecht zelebriert, ohne Reue oder irgendeine Form von Einsicht? Der Unterschied ist, dass eine zwischen Gott und Mensch, damit geht es v.a. die beiden an, dazu noch den Bischof. Mensch und Bischof haben ihren Part geregelt, Gott kann man die Sache ohne menschliche Einmischung überlassen. Ehepartner sollten einander nicht betrügen, das führt zu menschlicher Enttäuschung, Betrübnis und Konflikt. Und Menschen müssen ihre Konflikte dann lösen, denn sie leiden darunter. Zitieren
Werner001 Geschrieben 25. August Melden Geschrieben 25. August vor 1 Stunde schrieb Flo77: Ohhhhhh jaaaaaa - Was ist das Sakrament der Ehe??? Sollte dieses Rätsel tatsächlich nach 500 Jahren endlich gelöst worden sein? Man hat halt irgendwie die Zauberzahl Sieben haben wollen und was besseres ist keinem eingefallen. Mehr steckt hinter dem Ehe“sakrament“ nicht Werner Zitieren
Cosifantutti Geschrieben 25. August Melden Geschrieben 25. August (bearbeitet) vor 8 Stunden schrieb nannyogg57: Rate mal, was ein Sakrament ist. Es geht mir hier nicht um den Aspekt des Sakramentes, sondern um ein Gelübde gegenüber Gott selber ( vgl. Psalm 65 ).... und ich finde es sehr befremdlich hier ein "Ranking" zu etablieren zwischen Ehegelübde und Ordensgelübde..... ....ich bin jetzt kein Experte in Sachen Kirchenrecht, aber ich vermute jetzt einfach mal, dass das Zölibatsversprechen des katholischen Priesters nicht einfach gleichgesetzt werden kann mit dem Ordensgelübde oder dem Ehegelübde.... bearbeitet 25. August von Cosifantutti Zitieren
Cosifantutti Geschrieben 25. August Melden Geschrieben 25. August (bearbeitet) vor 9 Stunden schrieb Flo77: Beleg wofür? Daß der Neid auf die Gnade Gottes Sünde wieder den heiligen Geist ist? https://www.digitale-sammlungen.de/de/view/bsb10389206?page=46 1833, Katechismus christkatholischer Religion Und das ist keine Einzelmeinung sondern wird so in allen klassischen Katechismen konstatiert, die ich kenne. Ich habe immer wieder gewisse Vorbehalte, wenn man als "Belege" einfach nur Stellen aus dem Katechismus zitiert. Natürlich hat man dann einen Verweis, wie die Kirche einen bestimmen Sachverhalt einordnet, insoweit der betreffende Katechismus vom Lehramt approbiert ist. Die grundsätzlichen Vorbehalte ergeben sich schlicht aus der begrenzten, historisch relativen Sichtweise der ( verschiedenen ,) Katechismen ( was ist z.B. mit dem berühmten "Holländischen Katechismus", Imprimatur durch Kardinal Alfrink ? ) , wenn man nur mal darauf verweist, was in früheren Katechismen alles als schwere Sünden wider das 6. Gebot galt..... fragt man da nach konkreten "Belegen".... wird das Eis argumentativ sehr, sehr dünn... Was die Sünde wider den Heiligen Geist angeht, so sind die Aussagen in dem von dir verlinkten Katechismus ja keine "Belege" im Sinne einer Begründung, sondern Ableitungen.... , konkrete Anwendungen. Schaut man sich die konkreten Verweisstellen in den Evangelien an, so ist diese Sünde in den Evangelien viel radikaler gedacht, die einzige Sünde, die niemals vegeben wird, weder in der jetizigen noch in der künftigen Welt..... Dein Bezug zur "Kirche" ist mir letztlich schlicht ein vollkommes Rätsel. Einerseits scheinst du persönlich unter den Moralvorstellungen der "Amtskirche" zu leiden, Beispiel: Sexualmoral, anderseits betonst du immer wieder gerade diesen Bezug auf Lehramt, KKK....etc... bearbeitet 25. August von Cosifantutti Zitieren
Flo77 Geschrieben 25. August Melden Geschrieben 25. August vor 23 Minuten schrieb Cosifantutti: Schaut man sich die konkreten Verweisstellen in den Evangelien an, so ist diese Sünde in den Evangelien viel radikaler gedacht, die einzige Sünde, die niemals vegeben wird, weder in der jetizigen noch in der künftigen Welt..... Tja. Man kann sich auf die Kirche stützen oder sich selbst was zurechtzimmern. Ich hatte auch Ewigkeiten meinen eigenen Unzuchtsbegriff, aber der umfasste nunmal nicht, was die Kirche meint. Was da unter Alfrink gezimmert wurde, steht auf einer Ebene mit dem KEK. Und beides steht bekanntermaßen massiv in der Kritik. Nicht alles, was "Katechismus" heißt, ist auch ein solcher. "Der Katechismus der Freiheit atmet" ist auch keine verlässliche Glaubenslehre, wenngleich man ihn mit Gewinn lesen kann. Und nebenbei: Die Kirche muss nichts begründen. Erst recht nicht ggü. Nicht-Theologen. Christentum ist für die Laien "Konsumreligion". Der Laie macht keinen Glauben, der Laie lebt den Glauben, den er von der Kirche angenommen hat. Zitieren
Cosifantutti Geschrieben 25. August Melden Geschrieben 25. August vor 11 Minuten schrieb Flo77: Tja. Man kann sich auf die Kirche stützen oder sich selbst was zurechtzimmern. Ich hatte auch Ewigkeiten meinen eigenen Unzuchtsbegriff, aber der umfasste nunmal nicht, was die Kirche meint. Was da unter Alfrink gezimmert wurde, steht auf einer Ebene mit dem KEK. Und beides steht bekanntermaßen massiv in der Kritik. Nicht alles, was "Katechismus" heißt, ist auch ein solcher. "Der Katechismus der Freiheit atmet" ist auch keine verlässliche Glaubenslehre, wenngleich man ihn mit Gewinn lesen kann. Und nebenbei: Die Kirche muss nichts begründen. Erst recht nicht ggü. Nicht-Theologen. Christentum ist für die Laien "Konsumreligion". Der Laie macht keinen Glauben, der Laie lebt den Glauben, den er von der Kirche angenommen hat. Du verwendest hier wiederholt den Begriff "die Kirche", meinst aber wahrscheinlich viel eingegrenzter "das authentische Lehramt der katholischen Kirche." Die Kirche umfasst aber alle, angefangen vom Papst bis zum "letzten Gläubigen"... Vor allem deinem letzten Abschnitt möchte ich ganz entschieden widersprechen. Wir haben wohl beide eine vollkommen andere Sichtweise von "Kirche".... "Authentisches Lehramt" heißt ja nicht automatisch, dass alle Aussagen des katholischen Lehramtes per se "richtig" oder von der Sache her immer "wahr" sind, sie sind "authentisch" im Sinne von "gültig", "verbindlich".... Und keinesfalls ist das Christentum eine reine "Konsumreligion".... was ist denn das für ein Kirchenbild ??? Sowohl deine Vorstellung von Kirche wie auch von Offenbarung erinnern sehr an das 19. Jh.... aber ob man es nun wahrhaben will oder nicht: durch das 2. Vatikanum hat sich zentrales in der Kirche geändert, sowohl im Verständnis der Kirche ( = "Ekklesiologie" ) als auch im Verständnis von "Offenbarung".... Und was die katholischen Laien angeht: sie sind getaufte und mündige Christen.... Zitieren
Cosifantutti Geschrieben 25. August Melden Geschrieben 25. August vor 3 Stunden schrieb Cosifantutti: Es geht mir hier nicht um den Aspekt des Sakramentes, sondern um ein Gelübde gegenüber Gott selber ( vgl. Psalm 65 ).... und ich finde es sehr befremdlich hier ein "Ranking" zu etablieren zwischen Ehegelübde und Ordensgelübde..... ....ich bin jetzt kein Experte in Sachen Kirchenrecht, aber ich vermute jetzt einfach mal, dass das Zölibatsversprechen des katholischen Priesters nicht einfach gleichgesetzt werden kann mit dem Ordensgelübde oder dem Ehegelübde.... ....ergänzend hierzu: wenn man sich die entsprechenden Canones der Kirchenrechtes anschaut, so erscheint die Verpflichtung zum Zölibat für katholische Priester ( sozusagen: "lediglich" ) unter mehreren anderen Verpflichtungen: einfacher Lebensstil, besondere klerikale Kleidung, Verpflichtung zum täglichen Stundengebet ( = "Brevier" ) etc. ..also von der Lektüre her sehr "niedrig" gehängt.... das Ordensgelübde, das ausdrüclich die berühmten "drei evangelischen Räte" inkludiert spielt doch spirituell, existentiell in einer anderen Liga..... Zitieren
Werner001 Geschrieben 25. August Melden Geschrieben 25. August vor 1 Stunde schrieb Cosifantutti: die einzige Sünde, die niemals vegeben wird, weder in der jetizigen noch in der künftigen Welt..... In der künftigen wird doch angeblich sowieso nichts mehr vergeben, lehrt das Heilige Lehramt? Das wusste Jesus wohl noch nicht, als er das gesagt hat. Da sieht man mal wieder, wie gut es ist, dass wir das Lehramt haben, so sind wir klüger als Jesus Werner Zitieren
Merkur Geschrieben 25. August Melden Geschrieben 25. August vor einer Stunde schrieb Flo77: Was da unter Alfrink gezimmert wurde, steht auf einer Ebene mit dem KEK. Und beides steht bekanntermaßen massiv in der Kritik. Stand. Heute interessieren diese Katechismen ja kaum noch jemanden. Zitieren
Merkur Geschrieben 25. August Melden Geschrieben 25. August vor 15 Minuten schrieb Cosifantutti: . ..also von der Lektüre her sehr "niedrig" gehängt.... Die Auswirkungen sind aber gravierend. Für einen Weltpriester sicherlich noch mehr als für einen Ordensangehörigen, der immerhin auf die Unterstützung seiner Gemeinschaft zurückgreifen kann. Zitieren
Shubashi Geschrieben 25. August Melden Geschrieben 25. August 45 minutes ago, Merkur said: Die Auswirkungen sind aber gravierend. Wie ist das jetzt gemeint? Ist der Ausstieg aus priesterlichen Leben gravierend, oder aus dem bürgerlichen nach der Weihe? Ich hoffe jedenfalls, dass die Kirche den Ausgeschiedenen das Leben nicht mehr schwer machen will, als Abschreckung, oder so? Zitieren
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